Blog

5. Mai 2017

Blog per E-Mail abonnieren

Keine Beiträge mehr verpassen.

Entdecke unsere Weine

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Spanien

Sierra de Tolono tinto 2024

Rotwein · DOCa Rioja · Rioja Alavesa

Tempranillo Rioja Alavesa 500–700 m Jahrgang 2024 6 Monate gebrauchte Eiche ohne Filtration

Der Sierra de Toloño Rioja Tinto 2024 von Sandra Bravo ist der Basiswein einer Bodega, die den Rioja von der Fassrechnung zurück auf die Herkunft stellt. Die Parzellen liegen am Südhang der Sierra de Toloño auf 500 bis 700 Metern, der Ausbau endet nach rund sechs Monaten in gebrauchter französischer Eiche. Das Ergebnis ist ein klar gezeichneter Tempranillo mit Säurezug und kühler Frucht, näher an einem straffen Pinot Noir als an der holzbetonten Rioja-Schule.


Sierra de Toloño – Höhenlagen der Rioja Alavesa

Die Sierra de Toloño, westlicher Ausläufer der Sierra Cantabria, riegelt die Rioja Alavesa nach Norden gegen den atlantischen Einfluss ab und wirft ihre Hänge nach Süden in die Ebene des Ebro. Genau in dieser Staffelung liegen Sandra Bravos Parzellen: kalkhaltige Lehmböden mit hohem Steinanteil bei Labastida auf rund 650 Metern, ältere Anlagen bei Villabuena de Álava auf etwa 500 Metern, dazu Rebland bei Rivas de Tereso auf rund 700 Metern, teils mit Pflanzungen aus dem Jahr 1944. Die Bodega selbst steht in Villabuena.

Der Höhenunterschied ist hier kein Prestigemerkmal, sondern das eigentliche Arbeitsinstrument. Auf 650 bis 700 Metern fällt die Temperatur nachts deutlich ab, die Reife zieht sich in die Länge, und die Säure bleibt erhalten, während der Zucker langsamer steigt. Der Kalk im Untergrund verstärkt diesen Zug und hält die Reben in trockenen Sommern über Wasserreserven im Lehm am Leben. Die Parzellen werden ohne Herbizide bewirtschaftet, gelesen wird von Hand in 15-Kilo-Kisten mit Sortierung im Weinberg.

Sandra Bravo hat vor ihrer Rückkehr in die Rioja im Jahr 2012 in Bordeaux, der Toskana, Neuseeland, Kalifornien und sieben Jahre im Priorat gearbeitet. Aus dieser Schule stammt die Arbeitsweise, die ihr Weingut von der klassischen Rioja-Industrie trennt: Herkunft der einzelnen Parzelle statt Ausbaustufen, Bodenprofil statt Fassalter. Der Tinto bündelt mehrere dieser Lagen und ist damit der Einstieg in ihr Lagenverständnis.

Jahrgang 2024 – Rioja Alavesa

2024 war in der Rioja ein nasser und im Vergleich zu den Vorjahren kühler Zyklus. Kräftige Niederschläge im März und Mai erschwerten Blüte und Fruchtansatz und kosteten Behangdichte. Zwischen dem 1. April und dem 30. Oktober fielen rund 407 mm Niederschlag – der feuchteste Vegetationsverlauf seit 2018, mehr als die Hälfte davon erst in September und Oktober. Die Durchschnittstemperaturen lagen unter dem Mittel der vorangegangenen sieben Jahre, eine einzige Hitzeperiode Ende Juli und Anfang August überschritt 35 °C. In den windexponierten Höhenlagen der Alavesa blieb der Pilzdruck dadurch beherrschbar, während tiefere Zonen stärker zu kämpfen hatten.

Die Lese begann in der Alavesa ab dem 17. September, Tempranillo folgte in der Regel ab dem 23. September; viele Betriebe zogen die Termine wegen der Regenfälle vor, um Aufplatzen und Fäulnis zuvorzukommen. Die Erntemenge fiel klein aus: 66,7 Millionen Kilo in der Rioja Alavesa, rund 264.000 Tonnen in der gesamten DOCa Rioja. Der Consejo Regulador stufte den Jahrgang im April 2025 als „Buena" ein. Stilistisch bringt 2024 der Region hellere Farbe, moderatere Alkoholgrade und höhere Säurewerte als die heißen Jahrgänge davor – ein Profil, das Bravos Arbeitsweise entgegenkommt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Tempranillo aus mehreren Parzellen der Rioja Alavesa, Jahrgang 2024. Handlese in kleinen Kisten, Sortierung im Weinberg, anschließend Kaltmazeration vor der Gärung, um Frucht und Farbe schonend zu lösen. Die Extraktion bleibt zurückhaltend, kräftige Umpumpvorgänge unterbleiben.

