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13. April 2015

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Spanien

Envinate La Santa de Ursula tinto 2022

Rotwein · Teneriffa · Santa Úrsula · Field Blend

Negramoll · Listán Negro · Listán Blanco Teneriffa · Santa Úrsula Envínate Vulkangestein · Höhenlage uralte Reben 2022

Der Envínate La Santa de Úrsula Tinto 2022 ist ein blumig-frischer Vulkan-Rotwein aus dem Norden Teneriffas – eine Cuvée aus Negramoll, Listán Negro und etwas Listán Blanco. Von ungeheurer Frische und Mineralität, mit balsamischem, langem Nachhall: Grip, Länge, Klasse – und dem Verlangen nach dem nächsten Schluck.


Santa Úrsula – Vulkanrot aus Nordteneriffa

Envínate („wine yourself") ist das Kultprojekt von vier befreundeten Önologen – Roberto Santana, Alfonso Torrente, Laura Ramos und José Martínez –, die Atlantik-geprägte Terroirs in der Ribeira Sacra, auf den Kanaren und in Almansa erkunden. Ihre Philosophie: jede Parzelle möglichst pur zum Ausdruck bringen – ohne Chemie im Weinberg, mit Handlese, Wildhefen und minimalem Eingriff.

Für den La Santa de Úrsula konnte das Team seine Weinbergsfläche rund um die Gemeinde Santa Úrsula im Norden Teneriffas etwas vergrößern und so insgesamt mehr Wein von der Insel produzieren. Die Höhenlage der uralten Weinberge, das atlantische Klima und die Vulkangesteinsböden tragen zu der ungeheuren empfundenen Frische und Mineralität dieses Rotweins bei.

Jahrgang 2022 – Teneriffa

2022 war hier ein sehr guter Jahrgang mit idealem Vegetationswachstum, das die Trauben vor der Sonne schützte. Das Jahr zeichnete sich durch gute Reife sowie feinere und elegantere Weine aus – im La Santa de Úrsula ergibt das eine besonders frische, blumige und mineralisch geprägte Cuvée.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Negramoll, Listán Negro und etwas weißer Listán Blanco, aus dem Jahrgang 2022, Teneriffa, trocken.

Im minimal-invasiven Stil des Hauses vinifiziert: Handlese von uralten Höhenreben, Spontangärung mit Wildhefen, schonender Ausbau – für maximale Frische und Herkunftstreue.

Im Glas

Er begeistert spontan mit seinem sehr blumigen Bukett und Noten von gerade geernteten roten Früchten. Lakritze, Anklänge von weißem Pfeffer und Teer ergänzen das Geschmacksbild. Die Höhenlage, das atlantische Klima und die Vulkanböden schenken ungeheure Frische und Mineralität bei jedem Schluck. Balsamischer, langer Nachhall mit Grip, Länge und Klasse – und einem Verlangen nach dem nächsten Schluck.

Blumig, frisch und mineralisch – balsamischer, langer Nachhall mit Grip, Länge und Klasse.

Leicht gekühlt servieren; profitiert von etwas Luft. Bei 14–16 °C servieren.

Am Tisch

Zu gegrilltem Fisch und hellem Fleisch, zu Geflügel, zur würzig-mediterranen Küche sowie zu Tapas und mittelreifem Käse.


Lage: Teneriffa, Santa Úrsula (Nordhang, Kanaren, Spanien); Höhenlagen, Vulkangesteinsböden; uralte Reben
Klassifikation: Rotwein (Field Blend), Teneriffa; Negramoll, Listán Negro, etwas Listán Blanco (trocken)
Ausbau: Handlese, Spontangärung mit Wildhefen, schonender minimal-invasiver Ausbau; organischer Anbau

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Spanien

Abel Mendoza Grano a Grano Tempranillo 2022

Rotwein · Rioja · Spanien

100 % Tempranillo D.O.Ca. Rioja San Vicente de la Sonsierra (Höhenlagen) uralte Reben 18 Monate franz. Eiche (500 l) trocken

Der Abel Mendoza Grano a Grano Tempranillo 2022 ist eine kompromisslose Top-Selektion aus 100 % Tempranillo. „Grano a Grano" steht für „Traube für Traube": Nur die besten Beeren werden von Hand ausgelesen. Die uralten Parzellen liegen in den Höhenlagen von San Vicente de la Sonsierra in der Rioja. Der Wein reift 18 Monate in 500-Liter-Barriques aus französischer Eiche, in denen er auch die malolaktische Gärung durchläuft – dicht, seidig und mit großem Reifepotenzial.


