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27. November 2018

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Weine

Radio Boka Verdejo

Weißwein · Verdejo · Castilla · Spanien

Radio Boka Verdejo ist ein frischer, trockener Weißwein von Hammeken Cellars aus Spanien. Reinsortig aus der Verdejo-Traube, zeigt er sich goldgelb mit grünlichen Reflexen und sommerlich-fruchtiger Aromatik.


Castilla

Radio Boka ist die unkomplizierte Linie von Hammeken Cellars, dessen Heimat an der sonnigen Mittelmeerküste bei Valencia liegt. Der Verdejo trägt die Herkunftsangabe Vino de la Tierra de Castilla. Verdejo gilt als eine der prägenden Weißweinsorten Spaniens.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Verdejo. Die Trauben werden temperaturkontrolliert im Edelstahl vergoren, um die frische, fruchtbetonte Aromatik zu bewahren. Jung gefüllt, bleibt der Wein knackig und unkompliziert.

Im Glas

Goldgelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase sommerliche Aromen von Zitronenschale, reifem grünem Apfel und Lindenblüten, dazu ein Hauch heller tropischer Frucht. Am Gaumen voll und saftig, mit einem schönen mineralischen Touch und frischer Säure.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als Aperitif oder zu leichter Küche.

Klassische Begleitung: Fisch, Meeresfrüchte, Salate und helles Fleisch.


Lage: Castilla-La Mancha (Spanien)
Klassifikation: Vino de la Tierra de Castilla – Weißwein (trocken)
Ausbau: Edelstahl, jung gefüllt

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Portugal

Justino´s Madeira Fine Dry

Madeira · Likörwein · trocken · Portugal

Justino's Madeira Fine Dry ist ein trockener Madeira aus Portugal – ein gespriteter Likörwein aus den Rebsorten Negra Mole und Complexa. Mit leicht oxidativen Noten und getrockneten Früchten eignet er sich als Aperitif ebenso wie zum Verfeinern kräftiger Saucen.


Madeira

Madeira liegt als subtropische Insel im Atlantik, rund 850 km vom portugiesischen Festland entfernt. Justino's Madeira zählt mit Wurzeln bis 1870 zu den ältesten und größten Madeira-Häusern der Insel.

Bereitung und Reifung

Aus Negra Mole und Complexa. Die Gärung wird durch Zugabe von Weindestillat gestoppt; bei der trockenen Stilistik geschieht das spät, sodass kaum Restsüße bleibt. Anschließend durchläuft der Wein die typische Estufagem (Erwärmung auf 45–50 °C) und reift drei Jahre im Eichenfass.

Im Glas

Bernsteinfarben. In der Nase leicht oxidative Noten, getrocknete Datteln und Unterholz. Am Gaumen trocken und würzig, mit Anklängen von dunklem, frischem Brot, Nuss und Karamell, getragen von einer lebhaften Säure. Langer, herber Abgang.

Als Aperitif

Leicht gekühlt bei 10–13 °C servieren – ein klassischer Starter in den Abend oder Aperitif, auch auf Eis mit einer Zeste Zitrone. In der Küche verfeinert er kräftige Saucen und Schmorgerichte.

Passt zu: Oliven, Mandeln, Suppen, herzhaften Saucen und Hartkäse.


Lage: Madeira (Portugal)
Klassifikation: Madeira DOP – Fine Dry (trocken, 3 Jahre)
Ausbau: Estufagem, 3 Jahre im Eichenfass

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Weine

Dönnhoff Schloßböckelheimer Felsenberg Riesling GG 2025

Weißwein · VDP.Großes Gewächs · Riesling trocken

100 % Riesling Schloßböckelheimer Felsenberg · Felsentürmchen VDP.Große Lage · Großes Gewächs 2025 Porphyr und Melaphyr Reben 25–50 Jahre ca. 40 hl/ha

Der Dönnhoff Felsenberg „Felsentürmchen" Riesling GG 2025 stammt aus den steilsten Parzellen im Herzen des Schloßböckelheimer Felsenberg, VDP.Große Lage. Der Untergrund ist roter vulkanischer Hartstein – Porphyr und Melaphyr. Selektive Handlese in mehreren Durchgängen, rund 40 hl/ha, Ausbau in großen Eichenholzfässern und Edelstahl. Der rauchig-feuersteinige Charakter dieses Weins kommt direkt aus dem Gestein.


