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7. Juli 2014

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Frankreich

François Bertheau Bonnes Mares Grand Cru 2018

Rotwein · Bonnes-Mares Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Bonnes-Mares · Grand Cru Chambolle-Musigny / Morey Côte de Nuits 2018

Der Bonnes-Mares Grand Cru 2018 der Domaine François Bertheau ist ein reinsortiger Pinot Noir aus einer der großen Lagen der Côte de Nuits. Bonnes-Mares bringt kräftigere, langlebigere Weine hervor als das benachbarte Musigny; in Bertheaus Händen verbindet sich diese Statur mit der seidigen Eleganz von Chambolle. Der warme Jahrgang 2018 gibt dem Wein reife Fülle.


Bonnes-Mares – Grand Cru zwischen Chambolle und Morey

Bonnes-Mares erstreckt sich über rund 15 Hektar am Mittelhang der Côte de Nuits. Der Großteil liegt in Chambolle-Musigny, ein kleinerer Teil von etwa 1,5 Hektar im benachbarten Morey-Saint-Denis; im Norden grenzt die Lage an den Clos de Tart. Bepflanzt ist sie ausschließlich mit Pinot Noir.

Die Böden unterscheiden sich deutlich: am Morey-Ende reicher und tiefer (strenger, gehaltvoller), am Chambolle-Ende feiner und kalkreicher (seidiger). Der Name geht auf die „Bonnes Mères", die Zisterzienserinnen der Abtei Notre Dame de Tart, zurück. Die Domaine François Bertheau zählt zu den klassischen Erzeugern von Chambolle-Musigny.

Jahrgang 2018 – Côte de Nuits

2018 folgte auf einen nassen Winter, der die Wasserreserven füllte, ein warmer, sonnenreicher und trockener Sommer. Die Reben blieben gesund, und es kam zu einer großzügigen, vollreifen Ernte.

Für die roten Burgunder steht 2018 für reife, konzentrierte Frucht mit Tiefe, geschmeidigem Tannin und überraschender Frische – ein gehaltvoller Jahrgang, der die Kraft des Bonnes-Mares schön trägt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2018.

Der Wein reift im Holzfass, im klassischen Stil des Guts – mit zurückhaltendem Holzeinsatz, ganz auf Finesse und Lagenausdruck ausgerichtet.

Im Glas

Bonnes-Mares zeigt sich kraftvoll und strukturiert: reife dunkle und rote Frucht, florale Noten und feine Würze. Bei Bertheau verbindet sich diese Statur mit seidiger Eleganz; das Tannin ist fest und zugleich fein, der Abgang lang.

Reife Kraft und Struktur, getragen von seidiger Eleganz – ein Bonnes-Mares aus dem warmen 2018er für die lange Reife.

In der Jugend noch verschlossen, entfaltet der Wein sein Potenzial über viele Jahre Flaschenreife. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Rind, Gerichte mit Trüffel oder Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für den großen Anlass.


Lage: Bonnes-Mares, Chambolle-Musigny / Morey-Saint-Denis (Côte de Nuits); Mittelhang, ~15 ha
Klassifikation: Bonnes-Mares Grand Cru
Ausbau: Pinot Noir; Holzfassausbau, zurückhaltender Holzeinsatz

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Italien

Montevertine Pian del Ciampolo 2022

Rotwein · Toscana IGT · Sangiovese

Sangiovese mit Canaiolo & Colorino Toscana IGT Pian del Ciampolo Radda in Chianti Montevertine 12 Monate slawonische Eiche 2022

Der Montevertine Pian del Ciampolo 2022 ist der zugängliche, samtige Einstiegswein der Kult-Adresse aus Radda – aus 90 % Sangiovese mit Canaiolo und Colorino. Vollmundig, saftig und sehr fein, mit Veilchen und reifer Sauerkirsche. Ein „kleiner Montevertine" von großer Trinkfreude.


