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16. April 2015

Michelin Star

Punto MX – Madrid – Spanien

Ob es eine wirkliche Hochküche in Mexico gibt, entzieht sich meines Wissens. Außer ein paar Erfahrungen mit Mais Tortillas, Guacamole und Tacos mit Bohnen und

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Rebsorten

Baum-Barth Ingelheimer Spätburgunder 2022

Rotwein · Ingelheim (Rheinhessen) · Spätburgunder

Spätburgunder Ingelheimer Ortswein Baum-Barth Ingelheim · Selztal über 20 J. Reben 10–20 % Ganztrauben neue & gebrauchte franz. Barrique 2022

Der Baum-Barth Ingelheimer Spätburgunder 2022 ist ein Ortswein zu 100 % aus den renommierten Ingelheimer Lagen. Ein Spätburgunder von schönem Terroir-Ausdruck, mit Cassis, rauchiger Tiefe und frischem, druckvollem Trinkfluss.


Ingelheimer Spätburgunder – Ortswein

Das Weingut Baum-Barth in Ingelheim wird von den Brüdern Christoph und Thomas Baum-Barth geführt und steht für die lange Rotweintradition des Selztals. Der Ingelheimer Spätburgunder ist der Ortswein des Guts, zu 100 % aus den renommierten Ingelheimer Lagen.

Die Trauben werden in liebevoller Handarbeit von über 20 Jahre alten Rebstöcken gelesen. Ein Ganztraubenanteil von 10–20 % verleiht dem Wein eine besondere Finesse und Frische.

Jahrgang 2022 – Ingelheim (Selztal)

2022 präsentierte sich – ähnlich wie 2018 – als sehr trockenes, sonnenreiches Jahr. Während das Gras im Sommer braun wurde, blieben die Reben grün und trotzten der Hitze mit erstaunlicher Robustheit. Ein Wetterumschwung mit moderaten Temperaturen und Regen im September bremste den Säureverlust und förderte Aromabildung und Reife. Ein Jahr der Burgundersorten, das präzise, ausgewogene Rotweine hervorbrachte.

Ausbau

Trockener Spätburgunder (Ortswein) aus den Ingelheimer Lagen, Jahrgang 2022; von über 20 Jahre alten Reben.

Der Wein wird mit einem Ganztraubenanteil von 10–20 % vinifiziert und reift in einer Mischung aus neuen und gebrauchten französischen Barriquefässern, die ihm Struktur und Tiefe verleihen, ohne die Frucht zu überlagern.

Im Glas

In der Nase ein typischer Ingelheimer Terroir-Ausdruck mit schönem Cassis-Duft; eine leichte Reduktion und rauchige Nuancen verleihen zusätzliche Komplexität. Am Gaumen zeigt sich der Spätburgunder von seiner frischen Seite: eine wunderbar eingebundene Säure sorgt für harmonischen Trinkfluss, während eine druckvolle Länge und Tiefe das Geschmackserlebnis vervollständigen.

Schöner Cassis-Duft mit leichter Reduktion und rauchigen Nuancen – am Gaumen frisch, mit wunderbar eingebundener Säure, harmonischem Trinkfluss und druckvoller Länge und Tiefe.

Ein frischer, druckvoller Spätburgunder mit Tiefe; jung gern dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Ente und Geflügel, zu Kalb und Wild, zu Pilzgerichten sowie zu mittelkräftigem, gereiftem Käse.


Herkunft: Ingelheimer Lagen (Selztal), Rheinhessen; über 20 Jahre alte Reben
Klassifikation: Spätburgunder, Ortswein, Rheinhessen (trocken); 100 % Spätburgunder
Ausbau: Handlese, 10–20 % Ganztrauben, Reifung in neuen und gebrauchten französischen Barriquefässern

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USA

Cayuse En Chamberlin Syrah 2019

Rotwein · Syrah · Walla Walla Valley · USA

Cayuse En Chamberlin Syrah 2019 war für Wine Advocate der beste Wein der gesamten Cayuse-Kollektion dieses Jahrgangs – eine Meisterklasse im Ausdruck der Lage: Bing-Kirsche und Blaubeere, Tabak, Pfeffer, Eisen und Pilze, nahtlos und makellos ausbalanciert.


