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5. Mai 2016

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Rebsorten

Caliterra Cabernet Sauvignon Tributo Gran Reserva

Rotwein · Colchagua Valley · Cabernet Sauvignon · Gran Reserva

Cabernet Sauvignon DO Valle de Colchagua Gran Reserva 14 Monate Barrique Spontangärung

Caliterra Tributo Cabernet Sauvignon Gran Reserva ist ein kraftvoller, klar strukturierter Rotwein aus dem Colchagua Valley in Chile. Die Tributo-Linie steht über der Reserva und ist den besten Lagen des Weinguts gewidmet. Der Wein basiert überwiegend auf Cabernet Sauvignon. Im Glas ein reifer Cabernet mit schwarzer Johannisbeere, Schokolade und einem Hauch Paprika.


Colchagua Valley – Ton, Granit und Quarz

Das Colchagua Valley liegt im chilenischen Valle Central, mediterran geprägt mit warmen Tagen und kühlen Nächten. Die Trauben für den Tributo wachsen auf Ton-Böden mit Granit und Quarz, in nach Nordosten ausgerichteten, sonnenexponierten Lagen. Das fördert reife, komplexe Aromen.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht überwiegend aus Cabernet Sauvignon, ergänzt um kleine Anteile weiterer Sorten. Für den Tributo erfolgt die Gärung spontan mit Wildhefen. Anschließend reift der Wein 14 Monate in Barriques aus amerikanischer und französischer Eiche, was ihm Tiefe und feine Würze gibt.

Im Glas

Tiefes Rubinrot. In der Nase reife schwarze Johannisbeere und Cassis, Schokolade und ein Hauch Paprika, dazu Gewürze und Tabak. Am Gaumen satt und fruchtbetont, die Tannine zeigen sich erst beim Nachschmecken. Der Abgang ist lang und harmonisch.

Nordost-Hänge auf Granit und Quarz, 14 Monate Barrique: reifer Cassis mit einem Hauch Paprika, Tannin erst im Nachhall.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren. Etwas Luft im Dekanter tut ihm gut, und er reift über einige Jahre weiter.

Klassische Begleitung: Steak, kräftige Fleischgerichte, Lamm und gereifter Hartkäse.


Produzent Viña Caliterra, Colchagua Valley
Rebsorte Cabernet Sauvignon, kleine Anteile weiterer Sorten
Lage Colchagua Valley, Valle Central, Chile · Ton mit Granit und Quarz · Nordost-Exposition
Klassifikation DO Valle de Colchagua · Gran Reserva
Vinifikation Spontangärung mit Wildhefen
Ausbau 14 Monate Barrique · amerikanische und französische Eiche

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Schaumweine

Pertois-Lebrun Champagne Le Mont de Craie Cramant Grand Cru

Der Pertois-Lebrun Le Mont de Craie 2017 ist Cramant pur: Chardonnay aus vier Parzellen des Grand-Cru-Dorfs, jede mit eigener Lage – vom Plateau über den Dorfkern bis zum Osthang und Hangfuß. Die Reben sind über 40 Jahre alt und werden von Hand gepflegt.

Im Glas

Heller Goldton, feine Perlen. Duft von weißen Blüten, Gebäck, Zitrone und feuchtem Kalkstein. Im Mund cremig und elegant, mit der markanten, kreidigen Textur, für die Cramant bekannt ist. Lang, präzise und salzig frisch im Abgang.

Mach was draus

Steinbutt mit Waldpilzen, Kalbsbries aus der Pfanne, Sashimi oder ein Carpaccio vom Kalb. Ein Champagner für ein feines Menü, bei dem jeder Gang ein kleines Ereignis ist. Servier ihn bei 8 bis 10 °C im großen Glas.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Le Mont de Craie ist für mich der Inbegriff von Cramant. Diese Kreide schmeckt man – fein, salzig und lang.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Welche Parzellen stecken drin? Vier Lagen in Cramant: Les Bauves (unten am Hang, nach Norden), La Fontaine des Crochets (Osthang), Les Champs du Soleil (mitten im Ort) und Les Moyens (oben auf dem Plateau).

Wie wird er ausgebaut? Der Grundwein ruht zehn Monate im Stahltank, die Flasche danach fünf Jahre und länger auf der Hefe. Die Dosage beträgt 1 g/l.

