{"id":126226,"date":"2022-04-17T17:00:00","date_gmt":"2022-04-17T15:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.weine-feinkost.de\/unterwegs\/?p=126226"},"modified":"2023-03-01T15:16:03","modified_gmt":"2023-03-01T14:16:03","slug":"trinklieder","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.weine-feinkost.de\/unterwegs\/2022\/04\/trinklieder\/","title":{"rendered":"Trinklieder"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Trinklieder<\/h2>\n\n\n\n<p>Trinklieder sind wahrscheinlich so alt wie der Konsum alkoholischer Getr\u00e4nke selbst. Dieser Konstante des menschlichen Handelns, mit vom Gersten- oder Rebensaft gel\u00f6ster Zunge seiner Lebensfreude lauthals Luft zu machen und mehr oder weniger melodisch in die Kneipe oder den Biergarten hinein zu tr\u00e4llern, verdanken wir einen gro\u00dfen Fundus von mal feierlichen, mal z\u00fcgellosen, mal nachdenklichen und mal lustigen Weisen. An dieser Stelle wollen wir uns aber nicht zotigen Mallorca-Schlagern widmen, sondern sozusagen der Hochkultur dieser Disziplin &#8211; doch keine Sorge, diese f\u00e4llt oft nicht weniger derb aus.<\/p>\n\n\n\n<p>In fr\u00fcheren Jahrhunderten waren Trinklieder oft nur auf ihre jeweiligen Herkunftsregionen und deren Dialekte beschr\u00e4nkt, die meisten davon sind uns leider nicht \u00fcberliefert. Erst im 18. Jahrhundert begann man damit, dieser Art von Liedern einen h\u00f6heren kulturellen Wert beizumessen, sie niederzuschreiben und zu vervielf\u00e4ltigen. Dieser Umstand hatte den Vorteil, dass bestimmte Lieder eine sehr gro\u00dfe Reichweite erlangten, weil der Reisende aus Hamburg nun auch in Frankfurt mit einstimmen konnte &#8211; eine Art fr\u00fcher Kulturindustrie war geboren.<br>Und einer derjenigen, die diese Industrie regelm\u00e4\u00dfig mit neuen Gassenhauern versorgte, war Joseph Victor von Scheffel. Der badische Dichter war in seiner Studienzeit Mitglied in einigen Studentenverbindungen geworden und kannte daher das Bed\u00fcrfnis, zu sp\u00e4ter Stunde, den sch\u00e4umenden Humpen in der Hand, in den verwinkelten Gassen der altehrw\u00fcrdigen Universit\u00e4tsst\u00e4dte ein Liedchen anzustimmen. Die Grenzen zwischen schw\u00e4rmerischer Volksweise, erz\u00e4hlender Ballade und anz\u00fcglichem Trinklied sind oft flie\u00dfend, und so lie\u00df sich Scheffel h\u00e4ufig von lokalen Kuriosit\u00e4ten inspirieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine solche ist der Hintergrund seines Liedes \u201eDas war der Zwerg Perkeo\u201c. Besagte Figur gab es tats\u00e4chlich, er war in der ersten H\u00e4lfte des 18. Jahrhunderts der Hofzwerg des Kurf\u00fcrsten von der Pfalz. Seine Gr\u00f6\u00dfe ist uns mit nur drei Fu\u00df und sechs Zoll \u00fcberliefert, was umgerechnet etwa 1,07 Meter sind, sein Gewicht soll daf\u00fcr bei 100 Kilo gelegen haben. Und auch wenn es uns heute befremdlich erscheinen mag, dass sich ein Herrscher einen Kleinw\u00fcchsigen zur Belustigung h\u00e4lt, war Perkeo aufgrund seines schlagfertigen Mundwerks, besonders aber seiner schier unfassbaren Trinkfestigkeit ein hochgesch\u00e4tzter Mann bei Hofe. F\u00fcnfzehn Magumflaschen soll er t\u00e4glich geleert haben, und brachte er das mal nicht fertig, wurde er der \u00dcberlieferung zufolge mit der Peitsche daf\u00fcr bestraft. Auch wenn sowohl die Menge des Weines als auch das Ausma\u00df der Z\u00fcchtigung als \u00fcbertrieben gelten k\u00f6nnen, m\u00fcssen wir wohl annehmen, dass Perkeos Konsum nicht besonders leberschonend war: schon mit Anfang 30 verstarb er. Der Kurf\u00fcrst war dar\u00fcber so betr\u00fcbt, dass er dem kleinen Kerl ein Denkmal setzen lie\u00df, das man auch heute noch besichtigen kann: es bewacht wie schon seine lebendige Vorlage das Riesenfass im Heidelberger Schloss.