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17. November 2020

Michelin Star

Mirador de Ulia – Essen mit Ausblick

Mirador de Ulia – Donostia-San Sebastián – Spanien Der Blick hinunter auf die Stadt Donostia-San Sebastián kann vom Mirador Ulia nur als atemberaubend schön beschrieben

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Spanien

Tentenublo Escondite del Ardacho Veriquete 2016

Rotwein · Rioja Alavesa · gemischter Satz (Single Parcel)

Tempranillo · Garnacha · Viura · Malvasía u. a. Escondite del Ardacho · Veriquete gemischter Satz · Single Parcel DOCa Rioja (Alavesa) Tentenublo (Roberto Oliván) Sandstein & Mergel · 595 m · 50+ J. nur 2.175 Flaschen 2016

Der Tentenublo Escondite del Ardacho „Veriquete" 2016 ist ein reiner Einzellagenwein von einer nur 0,40 Hektar großen Parzelle auf 595 Metern Höhe über Viñaspre. Ein gemischter Satz aus allen im Weinberg stehenden Sorten – ein facettenreicher, sehr mineralischer Rioja und großes Genusskino für alle, die den besonderen Geschmack suchen.


Veriquete – 0,40 Hektar auf 595 Metern

Tentenublo ist das Projekt von Roberto Oliván aus dem Dorf Viñaspre in der Rioja Alavesa, dem baskischen Teil der Region. Die Escondite-del-Ardacho-Reihe versammelt seine Single-Parcel-Weine, die das jeweilige Mikroterroir mit größter Detailtreue übersetzen.

Der Veriquete wird aus einer lediglich 0,40 Hektar großen Parzelle gewonnen. Die Reben sind hier über fünfzig Jahre alt, ihr Ertrag ist entsprechend niedrig. Der Wingert liegt auf 595 Metern auf den Anhöhen von Viñaspre und ist im Vegetationszyklus dem atlantischen Klima ausgesetzt. Anders als bei den meisten Rotweinen stehen hier auch Weißweinreben – Roberto Oliván macht aus der Not eine Tugend und verwendet alle auf dem Weinfeld stehenden Sorten: Tempranillo, Garnacha, Viura, Malvasía und weitere. Die kargen Sandstein-Mergel-Böden ergeben einen facettenreichen, sehr mineralischen Wein.

Jahrgang 2016 – Rioja

2016 war an der Rioja ein ausgewogener Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und lebendiger Säure. Die Höhenlage mit ihrem stark atlantischen Einfluss und der kompromisslos handwerkliche Stil von Roberto Oliván bewahrten Frische und die mineralische Prägung der Sandstein-Mergel-Böden – reife Frucht und Spannung im Gleichgewicht. Mit einigen Jahren Flaschenreife zeigt sich der Wein heute in einer schönen, zugänglichen Phase.

Assemblage und Ausbau

Gemischter Satz aus Tempranillo, Garnacha, Viura, Malvasía und weiteren Sorten, Jahrgang 2016, trocken; von über 50 Jahre alten Reben aus der Einzelparzelle Veriquete (0,40 ha).

Alle im Weinberg stehenden Rebsorten – rote wie weiße – werden gemeinsam vinifiziert, ganz im Sinne des historischen gemischten Satzes. Der Wein wird kompromisslos handwerklich und terroirgetreu ausgebaut. Gesamtproduktion: nur 2.175 Flaschen.

Im Glas

Noch mostig und tintig, dann Teer, dunkle Schokolade, Mokka, Graphit, Sauerkirschen, Süßholz, eine reife, aber dennoch knackige Säure und ein formvollendeter Abgang lassen sich in diesem mustergültigen Rioja in Duft und Geschmack wiederfinden. Großes Genusskino für alle, die den besonderen Geschmack suchen und finden wollen.

Teer, dunkle Schokolade, Mokka, Graphit, Sauerkirsche und Süßholz, dazu eine reife, aber dennoch knackige Säure und ein formvollendeter Abgang – großes Genusskino.

Sollte vor dem Genuss mindestens drei Stunden dekantiert werden. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu geschmortem und gegrilltem Rind, zu kräftigen Schmorgerichten sowie zu Pilzgerichten und gereiftem Käse.