San Vicente de la Sonsierra – Höhenlagen, Rioja Alta

Die Bodega Abel Mendoza liegt in San Vicente de la Sonsierra am Fuße der Sierra de Cantabria in der Rioja Alta. Für den Grano a Grano stammen die Trauben von uralten Reben in den Höhenlagen rund um den Ort. Abel Mendoza und Maite Fernández lesen mehrfach selektiv von Hand und entrappen die Trauben Beere für Beere. So wandert nach dem Aschenputtel-Prinzip nur das beste Lesegut in den Keller.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Tempranillo (100 %) aus strenger Beerenauslese. Vergoren wird in kleinen Gebinden im Edelstahltank, anschließend reift der Wein 18 Monate in 500-Liter-Barriques aus französischer Eiche, in denen auch die malolaktische Gärung stattfindet. Der subtile Holzeinsatz lässt der Frucht den Vortritt. 

Im Glas

Jung noch verschlossen und unnahbar; erst nach Stunden in der Karaffe öffnet sich der Wein. Dann zeigen sich dezente Aromen von schwarzem Trüffel, Sauerkirsche, Fassbrand und Teer, dazu eine leicht animalische Note und sensible Himbeerfrucht. Am Gaumen Wärme und Tiefe, subtile Gerbstoffe und eine transparente Länge. Dicht und seidig zugleich – ein Wein mit Zukunft.

Am Tisch

Vor dem Servieren großzügig dekantieren, idealerweise mehrere Stunden. Klassische Begleitung: Lamm, Wild, geschmortes Rind, Pilzgerichte und gereifter Hartkäse. Schon zugänglich, entfaltet aber mit weiterer Flaschenreife seine ganze Tiefe – bei kühler, dunkler Lagerung gut bis etwa 2035. Serviertemperatur 16–18 °C.


Lage San Vicente de la Sonsierra (Höhenlagen) · Rioja Alta
Klassifikation D.O.Ca. Rioja
Ausbau 18 Monate in 500-l-Barriques aus französischer Eiche, MLF im Fass

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Weine

Strauch Blanc Pur Schäumendes entalkoholisiertes Getränk

Riesling, dem der Alkohol entzogen wurde, mit feiner Kohlensäure: Das ist der Strauch Blanc Pur. Die Trauben stammen aus biologischem Anbau, werden von Hand gelesen und als ganze Trauben gepresst. Ausgebaut wird der Grundwein im Stahltank, danach wird ihm der Alkohol schonend entzogen.

Im Glas

Helle Farbe, feine Perlen. Riesling pur in der Nase: weißer Pfirsich und Apfel, dazu ein Hauch Birne und Holunderblüte. Im Mund frisch und spritzig, mit lebendiger Frucht. Er ist nicht ganz trocken, eine feine Süße fängt die Säure des Rieslings auf.

Mach was draus

Ein Aperitif für alle, die auf Alkohol verzichten, aber nicht auf Genuss. Dazu Fingerfood, Salate, leichte Vorspeisen oder ein Stück Obstkuchen. Auch als Basis für einen alkoholfreien Spritz eignet er sich. Gut gekühlt servieren.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Blanc Pur ist für mich die beste alkoholfreie Alternative zum Riesling-Sekt. Ein echter Durstlöscher mit Stil.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Wie wird er gemacht? Aus Riesling-Wein: Ganztraubenpressung, Ausbau im Edelstahltank, dann schonende Entalkoholisierung und Verperlung.

