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14. September 2015

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Rebsorten

Piero Busso Barbera d'Alba Majano 2023

Rotwein · Barbera d'Alba DOC · Barbera

Barbera Barbera d'Alba DOC Majano (Neive) Piero Busso Holzfässer · ca. 1 Jahr 2023

Der Piero Busso Barbera d'Alba Majano 2023 ist ein vollmundiger, fruchtbetonter Barbera aus den Weinbergen von Neive – mit intensivem, weinigem Bukett und nur dezentem Holz, das die saftige Struktur unterstreicht. Fruchtig und elegant zugleich.


Majano – Barbera aus Neive

Piero Busso zählt zu den Referenz-Erzeugern des Barbaresco, besonders für die Lagen rund um Neive. Das Familienweingut wurde 1948 von Guido Busso gegründet; heute führen Piero mit seiner Frau Lucia und den Kindern Pierguido und Emanuela das rund 10 Hektar große Gut – seit 2019, traditionell und handwerklich gearbeitet. Neben dem Barbaresco gehört der Barbera ein fester Platz im Sortiment.

Der Barbera d'Alba Majano entsteht auf tonhaltig-lehmigen Böden in den Weinbergen von Neive. Die Reben wachsen auf einer Höhe von 180 Metern über dem Meeresspiegel, sind südwestlich ausgerichtet und werden nach dem Guyot-System erzogen. Boden und Erziehung fördern gemeinsam die Entwicklung eines Weins mit vollem, fruchtigem Charakter.

Jahrgang 2023 – Barbera d'Alba

Der Jahrgang 2023 bringt im Majano einen saftigen, fruchtbetonten Barbera mit lebendiger Säure und klarer Frucht. Die typische Frische und der vollmundige Charakter der Sorte kommen hier unverfälscht zum Ausdruck – ein zugänglicher, vielseitiger Rotwein mit Eleganz.

Ausbau

Reinsortiger Barbera aus dem Jahrgang 2023, Barbera d'Alba DOC, trocken.

Die Vinifikation umfasst Fermentation und Mazeration in Stahltanks. Der Ausbau erfolgt über etwa ein Jahr in Holzfässern unterschiedlicher Größen, gefolgt von einer Flaschenreifung von rund sechs Monaten. Das Holz bleibt dabei bewusst dezent.

Im Glas

In der Jugend zeigt sich der Barbera d'Alba in einem intensiven Rubinrot, das sich mit der Reifung ins Granatrot wandelt. Sein Bukett ist intensiv, charakteristisch und von einer weinigen Fruchtigkeit geprägt. Das Holz ist nur dezent präsent und unterstreicht die fruchtige, vollmundige Struktur – ein Wein, der sowohl fruchtig als auch elegant ist.

Fruchtig und elegant zugleich – mit weiniger Fruchtigkeit und nur dezentem Holz.

Schon jetzt mit viel Trinkfreude, mit gutem Reifepotenzial; bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Pasta mit Fleischragout, zu Salumi und Vitello, zu gegrilltem und geschmortem Fleisch sowie zu mittelreifem Käse – ein vielseitiger Essensbegleiter.


Lage: Barbera d'Alba DOC, Neive (Piemont, Italien); tonhaltig-lehmige Böden, ~180 m, Südwest-Exposition
Klassifikation: Barbera d'Alba DOC, Barbera (trocken)
Ausbau: 100 % Barbera; Gärung/Mazeration im Stahltank, ca. 1 Jahr in Holzfässern unterschiedlicher Größe, ca. 6 Monate Flaschenreife

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Weine

Kühling-Gillot Rothenberg Wurzelecht Riesling GG 2021 BIO

Weißwein · Nierstein (Rheinhessen) · Riesling (Großes Gewächs)

Riesling Niersteiner Rothenberg VDP.Großes Gewächs · Wurzelecht Kühling-Gillot Roter Hang · Nierstein roter Schiefer (Rotliegendes) wurzelechte Reben (1934) BIO (DE-ÖKO-006) · 2021

Der Kühling-Gillot Rothenberg Wurzelecht Riesling 2021 stammt vom letzten wurzelechten Weingarten im Roten Hang. Ein seltener, tiefgründiger Riesling von über 85-jährigen, ungepfropften Reben auf rotem Schiefer.