Der Ausbau erfolgt über rund sechs Monate in gebrauchter französischer Eiche. Das Holz liefert Sauerstoff und Struktur, aber keine Röstaromatik – der Fassanteil ist hier Werkzeug, nicht Geschmacksträger. Gefüllt wird ohne Schönung und ohne Filtration, weshalb ein leichter Bodensatz möglich ist.

Im Glas

Mittleres Rubin mit heller Randzone. In der Nase Sauerkirsche und Weichsel, dazu Blutorangenschale, getrocknete Mittelmeerkräuter und eine ätherische Note, die an Wacholder erinnert. Am Gaumen schlank gebaut, mit feinkörnigem Tannin, salzigem Kalkzug und dunkler Lakritze im Hintergrund. Der Abgang bleibt kühl und zitrisch grundiert, ohne Süße im Nachhall.

Sechs Monate gebrauchtes Holz statt zwei Jahre Neuholz: Der Tinto zeigt Tempranillo als Rebsorte, nicht als Ausbaustil.

Der Wein braucht keine Karaffe, gewinnt aber nach zwanzig Minuten im Glas an Tiefe. Kühl servieren, 15 bis 16 °C. Der säurebetonte Jahrgang 2024 trägt ihn gut über die nächsten Jahre: trinkreif ab sofort, Entwicklung bis etwa 2031.

Am Tisch

Passt zu gegrilltem Lammkotelett, Pimientos de Padrón mit Meersalz, Chorizo und gereiftem Idiazábal. Auch zu Ente, Pilzgerichten und Tomatenschmorgerichten. Durch den geringen Holzeinsatz und die klare Säure verträgt er leichtere Küche als die meisten Riojas – gebratener Fisch mit Paprika und Knoblauch funktioniert ebenso.


Produzent Sierra de Toloño – Sandra Bravo, Villabuena de Álava
Rebsorte Tempranillo
Lage Südhänge der Sierra de Toloño, Rioja Alavesa, 500–700 m
Klassifikation DOCa Rioja
Jahrgang 2024
Vinifikation Handlese · Kaltmazeration · sanfte Extraktion
Ausbau ca. 6 Monate gebrauchte französische Eiche · ohne Schönung · unfiltriert
Boden kalkhaltiger Lehm mit hohem Steinanteil
Bewirtschaftung ohne Herbizide, Handlese in 15-kg-Kisten
Trinkempfehlung 2026–2031

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Schloss Lieser Wehlener Sonnenuhr Riesling Kabinett 2022

Fruchtsüßer Weißwein · Wehlener Sonnenuhr (Mosel) · Riesling

Riesling Wehlener Sonnenuhr Wehlen · Mittelmosel Schloss Lieser (Thomas Haag) reiner Devonschiefer Kabinett · feine Restsüße niedriger Alkohol 2022

Der Schloss Lieser Wehlener Sonnenuhr Riesling Kabinett 2022 stammt von einer der größten Rieslinglagen der Welt – der berühmten Sonnenuhr gegenüber von Wehlen auf reinem Devonschiefer. Ein klassisch fruchtig-süßer Kabinett mit verspielter Leichtigkeit, feiner Restsüße und unverkennbar schiefriger Mineralität, getragen von einer pikanten, reifen Säure.


Wehlener Sonnenuhr – Weltklasse-Steillage

Thomas Haag – ältester Sohn von Wilhelm Haag (Weingut Fritz Haag) – führte Schloss Lieser an der Mittelmosel in die absolute Spitze des deutschen Weinbaus. Handarbeit in den Steillagen und spontane Vergärung sind das Markenzeichen für den sorgfältigen Umgang von Thomas Haag und seiner Familie mit den gegebenen Ressourcen.

