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9. November 2017

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Frankreich

Benjamin Leroux Corton Grand Cru 2017

Rotwein · Corton Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Corton · Grand Cru 2017 Côte de Beaune 1–2 Jahre Holzfass · unfiltriert

Der Corton Grand Cru 2017 von Benjamin Leroux ist ein reinsortiger Pinot Noir vom Corton-Hügel in der Côte de Beaune. Corton zählt zu den kernigeren, kräftigeren Roten des Burgunds; bei Leroux trifft diese Statur auf ein verführerisches Bukett reifer roter Kirschen und einen seidigen Abgang. Der Jahrgang 2017 unterlegt das mit Frische.


Corton – Grand Cru der Côte de Beaune

Corton ist der bedeutendste rote Grand Cru der Côte de Beaune und liegt am Corton-Hügel oberhalb von Aloxe-Corton, mit Anteilen in Ladoix und Pernand-Vergelesses. Die Reben stehen auf kalk- und mergelhaltigen Böden in unterschiedlicher Exposition.

Die roten Corton gelten traditionell als kräftiger und kerniger als die übrigen Côte-de-Beaune-Pinots; sie brauchen oft Zeit, gewinnen mit Reife aber an Seidigkeit. Benjamin Leroux, seit 2007 mit eigenem Haus in Beaune, arbeitet konsequent terroirbezogen und mit wenig Eingriffen.

Jahrgang 2017 – Côte de Beaune

Nach dem frostgeschädigten 2016 brachte 2017 eine gesunde, mengenmäßig großzügige Ernte. Ein früher Austrieb, nur begrenzte Frostschäden und ein warmer, trockener Sommer führten zu einer frühen Lese.

Für die roten Burgunder steht 2017 für aromatische Weine mit frischer Säure und klarer Frucht. Beim kräftiger gebauten Corton verbindet sich diese Frische mit der typischen Struktur der Lage.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2017. Selektive Lese, am Sortiertisch noch einmal von Hand verlesen.

Langsame Spontangärung mit weinbergseigenen Hefen in großen, traditionellen Holztanks. Anschließend Reife über ein bis zwei Jahre in gebrauchten Holzfässern verschiedener Größen. Vor der Abfüllung weder geschönt noch filtriert – ganz auf den Ausdruck des Terroirs ausgerichtet.

Im Glas

Verführerisches Bukett aus reifen roten Kirschen. Am Gaumen ein tänzelnder Mittelgang, getragen von guter Säure, mit feiner Würze und einem changierenden Fruchtkleid. Der Abgang ist seidig und transparent.

Kerniger Corton mit verführerischem Kirschbukett und seidigem, transparentem Abgang – Schluck für Schluck.

Schon jung zugänglich, mit einigen Jahren Flaschenreife aber zunehmend feiner. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Ente, Rind, Gerichte mit Pilzen oder Trüffel, dazu gereifter Käse. Die kräftigere Statur des Corton trägt auch herzhaftere Speisen.


Lage: Corton, Corton-Hügel (Aloxe-Corton); Kalkstein/Mergel
Klassifikation: Corton Grand Cru
Ausbau: Pinot Noir; 1–2 Jahre in gebrauchten Holzfässern, ohne Schönung und Filtration

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Spanien

Jose Gil Paraje La Canoca Single Vineyard 2024

Rotwein · Rioja DOCa · Tempranillo

Tempranillo mit etwas Viura Rioja DOCa Paraje La Canoca (Single Vineyard) San Vicente de la Sonsierra José Gil alte Terrassen · ~700 m nur 3.000 Flaschen 2024

Der José Gil Paraje La Canoca 2024 ist ein präziser, klar definierter und zugleich harmonischer Single-Vineyard-Tempranillo aus der Sonsierra – fein austariert, mit einem Hauch Viura. Er fängt die Eleganz und stille Ausdruckskraft der hohen Lagen von San Vicente authentisch ein.


La Canoca – stille Eleganz aus der Höhe

José Gil zählt mit seiner Partnerin Vicky zu den gefeierten jungen Terroir-Winzern der Rioja (Tim Atkin „Young Winemaker of the Year 2021"). Geprägt von Praktika in Burgund und an der Mosel, vinifiziert er in San Vicente de la Sonsierra lagenspezifische Weine aus alten Reben – organisch, mit Fokus auf Textur und Reinheit des Terroirs statt auf Holz.