Niersteiner Rothenberg – der letzte wurzelechte Weingarten am Roten Hang

Das biologisch arbeitende Weingut Kühling-Gillot von Carolin Spanier-Gillot und H. O. Spanier in Bodenheim zählt zu den führenden Adressen am Roten Hang bei Nierstein (DE-ÖKO-006). Der Rothenberg ist eine VDP.Große Lage auf 90 bis 140 Metern, mit einer Neigung von 75 bis 120 % und rotem Schieferboden; die klassifizierte Fläche misst 8,38 Hektar.

Die Rothenberg-Parzelle des Guts ist der letzte wurzelechte Weingarten im Roten Hang. Dank ihrer isolierten Lage blieben die Reben aus dem Pflanzjahr 1934 in den 1960er Jahren von der Flurbereinigung verschont – sie stehen also ungepfropft auf eigener Wurzel. Eingefasst von einer Mauer, war dieses steilste Stück der Lage stets besonders mühsam zu bewirtschaften, bis das Gut das Juwel in den 1980er Jahren erwerben konnte. Auf der Hangspitze gelegen, profitieren die Reben von Morgensonne und kühlen Fallwinden.

Jahrgang 2021 – Roter Hang (Rheinhessen)

2021 war in Rheinhessen ein kühler, klassischer Jahrgang mit lebendiger Säure und präziser Frucht. Der karge rote Schiefer, die alten wurzelechten Reben und die kühlen Fallwinde an der Hangspitze bewahrten Würze, steinige Tiefe und salzige Spannung – Frische und Präzision im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Großes Gewächs aus dem Niersteiner Rothenberg (wurzelechte Reben), Jahrgang 2021; 100 % Riesling von rotem Schiefer (Rotliegendes).

Nach reiner Handarbeit im Steilhang und strenger Handlese wird der Most spontan vergoren und behutsam im Stil des Guts ausgebaut, ganz auf steinige Würze, Tiefe und Schmelz ausgerichtet. Biologischer Anbau (DE-ÖKO-006).

Im Glas

Ein tiefgründiger, steingeprägter Riesling: gelbe und rote Frucht, dazu Zitrus, Orangenzeste, würzige Steinaromen und die typische salzig-mineralische Prägung des roten Schiefers. Am Gaumen schmelzig und druckvoll, mit lebendiger Säure, kühler Struktur und einem sehr langen, würzig-mineralischen Nachhall.

Gelbe und rote Frucht über Zitrus, Orangenzeste und würzigen Steinaromen, mit der salzig-mineralischen Prägung des roten Schiefers – schmelzig und druckvoll, mit lebendiger Säure und sehr langem Nachhall.

Ein tiefgründiger, sehr langlebiger Rotliegend-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftigem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in würziger Sauce, zu Gerichten mit Pilzen sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Niersteiner Rothenberg (VDP.Große Lage), Roter Hang, Nierstein (Rheinhessen); 90–140 m, 75–120 % Neigung; roter Schiefer (Rotliegendes); wurzelechte Reben (Pflanzjahr 1934), ummauerte Parzelle an der Hangspitze; klassifizierte Fläche 8,38 ha
Klassifikation: Riesling, VDP.Großes Gewächs, Rheinhessen (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: reine Handarbeit, strenge Handlese, Spontangärung, behutsamer Ausbau im Stil des Guts; biologisch, DE-ÖKO-006

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Rebsorten

Von Winning Sauvignon Blanc II

Weißwein · Pfalz · Sauvignon Blanc

100 % Sauvignon Blanc Pfalz, Mittelhaardt von Winning, Deidesheim Buntsandstein · Kalk · Lösslehm trocken 2025

Der von Winning Sauvignon Blanc II 2025 ist der Einstieg in die Sauvignon-Blanc-Reihe des Deidesheimer Guts: sortentypische Stachelbeere und Limette, grasige Nuancen und eine kernige Mineralität aus den Böden der Mittelhaardt. Ein trockener Weißwein, der Frucht und Frische in der Balance hält.