Ist er vegan? Ja, der Blanc Pur ist vegan.

Wer steht dahinter? Die Sektmanufaktur Strauch aus Osthofen in Rheinhessen – ein Bio-Betrieb, der sich ganz auf Sekt konzentriert.

100 % Riesling · Rheinhessen · bio · Handlese, Ganztraubenpressung · Edelstahltank · schonend entalkoholisiert, verperlt · vegan · Strauch Sektmanufaktur, Osthofen · Stand: Oktober 2026

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Rebsorten

Henri Bourgeois Sancerre La Princesse

Weißwein · Sancerre · Sauvignon Blanc · Loire

Henri Bourgeois Sancerre La Princesse ist ein Sauvignon Blanc aus der Appellation Sancerre an der Loire. Er stammt von den Ton- und Steinhügeln um das Dorf Chavignol, der Heimat des Hauses Henri Bourgeois. Im Glas Zitrusfrüchte, ein leichter Ton von Stachelbeere und Passionsfrucht.


Sancerre / Chavignol

Sancerre an der Loire ist eine der berühmtesten Sauvignon-Blanc-Appellationen der Welt. La Princesse stammt von den Ton- und Steinhügeln um das Dorf Chavignol, wo das Haus Henri Bourgeois beheimatet ist. Diese kalk- und tonreichen Böden verleihen dem Wein seine gut eingebundene Mineralität und Frische.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht aus Sauvignon Blanc. Der Ausbau stellt die klare Frucht und die mineralische, frische Prägung des Sancerre-Terroirs in den Vordergrund.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase Zitrusfrüchte, ein leichter Ton von Stachelbeeren und Passionsfrucht. Am Gaumen gut eingebundene Mineralität mit Frische und einem idealen Fruchttouch. Der Abgang ist klar und animierend.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 9–11 °C servieren, als Apéritif oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Ziegenkäse (Crottin de Chavignol), Fisch, Meeresfrüchte und Salate.


Lage: Chavignol, Sancerre, Loire (Frankreich); Ton/Stein
Klassifikation: Sancerre AOC – Blanc
Ausbau: Sauvignon Blanc, mineralisch-fruchtbetonter Ausbau

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Deutschland

Baum-Barth Frühburgunder-R- 2022

Rotwein · Ingelheim (Rheinhessen) · Frühburgunder

Frühburgunder Frühburgunder „R" Baum-Barth Ingelheim · Selztal windoffenes Plateau sehr frühe Lese (20. August) 14 Tage Maische · franz. Barrique 2022

Der Baum-Barth Frühburgunder „R" 2022 ist ein herausragendes Beispiel für die lange Ingelheimer Rotweintradition. Ein Wein von bemerkenswerter Eleganz und Ausdruckskraft – dicht, warm und vollmundig, mit feiner Frische.


Frühburgunder – Ingelheimer Rotweintradition

Das Weingut Baum-Barth in Ingelheim wird von den Brüdern Christoph und Thomas Baum-Barth geführt und steht für die lange Rotweintradition dieser Region im Selztal. Der Frühburgunder ist ein herausragendes Beispiel dieser Tradition.

Die Rebstöcke dieser Parzelle gedeihen auf einem windoffenen Plateau, wo die Trauben langsam reifen und dabei ihre Gesundheit bewahren. Die Ernte erfolgte 2022 bereits sehr früh am 20. August, um die Frische und Finesse der Früchte zu bewahren.

Jahrgang 2022 – Ingelheim (Selztal)

2022 präsentierte sich – ähnlich wie 2018 – als sehr trockenes, sonnenreiches Jahr. Während das Gras im Sommer braun wurde, blieben die Reben grün und trotzten der Hitze mit erstaunlicher Robustheit. Ein Wetterumschwung mit moderaten Temperaturen und Regen im September bremste den Säureverlust und förderte Aromabildung und Reife. Ein Jahr der Burgundersorten, das präzise, ausgewogene Rotweine hervorbrachte.