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese gigantische Holzkonstruktion mit \u00fcber 200 000 Litern Fassungsverm\u00f6gen diente dazu, die Weinabgaben der dem Kurf\u00fcrsten untert\u00e4nigen Bauern zu verwahren. Zwar trugen Sch\u00e4den an der das Fass umgebenden Bausubstanz, hygienische Bedenken und auch die Schwierigkeit, das riesige Beh\u00e4ltnis dauerhaft dicht zu halten, dazu bei, dass es die meiste Zeit nicht gef\u00fcllt war, dennoch spielte es als Kuriosum, das man stolz hohen G\u00e4sten pr\u00e4sentieren konnte, eine wichtige Rolle bei Hofe.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Verh\u00e4ltnis zwischen diesem Fass und Perkeo beschreibt Scheffel zwischen Ironie und Tragik pendelnd, aber immer mit einer augenzwinkernden Bewunderung f\u00fcr dessen Mission: \u201eBeim Weinschl\u00fcrf sonder End erkl\u00e4r ich alter Narre fortan mich permanent.\u201c 15 Jahre lang soll er gegen das Fass angek\u00e4mpft und schlie\u00dflich gesiegt haben, wenn auch um den Preis seines jungen Lebens. Wir erfahren sogar, womit Perkeo es sich hat gutgehen lassen: rheinischer Malvasier soll der Inhalt des Fasses gewesen sein. Obwohl diese Rebsorte in Deutschland mit Ausnahme einiger weniger Weing\u00fcter in Rheinhessen heutzutage fast nicht mehr angebaut wird, sondern haupts\u00e4chlich im Mittelmeerraum w\u00e4chst, ist es sogar durchaus m\u00f6glich, dass der Zwerg damals davon trank. Im Mittelalter und der Fr\u00fchen Neuzeit war das Klima hierzulande deutlich milder; so ist belegt, dass Martin Luther ihn sehr sch\u00e4tzte und er als ausgemachte kulinarische Kostbarkeit an vielen Adelsh\u00f6fen aufgetischt wurde. Der hohe Restzuckeranteil des schweren, meist s\u00fc\u00df ausgebauten Dessertweins w\u00fcrde immerhin erkl\u00e4ren, wie Perkeo zu seiner Leibesf\u00fclle kam.<\/p>\n\n\n\n<p>Und der Fortgang des Liedes, was es eigentlich mit seinem \u201eK\u00fcnstlernamen\u201c auf sich hat: als geb\u00fcrtiger S\u00fcdtiroler war er des Italienischen m\u00e4chtig und erwiderte auf die h\u00e4ufigen h\u00e4mischen Fragen der G\u00e4ste, ob er denn das Riesenfass ganz austrinken k\u00f6nne, irgendwann nur noch \u201ePerch\u00e9 no?\u201c &#8211; \u201eWarum nicht?\u201c Damit nahm das Schicksal seinen Lauf &#8211; wie \u201eDavid gegen Goliath\u201c beschreibt Scheffel den stoischen Kampf Perkeos: \u201eDa sprach er fromm: ,Nun preiset, Ihr Leut\u2019, des Herren Macht, die in mir schwachem Knirpse so Starkes hat vollbracht\u2019\u201c &#8211; bevor er neben dem Fass heldenhaft dahinscheidet. Allen Neugierigen, welche die Gruft des tapferen Perkeo besuchen wollen, gibt der Autor denn auch noch eine Warnung mit: \u201eUnd wer als frommer Pilger fr\u00fchmorgens ihr genaht: Weh ihm! Als Weinvertilger durchtobt er nachts die Stadt!