Pian del Ciampolo – der zugängliche Montevertine

Montevertine liegt rund 3 km südlich von Radda in Chianti, auf einem 425 Meter hohen Hügel mit steinigen Kalk-Mergel-Böden (Galestro/Alberese). Sergio Manetti verließ 1981 das Chianti-Classico-Konsortium, weil er keinen Trebbiano in den Verschnitt geben wollte; seither etikettiert das Gut konsequent als Toscana IGT. Heute führt Martino Manetti das Weingut im traditionellen Stil weiter.

Der Pian del Ciampolo ist der Einstiegswein des Guts – die jünger trinkbare, charmante Visitenkarte des Montevertine-Stils. Die Trauben stammen aus den Lagen des Hauses; in der Machart folgt der Wein konsequent denselben Prinzipien wie die großen Crus.

Jahrgang 2022 – Toscana

2022 war in der Toskana ein intensiv warmes, sonnenreiches Jahr mit später Lese. Das ergibt im Pian del Ciampolo einen Wein mit reifer, dunkler Frucht und etwas mehr Volumen, der dank der kühlen Höhenlage und der traditionellen Vinifikation seine Saftigkeit und Balance bewahrt – samtig und sehr trinkfreudig.

Assemblage und Ausbau

90 % Sangiovese mit kleinen Anteilen Canaiolo und Colorino, aus dem Jahrgang 2022, Toscana IGT, trocken.

Spontane Gärung im Betontank (rund 25 Tage), danach Ausbau über 12 Monate in Fässern aus slawonischer Eiche, anschließend Reife in Beton und Flasche. Abfüllung traditionell, unfiltriert.

Im Glas

Die Farbe begeistert durch ihr rubinrotes Kleid. Im Duft volle, dunkle Fruchtaromen; im Geschmack Veilchen und reife Sauerkirschen. Am Gaumen vollmundig, saftig, aber sehr fein. Als guter Essensbegleiter gewinnt der Wein noch an Struktur und Glanz.

Vollmundig, saftig, aber sehr fein – mit Veilchen und reifer Sauerkirsche.

Schon jung mit viel Trinkfreude; spielt am Tisch seine ganze Saftigkeit aus. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Salumi und Antipasti, zu Pasta mit Fleischsugo, zu gegrilltem Fleisch und Geflügel sowie zu mittelreifem Pecorino.


Lage: Toscana IGT, Radda in Chianti (Toskana, Italien); hochgelegene Kalk-Mergel-Böden (Galestro/Alberese); Trauben aus den Lagen des Guts
Klassifikation: Toscana IGT, Sangiovese mit Canaiolo und Colorino (trocken)
Ausbau: Gärung im Betontank, 12 Monate in slawonischer Eiche, Reife in Beton und Flasche, unfiltriert

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Südafrika

Oude Kaap Rosé

Wein · Rosé · Western Cape · Südafrika

Oude Kaap Rosé ist ein trocken ausgebauter Rosé mit vielfältigen Aromen von Erd- und Himbeeren. Am Gaumen frisch und sehr süffig – ein idealer Begleiter zu knackigen Sommersalaten.


Western Cape / Südafrika

Oude Kaap ist eine Weinlinie von DGB (Douglas Green Bellingham), einem der größten unabhängigen Weinerzeuger Südafrikas, mit Wurzeln im Franschhoek-Tal. Die Trauben stammen aus dem Western Cape, dem Weinkernland Südafrikas.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Pinotage, der südafrikanischen Paradesorte. Die helle Farbe entsteht durch einen sehr kurzen Kontakt des Mostes mit den Beerenschalen; anschließend wird der Wein im Edelstahl trocken vergoren, um Frucht und Frische zu bewahren.

Im Glas

Helles Rosa. In der Nase vielfältige Aromen von Erdbeere und Himbeere. Am Gaumen frisch und sehr süffig, mit feiner Frucht und sauberem, trockenem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als Terrassenwein, Aperitif oder zu leichten Sommergerichten.

Passt zu: knackigen Sommersalaten, gegrilltem Gemüse, hellem Fleisch und Fingerfood.


