Joh. Jos. Prüm Wehlener Sonnenuhr Kabinett 2008 – Mosel – Deutschland

Joh. Jos. Prüm Wehlener Sonnenuhr Kabinett 2008 – Mosel – Deutschland

Die Mosel ist in den meisten Köpfen immer noch der Inbegriff der absoluten Spießigkeit. Verschlafene Weindörfer und haufenweise Rentner, die auf Ausflugsbooten die Mosel unsicher machen und aus Römer Pokalen literweise pappig, süsse Weine trinken und dann fröhlich grinsend ihre Wochenenden und Urlaube hier verleben. Dieser Tourismus und der Trend zu trockenen Weinen und auch der ein oder andere Skandal hat dafür gesorgt, dass die spannendste und, rein subjektiv gesehen, auch beste Weinregion Deutschlands immer noch im Dornröschenschlaf vor sich hin dämmert und auf einen Prinzen wartet, der dieses deutsche Kleinod endlich wachküsst. Die Landschaft ist hier von je her spektakulär; die Schieferformationen an den steilen Weinhängen entlang der Moselschleifen sind Garant für pure Mineralik; mit dem Riesling wird hier zu dem auch einer der besten und vielschichtigsten Weißweinrebsorten angebaut und die Tradition ist hier so alt und gefestigt, dass einfache Kabinett Weine von den besten Erzeugern auch gut und gerne einmal 30 Jahre und mehr reifen können. Solch ein Kandidat ist in jedem Fall die  Wehlener  Sonnenuhr vom Weingut Joh. Jos. Prüm. Es sind rare Gewächse, welche traditionell an den besten Lagen der Mittelmosel gehegt und gepflegt werden. In jungen Jahren kaum zu genießen und schon gar nicht zu ergründen, öffnet sich dieser Tropfen erst nach Jahren der Kellerreife ihrem Genießer, wie eine sich gerade öffnende Blume.

Die 2008er Wehlener Sonnenuhr ist somit auch noch taufrisch, versprüht ungeahnte Primäraromen wie Ananas, reifen Pfirsich, Aprikose, und ein wenig Karamell ist auch noch zu entdecken. Der Geschmack ist noch jungendlich frisch, als ob dieser Riesling sieben Jahre im Null Grad Fach lag und keinerlei Schäden genommen hat. Auch die natürliche Süße, die verführerische Säure und das beschwingte Gesamtbild sorgen für Euphorie. Zart, leicht und lang auch im Abgang. Hier passiert viel und wird in ein paar Jahren noch viel mehr passieren. Das ist das wahre Bild der Mosel: großartige, extrem lagerfähige Weine mit Finesse und einem eigenen unverfälschten Terroir. Die Rentner, die hier als Touristen die Mosel bevölkern, machen somit alles richtig und sind wahrscheinlich die Trendsetter von morgen.

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Weine

Knab Endinger Engelsberg Grauer Burgunder

Wein · Weißwein · Baden · Deutschland

Knab Endinger Engelsberg Grauer Burgunder zeigt knackige, saftige Apfelaromen mit einem erdigen Touch. Ein fruchtbetonter, klarer Grauburgunder vom Kaiserstuhl.


Baden / Endinger Engelsberg

Das Weingut Knab ist in Endingen am Kaiserstuhl in Baden beheimatet – einer der wärmsten Weinbauregionen Deutschlands mit vulkanisch geprägten Böden. Die Lage Endinger Engelsberg vereint Vulkangestein und Löss und bringt gehaltvolle, zugleich frische Burgunderweine hervor.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Grauburgunder. Der Ausbau bewahrt die knackige, saftige Apfelfrucht und den erdigen Charakter der Lage. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase knackige, saftige Apfelaromen mit einem erdigen Touch. Am Gaumen fruchtbetont und saftig, mit klarer Apfelfrucht, animierender Säure und einem klaren, runden Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Fisch, Geflügel, hellem Fleisch, Pasta und mildem Käse.