Felsenberg „Felsentürmchen" – Vulkangestein über der Nahe

Der Felsenberg fällt bei Schloßböckelheim als sehr steiler Südhang zur Nahe ab, mit 45 bis 55 Prozent Neigung und einem Hangfuß auf etwa 125 Metern. Der Fels darunter ist vulkanischen Ursprungs: Porphyr und Melaphyr, harte Ergussgesteine aus dem Perm, überlagert von einer dünnen Schicht steinigen, braungrauen Lehms. Das Gestein erwärmt sich schnell, hält die Wärme über die Nacht und lässt Wasser ungebremst abziehen. Bestockt ist die Lage ausschließlich mit Riesling.

Aus diesem Wärmehaushalt folgt der eigentliche Vorteil der Lage: ein früher Vegetationsbeginn und damit eine ungewöhnlich lange Reifephase. Die Trauben hängen länger am Stock, ohne dass die Zuckerreife davonläuft – die Grundlage für Weine, die Kraft und Säure gleichzeitig tragen. Das namensgebende Felsentürmchen, ein aus dem Hang ragender Felskopf, markiert den Kern der Lage; Dönnhoff nutzt für dieses Große Gewächs die besten steilen Parzellen ringsum mit Reben im Alter von 25 bis 50 Jahren.

Direkt benachbart liegt die Kupfergrube, angelegt auf dem Gelände eines aufgelassenen Kupferbergwerks – auch sie vulkanisch, aber kühler und später. Der Felsenberg ist im Vergleich der wärmere, frühere Hang; seine Weine zeigen mehr Substanz und weniger scharfe Kante. Innerhalb des Dönnhoff-Portfolios steht er für Rauch und Feuerstein, während der Kies des Kreuznacher Krötenpfuhls Fülle und der Rotliegend-Sandstein in Roxheim Kräuterwürze liefern.

Jahrgang 2025 – Nahe

Nach ausreichenden Niederschlägen im Frühjahr und leicht überdurchschnittlichen Temperaturen stand an der Nahe ein dichter Traubenbehang; Spätfröste und lokaler Hagel kosteten einzelne Gemarkungen Menge. Der warme, trockene August gab dem Jahrgang seine Richtung: Die Zuckerreife legte so schnell zu, dass die Mostgewichte bereits Anfang September hohe Werte erreichten. Anders als in vergleichbar heißen Jahren blieb die Säure dabei erhalten – ein Verlauf, den Winzer der Region mit 2015 verglichen.

Die Lese zählte zu den frühesten und schnellsten in der Geschichte des Anbaugebiets. Zum Wendepunkt wurde der Regen am 23. und 24. September: Davor kam makelloses Lesegut in den Keller, danach war Selektion Pflicht. Anfang Oktober war an der Nahe fast alles gelesen. Die Erntemenge blieb bei 246.000 Hektolitern, drei Prozent unter dem Vorjahr und rund 21 Prozent unter dem langjährigen Mittel. Für den früh startenden Felsenberg bedeutete das: reifes Material zu einem Zeitpunkt, an dem die Lese noch selbst über den Termin entscheiden konnte – hier wurde in mehreren Durchgängen selektiv gelesen statt in einem Zug abgeerntet.

Assemblage und Ausbau

100 Prozent Riesling aus dem Jahrgang 2025, zu 100 Prozent selektiv von Hand gelesen in mehreren Durchgängen, bei einem Ertrag von rund 40 hl/ha. In dieser Hangneigung ist jeder Arbeitsgang Handarbeit. Nach schonender Pressung reift der Wein in klassischen großen Eichenholzfässern und Edelstahl – das gebrauchte Holz liefert Sauerstoffzutritt und Bindung, kein Holzaroma.