Die VDP.GROSSE LAGE® Wehlener Sonnenuhr erstreckt sich imposant gegenüber von Wehlen entlang der Mosel und weist eine beeindruckende Hangneigung von 60 bis 100 Prozent auf. Die Südwestlage profitiert von einem einzigartigen Mikroklima durch lange Sonnenscheindauer und die starke Wärmereflexion der Böden sowie der nahen Mosel. Die Reben wachsen auf reinem Devonschieferverwitterungsboden mit hohem Gesteinsanteil, großenteils in traditioneller Einzelpfahlerziehung. Ihren Namen erhielt die Lage von einer Sonnenuhr, die der Wehlener Winzer Jodocus Prüm 1842 in den Hang setzen ließ. Hier entstehen einige der spannendsten, langlebigsten und besten Rieslinge der Welt.

Jahrgang 2022 – Mosel

2022 war an der Mosel ein warmer Jahrgang. Nach einem regnerischen Mai forderte eine lange Hitze- und Dürreperiode die Reben, die dank tiefer Verwurzelung standhielten; der späte Wetterumschwung vor der Ernte bewahrte Frische und Zartheit. So zeigt sich der Kabinett mit reifer, runder Frucht und einer pikanten, reifen Säure, die für anhaltende Frische sorgt.

Ausbau

Fruchtig-süßer Riesling Kabinett aus der Wehlener Sonnenuhr, Jahrgang 2022; 100 % Riesling.

Nach selektiver Handlese wird der Wein spontan mit den eigenen Hefen vergoren. Die Gärung wird angehalten, sodass eine feine natürliche Restsüße erhalten bleibt und der Alkoholgehalt niedrig ausfällt – die Grundlage für den leichten, verspielten Trinkfluss dieses klassischen Mosel-Kabinetts.

Im Glas

Aus dem reinen Devonschiefer der Sonnenuhr lebt dieser Kabinett von Frische und feiner Frucht: ein harmonisches Zusammenspiel diverser Fruchtnoten von weißem Pfirsich, Aprikose und Apfel, dazu Zitrus und florale Anklänge, untermalt von einer unverkennbar schiefrigen, kühl-salzigen Mineralität. Am Gaumen verspielt und leicht, mit einer feinen, ausbalancierten Restsüße, die von einer pikanten, reifen Säure aufgefangen wird – ein herrlich trinkanimierender Riesling mit anhaltender Frische und klarem, mineralischem Nachhall.

Weißer Pfirsich, Aprikose und Apfel über schiefrig-salziger Mineralität – verspielt und leicht, mit feiner Restsüße und pikanter, reifer Säure. Anhaltende Frische.

Ein eleganter, jugendlich-frischer Kabinett mit gutem Reifepotenzial. Gut gekühlt bei 9–11 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif, zu würziger asiatischer Küche, zu Sushi und leicht scharfen Gerichten sowie zu mild-würzigem Käse und fruchtigen Desserts.


Lage: Wehlener Sonnenuhr, gegenüber Wehlen an der Mittelmosel; Südwest, reiner Devonschieferverwitterungsboden mit hohem Gesteinsanteil, 60–100 % Neigung, 110 bis über 320 m; Einzelpfahlerziehung; VDP.GROSSE LAGE
Klassifikation: Riesling Kabinett (fruchtig süß); 100 % Riesling
Ausbau: selektive Handlese, Spontangärung mit eigenen Hefen, angehaltene Gärung mit feiner natürlicher Restsüße, niedriger Alkohol

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Österreich

Josef Dockner Gemischter Satz

Wein · Weißwein · Niederösterreich · Österreich

Josef Dockner Gemischter Satz ist ein junger, frisch-fruchtiger Gemischter Satz aus vier verschiedenen Weißweinsorten: Grüner Veltliner, Riesling, Gelber Muskateller und Müller-Thurgau. Die Trauben wurden gemeinsam gelesen, gepresst und verarbeitet – daraus entsteht seine besondere, fruchtintensive Aromatik. Der ideale Wein für gesellige Stunden.


Niederösterreich / Kremstal

Der Winzerhof Familie Dockner liegt in Theiß im Kremstal (Niederösterreich). Der Gemischte Satz ist eine traditionsreiche österreichische Spezialität: Verschiedene Rebsorten stehen gemeinsam im Weingarten und werden zusammen geerntet und verarbeitet – ein lebendiges Stück Weinbaugeschichte.