En Chamberlin, Walla Walla Valley

Die Lage En Chamberlin liegt im alten Flussbett des Walla Walla River auf der Oregon-Seite des Tals, im Rocks District of Milton-Freewater. Die Oberschicht aus schluffigem Lehm und runden Basaltkieseln ist nur 30 bis 45 Zentimeter tief; darunter liegen Schichten aus reinem, verdichtetem Kiesel, stellenweise viele Meter mächtig. Christophe Baron, der aus einer Champagner-Familie stammt, bewirtschaftet die Reben mit Pferdezug und Handarbeit.

Rebsorte und Ausbau

100 % Syrah aus dem Jahrgang 2019. Der Wein reift in großen Fässern aus französischer Eiche mit nur geringem Neuholzanteil, damit die Aromatik der Lage im Vordergrund bleibt.

Im Glas

Tiefes Rot. In der Nase Metzgerei-Noten, Wurst und staubige dunkle Frucht, dazu Bing-Kirsche, Blaubeere, Tabak, pfeffrige Kräuter, Eisen, Pilze und violette Blüten. Am Gaumen mittel- bis vollgewichtig, nahtlos und perfekt ausbalanciert, mit schwarzer Himbeere, Brombeere, würzigen und fleischigen Noten, großartigen Tanninen und einem langen, sich stetig wandelnden Finale.

Am Tisch

Jetzt zugänglich und über 25 Jahre und mehr entwicklungsfähig. Dekantieren und bei 16–18 °C servieren.

Klassische Begleitung: Lamm, Rind vom Grill, Wild und Gerichte mit Pilzen.


Lage: En Chamberlin, Rocks District, Walla Walla Valley (USA); Basaltkiesel
Klassifikation: Walla Walla Valley AVA – Syrah
Jahrgang: 2019
Ausbau: 100 % Syrah; große Fässer aus französischer Eiche, geringer Neuholzanteil

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Rebsorten

Schittler Becker Weißer Burgunder

Weißwein · Rheinhessen · Weißburgunder

100 % Weißburgunder Rheinhessen Löss und Kalk Gutswein trocken

Schittler & Becker Weißer Burgunder ist ein trockener, frisch-fruchtiger Weißburgunder aus Rheinhessen – sehr saftig, mit Birne, Aprikose, Honigmelone und Zitrusfrüchten und einer klaren, zugänglichen Art.


Weißburgunder auf Kalk und Löss

Weißburgunder – international Pinot Blanc – ist eine Spielart aus der Pinot-Familie: eine Mutation des Grauburgunders, der seinerseits vom Pinot Noir abstammt. Deutschland besitzt eine der größten Weißburgunder-Flächen der Welt. Die Sorte ist aromatisch zurückhaltender als etwa Sauvignon Blanc; ihre Stärken sind feine Frucht, eine milde, aber klare Säure und ein weicher Schmelz. Am wohlsten fühlt sie sich auf kalkhaltigen Böden, die ihr Frische und Kontur geben.

Rheinhessen bietet genau das. Das Hügelland im Rheinknie zwischen Worms, Mainz und Bingen ist trocken und warm, geschützt durch die umliegenden Mittelgebirge. Löss speichert Wasser und gibt Saftigkeit, Kalk sorgt für Frische und Spannung. Hinter dem Wein stehen die Vereinigten Weingüter Schittler & Becker.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Weißburgunder, trocken ausgebaut. Bei einer Sorte mit so feiner Frucht liegt die Aufgabe im Keller darin, sie nicht zu überdecken: Ein frischer, sauberer Ausbau hält die Frucht klar und den Wein zugänglich. Ein Gutswein, der auf Trinkfluss angelegt ist.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase Birne, Aprikose, Honigmelone und Zitrusfrüchte. Am Gaumen frisch und sehr saftig, mit klarer Frucht, lebendig gehaltener Säure und einem sauberen, fruchtigen Abgang.