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcberhaupt scheinen die Dichter ihre Leser nicht wenig vor den Gefahren allzu exzessiven Weingenusses zu warnen. So etwa auch im \u201eGrafen von R\u00fcdesheim\u201c, unserem n\u00e4chsten Lied. Schon der namensgebende Ort steht mit dem Niederwalddenkmal, die vielen Burgruinen und nat\u00fcrlich dem Weinbau f\u00fcr Rheinromantik, die sicherlich auch die beiden Freunde Ernst Bloch und Albert Georg Benda versp\u00fcrt haben d\u00fcrften, als sie 1875 w\u00e4hrend eines Pfingstausfluges dort einkehrten und gemeinsam den Text verfassten. In diesem geht es um besagten Grafen, der zwar nicht wirklich existierte, der zwei jungen M\u00e4nnern, die genau wie die von ihnen erdachte Figur wahrscheinlich ungl\u00fccklich verliebt, notorisch klamm und sehr durstig waren, aber wohl wie aus dem echten Leben gegriffen erschien.<\/p>\n\n\n\n<p>Dabei ist die Ausgangslage f\u00fcr den Grafen eigentlich nicht schlecht: als \u201emit G\u00fctern reich begl\u00fcckt\u201c wird er beschrieben, eine gute Partie in jedem Fall. Doch direkt in der ersten Strophe nimmt das Unheil seinen Lauf, weil er ein Auge auf eine Winzertochter geworfen hat, die von seinen Avancen so rein gar nichts wissen will &#8211; ein ziemlicher Affront in der damaligen Zeit. Der Graf wird dadurch aber nicht etwa angespornt oder w\u00fctend, sondern verf\u00e4llt in Schwermut und igelt sich in seiner Burg ein, wo er sich fortan nur noch dem Weintrinken widmet: \u201eUnd er sa\u00df und verga\u00df in seiner Burg am Rheine, seinen Schmerz, denn das Herz tr\u00f6stet R\u00fcdesheimer Wein!\u201c hei\u00dft es darum im Refrain. Depressionen mit Suchtverhalten bek\u00e4mpfen? Im 19. Jahrhundert durchaus gentleman-like. Als wenn das nicht schon traurig genug w\u00e4re, wird im Laufe der Zeit auch seine finanzielle Lage immer prek\u00e4rer. Nach sieben Jahren hat er seinen ganzen stattlichen Besitz, immerhin \u201ewohl 40 G\u00fcter\u201c, versoffen. Er muss seine Stammburg verlassen und fortan im Stand eines einfachen Knechtes leben, der f\u00fcr wenig Geld hart schuftet &#8211; im Wirtshaus an der Burg, wo er am Sonntag den Lohn seiner Woche wieder in Wein umsetzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Beim Singen dieses Liedes, das, wie auch die anderen hier vorgestellten Werke, seine Verbreitung dem in fast 170 Auflagen erschienenen Allgemeinen Deutschen Kommersbuch verdankt, der Sammlung studentischen Liedgutes, ist es oft \u00fcblich, dass man sich w\u00e4hrend des Refrains mit seinen Sitznachbarn unterhakt und gemeinsam mit ihnen schunkelt &#8211; so weit, so wenig spektakul\u00e4r. Doch halt &#8211; beim ersten Mal geschieht das noch im Sitzen, beim zweiten schon im Stehen, beim dritten auf den St\u00fchlen und beim vierten Mal dann auf den Tischen. Das kann, angeheitert und zu sp\u00e4ter Stunde, schon mal eine recht wacklige Angelegenheit sein, wenn nicht die diversen Schutzheiligen der Trinker ihre Hand \u00fcber die ihnen Anvertrauten halten w\u00fcrden.<\/p>\n\n\n\n<p>Um ebendiese geht es in unserem dritten Gassenhauer. \u201eWohlauf, die Luft geht frisch und rein\u201c als reines Trinklied zu bezeichnen, w\u00fcrde ihm sicherlich nicht gerecht werden, schlie\u00dflich gilt das auch als \u201eFrankenlied\u201c bekannte Werk nach wie vor als inoffizielle Landeshymne Frankens, mit dem man sich gern gegen die ungeliebten Bayern abgrenzt, denen man ja immerhin auch einen florierenden Weinbau voraus hat. Den Text hat hier wieder mal Joseph von Scheffel verfasst, und ebenso wie er im Sommer 1859 ist das lyrische Ich auf Wanderschaft in der Gegend s\u00fcdlich von Coburg. Bei bestem Wetter zieht dieses als Scholar, als fahrender Sch\u00fcler, durch die Landschaft und preist das l\u00e4ndliche Idyll. \u201eBald hebt sich auch das Herbsten an, die Kelter harrt des Weines. Der Winzer Schutzherr Kilian beschert uns etwas Feines!