Lage: Baden, Kaiserstuhl, Endinger Engelsberg (Deutschland); Weingut Knab
Klassifikation: 100 % Grauburgunder, trocken
Ausbau: fruchtbetont (Vulkangestein, Löss)

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Ungarn

Oremus Tokaji Eszencia 2010

Edelsüßer Weißwein · Tokaji Eszencia · Furmint-Cuvée

Furmint-Cuvée Tokaji Eszencia Tokaj-Hegyalja · Ungarn Oremus (Vega Sicilia) freilaufender Saft (jus de goutte) über 500 g/l Restzucker jahrelange Gärung 2010

Die Oremus Tokaji Eszencia 2010 gilt als einer der besten und lagerfähigsten Süßweine der Welt – der freilaufende Saft edelfauler Aszú-Beeren, von sagenhafter Konzentration. Bernstein bis Rotgold im Glas, mit Aromen von Rumtopf, getrockneter Aprikose und Rosine, klar und konzentriert nach Karamell, Honig und Gewürzen.


Eszencia – die Seele des Tokaj

Die Eszencia des Tokaji gilt als einer der besten und lagerfähigsten Süßweine der Welt. Sie entsteht nur in herausragenden Jahren, in denen die Edelfäule (Botrytis cinerea) besonders reichlich auftritt. Tokaj-Hegyalja im Nordosten Ungarns – seit 2002 UNESCO-Weltkulturerbe – bietet am Zusammenfluss von Bodrog und Tisza mit herbstlichem Nebel und sonnigen Nachmittagen die idealen Bedingungen dafür.

Das Weingut Tokaj-Oremus wurde 1993 von der Familie Álvarez, Eigentümerin der spanischen Ikone Vega Sicilia, gegründet und trägt den Namen der historischen Lage Oremus – jener Wiege des Tokaji Aszú. Die Eszencia entsteht aus den edelsten, am stärksten von Botrytis konzentrierten Beeren der Sorten Furmint, Hárslevelű, Zéta und Sárga Muskotály.

Jahrgang 2010 – Tokaj-Hegyalja

Eine Eszencia wird nur dann erzeugt, wenn die Ernte an edelfaulen Beeren außergewöhnlich reich ausfällt – sie ist keine Selbstverständlichkeit, sondern hängt ganz vom Wohlwollen der Natur ab. Der Jahrgang 2010 brachte die Voraussetzungen für diesen legendären Nektar, der seine Tiefe und Konzentration über viele Jahre langsamer Gärung und Reife gewinnt.

Herstellung und Ausbau

Edelsüßer Tokaji Eszencia aus dem Jahrgang 2010 – eine Cuvée aus Furmint, Hárslevelű, Zéta und Sárga Muskotály.

An jedem Erntetag werden die edelsten, von Botrytis durchdrungenen Beeren Stück für Stück gesammelt. Allein durch ihr Eigengewicht tritt der dickflüssige, hochkonzentrierte Saft – die „jus de goutte" – aus, ganz ohne Pressung. Dieser Most gärt extrem langsam, zunächst über Monate in 50-Liter-Glasballons; aufgrund der enormen Zuckerkonzentration (oft über 500 g/l) vergärt nur ein winziger Teil, sodass der Wein nur sehr wenig Alkohol entwickelt. Nach rund einem Jahr reift die Eszencia in kleinen 68-Liter-Átalag-Fässern weiter, ehe sie eine jahrzehntelange Flaschenreife antritt. Aufgrund ihrer Konzentration und ihres Extraktreichtums wurden diesem Nektar früher gar medizinische Wunderdinge zugesagt.

Im Glas

Es ist in jedem Fall ein einmaliges Erlebnis, so einen bombastischen Edelsüßwein einmal im Glas gehabt zu haben: in der Farbe Bernstein und Rotgold; er duftet nach Rumtopf und getrockneten Früchten wie Aprikose und Rosinen. Im Mund scheint sich ein Sirup auszubreiten, jedoch schmeckt die Essenz klar und konzentriert nach Karamell, Honig und Gewürzen – mit Anklängen von Fichtenhonig, Schwarzbrot und gedörrtem Obst. Im filigranen Abgang wirkt er noch lange und intensiv nach.

