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15. Mai 2015

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Georgien

Baia's Wine Tsolikouri 2023

Weißwein · Qvevri · Georgien

Der Baia's Wine Tsolikouri ist ein im Qvevri ausgebauter Weißwein aus der westgeorgischen Region Imereti, erzeugt von Baia, Gvantsa und Giorgi Abuladze im Dorf Obcha. Tsolikouri ist die meistangebaute autochthone Rebsorte Imeretis. Die Trauben werden von Hand gelesen, abgebeert, gepresst und mit leichtem Schalenkontakt im Qvevri spontan vergoren. Der naturtrübe, unfiltrierte Ausbau gibt dem Wein Tiefe und eine markante Mineralität. Im Glas frisch und knackig, mit Aromen von Limette, Birne und Waldhonig.


Obcha – Imereti, Georgien

Die Familie Abuladze bewirtschaftet ihr Weingut im Dorf Obcha in der Region Imereti, im feuchteren Westen Georgiens. Das Klima sorgt dafür, dass die autochthonen Rebsorten der Region – darunter Tsolikouri – von Natur aus über eine ausgeprägte Säure verfügen. Gearbeitet wird im Sinne des Naturweins, mit weinbergseigenen Hefen und minimalem Eingriff. Prägend ist das Qvevri: ein in die Erde eingegrabenes Tongefäß, das in Georgien seit Jahrtausenden für Gärung und Reifung genutzt wird und 2013 von der UNESCO als immaterielles Kulturerbe anerkannt wurde.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Tsolikouri. Nach Handlese und Handsortierung werden die Trauben abgebeert und gepresst, anschließend mit leichtem Schalenkontakt im Qvevri spontan vergoren und gereift. Der Wein bleibt unfiltriert. Enthält Sulfite.

Im Glas

Im Glas ein helles Bernstein. In der Nase Heu, Limette und Waldhonig, dazu Rosine, Apfelkuchen und Birne. Am Gaumen frisch und knackig, getragen von einer ausgeprägten Mineralität, klarer Säurestruktur und einem feinen, leicht herben Gerbstoffgriff, der für Länge und Charakter sorgt.

Am Tisch

Klassische Begleitung: Fisch, Geflügel, Gemüsegerichte und Käse. Auch zu kräftig gewürzten Speisen eine gute Wahl. Serviertemperatur 10–12 °C.


Lage Obcha, Imereti (Westgeorgien)
Klassifikation Naturwein, Region Imereti
Ausbau Reinsortiger Tsolikouri, Handlese, Spontangärung mit leichtem Schalenkontakt im Qvevri, unfiltriert

Bildnachweis: © LEPL

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Schaumweine

Martin Waßmer Pinot Chardonnay brut

Der Martin Waßmer Pinot Chardonnay brut ist eine Cuvée aus Pinot Noir und Chardonnay aus dem Markgräflerland. Er entsteht in klassischer Flaschengärung die Flaschen werden von Hand gerüttelt. Jahrgang 2020. Ein Sekt mit Saft, Frische und Eleganz.

Im Glas

Hellgold, mit feinem, gutem Mousseux. In der Nase zarte Zitrusnoten, Limettenzeste und ofenwarme Brioche. Am Gaumen saftig und frisch, dabei cremig, feinen mineralischen Noten und einem langen Abgang.

Mach was draus

Austern, Meeresfrüchte, Fisch, Geflügel oder ein feines Fingerfood-Buffet. Auch als Aperitif für Gäste immer eine gute Wahl. Serviere ihn gut gekühlt, bei 6 bis 8 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Pinot Chardonnay ist ein Sekt mit Champagner-Anmutung. Saftig, cremig und elegant.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Was heißt Handrüttelung? Die Flaschen werden von Hand gedreht und schräg gestellt, bis sich die Hefe im Flaschenhals sammelt. Danach wird sie entfernt.

Wer steht dahinter? Das Weingut Martin Waßmer in Schlatt im Markgräflerland. Seit 1997 baut die Familie eigene Weine aus, heute arbeiten zwei Generationen zusammen. Bekannt ist das Haus vor allem für seine Burgundersorten.