Löss für die Saftigkeit, Kalk für die Frische: Weißburgunder, der nach Birne und Aprikose schmeckt.

Bei 10–12 °C servieren. Jung trinken.

Am Tisch

Als Aperitif oder zum Essen. Passt zu Fisch, Geflügel, hellem Fleisch, Spargel und mildem Käse – ebenso zu Flammkuchen, Kalbsschnitzel, Pasta mit Gemüse und Quiche.


Produzent Vereinigte Weingüter Schittler & Becker, Rheinhessen
Rebsorte 100 % Weißburgunder
Lage Rheinhessen, Deutschland · Löss und Kalk
Klassifikation Gutswein · trocken
Trinkempfehlung jung trinken

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Italien

Montevertine 2020

Rotwein · Toscana IGT · Sangiovese

Sangiovese mit Canaiolo Toscana IGT Radda in Chianti Montevertine 24 Monate slawonische Eiche 2020

Der Montevertine 2020 ist der gleichnamige Flaggschiff-Wein einer Kult-Adresse aus Radda in Chianti – ein Sangiovese, verschnitten mit Canaiolo, der durch Eleganz und Vielschichtigkeit besticht. Filigran und saftig zugleich. Ein Wein mit Schliff.


Montevertine – Kult-Sangiovese aus Radda

Montevertine liegt rund 3 km südlich von Radda in Chianti, auf einem 425 Meter hohen Hügel mit steinigen, kalk- und mergelreichen Böden (Galestro, Alberese) – ein Terroir, das dem Sangiovese ein besonders frisches, feines Profil verleiht. Sergio Manetti verließ 1981 das Chianti-Classico-Konsortium, weil er keinen Trebbiano in den Verschnitt geben wollte; seither etikettiert das Gut konsequent als Toscana IGT. Heute führt Martino Manetti das Weingut im traditionellen, kompromisslosen Stil weiter.

Der gleichnamige Wein „Montevertine" ist das Aushängeschild des Guts. Die Trauben stammen vor allem aus einer 2,5 Hektar großen, südost- bis südexponierten Parzelle mit überwiegend 1982 gepflanzten Reben unterhalb des Hauses.

Jahrgang 2020 – Toscana

2020 brachte in der Toskana einen ausgewogenen, eher klassisch gefärbten Sangiovese-Jahrgang mit reifer Frucht und feiner Frische. Im Montevertine ergibt das einen eleganten, vielschichtigen Wein mit geschliffener Struktur und harmonischer Balance.

Assemblage und Ausbau

Sangiovese, verschnitten mit Canaiolo, aus dem Jahrgang 2020, Toscana IGT, trocken.

Spontane Gärung mit anschließender Maischestandzeit im Betontank (rund drei Wochen), danach reift der Wein 24 Monate in großen Fässern aus slawonischer Eiche. Abfüllung traditionell, ungefiltert.

Im Glas

Er besticht durch seine Eleganz und die Vielschichtigkeit der Aromen – rote Kirsche und Himbeere, dazu Kräuter, balsamische Anklänge und feine Lakritznoten. Am Gaumen mundet er filigran und saftig zugleich, mit feinkörnigen, gut eingebundenen Tanninen und vibrierender Frische im langen Abgang. Ein Wein mit Schliff.

Elegant und vielschichtig, filigran und saftig zugleich – ein Wein mit Schliff.

Schon jetzt zugänglich, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre; profitiert vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu toskanischen Klassikern wie Bistecca und geschmortem Rind, zu Wild und Lamm, zu Pasta mit Fleischsugo sowie zu gereiftem Pecorino.


