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Barcelona für Weinliebhaber: 2 Tage Weinbars & Restaurants

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Weinwissen

Der Jahrgang 2024 im Burgund – ein Jahr der Aufmerksamkeit

Der Jahrgang 2024 im Burgund war geprägt von einem milden, niederschlagsreichen Winter, einem feuchten Frühjahr mit hohem Krankheitsdruck und deutlich reduzierten Erträgen. Eine sorgfältige Selektion war entscheidend. Entstanden sind klassische, elegante Weine mit moderatem Alkohol, klarer Frische und feiner Struktur, ein Jahrgang, der vor allem das Können der Winzer widerspiegelt.

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Weingüter

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Dänemark

Koan – Kopenhagen – Dänemark

Einer der faszinierendsten Genusserlebnisse des Jahres 2025 war ohne Frage ein Besuch im Restaurant Koan in Kopenhagen. Neben dem aufgeräumten Konzept, acht Tische mit rund

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Dänemark

Jordnær – Gentofte – Dänemark

Jordnær – ein modernes dänisches Märchen Die Geschichte des seit einigen Jahren gehypten Restaurants Jordnær in Dänemark gleicht einem modernen Märchen. Denn die Lebensgeschichte des

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Frankreich

Restaurant Derrière – Metz – Frankreich

Ein genussvoller Zwischenstopp in Metz – Restaurant Derrière verzaubert mit saisonaler Raffinesse Ein spontaner Zwischenstopp zwecks Übernachtung in der reizenden nordfranzösischen Stadt Metz, um die

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Rebsorten

K. H. Schneider Sobernheimer Domberg Riesling trocken 2023

Weißwein · Sobernheim (Nahe) · Riesling

Riesling Domberg (Ortswein) Bad Sobernheim · Nahe K.H. Schneider felsiger Schiefer · Quarzit trocken · spontan vergoren Steillage · Handarbeit 2023

Der K.H. Schneider Sobernheimer Domberg Riesling trocken 2023 ist ein spontan vergorener Nahe-Riesling von felsigen Schieferböden. Ein facettenreicher, herkunftsgeprägter Ortswein, der Substanz und Kraft mit Eleganz und Schlankheit verbindet – und auch in einigen Jahren noch Freude bereiten wird.


Sobernheimer Domberg – Riesling vom Schieferfels

Das Weingut K.H. Schneider aus Bad Sobernheim an der Nahe wurde 1956 von Karl-Heinz Schneider gegründet und zählt heute zu den Aushängeschildern der Region. Seit dem Jahrgang 2007 verantworten die Brüder Andi und Christoph Schneider die Weine und haben den Riesling-Anteil der rund 15 Hektar deutlich ausgebaut. In mühevoller Handarbeit entstehen fast ausschließlich aus Steillagen präzise, mineralische Rieslinge – mit Dauerbegrünung, schonender Bodenarbeit und sehr geringen Erträgen.

Der Domberg in der Heimatstadt Bad Sobernheim ist geprägt von felsigen Schieferböden (Rotliegendes mit Schiefer und Quarzit). Dieser karge, steinige Untergrund bringt einen komplexen, eleganten Riesling mit kühler, klarer Mineralität hervor.

Jahrgang 2023 – Nahe

2023 war an der Nahe ein Jahrgang mit reifer, aromatischer Frucht und lebendiger Säure. Sorgfältige Handlese und geringe Erträge in den Steillagen sicherten gesundes, vollreifes Lesegut – ideale Voraussetzungen für einen facettenreichen Ortswein, in dem Kraft und Substanz mit Eleganz und Schlankheit im Gleichgewicht stehen.

Ausbau

Trockener Riesling-Ortswein aus dem Sobernheimer Domberg, Jahrgang 2023; 100 % Riesling von felsigen Schieferböden.

Der Wein wird spontan vergoren; Most und Wein werden bewusst vor Sauerstoff geschützt, um reine, natürliche Aromen zu bewahren. Der Ausbau in alten Holzfässern und lange Hefestandzeiten sorgen für einen rassigen, strahlenden und finessenreichen Riesling, der sein Schiefer-Terroir klar widerspiegelt.

Im Glas

Dieser spontan vergorene Nahe-Riesling von felsigen Schieferböden zeigt in der Nase neben den klassischen Steinobstaromen auch Noten von Tropenfrüchten, Brotrinde und Brennnessel. Am Gaumen ist er trotz seiner eindeutig vorhandenen Substanz und Kraft immer noch elegant und schlank. Nach dem Herunterschlucken bleibt er lange haften und erinnert an Dulce de Leche und Tabak. Ein facettenreicher Wein, der auch in einigen Jahren noch Spaß bereiten wird.