\u201c stellt er fest, obwohl f\u00fcr eine gute Weinlese mitnichten der irische Wanderprediger Kilian zust\u00e4ndig ist, der im fr\u00fchen Mittelalter in der W\u00fcrzburger Gegend missionierte und deswegen als einer der Patrone Frankens gilt, sondern viel eher der heilige Bischof Urban, der deswegen meist mit dem Weinstock in der Hand abgebildet wird, hinter dem er sich der Legende zufolge vor seinen H\u00e4schern versteckt haben soll.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Weg des Scholaren f\u00fchrt in am Main entlang nach Staffelstein, hier will er dem \u201eEinsiedelmann\u201c einen Besuch abstatten. Gemeint ist damit ziemlich sicher der Eremit Ivo Hennemann, der 40 Jahre lang abgeschieden in einer Klause neben der dortigen Kapelle lebte, in der Tradition der frommen M\u00e4nner, die sich dort schon seit 1700 ganz dem Dienst an Gott verschrieben hatten. Im Lied wird er jedoch als recht weltoffen pr\u00e4sentiert, er unterh\u00e4lt sich angeregt mit einer h\u00fcbschen Schnitterin, also einer Frau, die mit der Heuernte besch\u00e4ftigt ist. Seinem unerwarteten Gast dauert dieser Plausch jedoch viel zu lang, er versp\u00fcrt nach dem anstrengenden Fu\u00dfmarsch Lust auf eine Erfrischung aus dem Weinkeller des Einsiedlers, in dem er gute Jahrg\u00e4nge vermutet. \u201eHoiho, die Pforten brech\u2019 ich ein und trinke, was ich finde\u201c, verschafft er sich auf rabiate Art und Weise selbst Zugang und bittet gleichzeitig: \u201eDu heil\u2019ger Veit von Staffelstein, verzeih mir Durst und S\u00fcnde.\u201c Wie der Einsiedelmann auf dieses forsche Vorgehen reagiert, \u00fcberl\u00e4sst Scheffel dann aber der Fantasie.<\/p>\n\n\n\n<p>Um Wein im weiteren Sinne geht es auch im \u201eKrambambuli\u201c. Dass das Lied heutzutage gern im Winter anl\u00e4sslich der Feuerzangenbowle gesungen wird, ist eigentlich ein Missverst\u00e4ndnis. Denn obwohl besonders im \u00f6sterreichischen Raum beide Begriffe mittlerweile synonym verwendet werden, bezeichnete Krambambuli urspr\u00fcnglich nicht den hei\u00dfen Punsch mit durch brennenden Rum karamellisiertem Zucker, sondern eine Branntweinspirituose aus Pommern, die dort Mitte des 18. Jahrhunderts in der Brennerei \u201eLachs zu Danzig\u201c hergestellt wurde, just zu der Zeit, als der Hofrat Christoph Friedrich Wedekind das Lied niederschrieb. Den seltsam anmutenden Namen verdankt der Schnaps einer Kombination aus dem niederdeutschen \u201eKrandewitt\u201c f\u00fcr Wacholder und dem aus der Gaunersprache stammenden Begriff \u201eBlamp\u201c f\u00fcr Alkohol.<\/p>\n\n\n\n<p>Dass dieser sehr fr\u00fche Werbesong f\u00fcr ein ganz bestimmtes Produkt auch auf andere geistreiche Getr\u00e4nke ausgeweitet wurde, ist der funkelnd roten Farbe geschuldet, die der Krambambuli etwa mit der Feuerzangenbowle gemein hat. Und auch die Wirkung scheint vergleichbar gewesen zu sein, wird doch der Schnaps als Heilmittel f\u00fcr alle m\u00f6glichen Leiden angepriesen. K\u00f6rperliche Gebrechen stehen nat\u00fcrlich an erster Stelle: \u201eRei\u00dft mich\u2019s im Kopf, rei\u00dft mich\u2019s im Magen, hab ich zum Essen keine Lust, wenn mich die b\u00f6sen Schnupfen plagen, hab ich Katarrh auf meiner Brust.