Rebsorten und Ausbau

Feldblend aus Grüner Veltliner, Riesling, Gelber Muskateller und Müller-Thurgau. Die Trauben werden gemeinsam gelesen, gepresst und vergoren; erst durch dieses Zusammenspiel der Sorten entsteht die typische, fruchtintensive Aromatik. Der Ausbau erfolgt fruchtbetont im Edelstahltank.

Im Glas

Helles Grüngelb. In der Nase frisch und fruchtig, mit hellem Apfel, Zitrus und einem würzig-floralen Anklang des Gelben Muskatellers. Am Gaumen saftig, vielschichtig und unkompliziert, mit klarer Frische und animierendem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als geselliger Aperitif oder vielseitiger Speisebegleiter.

Passt zu: Jause, Vorspeisen, Geflügel, Fisch und leichter Küche.


Lage: Niederösterreich (Kremstal, Theiß); Winzerhof Familie Dockner
Klassifikation: Niederösterreich – Gemischter Satz aus Grüner Veltliner, Riesling, Gelber Muskateller & Müller-Thurgau
Ausbau: gemeinsame Lese und Vergärung (Feldblend); Edelstahltank

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Schwedhelm Kreuzberg Riesling 2023 trocken Magnum

Wein · Weißwein · Pfalz · Deutschland

Schwedhelm Kreuzberg Riesling 2023 vom Zeller Kreuzberg strotzt nur so vor packender, klarer Mineralik. Ein Aromenpotpourri von Aprikose, Zitrone und Pfirsich sowie ein Hauch frischer Kräuter vollenden den genussvollen Trinkfluss – hier in der festlichen 1,5-Liter-Magnum.


Pfalz / Zeller Kreuzberg

Das Weingut Schwedhelm ist im Zellertal in der nördlichen Pfalz beheimatet. Die Lage Zeller Kreuzberg mit ihren kalkmergelgeprägten Böden ist bekannt für mineralische, spannungsreiche Rieslinge mit klarer Herkunftshandschrift.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Riesling. Der Ausbau stellt die packende, klare Mineralität und die frische Frucht der Lage in den Vordergrund. In der 1,5-Liter-Magnum, die eine besonders harmonische, langsame Reifung begünstigt. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Grüngelb. In der Nase ein Aromenpotpourri von Aprikose, Zitrone und Pfirsich mit einem Hauch frischer Kräuter. Am Gaumen packend mineralisch und klar, mit saftiger Frucht, animierender Säure und einem genussvollen, langen Trinkfluss.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen; die Magnum ist ideal für besondere Anlässe.

Passt zu: Fisch, Meeresfrüchten, hellem Fleisch, Spargel und asiatischer Küche.


Lage: Pfalz, Zellertal, Zeller Kreuzberg (Deutschland); Weingut Schwedhelm
Klassifikation: Lagenwein – 100 % Riesling, trocken
Ausbau: mineralitätsbetont (Kalkmergel)
Gebinde: Magnum, 1,5 Liter
Jahrgang: 2023

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Spirituosen

Cognac Seguinot Age Inconnu

Spirituose · Cognac · Grande Champagne · Frankreich

Seguinot Cognac Age Inconnu besticht durch seine elegante bernsteinfarbene Farbe und ein vielschichtiges Aromenspiel, das subtile holzige Noten mit einem Hauch Rauch verbindet. Ein außergewöhnlicher Blend aus Eaux de Vie der Grande Champagne, bekannt für hohe Qualität und Raffinesse.


Herkunft / Grande Champagne

Der Age Inconnu stammt aus der Grande Champagne, dem 1er Cru und besten Cru der Cognac-Region. Das Haus Seguinot ist für die hohe Qualität und Finesse seiner Brände bekannt. Die Grande Champagne mit ihren kalkreichen Böden bringt besonders feine, langlebige Eaux de Vie hervor.

Herstellung und Reifung

Ein Blend aus Eaux de Vie der Grande Champagne (1er Cru). Die lange Reifung von mindestens 30 Jahren in Limousin-Eichenfässern verleiht ihm Tiefe, Komplexität und eine außergewöhnliche Finesse.

Im Glas

Elegantes Bernstein. In der Nase vielschichtig, mit subtilen holzigen Noten und einem Hauch Rauch. Am Gaumen entfaltet er eine bemerkenswerte Länge, angereichert mit würzigen Nuancen und dem feinen Aroma bitterer Orangen; tief, komplex und harmonisch balanciert.