Lage: Western Cape (Südafrika); Oude Kaap / DGB (Douglas Green Bellingham)
Klassifikation: Western Cape – 100 % Pinotage, trocken
Ausbau: kurzer Schalenkontakt, Gärung im Edelstahltank

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Weine

Hermann Ludes Thörnicher Ritsch Kabinett Riesling Monster 2024

Weißwein · Mosel · Riesling Kabinett (fruchtsüß)

Riesling Thörnicher Ritsch · Monster Mosel Kabinett · fruchtsüß 1,10 ha · reduktiver Ausbau

Der Thörnicher Ritsch „Monster" Riesling Kabinett 2024 von Hermann Ludes ist ein kompromissloser, tief mineralischer Mosel-Riesling aus einer 1,10 Hektar großen Einzelparzelle der Ritsch – eine Riesling-Granate der Extraklasse, die Zeit und Luft braucht.


Thörnicher Ritsch – Parzelle „Monster"

Das Weingut Hermann Ludes bewirtschaftet 5,5 Hektar Riesling in verschiedenen Kleinparzellen der Steillage Ritsch – einem beeindruckenden Monument, einem in den Fels gehauenen Weinberg mit alten, teils wurzelechten Rieslingstöcken. Bizarre Formationen aus Schiefer und Holz prägen das Bild; die Wingertspfähle ragen wie die Speerspitzen eines Riesenheeres in den Himmel. Eingerahmt von den Seitentälern des Karlbach und der Salm, verdankt der Weinberg seine Einzigartigkeit dieser besonderen Lage.

„Monster" ist der Spitzname einer 1,10 Hektar großen, zusammenhängenden Parzelle in der Einzellage Thörnicher Ritsch – schlicht, weil es sich um eine „monstermäßig" große Parzelle handelt. Schon die Namensgebung lässt einen diesem Riesling ehrfurchtsvoll und mit gebührendem Respekt begegnen.

Jahrgang 2024 – Mosel

2024 war an der Mosel ein anspruchsvoller, kühl-feuchter Jahrgang mit hohem Pilzdruck und geringen Erträgen, der strenge Selektion und viel Arbeit im Steilhang verlangte. Ein freundlicherer Herbst ermöglichte eine reife, gesunde Lese.

Das Ergebnis sind klassische, säurebetonte und spannungsreiche Rieslinge mit moderaten Mostgewichten – Bedingungen, die der kompromisslosen Ludes-Stilistik entgegenkommen.

Vinifikation und Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2024, klassischer Prädikatswein (Kabinett, fruchtsüß).

Wie bei allen Weinen von Hermann Ludes sitzt der erste „Riechschock" tief: Der reduktive Ausbau lässt selbst geübte Trinker innehalten – ganz wie die alten J.J.-Prüm-Weine, die vor Jahrzehnten ebenso unzugänglich dufteten und heute makellos schmecken. Handlese in der Steillage, Spontangärung mit Naturhefen, keine Schönung, Schraubverschluss. Das „Monster" braucht Luft: am besten einige Stunden, besser noch Tage vor dem Genuss belüften.

Im Glas

Hinter der zunächst verschlossenen Hülle steckt ein Riesling-Meisterwerk: nackter, nasser Stein, grüner Apfel, Weinbergspfirsich in Perfektion und subtile Kräuter. Immer wieder wischt die wunderbar gaumenreinigende Säure den Mund sauber, getragen von einer fesselnden Länge – ein Monument, das den Mund mit Aromen zutapeziert.

Ein Monument, das den Mund mit Aromen zutapeziert – eine Riesling-Granate der Extraklasse.

Jung unbedingt lange belüften; großes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftigem Fisch, gebratenem Geflügel, würziger asiatischer Küche oder reifem Käse. Ebenso ein faszinierender Solist – mit genug Luft im Glas.