Steinobst, Tropenfrucht, Brotrinde und Brennnessel – trotz Substanz und Kraft elegant und schlank, mit langem Nachhall nach Dulce de Leche und Tabak.

Ein facettenreicher Nahe-Riesling mit gutem Reifepotenzial. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu würziger asiatischer Küche sowie zu cremigen Gerichten und mildem Hartkäse.


Lage: Sobernheimer Domberg, Bad Sobernheim, Nahe; felsige Schieferböden (Rotliegendes mit Schiefer und Quarzit); Handarbeit, Dauerbegrünung, geringe Erträge
Klassifikation: Riesling-Ortswein, Nahe (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: Handlese, Spontangärung, reduktiver (vor Sauerstoff geschützter) Ausbau in alten Holzfässern, lange Hefestandzeit

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Weine

Cazé-Thibaut Cramant Grand Cru 2021 Extra Brut

Champagne · Grand Cru · Blanc de Blancs Millésime

100 % Chardonnay Cramant Grand Cru 2021 Extra Brut · 1,5 g/l 42 Monate Hefelager Bio-zertifiziert

Der Champagne Cazé-Thibaut Cramant 2021 ist ein Blanc de Blancs aus dem Grand Cru Cramant an der Côte des Blancs, gewachsen auf Kreide und im Fass vergoren. Fabien Cazé bewirtschaftet sein Gut in Châtillon-sur-Marne in zehnter Generation und arbeitet seit dem Jahrgang 2013 auf eigene Rechnung; die Cramanter Parzelle ist der Gegenpol zu seinen Meunier-Lagen im Marnetal. Ein Jahrgangschampagner aus einem Jahr, das nur zuließ, was gesund war.


Cramant – Grand Cru auf Belemnitenkreide

Cramant liegt am Osthang der Côte des Blancs zwischen Chouilly und Avize, auf rund 130 bis 200 Metern Höhe. Das Dorf ist mit 100 Prozent klassifiziert und praktisch reine Chardonnay-Monokultur. Unter einer dünnen Auflage aus verwittertem Lehm und Kalkschutt steht Belemnitenkreide aus dem Campanium fast bis an die Oberfläche – ein poröses Gestein, das Winterwasser speichert und in Trockenphasen langsam wieder abgibt.

Genau diese Wasserführung erklärt den Stil: Die Rebe gerät weder in Stress noch in vegetatives Wachstum, die Beeren bleiben klein und dünnschalig. Dazu kommt die Ostexposition mit früher Morgensonne und rascher Abtrocknung der Laubwand – in einem Jahr mit hohem Pilzdruck ist das kein Detail, sondern der Unterschied zwischen Lese und Ausfall. Die Kreide reflektiert zusätzlich Licht in die Traubenzone.

Der sogenannte Massif de Cramant hebt sich mit seiner Kuppe deutlich vom durchgehenden Hang der Nachbargemeinden ab. Während Avize kräftiger und breiter ausfällt und Chouilly runder, gilt Cramant als das feinste, floralste Glied der Kette – salzig statt wuchtig, mit einer Textur, die eher an Puderkreide als an Zitrusschale erinnert.

Jahrgang 2021 – Côte des Blancs

2021 brachte der Champagne die niedrigsten Erträge seit mehr als 35 Jahren. Zwischen dem 6. April und dem 3. Mai vernichteten zwölf Frosttage rund 30 Prozent des Ertragspotenzials, Hagel traf zusätzlich rund 500 Hektar. Danach folgten wiederholte Regenfälle, die sich Ende Juni und im Juli zu Starkregen steigerten. Schon um den 14. Juli waren die Schäden durch Mehltau massiv, am Ende kostete er weitere 25 bis 30 Prozent – der höchste je in der Champagne verzeichnete Wert. Wer nicht permanent im Weinberg stand, verlor die Ernte – biologisch bewirtschaftete Parzellen trugen die höchste Last, weil jeder Niederschlag die Behandlung zurücksetzte.

