{"id":134902,"date":"2023-02-07T17:00:00","date_gmt":"2023-02-07T16:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.weine-feinkost.de\/unterwegs\/?p=134902"},"modified":"2023-03-15T12:35:54","modified_gmt":"2023-03-15T11:35:54","slug":"das-anbaugebiet-kremstal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.weine-feinkost.de\/unterwegs\/2023\/02\/das-anbaugebiet-kremstal\/","title":{"rendered":"Das Weinbaugebiet Kremstal"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Das Kremstal<\/h2>\n\n\n\n<p>Kremstal \u2026 achja, wie die Stadt! Die Assoziation ist naheliegend, wenn auch nicht ganz korrekt. Denn das nieder\u00f6sterreichische Weinbaugebiet verdankt seinen Namen nicht dem Ort, sondern dem Fluss Krems, einem 80 Kilometerlanger Zufluss der Donau. Obwohl das Gebiet in seiner Mittellage zwischen Wachau und Kamptal mit 2300 Hektar relativ klein ist, erweist es sich als \u00e4u\u00dferst vielf\u00e4ltig, und das auf engstem Raum, denn von Nord nach S\u00fcd betr\u00e4gt die Ausdehnung nur 15 Kilometer, von West nach Ost gerade einmal zehn. Zentrum ist das quirlige Krems mit seiner F\u00fclle an historischen Geb\u00e4uden, seiner Universit\u00e4t, seinen Kunstmuseen, seiner Gastronomie und der dort sinnigerweise eingerichteten Weinbauschule. Die Stadt, die sich selbst gern als \u00f6sterreichische Wei\u00dfweinhauptstadt vermarktet, wird zwar landl\u00e4ufig oft der Wachau zugerechnet, diese beginnt aber erst westlich davon. In Zeiten noch nicht so eindeutiger Weingesetzgebung sorgte das oft f\u00fcr \u00c4rger bei den sehr eigenen Wachauer Winzern, die es gar nicht gern hatten, dass Wein aus Krems unter dem Begriff \u201eWachau\u201c vermarktet wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Dass Krems das Potential des in seiner Umgebung wachsenden Weines sehr genau einzusch\u00e4tzen vermag, belegt die Tatsache, dass die Stadt sich schon seit fast 600 Jahren ein eigenes Weingut h\u00e4lt. Hinzu kommt mit den \u201eWinzern Krems\u201c eine der gr\u00f6\u00dften Genossenschaften des Landes mit knapp 1000 Mitgliedern. Sie steht in der Tradition der schon 1447 gegr\u00fcndeten \u201eHauerinnung St. Paul\u201c &#8211; Weinhauer ist der alte \u00f6sterreichische Begriff f\u00fcr Winzer. Drei Viertel der B\u00fcrger bestritten im Sp\u00e4tmittelalter ihren Lebensunterhalt mit dem Weinbau, und mehrmals mussten sie durch Verordnungen daran gehindert werden, alle m\u00f6glichen landwirtschaftlichen Fl\u00e4chen mit Rebst\u00f6cken zu bepflanzen und so ihre Versorgung mit Nahrungsmitteln zu gef\u00e4hrden. Besonders die Namen der ber\u00fchmten Rieden rund um den westlichen Stadtteil Stein vermitteln noch immer ein anschauliches, oft humorvolles Bild des fr\u00fcheren Alltagslebens einer Region, in der die Menschen seit jeher Sagen und Anekdoten lieben. Wie etwa die vom Bauern, der w\u00e4hrend einer der h\u00e4ufigen Hungersn\u00f6te schweren Herzens seinen geliebten Hofhund verkaufen musste und dem treuen Tier im \u201eSteiner Hund\u201c ein Denkmal f\u00fcr die Ewigkeit setzte. Etwas derber leitet sich der \u201eSteiner Schreck\u201c her: damals standen die Rebst\u00f6cke sehr dicht, sodass man nicht ins Innere der Anpflanzungen schauen konnte. Um dennoch wirkungsvoll den Diebstahl von Trauben kurz vor Lesebeginn zu verhindern, schrie der T\u00fcrmer der gegen\u00fcberliegenden Kirche von Zeit zu Zeit anlasslos herum, was etwaige Langfinger vertrieb, die er gar nicht hatte sehen k\u00f6nnen. Auch der \u201ePiri\u201c erfreut sich dank seines putzigen Namens bei Touristen gro\u00dfer Beliebtheit, allerdings hat er nichts mit der scharfen portugiesischen So\u00dfe zu tun, sondern ist schlicht der aus dem Ungarischen stammende Begriff f\u00fcr etwas sehr Altes, hier also einen schon sehr lang genutzten Weinberg.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><a href=\"https:\/\/www.weine-feinkost.de\/shop\/Winzerhof-Familie-Dockner\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.weine-feinkost.de\/unterwegs\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/oesterreich_kremstal_weingut_dockner_kleingebirge-1440x960.