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1. April 2018

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Frankreich

Rotem & Mounir Saouma Châteauneuf-du-Pape Magis blanc 2023

Weißwein · Châteauneuf-du-Pape · Grenache Blanc

Grenache Blanc · Clairette · Roussanne · Bourboulenc AOC Châteauneuf-du-Pape Pierredon · Bédarrides Kalkstein neue 500-l-Fässer ca. 2 Jahre auf der Vollhefe 2023

Der Rotem & Mounir Saouma Châteauneuf-du-Pape Magis blanc 2023 ist ein weißer Châteauneuf hauptsächlich aus Grenache Blanc, ergänzt um kleine Anteile Clairette, Roussanne und Bourboulenc. Die Trauben stammen im Kern aus der kalksteinreichen Lage Pierredon in Bédarrides. Rund zwei Jahre auf der Vollhefe in neuen 500-Liter-Fässern gereift, ist er kraftvoll und geschmeidig zugleich – mit cremigem Schmelz und feiner, salziger Spannung.


Pierredon – weißer Châteauneuf von Kalkstein in Bédarrides

Rotem und Mounir Saouma sind mit ihrem Micro-Négoce Lucien Le Moine in Beaune bekannt geworden, der für seine großen weißen Burgunder geschätzt wird. In Châteauneuf-du-Pape begannen sie mit rund zwei Hektar in Pignan und bewirtschaften heute Weinberge in allen fünf Gemeinden der Appellation. Weißwein spielt in Châteauneuf nur eine kleine Rolle, und die meisten Weißen werden jung abgefüllt. Der Magis geht bewusst den anderen Weg.

Die Trauben stammten ursprünglich vollständig aus der Lage Pierredon in Bédarrides, deren Boden von Kalkstein geprägt ist. Inzwischen haben die Saoumas zusätzlich Parzellen in Courthézon mit weißen Sorten bepflanzt. Der Kalk gibt dem Wein seine salzig-mineralische Spannung, Frische und Länge – Eigenschaften, für die Magis bereits mit großen weißen Burgundern verglichen wurde.

„Magis“ ist lateinisch für „mehr“. Der Name steht für den Anspruch, weißem Châteauneuf mit langem Ausbau mehr Tiefe und Lagerfähigkeit zu geben, als in der Appellation üblich ist.

Jahrgang 2023 – Châteauneuf-du-Pape

2023 begann in der südlichen Rhône mit einem historisch trockenen Winter: Zwischen dem 21. Januar und dem 21. Februar fiel an 32 Tagen in Folge kein Regen, die längste Trockenperiode seit 1959. Es folgten ein frisches Frühjahr und ein bis in den August mäßig warmer Sommer. Bis Ende August fielen in der Region nur 200 bis 350 Millimeter Niederschlag.

Vom 20. bis 24. August erreichte eine Hitzewelle das Rhônetal, im nahen Orange wurden am 22. August 42,7 °C gemessen. Die früher reifenden weißen Sorten waren zu diesem Zeitpunkt meist schon reif und litten kaum. Die Lese zog sich bis Anfang Oktober. 2023 ergibt in Châteauneuf dichte, ausgewogene Weine, die besten Weißen mit reifer Frucht, klarer Struktur und guter Frische.

Ganztraubenpressung und zwei Jahre Vollhefe

Cuvée hauptsächlich aus Grenache Blanc, ergänzt um kleine Anteile Clairette, Roussanne und Bourboulenc, Jahrgang 2023, trocken. Die Trauben werden von Hand gelesen und als ganze Trauben kräftig gepresst. Der Most kommt direkt mit der Vollhefe in neue 500-Liter-Fässer, wo er langsam vergärt.

Anschließend reift der Wein rund zwei Jahre auf der Hefe, ohne Abstich, mit gelegentlicher Bâtonnage. Der lange, kühle Ausbau folgt der Arbeitsweise, die Mounir Saouma bei Lucien Le Moine entwickelt hat. Das 500-Liter-Format hält den Holzeinfluss geringer als eine Barrique und gibt Fülle und Textur, ohne die Frische zu überdecken.

Im Glas

Im Duft ein intensives Aromenspiel von reifer Mandarine, Limettenschale und feinen orientalischen Gewürznoten, begleitet von Anklängen an Toffee, Vanille und geröstete Nüsse. Am Gaumen kraftvoll und geschmeidig, mit cremigem Schmelz und feiner, salziger Spannung. Zitrusfrüchte, weiße Blüten und eine zarte Meeresbrise geben Energie und Präzision. Das lange, mineralisch-frische Finale zeigt die Klasse dieses Weißweins aus der Rhône.