Mittelhaardt – Buntsandstein, Kalk und Lösslehm

Die Trauben stammen von Lagen der Mittelhaardt rund um Deidesheim, wo Buntsandstein, Kalk und Lösslehm aufeinandertreffen. Der Haardtrand schirmt die Weinberge nach Westen ab, die Sommer sind warm und trocken – Bedingungen, unter denen Sauvignon Blanc reift, ohne seine Säure zu verlieren. Der Sandstein liefert die kernige, mineralische Prägung, der Kalk die Frische, der Lösslehm die Wasserversorgung in trockenen Phasen.

Für Sauvignon Blanc ist dieses Zusammenspiel entscheidend. Die Sorte verliert in zu warmen Lagen schnell ihre grüne, frische Aromatik und kippt ins Tropische; zu kühl gepflanzt, bleibt sie grün und kantig. Die Mittelhaardt liegt dazwischen: genug Wärme für reife Frucht, genug kühle Nächte am Haardtrand für Säure und Duft.

Das Weingut von Winning wurde 2007 unter Betriebsleiter Stephan Attmann neu ausgerichtet und zählt heute zu den meistdiskutierten Gütern der Pfalz. Neben den Rieslingen ist das Haus für seine im Holzfass vinifizierten Sauvignon Blancs bekannt – in der Pfalz eine Seltenheit. Der Sauvignon Blanc II ist der Gutswein dieser Reihe.

Jahrgang 2025 – Pfalz

Auf einen milden Winter folgte in der Pfalz ein trockenes Frühjahr, das den Austrieb verzögerte. Frostschäden blieben aus, der Krankheitsdruck war das ganze Jahr über niedrig. Der Sommer verlief heiß und trocken; die Trockenphase während der Zellteilung ließ die Beeren klein bleiben. Regen Mitte Juli brachte den Reben Wasser zurück, die Augusthitze beschleunigte die Reife so stark, dass die Sorten nahezu gleichzeitig reif wurden. Regenfälle ab Mitte September erforderten dann zügiges Lesen.

Die Lese begann Mitte August und war um den 23. September abgeschlossen – einer der frühesten Lese-Abschlüsse überhaupt. Die Erntemenge lag mit rund 1,85 Millionen Hektoliter etwa 17 % unter dem Vorjahr und deutlich unter dem Zehnjahresmittel; deutschlandweit ist 2025 der kleinste Jahrgang seit 2010. Die kleinen Beeren brachten hohe Mostgewichte bei ausgewogener Säure und gesundes Lesegut – ein Jahrgang mit Struktur, Konzentration und aromatischer Dichte.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Sauvignon Blanc aus dem Jahrgang 2025, trocken ausgebaut. Bei einem warmen Jahr mit kleinen Beeren liegt die Aufgabe im Keller darin, die sortentypische Frische zu erhalten statt die Konzentration weiter zu steigern.

Vinifiziert wird schonend und herkunftsbetont im Stil des Guts – ausgerichtet auf sortentypische Frucht, grasige Frische und mineralische Struktur statt auf aromatische Überzeichnung. Das unterscheidet den Wein von vielen Sauvignon Blancs, die auf maximale Stachelbeer- und Paprikanoten zielen.

Im Glas

Helles Gelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase Stachelbeere und Limette, dazu ein Hauch Zitrusschale und Holunderblüte. Am Gaumen frisch und knackig, mit grasigen Nuancen, straffer Säure und kernig-mineralischem Nachhall; die kleinen Beeren des Jahrgangs zeigen sich in der aromatischen Dichte.

Ein heißes, kleines Jahr, aber Sandstein und Kalk am Haardtrand: Sauvignon Blanc mit Dichte, der trotzdem frisch bleibt.

Bei 9–11 °C servieren. Der Wein zeigt sich jung am präzisesten; die Konzentration des Jahrgangs 2025 trägt ihn zwei bis drei Jahre.