Lage: Toscana IGT, Radda in Chianti (Toskana, Italien); ~425 m, steinige Kalk-Mergel-Böden (Galestro/Alberese); Hauptparzelle 2,5 ha, Reben überwiegend 1982
Klassifikation: Toscana IGT, Sangiovese mit Canaiolo (und Colorino) (trocken)
Ausbau: Gärung im Betontank, 24 Monate in großen Fässern aus slawonischer Eiche, ungefiltert

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Rebsorten

Etienne Sauzet Puligny Montrachet La Garenne 1er Cru 2024

Weißwein · Puligny-Montrachet Premier Cru · Chardonnay

100 % Chardonnay La Garenne · Premier Cru Puligny-Montrachet, Blagny-Zone Parzelle 0,99 ha · Pflanzung 1989 Spontangärung im Eichenfass bis 18 Monate Ausbau 2024

Der Puligny-Montrachet La Garenne 1er Cru 2024 der Domaine Etienne Sauzet stammt aus einer 0,99 Hektar großen Parzelle, die das Gut 1989 bepflanzt hat, hoch oben in der Blagny-Zone von Puligny. Ein kühler, straffer Chardonnay mit steiniger Kontur – im frischen Jahrgang 2024 besonders präzise gezeichnet.


La Garenne – Premier Cru in der Blagny-Zone

Mit rund 10 Hektar ist La Garenne einer der größten Premier Crus in der Blagny-Zone von Puligny-Montrachet. Der Weinberg liegt an einem nach Osten geneigten Hang etwas südwestlich des Weilers Blagny, im Westen grenzt die Gemeinde Saint-Aubin an. Nicht zu verwechseln ist er mit dem Clos de la Garenne, einem kleinen ummauerten Abschnitt rund 500 Meter weiter östlich.

Entscheidend ist die Höhe. La Garenne liegt deutlich über den berühmten Lagen im Hangzentrum von Puligny, dort, wo der Hang in Richtung Hochfläche ausläuft. Die Böden sind flachgründig und kalkreich, die Wurzeln erreichen schnell den Fels. Die Lage ist kühler und windiger als die Premier Crus weiter unten; die Trauben reifen später und behalten mehr Säure. Weine aus La Garenne wirken deshalb schlanker, steiniger und geradliniger als die breiteren Pulignys aus der Hangmitte – ein Profil, das in warmen Jahren an Wert gewinnt.

Die Domaine Etienne Sauzet wurde 1903 gegründet und gehört zu den Referenzadressen für weiße Burgunder in Puligny. In La Garenne bepflanzte das Gut 1989 eine Parzelle von 0,99 Hektar – die Reben sind damit rund 35 Jahre alt.

Jahrgang 2024 – Côte de Beaune

2024 war im Burgund ein Jahr der Geduld. Auf einen ungewöhnlich milden, sehr niederschlagsreichen Winter folgten ein früher Austrieb und ein feucht-kühles Frühjahr mit Frostnächten, regionalem Hagel und hohem Krankheitsdruck. Die Blüte verlief uneinheitlich; erst ein stabilerer, trockenerer Sommer brachte eine langsame Reife, bevor sich zur Lese eine freundlichere Wetterphase einstellte.

Die Lese begann spät und verlangte strenge Selektion; die Erträge waren vielerorts stark reduziert, teils um bis zu 60 %. Bei moderaten Mostgewichten entstanden balancierte, leichtere Weine. Die Weißweine des Jahrgangs wirken klar, fein strukturiert und frisch, mit präziser Säure – für eine ohnehin kühle Lage wie La Garenne bedeutet das ein besonders straffes, steiniges Profil.

Spontangärung und Ausbau im Eichenfass

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2024. Die Gärung verläuft im Stil des Guts spontan in Eichenfässern und temperaturreguliert – langsam genug, damit sich die Aromatik entwickelt, kontrolliert genug, damit der Wein frisch bleibt.