Grenache Blanc vom Kalkstein in Bédarrides, zwei Jahre ungestört auf der Vollhefe: Mandarine, Toffee und salzige Spannung.

Mit großem Reifepotenzial, jung wie gereift ein Genuss. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Edler Fisch und Krustentiere, Geflügel und Kalb in heller Sahnesauce, cremige Pasta- und Risottogerichte sowie würzige asiatische Küche und gereifter Hartkäse.


Produzent Rotem & Mounir Saouma, Châteauneuf-du-Pape
Rebsorte hauptsächlich Grenache Blanc · Clairette, Roussanne, Bourboulenc
Lage Pierredon, Bédarrides (Kalkstein) · ergänzend Parzellen in Courthézon · südliche Rhône
Klassifikation AOC Châteauneuf-du-Pape
Jahrgang 2023
Vinifikation Handlese · Ganztraubenpressung · Gärung auf der Vollhefe in neuen 500-l-Fässern
Ausbau ca. 2 Jahre auf der Vollhefe · ohne Abstich · gelegentliche Bâtonnage

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Rebsorten

Schwedhelm Wotan Kalkfels Riesling 2021 trocken

Wein · Weißwein · Pfalz · Deutschland

Schwedhelm Wotan Kalkfels Riesling 2021 spiegelt das Zellertal wie kaum ein anderer. Aus den selektierten Trauben dieser sehr kalkhaltigen Lage zaubern die Brüder Schwedhelm einen kargen, aber straffen Riesling, der nur so vor Mineralität strotzt.


Pfalz / Wotan Kalkfels

Das Weingut Schwedhelm ist im Zellertal in der Nordpfalz beheimatet. Die Lage Wotan Kalkfels am Zeller Kreuzberg ist sehr kalkhaltig und prägt Rieslinge von kargem, straffem Charakter und ausgeprägter Mineralität.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Riesling. Aus selektierten Trauben spontan vergoren, was dem Wein seine karge, straffe Prägung und salzige Mineralität verleiht. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Grüngelb. In der Nase klar und mineralisch. Am Gaumen karg und straff, mit salzigen Noten und einer knackigen Säure, die dem Wein das gewisse „Etwas" verleihen; langer, mineralischer Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Fisch, Meeresfrüchten, hellem Fleisch, Spargel und asiatischer Küche.


Lage: Pfalz, Zellertal, Wotan Kalkfels (Deutschland); Weingut Schwedhelm
Klassifikation: Lagenwein – 100 % Riesling, trocken
Ausbau: Spontangärung; kalkgeprägt, karg und straff
Jahrgang: 2021

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Frankreich

Rotem & Mounir Saouma Chateauneuf-du-Pape Arioso 2014

Rotwein · Châteauneuf-du-Pape · Grenache

100 % Grenache Lieu-dit Pignan Rotem & Mounir Saouma Pflanzung 1930er-Jahre Ganztraubengärung 36 Monate auf der Feinhefe 2014

Der Rotem & Mounir Saouma Châteauneuf-du-Pape Arioso 2014 ist ein reinsortiger Grenache aus dem Lieu-dit Pignan, von Reben aus den 1930er-Jahren. Mit ganzen Trauben vergoren und drei Jahre ohne Abstich auf der Feinhefe gereift – in einem kühlen, schwierigen Jahrgang, der dem Wein eine für Châteauneuf ungewöhnlich schlanke, transparente Gestalt gibt.


Arioso – alte Grenache aus Pignan

Rotem und Mounir Saouma haben ihren Ruf mit dem Micro-Négoce Lucien Le Moine in Beaune aufgebaut. Ihr Einstieg in Châteauneuf-du-Pape war eine kleine Parzelle im Lieu-dit Pignan, unmittelbar neben den Lagen von Château Rayas. Dort steht reiner Grenache aus den 1930er-Jahren, der von Natur aus nur winzige Erträge bringt – das Ausgangsmaterial des Arioso.

Pignan liegt im Nordosten der Appellation, mit Blick auf den Mont Ventoux, und hat mit dem gängigen Bild von Châteauneuf wenig gemein. Statt großer galets roulés prägen Sand und Stein den Boden. Sand speichert kaum Wärme, entwässert schnell und hält den Wuchs knapp; der Grenache reift darauf langsamer und bringt hellere Frucht und feinkörnigere Gerbstoffe hervor als auf den warmen Kieselböden im Zentrum der Appellation.