Lage: Einzelparzelle Veriquete (0,40 ha), Anhöhen von Viñaspre, Rioja Alavesa (Spanien); karge Sandstein-Mergel-Böden, 595 m, atlantisches Klima; über 50 Jahre alte Reben
Klassifikation: DOCa Rioja; gemischter Satz aus Tempranillo, Garnacha, Viura, Malvasía u. a. (trocken)
Ausbau: gemeinsame Vinifikation aller Sorten, kompromisslos handwerklich und terroirgetreu; 2.175 Flaschen

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Weine

Al Oeste Albariño 2024

Wein · Weißwein · Rías Baixas · Spanien

Monteabellón Al Oeste Albariño 2024 stammt aus dem Valle del Salnés, einer der renommiertesten Subzonen der D.O. Rías Baixas. Ein Weißwein von typischer Frische, Klarheit und Eleganz, geprägt von der Nähe zum Atlantik und den granitreichen Böden.


Rías Baixas / Valle del Salnés

Das Valle del Salnés gilt als Wiege des Albariño und als eine der besten Subzonen der D.O. Rías Baixas in Galicien. Die unmittelbare Nähe zum Atlantik und die granitreichen Böden verleihen den Weinen ihre salzige Frische und Mineralität. Erzeuger ist Bodegas Monteabellón. Der Jahrgang 2024 war wetterbedingt herausfordernd – ein warmer, feuchter Winter und ein nasses Frühjahr führten bei unterdurchschnittlicher Fruchtbarkeit zu geringeren Erträgen, dafür aber zu hoher Konzentration in den Trauben.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Albariño. Der Ausbau bewahrt die klare, fruchtbetonte Aromatik, die markante Frische und die mineralische Prägung der Atlantikküste. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Blasses Gelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase feine Aromen von weißen Blüten, Zitrusfrüchten und reifer weißer Frucht. Am Gaumen klar, gut strukturiert und sehr ausgewogen; die präsente, hervorragend integrierte Säure sorgt für Frische und eine ausgeprägte Länge im Nachhall.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Meeresfrüchten (Muscheln, Garnelen, Austern), weißem Fisch, Geflügel, frischen Salaten, milden Käsesorten sowie Sushi und Sashimi.


Lage: D.O. Rías Baixas, Valle del Salnés (Galicien, Spanien); Bodegas Monteabellón
Klassifikation: D.O. Rías Baixas – 100 % Albariño, trocken
Ausbau: frische- und mineralitätsbewahrend, auf granitreichen Böden
Jahrgang: 2024

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Rebsorten

Domaine Francois Raveneau Chablis Montée de Tonnerre Premier Cru 2023

Weißwein · Chablis Premier Cru · Chardonnay

Chardonnay Chablis · 1er Cru Montée de Tonnerre rechtes Serein-Ufer · 2,5 ha Kimmeridgium · blauer Ton 2023

Der Chablis 1er Cru Montée de Tonnerre 2023 der Domaine François Raveneau ist ein reinsortiger Chardonnay aus einer der größten Premier-Cru-Lagen von Chablis – auf Grand-Cru-Niveau. Energiegeladen und mineralisch, von einer der legendärsten und rarsten Adressen der Region.


Montée de Tonnerre – Premier Cru auf Grand-Cru-Niveau

Montée de Tonnerre liegt am rechten Serein-Ufer in unmittelbarer Nachbarschaft der Chablis Grand Crus und gilt als einer der besten Premier Crus überhaupt. Raveneaus Parzelle umfasst 2,5 Hektar in Westausrichtung; die Reben stammen zu je einem Drittel aus den 1950er-, 1970er- und 1990er-Jahren. Der Boden besteht aus kimmeridgischem Mergelkalk und blauem Ton – Grundlage für energiegeladene, mineralreiche Weine.

Die Domaine François Raveneau, 1948 gegründet (die Familie ist mit den Dauvissat verbunden), zählt zu den ikonischen Erzeugern von Chablis. Auf 8,9 Hektar wächst ausschließlich Chardonnay; gesetzt wird auf 100 % Ganztraubenpressung, Ausbau im Holzfass mit nur 10–15 % jährlich erneuerten Fässern und ohne technische Eingriffe. Die Weine sind rar und über Jahrzehnte lagerfähig.