Welche Rebsorten? Pinot Noir und Chardonnay – die klassischen Sorten der Champagne, hier aus Baden.

Pinot Noir, Chardonnay · Baden, Markgräflerland · klassische Flaschengärung · handgerüttelt · Jahrgang 2020 · brut · Weingut Martin Waßmer, Bad Krozingen-Schlatt · Stand: Oktober 2026

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Weine

Kühling-Gillot Pettenthal Riesling Großes Gewächs 2022 BIO

Weißwein · Nierstein (Rheinhessen) · Riesling (Großes Gewächs)

Riesling Niersteiner Pettenthal VDP.Großes Gewächs Kühling-Gillot Roter Hang · Nierstein roter Tonschiefer (Rotliegendes) steilste Lage Rheinhessens BIO (DE-ÖKO-006) · 2022

Der Kühling-Gillot Niersteiner Pettenthal Riesling GG 2022 stammt aus der ersten historischen Lage des Guts am Roten Hang – der steilsten Lage Rheinhessens. Ein tiefgründiger Riesling vom roten Tonschiefer, der wie kaum ein anderer für großes Rieslingterroir steht.


Niersteiner Pettenthal – steilste Lage Rheinhessens

Das biologisch arbeitende Weingut Kühling-Gillot von Carolin Spanier-Gillot und H. O. Spanier in Bodenheim zählt zu den führenden Adressen am Roten Hang bei Nierstein (DE-ÖKO-006). Das Pettenthal ist eine VDP.Große Lage auf 90 bis 170 Metern, mit einer imposanten Neigung von 70 bis 100 %; die klassifizierte Fläche misst 20,62 Hektar, der rote Tonschieferboden prägt ihren Charakter.

Das Pettenthal ist die erste historische Lage des Guts im Roten Hang: Ende der 1980er Jahre erwarb Carolins Vater einige Rebzeilen, als das anspruchsvolle Steilgelände vielen als zu mühsam galt. Rückblickend erwies sich das als Glücksfall – die Parzelle ist die steilste Lage in ganz Rheinhessen. Heute bewirtschaftet das Gut 110 Zeilen im Filetstück dieser einzigartigen Herkunft.

Jahrgang 2022 – Roter Hang (Rheinhessen)

2022 war in Rheinhessen ein warmer, sonnenreicher Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht. Die extreme Steillage und die wärmespeichernden Tonschiefer-Böden sicherten reifes Lesegut, während der Rote Hang für Würze, salzige Spannung und Tiefe sorgte – Reife und Frische im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Großes Gewächs aus dem Niersteiner Pettenthal, Jahrgang 2022; 100 % Riesling von rotem Tonschiefer.

Nach strenger Handlese wird der Most spontan vergoren und behutsam im Stil des Guts ausgebaut, ganz auf Tiefe, Würze und die Prägung des roten Tonschiefers ausgerichtet. Biologischer Anbau (DE-ÖKO-006).

Im Glas

Ein tiefgründiger, würziger Riesling: gelbe und rote Frucht, dazu Zitrus, Orangenzeste, feine Kräuterwürze und die markante, salzig-mineralische Prägung des roten Tonschiefers. Am Gaumen straff und druckvoll, mit lebendiger Säure, kühler Struktur und einem langen, würzig-mineralischen Nachhall.

Gelbe und rote Frucht über Zitrus, Orangenzeste und feiner Kräuterwürze, mit der salzig-mineralischen Prägung des roten Tonschiefers – straff und druckvoll, mit lebendiger Säure und langem, würzigem Nachhall.

Ein tiefgründiger, langlebiger Rotliegend-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftigem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in würziger Sauce, zu asiatischer Küche sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Niersteiner Pettenthal (VDP.Große Lage), Roter Hang, Nierstein (Rheinhessen); 90–170 m, 70–100 % Neigung (steilste Lage Rheinhessens); roter Tonschiefer; klassifizierte Fläche 20,62 ha
Klassifikation: Riesling, VDP.Großes Gewächs, Rheinhessen (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: strenge Handlese, Spontangärung, behutsamer Ausbau im Stil des Guts; biologisch, DE-ÖKO-006

