Sierras de Malaga

Ob nun die Römer oder die Griechen, beides ist zumindest dokumentiert, sich um den Weinbau in Málaga verdient machten, kann man so genau nicht bestimmen. Vielleicht waren es sogar die Phönizier, sie errichteten nahe der heutigen Stadt Cádiz ein Lager, die erstmals Rebstöcke nach Málaga brachten. Die Westgoten interessierten sich nicht für das Thema, sie waren in Al-Andalus auch eher weniger präsent. Orte wie Córdoba, Sevilla oder Medina Sidonia, die nur wenig später zu den beeindruckendsten Plätzen der Iberischen Halbinsel mutierten, waren kaum bekannt. Unter den Mauren florierte der Weinbau. Die damals wirklich wichtige Rebsorte (sie ist es bis heute, zumindest im Süden) ist Moscatel de Alejandría, zumindest damals wurden die Weine stets süß ausgebaut. An den Granithängen, aber auch, in Axarquía, im Osten der Provinz, zwischen Málaga und Nerja, auf Schiefer, wuchsen die Stöcke dort, wo sonst nichts wächst. Nicht einmal der Bauboom hätte sie dort verdrängen können. Diese Arbeit jedoch wurde bereits vorher gründlich erledigt. Ende des neunzehnten Jahrhunderts, alleine in der Provinz Málaga waren dereinst über einhundert tausend Hektar Land mit Reben bestockt, ereignete sich im Hafen von Málaga ein kleiner, aber entscheidender Zwischenfall: die Reblaus ging an Land. Und sie räumte auf. Es gibt in der Sierra de Tejeda und der Sierra de Almijara ein paar Ecken, die von der Reblaus nicht erreicht wurden, derartige Ecken findet man an vielen Stellen Spaniens, der Rest indes wurde vernichtet. Dies geschah zu einem Zeitpunkt, in dem ohnehin gerade Krise angesagt war. Auch wenn die Weine aus Málaga nicht gerade die wichtigsten Exportartikel gen Lateinamerika waren, Cádiz und Sevilla gaben hier den Ton an, so ging der Verlust der Übersee-Kolonien mit dem Verlust eine großen Absatzmarktes einher. England war mit Jerez und Oporto beschäftigt, einzig Deutschland blieb, für die süßen Málagas. Aber auch das war bald Geschichte. In den sechziger Jahren war der Niedergang unübersehbar. Noch einmal zehn Jahre später standen in ganz Málaga gerade einmal knapp dreitausend Hektar unter Reben. In Málaga Stadt hatten sich gerade einmal eine Handvoll Betriebe gehalten, die süße Weine unter das Volk brachten. Davon sind heute gerade einmal derer drei übrig. Die Rot- und Roséweine der D.O. Sierras de Malága werden hauptsächlich aus den Sorten Romé, Cabernet Sauvignon, Merlot, Syrah und Tempranillo verschnitten.

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Sierras de Malaga

Ob nun die Römer oder die Griechen, beides ist zumindest dokumentiert, sich um den Weinbau in Málaga verdient machten, kann man so genau nicht bestimmen. Vielleicht waren es sogar die Phönizier, sie errichteten nahe der heutigen Stadt Cádiz ein Lager, die erstmals Rebstöcke nach Málaga brachten. Die Westgoten interessierten sich nicht für das Thema, sie waren in Al-Andalus auch eher weniger präsent. Orte wie Córdoba, Sevilla oder Medina Sidonia, die nur wenig später zu den beeindruckendsten Plätzen der Iberischen Halbinsel mutierten, waren kaum bekannt. Unter den Mauren florierte der Weinbau. Die damals wirklich wichtige Rebsorte (sie ist es bis heute, zumindest im Süden) ist Moscatel de Alejandría, zumindest damals wurden die Weine stets süß ausgebaut. An den Granithängen, aber auch, in Axarquía, im Osten der Provinz, zwischen Málaga und Nerja, auf Schiefer, wuchsen die Stöcke dort, wo sonst nichts wächst. Nicht einmal der Bauboom hätte sie dort verdrängen können. Diese Arbeit jedoch wurde bereits vorher gründlich erledigt. Ende des neunzehnten Jahrhunderts, alleine in der Provinz Málaga waren dereinst über einhundert tausend Hektar Land mit Reben bestockt, ereignete sich im Hafen von Málaga ein kleiner, aber entscheidender Zwischenfall: die Reblaus ging an Land. Und sie räumte auf. Es gibt in der Sierra de Tejeda und der Sierra de Almijara ein paar Ecken, die von der Reblaus nicht erreicht wurden, derartige Ecken findet man an vielen Stellen Spaniens, der Rest indes wurde vernichtet. Dies geschah zu einem Zeitpunkt, in dem ohnehin gerade Krise angesagt war. Auch wenn die Weine aus Málaga nicht gerade die wichtigsten Exportartikel gen Lateinamerika waren, Cádiz und Sevilla gaben hier den Ton an, so ging der Verlust der Übersee-Kolonien mit dem Verlust eine großen Absatzmarktes einher. England war mit Jerez und Oporto beschäftigt, einzig Deutschland blieb, für die süßen Málagas. Aber auch das war bald Geschichte. In den sechziger Jahren war der Niedergang unübersehbar. Noch einmal zehn Jahre später standen in ganz Málaga gerade einmal knapp dreitausend Hektar unter Reben. In Málaga Stadt hatten sich gerade einmal eine Handvoll Betriebe gehalten, die süße Weine unter das Volk brachten. Davon sind heute gerade einmal derer drei übrig. Die Rot- und Roséweine der D.O. Sierras de Malága werden hauptsächlich aus den Sorten Romé, Cabernet Sauvignon, Merlot, Syrah und Tempranillo verschnitten.

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