{"id":134436,"date":"2023-06-23T17:00:00","date_gmt":"2023-06-23T15:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.weine-feinkost.de\/unterwegs\/?p=134436"},"modified":"2023-06-06T13:08:07","modified_gmt":"2023-06-06T11:08:07","slug":"das-weinbaugebiet-wachau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.weine-feinkost.de\/unterwegs\/2023\/06\/das-weinbaugebiet-wachau\/","title":{"rendered":"Das Weinbaugebiet Wachau"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00d6sterreichs ber\u00fchmtestes Weinbaugebiet an der Donau<\/h2>\n\n\n\n<p>Wenn man nach einem zuf\u00e4lligen \u00f6sterreichischen Weinbaugebiet fragt, werden die meisten Menschen sicherlich instinktiv mit \u201eDie Wachau nat\u00fcrlich!\u201c antworten. Das ist kein Zufall und umso bemerkenswerter, da das kleine Flusstal gerade einmal knapp drei Prozent der Gesamtweinbaufl\u00e4che des Landes ausmacht. Es bildet dabei eine westliche Grenze: im S\u00fcdwesten beginnt das Mostviertel, wo traditionell kaum Wein angebaut und auch nur wenig getrunken wird; beliebt sind dort stattdessen &#8211; der Name verr\u00e4t es bereits &#8211; Apfel- und Birnenmost; im Nordosten schlie\u00dft sich das Weinbaugebiet Kremstal an.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Kulturlandschaft Wachau, zu der nat\u00fcrlich auch der Weinbau z\u00e4hlt, ist seit dem Jahr 2000 Welterbe der UNESCO. Um dem Rechnung zu tragen, ist der Lebensarm der Wachau, die Donau, vergleichsweise naturbelassen: zwischen Mautern bei Krems und Melk existieren keinerlei Br\u00fccken \u00fcber den Fluss, die Planungen f\u00fcr ein Wasserkraftwerk wurden infolge von heftigen B\u00fcrgerprotesten zu den Akten gelegt. Stattdessen dominieren barocke Prachtbauten das Bild, etwa das Benediktinerstift Melk ganz im Westen, dessen geradezu verschwenderische Architektur zu gro\u00dfen Teilen aus dem Verkauf der klostereigenen Weine finanziert wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Bedeutende arch\u00e4ologische Funde wie die Venus von Willendorf, die steinerne Darstellung einer sehr wohlproportionierten Frauengestalt, wahrscheinlich eine Art G\u00f6tzenbild, zeugen von einer Besiedlung schon in der Steinzeit, als der Homo sapiens den Neandertaler in Europa verdr\u00e4ngte. In der Antike kam das beschauliche Tal als Teil der Provinz Noricum ans R\u00f6mische Reich, als dessen n\u00f6rdliches Grenzgebiet es fortan stark befestigt wurde: der norisch-pannonische Limes verlief mitten durch die Wachau und sicherte die r\u00f6mischen Eroberungen gegen den Stamm der Markomannen auf der anderen Seite. Ebenfalls stark befestigen lie\u00dfen die mittelalterlichen Herrscher das Gebiet: das Geschlecht der Kuenringer stie\u00df in der Wachau viele nachhaltige Entwicklungen an, geriet aber in Konflikt mit den \u00f6sterreichischen Herz\u00f6gen und wurde schlie\u00dflich zerschlagen. Leutold I., einem seiner ber\u00fchmtesten Vertreter, gelang es allerdings, sein Andenken bis in die heutige Zeit zu retten. Mitverantwortlich daf\u00fcr ist die Vinea Wachau, der Winzerverein, dem etwa 85 Prozent der ans\u00e4ssigen Winzer angeh\u00f6ren: dieser f\u00fchrt Leutold, damals \u201eOberster Schenk \u00d6sterreichs\u201c, in seinem Wappen. Die Qualit\u00e4tskriterien der Vinea Wachau verlangen v\u00f6lligen Purismus bei der Herstellung und sind derart streng, dass von jedem Wein eine Flasche im gemeinsamen Archiv hinterlegt werden muss, um auch Jahre sp\u00e4ter noch Qualit\u00e4tskontrollen vornehmen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.weine-feinkost.de\/unterwegs\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Weingut_Fischer_14_c_Monika_Loeff_Ursprung.