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Spanien

Envinate Táganan Margalagua tinto 2020

Rotwein · Teneriffa · Táganan (Anaga) · Field Blend

Negramoll & Listán Negro (~90 %) 10 % Listán Blanco Teneriffa · Táganan (Anaga) Parcela Margalagua Envínate roter Basalt · eisenhaltig 100 % Ganztraube · ohne Schwefel nur 1.500 Flaschen 2020

Der Envínate Táganan Parcela Margalagua 2020 ist ein Einzellagen-Rotwein aus dem Anaga-Massiv, gewachsen auf seltenem rotem Eisenbasalt. Floral, leicht und elegant, mit salziger Mineralität und feinen Tanninen – ein präziser Vulkan-Rotwein. Nur 1.500 Flaschen.


Margalagua – Einzellage auf rotem Basalt

Envínate („wine yourself") ist das Kultprojekt von vier befreundeten Önologen – Roberto Santana, Alfonso Torrente, Laura Ramos und José Martínez. Auf Teneriffa arbeitet das Team konsequent im Anaga-Massiv im Nordosten der Insel, einer der ältesten und steilsten Weinregionen der Kanaren – mit uralten, wurzelechten Reben auf alten Terrassen, die die Reben vor den harschen Atlantikwinden schützen.

Die Einzelparzelle Margalagua wird seit 2012 separat ausgebaut, weil sie eine sehr starke Persönlichkeit hat. Sie steht auf rotem Basalt mit hohem Eisengehalt – ungewöhnlich für die sonst schwarzen Vulkanböden der Insel. Das Eisen gibt dem Wein seine Farbe und, so das Team, besonders feine Tannine. Der Charakter ist daher weniger Kraft als Eleganz und Tiefe.

Jahrgang 2020 – Teneriffa

2020 war sehr trocken und ertragsschwach, brachte aber besonders frische Weine: moderater Alkohol, niedriger pH und höhere Säure sorgen für Spannung und Eleganz. Im Margalagua ergibt das einen besonders floralen, präzisen und vielschichtigen Jahrgang von feiner Tiefe.

Assemblage und Ausbau

Field Blend aus rund 90 % Negramoll und Listán Negro sowie 10 % Listán Blanco, aus dem Jahrgang 2020, Teneriffa (Anaga), trocken.

Gärung mit 100 % Ganztrauben und Wildhefen; anschließend Ausbau auf der Hefe in gebrauchten, neutralen 228-Liter-Eichenfässern – ohne Abstich und ohne Schwefelzusatz.

Im Glas

Eine helle, durchscheinende Farbe – Ausdruck des roten, eisenhaltigen Basalts. In der Nase rote Beeren und florale Anklänge, dazu eine feine vulkanische Würze. Am Gaumen leicht und doch fest, mit lebendiger Säure, salzig-mineralischem Zug und feinkörnigen, gut eingebundenen Tanninen. Der Abgang ist klar, frisch und langanhaltend – ein eleganter Höhen-Rotwein, der Trinkfluss und Tiefe verbindet.

Leicht und doch fest – rote Frucht, florale Würze, salzig-mineralischer Zug und feinkörnige Tannine.

In der Jugend 30–45 Minuten dekantieren; mit gutem Reifepotenzial. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu Ziegenfrischkäse, zu gegrilltem Fisch mit Haut sowie zu Papas arrugadas con mojo. Funktioniert mit genügend Zeit im Glas auch als Solist.


Lage: Teneriffa, Táganan/Anaga, Parcela Margalagua (Kanaren, Spanien); roter, eisenhaltiger Basalt, alte geschützte Terrassen; uralte wurzelechte Reben
Klassifikation: Rotwein (Field Blend), Teneriffa; ~90 % Negramoll und Listán Negro, 10 % Listán Blanco (trocken); nur 1.500 Flaschen
Ausbau: 100 % Ganztraube, Wildhefen, Ausbau auf der Hefe in gebrauchten neutralen 228-l-Fässern, ohne Abstich und ohne Schwefelzusatz

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Feinkost

Giuliano Tartufi Creme aus Trüffel und Oliven

Feinkost · Trüffelcreme · Italien

Giuliano Tartufi Creme aus Trüffel und Oliven (Crema di Olive e Tartufo) verbindet schwarze Oliven und Sommertrüffel mit Champignons, Kapern und Sardellen zu einer würzigen, streichfähigen Creme – in Sekunden zubereitet und vielseitig einsetzbar.


