Zum Krug – Hattenheim – Deutschland

Zum Krug – Historischer Ort

Wenn eine Gastwirtschaft mit wechselhafter Geschichte schon 300 Jahre auf dem Buckel hat, ist das schon eine besondere Leistung. Gegründet in einer Zeit, wo Friedrich der Große noch jung und ziemlich klein war, hat das Restaurant Zum Krug in Hattenheim im Rheingau seine Anziehungskraft bis heute nicht verloren. Das Ambiente in den Innenbereichen kann als sehr klassisch, äußerst traditionell oder auch als zeitlos bezeichnet werden. Das Essen bietet dann eine sehr gute Spannweite von regionaler, französischer und österreichischer Küche, und sogar asiatische Anklänge lassen sich auf der Karte lesen. Welcher Stil hier auch immer final gekocht wird, spielt wohl kaum eine Rolle, da es hier einfach nur vortrefflich mundet.

Frisch gebratene Pfifferlinge und Basilikum-Spinat-Knödel mit Ziegenfrischkäse gefüllt in einer weißen Tomaten-Rahmsauce, dazu schwarze Oliven und Pesto.
Lachsfilet, Pulpo, Beurre Blanc von gereifter Sojasauce auf Curry Blattspinat, Gewürz- Kirschtomaten und cremiges Kafir Limetten Risotto.

Zum Krug, Hauptstraße 34, 65347 Eltville am Rhein OT Hattenheim, Deutschland, Telefon: +49 6723 99680, https://www.zum-krug-rheingau.de/

  • Punkte
45

Unsere Wertung: 45 von 365 Punkten *

Punkte 0

*Punktesystem 0 bis 365 Punkte

Die Punkte stehen für die Tage eines ganzen Jahres. Je höher die Punktezahl ist, umso häufiger wünscht man sich an diesem Ort essen gehen zu können oder eben den beschriebenen Wein trinken zu dürfen.

Blog per E-Mail abonnieren

Keine Beiträge mehr verpassen.

Entdecke unsere Weine

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Galon roble 4 meses tinto

Rotwein · DO Toro · Roble

100 % Tinta de Toro DO Toro · Kastilien-León Reben über 20 Jahre steinige Sandböden Malo bei 26 °C im Fass 4 Monate französische Eiche

Galón Roble ist der jüngere Toro aus dem Galón-Sortiment: 100 % Tinta de Toro von über 20 Jahre alten Reben, malolaktische Gärung im Fass und nur vier Monate in französischer Eiche. Fruchtbetont und würzig, mit dunkler Frucht und einer dezenten Holznote – ein Toro für den Alltag, jung zugänglich.


Roble – der kurze Weg durchs Holz

Spanische Rotweine werden oft nach ihrer Reifezeit eingeteilt. Ein Crianza muss in Toro mindestens zwei Jahre reifen, davon mindestens sechs Monate im Fass. Roble – wörtlich „Eiche" – ist die Bezeichnung für Weine, die kürzer mit Holz in Berührung kamen, meist wenige Monate. Das Ziel ist ein anderes: nicht Tiefe durch lange Reife, sondern Frucht mit etwas Struktur. Der Galón Roble steht damit neben dem Galón Crianza desselben Hauses – dieselbe Rebsorte, dieselbe Herkunft, aber ein jüngerer, offenerer Stil.

Die DO Toro liegt am Duero in der Provinz Zamora, auf einer Hochebene um 700 Meter. Das Klima ist kontinental, mit atlantischem Einfluss aus dem Westen: heiße Tage, kühle Nächte, wenig Regen. Die Böden sind steinig, sandig und nährstoffarm. Sie halten die Erträge gering, und die großen Temperaturunterschiede lassen die Trauben reifen, ohne dass sie ihre Säure verlieren.

Die Rebsorte ist Tinta de Toro, der lokale Klon des Tempranillo – mit kleineren, dickschaligeren Beeren als in der Rioja und entsprechend mehr Farbe und Gerbstoff. Die Reben für den Roble sind über 20 Jahre alt; jünger als beim Crianza, was eine offenere, fruchtigere Art unterstützt.

Handlese, Malo im Fass, vier Monate Holz

Der Wein besteht zu 100 % aus Tinta de Toro. Gelesen wird von Hand im Oktober, in kleinen 15-kg-Kisten, damit die Trauben unversehrt in den Keller kommen.