Der gesamte Ausbau bis zur Füllung dauert bis zu 18 Monate, einschließlich einer Phase auf der Feinhefe. Die Hefe gibt Textur und Schmelz, das Holz einen langsamen Sauerstoffkontakt, der die Säure des kühlen Jahrgangs abrundet, ohne sie zu überdecken.

Im Glas

Helles Gelb mit grünlichem Schimmer. In der Nase Zitrone und Zitrusschale, weiße Blüten, dazu ein steiniger, leicht rauchiger Ton. Am Gaumen straff und geradlinig, mit klarer, spürbarer Säure, feiner Textur aus dem Hefelager und einer salzigen, kalkigen Ader. Der Abgang ist lang und trocken.

Hoch am Hang, flachgründig, kühl – und ein Jahrgang, der das noch verstärkt: Puligny in seiner steinigsten Form.

Bei 11–13 °C servieren, in einem großen Glas. Jung schon zugänglich; mit einigen Jahren Flaschenreife gewinnt der Wein an Tiefe.

Am Tisch

Fisch und Meeresfrüchte, Geflügel in heller Sauce, Ziegenkäse – oder solo als Aperitif. Die steinige Frische passt besonders zu Schalentieren: Jakobsmuscheln, Langustinen, Austern. Ebenso zu Seezunge in brauner Butter und jungem Comté.


Produzent Domaine Etienne Sauzet, Puligny-Montrachet
Rebsorte 100 % Chardonnay
Lage La Garenne, Blagny-Zone von Puligny-Montrachet, Côte de Beaune · Ostlage in der Höhe · flachgründige, kalkreiche Böden · rund 10 ha gesamt
Klassifikation Puligny-Montrachet Premier Cru
Jahrgang 2024
Vinifikation Spontangärung im Eichenfass · temperaturreguliert
Ausbau bis zu 18 Monate einschließlich Feinhefelager
Trinkempfehlung jetzt bis 2034
Rebenalter Parzelle von 0,99 ha, gepflanzt 1989

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Weine

Richard Östreicher Spätburgunder Rosen 2022 BIO

Rotwein · Franken · Pinot Noir (Spätburgunder)

Pinot Noir Franken Sommerach · Rosen burgundische Klone Muschelkalk Pièce (228 l) Bio (Naturland) 2022

Der Richard Östreicher Spätburgunder Rosen 2022 ist ein heller, sinnlich-eleganter Bio-Pinot aus der Muschelkalk-Gewanne Rosen – von burgundischen Klonen, mit dezenten Veilchen, Walderdbeeren, viel Erde und straffem Gerbstoff. Elegant, vibrierend, lang und tief.


Rosen – die „rote Diva" auf Muschelkalk

Das kleine, feine Bio-Gut von Richard Östreicher und Kerstin Richter-Östreicher in Sommerach (Franken) zählt zu den spannendsten Adressen für deutschen Pinot Noir. Jeder Wein reflektiert das spezielle Terroir der Weingärten, insbesondere die Muschelkalkböden, die ihm seinen unverkennbaren Charakter verleihen. Im Jahrgang 2022 haben die beiden noch einmal eine qualitative Schippe draufgelegt.

Am Ufer des Altmains liegt die alte Gewanne „Rosen" mit ihrem Muschelkalkgesteinsboden und wasserdurchlässiger Sandauflage. Kleine, lockerbeerige Pinot-Noir-Trauben sind das Geheimnis dieser kleinen Parzelle in der Lage Sommeracher Katzenkopf. Die Ursprungsklone der Reben stammen aus dem Burgund – und das, was Richard Östreicher daraus im Keller zaubert, grenzt an Magie.