100 % Chardonnay · Cramant Grand Cru, vier Parzellen · reine Kreide · Reben über 40 Jahre · Kompost und Pflanzenpräparate · nur erste Pressung · 10 Monate Feinhefe im Stahl · ungeschönt, unfiltriert · mind. 5 Jahre Hefelager · Jahrgang 2017 · Extra Brut, 1 g/l Restzucker · Champagne Pertois-Lebrun, Cramant · Stand: Oktober 2026

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Spirituosen

Noilly Prat Vermouth

Wermut · Aperitif · Languedoc · Frankreich

Noilly Prat ist der klassische trockene Wermut aus dem südfranzösischen Marseillan. Ausgewählte Weißweine reifen in Eichenfässern unter der Sonne Südfrankreichs, bevor sie mit einer Geheimmischung aus rund 20 Kräutern verfeinert werden – ein Aperitif, der fast ebenso oft zum Kochen wie zum Trinken verwendet wird.


Marseillan / Languedoc

Die Maison Noilly Prat stellt seit 1813 im südfranzösischen Marseillan (Hérault, Languedoc) Wermut her, direkt am Étang de Thau. Der Kräuterkundler Joseph Noilly entwickelte hier den ersten trockenen weißen Wermut. Die Seeluft und das mediterrane Klima prägen den unverwechselbaren Charakter bis heute.

Zutaten und Reifung

Basis sind zwei südfranzösische Weißweine, Picpoul und Clairette. Sie reifen zunächst rund acht Monate im Keller in großen Eichenfässern und anschließend etwa ein Jahr im Freien, den Elementen aus Sonne, Wind und Seeluft ausgesetzt. Dabei konzentriert sich der Wein, nimmt eine bernsteinfarbene Tönung an und erinnert an Madeira oder Sherry. Danach wird er mit einer geheimen Mischung aus rund 20 Kräutern und Gewürzen (u. a. Kamille, Bitterorange, Koriander, Muskat) mazeriert und mit etwas Mistelle abgerundet.

Im Glas

Blasses Strohgelb mit goldenen Reflexen. In der Nase floral mit Kamille und Honig, dazu Zitrus, Bergamotte und Kräuter. Am Gaumen trocken und vielschichtig, mit nussig-oxidativen Noten, feiner Salzigkeit und würzigem, langem Abgang.

Im Glas und in der Küche

Gut gekühlt pur oder auf Eis mit einer Zitronenzeste als Aperitif – und die Schlüsselzutat im klassischen Dry Martini. In der Küche ist Noilly Prat unschlagbar zum Verfeinern und Ablöschen.

Ideal für: Dry Martini, Fisch- und Sahnesaucen, Risotto, Muscheln und Meeresfrüchte.


Herkunft: Marseillan, Languedoc (Frankreich); Noilly Prat (seit 1813)
Art: Wermut / trockener Aperitif auf Weißweinbasis (aromatisierter Wein)
Zutaten: Picpoul- und Clairette-Weißwein, ~20 Kräuter & Gewürze, Mistelle
Reifung: ~8 Monate Eichenfass im Keller, ~1 Jahr Freiluftreifung; anschließend Mazeration der Botanicals

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Portugal

Schneider Niepoort Francelina Vinho tinto Douro

Wein · Rotwein · Douro · Portugal

Schneider Niepoort Francelina wächst auf einer Schieferterrasse, vierhundert Meter steil über dem Douro: über 80 Jahre alte, wurzelechte Reben in einem nach seiner Besitzerin „Senhora Francelina" benannten Weinberg. Die gesamte Bewirtschaftung erfolgt mit großem händischen Aufwand nach den alten Methoden dieser historischen Region.


Douro

Der Weinberg liegt auf einer Schieferterrasse rund 400 Meter über dem Douro – einer der ältesten geschützten Weinbauregionen der Welt. Die über 80 Jahre alten, wurzelechten Reben sind als historischer Mischsatz gepflanzt. Der Wein entstand aus der Zusammenarbeit von Markus Schneider (Pfalz) und Niepoort, das den Douro wie kaum ein anderes Haus versteht.

Assemblage und Ausbau

Feldblend aus Touriga Nacional, Malvasia (Preta), Tinta Roriz, Rufete und Preta, gemeinsam von uralten Reben gelesen. Die Bewirtschaftung und Verarbeitung erfolgt traditionell und mit großem händischen Aufwand; der Ausbau im Holz bewahrt Frische und Mineralität. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Tiefes Rubinrot. In der Nase dunkle und rote Frucht, mediterrane Kräuter, feine Würze und ausgeprägte Schiefermineralität. Am Gaumen kraftvoll und zugleich elegant, mit fein gewobenen Tanninen, klarer Struktur, frischer Spannung und langem Abgang. Mit Reifepotenzial.