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-134953\"\/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Einzigartig in \u00d6sterreich ist das durch den Verein etablierte Klassifikationssystem f\u00fcr die trockenen Weine: anhand des Mostgewichtes und des zul\u00e4ssigen H\u00f6chstgehaltes an Alkohol unterscheidet man drei Stufen. Die unterste ist benannt nach der Steinfeder, einem leichten, flaumigen Gras, das in den Weinbergen w\u00e4chst; diese darf maximal 11,5 Prozent Alkohol enthalten. Daran schlie\u00dft das Federspiel an, dessen Alkoholgehalt zwischen 11,5 und 12,5 Prozent liegen darf und das seinen Namen einer Technik aus der Falknerei verdankt. Der Smaragd schlie\u00dflich steht an der Spitze der Pyramide: er darf vollst\u00e4ndig durchg\u00e4ren und weist daher oft recht viel Alkohol auf, f\u00fcr ihn verwendet man lediglich die besten Trauben, die ganz oben in den Weinbergen wachsen und daher von der meisten Sonnenstrahlung profitieren. Namenspate hier ist die dunkelgr\u00fcne Smaragdeidechse, die sich als wechselwarmes Reptil gern im Sonnenschein der h\u00f6chsten Lagen auf Temperatur bringt.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcber die H\u00e4lfte der Rebfl\u00e4chen entfallen auf die \u00f6sterreichische Wei\u00dfweinsorte schlechthin, den Gr\u00fcnen Veltliner. Er gelangt hier zu einer Finesse, die landesweit als einzigartig gilt und ist neben dem Riesling die einzige Rebsorte, die in der Wachau eine Riedenbezeichnung f\u00fchren, also ihre Einzellage ausweisen darf. Eine eher wenig bekannte Spezialit\u00e4t der Region, die hier auch ihren nat\u00fcrlichen Ursprung hat, ist der Neuburger. Geschmacklich erinnert er mit seiner F\u00fclle und einer gewissen Nussigkeit an Wei\u00dfburgunder. In Rossatz-Arnsdorf hat man ihm gar ein wie eine kleine Kapelle anmutendes Denkmal errichtet. Die Tradition, alle zehn Jahre die in einem Keller unterhalb desselben eingelagerten besten Flaschen Neuburger gemeinsam zu leeren und hernach durch neue zu ersetzen, hat sich leider nicht erhalten, daf\u00fcr aber die Geschichte, wie die Wachau zu dieser Rebsorte kam: als vor etwas weniger als 200 Jahren zwei Winzer in einem Kahn \u00fcber die Donau schipperten, ersp\u00e4hten sie im Wasser einen Rebstock, den sie von Neugier getrieben einsammelten und anpflanzten &#8211; die Zufallskreuzung aus Silvaner und Rotem Veltliner war ein Geschenk der Natur, das nur auf seine Entdeckung gewartet zu haben schien. Schnell erfreute sich der nach einer der vielen Burgruinen in der Umgebung getaufte Wein dank seiner Anspruchslosigkeit und seines fr\u00fchen Austriebs gro\u00dfer Beliebtheit, auch wenn sein Bestand heute aufgrund der Anf\u00e4lligkeit f\u00fcr Kurztriebigkeit zur\u00fcckgeht.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Wachau ist wie viele Weinbaugebiete in \u00d6sterreich eines, in dem unterschiedliche Klimazonen aufeinander treffen. In diesem Fall sind es das gem\u00e4\u00dfigte kontinentale aus dem Westen und das hei\u00df-trockene pannonische aus dem Osten, hinzu kommen noch die feucht-k\u00fchlen Luftmassen aus dem n\u00f6rdlich gelegenen Waldviertel, die die H\u00e4nge hinuntergleiten und daf\u00fcr sorgen, dass immer eine gewisse Zirkulation stattfindet und es nicht zu F\u00e4ulnis der Trauben kommt. Viel wichtiger ist aber der Einfluss, den das Klima auf die Aromatik der Weine nimmt: der stetige Wechsel zwischen Warm und Kalt, Nass und Trocken l\u00e4sst die Rebe ordentlich arbeiten und beg\u00fcnstigt die Bukettbildung ungemein, zudem h\u00e4lt er die S\u00e4ureentwicklung im Zaum. Dies ist gerade beim Riesling einer der offensichtlichsten Unterschiede zu deutschen Vertretern: w\u00e4hrend der typische Moselriesling ordentlich bei\u00dft, halten sich diejenigen aus D\u00fcrnstein, Wei\u00dfenkirchen