Der Ausbau folgt einem zweistufigen Hefeprogramm: mindestens sechs Monate auf der Vollhefe, anschließend zwei weitere Monate auf der Feinhefe. Die lange Vollhefephase ist der Grund für die dichte, fast salzige Textur dieses Weins; sie bindet die Reife des Jahrgangs 2025 in Struktur, statt sie in Fülle laufen zu lassen.

Im Glas

Helles Gelb mit grünem Schimmer. In der Nase Feuerstein und Rauch vor gelbem Steinobst, Zitrusschale und einer kühlen Kräuterwürze. Am Gaumen kraftvoll und dicht, getragen von reifer, feiner Säure und einer kristallinen, salzig-mineralischen Struktur, die den Wein bis weit in den Abgang hinein zusammenhält. Die Länge ist die eigentliche Auffälligkeit dieser Lage.

Porphyr und Melaphyr erwärmen sich schnell und speichern lange – daraus entsteht der frühe Austrieb und die lange Reifephase, die dem Felsenberg seine Substanz gibt.

In der Jugend verschlossen. Dieses Große Gewächs braucht Zeit und entwickelt sich zwischen 2029 und 2038; die Konzentration des kleinen Jahrgangs 2025 trägt es bis 2042. Junge Flaschen mindestens eine Stunde vorher dekantieren, bei 11–13 °C im großen Glas servieren – der Rauchton öffnet sich erst mit Luft und Temperatur.

Am Tisch

Zu gebratenem Steinbutt und Loup de mer, zu Jakobsmuscheln mit Blumenkohl, zu Kalbsbries mit Morcheln. Ebenso zu Perlhuhn, zu Schweinebauch mit Röstaromen und zu gereiftem Comté. Der rauchige Zug dieses Weins verlangt nach Pfanne oder Grill, nicht nach Rahmsauce.


Produzent Weingut Dönnhoff, Oberhausen an der Nahe
Rebsorte 100 % Riesling
Lage Schloßböckelheimer Felsenberg, Parzelle „Felsentürmchen" – Südhang, 45–55 % Neigung
Klassifikation VDP.Große Lage · Großes Gewächs, trocken
Jahrgang 2025
Vinifikation 100 % selektive Handlese in mehreren Durchgängen · schonende Pressung · ca. 40 hl/ha
Ausbau Große Eichenholzfässer und Edelstahl · mindestens 6 Monate Vollhefe · 2 Monate Feinhefe
Trinkempfehlung 2029–2042
Boden Roter vulkanischer Hartstein – Porphyr und Melaphyr, steiniger Lehm
Rebenalter 25–50 Jahre

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Weine

Willi Schäfer Graacher Himmelreich Riesling Spätlese 2025 Magnum

Weißwein · Graach (Mosel) · Riesling (Spätlese, fruchtsüß)

Riesling Graacher Himmelreich Spätlese · fruchtsüß Willi Schäfer VDP.Große Lage · Mittelmosel Blau- und Grauschiefer Steillage 45–65 % Magnum 1,5 l · 2025

Die Willi Schäfer Graacher Himmelreich Riesling Spätlese 2025 in der Magnum stammt aus einer Paradelage der Mittelmosel. Eine fruchtsüße Spätlese von filigraner Eleganz, aromatischer Tiefe und typischer Schiefermineralität.


Graacher Himmelreich – Paradelage der Mittelmosel

Das Weingut Willi Schäfer in Graach zählt zu den stillen Größen der Mittelmosel: kompromissloser Riesling von Schiefer aus drei herausragenden Lagen – Graacher Domprobst, Graacher Himmelreich und Wehlener Sonnenuhr.

Die VDP.Große Lage Graacher Himmelreich ist ein Paradebeispiel für das Potenzial der Mittelmosel-Rieslinge; teils stehen die Reben noch in traditioneller Einzelpfahlerziehung. Die nach Süd-Südwest bis Südwest ausgerichteten Weinberge (110–260 m, 45–65 % Neigung) profitieren von der reflektierenden, wärmespeichernden Wirkung der Mosel und dem natürlichen Windschutz des Tals. Die Böden aus leicht erwärmbarem Blau- und Grauschiefer prägen die Mineralität; Wasseradern im Hang sichern eine kontinuierliche Versorgung der Reben. Der Name „Himmelreich" stammt vermutlich aus dem Keltischen und bedeutet „kleiner Hügel".