Ausbau

Trockener Frühburgunder aus Ingelheim, Jahrgang 2022; von einem windoffenen Plateau, sehr früh gelesen.

Nach einer 14-tägigen Maischegärung wird der Wein in französischen Barriquefässern ausgebaut. Dieser Ausbau verleiht ihm Dichte, Struktur und eine feine Würze, ohne die Frucht zu überlagern.

Im Glas

In der Nase ein reiches Bouquet von Kirsche und Cassis, begleitet von einem Hauch Kräuterwürze. Im Vergleich zum Spätburgunder zeigt sich dieser Frühburgunder deutlich wärmer und vollmundiger: am Gaumen von beeindruckender Dichte und kraftvollem Körper, mit weicheren, feiner strukturierten Tanninen. Ein Wein von bemerkenswerter Eleganz und Ausdruckskraft.

Kirsche und Cassis mit einem Hauch Kräuterwürze – warm und vollmundig, von beeindruckender Dichte und kraftvollem Körper, mit weichen, fein strukturierten Tanninen.

Ein dichter, eleganter Rotwein mit Ausdruckskraft. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu geschmortem und gegrilltem Fleisch, zu kräftigen Schmorgerichten sowie zu gereiftem Käse.


Herkunft: Ingelheim (Selztal), Rheinhessen; windoffenes Plateau; Weingut Baum-Barth
Klassifikation: Frühburgunder, Rheinhessen (trocken); 100 % Frühburgunder
Ausbau: 14 Tage Maischegärung, Ausbau in französischen Barriquefässern

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Rebsorten

Les Darons Languedoc by Jeff Carrel

Wein · Rotwein · Languedoc · Frankreich

Jeff Carrel Les Darons ist ein Rotwein aus dem Languedoc von über 40 Jahre alten Reben. „Darons" bedeutet „Eltern" und spielt auf das Alter der Reben an. Im Duft rote Früchte, Gewürze und ein wenig Heidekraut, im Geschmack ergänzt um Pflaume und Rote Grütze – intensiv, herzhaft und harmonisch.


Languedoc / Südfrankreich

Jeff Carrel ist ein renommierter Winzer und Négociant aus dem Languedoc-Roussillon, bekannt für charaktervolle Weine aus dem Süden Frankreichs. Die Trauben stammen von über 40 Jahre alten Reben, deren geringe Erträge für Konzentration und Tiefe sorgen.

Assemblage und Ausbau

Languedoc-Cuvée mit Grenache als Basis, klassischerweise ergänzt um Syrah und Carignan – alles von alten Reben. Das Zusammenspiel ergibt einen herzhaften, würzigen Rotwein mit reifer Frucht. Der Ausbau bewahrt Frucht und Harmonie. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Tiefes Rubinrot. In der Nase rote Früchte, Gewürze und ein wenig Heidekraut, dazu Pflaume und Rote Grütze. Am Gaumen intensiv und herzhaft, mit reifer Frucht, feiner Würze, weichen Tanninen und harmonischem Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren – ein vielseitiger, geselliger Begleiter.

Passt zu: gegrilltem und geschmortem Fleisch, Lamm, mediterranen Schmorgerichten und mittelreifem Käse.


Lage: Languedoc (Frankreich); Jeff Carrel
Klassifikation: Languedoc – Cuvée auf Grenache-Basis (alte Reben, >40 Jahre), trocken
Ausbau: fruchtbetonter Ausbau

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Rebsorten

Michel Lafarge Bourgogne Pinot Noir 2023

Rotwein · Bourgogne AOC · Pinot Noir

100 % Pinot Noir Bourgogne AOC Reben an der Grenze zu Volnay Rebalter rund 50 Jahre überwiegend entrappt sehr wenig neues Holz 2023

Der Bourgogne Pinot Noir 2023 der Domaine Michel Lafarge ist ein Charmeur – ein „Baby-Volnay" von einer der klassischen Adressen des Ortes. Die rund 50 Jahre alten Reben stehen unmittelbar an der Grenze zur Village-Lage von Volnay. Reife Kirschen, saftige Pflaumen und feine Beerenfrucht treffen auf frische Säure, seidige Textur und eine feingliedrige Struktur.