Pur genießen

Pur bei Zimmertemperatur in einem Cognac-Schwenker genießen – ein Digestif für anspruchsvolle Genießer.

Ideal: pur als Digestif, zu dunkler Schokolade oder zu einer guten Zigarre.


Herkunft: Grande Champagne, 1er Cru (Frankreich); Maison Seguinot
Art: Cognac Grande Champagne (Age Inconnu)
Reifung: mindestens 30 Jahre in Limousin-Eichenfässern

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Frankreich

Domaine Sylvain Cathiard Hautes Cotes de Nuits 2023

Rotwein · Bourgogne Hautes Côtes de Nuits · Pinot Noir

Pinot Noir Hautes Côtes de Nuits AOC Côte de Nuits 2023 mehrere Parzellen · Villers-la-Faye

Der Bourgogne Hautes Côtes de Nuits 2023 der Domaine Sylvain Cathiard et Fils ist die Haupt-Cuvée des Guts aus den Höhenlagen über der Côte – saftiger, mineralischer Pinot Noir mit heller, reiner Frucht und der unverwechselbaren Cathiard-Handschrift.


Hautes Côtes de Nuits – tonreiche Höhenlage in Villers-la-Faye

Diese dritte „Village"-Cuvée der Hautes Côtes fügte Sébastien Cathiard ab 2021 hinzu. Sie stammt aus mehreren Parzellen in Villers-la-Faye im südlichen Teil der Hautes Côtes de Nuits, oberhalb von Prémeaux-Prissey – dem Dorf, in dem Sébastien lebt. Die tiefen, tonreichen Böden geben dem Wein einen fließenden, gourmandhaften und fruchtreinen Stil.

Die kühlere Höhenlage über der Côte bewahrt Frische und Spannung. Die in Vosne-Romanée beheimatete Domaine hält diese Cuvée bewusst erschwinglich.

Jahrgang 2023 – Hautes Côtes de Nuits

2023 brachte im Burgund eine gesunde und großzügige Ernte. Ein warmer Sommer wurde durch Septemberregen ausbalanciert, sodass die Trauben reif, aber nicht überreif gelesen wurden.

Gerade in warmen Jahrgängen spielt die Höhenlage ihren Vorteil aus: kühle Reife und nahtlose Trinkigkeit bei erhaltener Frische.

Vinifikation und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023.

Vollständig entrappt nach sorgfältiger Selektion, rund zehn Tage Kaltmazeration, anschließend Spontangärung über 10–30 Tage. Der Ausbau dauert 15–18 Monate im Fass (überwiegend Tonnellerie Rémond), mit bewusst reduziertem Anteil neuen Holzes (Regional-Niveau etwa 20–25 %). Abgefüllt wird ungeschönt und unfiltriert; Bewirtschaftung ohne Herbizide (nicht zertifiziert).

Im Glas

Helle, klare rote Frucht mit Erdbeere und Himbeere im Vordergrund, dazu feine Würze. Am Gaumen saftig, hell und lebendig, mit salzigem Auftakt und einer mineralischen Ader, die alles unterlegt; harmonisch und auf der etwas fülligeren, runderen Mittelgaumen-Seite, mit strukturiertem Abgang.

Helle, reine Frucht auf mineralischem Grund – Hautes Côtes mit Cathiard-Harmonie.

Bereits jung zugänglich; Trinkfenster etwa 2026–2033. Bei 15–16 °C servieren.

Am Tisch

Geflügel, Schweinebraten, Pilzgerichte oder mittelkräftiger Käse. Ein unkomplizierter, vielseitiger Begleiter für die Alltagsküche auf hohem Niveau.