Jahrgang 2025 – Graach (Mosel)

2025 startete vielversprechend: milder Frühling, warmer Frühsommer und ein hochsommerlicher August brachten die Weinberge in prächtigen Zustand, vergleichbar mit 2018. Der September mit ergiebigen Regenfällen setzte das Leseteam unter Druck – penible Selektion am Stock entschied über alles. Am 6. Oktober 2025 war die Lese beendet, früher als je zuvor in der Geschichte des Weinguts. Das Ergebnis sind Weine mit Tiefgang, Schliff und klarer Schiefermineralität.

Herstellung und Ausbau

Fruchtsüße Riesling Spätlese aus dem Graacher Himmelreich, Jahrgang 2025; 100 % Riesling von Blau- und Grauschiefer. Abgefüllt in der 1,5-Liter-Magnum.

Nach penibler Selektion und Handlese wird der Wein traditionell im Stil des Guts vinifiziert, mit kühler Gärung, die die feine Restsüße und die lebendige Schiefersäure der Spätlese bewahrt. Das Magnum-Format begünstigt eine besonders langsame, harmonische Reife.

Im Glas

Eine filigrane, fruchtsüße Spätlese: reife gelbe Frucht, Pfirsich und Aprikose, dazu Zitrus, ein Hauch weißer Blüten und eine feine, salzig-mineralische Schieferader. Am Gaumen leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, die von einer lebendigen, klaren Mosel-Säure getragen wird, und einem langen, mineralisch-frischen Nachhall.

Reife gelbe Frucht, Pfirsich und Aprikose über Zitrus und weißen Blüten, mit feiner, salzig-mineralischer Schieferader – leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, getragen von lebendiger Mosel-Säure.

Eine filigrane, sehr langlebige Mosel-Spätlese; die Magnum reift besonders harmonisch. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Zu würziger asiatischer Küche, zu Currys, zu kräftigem und blauem Käse sowie zu Desserts mit Frucht; auch solo ein Genuss.


Lage: Graacher Himmelreich (VDP.Große Lage), Mittelmosel; Süd-Südwest- bis Südwest-Steillage, 45–65 % Neigung, 110–260 m; leicht erwärmbarer Blau- und Grauschiefer; teils Einzelpfahlerziehung
Klassifikation: Riesling Spätlese, Mosel (fruchtsüß); 100 % Riesling; 1,5-l-Magnum
Ausbau: penible Selektion, Handlese, kühle Gärung, traditioneller Ausbau im Stil des Guts

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Whisky

Glenfarclas 40 Jahre

Single Malt Scotch Whisky · Highland (Speyside) · Sherryfass-Reifung

Single Malt Scotch Whisky Highland (Speyside) Glenfarclas 40 Jahre Oloroso-Sherryfass 0,7 l

Der Glenfarclas 40 Jahre Highland Single Malt ist ein Klassiker der Familienbrennerei: vier Jahrzehnte Reife in Sherryfässern schenken ihm jene generöse Sherry-Prägung, für die Glenfarclas berühmt ist – dunkle Schokolade, Trockenfrüchte, Leder und eine cognacartige Rancio-Tiefe.


Glenfarclas – Highland-Brennerei der Familie Grant

Glenfarclas liegt in Ballindalloch im Herzen der Speyside und wird seit 1865 ununterbrochen von der Familie Grant geführt – heute in sechster Generation und damit eine der wenigen wirklich unabhängigen Brennereien Schottlands. Der Name bedeutet „Tal des grünen Grases".

Die Brennblasen von Glenfarclas sind die größten der Speyside und werden – eine Seltenheit – noch direkt mit Gasflammen befeuert. Aus diesem kraftvollen, öligen Destillat entsteht ein traditioneller Highland-Malt mit ausgeprägter Sherry-Prägung. Auf dem Gelände lagern rund 68.000 Fässer in klassischen Dunnage-Warehouses, mit Beständen aus jedem Jahrgang seit 1953.

