Nada – Köln – Deutschland

Nada – Köln – Deutschland

Nicht unweit des Kölner Zoos liegt das Restaurant Nada, in dem seit Oktober 2014 der Koch Bernd Stollenwerk werkelt und wirkt. Ein längst überfälliges Wiedersehen- Treffen führte dann auch in diese modern gestaltete Speisestätte, wo im vorderen Raum eine überdimensionierte Bar das Zentrum des Geschehens ist. Das gelb- goldene Bistroambiente wurde hier mit vielen Erdfarben kombiniert und trotz der schummrigen Lichtverhältnisse fühlt man sich hier direkt wohl. Die Produktqualität der frischen Gillardeau Austern lassen dann auch direkt zu Anfang keine Wünsche offen und dass der langjährige Koch des Lärchenhofes aus Pulheim sein Handwerk nicht verlernt hat, beweisen dann auch die folgenden, modern interpretierten Gerichte. Das Wildkräutersüppchen erwärmte den Körper und weckte durch seine salzige Akzentuierung weiteren Appetit. Das gute Kalbstatar wurde formschön in einer Waffel serviert; die darauf thronende, angewärmte Riesenkaper brachte auch noch die notwendige Säure in dieses Gericht. Auch wenn der Hummer ein ganz klein wenig trocken geraten ist, wartete hier mit der heimischen Blutwurst und den Rüben eine spannende Kombination auf den Gaumen: Surf und Turf für Fortgeschrittene.

Auch die Kombination von Nougat, Birne und Erdnuss liess sich mit viel Freude verschlingen und nach einem gelungenen und lustigen Abend bleibt nur noch die Frage, warum sich so ein gutes Restaurant „Nada“, also „nichts“ nennt …

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nada_koeln_deutschland_1Gillardeau Austern.

nada_koeln_deutschland_2Wildkräuter Süppchen.

nada_koeln_deutschland_3Kalbstatar mit gebackenem Kalbskopf, Blumenkohl, Kapern und Schnittlauch.

nada_koeln_deutschland_4Hummer mit Blutwurst auf einem Rübenfeld und Kresse.

nada_koeln_deutschland_6Nougat Riegel mit Birne und Erdnuss.

 

Restaurant Nada
Clever Str. 32
50668 Köln
Deutschland
Telefon: +49 221 88899944
www.nadakoeln.de

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Rebsorten

Etienne Sauzet Puligny Montrachet La Garenne 1er Cru 2023

Weißwein · Puligny-Montrachet Premier Cru · Chardonnay

100 % Chardonnay La Garenne · Premier Cru Blagny-Zone, Puligny-Montrachet Parzelle 0,99 ha · Pflanzung 1989 Spontangärung im Eichenfass bis 18 Monate Ausbau 2023

Der Puligny-Montrachet La Garenne 1er Cru 2023 der Domaine Etienne Sauzet kommt aus einer Parzelle von 0,99 Hektar hoch oben in der Blagny-Zone, die das Gut 1989 gepflanzt hat. Ein kühler, geradliniger Chardonnay mit steiniger Kontur – im reifen, großzügigen Jahrgang 2023 mit mehr Frucht als sonst, aber ohne die Spannung der Lage zu verlieren.


La Garenne – hoch über Puligny, an der Grenze zu Saint-Aubin

La Garenne zählt mit rund 10 Hektar zu den größten Premier Crus der Blagny-Zone. Der Hang ist nach Osten ausgerichtet, die Lage beginnt etwas südwestlich des Weilers Blagny und reicht im Westen bis an die Gemarkung von Saint-Aubin. Wer im Weinberg steht, sieht die berühmten Lagen von Puligny tief unter sich – La Garenne liegt deutlich höher, dort, wo der Hang flacher wird und in die Hochfläche übergeht. Nicht zu verwechseln ist die Lage mit dem Clos de la Garenne, einem kleinen ummauerten Abschnitt rund 500 Meter östlich.

Die Höhe bestimmt den Charakter. Die Bodenauflage ist dünn, der Kalkstein nah, die Wurzeln gehen schnell in den Fels. Oben weht mehr Wind, die Nächte sind kühler, die Trauben reifen langsamer. Daraus entstehen Chardonnays, die eher über Kontur und Säure wirken als über Breite – ein Gegenmodell zu den üppigeren Pulignys der Hangmitte.