Die malolaktische Gärung läuft bei konstant 26 °C im Fass. Dabei wird die kantige Apfelsäure in weichere Milchsäure umgewandelt, und Wein und Holz verbinden sich früh – das gibt dem Roble trotz kurzer Fasszeit eine runde Struktur. Anschließend reift er vier Monate in französischer Eiche, gerade genug, um die kräftigen Gerbstoffe der Tinta de Toro abzurunden, ohne die Frucht zu überdecken. Vor der Füllung wird nur leicht filtriert.

Im Glas

Kräftiges Purpurrot. In der Nase dunkle Frucht, Brombeere und Kirsche, dazu eine dezente Holznote, die die Frucht einbindet statt sie zu überlagern. Am Gaumen würzig und ungezähmt, mit authentischer, dunkler Frucht und festen, aber runden Gerbstoffen. Der Abgang ist lang.

Vier Monate Holz statt zwei Jahre Reife: Toro, bei dem die Frucht vorn steht.

Bei 16–17 °C servieren, eine kurze Belüftung im Glas genügt. Jung trinken.

Am Tisch

Klassische Begleitung: gegrilltes Fleisch, Tapas, Schmorgerichte und mittelkräftiger Käse. Ebenso zu Burgern, Chorizo, Albóndigas und Pizza – ein unkomplizierter Begleiter für kräftige Alltagsküche.


Rebsorte 100 % Tinta de Toro
Lage DO Toro, Kastilien-León · steinige, sandige, nährstoffarme Böden
Klassifikation DO Toro · Roble · trocken
Vinifikation Handlese im Oktober in 15-kg-Kisten · malolaktische Gärung bei 26 °C im Fass
Ausbau 4 Monate in französischer Eiche · leicht filtriert
Trinkempfehlung jung trinken
Rebenalter über 20 Jahre

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Schaumweine

Champagne La Closerie Jérôme Prévost Les Beguines

Der Jérôme Prévost La Closerie Les Béguines ist der Champagner, mit dem der Meunier zu einer Sorte für Sammler wurde. Er stammt aus einem einzigen, rund zwei Hektar großen Weinberg in Gueux. Gepflanzt wurde der Meunier 1964 als Massenselektion, dazu stehen wenige Stöcke anderer Sorten.

Im Glas

Hellgold, feine Perlage. In der Nase Quitte, gelbe Früchte, Brioche und jene würzig-erdige Seite, die Meunier so typisch macht. Im Mund vielschichtig und cremig, mit Tiefe und salziger Spannung. Ein langer, klarer Abgang.

Mach was draus

Bresse-Huhn, gebratener Steinbutt, Pilzgerichte, Krustentiere oder ein gereifter Comté oder Chaource. Als bloßer Aperitif zu schade – er gehört zum Essen. Serviere ihn bei 10 bis 12 °C im Weißweinglas und lass ihm Zeit.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Les Béguines ist für mich einer der großen Champagner unserer Zeit. Am besten mit ein paar Jahren Flaschenreife.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Wie wird er gemacht? Spontangärung, zehn Monate im gebrauchten Holzfass auf der Hefe, Füllung per Schwerkraft. Auf der Flasche liegt er danach maximal anderthalb Jahre auf der Hefe, Extra Brut mit etwa 2,5 g/l.

Wann trinken? Am besten mit Geduld. Laut Prévost braucht Les Béguines etwa sechs Jahre Flaschenreife, um sich ganz zu öffnen.

Meunier (ca. 94 %) plus wenige andere Sorten · Weinberg Les Béguines in Gueux · Größe rund 2 ha · kalkhaltiger Sand des Thanétien über Ton · Reben von 1964 · Spontangärung · 10 Monate Holzfass · Hefelager bis ca. 18 Monate · Extra Brut, ca. 2,5 g/l · Champagne La Closerie – Jérôme Prévost, Gueux · Stand: Oktober 2026

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Spanien

Jose Gil El Calado del Espino Viura blanco 2023

Weißwein · Rioja DOCa · Viura

Viura Rioja DOCa San Ginés (Labastida) & El Bardallo José Gil sehr alte Reben Bocoy & Glasballon · 11 Mon. Hefe nur 1.780 Flaschen 2023

Der José Gil El Calado del Espino 2023 ist der große Viura-Weißwein des Hauses – ein seltenes, charakterstarkes Beispiel für präzise, kalkgeprägte Viura aus der Sonsierra: klar, fein, mineralisch und außergewöhnlich elegant. Ohne Frage einer der ganz großen Weißweine der Rioja.