Sherry-Stil aus dem Dunnage-Warehouse

Der Charakter von Glenfarclas entsteht im Fass: Gereift wird vorrangig in Sherryfässern (Oloroso), in feuchten, kühlen Dunnage-Lagerhäusern, in denen die Fässer nur wenige Lagen hoch gestapelt liegen. Diese langsame, gleichmäßige Reife über vier Jahrzehnte verleiht dem 40-Jährigen seine dichte, vielschichtige Sherry-Würze, ohne dass die Eiche je übermäßig hervortritt.

Reifung – 40 Jahre im Sherryfass

Single Malt Scotch Whisky, mindestens 40 Jahre gereift, 0,7 l.

Vermählung sorgfältig ausgewählter, über 40 Jahre alter Sherryfässer aus den Lagerhäusern der Brennerei. Abgefüllt in der schlichten Ausstattung der Standardrange, präsentiert in einer Box, deren Gestaltung an die ikonischen Türen der Glenfarclas-Lagerhäuser erinnert.

Im Glas

In der Nase dichte dunkle Schokolade, Zigarrenkiste und Rosinen, dazu mit der Zeit Anklänge von altem Eichenholz und Leder sowie eine cognacartige Rancio-Note. Am Gaumen Christmas Cake und ein Hauch Tabak, Schokoladen-Orangen-Brownies, Kaffeebohnen und saftige Trockenfrüchte; im Hintergrund Funken von Zimt und schwarzem Pfeffer, die eine wohlige Wärme spenden.

Generöse Sherry-Fülle, wie sie nur vier Jahrzehnte im Fass schenken – komplex, rund und von großer Tiefe.

Der lange Abgang trägt dichte Noten von Sherry und Butterscotch; später entwickeln sich Bitterorangen-Marmelade und Ingwer.

Zum Genuss

Pur bei Raumtemperatur in einem tulpenförmigen Nosing-Glas genießen, ohne Eis. Ein paar Tropfen stilles Wasser können die Aromatik zusätzlich öffnen. Ein Whisky für den besonderen Moment – als Digestif oder zur Zigarre.


Brennerei / Region: Glenfarclas, Ballindalloch, Highland (Speyside), Schottland; familiengeführt seit 1865
Kategorie: Single Malt Scotch Whisky, 40 Jahre, 0,7 l
Reifung: über 40 Jahre in Oloroso-Sherryfässern, Dunnage-Warehouse; direkt befeuerte Brennblasen

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Deutschland

Van Volxem Rotschiefer Kabinett 2021

Fruchtsüßer Weißwein · Saar (Rotschiefer) · Riesling

Riesling Rotschiefer Saar · Mosel Van Volxem eisenreicher roter Devonschiefer Kabinett · fruchtsüß niedriger Alkohol 2021

Der Van Volxem Rotschiefer Riesling Kabinett 2021 ist ein fruchtsüßer Saar-Riesling von eisenreichem rotem Devonschiefer – ein animierendes Spiel aus reifer Frucht, zarter Süße, feiner Säure und belebender Mineralität. Bei niedrigem Alkohol ein herrlich leichter, trinkanimierender Genuss, der nach dem nächsten Glas verlangt.


Rotschiefer – eisenreicher roter Devonschiefer

Van Volxem in Wiltingen an der Saar wurde von Roman Niewodniczanski aus einem traditionsreichen Gut zu neuem Weltruhm geführt. Das Weingut bewirtschaftet ausschließlich Schiefersteillagen der Saar nach Handarbeit – Hänge, die in ihren Ursprüngen bis in die Römerzeit zurückreichen.

Der Rotschiefer stammt von den eisenreichen, roten Devonschiefer-Böden der Saar. Dieser besondere Untergrund verleiht dem Riesling seine reife, würzige Frucht und jene salzig-mineralische Tiefe, die nur diese einzigartige Schieferlandschaft hervorzubringen vermag. Das eher kühle Klima an der Saar bewahrt dabei die feine, lebendige Säure.