Die Domaine Etienne Sauzet, 1903 gegründet, gehört zu den Referenzbetrieben der Gemeinde. Die eigene Parzelle von 0,99 Hektar wurde 1989 bepflanzt; die Reben waren zur Lese 2023 also gut dreißig Jahre alt.

Jahrgang 2023 – Côte de Beaune

In der Côte de Beaune war 2023 das Jahr der vollen Trauben. Ein milder Winter und ein kühles, feuchtes Frühjahr füllten die Wasserreserven; der Austrieb kam Mitte April, ab Mitte Mai stabilisierte sich das Wetter. Die Blüte Anfang Juni lief fast ohne Ausfälle, und der Fruchtansatz war entsprechend groß – wer im Sommer nicht ausdünnte, riskierte verwässerte Weine.

Eine Hitzewelle gegen Ende August gab der Reife den letzten Schub, Regen Mitte September brachte kurz vor der Lese Entspannung. Das Lesegut war gesund und aromatisch, mit reifer Frucht und klarer Säure. In einer kühlen Hochlage wie La Garenne zeigt sich der Jahrgang von seiner besten Seite: Die Reife des Jahres trifft auf die Frische des Standorts.

Temperaturgeführte Spontangärung im Holz

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023. Die Gärung startet spontan mit den weinbergseigenen Hefen und läuft temperaturgeregelt in Eichenfässern – ein langsamer Verlauf, der die Aromen erhält und der Hefe Zeit lässt, Textur aufzubauen.

Mit dem anschließenden Ausbau auf der Feinhefe bleibt der Wein bis zu 18 Monate im Keller. Holz und Hefe arbeiten dabei zusammen: Das Fass sorgt für einen langsamen Sauerstoffaustausch, die Hefe für Schmelz. Bei einem Jahrgang mit reicher Frucht gibt diese lange Zeit dem Wein die Struktur, die ihn über Jahre trägt.

Im Glas

Helles Gold mit grünlichem Schimmer. In der Nase Zitrone, gelber Apfel und weiße Blüten, dazu ein kühler, steiniger Ton und ein Hauch Haselnuss. Am Gaumen geradlinig und präzise, mit der runden Frucht des Jahres und einer klaren Säure, die sie trägt. Der Abgang ist lang, salzig und trocken.

Ein üppiger Jahrgang auf einer kühlen Hochlage: La Garenne nimmt die Frucht von 2023 und gibt ihr Kontur.

Bei 11–13 °C servieren, in einem großen Glas. Jung schon zugänglich; mit einigen Jahren Flaschenreife gewinnt der Wein an Tiefe.

Am Tisch

Fisch und Meeresfrüchte, Geflügel in heller Sauce, Ziegenkäse – oder solo als Aperitif. Die steinige Frische passt besonders zu Schalentieren; die reife Frucht des Jahrgangs trägt auch Kalbsrücken mit Pfifferlingen und gebratene Jakobsmuscheln.


Produzent Domaine Etienne Sauzet, Puligny-Montrachet
Rebsorte 100 % Chardonnay
Lage La Garenne, Blagny-Zone von Puligny-Montrachet, Côte de Beaune · Ostlage in der Höhe · flachgründige, kalkreiche Böden · rund 10 ha gesamt
Klassifikation Puligny-Montrachet Premier Cru
Jahrgang 2023
Vinifikation Spontangärung im Eichenfass · temperaturgeregelt
Ausbau bis zu 18 Monate einschließlich Feinhefelager
Trinkempfehlung jetzt bis 2033
Rebenalter Parzelle von 0,99 ha, gepflanzt 1989

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Rebsorten

Metzger Blanc de Noir -B-

Weißwein · Blanc de Noir · Pfalz · Deutschland

Metzger Blanc de Noir -B- ist ein Weißwein aus roten Trauben aus der Pfalz. Die schonende Pressung der ganzen Trauben ermöglicht es, einen hellen Wein aus roten Trauben zu gewinnen. Er duftet leicht nach Erdbeeren und Spargel mit einer pfeffrigen Note.


Pfalz

Das Weingut Metzger liegt in der Pfalz im Südwesten Deutschlands. Aus roten Trauben entsteht hier durch schonende Pressung ein heller, fruchtbetonter Blanc de Noir.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein wird aus roten Trauben gewonnen: Eine schonende Pressung der ganzen Trauben verhindert die Farbabgabe der Schalen, sodass ein heller Wein entsteht. Der Ausbau bewahrt die feine, fruchtbetonte Aromatik.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase leicht nach Erdbeeren und Spargel, mit einer pfeffrigen Note. Am Gaumen frisch und fruchtbetont, mit klarer Struktur. Der Abgang ist saftig.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 9–11 °C servieren, als Apéritif oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Spargel, Fisch, Geflügel, Salate und leichte Gerichte.