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-134919\"\/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Das Gebiet um die Stadt herum ist wie die Wachau gepr\u00e4gt von den s\u00fcdlichen Ausl\u00e4ufern der B\u00f6hmischen Masse, die als \u00d6sterreichisches Gneis- und Granithochland vor allem Rieslinge mit der Mineralik von verwitterten Urgesteinb\u00f6den versorgen, auch wenn die terrassierten H\u00e4nge meist nicht ganz so steil sind wie einige Kilometer weiter westlich. Der Riesling ist wie in den benachbarten Gebieten auch eine der beiden Leitsorten, an deren au\u00dfergew\u00f6hnliche Qualit\u00e4t die geringen Best\u00e4nde Muskateller, M\u00fcller-Thurgau und diverser Burgunder nicht heranreichen. Die andere ist &#8211; nat\u00fcrlich &#8211; der Gr\u00fcne Veltliner, der sich eher auf den kalkreichen L\u00f6ssterrassen \u00f6stlich von Krems in Richtung Gedersdorf wohl f\u00fchlt, die Wasser f\u00fcr l\u00e4ngere Zeit speichern k\u00f6nnen und ihn so mit der Feuchtigkeit versorgen, die er zur Ausbildung seines ber\u00fchmten \u201ePfefferls\u201c ben\u00f6tigt, das ihm mit seiner prickligen W\u00fcrzigkeit einen interessanten Kontrast zur zitrischen S\u00e4ure verleiht. Die beiden sind denn nach DAC-Regeln auch die einzigen Rebsorten, auf deren Etiketten explizit \u201eKremstal\u201c ausgewiesen werden darf, alle anderen m\u00fcssen sich mit einem allgemeineren \u201eNieder\u00f6sterreich\u201c begn\u00fcgen.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1200\" height=\"802\" src=\"https:\/\/www.weine-feinkost.de\/unterwegs\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/herbst-0818-1-1200x802.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-195862\" srcset=\"https:\/\/www.weine-feinkost.de\/unterwegs\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/herbst-0818-1-1200x802.jpg 1200w, https:\/\/www.weine-feinkost.de\/unterwegs\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/herbst-0818-1-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.weine-feinkost.de\/unterwegs\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/herbst-0818-1-768x513.jpg 768w, https:\/\/www.weine-feinkost.de\/unterwegs\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/herbst-0818-1-1536x1026.jpg 1536w, https:\/\/www.weine-feinkost.de\/unterwegs\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/herbst-0818-1.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Gegen\u00fcber thront das 1000 Jahre alte Benediktinerstift G\u00f6ttweig \u00fcber der Landschaft, nach einem Brand Anfang des 18. Jahrhunderts in ein wahres Wunderwerk des Barock verwandelt, auf dessen Restaurant-Terrasse man einen herrlichen Blick \u00fcber das Donautal genie\u00dft. Das Kloster, ja \u00fcberhaupt alle der \u00fcber 50 Kl\u00f6ster, die im Laufe der Geschichte Besitzungen im Kremstal hatten, waren seit jeher verl\u00e4ssliche Abnehmer f\u00fcr Wein, den man f\u00fcr die Zelebration des Messopfers ben\u00f6tigte. Um nicht nur auf Zukauf angewiesen zu sein, bet\u00e4tigen die M\u00f6nche sich schon lange selbst im Weinbau, der neben der Forstwirtschaft zur tragenden wirtschaftlichen S\u00e4ule des Klosterbetriebes wurde &#8211; auch wenn die Weinberge mittlerweile verpachtet sind, damit sich die noch knapp 40 Br\u00fcder der Seelsorge widmen k\u00f6nnen. Aktuell stellt der Bezug von dem kirchlichen Reinheitsgebot gen\u00fcgenden Tropfen kein Problem dar, alle Pr\u00e4dikatsweine im deutschsprachigen Raum erf\u00fcllen die Anforderungen der Naturbelassenheit. Das war damals, als zudem ausschlie\u00dflich Rotwein f\u00fcr die Eucharistie verwendet werden durfte, ganz anders: die k\u00fcnstliche S\u00fc\u00dfung, sch\u00f6nende F\u00e4rbung und der Zusatz von allerhand Kr\u00e4utern und Gew\u00fcrzen stellte die Regel dar &#8211; gut also, dass man seit jeher auf eigene Weinberge zur\u00fcckgreifen konnte. Heute keltert man Messwein auch f\u00fcr den Handel, dessen Erzeugung allerdings nach wie vor vom Bischof ausdr\u00fccklich genehmigt werden muss.