Am Tisch

Als Aperitif, zu Ziegenkäse und Salaten, zu Spargel und Gemüsegerichten, zu Fisch und Meeresfrüchten sowie zu würziger asiatischer Küche. Besonders gut zu Gerichten mit frischen Kräutern und Zitrus, wo die grasige Seite der Sorte aufgegriffen wird.


Produzent Weingut von Winning, Deidesheim
Rebsorte 100 % Sauvignon Blanc
Lage Pfalz, Mittelhaardt · Buntsandstein, Kalk, Lösslehm
Klassifikation Gutswein · trocken
Jahrgang 2025
Ausbau schonende, herkunftsbetonte Vinifikation
Trinkempfehlung jetzt bis 2028

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Rebsorten

Josef Dockner Grüner Veltliner Göttweiger Berg

Wein · Weißwein · Kremstal · Österreich

Josef Dockner Grüner Veltliner Göttweiger Berg ist ein typischer, fruchtintensiver Grüner Veltliner aus der Großlage Göttweiger Berg. In der Nase eleganter Duft nach grünem Apfel, unterlegt mit feinen Zitrusnoten und einem Hauch Wiesenkräuter. Am Gaumen leicht pfeffrig und zart würzig – ein frischer Veltliner für viele Anlässe.


Kremstal / Göttweiger Berg

Der Winzerhof Familie Dockner liegt in Theiß im Kremstal (Niederösterreich). Die Trauben für diesen Wein stammen aus der Großlage Göttweiger Berg rund um das Stift Göttweig, deren Löss- und Verwitterungsböden dem Grünen Veltliner Fülle und feine Würze verleihen. Grüner Veltliner ist die Leitsorte Österreichs.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Grünem Veltliner. Der Ausbau erfolgt fruchtbetont im Edelstahltank, um die klare Frucht, die Frische und das sortentypische Pfefferl zu bewahren. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Grüngelb. In der Nase eleganter Duft nach grünem Apfel mit feinen Zitrusnoten und einem Hauch Wiesenkräuter. Am Gaumen saftig und fruchtig, leicht pfeffrig und zart würzig, mit klarer Frische und sauberem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als Aperitif oder vielseitiger Speisebegleiter.

Passt zu: Wiener Schnitzel, Fisch, Spargel, Gemüsegerichten und leichter Küche.


Lage: Kremstal, Großlage Göttweiger Berg (Niederösterreich); Winzerhof Familie Dockner
Klassifikation: Kremstal – 100 % Grüner Veltliner, trocken
Ausbau: Edelstahltank (fruchtbewahrend)

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USA

Cayuse Camaspelo 2018

Rotwein · Bordeaux-Cuvée · Walla Walla Valley · USA

Cayuse Camaspelo 2018 ist die seltene Bordeaux-Cuvée des Kultweinguts Cayuse aus dem Walla Walla Valley – im Jahrgang 2018 nur gut 4.700 Flaschen. Warm und großzügig im Duft, mit Cassis, Pflaume und Kirschkompott, vollmundig und seidig am Gaumen: ein Wein, der Luft und etwas Geduld belohnt.


Walla Walla Valley

Cayuse liegt im „Rocks District of Milton-Freewater“ im Walla Walla Valley – einem Gebiet mit auffälligen, runden Basaltkieseln im Boden. Christophe Baron, ursprünglich aus der Champagne, erkannte in diesen Steinböden ein Terroir wie in den großen französischen Appellationen. Er bewirtschaftet die Reben mit Pferdezug und Handarbeit und keltert daraus charaktervolle, eigenständige Weine.

Assemblage und Ausbau

Im Jahrgang 2018 eine Cuvée aus Merlot, Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc mit einem Hauch Tempranillo. Der Wein reifte rund 19 Monate im Barrique aus französischer Eiche, etwa 35 % davon neu.

Im Glas

Tiefes Rot. In der Nase Crème de Cassis, Pflaumenhaut, Kirschkompott und gewürzte Brombeere, dazu violette Blüten, Backgewürze, Tabak und erdige Töne. Am Gaumen vollmundig und rund, mit seidigen, noch aufbauenden Tanninen, saftiger dunkler Frucht und langem Abgang. Anfangs etwas zurückhaltend – mit viel Luft öffnet er sich am besten.