Der „Baby-Volnay" – Reben an der Village-Grenze

Volnay liegt in der Côte de Beaune zwischen Pommard und Meursault und steht für die feinste, duftigste Ausprägung des Pinot Noir in diesem Abschnitt der Côte – weniger kräftig als Pommard, mehr Blüte als Muskel. Der Hang besteht aus Kalkstein und Mergel des mittleren Jura, am Fuß mischen sich Schwemmlehm und Kies dazu.

Die Reben für diesen Bourgogne stehen genau an der Stelle, wo die Village-Klassifikation endet: dort, wo der Hang flacher wird und die Böden tiefer. Der Kalk ist noch spürbar, aber der höhere Lehmanteil gibt mehr Fülle und eine rundere, zugänglichere Frucht. Das ist der Grund für den Spitznamen „Baby-Volnay" – derselbe Charakter, nur früher offen. Mit rund 50 Jahren sind die Reben zudem älter als in vielen Village-Lagen.

Die Domaine Michel Lafarge gilt als Archetyp des klassischen Volnay. Heute führen Frédéric und Chantal Lafarge das Gut; der Stil setzt auf Transparenz statt Extraktion, und diese Handschrift ist schon auf der Stufe des Bourgogne erkennbar.

Jahrgang 2023 – Côte de Beaune

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni ein und verlief weitgehend störungsfrei, entsprechend groß war der Fruchtansatz. Der Sommer blieb überwiegend ausgeglichen.

Eine Hitzewelle im August trieb die Reife voran und konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück. Für die roten Burgunder steht 2023 für Farbe, klare Frucht und feine Gerbstoffe bei großzügiger Erntemenge – ein Jahr, das eher Charme als Wucht liefert und genau deshalb zu einem Bourgogne dieser Machart passt.

Traditionelle Vinifikation mit wenig neuem Holz

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023, von rund 50 Jahre alten Reben. Die Trauben werden überwiegend entrappt: Ohne Stiele bleibt die Frucht im Vordergrund, und die Gerbstoffe fallen weicher aus als bei einer Ganztraubengärung.

Ausgebaut wird im alten Keller des Guts mit sehr maßvollem Einsatz neuen Holzes. Neues Holz würde Vanille und Röstaromen einbringen, die den feinen Duft des Volnay-nahen Pinot Noir überdecken; gebrauchte Fässer liefern stattdessen nur den langsamen Sauerstoffkontakt, der die Textur rundet.

Im Glas

Helles, leuchtendes Rubinrot. In der Nase reife Kirschen, Pflaumen und feine Beerenfrucht, dazu florale Noten und ein Hauch Kalkstein. Am Gaumen frisch und saftig, mit seidiger Textur und feinen, reifen Tanninen, getragen von einer feingliedrigen Struktur.

Reben an der Village-Grenze, wenig neues Holz, ein Jahr mit Charme: Volnay im Kleinformat, früher offen als das Original.

Bei 15–16 °C servieren. Schon jung zugänglich, mit Potenzial für einige Jahre Reife. Eine halbe Stunde offen im Glas genügt; dekantieren ist nicht nötig.

Am Tisch

Geflügel und Ente, Charcuterie, Gerichte mit Pilzen, dazu mittelreifer Weichkäse. Ebenso zu Kalbsbraten, Lachs vom Grill, Coq au vin und Époisses – ein eleganter, vielseitiger Begleiter für den Alltagstisch.