Herkunft

Giuliano Tartufi ist ein italienischer Trüffelspezialist mit Sitz in Pietralunga (Umbrien), einer Region mit langer Trüffeltradition. Das Familienunternehmen verarbeitet frische Trüffel zu Saucen, Cremes und Spezialitäten.

Zutaten

Champignons (Agaricus bisporus), natives Olivenöl extra, schwarze Oliven (18,5 %), Sonnenblumenöl, Sommertrüffel (3 %, Tuber aestivum Vitt.), Sardellenpaste, Kapern, Salz, Aroma.

Allergene: enthält Sardellen (Fisch).

Geschmack

Würzig und herzhaft: Die kräftige Note der schwarzen Oliven, die salzige Tiefe von Kapern und Sardelle und das erdige Aroma des Sommertrüffels ergeben eine ausgewogene, mediterrane Creme.

In der Küche

Gebrauchsfertig: etwa 15–20 g pro Person. Kalt auf geröstetem Brot, Crostini oder Bruschetta – oder kurz in der Pfanne erwärmt als Sauce zu Pasta, Risotto und Polenta. Nach dem Öffnen im Kühlschrank (+2 bis +4 °C) lagern und innerhalb von 7 Tagen verbrauchen.

Passt zu: Pasta, Risotto, Polenta, Bruschetta, gegrilltem Fleisch und Gemüse, Omelett und Pizza.


Hersteller: Giuliano Tartufi (Pietralunga, Umbrien)
Produkt: Trüffelcreme mit Oliven (Crema di Olive e Tartufo)
Sorte: Schwarze Oliven und Sommertrüffel (Tuber aestivum)
Herkunft: Italien (Umbrien)
Allergene: Sardellen (Fisch)
Mindesthaltbarkeit (MHD) 04.12.2028

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Weine

Etienne Sauzet Puligny Montrachet Les Referts 1er Cru 2023 BIO

Weißwein · Puligny-Montrachet Premier Cru · Chardonnay

Chardonnay Les Referts · 1er Cru Puligny-Montrachet Sauzet-Parzelle 0,70 ha (1964) 2023 · Bio (FR-BIO-01)

Der Puligny-Montrachet Les Referts 1er Cru 2023 der Domaine Etienne Sauzet ist ein kraftvoller Chardonnay-Riese mit Wumms, Kraft und subtiler Mineralität, der in einen schier unendlichen Abgang mündet. Sauzet besitzt hier ein 0,70 Hektar großes Filetstück, 1964 mit besten Klonen bestockt.


Les Referts – Premier Cru an der Grenze zu Meursault

Les Referts erstreckt sich über 5,50 Hektar bis zur Gemeindegrenze von Meursault, westlich von Les Combettes und südwestlich von Les Perrières. Die Chardonnay-Reben wachsen hier auf einem deutlich lehmhaltigeren Mergel-Untergrund mit weniger ausgeprägtem Kalk als in anderen Puligny-1er-Crus. Dadurch reifen die Trauben besser aus, die Säure ist dezenter, und die Weine geraten fruchtiger, maskuliner und mächtiger als ihre Nachbarn.

Die Familie Sauzet bestockte hier 1964 ihre Parzelle. Die Domaine Etienne Sauzet (gegründet 1903) zählt zu den großen Weißwein-Adressen des Burgunds.

Jahrgang 2023 – Côte de Beaune

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein. Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück.

Für die weißen Burgunder steht 2023 für reife, aromatische Frucht bei klarer Säure – ein harmonischer, klassischer Jahrgang, der die Kraft des Les Referts schön trägt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023, biologisch (FR-BIO-01), von 1964 gepflanzten Reben.

Die Gärung erfolgt im Stil des Guts spontan in großen Eichenfässern, temperaturreguliert; der gesamte Ausbau bis zur Feinhefelagerung dauert bis zu 18 Monate und gibt dem Wein Tiefe und Textur.