Lage: Pfalz (Deutschland)
Klassifikation: Pfalz – Weißwein (Blanc de Noir)
Ausbau: aus roten Trauben, schonende Ganztraubenpressung

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Portugal

Niepoort Redoma branco 2023

Wein · Weißwein · Douro · Portugal

Niepoort Redoma Branco 2023 ist ein eleganter Douro-Weißwein von alten Reben am rechten Ufer des Douro-Flusses. Die Glimmerschieferböden in Höhen von 400 bis 600 Metern verleihen ihm viel Mineralität, Eleganz und eine exemplarische Frische.


Douro

Die Trauben stammen von alten Reben am rechten Ufer des Douro in Höhen von 400 bis 600 Metern. Die Glimmerschieferböden prägen den Wein mit ausgeprägter Mineralität und Frische. Niepoort zählt zu den prägenden Häusern der Region und gehört mit Redoma zu ihren Klassikern.

Rebsorten und Ausbau

Feldblend aus Rabigato, Viosinho, Códega do Larinho, Gouveio und Donzelinho. Das Zusammenspiel der autochthonen Sorten ergibt einen vielschichtigen, mineralisch geprägten Weißwein. Der Ausbau bewahrt Frische und Eleganz. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase Zitrus, helle Steinfrucht, weiße Blüten und klare mineralische Noten. Am Gaumen elegant und präzise, mit feiner Frische, schönem Schmelz, salziger Mineralität und langem Abgang. Mit Reifepotenzial.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – als eleganter Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Fisch, Meeresfrüchten, Schalentieren, hellem Fleisch und mediterraner Küche.


Lage: D.O.C. Douro, rechtes Ufer (400–600 m) (Portugal); Niepoort
Rebsorten: Feldblend aus Rabigato, Viosinho, Códega do Larinho, Gouveio & Donzelinho (alte Reben), trocken
Ausbau: frische- und mineralitätsbewahrender Ausbau auf Glimmerschiefer
Jahrgang: 2023

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Feinkost

Gocce Italiane Crema di Balsamico Erdbeere

Feinkost · Balsamico-Creme · Italien

Gocce Italiane Crema di Balsamico Erdbeere ist eine cremige Balsamessig-Reduktion mit Erdbeeraroma. Der fein säuerlich-fruchtige Erdbeergeschmack kombiniert mit der Balsamico-Creme ist ideal für Desserts und Salatdressings.


Herkunft

Gocce Italiane steht für italienische Feinkost-Spezialitäten. Die Crema di Balsamico ist eine eingedickte Balsamico-Creme, wie sie in der italienischen Küche zum Garnieren und Verfeinern verwendet wird – hier mit fruchtigem Erdbeeraroma.

Zutaten und Herstellung

Basis ist italienischer Balsamessig, eingedickt mit Traubenmost zu einer streichfähigen, sirupartigen Creme. Verfeinert mit Erdbeeraroma, das eine fein säuerlich-fruchtige Note beisteuert.

Geschmack

Dunkel und glänzend, dickflüssig-sirupartig. Im Geschmack süß-säuerlich, mit der typischen Balsamico-Tiefe und einer fruchtigen Erdbeernote. Intensiv – schon wenige Tropfen genügen.

In der Küche

Ideal für Desserts und als fruchtige Komponente in Salatdressings. Ebenso zu Eis, frischen Früchten, Käse oder als dekorativer Spiegel auf dem Teller. Sparsam dosieren.

Passt zu: Desserts, Salaten, Eis, frischen Früchten und Käse.


Hersteller: Gocce Italiane (Italien)
Produkt: Balsamico-Creme (Crema di Balsamico)
Geschmack: Erdbeere
Herkunft: Italien
Verarbeitung: eingedickte Balsamico-Creme
Mindesthaltbarkeit (MHD): 31.01.2029

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Rebsorten

Thomas Morey Chassagne-Montrachet Les Chenevottes 1er Cru 2023

Weißwein · Chassagne-Montrachet 1er Cru · Chardonnay

Chardonnay Chassagne-Montrachet 1er Cru Les Chenevottes Côte de Beaune 2023

Der Thomas Morey Chassagne-Montrachet Les Chenevottes 1er Cru 2023 ist ein eleganter, tiefgründiger Chardonnay vom Fuße des Mont-Rachet-Hügels – straff, präzise und doch cremig, mit jener subtilen Salzigkeit, die große Chassagne auszeichnet.