Lage: Thörnicher Ritsch „Monster" (Mittelmosel); 1,10 ha Steillage, devonischer Schiefer, alte, teils wurzelechte Reben
Klassifikation: Riesling Kabinett (Prädikatswein, fruchtsüß)
Ausbau: Riesling; Spontangärung mit Naturhefen, klassisch-reduktiver Ausbau, keine Schönung, Schraubverschluss

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Rebsorten

Maxim Crotet Bourgogne Blanc Olivia 2025

Weißwein · Bourgogne AOC · Chardonnay

Chardonnay Bourgogne AOC 2025 Maranges und Remigny Reben Ø 45 Jahre 10 Monate gebrauchtes Eichenfass SO₂ nur bei der Füllung

Der Bourgogne Blanc Olivia 2025 von Maxime Crotet ist ein Chardonnay aus zwei Parzellen am Südende der Côte de Beaune – je zur Hälfte aus Maranges und aus Remigny, von Reben mit einem Durchschnittsalter von 45 Jahren. Crotet arbeitet seit 2021 als Négociant-Vinificateur in Beaune, nach acht Jahren bei Frédéric Cossard in Saint-Romain. Eigene Weinberge besitzt er nicht; er kauft Trauben von Winzern, deren Arbeitsweise er kennt, und vinifiziert selbst.


Maranges und Remigny – zwei Parzellen am Südende der Côte

Die Cuvée setzt sich je zur Hälfte aus zwei Herkünften zusammen. Der Anteil aus Maranges stammt aus der südlichsten Appellation der Côte de Beaune, dort wo der Hang nach Südwesten abknickt. Der Untergrund ist jurassisch: blauer Ton und Mergel, durchsetzt mit Kalksteinschutt, ausgeprägt fossilreich. Die Rebflächen liegen zwischen 240 und 400 Metern und sind süd- bis südostexponiert – mehr Nachmittagssonne als in den nach Osten schauenden Gemeinden weiter nördlich.

Remigny liegt wenige Kilometer östlich davon an der Dheune, mit 2,45 Quadratkilometern eine der zehn kleinsten Gemeinden der Saône-et-Loire und mit gut vierhundert Einwohnern kaum mehr als ein Dorf. Weinbaulich ist die Gemarkung bemerkenswert: Ein Teil ihres Gebiets fällt in die AOC Santenay. Das Klima ist ozeanisch geprägt mit rund 1.900 Sonnenstunden und etwa 850 Millimetern Jahresniederschlag bei einer Jahresmitteltemperatur um 10,6 °C – kühler und feuchter als die Zahlen der Côte-d'Or-Kernzone.

Beide Parzellen liegen damit in unmittelbarer Nachbarschaft von Villages-Appellationen, tragen aber das regionale Etikett Bourgogne. Das Rebenalter von durchschnittlich 45 Jahren ist für diese Klassifikationsstufe ungewöhnlich hoch: Alte Reben regulieren ihren Ertrag selbst, wurzeln tiefer und kommen mit Trockenphasen besser zurecht – ein Vorteil, der sich 2025 unmittelbar ausgezahlt hat.

Jahrgang 2025 – Côte de Beaune

2025 war im Burgund ein ausgesprochen frühes Jahr. Milder Winter, warmer Frühling, trockener und sonniger Sommer – der Vegetationszyklus lief durchgehend vor dem Kalender. Eine Hitzewelle Mitte August beschleunigte die Reife noch einmal, ohne die Säure abzubauen; das Zucker-Säure-Verhältnis blieb intakt, der Gesundheitszustand der Trauben war durchweg gut, Krankheitsdruck spielte kaum eine Rolle.

In der Côte de Beaune wurden die weißen Sorten ab dem 23. bis 25. August gelesen – rund 20 Tage früher als im historischen Mittel und auf dem Niveau von 2022. Die Sommertrockenheit hielt die Beeren klein, was die Erträge deutlich drückte und regional stark schwanken ließ; in einzelnen Parzellen kam nur die halbe Ernte ein. Ältere Rebanlagen zeigten dabei erkennbar mehr Widerstandskraft gegen die Hitze als junge. Für die Weißweine zeichnet sich ein Jahrgang mit reifer, aber nicht überreifer Frucht und tragender Säure ab – bei knapper Menge.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay, Jahrgang 2025, als Cuvée aus zwei Parzellen in Maranges und Remigny. Maxime Crotet gründete sein Projekt 2021, nachdem er acht Jahre bei Frédéric Cossard gearbeitet hatte – zunächst im Keller, zuletzt als dessen rechte Hand. Sein Modell als Négociant-Vinificateur gibt ihm Zugriff auf Parzellen, die er als Quereinsteiger ohne Familienbesitz nie hätte erwerben können.