Das Rebalter verstärkt diesen Effekt. Achtzigjährige Stöcke setzen von sich aus wenig Trauben an, wurzeln tief und reifen gleichmäßig – die Konzentration entsteht im Weinberg, nicht durch Extraktion im Keller.

Jahrgang 2014 – Châteauneuf-du-Pape

2014 war in der südlichen Rhône das Gegenteil eines typischen Mittelmeerjahres. Auf einen milden, feuchten Winter folgte ein früher Austrieb und ein warmes Frühjahr; dann schlug das Wetter um. Juli und August blieben kühl und regnerisch, die Reife verlief schleppend, und der Fäulnisdruck stieg. Grenache mit seinen kompakten Trauben und dünnen Schalen traf das härter als Syrah oder Mourvèdre.

Im September brachten Unwetter weiteren Regen in die Lese; wer Qualität wollte, musste scharf selektieren und Partien zurücklassen. Das Ergebnis sind leichtere, frischere Weine mit moderatem Alkohol und klarer Säure – ein klassisches Profil, das sich deutlich von den warmen Nachbarjahrgängen abhebt. Auf dem Sand von Pignan, der ohnehin auf Finesse statt Wucht ausgelegt ist, passt ein solches Jahr zum Charakter der Lage.

Ganztraubengärung und drei Jahre auf der Feinhefe

Reinsortiger Grenache, Jahrgang 2014. Die Trauben gehen samt Stielen in die Gärung, nach rund elf Tagen kühler Mazeration; Mounir Saouma wendet die Ganztraubengärung nach eigener Aussage nur beim alten Grenache von Châteauneuf an. Die Stiele liefern Struktur und eine würzige Frische – in einem kühlen Jahr ein Beitrag zur Kontur, nicht zur Härte.

Danach liegt der Wein rund 36 Monate auf der Feinhefe in Fässern zu 228 und 500 Litern, ohne Abstich und ohne Schwefel bis kurz vor der Füllung. Die Hefe zehrt den eindringenden Sauerstoff auf und polstert über ihre Mannoproteine die Textur. Das gebrauchte Holz dieser Größe steuert kaum Aroma bei – die seidige Geschmeidigkeit kommt aus der Zeit auf der Hefe.

Im Glas

Hellrubin mit deutlichem Ziegelrand – mehr Transparenz, als man von Châteauneuf erwartet. In der Nase Himbeere, rote Johannisbeere, Süßholz und Lakritz, dazu getrocknete Kräuter, Rosenblätter und ein steiniger Ton.

Am Gaumen schlank, seidig und fein gezeichnet, mit zarten Gerbstoffen und einer Säure, die den kühlen Jahrgang verrät. Die Textur aus der langen Hefezeit trägt den Wein, ohne ihn schwer zu machen. Der Abgang ist würzig, salzig und lang.

Ein kühles Jahr auf Sand, dazu drei Jahre Hefe statt neuem Holz: Châteauneuf in seiner leichtesten Form.

Eine Stunde vor dem Servieren dekantieren; ein Depot ist nach dieser Zeit normal. Bei 16–18 °C servieren. Jetzt in einer schönen Trinkphase, mit Reserve für die kommenden Jahre.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu geschmortem Rind und Ente, zu kräuterwürzigen mediterranen Schmorgerichten sowie zu Trüffelgerichten und gereiftem Käse. Das schlanke Profil des Jahrgangs empfiehlt ihn besonders für feinere Gerichte: Taube, Perlhuhn, Kalb mit Morcheln, Pilzrisotto.