und Spitz vornehm zur\u00fcck. \u00c4hnliches gilt f\u00fcr die Muskateller, die bei Weitem nicht so expressiv sind wie jene etwa aus der Steiermark. Der breiten Palette Wei\u00dfwein stiehlt hier kaum ein Roter die Show: sein Anteil liegt unter zehn Prozent. Lediglich der Zweigelt bringt es noch auf nennenswerte Best\u00e4nde, die aber fast ausnahmslos vor Ort konsumiert werden und nicht in den Handel gehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Gemeinsamkeit mit der vorhin erw\u00e4hnten Mosel liegt in der Verkitschung, der die Wachau seit Mitte des 19. Jahrhunderts ausgesetzt gewesen ist. Erst waren es die Maler, welche die idyllischen Ansichten des Tals wie am Flie\u00dfband auf Leinwand bannten, sp\u00e4ter, w\u00e4hrend des Heimatfilm-Booms der Nachkriegszeit, sangen, tranken und k\u00fcssten sich Publikumslieblinge wie Hans Moser, die Kessler-Zwillinge oder Conny Froboess durch die Landschaft. Ein kleiner Sehnsuchtsort war geboren, und daf\u00fcr musste man nicht nach Capri oder Neapel, die heile Welt lag eine Stunde Autofahrt von der Hauptstadt entfernt. Doch nicht nur die Weinberge trugen dazu bei. Fast ebenso bekannt wie die Traube ist ein anderes Obst der Region: die Wachauer Marille. \u00dcber 100 000 B\u00e4ume verwandeln das Flusstal jedes Fr\u00fchjahr in ein Bl\u00fctenmeer, w\u00e4hrend ihre Fr\u00fcchte die lokale K\u00fcche bereichern: der Marillenkn\u00f6del findet sich auf fast jeder Speisekarte, die Brennerei Bailoni in Krems-Stein erzeugt die bekannten Schn\u00e4pse und Lik\u00f6re aus der Aprikose, dar\u00fcber hinaus gibt es S\u00e4fte, Essige, Konfit\u00fcren und So\u00dfen. In fr\u00fcherer Zeit fuhr man die gelben K\u00f6stlichkeiten innerhalb eines Tages donauaufw\u00e4rts per Flo\u00df nach Wien, um sie dort auf den M\u00e4rkten zu verkaufen, und w\u00e4hrend der Verheerungen der Reblausplage sicherte sie den gebeutelten Winzern das \u00dcberleben.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Anbaufl\u00e4che f\u00fcr Wein von 1300 Hektar liegt f\u00fcr die Verh\u00e4ltnisse \u00f6sterreichischer Gebiete im unteren Mittelfeld, ist aber eigentlich recht gro\u00df, wenn man sich vor Augen f\u00fchrt, dass das Tal der Wachau lediglich 33 Kilometer lang ist und nur auf 15 davon Weinbau betrieben wird. Alles ist hier sehr kompakt, jedes kleine Dorf ein Weinort und deshalb lohnt es sich, auf motorisierten Verkehr zu verzichten und Erkundungen zu Fu\u00df vorzunehmen &#8211; was \u00fcberdies den Vorteil hat, im Heurigen oder auf den zahlreichen Veranstaltungen zu Ehren des Rebensaftes &#8211; Weinfr\u00fchling, Kellergassenfest, Weintaufe und viele weitere &#8211; ein paar Gl\u00e4ser mehr trinken zu k\u00f6nnen. Weing\u00fcter wie Emmerich Knoll, F.X. Pichler und Franz Hirtzberger geh\u00f6ren immerhin nicht nur innerhalb der Wachau, sondern landesweit zu den absoluten Top-Winzern, das Weingut Nikolaihof ist mit einer 2000j\u00e4hrigen Geschichte gar das \u00e4lteste Weingut \u00d6sterreichs und teilweise auf den Fundamenten r\u00f6mischer Wirtschaftsgeb\u00e4ude errichtet.<\/p>\n\n\n\n<p>Da viele Parzellen sehr klein sind und sich f\u00fcr deren Winzer eine Eigenvermarktung nicht lohnt, haben sie sich in Genossenschaften zusammengeschlossen. Die wohl bekannteste ist die Dom\u00e4ne Wachau, die fast ein Drittel der Gesamtrebfl\u00e4che bewirtschaftet. Da das Lesegut in fast allen Lagen eine au\u00dfergew\u00f6hnlich hohe durchschnittliche Qualit\u00e4t aufweist, entstehen hier nicht nur mittelm\u00e4\u00dfige Tropfen, wie es sonst bei genossenschaftlicher Produktion oft \u00fcblich ist, sondern mit regelm\u00e4\u00dfig sehr hohen Punktzahlen pr\u00e4mierte. Ihre neben den Riedenweinen besten Erzeugnisse vermarktet sie unter dem Begriff