Im Glas

Kraftvoll und mächtig, dabei fein gezeichnet: reife gelbe Frucht trifft auf subtile Mineralität und einen fülligen, runderen Körper. Am Gaumen Wumms und Kraft, getragen von einer dezenten Säure, mit einem schier unendlichen Abgang.

Kraft und Fülle mit subtiler Mineralität – ein maskuliner Puligny mit schier unendlichem Abgang.

Jung schon zugänglich, mit Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 12–13 °C servieren.

Am Tisch

Hummer und Krustentiere, Fisch in heller Sauce, Bresse-Geflügel, Kalbsbries, dazu reifer Weichkäse. Ein Wein für die große weiße Küche.


Lage: Les Referts (1er Cru), Puligny-Montrachet (Côte de Beaune); lehmhaltiger Mergel, an Meursault grenzend; Sauzet 0,70 ha (1964), 5,5 ha gesamt
Klassifikation: Puligny-Montrachet Premier Cru; Bio (FR-BIO-01)
Ausbau: Chardonnay; Spontangärung im großen Eichenfass, bis 18 Monate inkl. Feinhefe

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Länder/Regionen

Sylvain Bzikot Puligny-Montrachet 1er Cru Les Folatieres blanc 2022

Weißwein · Puligny-Montrachet Premier Cru · Chardonnay

Chardonnay Les Folatières · 1er Cru Puligny-Montrachet alte Reben 2022

Der Puligny-Montrachet Les Folatières 1er Cru 2022 von Sylvain Bzikot stammt aus einer der renommiertesten Premier-Cru-Lagen von Puligny-Montrachet. Geprägt von alten Reben, zeigt sich dieser Chardonnay als mineralisches, elegantes Kraftpaket mit großem Reifepotenzial.


Les Folatières – Premier Cru über Clavoillon

Les Folatières ist eine angesehene Premier-Cru-Lage von Puligny-Montrachet, ein hochgelegenes Terroir oberhalb des 1er Cru Clavoillon. Alte Reben auf kalksteinreichem Boden bringen einen der vielschichtigsten und mineralischsten Weißweine hervor.

Puligny-Montrachet an der Côte de Beaune beherbergt vier Grand Crus und 17 Premier Crus. Die kalksteinreichen Böden geben feine Mineralität und feste Struktur; wegen des frühen Frühlings und der Frostgefahr ist besondere Aufmerksamkeit nötig. Die Domaine Bzikot Père & Fils hat ihren Sitz in Puligny-Montrachet.

Jahrgang 2022 – Côte de Beaune

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven. Die Lese begann sehr früh, schon im August.

Für die weißen Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische – ein gehaltvoller Jahrgang, der die satte Substanz der Folatières trägt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022, von alten Reben.

Der Wein reift im Holzfass auf der Hefe, im Stil der Domaine – auf Balance zwischen Schmelz, mineralischer Linie und reifer Säure ausgerichtet.

Im Glas

In der Nase breit und sinnlich, mit kraftvollen Eindrücken, dazu Macadamianüsse, reife Äpfel, Birnen und würzige Akzente. Am Gaumen cremig, mit reifer, fein ausbalancierter Säure, die die satte Substanz trägt und in ein langes, berührendes Finish überführt – mit Schmelz, Mineralität und Kraft.

Macadamia, reifer Apfel und Würze über cremigem Schmelz und mineralischer Kraft – ein Einzellagen-Chardonnay mit langem Finish.

Schon zugänglich, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Hummer und Krustentiere, Fisch in heller Sauce, Bresse-Geflügel, Kalbsbries, dazu reifer Weichkäse. Ein Wein für die große weiße Küche.


Lage: Les Folatières (1er Cru), Puligny-Montrachet (Côte de Beaune); kalksteinreiche Böden, Oberhang über Clavoillon
Klassifikation: Puligny-Montrachet Premier Cru
Ausbau: Chardonnay, alte Reben; Holzfassausbau auf der Hefe

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Rebsorten

Thomas Morey Chassagne-Montrachet Les Chenevottes 1er Cru 2023

Weißwein · Chassagne-Montrachet 1er Cru · Chardonnay

Chardonnay Chassagne-Montrachet 1er Cru Les Chenevottes Côte de Beaune 2023

Der Thomas Morey Chassagne-Montrachet Les Chenevottes 1er Cru 2023 ist ein eleganter, tiefgründiger Chardonnay vom Fuße des Mont-Rachet-Hügels – straff, präzise und doch cremig, mit jener subtilen Salzigkeit, die große Chassagne auszeichnet.