Jahrgang 2022 – Franken

2022 gilt als außergewöhnliches Jahr für den Pinot Noir, die „rote Diva", die für ihre Eleganz, Tiefgründigkeit und hohe Qualität weltweit geschätzt wird. Der Jahrgang bot optimale Bedingungen für die Pinots der Östreichers: Jeder Wein zeigt seinen einzigartigen Ausdruck – ob aus dem traditionsreichen Weinberg Hallburg oder den Parzellen Rosen und Katzenkopf. Elegant, vibrierend, lang, tief und sinnlich gehören diese Pinot Noirs zu den besten ihrer Art.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir (Spätburgunder) aus dem Jahrgang 2022, trocken.

Der sorgfältige Ausbau in Pièces, den 228-Liter-Eichenfässern aus dem Burgund, trägt zur außergewöhnlichen Balance bei und verleiht dem Wein zusätzliche Tiefe und Struktur. Die Handschrift des weinverrückten Ehepaars ist in jedem Schluck spürbar – von der sorgfältigen Pflege der Reben bis zur präzisen Verarbeitung der Trauben. Biologischer Anbau (Naturland), DE-ÖKO-006.

Im Glas

Sinnlichkeit und pure Eleganz bei gleichzeitig sehr heller Farbgebung sind die Markenzeichen des Rosen. Dezente Veilchen, Walderdbeeren, jede Menge Erde und noch straffe Gerbstoffe prägen ihn; Länge und Tiefe sind seine Hauptattribute. Keine Süße, total ungeschminkt – ein Pinot Noir von unverwechselbar fränkischem Charakter.

Sinnlichkeit, pure Eleganz, helle Farbe – Länge und Tiefe, total ungeschminkt.

Schon jetzt ausdrucksstark, mit großem Reifepotenzial; profitiert vom Dekantieren. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu Wild und Wildgeflügel (Reh, Ente, Taube), zu Kalb und Lamm, zu Gerichten mit Pilzen sowie zu mittelreifem Weichkäse.


Lage: Franken, Sommerach, Gewanne Rosen (Lage Sommeracher Katzenkopf, Deutschland); Muschelkalk mit wasserdurchlässiger Sandauflage; burgundische Klone
Klassifikation: Franken, Pinot Noir (Spätburgunder), trocken
Ausbau: Pinot Noir; Ausbau in Pièces (228-l-Eichenfässer aus dem Burgund); biologisch (Naturland), DE-ÖKO-006

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Rebsorten

Metzger Abyssus Pinot Noir 2017

Rotwein · Pinot Noir · Spätburgunder · Pfalz

Weingut Metzger Abyssus Pinot Noir ist ein kraftvoller, eleganter Spätburgunder aus der Pfalz – eine Spitzenabfüllung des Weinguts Uli Metzger. Im Barrique gereift, zeigt er Tiefe und Struktur. Im Glas dunkle Frucht, feine Würze und seidige Tannine.


Pfalz

Das Weingut Metzger liegt in der Pfalz im Südwesten Deutschlands. Das warme Klima und die kalkgeprägten Böden bringen reife, ausdrucksstarke Spätburgunder hervor, die zu den anspruchsvollen Rotweinen der Region zählen.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht aus Pinot Noir (Spätburgunder) und reift im Barrique. Das verleiht ihm feine Würze, Struktur und seidige Tannine, ohne die Frucht zu überdecken.

Im Glas

Tiefes Rubinrot. In der Nase dunkle Kirsche, Waldbeeren und feine Würze, dazu Noten aus dem Holzausbau. Am Gaumen elegant und tief, mit seidigen Tanninen und frischer Säure. Der Abgang ist lang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter tut dem Wein gut. Mit Reifepotenzial über mehrere Jahre.

Klassische Begleitung: Wild, Geflügel, Rind, Pilzgerichte und gereifter Käse.