Vergoren wird spontan mit den Hefen der Traube, ohne Reinzuchthefe und ohne Enzyme. Der Ausbau erfolgt über zehn Monate in großen gebrauchten Eichenfässern – gebraucht und großvolumig, damit das Holz Sauerstoff reguliert, statt Aroma beizusteuern. Schwefel wird ausschließlich bei der Abfüllung zugegeben, in minimaler Menge, damit der Wein transportfähig bleibt. Während des gesamten Ausbaus bleibt er ungeschwefelt.

Im Glas

Helles Strohgelb mit grünlichem Reflex. In der Nase Zitrone, weißer Pfirsich und grüner Apfel, dazu ein feuersteiniger Ton und ein Anklang von Haselnuss aus dem Hefekontakt – kein Vanille- oder Röstaroma, weil kein neues Holz beteiligt ist. Am Gaumen geradlinig und salzig-mineralisch, mit klarer Säurelinie und mittlerem Körper. Der Abgang bleibt trocken und zitrusbetont statt cremig.

Ein Teil der Gemarkung Remigny liegt in der AOC Santenay – die Parzellen dieser Cuvée grenzen an Villages-Lagen, tragen aber das regionale Etikett.

Servieren bei 11 bis 13 °C, nicht kälter – zu kalt verschließt sich die Mineralität. Der Wein ist jung zugänglich und entwickelt über die nächsten Jahre mehr Breite. Bei minimaler Schwefelung empfiehlt sich konstant kühle Lagerung; angebrochen hält er sich gut verschlossen zwei bis drei Tage im Kühlschrank.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch, Jakobsmuscheln und Austern, zu Geflügel in heller Sauce, zu Ziegenkäse und jungem Comté. Auch zu Spargel und zu Gemüsegerichten mit Zitrone und Kräutern. Ein Bourgogne Blanc, der eher als Essensbegleiter funktioniert als solo – die Säure verlangt nach einem Gegenüber auf dem Teller.


Produzent Maxime Crotet, Négociant-Vinificateur, Beaune
Rebsorte Chardonnay
Herkunft Je zur Hälfte Maranges und Remigny, südliche Côte de Beaune
Klassifikation Bourgogne AOC
Jahrgang 2025
Rebenalter Durchschnittlich 45 Jahre
Vinifikation Spontangärung mit Wildhefen · keine Reinzuchthefe · keine Enzyme
Ausbau 10 Monate in großen gebrauchten Eichenfässern · kein neues Holz
Schwefelung Ausschließlich bei der Abfüllung, minimal
Trinkempfehlung 2026–2032
Boden Blauer Ton und Mergel mit Kalksteinschutt

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Länder/Regionen

Noon Reserve Shiraz 2019

Rotwein · Langhorne Creek · Shiraz

Shiraz Langhorne Creek Reserve „20 Rows"-Block (gepflanzt 1962) Drew Noon MW 18 Monate Barrique (30–40 % neu) 2019

Der Noon Reserve Shiraz 2019 ist die kultige Shiraz-Spitze des Hauses – ein vollmundiger, generös aromatischer Wein aus dem alten „20 Rows"-Block in Langhorne Creek, der dank seiner festen Gaumenstruktur eine ausgezeichnete Balance zeigt.


Noon – Kult aus McLaren Vale

Noon gehört zu den absoluten Old-School-Weingütern – schon immer handgemacht. Drew Noon, einer der wenigen Masters of Wine Australiens, übernahm das Gut 1996 und gibt zu jeder Ernte ganz klar an, was „Mother Nature" ihm beschert hat. Sein Ansatz: Handlese, Gärung in offenen Bottichen mit manueller Stampfung, Korbpresse, minimaler Eingriff im Keller, ungeschönt und ungefiltert.

Während der Eclipse von den estate-eigenen Grenache-Reben in McLaren Vale stammt, kommt der Reserve Shiraz seit dem ersten Jahrgang 1997 zu 100 % vom „20 Rows"-Block des Borrett-Vineyards in Langhorne Creek. Die wurzelechten Reben (gepflanzt 1962) wachsen auf der Bremer-River-Flutebene auf tiefem, alluvialem Lehm – ein einzigartiges Terroir, das seit Mitte des 19. Jahrhunderts bewirtschaftet wird und kleine, tiefschwarze, aromatische Beeren hervorbringt.