Lage: Bourgogne Hautes Côtes de Nuits; mehrere Parzellen in Villers-la-Faye, südliche Hautes Côtes, tiefe Tonböden, Höhenlage über der Côte
Klassifikation: Régionale (Bourgogne Hautes Côtes de Nuits AOC)
Ausbau: Pinot Noir; 100 % entrappt, ~10 Tage Kaltmazeration, 15–18 Monate Fass, ca. 20–25 % neues Holz, ungeschönt und unfiltriert · ohne Herbizide (nicht zertifiziert)

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Länder/Regionen

Henri Boillot Puligny-Montrachet Les Folatières 1er Cru blanc 2022

Weißwein · Puligny-Montrachet Premier Cru · Chardonnay

Chardonnay Les Folatières · 1er Cru Puligny-Montrachet Oberhang · steiniger Kalk/Mergel 2022

Der Puligny-Montrachet Les Folatières 1er Cru 2022 von Henri Boillot ist ein kraftvoller, zugleich mineralischer Chardonnay aus einer der renommiertesten Premier-Cru-Lagen von Puligny. Klare Frucht, feine Mineralität und eine elegante Struktur prägen diesen Wein aus der Hand einer gesuchten Adresse.


Les Folatières – Premier Cru am Oberhang

Les Folatières zählt zu den größeren und angesehensten Premier Crus von Puligny-Montrachet. Die Lage liegt am oberen, teils steilen Hang in Richtung Blagny, auf steinigem Kalk- und Mergelboden; der Name leitet sich von „Folles terres" ab. Diese Bedingungen geben den Weinen Kraft, Mineralität und Finesse.

Puligny-Montrachet an der Côte de Beaune ist weltberühmt für seine Chardonnays. Die Domaine Henri Boillot zählt zu den renommierten Adressen für weißen Burgunder.

Jahrgang 2022 – Côte de Beaune

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die weißen Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Energie – ein gehaltvoller Jahrgang, der die kraftvolle, mineralische Art der Folatières schön trägt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022.

Der Ausbau erfolgt in französischer Eiche, im präzisen Stil des Guts – mit zurückhaltendem Neuholzanteil, ganz auf Mineralität und Klarheit ausgerichtet.

Im Glas

Helles Gelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase Zitrus, weiße Blüten und gelbe Frucht wie Birne und Aprikose über steiniger Mineralität. Am Gaumen kraftvoll und zugleich präzise, mit feinem Schmelz, klarer Säure und einem langen, salzig-mineralischen Abgang.

Zitrus, weiße Blüten und gelbe Frucht über steiniger Mineralität – kraftvoll, präzise und mit langem Abgang.

Jung schon zugänglich, mit gutem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 12–13 °C servieren.

Am Tisch

Fisch in heller Sauce, Krustentiere, Geflügel, Kalbsbries, dazu reifer Weichkäse. Ein Wein für die große weiße Küche.


Lage: Les Folatières (1er Cru), Puligny-Montrachet (Côte de Beaune); Oberhang, steiniger Kalk/Mergel
Klassifikation: Puligny-Montrachet Premier Cru
Ausbau: Chardonnay; Ausbau in französischer Eiche

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Henri Bourgeois Sancerre La Princesse

Weißwein · Sancerre · Sauvignon Blanc · Loire

Henri Bourgeois Sancerre La Princesse ist ein Sauvignon Blanc aus der Appellation Sancerre an der Loire. Er stammt von den Ton- und Steinhügeln um das Dorf Chavignol, der Heimat des Hauses Henri Bourgeois. Im Glas Zitrusfrüchte, ein leichter Ton von Stachelbeere und Passionsfrucht.


Sancerre / Chavignol

Sancerre an der Loire ist eine der berühmtesten Sauvignon-Blanc-Appellationen der Welt. La Princesse stammt von den Ton- und Steinhügeln um das Dorf Chavignol, wo das Haus Henri Bourgeois beheimatet ist. Diese kalk- und tonreichen Böden verleihen dem Wein seine gut eingebundene Mineralität und Frische.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht aus Sauvignon Blanc. Der Ausbau stellt die klare Frucht und die mineralische, frische Prägung des Sancerre-Terroirs in den Vordergrund.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase Zitrusfrüchte, ein leichter Ton von Stachelbeeren und Passionsfrucht. Am Gaumen gut eingebundene Mineralität mit Frische und einem idealen Fruchttouch. Der Abgang ist klar und animierend.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 9–11 °C servieren, als Apéritif oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Ziegenkäse (Crottin de Chavignol), Fisch, Meeresfrüchte und Salate.


Lage: Chavignol, Sancerre, Loire (Frankreich); Ton/Stein
Klassifikation: Sancerre AOC – Blanc
Ausbau: Sauvignon Blanc, mineralisch-fruchtbetonter Ausbau

Mehr erfahren ...