Am Tisch

Vor dem Genuss dekantieren und bei 16–18 °C servieren – ein großer Begleiter zur kräftigen Küche.

Passt zu: geschmortem Lamm, Wild, Rind, herzhaften Schmorgerichten und gereiftem Käse.


Lage: D.O.C. Douro, Schieferterrasse (~400 m), Weinberg „Senhora Francelina" (Portugal); Markus Schneider & Niepoort
Rebsorten: Feldblend aus Touriga Nacional, Malvasia (Preta), Tinta Roriz, Rufete & Preta (wurzelechte Altreben, >80 Jahre), trocken
Ausbau: traditionelle, händische Bewirtschaftung und Verarbeitung; Reifung im Holz

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Spanien

Macán Clásico 2022

Rotwein · DOCa Rioja · Tempranillo

Tempranillo · ca. 1 % Garnacha DOCa Rioja Sonsierra · Rioja Alavesa Kalk mit Mergel und Sand 100 % Wildhefen 2022

Der Macán Clásico 2022 ist der zweite Wein der Bodegas Benjamin de Rothschild & Vega Sicilia und kommt stets ein Jahr vor dem großen Macán auf den Markt. Tempranillo mit einem kleinen Anteil früh gelesener Garnacha aus Ábalos, Labastida, Navaridas und San Vicente de la Sonsierra, erstmals vollständig mit Wildhefen vergoren. Im heißen Jahrgang 2022 früh gelesen, zeigt er Kirschfrucht, Würze und ein saftiges, mundfüllendes Profil.


Sonsierra und Rioja Alavesa – Kalk am Fuß der Sierra de Cantabria

Die Bodega entstand 2004 als Partnerschaft von Tempos Vega Sicilia und der Compañía Vinícola Barón Edmond de Rothschild. Nach fünf Jahren Bodenstudien und Weinbergskäufen entstand 2009 der erste Jahrgang. Nach Bordelaiser Vorbild gibt es zwei Weine: Macán als ersten, Macán Clásico als zweiten Wein. Die Kellerei nordöstlich von Samaniego ist seit 2016 in Betrieb.

Die rund 100 Hektar Weinberge liegen an den Südhängen der Sierra de Cantabria, zu großen Teilen in San Vicente de la Sonsierra in der Rioja Alta. Der Bergrücken schützt die Reben vor kalten Nordwinden, das Klima ist atlantisch beeinflusst und kühler als im Südosten der Rioja. Für den Jahrgang 2022 stammen die Partien aus Ábalos, Labastida und Navaridas in der Rioja Alavesa sowie aus San Vicente de la Sonsierra.

Die Trauben für den Clásico wachsen auf kalkhaltigen Böden mit mergelig-sandigem Profil, meist in den tiefer gelegenen Parzellen. Die ältesten Reben auf Kalk mit gelbem Ton gehen in den Macán. Die endgültige Aufteilung entscheidet die Klassifizierungsverkostung: Die zugänglichsten, ausdrucksstärksten Partien werden zum Clásico.

Jahrgang 2022 – Rioja

Der Austrieb fand 2022 bei guten Wasserreserven statt. Ab Mai setzten jedoch hohe Temperaturen ein, die bis zum Ende der Vegetationsperiode anhielten, und bis August fiel kaum Regen. Die Rebentwicklung lief extrem schnell, die Stadien zwischen Blüte, Farbumschlag und Reife verkürzten sich. Die Trockenheit hielt die Wüchsigkeit moderat. Pilzkrankheiten blieben nahezu aus, die Trauben waren außergewöhnlich gesund.

In der DOCa Rioja begann die Lese bereits am 10. August und zog sich über 88 Tage. Für den Macán Clásico begann die Bodega am 11. September – zehn Tage früher als 2021 und so früh wie nie zuvor –, um Frische vor Dichte zu stellen. Der Consejo Regulador bewertete 2022 als „Muy Buena“, mit einer ausgeprägten Herkunftsprägung je nach Zone.

Assemblage und Ausbau

Tempranillo mit rund 1 % Garnacha, in einzelnen Partien bis zu 6 %. Die Garnacha wird bewusst sehr früh gelesen und bringt zusätzliche Frische. 2022 ist der erste Jahrgang, der vollständig mit wilden Hefen vergoren wurde.