Jahrgang 2023 – Chablis

2023 brachte in Chablis einen gesunden, großzügigen Jahrgang. Ein kühl-feuchtes Frühjahr verlangte Wachsamkeit, ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer; eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische zurück.

Für Chablis steht 2023 für reife, aromatische Frucht bei klarer Säure – ein harmonischer, klassischer Jahrgang, der die energiegeladene, mineralische Art des Montée de Tonnerre trägt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023, mit 100 % Ganztraubenpressung.

Gärung und Ausbau erfolgen im Holzfass, von dem jährlich nur 10–15 % erneuert werden – auf der Hefe und ohne technische Eingriffe. So bleiben Frucht und mineralische Linie klar erhalten.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase Zitrus, Austernschale und Feuerstein über feuchtem Stein. Am Gaumen dicht und straff, energiegeladen und mineralreich, mit salziger Mineralität, klarer Säure und langem Abgang.

Zitrus, Austernschale und Feuerstein über dichter, salziger Mineralität – energiegeladen und mit großem Reifepotenzial.

Schon zugänglich, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Austern und Plateau de fruits de mer, gegrillter Fisch, Geflügel in heller Sauce, dazu gereifter Comté. Die salzige Säure passt besonders zu Schalentieren.


Lage: Montée de Tonnerre (1er Cru), Chablis; rechtes Serein-Ufer nahe den Grand Crus; kimmeridgischer Mergelkalk & blauer Ton, Westlage, 2,5 ha, Reben aus den 1950er/1970er/1990er-Jahren
Klassifikation: Chablis Premier Cru
Ausbau: Chardonnay; 100% Ganztraubenpressung; Holzfass (nur 10–15% jährlich erneuert) auf der Hefe, ohne technische Eingriffe

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Spanien

Envinate Benje tinto 2021

Rotwein · Teneriffa · D.O. Ycoden-Daute-Isora · Listán Prieto

Listán Prieto mit etwas Tintilla D.O. Ycoden-Daute-Isora Santiago del Teide Envínate Vulkanboden · ~1.000–1.100 m Beton & gebrauchte Barriques 2021

Der Envínate Benje Tinto 2021 ist ein schlanker, eleganter Cool-Climate-Rotwein aus Vulkanhöhe bei Santiago del Teide – hauptsächlich aus der autochthonen Listán Prieto, mit etwas Tintilla. Leicht und doch fest und lang, mit prägnanter, vulkanisch tanzender Säure.


Benje – Cool-Climate-Rot aus Santiago del Teide

Envínate („wine yourself") ist das Kultprojekt von vier befreundeten Önologen – Roberto Santana, Alfonso Torrente, Laura Ramos und José Martínez –, die Atlantik-geprägte Terroirs in der Ribeira Sacra, auf den Kanaren und in Almansa erkunden. Ihre Philosophie: jede Parzelle möglichst pur zum Ausdruck bringen – ohne Chemie im Weinberg, mit Handlese, Wildhefen und minimalem Eingriff. „Benje" ist das Guanchen-Wort für den nahen Krater.

Die D.O. Ycoden-Daute-Isora liegt im Nordwesten Teneriffas; die Böden sind vulkanischen Ursprungs. Die mit wurzelechten Reben bepflanzten Weinterrassen liegen spektakulär bis rund 1.100 Meter über dem Meeresspiegel, werden täglich von straffen Atlantikwinden umweht und wurzeln auf steinigem Vulkangeröll. Der Benje stammt aus solchen alten, ungezogenen Buschreben rund um Santiago del Teide.

Jahrgang 2021 – Teneriffa

Das subtropische Atlantikklima und die hohen Vulkanlagen prägen 2021 einen schlanken, frischen Cool-Climate-Rotwein mit klarer, fast unreif-roter Frucht, feiner Würze und lebendiger, prägnanter Säure. Die kühle Höhe hält den Alkohol moderat und betont die spannungsreiche, herkunftsgenaue Stilistik.

Assemblage und Ausbau

Hauptsächlich Listán Prieto, abgerundet durch eine kleine Coupage Tintilla, aus dem Jahrgang 2021, D.O. Ycoden-Daute-Isora, trocken.