Produzent Rotem & Mounir Saouma, Orange, südliche Rhône
Rebsorte 100 % Grenache
Lage Lieu-dit Pignan, Châteauneuf-du-Pape · sandig-steinige Böden · Nachbarlage von Château Rayas
Klassifikation AOC Châteauneuf-du-Pape · trocken
Jahrgang 2014
Vinifikation Ganztraubengärung mit Stielen · rund 11 Tage kühle Mazeration · ohne Abstich · Schwefelgabe erst kurz vor der Füllung
Ausbau rund 36 Monate auf der Feinhefe in Fässern zu 228 und 500 l
Rebenalter Pflanzung in den 1930er-Jahren
Trinkempfehlung jetzt bis 2032

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USA

Saxum The Hexe 2018

Rotwein · Paso Robles · Grenache-Cuvée

Grenache-dominierte Cuvée The Hexe Multi-Vineyard · James Berry & G2 Paso Robles · Kalifornien Saxum (Justin Smith) kalkreicher Boden lange Reife · Amphore & Puncheon 2018

Der Saxum The Hexe 2018 ist eine rare, um Grenache gebaute Cuvée des Kult-Erzeugers Saxum aus den Spitzenlagen James Berry und G2 in Paso Robles. Vollgewichtig, konzentriert und von großer Reinheit, mit dunkler Beerenfrucht, Lakritz, würzigen Kräutern und einer beeindruckenden Mineralität – im Stil eines großen Châteauneuf-du-Pape.


The Hexe – die „Hexe" unter den Grenaches

Saxum wurde 2000 von Justin Smith gegründet und zählt heute zu den gefragtesten Rhône-Erzeugern Kaliforniens. Der Name „The Hexe" (deutsch für Hexe) ist Programm: Für diese Cuvée wählt Justin Smith die dunkelsten, kraftvollsten und „teuflischsten" Grenache-Lots aus – jene mit der meisten Struktur und Tiefe. Der 2018er entstammt zu 60 % dem James Berry Vineyard und zu 40 % dem G2 Vineyard.

Beide Lagen liegen im Willow Creek District westlich von Paso Robles auf kargen, kalkreichen Böden, die in der Region selten sind und den Weinen Mineralität, Frische und Tiefe geben. Kühle Brisen vom nahen Pazifik mildern die sonnigen Tage und bewahren Säure und Aromatik. Bewirtschaftet wird organisch, von Hand gelesen und im Keller minimalistisch gearbeitet. Der Name Saxum ist lateinisch für „Stein".

Jahrgang 2018 – Paso Robles

2018 gilt an der kalifornischen Central Coast als herausragender Jahrgang, der einen besonders reinen, frischen und zugleich konzentrierten Stil hervorbrachte. Auf dem kalkreichen Terroir von James Berry und G2 ergibt das einen vollmundigen, tiefgründigen Grenache von großer Klarheit, dessen Fülle von einer markanten mineralischen Frische getragen wird.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 57 % Grenache, 15 % Mataro (Mourvèdre), 13 % Graciano, 10 % Syrah und 5 % Petite Sirah, Jahrgang 2018, trocken.

Grenache gibt dem Wein das rotfruchtige, parfümierte Rückgrat und seine schwerelose Großzügigkeit; Mataro Struktur, Erdigkeit und herzhafte Tiefe; Graciano Farbe, florale Frische und lebendige Säure; Syrah dunkle Frucht und Pfeffer; Petite Sirah Farbe und festes Tannin. Der Hexe reift charakteristisch besonders lange in verschiedenen großen Gebinden – großen Puncheons und Beton-Amphoren –, die die Frucht und die kalkige Mineralität in den Vordergrund stellen, ohne sie mit Holznoten zu überlagern. Der Wein wird nie von der Hefe abgezogen und unfiltriert sowie ungeschönt gefüllt.

Im Glas

Aus der um Grenache gebauten Cuvée und dem kalkreichen Terroir lebt dieser Wein von Parfüm und Tiefe: leuchtendes, nicht ganz undurchdringliches Purpur im Glas, dazu reichlich dunkle Beerenfrucht und schwarze Kirsche, kandierte Orange, Lakritz, pfeffrige Kräuter und florale Anklänge, untermalt von einer ausgeprägten kalkigen Mineralität. Am Gaumen vollgewichtig, konzentriert und von großer Reinheit, mit seidigem Tannin ohne harte Kanten und einer mineralischen Frische, die in einen langen, parfümierten Nachhall mündet.

Dunkle Beere und schwarze Kirsche, kandierte Orange, Lakritz und pfeffrige Kräuter über kalkiger Mineralität – konzentriert, rein und seidig, sehr lang.