Am Tisch

Gewinnt mit einigen Jahren Flaschenreife und trinkt sich bis etwa 2035 hervorragend. Eine längere Belüftung im Dekanter lohnt sich. Serviertemperatur 16–18 °C.

Klassische Begleitung: Tomahawk-Steak, Lamm, Wild und gereifter Hartkäse.


Lage: Rocks District, Walla Walla Valley (USA)
Klassifikation: Walla Walla Valley AVA – Bordeaux-Cuvée
Jahrgang: 2018 (ca. 4.700 Flaschen)
Ausbau: Merlot, Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc, etwas Tempranillo; ca. 19 Monate Barrique, ca. 35 % neu

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Rebsorten

Markus Schneider Riesling Saumagen 2018

Wein · Weißwein · Pfalz · Deutschland

Markus Schneider Riesling Saumagen 2018 stammt aus einer der großen Kalklagen der Pfalz. Der Saumagen liegt mitten in einem einzigartigen Kalkstein-Kessel und verleiht diesem Riesling seine markante Mineralität und Typizität.


Pfalz / Kallstadter Saumagen

Das Weingut Markus Schneider ist in Ellerstadt in der Pfalz beheimatet. Der Saumagen bei Kallstadt liegt mitten in einem einzigartigen Kalkstein-Kessel: Das dort entstandene Kalkriff ist ein Zeugnis des letzten pfälzischen Urmeeres aus dem Tertiär. Die Kalkbrüche der ersten römischen Siedler, die Korallenbänke und die Klippen verleihen dieser Pfälzer Kultlage ihre einzigartige Typizität.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Riesling. Der Ausbau stellt die markante Kalkmineralität und die klare Frucht der Kultlage in den Vordergrund. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Grüngelb. In der Nase klare Steinobst- und Zitrusfrucht mit deutlicher, kalkiger Mineralität. Am Gaumen dicht und mineralisch, mit feiner Struktur, animierender Säure und einem langen, salzig-mineralischen Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C in großen Gläsern servieren – als gehobener Speisebegleiter.

Passt zu: edlem Fisch, Meeresfrüchten, hellem Fleisch, Spargel und asiatischer Küche.


Lage: Pfalz, Kallstadter Saumagen (Deutschland); Weingut Markus Schneider
Klassifikation: Lagenwein – 100 % Riesling, trocken
Ausbau: mineralitätsbetont (tertiäres Kalkriff)
Jahrgang: 2018

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Weine

Schittler Becker Grauer Burgunder

Wein · Weißwein · Rheinhessen · Deutschland

Schittler & Becker Grauer Burgunder ist ein kraftvoller, körperreicher und zugleich sehr frischer Grauburgunder mit den klassischen Aromen von Birne, Honigmelone und Mandeln – im Nachhall cremig und schmelzig.


Rheinhessen

Die Vereinigten Weingüter Schittler & Becker sind in Rheinhessen beheimatet. Die löss- und kalkgeprägten Böden des größten deutschen Anbaugebiets bringen gehaltvolle, fruchtbetonte Burgunderweine hervor.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Grauburgunder. Der Ausbau verbindet Kraft und Körper mit Frische und einem cremigen Schmelz. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Sattes Strohgelb. In der Nase klassische Grauburgunder-Aromen von Birne, Honigmelone und Mandel. Am Gaumen kraftvoll und körperreich, zugleich sehr frisch, mit einem cremigen, schmelzigen Nachhall.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Fisch, Geflügel, hellem Fleisch, Pasta in cremigen Saucen, Spargel und mildem Käse.