\u201c Aber auch seelische oder finanzielle Probleme scheinen sich durch den Genuss kurieren zu lassen: \u201eIst mir mein Wechsel ausgeblieben, hat mich das Spiel auch arm gemacht, hat mir mein M\u00e4dchen nicht geschrieben, ein\u2019n Trauerbrief die Post gebracht\u201c. Dem bieder-beschwingten Anfang einer jeden Strophe folgt stets ein sehr schneller, stakkatoartigen Ausklang, der seinen H\u00f6hepunkt im feierlichen \u201eKrambimbambambuli, Krambambuli!\u201c findet. Auch Erfolg in der Liebe oder ein gutes \u00dcberstehen der Milit\u00e4rzeit wird versprochen, sich nebenbei \u00fcber die zur damaligen Zeit schwer in Mode geratenen Trinkkuren in \u201ePyrmont und Schwalbach\u201c lustig gemacht, die mit ihrer \u201emineralischen Br\u00fch\u2019\u201c, von denen die Kurg\u00e4ste t\u00e4glich bis zu 20 Liter trinken mussten, doch keine Chance gegen den Schnaps h\u00e4tten. Neben einem solchen kulturhistorisch interessanten \u00dcberblick \u00fcber die damaligen neuesten Errungenschaften &#8211; etwa die Elektrizit\u00e4t, Chemie oder Kosmetik -, deren Wert und Nutzen gegen den des Krambambuli abgewogen wird, stehen auch g\u00e4nzlich absurde Strophen, die beschreiben, wie er in den Kolonien und der Neuen Welt &#8211; \u201eda wo die wilden Kaffers wohnen\u201c &#8211; als Heiligtum verehrt werden w\u00fcrde. Wem das heutzutage zu anst\u00f6\u00dfig erscheint, w\u00e4hle sich stattdessen einfach eine andere aus den \u00fcber 100 Strophen, auf die das Lied im Laufe der Zeit von lyrisch versierten S\u00e4ngern aufgestockt wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Und jetzt angestimmt! Ob man nun mit dem Grafen von R\u00fcdesheim leiden, mit dem fahrenden Scholaren der Natur ein St\u00e4ndchen bringen oder mit dem Zwerg Perkeo zu ganz und gar abenteuerlichen Schandtaten aufbrechen will &#8211; wenn jemand zuf\u00e4llig Klavier oder Akkordeon dazu spielen kann, umso besser. Auch wenn die Melodien etwa des Frankenliedes zun\u00e4chst nicht ganz einfach zu singen scheinen m\u00f6gen, sei aus eigener Erfahrung versichert, dass sich dieses Problem nach einigen Gl\u00e4sern R\u00fcdesheimer Wein oder rheinischen Malvasier von selbst l\u00f6st. Text: Dario Sellmeier<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Jetzt Newsletter abonnieren und keinen Blog Beitrag mehr verpassen:<\/h3>\n\n\n<div class=\"wp-block-jetpack-subscriptions__supports-newline wp-block-jetpack-subscriptions\">\n\t\t<div>\n\t\t\t<div>\n\t\t\t\t<div>\n\t\t\t\t\t<p >\n\t\t\t\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.weine-feinkost.de\/unterwegs\/?post_type=post&#038;p=126226\" style=\"font-size: 16px;padding: 15px 23px 15px 23px;margin: 0; margin-left: 10px;border-radius: 0px;border-width: 1px; background-color: #113AF5; color: #FFFFFF; text-decoration: none; white-space: nowrap; margin-left: 0\">Anmelden<\/a>\n\t\t\t\t\t<\/p>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<div class=\"wp-block-buttons is-horizontal is-content-justification-left is-layout-flex wp-container-core-buttons-is-layout-7e5fce0a wp-block-buttons-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link has-text-color has-background wp-element-button\" href=\"https:\/\/www.weine-feinkost.de\/shop\/\" style=\"border-radius:2px;color:#fffffa;background-color:#a52f2f\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Zum Shop<\/a><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-button is-style-outline is-style-outline--1\"><a class=\"wp-block-button__link has-text-color wp-element-button\" href=\"https:\/\/www.weine-feinkost.de\/shop\/newsletter\" style=\"border-radius:2px;color:#a83535\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Weine&amp;Feinkost