El Calado del Espino – große Viura aus der Sonsierra

José Gil zählt mit seiner Partnerin Vicky zu den gefeierten jungen Terroir-Winzern der Rioja (Tim Atkin „Young Winemaker of the Year 2021"). Geprägt von Praktika in Burgund und an der Mosel, vinifiziert er in San Vicente de la Sonsierra village- und lagenspezifische Weine aus alten Buschreben – organisch, mit Spontangärung, langem Hefelager und burgundischer Eleganz statt traditioneller Holzlastigkeit.

El Calado del Espino ist der große Viura-Weißwein des Hauses. Er stammt überwiegend aus der historischen Parzelle San Ginés in Labastida, ergänzt durch eine weitere, kalkreiche Lage in El Bardallo in San Vicente de la Sonsierra. Beide Weinberge sind sehr alt und liefern extrem klare, fein strukturierte Trauben, die das volle Potenzial der Viura zum Ausdruck bringen.

Jahrgang 2023 – Rioja

2023 war in der Rioja ein Jahr voller Herausforderungen und Überraschungen, das Vicky und José Gil besonders geprägt hat: extreme Temperaturkontraste, ein milder Frühling, ein warmer Sommer und überdurchschnittliche Niederschläge. Zwei heftige Hagelstürme trafen besonders die Lagen Camino de Ribas und das Bardallo-Gebiet – der Schaden zwang zu einer rigorosen Selektion und reduzierte die Produktion um über 40 %. Nach einer kurzen Hitzephase Ende August brachte der September mildere Temperaturen und Regen; die Ernte begann frühzeitig am 17. September.

Assemblage und Ausbau

Reinsortige Viura aus dem Jahrgang 2023, Rioja DOCa, trocken.

Die Lese erfolgt sorgfältig von Hand in kleinen 250-kg-Kisten. Im Keller wird der Wein mit maximaler Ruhe und Präzision ausgebaut: 70 % reifen in 500-Liter-Bocoyfässern aus französischer Eiche, die übrigen 30 % in traditionellen 54-Liter-Glasballons. Insgesamt verbringt der Wein elf Monate auf der Hefe, bevor er im September 2024 abgefüllt wird. Gesamtproduktion: nur 1.780 Flaschen.

Im Glas

Ein präzises, kalkgeprägtes Beispiel großer Viura: klar, fein und mineralisch, mit reifer, aber zurückhaltender Frucht, salziger Spannung und cremiger Textur aus dem langen Hefelager. Am Gaumen lang, straff und außergewöhnlich elegant – ein Weißwein von Tiefe und Reifepotenzial.

Klar, fein, mineralisch und außergewöhnlich elegant – ohne Frage einer der ganz großen Weißweine der Rioja.

Schon jetzt zugänglich, gewinnt aber mit Kellerreife; profitiert vom Dekantieren oder einem großen Glas. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Reisgerichten sowie zu gereiftem Käse.


Lage: Rioja DOCa (Spanien); überwiegend San Ginés (Labastida), ergänzt durch El Bardallo (San Vicente de la Sonsierra), kalkreiche Böden; sehr alte Reben
Klassifikation: Rioja DOCa, Viura (trocken); nur 1.780 Flaschen
Ausbau: Handlese (250-kg-Kisten), 11 Monate auf der Hefe – 70 % in 500-l-Bocoy (franz. Eiche), 30 % in 54-l-Glasballons; organischer Anbau

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Markus Schneider Weissburgunder

Duft und Geschmack nach Birne bestimmen diesen sehr trinkfreudigen und knackigen Weißburgunder. Weich am Gaumen und spritzig im Abgang!

 

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Paul Schumacher Walporzheimer Kräuterberg Spätburgunder

Wein · Rotwein · Ahr · Deutschland

Paul Schumacher Walporzheimer Kräuterberg Spätburgunder besticht durch die elegante Komposition von Frucht und Kräuterwürze. Vielschichtig und stoffig, mit dezenten Rauchnoten aus der Barriquereife und fein eingebundenen Gerbstoffen, die die feine Spätburgunderfrucht tragen.