Der Ausbau erfolgt zunächst in Zementtanks und danach über ein halbes Jahr in gebrauchten Barriquefässern – im minimal-invasiven Stil des Hauses.

Im Glas

Gewürze, Teer, laktische Noten und unreife rote Früchte begeistern im Geruchsbild. Leicht und doch fest und lang mundet dieser außergewöhnliche Rotwein. Die Säure ist prägnant und tanzt wie ein ausbrechender Vulkan im Mund auf und ab. Für alle Weintrinker, die einmal einen außergewöhnlichen „Cool Climate"-Wein erforschen möchten, ist dies genau der richtige Tropfen.

Leicht und doch fest und lang – Gewürz, Teer, rote Frucht und eine Säure, die wie ein Vulkan im Mund tanzt.

Leicht gekühlt servieren; profitiert von etwas Luft. Bei 14–16 °C servieren.

Am Tisch

Zu gegrilltem Fisch und hellem Fleisch, zu Geflügel, zur würzig-mediterranen Küche sowie zu Tapas und mittelreifem Käse.


Lage: Teneriffa, D.O. Ycoden-Daute-Isora, Santiago del Teide (Kanaren, Spanien); ~1.000–1.100 m, steiniges Vulkangeröll; wurzelechte, ungezogene Altreben
Klassifikation: D.O. Ycoden-Daute-Isora; hauptsächlich Listán Prieto mit etwas Tintilla (trocken)
Ausbau: Gärung/Ausbau im Zementtank, anschließend ~6 Monate in gebrauchten Barriques; organischer Anbau

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Schaumweine

Dietrich Sundowner Perlwein rosé

Der Dietrich Sundowner Perlwein rosé ist genau das, was der Name verspricht: ein leichter Begleiter für den Sonnenuntergang. Reiner Spätburgunder aus Großkarlbach, früher gelesen als für Rotwein, damit Säure und helle Frucht im Vordergrund stehen.

Im Glas

Zartes Lachsrosa, feine, ruhige Perlen. Der Duft erinnert an Erdbeeren, Himbeeren und ein wenig Grapefruit. Im Mund leicht und fruchtig, die halbtrockene Süße ist gut eingebunden, eine klare Säure hält ihn frisch. Kurz, sauber und sehr süffig.

Mach was draus

Als Aperitif zur goldenen Stunde, zu Flammkuchen, Ziegenkäse, Sommersalat mit Erdbeeren oder Melone und zu Gegrilltem. Die leichte Restsüße puffert auch scharfe Saucen ab. Die beste Trinktemperatur liegt zwischen 7 und 9 °C, gern im Weißweinglas. Jung trinken, am schönsten im ersten oder zweiten Jahr.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Der Sundowner ist mein Sommerwein für die Terrasse. Unkompliziert und richtig gut gelaunt.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Wie entsteht der Rosé? Der Spätburgunder bekommt nur eine kurze Maischestandzeit von einigen Stunden, so wird der Most zartrosa. Vergoren wird bei niedriger Temperatur in Edelstahltanks; Holzfässer und biologischer Säureabbau bleiben außen vor.

Warum Perlwein und nicht Sekt? Perlwein hat höchstens 2,5 bar Druck, Sekt mindestens 3,5 bar. Darum perlt der Sundowner zarter und bleibt leicht.

100 % Spätburgunder · Pfalz, Leiningerland, Großkarlbach · Kalkmergel, Lösslehm · frühe Lese · kurze Maischestandzeit · Edelstahl, ohne Malo · Perlwein, max. 2,5 bar · halbtrocken · Weinhof Dietrich, Großkarlbach · Stand: Oktober 2026

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Whisky

Ardbeg Anthology The Harpy‘s Tale’ 13 Jahre

Single Malt Whisky · Islay · Schottland

Single Malt Scotch Islay 13 Jahre Ex-Bourbon- & Sauternes-Fässer Anthology-Serie (Auftakt) rauchig & süß

Der Ardbeg Anthology The Harpy's Tale 13 Jahre ist der Auftakt der neuen Anthology-Serie der Islay-Destillerie Ardbeg. Erstmals reifte ein Teil dieses Single Malt 13 Jahre in französischen Sauternes-Süßweinfässern, der andere Teil ebenso lang in klassischen Ex-Bourbon-Fässern. So entsteht ein Wechselspiel aus kräftigem Islay-Rauch und reicher Süße. Name und Gestaltung greifen die Harpyie auf – ein Fabelwesen halb Mensch, halb Vogel aus der griechischen Mythologie –, das die zwei Seiten des Whiskys spiegelt.