Anschließend reifte der Wein rund 10 Monate, überwiegend in Barriques aus französischer Eiche, mit nur 5 % amerikanischer Eiche. Etwa ein Viertel des Weins blieb im Edelstahltank, wegen des heißen Jahrgangs kamen mehr große Foudres zum Einsatz als üblich. So bleibt das Holz gut eingebunden und die Frucht im Vordergrund. Abgefüllt wurde im Juni 2024, insgesamt 236.067 Flaschen und 2.110 Magnums.

Im Glas

In der Nase feine Kirschfrucht, frisch gemahlener Kaffee und ein Hauch Lakritz, dazu rote Frucht und eine dezente Vanillenote. Am Gaumen noch ganz in der Fruchtphase, kompakt und sehr mundfüllend, dabei frisch und mit feinem Tannin. Der Abgang ist lang und klar.

Tempranillo aus der Sonsierra, früh gelesen im heißen Jahr 2022 und mit Wildhefen vergoren: Kirsche, Kaffee und saftige Frische.

Bereits zugänglich, eine kurze Belüftung im Dekanter öffnet ihn. Bei guter Lagerung entwickelt er sich über zehn bis fünfzehn Jahre weiter. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Lammkoteletts vom Rebholz, Schmorgerichte, Wild, Iberico-Schwein und gereifter Manchego.


Produzent Bodegas Benjamin de Rothschild & Vega Sicilia, Samaniego (Rioja Alavesa)
Rebsorte Tempranillo · ca. 1 % Garnacha
Lage Ábalos, Labastida, Navaridas, San Vicente de la Sonsierra · Südhänge der Sierra de Cantabria · Kalk mit mergelig-sandigem Profil
Klassifikation DOCa Rioja
Jahrgang 2022
Vinifikation Lesebeginn 11. September · 100 % Wildhefen
Ausbau ca. 10 Monate überwiegend französische Barriques (5 % amerikanisch) und Foudres · ca. 25 % Edelstahl · Abfüllung Juni 2024
Trinkempfehlung jetzt bis 10–15 Jahre
Auflage 236.067 Flaschen · 2.110 Magnums

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Spanien

Jade Gross Chiguita GARNACHA BLANCA 2024

Weißwein · Rioja · Garnacha Blanca

Garnacha Blanca DOCa Rioja Alto de Najerilla Jade Gross österr. Eiche · 6 Monate Feinhefe nur 120 Flaschen 2024

Der Jade Gross Chiguita Garnacha Blanca 2024 ist ein echtes Debüt – der erste reinsortige Garnacha Blanca von Jade Gross und gleich eine Rarität mit nur rund 120 abgefüllten Flaschen. Ein charaktervoller Weißwein mit Frische, feiner Würze und subtiler Holznote: elegant, individuell und ein bisschen zum Verlieben.


Chiguita Garnacha Blanca – ein Debüt aus dem Alto de Najerilla

Jade Gross, in Hongkong geborene chinesisch-amerikanische Quereinsteigerin aus der Spitzengastronomie, begann ihr Rioja-Projekt 2019 unter der Mentorschaft von Abel Mendoza. Ihre Weine entstehen handwerklich, mit minimaler Intervention und klarem Fokus auf den Ausdruck von Rebsorte und Terroir.

Dieser erste reinsortige Garnacha Blanca markiert ein echtes Debüt. Die Trauben stammen aus einem Weinberg im Alto-Najerilla-Tal mit eisenhaltigen Lehmböden – ein kühleres Terroir, das dem Wein Frische und Struktur verleiht.

Jahrgang 2024 – Rioja

Der Jahrgang 2024 in der Rioja war von großen Herausforderungen geprägt: Mit nur 275,6 Millionen Kilogramm geernteten Trauben markiert die Lese die kleinste des letzten Jahrhunderts. Ein kühler Spätsommer und sehr wechselhafte Wetterbedingungen im September verlangten höchste Flexibilität und Präzision; die Lese glich einer Achterbahnfahrt. Doch der Aufwand zahlte sich aus – die Trauben zeigen sich vielschichtig und individuell, beste Voraussetzungen für charaktervolle Weine mit Persönlichkeit.

Ausbau

Reinsortige Garnacha Blanca aus dem Jahrgang 2024, trocken.

Handlese am 24. September 2024. Im Keller erfolgte eine direkte Pressung, anschließend wurde der Most in einem 500-Liter-Fass aus österreichischer Eiche vergoren. Sechs Monate reifte der Wein anschließend auf der Feinhefe, was ihm Tiefe und Struktur verleiht. Gesamtproduktion: 120 Flaschen.