Die Trauben stammen aus drei rund fünfzig Jahre alten Terrassenlagen unterhalb des Dorfes Peciña, die mit ihren Nord-, Ost- und Westausrichtungen das gesamte Spektrum des Valle de La Canoca abbilden. Auf knapp 700 Metern Höhe reifen die Beeren in einem kühlen, windoffenen Klima, geprägt von schluffigen Böden mit leichtem Kalkanteil. Die Parzellen sind von wilden aromatischen Kräutern umgeben – ein Detail, das sich subtil in der aromatischen Signatur des Weins widerspiegelt.

Jahrgang 2024 – Rioja

2024 war ein Jahr mit gut wassergesorgten Böden und vergleichsweise kühlem Sommer, das zu einer späten, präzise gelesenen Reife führte. In der hochgelegenen, kühlen Lage La Canoca ergibt das einen besonders feinen, klar definierten Tempranillo. Aufgrund der geringen Erträge dieses Jahrgangs stehen nur 3.000 Flaschen zur Verfügung.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Tempranillo mit einem Hauch Viura, aus dem Jahrgang 2024, Rioja DOCa, trocken.

Die Lese erfolgt von Hand; anschließend werden die Trauben weitgehend entrappt, mit einem kleinen Anteil von 5 % Rappen für zusätzliche Struktur. Die Gärung findet in unbehandelten Betontanks statt, bevor der Wein zehn Monate lang in gebrauchten 500-Liter-Fässern aus französischer Eiche reift. Ganz im Stil von José Gil steht hier nicht das Holz, sondern die Textur und die Reinheit des Terroirs im Vordergrund. Abgefüllt im September 2025.

Im Glas

Ein fein austarierter Höhen-Tempranillo von stiller Ausdruckskraft: klar definierte rote Frucht, florale Anklänge und eine kräutrige Würze, die das von wilden Kräutern umgebene Terroir widerspiegelt. Am Gaumen kühl, präzise und harmonisch, mit feiner Textur, lebendiger Frische und elegantem, gut eingebundenem Tannin – Eleganz statt Kraft.

Präzise, klar definiert und harmonisch – fein austariert, mit der stillen Eleganz der hohen Lagen von San Vicente.

Schon jetzt zugänglich, mit gutem Reifepotenzial; profitiert vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu gegrilltem und geschmortem Fleisch, zu Gerichten mit mediterranen Kräutern sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: Rioja DOCa, Paraje La Canoca, unterhalb Peciña, San Vicente de la Sonsierra (Spanien); drei Terrassenlagen (~50 J.), ~700 m, Nord-/Ost-/Westausrichtung, schluffige Böden mit leichtem Kalkanteil
Klassifikation: Rioja DOCa, Tempranillo mit etwas Viura (trocken); nur 3.000 Flaschen
Ausbau: Handlese, 5 % Ganztraube/Rappen, Gärung in unbehandeltem Beton, 10 Monate in gebrauchten 500-l-Fässern (franz. Eiche); organischer Anbau

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Spanien

Matsu El Recio

Rotwein · DO Toro · Tinta de Toro

100 % Tinta de Toro DO Toro · Zamora Reben rund 90 Jahre 22 Tage Maischestandzeit 14 Monate neue französische Eiche unfiltriert und ungeschönt

Matsu El Recio – „der Starke" – ist der mittlere Wein der Matsu-Reihe aus Toro: reinsortiger Tinta de Toro von rund 90 Jahre alten Reben, 22 Tage auf der Maische, 14 Monate in neuen französischen Eichenfässern. Dunkle Schokolade, Brom- und Heidelbeere, Vanille, Toffee und Zedernholz; dicht, vollmundig und mit langem Abgang.


Neunzig Jahre alte Reben auf Sand und Granit

Die Bodega Matsu der Vintae-Gruppe erzeugt in der DO Toro drei Weine, deren Etiketten Winzer unterschiedlichen Alters zeigen – und deren Reben von Wein zu Wein älter werden. El Recio steht in der Mitte der Reihe; das Etikett zeigt einen Mann mittleren Alters. Die Trauben stammen von rund 90 Jahre alten Stöcken.