Les Chenevottes – am Fuße des Mont-Rachet-Hügels

Les Chenevottes liegt am Fuße des Mont-Rachet-Hügels und zählt mit rund 11 Hektar zu den bedeutenden Premier-Cru-Lagen der Appellation. Der Weinberg ist vollständig mit Chardonnay bepflanzt und profitiert von einem kiesig-kalkhaltigen Boden, der den Weinen eine feine, mineralische Prägung verleiht. Die südöstliche Ausrichtung sorgt für optimale Sonneneinstrahlung, während kühle Nächte die Frische bewahren. Der Name geht vermutlich auf das französische „chanvre" (Hanf) zurück – ein Hinweis auf die Pflanzen, die hier einst wuchsen.

Thomas Moreys Parzelle liegt in einem relativ flachen, kühlen, aber gut drainierten Abschnitt am östlichen Zipfel von Montrachet. Der kalkreiche, steinige Boden sorgt für Spannung und Mineralität, während das Mikroklima Frische und aromatische Finesse bewahrt.

Burgund 2023 – Harmonie, Frische und Klasse

Der Jahrgang 2023 im Burgund zeigt sich als außerordentlich gelungen und überzeugt sowohl in Bezug auf Qualität als auch endlich einmal wieder auf die Menge. Nach einem milden Winter folgte ein Frühling mit kühlen und feuchten Bedingungen, immer wieder durchbrochen von warmen Tagen; eine intensive Hitzewelle im August beschleunigte die Reife und konzentrierte die Aromen, bevor der Regen Mitte September für zusätzliche Balance sorgte.

Die Weißweine des Jahrgangs 2023, insbesondere Chardonnay und Aligoté, präsentieren sich reif, aromatisch und sehr ausgewogen, mit intensiven Fruchtnoten von Birne, Pfirsich und weißer Aprikose. In ihrer noch jungen Phase zeigen sie sich ausgesprochen harmonisch und von ihrer klassischen Seite – Frische, Reife und Struktur auf beeindruckende Weise vereint.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023.

Spontangärung mit eigenen, indigenen Hefen in einer Kombination aus neutralem Fass und Tank, natürliche malolaktische Gärung, Reife auf der Feinhefe ohne Bâtonnage – in klassischen 350-Liter-Fässern über 16 bis 18 Monate. Der Neuholzanteil beträgt rund 20 %; geschwefelt wird minimal. Eine puristische, terroirbetonte Vinifikation.

Im Glas

Elegant und tiefgründig zugleich: Aromen von weißen Blüten, Zitrus, reifen Birnen und einem Hauch Feuerstein treffen auf eine fein abgestimmte Textur. Am Gaumen straff, präzise und doch cremig, mit jener subtilen Salzigkeit, die große Chassagne auszeichnet – ein Wein von großer Balance.

Straff, präzise, cremig und salzig – Les Chenevottes trägt die Handschrift Thomas Moreys unverkennbar.

Schon jetzt zugänglich, mit deutlichem Reifepotenzial. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Jakobsmuscheln, zu gebratenem Fisch (Steinbutt, Seezunge), zu Geflügel oder Poularde in Rahmsauce sowie zu jungem Comté oder gereiftem Ziegenkäse.


Lage: Chassagne-Montrachet 1er Cru Les Chenevottes, Côte de Beaune (Frankreich); ~11 ha, südöstlich am Fuße des Mont-Rachet-Hügels, kiesig-kalkhaltiger, steiniger Boden
Klassifikation: Chassagne-Montrachet 1er Cru AOC, Chardonnay (trocken)
Ausbau: Chardonnay; ~20 % Neuholz, neutrales Fass/Tank, 350-L-Fässer, 16–18 Monate, Feinhefe ohne Bâtonnage; minimaler Schwefel

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