Bernstein und Rotgold, Rumtopf, Aprikose und Rosine – klar und konzentriert nach Karamell, Honig und Gewürzen, mit endlos langem Nachhall.

Ein Wein für besondere Anlässe und mit jahrzehntelangem, ja jahrhundertelangem Reifepotenzial. In winzigen Mengen gut gekühlt bei rund 8 °C genießen.

Am Tisch

Vor allem solo als meditativer Nektar im Glas – löffel- oder schluckweise. Daneben zu Foie gras, zu kräftigem Blauschimmelkäse sowie zu Desserts mit getrockneten Früchten, Karamell oder Honig.


Lage: Tokaj-Oremus, Tolcsva, Tokaj-Hegyalja (Ungarn); vulkanische Böden am Zusammenfluss von Bodrog und Tisza; UNESCO-Weltkulturerbe
Klassifikation: Tokaji Eszencia (edelsüß); freilaufender Saft edelfauler Aszú-Beeren; Cuvée aus Furmint, Hárslevelű, Zéta und Sárga Muskotály; über 500 g/l Restzucker
Ausbau: spontane, jahrelange Langsamgärung in 50-l-Glasballons, Reife im 68-l-Átalag-Fass, anschließend lange Flaschenreife

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Frankreich

Rotem & Mounir Inopia blanc Cotes du Rhone Villages 2023

Weißwein · Côtes du Rhône Villages · Rhône-Cuvée

Roussanne · Grenache Blanc · Marsanne · Clairette AOC Côtes du Rhône Villages Orange · südliche Rhône Ton über Flusskies Zementei und 500-l-Fass 18 Monate auf der Vollhefe 2023

Der Rotem & Mounir Saouma Inopia blanc Côtes du Rhône Villages 2023 ist eine Cuvée aus Roussanne, Grenache Blanc, Marsanne und Clairette von einer Parzelle bei Orange, knapp außerhalb der Grenze von Châteauneuf-du-Pape. Ganztraubig gepresst, in Zementeiern und gebrauchten 500-Liter-Fässern vergoren und 18 Monate unberührt auf der Vollhefe gereift. Ein vollmundiger Weißwein mit erstaunlicher Frische.


Inopia – Ton über Flusskies bei Orange

Rotem und Mounir Saouma haben mit dem Micro-Négoce Lucien Le Moine in Beaune international Bekanntheit erlangt. Im Süden der Rhône arbeiten sie zusätzlich mit eigenen Weinbergen. 2011 kauften sie eine brachliegende Parzelle bei Orange. Das Bild dieses kargen Landes und der zurückhaltende Ansatz im Keller gaben dem Wein seinen Namen: Inopia, lateinisch für „aus dem Nichts geschaffen".

Die Böden bestehen aus rund einem Meter magerem Ton, darunter liegen etwa sieben Meter kleiner Flusskiesel, lokal grès genannt – das kleinere Gegenstück zu den großen galets roulés von Châteauneuf-du-Pape, deren Appellationsgrenze wenige hundert Meter entfernt verläuft. Diese Kiesschicht speichert Feuchtigkeit, im trockenen Klima der südlichen Rhône ein entscheidender Vorteil, und liefert den Wurzeln Mineralstoffe.

Die Saoumas bepflanzten die Fläche 2011 mit elf Rebsorten in hoher Dichte: 4.700 Stöcke je Hektar statt der in der Region üblichen rund 3.500. Die Konkurrenz der Reben untereinander senkt den Ertrag je Stock und konzentriert die Trauben. Alle Arbeiten im Weinberg werden von Hand erledigt.