Ahr / Walporzheimer Kräuterberg

Das Weingut Paul Schumacher liegt an der Ahr, einem der renommiertesten Rotweingebiete Deutschlands. Die Lage Walporzheimer Kräuterberg zählt zu den traditionsreichen Steillagen des Tals; ihre Schieferböden und das geschützte Klima bringen elegante, würzige Spätburgunder hervor.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Spätburgunder (Pinot Noir). Die Reife im Barriquefass verleiht dem Wein dezente Rauchnoten, Stoffigkeit und fein eingebundene Gerbstoffe, ohne die Frucht zu überdecken. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Mittleres bis tiefes Rubinrot. In der Nase elegante Frucht und Kräuterwürze, unterlegt von dezenten Rauchnoten. Am Gaumen vielschichtig und stoffig, mit feiner Spätburgunderfrucht, dezent schmeckbaren Gerbstoffen und langem, würzigem Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren – ein eleganter Speisebegleiter.

Passt zu: Wild, Lamm, gebratener Ente, Pilzgerichten und gereiftem Käse.


Lage: Ahr, Walporzheimer Kräuterberg (Deutschland); Weingut Paul Schumacher
Klassifikation: Lagenwein – 100 % Spätburgunder (Pinot Noir), trocken
Ausbau: Reife im Barriquefass

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Andres Pfalz Chardonnay Kalkmergel BIO

Weißwein · Pfalz · Chardonnay

Chardonnay Kalkmergel (Gutswein) Mittelhaardt · Pfalz Weingut Andres Kalkgesteinsböden trocken · Burgunder-Vorbild BIO (DE-ÖKO-039) 2025

Der Weingut Andres Chardonnay Kalkmergel trocken 2025 ist ein genialer Gutswein: Chardonnay, Kalkgesteinsböden und das feine, sensible Gespür der Gebrüder Andres sorgen für ein begeisterndes Verhältnis von Frucht, Mineralik und Schmelz. Ein Hoch auf die Pfalz!


Chardonnay vom Kalkmergel – Gutswein aus der Pfalz

Das Weingut Andres in Deidesheim wird von den Brüdern Michael und Thomas Andres geführt, die ihre Lagen an der Pfälzer Mittelhaardt ökologisch, ergänzt durch biodynamische Grundsätze, bewirtschaften. Der Chardonnay Kalkmergel ist ihr Gutswein aus dieser Rebsorte – das Fundament ihres viel beachteten Chardonnay-Programms.

Die Trauben stammen von Kalkgesteinsböden der Mittelhaardt. Dieser kalkgeprägte Untergrund verleiht dem Chardonnay eine klare, frische Struktur und eine feine Mineralität – unverkennbar mit dem Burgund als Vorbild.

Jahrgang 2025 – Pfalz

Der Chardonnay 2025 zeigt eine reife, klare Frucht bei lebendiger Frische. Die kalkgeprägten Böden und der minimalistische, herkunftsbetonte Stil des Weinguts bewahren die frische Struktur und feine Mineralität – Frucht, Mineralik und Schmelz im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Chardonnay (Gutswein) aus der Pfalz, Jahrgang 2025; 100 % Chardonnay von Kalkgesteinsböden.

Der Wein wird schonend und herkunftsbetont ausgebaut, ganz auf die Verbindung von klarer Frucht, feiner Mineralität und Schmelz ausgerichtet – mit dem Burgund als stilistischem Vorbild. Bewirtschaftet wird biologisch (DE-ÖKO-039), ergänzt durch biodynamische Grundsätze.

Im Glas

Chardonnay, Kalkgesteinsböden und das feine, sensible Gespür der Gebrüder Andres sorgen für ein begeisterndes Verhältnis von Frucht, Mineralik und Schmelz. Ohne Zweifel spürt man das Burgund als Vorbild, seine klare, frische Struktur ist unverkennbar. Zitrusfrucht, Fenchel, nasser Stein, Brotkruste, Meeresgischt … alles fügt sich feinfühlig und perfekt zusammen. Ein Hoch auf die Pfalz!

Zitrusfrucht, Fenchel, nasser Stein, Brotkruste und Meeresgischt – klare, frische Struktur mit dem Burgund als Vorbild, ein begeisterndes Verhältnis von Frucht, Mineralik und Schmelz.

Ein feiner, mineralischer Gutswein-Chardonnay. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Pasta- und Risottogerichten sowie zu mild-cremigem Käse.