Die Lese zog sich wegen der großen Reifeunterschiede zwischen Parzellen und Rebsorten von der zweiten Septemberwoche bis Anfang Oktober, mit der Côte des Blancs am Schluss, und verlangte rigorose Selektion am Stock und am Tisch. Die Mostgewichte blieben moderat, die Säurewerte entsprechend hoch. Die Chardonnay-Gebiete, allen voran die Côte des Blancs, waren von Frost und Mehltau deutlich weniger betroffen als Pinot-Noir- und Meunier-Regionen: gesundes Lesegut, klare Frucht, schlanke Statur. 2021 ist kein Kraftjahrgang – es ist ein Säurejahrgang, und für Blanc de Blancs aus Kreide genau der Rahmen, in dem Herkunft lesbar wird.

Assemblage und Ausbau

100 % Chardonnay aus Cramant, Jahrgang 2021, ohne Reserveweine – ein reiner Millésime. Der Most vergärt spontan mit weinbergseigenen Hefen, kühl und langsam. Der biologische Säureabbau wird nicht erzwungen, sondern dem Wein überlassen; die Böden werden gehackt und mechanisch bearbeitet, Herbizide und synthetische Pflanzenschutzmittel sind seit der Zertifizierung 2018 ausgeschlossen.

Der Ausbau läuft rund 10 Monate in gebrauchten Fässern von 228 bis 350 Litern – Holz als Sauerstoffregler, nicht als Aromaquelle. Es wird weder geschönt noch filtriert. Nach der Füllung reifte der Wein 42 Monate auf der Hefe, degorgiert wurde im Januar 2026. Die Dosage entscheidet Fabien Cazé blind und hält sie bei 1,5 g/l – Extra Brut: In einem Jahr mit dieser Säure ist das eine bewusste Entscheidung gegen die Abpolsterung.

Im Glas

Helles Strohgelb mit grünlichem Reflex, feine, anhaltende Perlage. In der Nase weiße Blüten, Weinbergpfirsich, Zitronenzeste und ein deutlicher Kreideton, dahinter die Hefewürze der langen Reife – Brioche, geröstete Haselnuss, ein Hauch Kamille. Am Gaumen zieht der Wein geradlinig durch: straffe Säure, salzige Mineralität, feinkörnige Textur vom Fassausbau, kaum Süße. Der Abgang bleibt lang und zitrisch-salzig stehen.

Bei 1,5 Gramm Dosage und 42 Monaten Hefe trägt hier nichts außer der Kreide von Cramant – 2021 lässt keinen Puffer zu.

Nicht zu kalt servieren, 10 bis 12 Grad, im großen Weißweinglas statt in der Flöte. Nach zwanzig Minuten öffnet sich der Hefeton hin zu Mandel und gelbem Apfel. Trinkreif ab sofort, die Säurestruktur des Jahrgangs trägt die Flasche gut bis 2036.

Am Tisch

Austern, Sashimi, gebeizter Saibling, Jakobsmuschel mit Zitrone. Ebenso zu gebratenem Zander mit Beurre blanc, Bresse-Huhn mit Rahmsauce oder gereiftem Comté. Die Dosage von 1,5 g/l lässt kaum Spielraum nach oben – alles Süße am Teller kippt den Wein ins Saure. Als Aperitif funktioniert er, sein eigentlicher Platz ist der Beginn des Menüs.


Produzent Cazé-Thibaut, Châtillon-sur-Marne
Rebsorte 100 % Chardonnay
Lage Cramant, Côte des Blancs · Ostexposition · Belemnitenkreide
Klassifikation Champagne AOC · Grand Cru · Blanc de Blancs Millésime
Jahrgang 2021
Vinifikation Spontangärung · Malo nicht erzwungen · ungeschönt · unfiltriert
Ausbau 10 Monate gebrauchte Fässer 228–350 l · 42 Monate Hefelager
Dosage Extra Brut · 1,5 g/l
Trinkreife 2026–2036
Dégorgement Januar 2026
Zertifizierung Bio-zertifiziert seit 2018

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Rebsorten

Kissinger-Bähr Schwabsburg Orbel Riesling trocken

Weißwein · Schwabsburg/Nierstein (Rheinhessen) · Riesling

Riesling Schwabsburg Orbel (Einzellage) Kissinger-Bähr Roter Hang (Südende) · Rheinhessen Löss & Rotliegendes (Schieferschotter) trocken · kleines Holzfass nur 864 Flaschen 2024

Der Kissinger-Bähr Schwabsburg Orbel Riesling trocken 2024 stammt aus einer der traditionsreichsten Lagen Rheinhessens, am südlichen Ende des Roten Hangs. Ein kraftvoller, saftiger Riesling von eindrucksvoller Fülle – präzise, tiefgründig und mit eleganter Spannung.