Reben dieses Alters sind in Toro keine Seltenheit, und das hat einen Grund im Boden. Die Weinberge stehen auf Sand mit hohem Granitanteil. In solchen Böden fand die Reblaus, die Ende des 19. Jahrhunderts fast alle europäischen Weinberge zerstörte, kaum Halt; viele Anlagen in Toro stehen deshalb bis heute auf eigenen Wurzeln. Alte Stöcke tragen nur wenige Trauben, wurzeln tief und überstehen die extrem trockenen Sommer der kastilischen Hochebene besser als junge.

Die DO liegt in der Provinz Zamora am Duero, zwischen rund 620 und 750 Metern. Heiße Tage und kühle Nächte lassen Tinta de Toro – den lokalen Klon des Tempranillo mit kleinen, dickschaligen Beeren – voll ausreifen, ohne dass die Säure verloren geht. Aus der Kombination von altem Holz und dicker Schale kommen die Farbtiefe und die Gerbstoffdichte, die den Namen „der Starke" erklären.

Lange Maischestandzeit und neues Holz

Reinsortig aus Tinta de Toro. Gelesen wird von Hand, die Trauben werden anschließend selektiert. Danach bleibt der Most 22 Tage auf den Schalen – deutlich länger als beim jüngeren El Pícaro. In dieser Zeit gehen Farbe, Gerbstoffe und Aromen aus den Schalen in den Wein über, und die Gerbstoffe verbinden sich zu längeren, weicheren Ketten.

Die malolaktische Gärung läuft in neuen französischen Eichenfässern, in denen der Wein anschließend 14 Monate reift. Neues Holz gibt mehr Aroma ab als gebrauchtes – daher Vanille, Toffee und Zeder –, und die Konzentration dieser alten Reben braucht genau so viel Holz, damit es eingebunden wird statt zu dominieren. Abgefüllt wird unfiltriert und ungeschönt; ein Depot ist normal. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Tiefes, dichtes Rubinrot. In der Nase dunkle Schokolade, Brom- und Heidelbeere, dazu Vanille, Toffee und Zedernholz aus dem neuen Fass. Am Gaumen dicht und vollmundig, mit samtigen Tanninen und einem langen, würzigen Abgang.

Neunzig Jahre alte Reben, drei Wochen auf der Maische, vierzehn Monate neues Holz: El Recio trägt seinen Namen zu Recht.

Bei 16–18 °C servieren, eine bis zwei Stunden vorher karaffieren und dabei vom Depot trennen. Schon zugänglich, mit Reifepotenzial über viele Jahre.

Am Tisch

Passt zu kräftigem rotem Fleisch, Wild, Schmorgerichten, Gegrilltem und reifem Käse. In Toro steht dazu Lechazo, das Milchlamm aus dem Holzofen; ebenso passen Rinderrippe, Wildschweinragout und gereifter Manchego.


Produzent Bodega Matsu (Vintae), DO Toro
Rebsorte 100 % Tinta de Toro
Lage DO Toro, Zamora, Kastilien-León · sandige Böden mit hohem Granitanteil
Klassifikation DO Toro · trocken
Vinifikation Handlese und Traubenselektion · 22 Tage Maischestandzeit · malolaktische Gärung im neuen französischen Eichenfass
Ausbau 14 Monate in neuen französischen Eichenfässern · unfiltriert und ungeschönt
Trinkempfehlung jetzt bis in die nächsten zehn Jahre
Rebenalter rund 90 Jahre

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Feinkost

A Ricchigia Crema di Pistaccio Pistaziencreme

Feinkost · Pistaziencreme · Sizilien · Italien

A Ricchigia Crema di Pistacchio ist eine sizilianische Pistaziencreme aus feinen Pistazien. Sie überzeugt durch ihren unvergleichlichen Geschmack und ihre cremige Konsistenz – ob als Aufstrich auf frischem Weißbrot oder als besondere Zutat in Desserts. Ein wahrer Genuss für Liebhaber edler Pistazien.


Sizilien

A Ricchigia ist ein sizilianischer Hersteller, der für Spezialitäten rund um die Pistazie bekannt ist. Sizilien – allen voran die Gegend um Bronte – gilt als Heimat besonders feiner, aromatischer Pistazien.