Islay

Islay ist die südlichste Insel der Inneren Hebriden an der Westküste Schottlands und für ihre rauchigen, torfgeprägten Single Malts bekannt. Die Destillerie Ardbeg an der Südküste der Insel zählt zu den am stärksten getorften Brennereien Schottlands. Atlantische Lage, Torf und Meeresluft prägen den charakteristischen Stil aus kräftigem Rauch mit maritimer Note.

Assemblage und Ausbau

The Harpy's Tale vereint zwei jeweils 13 Jahre gereifte Komponenten: einen Teil aus französischen Sauternes-Fässern, der süße, fruchtige Noten beisteuert, und einen Teil aus Ex-Bourbon-Fässern, der den typischen Ardbeg-Rauch trägt. Für Ardbeg ist die Reifung in Sauternes-Fässern eine Premiere. Verantwortlich ist Dr. Bill Lumsden, Director of Whisky Creation, der das Reifeexperiment als bewusste Verbindung von Rauch und Süße beschreibt.

Im Glas

Bernsteinfarben im Glas. In der Nase ein öliges Profil, das an Olivenöl extra vergine erinnert, dazu erdiges Bruyère-Wurzelholz, Koriander, Salbei und ein Hauch geräucherter Zitronenschale; mit etwas Wasser kommen Leinöl, eine wachsige Note, Karbolseife und Crème brûlée hinzu. Am Gaumen weich und ölig, süß und rauchig zugleich: Eichenmoos und Melasse, Anisbonbon, süß-holziger Balsamico, geräucherte Aprikose und Eukalyptus. Der Nachhall ist lang und süß-rauchig, mit Kreuzkümmel, Kardamom und einem Hauch Kokosnuss.

Am Tisch

Pur bei Zimmertemperatur genießen; ein paar Tropfen Wasser öffnen zusätzliche Aromen. Passt zu kräftigen Begleitern wie dunkler Schokolade, reifem Blauschimmelkäse, geräuchertem Fisch und herzhaftem Trockenobst. Auch solo als Digestif eine gute Wahl.



Lage: Islay, Schottland
Klassifikation: Single Malt Scotch Whisky, 13 Jahre
Ausbau: Ex-Bourbon- und französische Sauternes-Fässer, je 13 Jahre

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Weine

Scheuermann Riesling Ruppertsberger Reiterpfad 2019 BIO

Wein · Weißwein · Pfalz · Deutschland

Scheuermann Riesling Ruppertsberger Reiterpfad 2019 ist ein karger, biozertifizierter Gesteins-Riesling. Würzig-kräutrig im Geschmack, mit frischen Anklängen von Steinobst und gelben Früchten – kernig und mineralisch im langen Nachhall.


Pfalz / Ruppertsberger Reiterpfad

Das Weingut Scheuermann liegt in der Pfalz. Die renommierte Lage Ruppertsberger Reiterpfad ist für ihre kargen, gesteinsgeprägten Böden bekannt, die kernige, mineralische Rieslinge mit Würze und Länge hervorbringen. Das Gut arbeitet biologisch (DE-ÖKO-039).

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Riesling. Der Ausbau betont die karge, gesteinsbetonte Stilistik mit würzig-kräutriger Aromatik und mineralischer Tiefe. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Grüngelb. In der Nase würzig-kräutrig, mit frischen Anklängen von Steinobst und gelben Früchten. Am Gaumen kernig und mineralisch, mit klarer Frucht, präziser Säure und langem, mineralischem Nachhall.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Fisch, Meeresfrüchten, hellem Fleisch, Spargel und asiatischer Küche.