Jahrgang 2019 – Langhorne Creek

Der Reserve Shiraz ist bewusst ein vollmundiger, generös aromatischer Wein – wer elegante, leichte bis mittelkräftige Rotweine bevorzugt, ist hier nicht richtig. Der 2019er zeigt diese Handschrift mit großer Fülle, getragen von einer festen Gaumenstruktur, die ihm trotz seiner Größe eine ausgezeichnete Balance verleiht.

Drew Noon selbst sagt zum 2019er: „Der 2019 Reserve Shiraz stammt vollständig vom ‚20 Rows'-Block der Familie Borrett in Langhorne Creek. Er ist groß und aromatisch im Stil des Jahrgangs, besitzt aber dank seiner festen Gaumenstruktur eine ausgezeichnete Balance." (Verkostungsnotiz: Drew Noon.)

Ausbau

Reinsortiger Shiraz aus dem Jahrgang 2019, trocken.

Handlese, Gärung in kleinen offenen Bottichen mit Handstampfen zur schonenden Farb- und Tanninextraktion, anschließend Pressung von Hand in der Korbpresse. Reife über 18 Monate in kleinen 300-Liter-Fässern aus französischer und amerikanischer Eiche, davon rund 30–40 % neu – für Komplexität und Struktur, ohne die Frucht zu dominieren. Auf dem Gut vinifiziert und abgefüllt, ungeschönt und ungefiltert.

Im Glas

Ein großer, generös aromatischer Shiraz: tiefdunkle Frucht (Brombeere, Zwetschge), ergänzt um würzige Noten, etwas Mokka und feine Röstaromen vom gut eingebundenen Barrique. Am Gaumen vollmundig und konzentriert, dabei keineswegs überladen – die feste, reife Gaumenstruktur gibt dem Wein Halt, Balance und großes Reifepotenzial.

Groß und aromatisch im Stil des Jahrgangs – mit ausgezeichneter Balance dank fester Struktur.

Schon jetzt zugänglich, aber für die lange Reife über viele Jahre gebaut; profitiert deutlich vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftigem rotem Fleisch und Steak vom Grill, zu Wild und Schmorgerichten, zu würzigen BBQ-Spezialitäten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Langhorne Creek (South Australia, Australien); Borrett-Vineyard, „20 Rows"-Block (gepflanzt 1962), Bremer-River-Flutebene, tiefer alluvialer Lehm, wurzelecht
Klassifikation: Langhorne Creek, Shiraz (Reserve), trocken
Ausbau: 100 % Shiraz; Handlese, Gärung in offenen Bottichen mit Handstampfen, Korbpresse, 18 Monate 300-l-Barrique (franz./amerik., ~30–40 % neu); ungeschönt, ungefiltert

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Rebsorten

Domaine Denis Mortet Clos de Vougeot Grand Cru 2021

Rotwein · Clos de Vougeot Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Clos de Vougeot · Grand Cru unterer Clos · 240 m Reben ~50 Jahre · 1.500 Flaschen 18 Monate Holz · 70% neu

Der Clos de Vougeot Grand Cru 2021 von Denis Mortet ist ein reinsortiger Pinot Noir von seltener Eleganz. Auf 240 Metern im unteren Bereich des Clos wurzeln die rund 50 Jahre alten Reben in tiefem, mergeligem Boden – das gibt dem Wein einen dichten, erdverbundenen Charakter.


Clos de Vougeot – Grand Cru der Côte de Nuits

Der Clos de Vougeot wurde im 11. Jahrhundert von Zisterziensermönchen angelegt und 1937 als Grand Cru klassifiziert. Mit rund 50 Hektar ist er nach Corton der zweitgrößte Grand Cru der Côte d'Or, aufgeteilt in 18 Lieux-dits und über 80 Eigentümer; das Terroir ist entsprechend uneinheitlich.