Im Glas

Ein charaktervoller Weißwein mit Frische, feiner Würze und subtiler Holznote – elegant und individuell. Die Reife auf der Feinhefe gibt ihm Tiefe und Struktur, ohne die lebendige Frische zu überlagern. Ein bisschen zum Verlieben.

Elegant, individuell und ein bisschen zum Verlieben – ein echtes Debüt.

Schon jetzt ausdrucksstark, mit Reifepotenzial über einige Jahre. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Pasta- und Reisgerichten sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: DOCa Rioja, Alto-Najerilla-Tal (Spanien); eisenhaltige Lehmböden
Klassifikation: DOCa Rioja blanco, Garnacha Blanca (trocken); nur 120 Flaschen
Ausbau: Garnacha Blanca; Direktpressung, Gärung im 500-l-Fass aus österreichischer Eiche, 6 Monate auf der Feinhefe; handwerklich

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Italien

Castelgreve Vin Santo 0,375 Liter

Der Vin Santo ist ein intensiv duftender Dessertwein aus der Toskana, der im Eichenholzfass reifte. In der Farbe goldgelb. Das Bukett ist voll und komplex mit Aromen von Rosinen, Aprikosen, Feigen, Trockenfrüchten und Vanille. Der Geschmack ist warm, leicht süßlich und seidig mit einem aromatischen Nachklang.

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Rebsorten

Groffier Chambolle Musigny Hauts Doix 1er Cru 2021

Rotwein · Chambolle-Musigny 1er Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Les Hauts Doix Chambolle-Musigny 1er Cru (Frankreich) 2021

Der Robert Groffier Chambolle-Musigny Les Hauts Doix 1er Cru 2021 stammt von rund 70 Jahre alten Reben aus einer der kleinsten und begehrtesten Lagen der Domaine – im kühlen Jahrgang 2021 ein parfümierter, feinkörniger und präziser Pinot Noir.


Les Hauts Doix – die Lage

Les Hauts Doix liegt eingebettet zwischen den Premiers Crus Les Amoureuses und Les Charmes am Südende von Chambolle-Musigny. Der sandige, kalk- und tonhaltige Boden entwässert frei und erhält nur am Morgen direkte Sonne – kühl, aber trocken. Das ergibt rassige, tief gefärbte Chambolles von Eleganz und Präzision.

Groffier zählt zu den führenden Erzeugern der Côte de Nuits; unter Nicolas Groffier wird der Neuholzeinsatz je nach Jahrgang feinjustiert und nur einmal am Ende des Ausbaus abgestochen. Les Hauts Doix gehört wegen der winzigen Menge zu den gesuchtesten Cuvées des Hauses.

Jahrgang 2021 – Côte de Nuits

2021 war in der Côte de Nuits ein kühler, von Frost geprägter Jahrgang mit kleinen Erträgen.

Was gesund in den Keller kam, ergab klassische, frische und präzise Pinot Noirs mit feiner Säure und parfümierter Aromatik.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021.

Vergoren mit 100 % Ganztrauben, ausgebaut in 40 % neuem Holz (Tronçais), auf der Hefe gereift, unfiltriert. Im Stil der Domaine wird der Wein nur einmal am Ende des Ausbaus abgestochen.

Im Glas

Eine parfümierte, breit angelegte Aromatik mit fast kreidigem Zug über roter Frucht, getragen von der würzigen Note der Ganztrauben. Am Gaumen sehr feinkörnige Tannine, die den Geschmack rahmen, ohne je trocken zu wirken – ein ernsthafter, präziser Wein, dessen Holz vollständig eingebunden ist.

Parfümiert, kreidig und feinkörnig – ein ernsthafter Wein ohne sichtbare Tannine.

Jung noch verschlossen: profitiert von Luft und Kellerzeit. Bei 16–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu Entenbrust, Kalb, Taube, Reh, Gerichten mit Trüffel oder Pilzen sowie mittelreifem Weichkäse. Ein eleganter Begleiter für feine Küche.


Lage: Les Hauts Doix, Chambolle-Musigny 1er Cru, Côte de Nuits, Bourgogne (Frankreich); sandig-kalkhaltiger Boden, ca. 70 Jahre alte Reben
Klassifikation: Chambolle-Musigny 1er Cru AOC, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: Pinot Noir; 100 % Ganztrauben; 40 % Neuholz (Tronçais); Ausbau auf der Hefe; ein Abstich

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