Produzent Domaine Michel Lafarge, Frédéric und Chantal Lafarge, Volnay
Rebsorte 100 % Pinot Noir
Lage Côte de Beaune, unmittelbar an der Grenze zur Village-Lage von Volnay · Kalkstein und Mergel mit Lehmanteil
Klassifikation Bourgogne AOC
Jahrgang 2023
Vinifikation überwiegend entrappt · traditionelle Vinifikation
Ausbau im alten Keller des Guts · sehr wenig neues Holz
Rebenalter rund 50 Jahre
Trinkempfehlung jetzt bis 2030

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Weine

Herbert Zillinger Horizont Grüner Veltliner 2022 BIO

Weißwein · Weinviertel · Grüner Veltliner

Grüner Veltliner Weinviertel · Ebenthal Horizont Zillinger kalkreiche Böden teils großes Fuderfass unfiltriert Biodynamie (AT-BIO-402) 2022

Der Herbert Zillinger Horizont Grüner Veltliner 2022 ist ein mineralischer, kraftvoller Bio-Veltliner aus dem Weinviertel – mit ausgeprägter Aromatik, faszinierender Mineralik und einem langanhaltenden Finish. Saftig-frisch und straff-elegant im Abgang.


Horizont – der große Bruder der Neuland-Weine

Carmen und Herbert Zillinger in Ebenthal zählen zu den Paradewinzern des Weinviertels und gelten als biodynamische Pioniere der Region (Respekt-BIODYN, AT-BIO-402). Ihre Weine sind kompromisslos naturbelassen, puristisch und herkunftsgenau – „Zeit der Reife" statt schneller Effekte.

Die Horizont-Linie ist der große Bruder der Neuland-Weine und beeindruckt mit Reben von etwa 15 bis 25 Jahren. Teilweise im großen Fuderfass ausgebaut, gewinnt der Grüne Veltliner durch die subtile Oxidation an bemerkenswerter Komplexität, wobei das wiederverwendete Holz nur zart wahrnehmbar bleibt. Aus einer sorgfältigen Selektion mehrerer Weinberge bevorzugen Carmen und Herbert Lagen mit kalkreichen Böden – das verleiht dem Wein seine ausgeprägte Aromatik, faszinierende Mineralik und ein kraftvolles, langanhaltendes Finish.

Jahrgang 2022 – Weinviertel

Der Jahrgang 2022 bringt im Horizont Grünen Veltliner einen präzisen, mineralisch geprägten Wein mit reifer, klarer Frucht und lebendiger Spannung. Die kalkreichen Böden und der schonende Ausbau betonen Saftigkeit, Struktur und straffe Länge.

Ausbau

Reinsortiger Grüner Veltliner aus dem Jahrgang 2022, trocken; ohne DAC, unfiltriert, Wein aus biologischem Anbau (AT-BIO-402).

Im puristischen, minimal-invasiven Stil des Hauses: Spontangärung und Ausbau teils im großen Fuderfass, in dem die subtile Oxidation für Komplexität sorgt; das gebrauchte Holz bleibt nur zart spürbar. Unfiltriert abgefüllt, biodynamische Bewirtschaftung.

Im Glas

Der Horizont Grüne Veltliner zeichnet sich durch seine feinen, harmonisch eingebundenen Gerbstoffe aus. Am Gaumen entfalten sich unerwartete Noten von getrockneten Kräutern und exotischen Früchten, begleitet von Aromen wie Mirabelle, Holunder und Apfel. Der Abgang begeistert mit einer saftigen Frische und straffen Eleganz.

Feine Gerbstoffe, getrocknete Kräuter und exotische Frucht – saftige Frische und straffe Eleganz im Abgang.

Schon jetzt zugänglich, gewinnt aber mit etwas Luft und Reife; profitiert von einem größeren Glas. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb, zu Spargel und Gemüsegerichten sowie zur würzigen asiatischen Küche.


Lage: Weinviertel, Ebenthal (Österreich); Selektion mehrerer Weinberge mit kalkreichen Böden; Reben ~15–25 Jahre
Klassifikation: Grüner Veltliner (trocken), ohne DAC; Wein aus biologischem Anbau (AT-BIO-402)
Ausbau: Grüner Veltliner; Spontangärung, teils großes Fuderfass mit subtiler Oxidation (Holz nur zart spürbar), unfiltriert; biodynamisch

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