Profitiert von kurzer Kellerreife; in der Jugend großzügig dekantieren. Mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu gegrilltem und geschmortem Rind, zu kräftig gewürzten mediterranen Schmorgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Multi-Vineyard-Cuvée aus James Berry (60 %) und G2 (40 %), Willow Creek District, Paso Robles (Kalifornien, USA); karge, kalkreiche Böden; organisch bewirtschaftet
Klassifikation: Paso Robles Willow Creek District; Cuvée aus 57 % Grenache, 15 % Mataro, 13 % Graciano, 10 % Syrah, 5 % Petite Sirah (trocken)
Ausbau: besonders lange Reife in verschiedenen großen Gebinden (große Puncheons und Beton-Amphoren); nie von der Hefe abgezogen, ungeschönt und unfiltriert

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Italien

Castelgreve Vin Santo 0,375 Liter

Der Vin Santo ist ein intensiv duftender Dessertwein aus der Toskana, der im Eichenholzfass reifte. In der Farbe goldgelb. Das Bukett ist voll und komplex mit Aromen von Rosinen, Aprikosen, Feigen, Trockenfrüchten und Vanille. Der Geschmack ist warm, leicht süßlich und seidig mit einem aromatischen Nachklang.

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Portugal

Feuerheerds Colheita 2011

Portwein · Douro (Portugal) · Colheita

Colheita Port (jahrgangsrein) Douro / Porto (Portugal) fassgereift (mind. 7 Jahre) süß · aufgespritet · 0,5 l 2011

Der Feuerheerd's Colheita 2011 von Barão de Vilar ist ein jahrgangsreiner, im Fass gereifter Tawny-Port aus dem Douro. Ein süßer, aufgespriteter Wein mit verschwenderischem Bukett, intensivem Gaumen und ewig langem Nachhall – in der 0,5-Liter-Flasche.


Colheita – jahrgangsreiner Tawny aus dem Douro

Colheita ist das portugiesische Wort für „Jahrgang"; Colheita-Portweine sind aufgespritete Rotweine aus einem einzigen Jahrgang. Von Gesetz wegen müssen sie mindestens sieben Jahre im Holzfass reifen, bevor sie gefüllt werden – viele Häuser lassen ihre besten Partien jedoch deutlich länger in alten, großen Fässern, bis sie ihre ideale Trinkreife erreicht haben.

So schlummern in den ehrwürdigen Kellern in Porto bemerkenswerte Schätze. Barão de Vilar führt diese Tradition mit der Marke Feuerheerd's fort.

Jahrgang 2011 – Douro

Herbst- und Winterregen des Vorjahres hatten die Bodenwasserspeicher gut auf den heißen, trockenen Sommer vorbereitet; die Wachstumsperiode verlief weitgehend problemlos. Der Hochsommer brachte jedoch sehr hohe Temperaturen bis nahe an einen Dürrezustand; einige Trauben gingen durch Sonnenbrand oder Rosinenbildung verloren. Erleichternde Regenfälle kamen Ende August bis Anfang September.

Ein fantastischer Altweibersommer brachte die Trauben zur vollen phenolischen Reife. Trotz reduzierter Erntemenge war die Qualität herausragend: hohe Fruchtkonzentration, ausgefeilte Tannine und eine grandiose Struktur prägen den 2011er.

Assemblage und Ausbau

Aufgespriteter Portwein aus traditionellen Douro-Rebsorten, Jahrgang 2011.

Die lange Reife in alten, großen Holzfässern verleiht dem Wein die typische Tawny-Aromatik und eine seidige Textur, bevor er gefüllt wird.

Im Glas

Bernsteinfarben mit Reife. In der Nase getrocknete Feigen, Datteln und Rosinen, Karamell und Toffee, Walnuss und Mandel, Orangenzeste und feine Gewürze. Am Gaumen süß und seidig, mit intensivem Geschmacksbild und einem ewig langen, delikaten Nachhall.

Getrocknete Früchte, Karamell und Walnuss über seidiger Süße – ein verschwenderisches Bukett mit ewig langem Nachhall.

Bei 14–16 °C servieren; nach dem Öffnen über Wochen haltbar. Für besondere Momente.

Am Tisch

Zu kräftigem und blauem Käse, dunkler Schokolade, Desserts und Nüssen – oder solo als Digestif. Ein Gaumenschmeichler für besondere Anlässe.