Schwabsburg Orbel – Riesling am Südende des Roten Hangs

Am südlichen Ende des Roten Hangs, in einem sanften Seitental bei Schwabsburg, liegt die Einzellage Orbel – eine der traditionsreichsten Weinlagen Rheinhessens. Ihr Name taucht bereits 1386 in alten Gemeindechroniken auf und geht auf das Dialektwort „Ölbel" zurück, mit dem man einst einen kräftigen, breitschultrigen Mann bezeichnete. Ein derber Ausdruck, der hier zum liebevollen Kompliment wird: Denn die Weine aus dem Orbel sind genau das – kraftvoll, saftig und von eindrucksvoller Fülle.

Die Reben wurzeln tief in Lössböden und dem typischen Rotliegenden, das hier als zerklüfteter Schieferschotter auftritt. Der humusreiche Kolluvisol aus dem Quartär ist locker, gut durchwurzelbar und nährstoffreich; er schenkt den Weinen dichte Struktur, reife Frucht und feine Würze, ohne sie schwer wirken zu lassen. Nur einen Steinwurf entfernt ragt der Schlossturm von Schwabsburg empor – stiller Zeuge einer jahrhundertealten Weinbautradition.

Jahrgang 2024 – Rheinhessen

2024 war in Rheinhessen ein Jahrgang mit reifer, klarer Frucht und lebendiger Säure. Der geschützte, südlichste Teil des Roten Hangs mit seinem warmen Mikroklima brachte reife Trauben, während Löss und Rotliegendes für Salzigkeit und feine Würze sorgten – Fülle und Spannung im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Lagen-Riesling aus der Einzellage Schwabsburg Orbel, Jahrgang 2024; 100 % Riesling von Löss und Rotliegendem.

Aus dem geschützten, südlichsten Teil des Roten Hangs stammend, profitiert der Wein von warmem Mikroklima und reifen Trauben. Der Ausbau im kleinen Holzfass verleiht ihm eine geschmeidige Textur, feinen Schmelz und eine sanfte Cremigkeit. Bewirtschaftet wird biologisch. Gesamtproduktion: nur 864 Flaschen.

Im Glas

In der Nase zunächst zurückhaltend, dann zunehmend offen mit Aromen von reifen Quitten, gelbem Steinobst und einem Hauch Zitruszeste. Am Gaumen verbinden sich salzige Mineralität und zarte Rauchanklänge zu einem präzisen, tiefgründigen Eindruck. Die Säure zeigt sich fein ausbalanciert und trägt den Wein mit eleganter Spannung. Im Nachhall bleibt er klar, druckvoll und harmonisch – ein Wein mit Energie und Charakter.

Reife Quitte, gelbes Steinobst und Zitruszeste, dazu salzige Mineralität und zarte Rauchanklänge – präzise und tiefgründig, mit fein ausbalancierter Säure und eleganter Spannung.

Ein kraftvoller, tiefgründiger Lagen-Riesling mit gutem Reifepotenzial. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftigem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu würziger asiatischer Küche sowie zu cremigen Gerichten und gereiftem Hartkäse.


Lage: Schwabsburg Orbel, Schwabsburg/Nierstein (Südende Roter Hang), Rheinhessen; Löss und Rotliegendes (zerklüfteter Schieferschotter), humusreicher Kolluvisol
Klassifikation: Lagen-Riesling, Rheinhessen (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: Ausbau im kleinen Holzfass; biologisch bewirtschaftet; 864 Flaschen

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Schaumweine

Adrien Renoir Cuveé Le Terroir Grand Cru

Champagner · Verzy Grand Cru · Chardonnay & Pinot Noir

Adrien Renoir Cuvée Le Terroir Grand Cru ist ein Champagner der Domaine Adrien Renoir aus dem Grand Cru Verzy in der Montagne de Reims. Die Cuvée vereint Chardonnay und Pinot Noir. Die Grundweine werden spontan vergoren und behutsam in Holzfässern und großen Foudres ausgebaut, bevor die Cuvée lange auf der Hefe reift. Ein Champagner voller Authentizität, Finesse und Spannung.