Jahrgang 2023 – südliche Rhône

2023 begann in der südlichen Rhône mit einem historisch trockenen Winter: Zwischen dem 21. Januar und dem 21. Februar fiel an 32 Tagen in Folge kein Regen, die längste Trockenperiode seit 1959. Das Frühjahr blieb frisch, der Sommer bis in den August hinein mäßig warm. Bis Ende August fielen in der Region nur 200 bis 350 Millimeter Niederschlag.

Vom 20. bis 24. August traf eine Hitzewelle das Rhônetal, in Orange wurden am 22. August 42,7 °C gemessen. Die weißen Rebsorten waren zu diesem Zeitpunkt meist schon reif oder kurz vor der Lese und litten kaum. Die Lese zog sich von der letzten Augustwoche bis Anfang Oktober. 2023 ergibt in der südlichen Rhône dichte, ausgewogene Weine, bei den Weißen mit guter Frische.

Ganztraubenpressung, Zementei und 18 Monate Ruhe

Cuvée aus Roussanne, Grenache Blanc, Marsanne und Clairette, Jahrgang 2023, trocken. Die ganzen Trauben werden gepresst, der Most gelangt direkt in gebrauchte 500-Liter-Fässer und Zementeier mit 1.600 Litern, wo er vergärt.

Anschließend bleibt der Wein 18 Monate unberührt auf der Vollhefe – ohne Umpumpen, ohne Aufrühren. Die Hefe verbraucht den eindringenden Sauerstoff und gibt Mannoproteine ab, die die Textur polstern; daraus kommen Fülle und Länge, ohne dass Holz ins Spiel käme. Das Zementei arbeitet dabei anders als das Fass: träge in der Temperatur, minimal im Sauerstoffeintrag – es hält die Frische, die eine so lange Hefereife sonst kosten würde. Abgefüllt wird ungeschönt und unfiltriert.

Im Glas

Kräftiges Goldgelb. In der Nase getrocknete Aprikose und Dattel, dazu Nuss, Rosine und eine Spur eingelegter Früchte – die Aromatik südlicher weißer Sorten, wenn sie reif geerntet und lange auf der Hefe gelassen werden.

Am Gaumen mundfüllend und breit gebaut, mit der seidigen Textur aus den achtzehn Monaten Hefekontakt – und trotzdem frisch, mit einer Säure, die den Körper trägt statt ihn zu bremsen. Der Abgang ist lang und salzig. In der Statik nahe an einem weißen Châteauneuf-du-Pape, nur kühler gezeichnet und mit mehr Trinkfluss.

Ton über Flusskies bei Orange, 18 Monate unberührt auf der Vollhefe: getrocknete Aprikose und Nuss mit kühler Frische.

Jung wie gereift zugänglich, aber gib ihm ruhig Luft – nach einer halben Stunde im Glas öffnet sich die Aromatik deutlich. Bei 11–13 °C servieren, nicht kälter, sonst bleibt die Textur verschlossen.

Am Tisch

Edler Fisch und Krustentiere, Geflügel und Kalb in heller Sahnesauce, cremige Pasta- und Risottogerichte sowie würzige asiatische Küche und gereifter Hartkäse. Zu leichten Vorspeisen ist der Wein zu dicht – er gehört zum Hauptgang.


Produzent Rotem & Mounir Saouma, Orange, südliche Rhône
Rebsorte Roussanne, Grenache Blanc, Marsanne, Clairette
Lage Parzelle bei Orange, knapp außerhalb von Châteauneuf-du-Pape · ca. 1 m magerer Ton über ca. 7 m Flusskies (grès) · Pflanzung 2011 · 4.700 Stöcke/ha
Klassifikation AOC Côtes du Rhône Villages · trocken
Jahrgang 2023
Vinifikation Ganztraubenpressung · Gärung in gebrauchten 500-l-Fässern und Zementeiern (1.600 l)
Ausbau 18 Monate unberührt auf der Vollhefe · ohne Bâtonnage · ungeschönt · unfiltriert
Trinkempfehlung jetzt bis 2032

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Spanien

Jade Gross Chiguita GARNACHA BLANCA 2025

Weißwein · Rioja Alavesa · Garnacha Blanca

Garnacha Blanca Rioja Alavesa Labastida Jade Gross 6 Monate Feinhefe (500-l-Fass) nur 200 Flaschen 2025

Der Jade Gross Chiguita Garnacha Blanca 2025 ist ein reinsortiger Rioja-Weißwein von kalkreichem Hang in Labastida – klar und elegant, mit reifem Apfel, weißem Pfirsich und Zitrus, getragen von innerer Dichte, mineralischer Spannung und ordentlich Druck im Abgang.