Jahrgang 2021 – Saar

2021 war an der Saar ein kühler, klassischer Jahrgang – ideal für die feinfruchtige Kabinett-Stilistik. Die langsame Reife bewahrte eine lebendige, präzise Säure, die der reifen Frucht und der feinen Restsüße ein elegantes Gegengewicht gibt. Das Ergebnis ist ein besonders frischer, animierender und ausgewogener Kabinett.

Ausbau

Fruchtsüßer Riesling Kabinett (VDP.Gutswein) von der Saar, Jahrgang 2021; 100 % Riesling von eisenreichem rotem Devonschiefer.

Der Wein wird aus gesunden, goldgelb gereiften Beeren vinifiziert und spontan vergoren. Die Gärung wird angehalten, sodass eine feine natürliche Restsüße erhalten bleibt und der Alkoholgehalt niedrig ausfällt – die Grundlage für den leichten, animierenden Trinkfluss dieses klassischen Saar-Kabinetts.

Im Glas

Aus dem eisenreichen roten Schiefer und der kühlen Saar lebt dieser Kabinett von seinem Spiel aus Frucht und Mineralität: helles Goldgelb mit grünlichen Reflexen, dazu reife Aromen von Aprikose, Mirabelle und Weinbergspfirsich, Zitrus und gelbem Apfel, untermalt von einer rauchig-erdigen, salzigen Mineralität. Am Gaumen charmant und saftig, mit einer feinen, nie dominanten Restsüße, die von einer lebendigen Säure und mineralischem Zug perfekt aufgefangen wird – leicht, filigran und herrlich trinkanimierend.

Reife Aprikose, Mirabelle und Weinbergspfirsich über salziger Schiefer-Mineralität – feine Süße, lebendige Säure, leicht und trinkanimierend.

Ein vielseitiger, jugendlich-frischer Riesling mit gutem Reifepotenzial. Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif und Solist auf der Terrasse, zu würziger asiatischer Küche, zu Sushi und leicht scharfen Gerichten sowie zu mild-würzigem Käse und fruchtigen Desserts.


Lage: Rotschiefer-Lagen an der Saar (Mosel); eisenreiche, rote Devonschiefer-Verwitterungsböden; ohne Herbizide bewirtschaftet
Klassifikation: VDP.Gutswein; Riesling Kabinett (fruchtsüß); 100 % Riesling
Ausbau: Spontangärung, angehaltene Gärung mit feiner natürlicher Restsüße, niedriger Alkohol

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Weine

Weinreich Perlen vor die Säue BIO

Hinter dem frechen Namen Weinreich „Perlen vor die Säue“ steckt ein Pétillant Naturel: Riesling und Silvaner, auf der Maische vergoren und mitten in der Gärung abgefüllt. Dort entsteht die Kohlensäure ganz von selbst – ohne Schwefel, ohne Dosage und ohne fremde Hefe.

Im Glas

Naturtrüb, mit lebhafter, feiner Perlage. Der Duft zeigt helle Frucht und viele Kräuter. Im Mund prickelnd, würzig, süffig, die Frucht klar und einer herben Struktur von der Maischegärung. Knochentrocken mit nur 0,1 g/l Restzucker und lebendiger Säure.

Mach was draus

Zum Grillabend, zu Antipasti, Flammkuchen, Salaten oder einfach zum Feierabend. Ein unkomplizierter Wein für gute Laune. Kurz vor dem Öffnen nicht schütteln, wer es klar mag – oder sanft schwenken für die trübe Variante. Serviere ihn gut gekühlt, bei 6 bis 8 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Der Name sagt es schon: Hier wird nicht gekleckert. Mein liebster Pét Nat für den Sommer.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Was ist ein Pét Nat? Pétillant Naturel ist die älteste Art, Schaumwein zu machen. Der Most kommt vor dem Ende der Gärung in die Flasche, die Gärung läuft dort zu Ende und bildet die Kohlensäure.

Warum ist er trüb? Die Hefe bleibt in der Flasche, er wird nicht degorgiert und nicht filtriert.