Verzy

Verzy ist eine als Grand Cru klassifizierte Gemeinde der Montagne de Reims. Die kreidegeprägten Böden verleihen dem Champagner seine markante Mineralität und energiegeladene Frische. Hier wachsen die Trauben für diese Cuvée.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée vereint Chardonnay und Pinot Noir. Die Grundweine werden spontan vergoren und behutsam in Holzfässern und großen Foudres ausgebaut. Anschließend reift die Cuvée geduldig auf der Hefe, bis sich ihre charakteristische Textur entfaltet.

Im Glas

Feine Perlage. In der Nase weiße Blüten, reife Birne und saftiges Steinobst, unterlegt von Brioche-Würze und einem Hauch Flieder-Honig. Am Gaumen seidig, präzise und vibrierend, getragen von einer kreidigen Mineralität und frischer Energie – straff, fokussiert und zugleich geschmeidig. Der Abgang ist lang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren, als Apéritif oder als Speisenbegleiter. Ein großzügiges Glas betont die Aromatik.

Klassische Begleitung: Meeresfrüchte, Fisch, Geflügel und gereifter Käse.


Lage: Verzy Grand Cru, Montagne de Reims (Champagne); Kreide
Klassifikation: Champagne AOC – Grand Cru
Ausbau: Spontangärung, Holzfass/Foudre, langes Hefelager

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Rebsorten

Dietrich Riesling trocken 1,00 Liter

Weißwein · Riesling · Pfalz · Deutschland

Dietrich Riesling trocken ist ein saftiger Weißwein aus 100 % Riesling vom Weinhof Dietrich in Großkarlbach in der Pfalz. Abgefüllt in der 1-Liter-Flasche, ist er der unkomplizierte Typ für jeden Tag – auch als Schorle. Geführt wird das Familienweingut von den Brüdern Arnd und Gerrit Dietrich, die 25 Hektar Rebfläche rund um Großkarlbach, Weisenheim am Sand und Laumersheim bewirtschaften.


Herkunft

Die Trauben wachsen im Norden der Pfalz rund um Großkarlbach, geschützt durch den Haardtrand. Über 1.800 Sonnenstunden im Jahr sorgen für reife, aromatische Trauben. Der Wein ist als Qualitätswein (QbA) aus der Pfalz eingestuft.

Assemblage und Ausbau

Reinsortig aus 100 % Riesling, trocken ausgebaut. Der Ausbau stellt die klare Sortenfrucht und die typische Rieslingsäure in den Vordergrund; ein zarter Schmelz und eine feine Fruchtsüße runden den Wein ab. Als klassischer Literwein ist er auf unkomplizierten, geselligen Genuss angelegt.

Im Glas

Intensiver Duft nach reifem Apfel, Quitte, Weinbergpfirsich und Aprikose. Am Gaumen setzt sich die Frucht fort, getragen von einer frischen Mineralität und saftiger Säure. Der Abgang bleibt fein, mit zartem Schmelz.

Am Tisch

Ein Wein für den Alltag: solo als Schoppen, als Riesling-Schorle oder zu leichten Gerichten wie Salaten, hellem Fleisch und Gemüseküche. Gut gekühlt bei 8 bis 10 °C servieren.


Herkunft: Pfalz, Großkarlbach
Klassifikation: Qualitätswein (QbA), trocken
Ausbau: trocken, klassischer Literwein

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Schaumweine

Franck Bonville Pur Mesnil Champagner Grand Cru Blanc de Blancs 2019

Wein · Champagner · Champagne · Frankreich

Franck Bonville Pur Mesnil 2019 präsentiert sich nach über fünf Jahren Reife unter Naturkork als klarer, charakterstarker Blanc de Blancs aus dem Grand Cru Le Mesnil-sur-Oger. Puristisch, gradlinig und mineralisch – ein Champagner mit Rückgrat und Persönlichkeit, absolut typisch für seinen legendären Herkunftsort.


Champagne / Le Mesnil-sur-Oger

Franck Bonville stammt aus Avize an der Côte des Blancs. Dieser Champagner kommt aus dem berühmten Grand Cru Le Mesnil-sur-Oger – einem der größten Chardonnay-Terroirs der Welt. Die Trauben stammen aus drei Parzellen: Les Zailleux, Le Tilleul und Les Hautes Mottes, größtenteils im unteren Hangbereich, wo das Terroir Weine von Substanz, Spannung und innerer Ruhe hervorbringt.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Chardonnay (Blanc de Blancs) aus Grand-Cru-Lagen. Der Champagner reifte über fünf Jahre auf der Hefe unter Naturkork, was ihm Tiefe, Komplexität und Präzision verleiht. Mit nur 2.000 Flaschen eine seltene Parzellen-Selektion.