Les Chenevottes – am Fuße des Mont-Rachet-Hügels

Les Chenevottes liegt am Fuße des Mont-Rachet-Hügels und zählt mit rund 11 Hektar zu den bedeutenden Premier-Cru-Lagen der Appellation. Der Weinberg ist vollständig mit Chardonnay bepflanzt und profitiert von einem kiesig-kalkhaltigen Boden, der den Weinen eine feine, mineralische Prägung verleiht. Die südöstliche Ausrichtung sorgt für optimale Sonneneinstrahlung, während kühle Nächte die Frische bewahren. Der Name geht vermutlich auf das französische „chanvre" (Hanf) zurück – ein Hinweis auf die Pflanzen, die hier einst wuchsen.

Thomas Moreys Parzelle liegt in einem relativ flachen, kühlen, aber gut drainierten Abschnitt am östlichen Zipfel von Montrachet. Der kalkreiche, steinige Boden sorgt für Spannung und Mineralität, während das Mikroklima Frische und aromatische Finesse bewahrt.

Burgund 2023 – Harmonie, Frische und Klasse

Der Jahrgang 2023 im Burgund zeigt sich als außerordentlich gelungen und überzeugt sowohl in Bezug auf Qualität als auch endlich einmal wieder auf die Menge. Nach einem milden Winter folgte ein Frühling mit kühlen und feuchten Bedingungen, immer wieder durchbrochen von warmen Tagen; eine intensive Hitzewelle im August beschleunigte die Reife und konzentrierte die Aromen, bevor der Regen Mitte September für zusätzliche Balance sorgte.

Die Weißweine des Jahrgangs 2023, insbesondere Chardonnay und Aligoté, präsentieren sich reif, aromatisch und sehr ausgewogen, mit intensiven Fruchtnoten von Birne, Pfirsich und weißer Aprikose. In ihrer noch jungen Phase zeigen sie sich ausgesprochen harmonisch und von ihrer klassischen Seite – Frische, Reife und Struktur auf beeindruckende Weise vereint.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023.

Spontangärung mit eigenen, indigenen Hefen in einer Kombination aus neutralem Fass und Tank, natürliche malolaktische Gärung, Reife auf der Feinhefe ohne Bâtonnage – in klassischen 350-Liter-Fässern über 16 bis 18 Monate. Der Neuholzanteil beträgt rund 20 %; geschwefelt wird minimal. Eine puristische, terroirbetonte Vinifikation.

Im Glas

Elegant und tiefgründig zugleich: Aromen von weißen Blüten, Zitrus, reifen Birnen und einem Hauch Feuerstein treffen auf eine fein abgestimmte Textur. Am Gaumen straff, präzise und doch cremig, mit jener subtilen Salzigkeit, die große Chassagne auszeichnet – ein Wein von großer Balance.

Straff, präzise, cremig und salzig – Les Chenevottes trägt die Handschrift Thomas Moreys unverkennbar.

Schon jetzt zugänglich, mit deutlichem Reifepotenzial. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Jakobsmuscheln, zu gebratenem Fisch (Steinbutt, Seezunge), zu Geflügel oder Poularde in Rahmsauce sowie zu jungem Comté oder gereiftem Ziegenkäse.


Lage: Chassagne-Montrachet 1er Cru Les Chenevottes, Côte de Beaune (Frankreich); ~11 ha, südöstlich am Fuße des Mont-Rachet-Hügels, kiesig-kalkhaltiger, steiniger Boden
Klassifikation: Chassagne-Montrachet 1er Cru AOC, Chardonnay (trocken)
Ausbau: Chardonnay; ~20 % Neuholz, neutrales Fass/Tank, 350-L-Fässer, 16–18 Monate, Feinhefe ohne Bâtonnage; minimaler Schwefel

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Weine

Abel Mendoza Blanco Fermentado Con Pieles 2022

Orange-Wein · Rioja · Spanien

100 % Malvasía D.O.Ca. Rioja San Vicente de la Sonsierra Maischegärung (rund 25 Tage) ohne Schwefelzusatz unfiltriert 

Der Blanco Fermentado con Pieles 2022 ist der Orange-Wein von Abel Mendoza und Maite Fernández aus San Vicente de la Sonsierra in der Rioja. Erzeugt aus 100 % Malvasía, gärt der Wein über drei Wochen auf der Maische und erhält so seine bernsteinfarbene Tönung und ein feines Tannin. Gefüllt wird ohne Schwefelzusatz, in seiner natürlichsten Form. Florale Noten, Waldhonig und wilde Kräuter prägen diesen klaren, eleganten Orange-Wein.