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><a href=\"https:\/\/www.weine-feinkost.de\/shop\/Winzerhof-Familie-Dockner\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.weine-feinkost.de\/unterwegs\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/oesterreich_kremstal_weingut_dockner_rosengarten-1440x960.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-134920\"\/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Hier s\u00fcdlich der Donau mit den Weinbaugemeinden Furth und G\u00f6ttweig dominieren Donauschotter und Lehm, auf denen sich der gen\u00fcgsame Zweigelt als hektarreichster Botschafter Kremstaler Rotweins wohlf\u00fchlt. Der Einfluss der mollig-warmen Luftmassen aus der in Ungarn liegenden pannonischen Tiefebene ist hier st\u00e4rker zu sp\u00fcren und die k\u00fchlen Einfl\u00fcsse aus dem n\u00f6rdlichen, h\u00f6her gelegenen Waldviertel machen sich nicht so sehr bemerkbar wie auf der anderen Seite des Flusses. Dieser sorgt ohnehin f\u00fcr einen sanften Ausgleich im f\u00fcr hei\u00dfe Tage und kalte N\u00e4chte bekannten Gebiet und erm\u00f6glicht auch anspruchsvolleren Rotweinreben wie Sp\u00e4tburgunder oder St. Laurent Wachstum. Einige Winzer halten noch den traditionsreichen Roten Veltliner hoch &#8211; trotz seines Namens ist er eine Wei\u00dfweinrebe und nicht mit dem Gr\u00fcnen Veltliner verwandt -, obwohl er eine ziemliche Diva unter den Rebsorten ist und sehr viel Zuwendung erfordert: schneidet man den Massentr\u00e4ger nicht radikal zur\u00fcck, ger\u00e4t der Wein sp\u00e4ter flach und gesichtslos. \u00dcberdies bereitet seine Anf\u00e4lligkeit f\u00fcr diverse Krankheiten und seine hohe Frostempfindlichkeit den Winzern Kopfzerbrechen. Findet man allerdings einen geeigneten Standort und l\u00e4sst ihm genug Pflege angedeihen, wird man mit einer au\u00dfergew\u00f6hnlichen Spezialit\u00e4t entsch\u00e4digt, die mit pikanter W\u00fcrze und sehr langer Lagerf\u00e4higkeit zu \u00fcberraschen wei\u00df. Als Elternteil der ebenfalls autochthonen Trauben Rotgipfler, Neuburger und Zierfandler ist er im wahrten Sinne des Wortes tief verwurzelt in Nieder\u00f6sterreich.<\/p>\n\n\n\n<p>Das sind auch die vielen kleinen Heurigenbetriebe, die dazu einladen, in rustikaler Atmosph\u00e4re bei einem Spritzer zu verweilen und setzen so einen urigen Kontrapunkt zu den feinen Vinotheken in der Kremser Altstadt. Das best\u00e4ndige Nebeneinander von traditionell und modern, von bew\u00e4hrt und experimentell macht wesentlich den Reiz des Kremstals aus: alte Familienweing\u00fcter existieren neben umtriebigen Jungwinzern, die sich an Cool Climate und biodynamischem Weinbau versuchen, der durch die frischen Winde aus dem Norden beg\u00fcnstigt wird. Sie trocknen auf nat\u00fcrliche Weise die Trauben und lassen sie so weniger anf\u00e4llig f\u00fcr Krankheiten werden, wodurch wiederum auf den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln verzichtet werden kann.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><a href=\"https:\/\/www.weine-feinkost.de\/shop\/Winzerhof-Familie-Dockner\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.weine-feinkost.de\/unterwegs\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/oesterreich_kremstal_dockner_2-1440x958.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-134921\"\/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Aus der kleinen Gemeinde Rohrendorf bei Krems stammt ein gewisser Lorenz Moser, der vielen vor allem als Namensgeber der Weinkellerei Lenz Moser bekannt sein d\u00fcrfte, deren Erzeugnisse man in \u00d6sterreich in jedem Supermarkt kaufen kann. Deutlich interessanter als diese Weine sind allerdings Prof. Dr. h.c. Mosers Beitr\u00e4ge zur Entwicklung des Weinbaus allgemein: mit seiner \u00dcberzeugung, der Weinberg habe sich den Maschinen anzupassen und nicht umgekehrt, ebnete er der Mechanisierung des jahrtausendelang auf