Mortets Parzelle liegt auf 240 Metern im unteren Bereich des Clos. Die 50 Jahre alten Reben wurzeln in tiefgründigem, mergeligem Tertiärboden mit hohem Ton- und feinem Schluffanteil, was dem Wein Dichte und Erdverbundenheit verleiht. Die Domaine Denis Mortet zählt zu den Spitzenadressen von Gevrey-Chambertin.

Jahrgang 2021 – Côte de Nuits

2021 forderte die Winzer. Auf einen milden Winter folgten kalte Phasen und Ende März kurze Wärme bis 27 °C, die einen frühen Austrieb auslöste. Drei Frostperioden im April mit Tiefstwerten bis −8 °C und nächtlichem Schneefall richteten erhebliche Schäden an; starke Hagelgewitter im Juni und Fruchtansatzabfall reduzierten den Ertrag weiter.

Sommerliches Wetter in der ersten Septemberhälfte ließ die Trauben gut ausreifen; die Lese begann am 17. September. Die Erntemenge war etwa halbiert, die Trauben jedoch gesund und reif. Für 2021 stehen eine feine Tanninqualität sowie ein ausgewogener, frischer Charakter.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021, von Hand in kleinen Kisten gelesen und streng selektiert. Die Gärung erfolgt ausschließlich mit wilden Hefen, bei sehr moderater Extraktion.

Ausbau über 18 Monate im Eichenfass, davon 70 % neu. Gesamtproduktion: rund 1.500 Flaschen; seinen Höhepunkt erreicht der Wein 12 bis 14 Jahre nach der Ernte.

Im Glas

Aromen von Kirschen, Veilchen und roten Beeren. Der Wein mündet in ein langes Finale und zeigt mit der Zeit eine immer präzisere und seidigere Textur – ein Ausdruck von Terroir und Handwerk.

Kirsche, Veilchen und rote Beeren, ein langes Finale und eine mit der Zeit immer seidigere Textur.

In der Jugend dicht und noch verschlossen; sein Potenzial entfaltet der Wein über 12 bis 14 Jahre. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Rind, Gerichte mit Trüffel oder Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für den großen Anlass.


Lage: Clos de Vougeot, unterer Bereich (240 m); tiefer mergeliger Tertiärboden (Ton/Schluff), Reben ~50 Jahre
Klassifikation: Clos de Vougeot Grand Cru
Ausbau: Pinot Noir, Spontangärung; 18 Monate Holz (70% neu)

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Rebsorten

Ellermann Spiegel Sauvignon Blanc

Weißwein · Sauvignon Blanc · Pfalz · Deutschland

Ellermann-Spiegel Sauvignon Blanc ist ein trockener, fruchtbetonter Weißwein vom Weingut Ellermann-Spiegel aus der Pfalz. Reinsortiger Sauvignon Blanc mit den klassischen Aromen von Stachelbeere, Maracuja und Zitrone, getragen von einer schönen Mineralität.


Pfalz

Das Weingut Ellermann-Spiegel liegt in Kleinfischlingen an der Südlichen Weinstraße. Winzer Frank Spiegel keltert moderne, fruchtbetonte Weine nach dem Motto „Dir muss ES schmecken". Der Sauvignon Blanc zählt zu den Aushängeschildern des Hauses.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Sauvignon Blanc. Der Ausbau im Edelstahltank bewahrt die sortentypische, exotische Frucht und die frische Säure. So entsteht ein klarer, animierender Weißwein im modernen Stil.

Im Glas

Helles Gelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase die klassischen Sauvignon-Aromen von Stachelbeere, Maracuja und Zitrone. Am Gaumen sehr saftig und feinwürzig, mit exotischer Frucht und tragender Mineralität. Im Nachklang spannungsgeladene Frucht, die Lust auf den nächsten Schluck macht.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als Aperitif oder zu leichter Küche.

Klassische Begleitung: Spargel, Ziegenkäse, Salate, Fisch und Meeresfrüchte.


Lage: Pfalz – Südliche Weinstraße (Deutschland)
Klassifikation: Qualitätswein – Weißwein (trocken)
Ausbau: Edelstahltank

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