Riesling, Silvaner · Rheinhessen, Bechtheim · bio (DE-ÖKO-022) · Maischegärung · Pétillant Naturel · ohne Schwefel, ohne Dosage, ohne Zusatzhefen · naturtrüb · Jahrgang 2021 · Restzucker 0,1 g/l · Weingut Weinreich, Bechtheim · Stand: Oktober 2026

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Weine

Schloss Lieser Gutsriesling SL trocken 2024

Weißwein · Mittelmosel · Riesling

Riesling Gutsriesling „SL" Mittelmosel Schloss Lieser (Thomas Haag) Devonschiefer-Steillagen VDP.Gutswein · trocken selektive Handlese 2024

Der Schloss Lieser Gutsriesling „SL" trocken 2024 ist ein klassisches VDP-Meisterwerk – mit sorgfältiger Handselektion in den eigenen Steillagen der berühmten Mittelmosel kultiviert. Ein charaktervoller, trockener Riesling mit facettenreicher Frucht, Finesse und ausgeprägter Schiefermineralität, der Eleganz und Authentizität der Region in jedem Schluck verkörpert.


Schloss Lieser – Moselriesling von Thomas Haag

Thomas Haag – ältester Sohn von Wilhelm Haag (Weingut Fritz Haag) – übernahm 1992 mit seiner Frau Ute das Weingut Schloss Lieser an der Mittelmosel und führte es in die absolute Spitze des deutschen Weinbaus. Aus einem Portfolio berühmter Steillagen keltert er klassische, feine und elegante Moselrieslinge – ohne Herbizide bewirtschaftet, mit strenger selektiver Handlese und konsequent niedrigen Erträgen.

Der Gutsriesling „SL" ist die Visitenkarte des Guts: Er stammt aus den eigenen Devonschiefer-Steillagen der Mittelmosel und bringt den charakteristischen, glasklaren Schloss-Lieser-Stil bereits auf Gutsweinebene ins Glas – mit der unverkennbaren Schiefermineralität der Region.

Jahrgang 2024 – Mosel

2024 war an der Mosel ein kühler, klassischer Jahrgang. Nach einem anspruchsvollen, wechselhaften Wachstumsjahr bewahrte die langsame Reife eine lebendige, präzise Säure. Das Ergebnis sind besonders frische, filigrane und trinkanimierende Rieslinge mit klarer Struktur – ein Jahrgang wie geschaffen für die elegante, mineralische Stilistik von Schloss Lieser.

Ausbau

Trockener Riesling (VDP.Gutswein) von der Mittelmosel, Jahrgang 2024; 100 % Riesling aus den eigenen Devonschiefer-Steillagen.

Die Trauben werden in selektiver Handlese in den eigenen Steillagen gelesen. Vergoren wird schonend und auf der Feinhefe ausgebaut, um Frucht, Finesse und die klare Schiefermineralität unverfälscht zu bewahren – trocken, präzise und elegant.

Im Glas

Aus dem Devonschiefer der Mittelmosel lebt dieser Gutsriesling von Frische und Klarheit: helle, facettenreiche Frucht von Apfel, Pfirsich und Zitrus, dazu florale Anklänge und eine subtile Würze, die sich nahtlos in eine ausgeprägte, feuersteinig-salzige Schiefermineralität einfügt. Am Gaumen trocken und animierend, mit lebendiger, präziser Säure, feinem Schmelz und einem klaren, mineralischen Nachhall.

Facettenreiche Frucht von Apfel, Pfirsich und Zitrus mit subtiler Würze über feuersteinig-salziger Schiefermineralität – trocken, animierend und präzise.

Ein vielseitiger, jugendlich-frischer Riesling für den unbeschwerten Genuss. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif, zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und hellem Fleisch, zu würziger asiatischer Küche sowie zu leichten Sommergerichten und mildem Käse.


Lage: eigene Steillagen der Mittelmosel; verwitterter Devonschiefer; ohne Herbizide bewirtschaftet, selektive Handlese
Klassifikation: VDP.Gutswein; Riesling (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: selektive Handlese, schonende Gärung, Ausbau auf der Feinhefe

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