Lage: Pfalz, Ruppertsberger Reiterpfad (Deutschland); Weingut Scheuermann
Klassifikation: Lagenwein – 100 % Riesling, trocken
Ausbau: gesteins- und mineralitätsbetont
Jahrgang: 2019

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Ungarn

Oremus Tokaji Late Harvest 2019

Süßer Weißwein · Tokaji Late Harvest · Furmint-Cuvée

Furmint-Cuvée Tokaji Late Harvest Tokaj-Hegyalja · Ungarn Oremus (Vega Sicilia) sehr späte Lese Honig & Zitrus süß 2019

Der Oremus Tokaji Late Harvest 2019 ist der zugängliche Einstieg in die süßen Schätze von Tokaj – ein harmonischer, frischer Wein vom Weingut Tokaj-Oremus der Familie Álvarez (Vega Sicilia). Milde Honigaromen treffen auf frische Zitrusfrische, getragen von einem gelungenen Süße-Säure-Spiel.


Oremus und der Tokaji Late Harvest

Tokaj-Hegyalja im Nordosten Ungarns ist die klassische Heimat der süßen Tokajer – seit 2002 UNESCO-Weltkulturerbe. Am Zusammenfluss von Bodrog und Tisza sorgt herbstlicher Nebel für die Edelfäule, während die vulkanischen Böden den Trauben Würze und eine markante Säure geben. Das Weingut Tokaj-Oremus wurde 1993 von der Familie Álvarez, Eigentümerin der spanischen Ikone Vega Sicilia, gegründet und trägt den Namen der historischen Lage Oremus.

Der Late Harvest ist der jüngste, zugänglichste unter den süßen Oremus-Weinen – der ideale Einstieg in die magische Welt von Tokaj. Er entsteht als Cuvée aus Furmint, Hárslevelű, Kövérszőlő, Zéta und Sárga Muskotály: Der Furmint gibt die balancierende Säure, der Hárslevelű Schmelz und seidige Textur, Kövérszőlő und Zéta Frucht und Fülle, der Sárga Muskotály rundet das Bukett ab.

Jahrgang 2019 – Tokaj-Hegyalja

Für den Late Harvest hängen die Trauben bis ganz ans Ende der Lese am Stock, sodass sie überreifen und einen Teil ihrer Feuchtigkeit verlieren – das konzentriert Zucker und Aromen. Das Ergebnis ist ein frischer, fruchtiger und harmonischer Süßwein, in dem die reife Süße und die lebendige Säure des Furmint ein feines Gleichgewicht finden.

Herstellung und Ausbau

Süßer Tokaji Late Harvest aus dem Jahrgang 2019 – eine Cuvée aus Furmint, Hárslevelű, Kövérszőlő, Zéta und Sárga Muskotály.

Dieser Wein wurde ausschließlich aus Trauben produziert, die ganz am Ende der Lese noch am Stock hingen. Durch diese sehr späte Lese ist ein Großteil der Trauben überreif; um faules Lesegut zu vermeiden, wurde die Ernte im Weinberg selektioniert. Nach einer zwei- bis dreiwöchigen Gärung lagert der Wein für etwa ein halbes Jahr in Holzfässern.

Im Glas

Die mild-süßen Honigaromen, gepaart mit frischem Zitronenaroma, machen diesen Wein zu einem typischen Vertreter seiner Art. Durch ein sehr gelungenes Süße-Säure-Spiel wird dieser Wein zu einem Spiegelbild der Weine aus Tokaji.

Milde Honigaromen und frische Zitrone – ein gelungenes Süße-Säure-Spiel, ein Spiegelbild der Weine aus Tokaji.

Jung und frisch ein Genuss, gewinnt aber auch mit etwas Reife. Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif, zu Foie gras und Geflügelleber, zu mild-würzigem Blauschimmelkäse, zu fruchtigen Desserts sowie zu würziger asiatischer Küche.


Lage: Tokaj-Oremus, Tolcsva, Tokaj-Hegyalja (Ungarn); vulkanische Böden am Zusammenfluss von Bodrog und Tisza; UNESCO-Weltkulturerbe
Klassifikation: Tokaji Late Harvest / Késői Szüret (süß); Cuvée aus Furmint, Hárslevelű, Kövérszőlő, Zéta und Sárga Muskotály
Ausbau: sehr späte Lese mit Selektion im Weinberg, 2–3 Wochen Gärung, ca. ein halbes Jahr Reife in Holzfässern

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