Lage: Pfalz (Deutschland)
Klassifikation: Pfalz – Rotwein (Spätburgunder)
Ausbau: Pinot Noir, Barriquereife

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Spanien

Envinate Migan Teneriffa tinto 2022

Rotwein · Teneriffa · Valle de la Orotava · Listán Negro

100 % Listán Negro Teneriffa · Valle de la Orotava Migan (La Perdoma) Envínate Vulkanboden · bis 120-J.-Reben neutrales Holz & Beton 2022

Der Envínate Migan 2022 ist ein reinsortiger Listán Negro von bis zu 120-jährigen Rebstöcken auf den Vulkanböden Teneriffas – geprägt von sehr feiner, fast kühler Frucht nach Himbeeren und Rosen, mit dezenter Würze. Ein smarter, eleganter Vertreter aus Spanien, der das Terroir der Vulkaninseln perfekt widerspiegelt.


Migan – Listán Negro aus dem Valle de la Orotava

Envínate („wine yourself") ist das Kultprojekt von vier befreundeten Önologen – Roberto Santana, Alfonso Torrente, Laura Ramos und José Martínez –, die Atlantik-geprägte Terroirs auf den Kanaren, in der Ribeira Sacra und in Almansa erkunden. Ihre Philosophie: jede Parzelle möglichst pur zum Ausdruck bringen – ohne Chemie im Weinberg, mit Handlese, Wildhefen und minimalem Eingriff.

Migan ist der alte Name des Orts La Perdoma im Valle de la Orotava (Nordhang des Teide), woher dieser Rotwein stammt. Bis zu 120 Jahre alte, wurzelechte Listán-Negro-Reben – traditionell im geflochtenen „Cordón trenzado" erzogen – gedeihen hier auf Vulkanböden aus Ton, Sand und Basalt. Anders als die steilen Anaga-Lagen ist das Terrain etwas flacher, was die feine, fast kühle Frucht des Migan begünstigt.

Jahrgang 2022 – Teneriffa

Das atlantische Klima und die Vulkanböden des Valle de la Orotava prägen auch 2022 einen frischen, hochtonigen und vibrierenden Listán Negro mit klarer roter Frucht, feiner Würze und lebendiger Säure. Migan wird bewusst ein Jahr später freigegeben, damit der Wein zugänglicher und harmonischer in die Flasche kommt.

Ausbau

Reinsortiger Listán Negro aus dem Jahrgang 2022, Teneriffa / Valle de la Orotava, trocken.

Handlese aus mehreren alten Parzellen, Gärung im Betontank mit (teils ganzen) Trauben, anschließend rund ein Jahr Ausbau in neutralem französischem Holz (228/600 l) und Beton. Unfiltriert, mit nur minimalem Schwefel abgefüllt.

Im Glas

Geprägt von einer sehr feinen, fast kühlen Frucht nach Himbeeren und Rosen, bei der zugleich eine gewisse Würze schmeckbar ist. Im Nachhall wirken dezente ätherische Aromen wie Minze sowie weiche Tannine, die den Tinto wunderbar ausbalancieren. Ein smarter, eleganter Vertreter aus Spanien, der das Terroir der Vulkaninseln perfekt widerspiegelt.

Feine, fast kühle Frucht nach Himbeeren und Rosen – würzig, mit ätherischer Minze und weichen, balancierten Tanninen.

Leicht gekühlt servieren; profitiert von etwas Luft im Glas. Bei 15–16 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fleisch und Geflügel, zu kräftigen Fischgerichten, zur würzig-mediterranen Küche sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: Teneriffa, Valle de la Orotava (Gegend La Perdoma; Kanaren, Spanien); Vulkanböden mit Ton, Sand und Basalt; wurzelechte Reben bis ~120 Jahre (Cordón trenzado)
Klassifikation: Rotwein, Teneriffa / Valle de la Orotava; 100 % Listán Negro (trocken)
Ausbau: Handlese, Gärung im Beton mit teils ganzen Trauben, ~1 Jahr in neutralem franz. Holz (228/600 l) und Beton, unfiltriert; organischer Anbau

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