reiner Handarbeit basierenden Zweiges der Landwirtschaft den Weg. Moser war aufgewachsen mit der seit ewigen Zeiten etablierten Stockkultur, bei der jede Rebe f\u00fcr sich an einem Stecken hochgezogen wurde. Dieses System, bei dem auf jeden Quadratmeter eine Pflanze kam, hatte viele Nachteile: die Reben bekamen wenig Sonnenlicht ab, standen sehr eng, was es unm\u00f6glich machte, sie mit gr\u00f6\u00dferem Ger\u00e4t zu bewirtschaften, und sie waren in der Regel kaum mehr als h\u00fcfthoch, wodurch Pflege und Lese hohe k\u00f6rperliche Anstrengung erforderten. \u00dcberdies beg\u00fcnstigte die N\u00e4he zum Erdboden und die der Enge geschuldete schlechte Bel\u00fcftung die Anf\u00e4lligkeit f\u00fcr Sch\u00e4dlinge und Krankheiten. Moser setzte dem die Hochkultur entgegen: er zog die Rebst\u00f6cke auf in Reihe gespannten Dr\u00e4hten auf knapp anderthalb Meter hoch, zwischen den Reihen lie\u00df er ausreichend Raum f\u00fcr Fuhrwerke. In der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, als Helfer in der Landwirtschaft knapp waren, eine willkommene Erleichterung. Wie bei allen Neuerungen brauchte es aber ein einschneidendes Ereignis, um die vielen Skeptiker zu \u00fcberzeugen. Das kam in Gestalt eines klirrend kalten Winters Mitte der 50er: die allermeisten Reben in Stockkultur erfroren elendig, w\u00e4hrend jene in Hochkultur zum Gro\u00dfteil \u00fcberlebten. Die neue Anbautechnik, die jedem Rebstock nun drei und mehr Quadratmeter Platz zubilligte, verbreitete sich daraufhin schnell und wurde &#8211; au\u00dfer in Steillagen, die ohnehin nicht mit Maschinen bearbeitet werden k\u00f6nnen, wie an manchen Bereichen der Mosel &#8211; nach und nach zum Standard. Jenem eisigen Winter ist \u00fcbrigens auch die heutige Vorherrschaft des Veltliners und des Zweigelts sowohl im Kremstal als auch in ganz \u00d6sterreich zu verdanken, denn beide erwiesen sich als sehr frostresistent und \u00fcberdies hervorragend f\u00fcr den Anbau in der neuen \u201eLenz Moser Erziehung\u201c geeignet.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1200\" height=\"802\" src=\"https:\/\/www.weine-feinkost.de\/unterwegs\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/herbst-0015-1-1200x802.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-195863\" srcset=\"https:\/\/www.weine-feinkost.de\/unterwegs\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/herbst-0015-1-1200x802.jpg 1200w, https:\/\/www.weine-feinkost.de\/unterwegs\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/herbst-0015-1-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.weine-feinkost.de\/unterwegs\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/herbst-0015-1-768x513.jpg 768w, https:\/\/www.weine-feinkost.de\/unterwegs\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/herbst-0015-1-1536x1026.jpg 1536w, https:\/\/www.weine-feinkost.de\/unterwegs\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/herbst-0015-1.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Das Kremstal ist mitnichten die langweilige kleine Schwester im stetigen Schatten der Wachau, auch wenn deren Winzer das die Kundschaft manchmal gern denken lassen w\u00fcrden. Hier kann man noch wahre Entdeckungen machen, die den Wachauer Weinen gerade in Sachen Reifepotential in nichts nachstehen. Ihren eigenen Charakter &#8211; filigran, w\u00fcrzig, konzentriert &#8211; behaupten sie wacker, und sind dabei oft auch ein wenig preisg\u00fcnstiger als ihre Verwandten aus dem bekannteren Gebiet im Westen. Aber nun Schluss mit den st\u00e4ndigen Vergleichen, das haben die Kremstaler Weine ja gar nicht n\u00f6tig! Text: Dario Sellmeier<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Kremstal Kremstal \u2026 achja, wie die Stadt! Die Assoziation ist naheliegend, wenn auch nicht ganz korrekt. Denn das nieder\u00f6sterreichische Weinbaugebiet verdankt seinen Namen nicht dem Ort, sondern dem Fluss Krems, einem 80 Kilometerlanger Zufluss der Donau. 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