Newsletter<\/a><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-social-links aligncenter has-large-icon-size is-layout-flex wp-block-social-links-is-layout-flex\"><li class=\"wp-social-link wp-social-link-instagram  wp-block-social-link\"><a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/weine_und_feinkost\/\" class=\"wp-block-social-link-anchor\"><svg width=\"24\" height=\"24\" viewBox=\"0 0 24 24\" version=\"1.1\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\"><path d=\"M12,4.622c2.403,0,2.688,0.009,3.637,0.052c0.877,0.04,1.354,0.187,1.671,0.31c0.42,0.163,0.72,0.358,1.035,0.673 c0.315,0.315,0.51,0.615,0.673,1.035c0.123,0.317,0.27,0.794,0.31,1.671c0.043,0.949,0.052,1.234,0.052,3.637 s-0.009,2.688-0.052,3.637c-0.04,0.877-0.187,1.354-0.31,1.671c-0.163,0.42-0.358,0.72-0.673,1.035 c-0.315,0.315-0.615,0.51-1.035,0.673c-0.317,0.123-0.794,0.27-1.671,0.31c-0.949,0.043-1.233,0.052-3.637,0.052 s-2.688-0.009-3.637-0.052c-0.877-0.04-1.354-0.187-1.671-0.31c-0.42-0.163-0.72-0.358-1.035-0.673 c-0.315-0.315-0.51-0.615-0.673-1.035c-0.123-0.317-0.27-0.794-0.31-1.671C4.631,14.688,4.622,14.403,4.622,12 s0.009-2.688,0.052-3.637c0.04-0.877,0.187-1.354,0.31-1.671c0.163-0.42,0.358-0.72,0.673-1.035 c0.315-0.315,0.615-0.51,1.035-0.673c0.317-0.123,0.794-0.27,1.671-0.31C9.312,4.631,9.597,4.622,12,4.622 M12,3 C9.556,3,9.249,3.01,8.289,3.054C7.331,3.098,6.677,3.25,6.105,3.472C5.513,3.702,5.011,4.01,4.511,4.511 c-0.5,0.5-0.808,1.002-1.038,1.594C3.25,6.677,3.098,7.331,3.054,8.289C3.01,9.249,3,9.556,3,12c0,2.444,0.01,2.751,0.054,3.711 c0.044,0.958,0.196,1.612,0.418,2.185c0.23,0.592,0.538,1.094,1.038,1.594c0.5,0.5,1.002,0.808,1.594,1.038 c0.572,0.222,1.227,0.375,2.185,0.418C9.249,20.99,9.556,21,12,21s2.751-0.01,3.711-0.054c0.958-0.044,1.612-0.196,2.185-0.418 c0.592-0.23,1.094-0.538,1.594-1.038c0.5-0.5,0.808-1.002,1.038-1.594c0.222-0.572,0.375-1.227,0.418-2.185 C20.99,14.751,21,14.444,21,12s-0.01-2.751-0.054-3.711c-0.044-0.958-0.196-1.612-0.418-2.185c-0.23-0.592-0.538-1.094-1.038-1.594 c-0.5-0.5-1.002-0.808-1.594-1.038c-0.572-0.222-1.227-0.375-2.185-0.418C14.751,3.01,14.444,3,12,3L12,3z M12,7.378 c-2.552,0-4.622,2.069-4.622,4.622S9.448,16.622,12,16.622s4.622-2.069,4.622-4.622S14.552,7.378,12,7.378z M12,15 c-1.657,0-3-1.343-3-3s1.343-3,3-3s3,1.343,3,3S13.657,15,12,15z M16.804,6.116c-0.596,0-1.08,0.484-1.08,1.08 s0.484,1.08,1.08,1.08c0.596,0,1.08-0.484,1.08-1.08S17.401,6.116,16.804,6.116z\"><\/path><\/svg><span class=\"wp-block-social-link-label screen-reader-text\">Weine&amp;Feinkost Instagram<\/span><\/a><\/li>\n\n<li class=\"wp-social-link wp-social-link-facebook  wp-block-social-link\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/WeineFeinkostChristianFenske\" class=\"wp-block-social-link-anchor\"><svg width=\"24\" height=\"24\" viewBox=\"0 0 24 24\" version=\"1.1\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\"><path d=\"M12 2C6.5 2 2 6.5 2 12c0 5 3.7 9.1 8.4 9.9v-7H7.9V12h2.5V9.8c0-2.5 1.5-3.9 3.8-3.9 1.1 0 2.2.2 2.2.2v2.5h-1.3c-1.2 0-1.6.8-1.6 1.6V12h2.8l-.4 2.9h-2.3v7C18.3 21.1 22 17 22 12c0-5.5-4.5-10-10-10z\"><\/path><\/svg><span class=\"wp-block-social-link-label screen-reader-text\">Weine&amp;Feinkost Facebook<\/span><\/a><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Trinklieder Trinklieder sind wahrscheinlich so alt wie der Konsum alkoholischer Getr\u00e4nke selbst. 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