San Vicente de la Sonsierra – Rioja Alta

Die Bodega Abel Mendoza liegt in San Vicente de la Sonsierra am Fuße der Sierra de Cantabria in der Rioja Alta. Abel Mendoza und Maite Fernández bewirtschaften ihre Reben seit den späten 1980er-Jahren mit großer Sorgfalt, auch unter der Marke Jarrarte. Die Malvasía für diesen Wein wächst auf kalkhaltigen Lehmböden. Sauberkeit bei der Verarbeitung und voll ausgereiftes Lesegut stehen im Mittelpunkt ihrer Arbeit.

Assemblage und Ausbau

Reinsortige Malvasía. Die handgelesenen Trauben gären rund 25 Tage auf der Maische im Edelstahltank, was dem Wein Farbe, Struktur und ein präsentes, aber nie adstringierendes Tannin gibt. Die malolaktische Gärung verläuft spontan, abgefüllt wird ohne Zusatz von Schwefel. Nur eine kleine Auflage gelangt in die Flasche.

Im Glas

Leuchtendes Orange mit kupfrigen Reflexen. In der Nase reife weiße und Steinfrüchte – Aprikose, Nektarine, Pfirsich –, dazu getrocknete Blüten, Waldhonig und wilde Kräuter. Am Gaumen strukturiert und glyzerinreich, mit einer feinen Herbheit, einer Honignote und einem Tannin, das den Wein in die Länge zieht. Klar und elegant, das Tannin wirkt warm und schützend, nie adstringierend.

Am Tisch

Klassische Begleitung: Tapas, Vorspeisen, gereifter Käse, Meeresfrüchte, Sushi und würzige Gerichte wie Lamm-Tajine oder asiatische Küche. Auch solo ein Aperitif mit Charakter. Gut gekühlt servieren bei 8–10 °C, vor dem Servieren etwas Luft geben. Trinkreif, mit Potenzial für die nächsten Jahre.


Lage San Vicente de la Sonsierra · Rioja Alta (Spanien)
Klassifikation D.O.Ca. Rioja
Ausbau rund 25 Tage Maischegärung im Edelstahltank, ohne Schwefelzusatz

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Spanien

Marques de Riscal Baron de Chirel Reserva 1994

Rotwein · Rioja DOCa · Tempranillo-Cabernet-Cuvée

Tempranillo / Cabernet Sauvignon Rioja DOCa Barón de Chirel Reserva Rioja Alavesa alte Reben 26 Monate Eiche 1994

Der Marqués de Riscal Barón de Chirel Reserva 1994 ist eine gereifte Spitzen-Cuvée aus alten Reben der Rioja Alavesa – weich, mit immenser Länge und gekonntem Holzeinsatz. Ein Wein, den man getrunken haben muss, wenn man sich ernsthaft mit der Rioja beschäftigt.


Barón de Chirel – Riscals Spitzen-Cuvée

Marqués de Riscal, 1858 in Elciego gegründet, war die erste Kellerei der Rioja, die nach dem Bordeaux-Vorbild arbeitete – inklusive der historischen Pflanzung von Cabernet Sauvignon, der hier aus genau diesen historischen Gründen bis heute erlaubt ist. Der Barón de Chirel erschien erstmals 1986 als experimentelle Abfüllung aus einer Selektion sehr alter, ertragsarmer Reben und gilt als einer der Wegbereiter des modernen Rioja-Stils.

Er entsteht nur in herausragenden Jahrgängen aus alten Reben der Rioja Alavesa rund um Elciego, auf tonig-kalkigen Böden und Kiesterrassen über Kalkstein in 450 bis 550 Metern Höhe. Die Cuvée verbindet hochgelegenen Tempranillo mit einem markanten Anteil Cabernet Sauvignon – das Beste aus Rioja und Bordeaux in einem Wein.