Anbau und Verarbeitung

Die Creme wird aus feinen Pistazien hergestellt und zu einer besonders cremigen Konsistenz verarbeitet. Eine sorgfältige Verarbeitung bewahrt den intensiven, typischen Pistaziengeschmack.

Geschmack

Zartes Grün. Intensiver, unvergleichlicher Pistaziengeschmack mit feiner, nussiger Süße und cremiger Textur. Vollmundig und aromatisch.

Am Tisch

Vielseitig verwendbar – als Aufstrich oder als feine Zutat in der Küche.

Klassische Verwendung: als Aufstrich auf Weißbrot, in Desserts, für Eis, Cremes und Gebäck.


Hersteller: A Ricchigia
Produkt: Crema di Pistacchio (Pistaziencreme)
Art: Pistaziencreme
Herkunft: Sizilien (Italien)
Verarbeitung: aus feinen Pistazien, cremig
Mindesthaltbarkeit (MHD): 19.03.2027

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Spirituosen

Etxeko Patxarana Pacharan Navarro

Likör · Pacharán · Navarra · Spanien

Etxeko Patxarana Pacharan Navarro ist ein traditioneller Schlehenlikör aus Navarra. „Pacharan" (baskisch Patxaran) bedeutet „wilde Pflaume". Handverlesene Schlehenfrüchte werden sorgsam in Alkohol eingelegt und ergeben nach Monaten der Mazeration ein tiefdunkles Getränk mit süßen Schlehen und ätherischem Anis.


Navarra / Baskenland

Pacharán ist die traditionelle Likörspezialität Navarras und des Baskenlands im Norden Spaniens. Destilerías la Navarra stellt den Etxeko Patxarana nach überlieferter Art aus Schlehenfrüchten her.

Herstellung und Reifung

Für den Pacharán werden handverlesene Schlehenfrüchte in Alkohol eingelegt und über Monate mazeriert, zusammen mit Anis. So entsteht das tiefdunkle, süßlich-würzige Getränk mit seiner charakteristischen Anisnote.

Im Glas

Tiefdunkles Rot bis Braun. In der Nase und am Gaumen süße Schlehen und ätherischer Anis. Weich und aromatisch, mit der typisch fruchtig-würzigen Pacharán-Stilistik. Der Abgang ist lang.

Zum Genuss

Im Baskenland gerne als Digestif pur oder auf Eis getrunken, gut gekühlt.

Klassische Begleitung: als Digestif, pur oder auf Eis, zu Desserts und Gebäck.


Herkunft: Navarra (Spanien)
Art: Pacharán (Schlehenlikör)
Herstellung: Mazeration von Schlehen und Anis in Alkohol

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Deutschland

Metzger Hausmarke rot Liter

Rotwein · Cuvée · Pfalz · 1 Liter

Metzger Hausmarke rot ist der Pfälzer Rotwein für jeden Tag vom Weingut Uli Metzger – hier in der 1-Liter-Flasche. Dunkle Waldbeeren, Kräuter und eine milde Würze verleihen der Cuvée Struktur und Trinkfluss. Unkompliziert und dennoch mit viel Körper.


Pfalz

Das Weingut Metzger liegt in der Pfalz im Südwesten Deutschlands. Das warme Klima bringt reife, fruchtbetonte Rotweine hervor – Grundlage für diese unkomplizierte Alltagscuvée.

Assemblage und Ausbau

Die Rotwein-Cuvée wird fruchtbetont ausgebaut. Das stellt die dunkle Frucht, die milde Würze und den Trinkfluss in den Vordergrund und sorgt zugleich für Körper.

Im Glas

Tiefes Rot. In der Nase und am Gaumen dunkle Waldbeeren, Kräuter und eine milde Würze. Unkompliziert und mit viel Körper, mit gutem Trinkfluss. Der Abgang ist saftig.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren. Ein unkomplizierter Begleiter für viele Gelegenheiten.

Klassische Begleitung: Pizza, Pasta, Grillfleisch, Vesper und Käse.