Chiguita – Garnacha Blanca vom Kalk in Labastida

Jade Gross, in Hongkong geborene chinesisch-amerikanische Quereinsteigerin aus der Spitzengastronomie, begann ihr Rioja-Projekt 2019 unter der Mentorschaft von Abel Mendoza. Ihre Weine entstehen handwerklich, mit minimaler Intervention und klarem Fokus auf den Ausdruck von Rebsorte und Terroir.

Dieser Garnacha Blanca stammt aus einem kalkreichen Hangweinberg in Labastida in der Rioja Alavesa – einer der spannendsten Zonen für präzise und mineralisch geprägte Weißweine aus Rioja. Die Reben wachsen auf kalkhaltigen Tonböden, die den Trauben Struktur, Frische und eine klare aromatische Definition verleihen.

Jahrgang 2025 – Rioja Alavesa

Der Jahrgang 2025 zeigt den Chiguita klar und elegant, mit reifer heller Frucht und lebendiger Frische. Der kalkreiche Hang und der Ausbau auf der Feinhefe geben dem Wein Tiefe und mineralische Spannung, ohne seine Präzision zu verlieren.

Ausbau

Reinsortige Garnacha Blanca aus dem Jahrgang 2025, trocken.

Nach der Handlese in kleinen Kisten werden die Trauben als ganze Trauben schonend gepresst. Die Gärung erfolgt in einem 500-Liter-Fass aus französischer Eiche, anschließend reift der Wein sechs Monate auf der Feinhefe, wodurch er zusätzliche Tiefe, Textur und Komplexität gewinnt, ohne seine Frische zu verlieren. Gesamtproduktion: 200 Flaschen.

Im Glas

Klar und elegant, mit feinen Aromen von reifem Apfel, weißem Pfirsich und Zitrus, begleitet von subtilen floralen Noten, einem Hauch Fenchel und einer feinen mineralischen Würze. Der dezente Holzeinsatz verleiht Struktur und eine leichte cremige Note. Am Gaumen voller innerer Dichte und Spannung, facettenreich und mit ordentlich Druck im Abgang gesegnet.

Voller innerer Dichte und Spannung – facettenreich, mit ordentlich Druck im Abgang.

Schon jetzt ausdrucksstark, mit Reifepotenzial über einige Jahre. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Pasta- und Reisgerichten sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: Rioja Alavesa, Labastida (Spanien); kalkreicher Hangweinberg, kalkhaltige Tonböden
Klassifikation: DOCa Rioja blanco, Garnacha Blanca (trocken); nur 200 Flaschen
Ausbau: Garnacha Blanca; Ganztraubenpressung, Gärung im 500-l-Fass (franz. Eiche), 6 Monate auf der Feinhefe; handwerklich

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Feinkost

Sabores del Guijo Tomatenessig - Vinagre de tomate 0,250 Liter

Feinkost · Essig · Spanien

Casa Alonso Sabores del Guijo Tomatenessig ist ein fruchtiger Essig mit Tomate (Vinagre de Tomate) aus Spanien. Er verbindet die Säure eines feinen Essigs mit der Frucht reifer Tomaten. Aromatisch, fruchtig und vielseitig. Er gibt Dressings den besonderen Kick.


Herkunft

Casa Alonso ist ein spanischer Feinkost-Hersteller. Unter der Linie „Sabores del Guijo" entstehen aromatische Essigspezialitäten – darunter dieser fruchtige Tomatenessig.