Lage: Douro / Porto (Portugal)
Klassifikation: Porto DOP – Colheita (jahrgangsreiner Tawny)
Ausbau: aufgespritet; jahrgangsrein, lange Reife im großen Holzfass

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Länder/Regionen

Ghislaine Barthod Bourgogne rouge 2023

Rotwein · Bourgogne · Pinot Noir

Pinot Noir Bourgogne AOC Chambolle-Musigny (Côte de Nuits) mittelschwer · elegant 2023

Der Bourgogne Rouge 2023 der Domaine Ghislaine Barthod ist ein mittelschwerer, reinsortiger Pinot Noir von einer der gesuchten Adressen aus Chambolle-Musigny. Geradlinige Aromen von satten Kirschen, Himbeere, Rosenwasser, Veilchen und Würze treffen auf einen fleischigen, zugleich sehr eleganten Körper.


Bourgogne aus der Hand einer Chambolle-Ikone

Die Domaine Ghislaine Barthod ist in Chambolle-Musigny in der Côte de Nuits beheimatet und für ihre Premier Crus berühmt. Der Bourgogne Rouge stammt aus Parzellen rund um Chambolle auf klassischen Kalk- und Tonböden und gilt als Musterbeispiel dafür, wie viel Finesse ein regionaler Burgunder zeigen kann.

Die sorgfältige Handschrift des Guts prägt den Wein bereits auf dieser zugänglichen Stufe – mit Eleganz und klarer Frucht.

Jahrgang 2023 – Côte de Nuits

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein, der Sommer verlief überwiegend gut.

Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück. Für die roten Burgunder steht 2023 für Tiefe, Farbe und Eleganz – klare Frucht, feine Würze und geschliffene Tannine bei großzügiger Erntemenge.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – mit zurückhaltendem Holzeinsatz, ganz auf reine Frucht und Finesse ausgerichtet.

Im Glas

Geradlinige Aromen von satten Kirschen, etwas Himbeere, Rosenwasser, Veilchen und Gewürzen. Der Körper hat Volumen, mundet recht fleischig und erinnert an rote Früchte und etwas Lakritz. Finessenreich und sehr elegant gleitet der Wein ab – ein purer, klarer Pinot Noir.

Satte Kirsche, Rosenwasser und Veilchen über fleischigem, zugleich feinem Körper – ein purer, eleganter Pinot Noir.

Schon jung zugänglich, über einige Jahre gut lagerfähig. Bei 15–16 °C servieren.

Am Tisch

Geflügel und Ente, Charcuterie, Gerichte mit Pilzen, dazu mittelreifer Weichkäse. Ein vielseitiger, eleganter Begleiter für die feine Küche.


Lage: Bourgogne (Côte de Nuits); Parzellen um Chambolle-Musigny, Kalk-/Tonböden
Klassifikation: Bourgogne AOC
Ausbau: Pinot Noir; Holzfassausbau, zurückhaltender Holzeinsatz

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Spirituosen

Faude feine Brände Himbeergeist

Spirituose · Geist · Baden · Deutschland

Faude Himbeergeist ist ein kraftvoller Frucht-Geist aus der Hausbrennerei Faude am Kaiserstuhl. Aus frischen, handgepflückten Gartenhimbeeren – intensiv und ausdrucksstark, mit dem vollen Aroma reifer Himbeeren.


Herkunft

Hergestellt von Florian Faude in seiner Hausbrennerei in Bötzingen am Kaiserstuhl (Baden), bekannt für sortenreine, handwerkliche Edeldestillate. Verarbeitet werden frische, handgepflückte Gartenhimbeeren aus der Region – tagesfrisch und in bester Qualität.

Mazeration und Destillation

Da Himbeeren zu wenig Zucker für eine vergärbare Maische liefern, entsteht ein Geist: Die Früchte werden in reinem Getreidealkohol mazeriert und nach kurzer Zeit abdestilliert, sodass nur die feinsten, saubersten Aromen ins Destillat gelangen. Ohne Zusatz von Aromen, Zucker oder Farbstoff.

Im Glas

Klar und kristallrein. In der Nase intensiv und vollfruchtig nach frischen Himbeeren. Am Gaumen kraftvoll und ausdrucksstark, mit klarer Beerenfrucht und langem, aromatischem Nachhall.

Pur und im Drink

Gut gekühlt pur aus dem Glas, als Digestif – oder als ausdrucksstarke Basis für Longdrinks und Cocktails.

Klassisch: pur, als Digestif, im Longdrink oder Cocktail.


Herkunft: Bötzingen am Kaiserstuhl, Baden (Deutschland)
Art: Himbeergeist (Frucht-Geist) aus handgepflückten Gartenhimbeeren
Herstellung: Mazeration in Getreidealkohol, kurze Destillation; ohne Zucker oder Farbstoff

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