Terrassen, der sinnbildlich wohl f\u00fcr den Gro\u00dfteil der Wachauer Lagen stehen kann: die H\u00e4nge an den Ufern der Donau, an denen sich die Reben bis 250 Meter \u00fcber dem Fluss in den Himmel recken, sind so steil, dass man sie ohne das Anlegen von Terrassen nicht bewirtschaften k\u00f6nnte. Schon im Mittelalter begannen vor allem bayrische Kl\u00f6ster, auf diese Weise ihre Besitzungen in der Wachau aufzuwerten. Sie waren es wohl auch, die die ersten Trockenmauern anlegten, derer es in der Wachau heute insgesamt \u00fcber 700 Kilometer gibt &#8211; eine Technik, die sich bis ins Jetzt erhalten und seit Neuestem auch explizit Welterbe-Status erlangt hat. Die Mauern strahlen in den kalten N\u00e4chten die W\u00e4rme des Tages ab und schaffen so etliche Bereiche mit einem eigenen Mikroklima. F\u00fcr ihren Bau werden m\u00f6glichst rechteckige Natursteine mithilfe komplexer, uralter Techniken \u00fcbereinander geschichtet, bis ein etwa h\u00fcfthoher Wall entsteht &#8211; ohne M\u00f6rtel, der den Ablauf von Regenwasser durch die verbliebenen Ritzen behindern k\u00f6nnte. Die Gefahr von Staun\u00e4sse ist durchaus gegeben: die Humusauflage ist manchmal nur einen knappen halben Meter dick, darunter liegt nacktes Urgestein. Gneis und Granit sind es vor allem, durch welche sich die Donau im Laufe der Erdgeschichte ihren Weg gefr\u00e4st hat, durch Flugstaub haben sich oft in tieferen Lagen oft L\u00f6ssablagerungen gebildet, ganz unten der Fluss Sand angeschwemmt. Aber die besten Weine gedeihen eben in den kargen H\u00f6hen, was sie schlank und mineralisch werden l\u00e4sst.<\/p>\n\n\n\n<p>Dass die Reben derart weit oben stehen, hat &#8211; neben der Qualit\u00e4t &#8211; sowohl rechtliche als auch pragmatische Gr\u00fcnde. Maria Theresia legte gro\u00dfen Wert auf die Sicherstellung der Versorgung ihrer Bev\u00f6lkerung mit Grundnahrungsmitteln und verbot daher, auf solchen Fl\u00e4chen, auf denen auch Gem\u00fcse oder Getreide wachsen k\u00f6nnte, Wein anzupflanzen. Zum anderen war die Wachau trotz ihrer Idylle nicht selten Ort kriegerischer Auseinandersetzungen: im Drei\u00dfigj\u00e4hrigen Krieg, w\u00e4hrend der T\u00fcrkenbelagerungen und in den Schlachten gegen Napoleon &#8211; wovon noch heute ins Mauerwerk mancher H\u00e4user eingefasste Kanonenkugeln zeugen. W\u00e4hrend die feindlichen Soldaten also zwar die Best\u00e4nde in den Kellern pl\u00fcnderten, lie\u00dfen sie doch, zu faul f\u00fcr den Aufstieg, wenigstens die Weinberge und damit die Lebensgrundlage der Einheimischen intakt.<\/p>\n\n\n\n<p>Ob nun Kaiser Franz Joseph, der sich bei der Probe eines Wachauer Weines v\u00f6llig verbl\u00fcfft gezeigt haben soll, dass etwas derart Gro\u00dfartiges in seinem Reich wachse, oder die trinkfreudige sowjetische F\u00fchrung, die mithilfe fl\u00fcssiger Gastgeschenke \u00fcberzeugt werden konnte, \u00d6sterreich bereits zehn Jahre nach Kriegsende seine Souver\u00e4nit\u00e4t zur\u00fcckzugeben &#8211; die gro\u00dfen Tropfen aus dem kleinen Tal haben in der Historie viele Bewunderer gehabt. Aber keine Angst: man muss nach dem Genuss eines Smaragd-Veltliners keine Weltgeschichte schreiben &#8211; staunen und genie\u00dfen reicht v\u00f6llig aus. Text: Dario Sellmeier<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00d6sterreichs ber\u00fchmtestes Weinbaugebiet an der Donau Wenn man nach einem zuf\u00e4lligen \u00f6sterreichischen Weinbaugebiet fragt, werden die meisten Menschen sicherlich instinktiv mit \u201eDie Wachau nat\u00fcrlich!\u201c antworten. Das ist kein Zufall und umso bemerkenswerter, da das kleine Flusstal gerade einmal knapp drei Prozent der Gesamtweinbaufl\u00e4che des Landes ausmacht. 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