Anbau und Verarbeitung

Grundlage ist ein fruchtiger Essig, der mit Tomate aromatisiert wird. So entsteht ein vielseitiger Vinagre de Tomate mit feiner Säure und fruchtiger Tiefe.

Geschmack

Fruchtig und aromatisch, mit klarer Säure und der reifen Note von Tomate. Würzig und vielseitig.

Am Tisch

Für Dressings, Marinaden und zum Abschmecken. Ein paar Tropfen geben Salaten und Gerichten den besonderen Kick.

Klassische Begleitung: Blattsalate, Tomatensalat, Gazpacho, gegrilltes Gemüse und Antipasti.


Hersteller: Casa Alonso (Spanien)
Produkt: Tomatenessig (Vinagre de Tomate)
Sorte: Essig mit Tomate
Herkunft: Spanien
Verarbeitung: fruchtiger, aromatisierter Essig
Mindesthaltbarkeit (MHD): 31.12.2027

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Rebsorten

Eimermann Riesling Roter Hang

Wein · Weißwein · Rheinhessen · Deutschland

Eimermann Riesling Roter Hang zeigt deutlich, was den Roten Hang besonders macht: aromatisch sehr dicht und druckvoll. Zitronentarte, Limetten, Minze und Mirabellen – bei jedem Schluck entdeckt man eine neue Nuance.


Rheinhessen / Roter Hang

Das Weingut Eimermann (Familie Werner und Thore Eimermann) liegt in Nierstein-Schwabsburg am berühmten Roten Hang in Rheinhessen, direkt am Rhein. Der charakteristische rote Tonschiefer (Rotliegendes) dieser steilen Rheinfront-Lagen prägt Rieslinge von besonderer Mineralität, Dichte und Ausdruckskraft. Alle Weine des Guts sind vegan.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Riesling von Lagen des Roten Hangs. Der Ausbau betont die dichte, druckvolle und vielschichtige Stilistik mit klarer Frucht und mineralischem Zug. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Grüngelb. In der Nase Zitronentarte, Limette, Minze und Mirabelle. Am Gaumen dicht und druckvoll, aromatisch vielschichtig, mit klarer Frucht, animierender Säure und mineralischem, langem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Fisch, Meeresfrüchten, hellem Fleisch, Spargel und asiatischer Küche.


Lage: Rheinhessen, Nierstein / Roter Hang (Deutschland); Weingut Eimermann
Klassifikation: Gutswein – 100 % Riesling, trocken (vegan)
Ausbau: dicht und druckvoll, mineralitätsbetont (roter Tonschiefer)

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Weine

Marguet Shaman 22 Rosé Grand Cru Brut Nature BIO

Der Marguet Shaman 22 Rosé Grand Cru Brut Nature ist der Rosé für alle, die eigentlich keinen süßen Rosé mögen. Benoît Marguet macht ihn aus Chardonnay und Pinot Noir seiner Grand-Cru-Reben in Ambonnay und Bouzy – zartrosa, aber mit Biss.

Im Glas

Blasses Rosa, feine Perlen. In der Nase Himbeere und Johannisbeere, ein Stück Orangenschale, dazu getrocknete Rosenblüten und ein Hauch Pfeffer. Am Gaumen weich und fast cremig, dann kommt eine lebhafte Säure, die alles straff zieht. Hinten raus Kreide und Salz, die lange nachklingen.

Mach was draus

Dein Rosé für die Pizzeria um die Ecke, für Hähnchen-Satay mit Erdnusssoße oder Thunfisch-Tataki. Bei einem Aperitivo mit Oliven und Taralli macht er ebenfalls Spaß. Servier ihn bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Ich mag ihn am liebsten zu Gerichten mit etwas Schärfe, zum Beispiel Hähnchen mit Ingwer und Chili. Seine Säure hält da locker mit, und die Frucht beruhigt die Würze.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Ist er süß, weil er rosa ist? Nein. Der Steckbrief nennt 0 g Restzucker pro Liter. Die Farbe kommt vom Pinot Noir, nicht von Zucker.