Lage: Pfalz (Deutschland)
Klassifikation: Pfalz – Rotwein-Cuvée
Ausbau: Rotwein-Cuvée, fruchtbetont; 1,0 l

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Deutschland

Van Volxem Rotschiefer Kabinett 2021

Fruchtsüßer Weißwein · Saar (Rotschiefer) · Riesling

Riesling Rotschiefer Saar · Mosel Van Volxem eisenreicher roter Devonschiefer Kabinett · fruchtsüß niedriger Alkohol 2021

Der Van Volxem Rotschiefer Riesling Kabinett 2021 ist ein fruchtsüßer Saar-Riesling von eisenreichem rotem Devonschiefer – ein animierendes Spiel aus reifer Frucht, zarter Süße, feiner Säure und belebender Mineralität. Bei niedrigem Alkohol ein herrlich leichter, trinkanimierender Genuss, der nach dem nächsten Glas verlangt.


Rotschiefer – eisenreicher roter Devonschiefer

Van Volxem in Wiltingen an der Saar wurde von Roman Niewodniczanski aus einem traditionsreichen Gut zu neuem Weltruhm geführt. Das Weingut bewirtschaftet ausschließlich Schiefersteillagen der Saar nach Handarbeit – Hänge, die in ihren Ursprüngen bis in die Römerzeit zurückreichen.

Der Rotschiefer stammt von den eisenreichen, roten Devonschiefer-Böden der Saar. Dieser besondere Untergrund verleiht dem Riesling seine reife, würzige Frucht und jene salzig-mineralische Tiefe, die nur diese einzigartige Schieferlandschaft hervorzubringen vermag. Das eher kühle Klima an der Saar bewahrt dabei die feine, lebendige Säure.

Jahrgang 2021 – Saar

2021 war an der Saar ein kühler, klassischer Jahrgang – ideal für die feinfruchtige Kabinett-Stilistik. Die langsame Reife bewahrte eine lebendige, präzise Säure, die der reifen Frucht und der feinen Restsüße ein elegantes Gegengewicht gibt. Das Ergebnis ist ein besonders frischer, animierender und ausgewogener Kabinett.

Ausbau

Fruchtsüßer Riesling Kabinett (VDP.Gutswein) von der Saar, Jahrgang 2021; 100 % Riesling von eisenreichem rotem Devonschiefer.

Der Wein wird aus gesunden, goldgelb gereiften Beeren vinifiziert und spontan vergoren. Die Gärung wird angehalten, sodass eine feine natürliche Restsüße erhalten bleibt und der Alkoholgehalt niedrig ausfällt – die Grundlage für den leichten, animierenden Trinkfluss dieses klassischen Saar-Kabinetts.

Im Glas

Aus dem eisenreichen roten Schiefer und der kühlen Saar lebt dieser Kabinett von seinem Spiel aus Frucht und Mineralität: helles Goldgelb mit grünlichen Reflexen, dazu reife Aromen von Aprikose, Mirabelle und Weinbergspfirsich, Zitrus und gelbem Apfel, untermalt von einer rauchig-erdigen, salzigen Mineralität. Am Gaumen charmant und saftig, mit einer feinen, nie dominanten Restsüße, die von einer lebendigen Säure und mineralischem Zug perfekt aufgefangen wird – leicht, filigran und herrlich trinkanimierend.

Reife Aprikose, Mirabelle und Weinbergspfirsich über salziger Schiefer-Mineralität – feine Süße, lebendige Säure, leicht und trinkanimierend.

Ein vielseitiger, jugendlich-frischer Riesling mit gutem Reifepotenzial. Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif und Solist auf der Terrasse, zu würziger asiatischer Küche, zu Sushi und leicht scharfen Gerichten sowie zu mild-würzigem Käse und fruchtigen Desserts.


Lage: Rotschiefer-Lagen an der Saar (Mosel); eisenreiche, rote Devonschiefer-Verwitterungsböden; ohne Herbizide bewirtschaftet
Klassifikation: VDP.Gutswein; Riesling Kabinett (fruchtsüß); 100 % Riesling
Ausbau: Spontangärung, angehaltene Gärung mit feiner natürlicher Restsüße, niedriger Alkohol

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Weine

Domaine Saint-Lannes rosé

Dieser vollmundige Rosé wurde aus sonnengereiften Trauben der Rebsorten Merlot und Cabernet Sauvignon gekeltert. Er duftet nach Sommer und roten Früchten wie Himbeere und Kirsche.

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