Lage: Rheinhessen (Deutschland); Vereinigte Weingüter Schittler & Becker
Klassifikation: Gutswein – 100 % Grauburgunder, trocken
Ausbau: kraftvoll und frisch, mit cremigem Schmelz

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Rebsorten

Horst Sauer Escherndorfer Lump Silvaner Trockenbeerenauslese 2019

Edelsüßer Weißwein · Escherndorfer Lump · Silvaner

Silvaner Trockenbeerenauslese Escherndorfer Lump Franken Horst Sauer Muschelkalk-Steillage edelsüß · Botrytis 2019

Der Horst Sauer Escherndorfer Lump Silvaner Trockenbeerenauslese 2019 steht an der Spitze der edelsüßen Hierarchie: ein hochkonzentrierter, glockenreiner Wein mit exotischen Aromen, dicht und doch von einem feinen Säurekick getragen. Hier „zerfließt" nichts – alle Geschmackskomponenten bilden eine Einheit.


Escherndorfer Lump – Steillage an der Mainschleife

Der Escherndorfer Lump ist eine der berühmtesten Lagen Frankens – eine steile, nach Süden ausgerichtete Amphitheater-Lage an der Mainschleife bei Volkach. Auf Muschelkalk-Verwitterungsböden wurzeln die Reben in kargem, steinigem Untergrund; die steile Südausrichtung sorgt für maximale Sonneneinstrahlung, während der Kalk dem Wein seine mineralische Spannung und feste Säurestruktur verleiht. Der Silvaner gilt hier als Paradesorte, die das Terroir besonders klar widerspiegelt.

Auslese, Beerenauslese, Trockenbeerenauslese und Eiswein bilden die Hierarchie der konzentrierten, edelsüßen Weine. Die Trockenbeerenauslese steht dabei an der Spitze: Nur einzeln verlesene, von Edelfäule (Botrytis cinerea) rosinierte Beeren ergeben diese extrem dichte, seltene Rarität.

Jahrgang 2019 – Franken

2019 brachte in Franken einen klassischen, ausgewogenen Jahrgang mit reifen, gesunden Trauben und schöner Säurestruktur. Wo im Escherndorfer Lump die Edelfäule sauber ansetzte, entstanden hochkonzentrierte, von feiner Säure getragene edelsüße Weine mit klarer, reiner Fruchtaromatik – ideale Voraussetzungen für eine Trockenbeerenauslese von großer Dichte und Eleganz.

Ausbau

Reinsortiger Silvaner aus dem Jahrgang 2019, Escherndorfer Lump, edelsüß (Prädikat Trockenbeerenauslese).

Die Basis bilden einzeln verlesene, edelfaule und rosinierte Beeren aus der Steillage Escherndorfer Lump. Aus ihnen fließt nur wenig hochkonzentrierter Most, der schonend und langsam vergärt – mit hoher, edelsüßer Restsüße, die von der für den Muschelkalk typischen Säure im Gleichgewicht gehalten wird.

Im Glas

Aus rosinierten, edelfaulen Silvaner-Beeren des Muschelkalk-Steillagen lebt diese Trockenbeerenauslese von glockenreiner Konzentration: exotische Frucht wie Ananas, Mango und reife Aprikose, kandierte Zitrus, Honig, Quitte und feine Botrytis-Würze. Am Gaumen extrem dicht und vielschichtig, mit hoher, edelsüßer Süße, die von einer lebendigen, kühlen Säure getragen und ins Gleichgewicht gebracht wird. Nichts wirkt schwer oder klebrig – der Wein bleibt fein gezeichnet und mündet in einen sehr langen, salzig-mineralischen Nachhall.

Ananas, Aprikose, Quitte, Honig und feine Botrytis-Würze – extrem dicht und glockenrein, von kühler Säure getragen, sehr lang.

Ein Wein für besondere Anlässe und mit jahrzehntelangem Reifepotenzial. Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Solo als Dessert im Glas, zu Blauschimmel- und gereiftem Hartkäse, zu Foie gras sowie zu Desserts mit Aprikose, Quitte oder Crème brûlée.


Lage: Escherndorfer Lump, Franken (Deutschland); steile, südexponierte Muschelkalk-Lage an der Mainschleife bei Volkach
Klassifikation: Prädikatswein, Trockenbeerenauslese (edelsüß); Silvaner
Ausbau: einzeln verlesene, edelfaule Beeren; schonende, langsame Gärung mit hoher edelsüßer Restsüße

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