Wie unterscheidet er sich vom weißen Shaman 22? Beim weißen Shaman gibt Pinot Noir den Ton an. Im Rosé ist es umgekehrt: Chardonnay steht vorn, Pinot Noir bringt Farbe und rote Frucht.

Chardonnay und Pinot Noir · Grand Cru Ambonnay und Bouzy, eigene Weinberge · Méthode Traditionnelle, Rosé d’Assemblage · Brut Nature, 0 g/l Restzucker · Champagne Marguet, Ambonnay · Bio, FR-BIO-01 · Stand: Oktober 2026

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Weine

Weingut Andres Haardt Spätburgunder trocken 2024 BIO

Rotwein · Haardt (Pfalz) · Spätburgunder

Spätburgunder Haardt (Ortswein) Herrenletten & Mandelring · Haardt Weingut Andres Kalkmergel im Unterboden trocken Mittelhaardt · Pfalz BIO · 2024

Der Weingut Andres Haardt Spätburgunder trocken 2024 stammt aus den Haardter Lagen Herrenletten und Mandelring. Der Kalkmergel im Unterboden bietet optimale Bedingungen für einen Pinot, der sich mit viel Druck zeigt, ohne je üppig zu werden.


Haardt – Spätburgunder vom Kalkmergel

Das Weingut Andres in Deidesheim wird von den Brüdern Michael und Thomas Andres geführt, die ihre Lagen an der Mittelhaardt ökologisch, ergänzt durch biodynamische Grundsätze, bewirtschaften. Der Haardt Spätburgunder ist ihr Ortswein aus dieser Rebsorte und stammt aus den Haardter Lagen Herrenletten und Mandelring.

Der hier im Unterboden vorliegende Kalkmergel bietet optimale Bedingungen für Spätburgunder: Er verleiht dem Wein Frische, Struktur und feinkörnige Tannine – die Grundlage für einen druckvollen, zugleich eleganten Pinot ohne jede Schwere.

Jahrgang 2024 – Pfalz

2024 war in der Pfalz ein Jahrgang mit reifer, aromatischer Frucht und lebendiger Säure. Die kalkmergelgeprägten Haardter Lagen und der minimalistische, herkunftsbetonte Stil des Weinguts bewahrten Frische und Struktur – reife Frucht und Spannung im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Spätburgunder (Ortswein) aus den Haardter Lagen Herrenletten und Mandelring, Jahrgang 2024; 100 % Spätburgunder vom Kalkmergel.

Der Wein wird handwerklich und herkunftsbetont ausgebaut, ganz auf Frische und feinkörnige Struktur ausgerichtet, sodass die kühle Prägung des Kalkmergels erhalten bleibt. Bewirtschaftet wird biologisch (DE-ÖKO-039), ergänzt durch biodynamische Grundsätze.

Im Glas

Ein Spätburgunder mit viel Druck, ohne üppig zu werden: klare, kühle Frucht nach roten Kirschen und Waldbeeren, untermalt von feiner Würze und einer kalkig-mineralischen Note. Am Gaumen saftig und straff geführt, mit feinkörnigen Tanninen, lebendiger Frische und einem eleganten, herkunftsklaren Nachhall.

Kühle rote Kirsche und Waldbeere über feiner Würze und kalkiger Mineralität – saftig, straff und druckvoll, mit feinkörnigen Tanninen und elegantem Nachhall, ohne je üppig zu werden.

Ein eleganter, druckvoller Pinot; jung gern kurz dekantieren. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu Geflügel und Ente, zu Kalb und Schwein, zu Pilzgerichten und mittelkräftigem Käse.


Lage: Haardter Herrenletten und Mandelring, Haardt/Neustadt, Pfalz (Mittelhaardt); Kalkmergel im Unterboden
Klassifikation: Spätburgunder-Ortswein, Pfalz (trocken); 100 % Spätburgunder
Ausbau: handwerkliche, herkunftsbetonte Vinifikation; biologisch/biodynamisch, DE-ÖKO-039

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