Jahrgang 1994 – Rioja

1994 gilt als einer der großen Rioja-Jahrgänge der 1990er Jahre – ein hervorragendes Jahr mit gesundem, vollreifem Lesegut und idealen Bedingungen für langlebige, tiefgründige Weine. Über drei Jahrzehnte Flaschenreife haben dem Barón de Chirel seine ganze Komplexität und seidige Reife geschenkt.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus überwiegend Tempranillo mit einem markanten Anteil Cabernet Sauvignon, Jahrgang 1994, trocken.

Selektion sehr alter, ertragsarmer Reben, anschließend rund 26 Monate Reife im Eichenfass, gefolgt von langer Flaschenreife. Der Holzeinsatz ist gekonnt und fein integriert – er stützt die Frucht, ohne sie zu überlagern.

Im Glas

Reife Frucht- und gedörrte Pflaumenaromen entströmen dem Glas schon kurz nach dem Einschenken. Mit etwas Luft gewinnen intensive Aromen dunkler Früchte die Oberhand, und der Wein gewinnt deutlich an Finesse. Ein weicher Wein mit immenser Länge und gekonntem Holzeinsatz, getragen von seidigen, vollständig gereiften Tanninen.

Ein Wein, den man getrunken haben muss, wenn man sich ernsthaft mit Weinen aus der Rioja beschäftigt.

Ein gereifter Wein dieses Alters sollte stehend gelagert, vorsichtig geöffnet und behutsam dekantiert werden. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu Braten und Schmorgerichten, zu rotem Fleisch sowie zu gereiften Hartkäsen – ein Wein für den großen, festlichen Anlass.


Lage: Rioja DOCa, Rioja Alavesa rund um Elciego (Spanien); tonig-kalkige Böden und Kiesterrassen über Kalkstein, 450–550 m, alte Reben
Klassifikation: Rioja DOCa Reserva, Barón de Chirel (trocken)
Ausbau: Tempranillo mit Cabernet Sauvignon; ~26 Monate Eichenfass, lange Flaschenreife

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Frankreich

Anne Gros Richebourg Grand Cru 2022

Rotwein · Richebourg Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Richebourg · Grand Cru Vosne-Romanée 2022 Côte de Nuits

Der Richebourg Grand Cru 2022 der Domaine Anne Gros ist der Spitzenwein des Hauses – ein reinsortiger Pinot Noir aus einer der renommiertesten roten Grand-Cru-Lagen des Burgunds in Vosne-Romanée. Richebourg verbindet Kraft mit samtiger Textur; der Jahrgang 2022 unterlegt das mit reifer Frucht und Frische.


Richebourg – Grand Cru in Vosne-Romanée

Richebourg liegt in der Gemeinde Vosne-Romanée in der Côte de Nuits, in unmittelbarer Nachbarschaft zu Lagen wie Romanée-Conti und La Romanée. Auf rund acht Hektar Mittelhang aus Mergel und Kalkstein entstehen Weine, die als kraftvoll und zugleich samtig gelten – am opulenteren Ende des Burgunder Spektrums, dabei stets fein.

Die Domaine Anne Gros mit Sitz in Vosne-Romanée bewirtschaftet hier eine kleine Parzelle mit alten Reben; der Richebourg ist ihr Aushängeschild. Die Weinberge werden von Hand gepflegt.

Jahrgang 2022 – Côte de Nuits

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die roten Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Balance – ein sehr starker Jahrgang, der dem Richebourg Tiefe und Struktur gibt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022, aus Bewirtschaftung von Hand.

Nach sorgfältiger Lese und Selektion vergärt der Wein und reift anschließend im Holzfass mit einem Anteil neuer Eiche. Die Vinifikation ist ganz auf den Ausdruck der Lage ausgerichtet.

Im Glas

Richebourg zeigt sich tief und vielschichtig: dunkle und rote Frucht, florale Noten und feine Würze, getragen von einer kraftvollen, zugleich samtigen Struktur. Das Tannin ist fein, der Abgang lang.

Kraft und samtige Textur im Gleichgewicht – Richebourg am opulenten, aber stets feinen Ende des Burgunds.

In der Jugend zugänglich, entfaltet der Wein sein Potenzial über viele Jahre Flaschenreife. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Rind, Gerichte mit Trüffel oder Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für den großen Anlass.


Lage: Richebourg, Vosne-Romanée (Côte de Nuits); Mergel/Kalk, Mittelhang
Klassifikation: Richebourg Grand Cru
Ausbau: Pinot Noir; Fassausbau mit Neuholzanteil; Handarbeit im Weinberg

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