Im Glas

Helles Gold mit feiner Perlage. In der Nase konzentriert und fast puristisch: Zitruszeste, grüne Mandel und feine Kreideanklänge, mit Tiefe und Präsenz. Am Gaumen gradlinig, druckvoll und sehr strukturiert, mit straffer Frische und dichter Textur; der markante, fast salzige mineralische Ausdruck verleiht dem langen Finale eine klare, fast kristalline Handschrift.

Zum Genießen

Gut gekühlt bei 8–10 °C in großen Gläsern servieren – als großer Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Austern und Meeresfrüchten, edlem Fisch, Krustentieren und feiner Küche.


Lage: Champagne, Grand Cru Le Mesnil-sur-Oger (Parzellen Les Zailleux, Le Tilleul, Les Hautes Mottes), Frankreich; Franck Bonville
Klassifikation: Champagne Grand Cru – Blanc de Blancs, 100 % Chardonnay
Ausbau: über 5 Jahre Hefereife unter Naturkork
Produktion: 2.000 Flaschen; Jahrgang 2019

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Weine

Monteabellon Crianza 14 meses en barrica

Wein · Rotwein · Ribera del Duero · Spanien

Monteabellón Roble (5 Monate Barrique) zeigt Vanille-, Kokosnuss- und Kirschnoten in Duft und Geschmack. Ein Wein, der mit Extrakt und Eleganz zugleich gesegnet ist – ein „Maul voll Wein", das in der Region rund um den Duero seinesgleichen sucht.


Ribera del Duero

Bodegas Monteabellón liegt in Nava de Roa im Herzen der Ribera del Duero (Kastilien-León). Die hochgelegenen Weinberge mit großen Tag-Nacht-Temperaturschwankungen bringen konzentrierte, kräftige Rotweine hervor. Tempranillo (hier Tinta del País) ist die Leitsorte der Region.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Tempranillo (Tinta del País). Der Wein reift rund fünf Monate im Eichenfass (Roble), was ihm die feinen Noten von Vanille und Kokosnuss sowie Struktur verleiht, ohne die Frucht zu überdecken. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Sattes Kirschrot. In der Nase Vanille, Kokosnuss und reife Kirsche. Am Gaumen vollmundig und extraktreich, zugleich elegant, mit reifer Frucht, weichen Tanninen und gutem, langem Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren – ein vielseitiger Begleiter der spanischen Küche.

Passt zu: gegrilltem und geschmortem Fleisch, Lamm, Tapas, Eintöpfen und mittelreifem Käse.


Lage: Ribera del Duero, Nava de Roa (Kastilien-León, Spanien); Bodegas Monteabellón
Klassifikation: Ribera del Duero – 100 % Tempranillo (Tinta del País), trocken
Ausbau: ca. 5 Monate im Eichenfass (Roble)

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Weine

Metzger Traubensaft Clara rot

Traubensaft · rot · alkoholfrei · Pfalz

Metzger Traubensaft Clara rot ist ein fruchtig-süßer roter Traubensaft vom Weingut Metzger aus der Pfalz. Zuckersüß, mit den schönsten Flecken auf der Wiese – und dem Paule hat sie völlig den Kopf verdreht. Ein alkoholfreier Genuss für die ganze Familie.


Pfalz

Das Weingut Metzger liegt in der Pfalz im Südwesten Deutschlands. Aus reifen roten Trauben entsteht dieser fruchtig-süße Traubensaft – ein alkoholfreier Genuss.

Herstellung

Der rote Traubensaft wird aus reifen Trauben gewonnen und ist alkoholfrei. Die natürliche Fruchtsüße bleibt erhalten.

Geschmack

Tiefes Rot. Fruchtig und süß, mit dem vollen Aroma reifer roter Trauben. Saftig und rund.

Zum Genuss

Gut gekühlt servieren, pur oder mit Wasser/Soda gespritzt. Ein alkoholfreier Genuss für jede Gelegenheit.

Klassische Begleitung: als alkoholfreie Alternative zum Apéritif, zu Gebäck, Obst oder solo.


Herkunft: Pfalz (Deutschland)
Art: Roter Traubensaft (alkoholfrei)
Mindesthaltbarkeit (MHD): Ende 2026

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