Lage: Mittelhaardt, Pfalz; Kalkgesteinsböden (Kalkmergel); Weingut Andres, Deidesheim
Klassifikation: Chardonnay-Gutswein, Pfalz (trocken); 100 % Chardonnay
Ausbau: schonende, herkunftsbetonte Vinifikation; biologisch/biodynamisch, DE-ÖKO-039

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Domaine Bousquet Gran Malbec BIO

Rotwein · Malbec · Mendoza · Argentinien · Bio

Domaine Bousquet Gran Malbec ist der Bio-Spitzenrotwein des Hauses aus Mendoza in Argentinien. Mit violettem Farbspiel zeigt er sich sehr dicht, gut strukturiert und kompakt im Geschmack, mit einer Fülle reifer Früchte und erdiger Tiefe. Ein großer Malbec.


Mendoza

Domaine Bousquet liegt im Uco Valley (Tupungato/Gualtallary), einer der höchstgelegenen Weinregionen in Mendoza am Fuße der Anden. Die extreme Höhenlage verleiht dem Malbec Dichte, Frische und erdige Komplexität. Das Gut zählt zu den Bio-Pionieren Argentiniens; der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle AR-BIO-154).

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht aus Malbec aus den besten Höhenlagen. Als Spitzen-Cuvée reift er länger im Eichenfass, das ihm Struktur, Würze und Tiefe verleiht, ohne die reife Frucht zu überdecken.

Im Glas

Violettes Farbspiel. Sehr dicht, gut strukturiert und kompakt im Geschmack, mit einer Fülle reifer Früchte, Dörrobst und erdigen Attributen wie Trüffel und Unterholz. Der Abgang ist lang und rund.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; eine längere Belüftung im Dekanter lohnt sich. Mit Reifepotenzial über einige Jahre.

Klassische Begleitung: rotes Fleisch, Wild, Schmorgerichte und gereifter Hartkäse.


Lage: Uco Valley (Tupungato/Gualtallary), Mendoza (Argentinien); Höhenlage
Klassifikation: Mendoza – Malbec (Spitzen-Cuvée)
Ausbau: Malbec, lange Eichenfassreife

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Seehof Westhofener Steingrube Chardonnay -R- trocken

Weißwein · Rheinhessen · Chardonnay

100 % Chardonnay Westhofener Steingrube Wonnegau, Rheinhessen kalk- und steinreiche Böden Barrique trocken

Seehof Westhofener Steingrube Chardonnay -R- ist ein trockener Lagen-Chardonnay aus dem Wonnegau im Süden Rheinhessens. Von kalk- und steinreichen Böden, im Barrique ausgebaut: feine Frucht, klare, schmelzige Nussaromen und eine mineralische Frische, die das Holz im Gleichgewicht hält.


Westhofen im Wonnegau – Chardonnay auf Kalk

Der Wonnegau ist der südlichste Teil Rheinhessens, das Hügelland nordwestlich von Worms. Westhofen hat sich hier in den letzten zwei Jahrzehnten einen Namen gemacht; Lagen wie Morstein, Brunnenhäuschen und Kirchspiel gehören heute zu den bekannten Adressen Rheinhessens. Das Klima ist warm und trocken, im Regenschatten des Donnersbergs; der Untergrund besteht vielerorts aus Kalkstein und Kalkmergel, abgelagert in einem tertiären Meer.

Die Steingrube trägt ihren Namen nach dem steinigen Boden: Kalk und Gestein reichen bis dicht unter die Oberfläche, die Auflage ist mager. Die Reben wurzeln tief und bringen kleine Erträge. Für Chardonnay ist das ein guter Standort – die Sorte braucht Kalk, um Frische und Spannung zu entwickeln, und die Wärme des Wonnegaus, um voll auszureifen.

Das Weingut Seehof der Familie Fauth liegt in Westhofen. Neben Riesling und Silvaner gehört Chardonnay zu den Sorten, die das Gut in Lagenqualität ausbaut.

Rebsorte und Ausbau im Barrique

Reinsortig aus Chardonnay, trocken ausgebaut. Das „-R-" auf dem Etikett kennzeichnet beim Weingut Seehof die Weine im Reserve-Stil mit längerem Ausbau. Der Chardonnay reift im Barrique, dem kleinen Holzfass mit 225 Litern.

Das kleine Fass bringt mehr Holzkontakt als große Gebinde: Es gibt Aromen von Nuss und feiner Röstung ab und lässt über die Poren langsam Sauerstoff an den Wein, der die Textur rundet und Schmelz aufbaut. Damit das Holz nicht dominiert, braucht der Wein Substanz und Säure – beides liefert der Kalkboden der Steingrube.

Im Glas

Sattes Gelb. In der Nase feine Frucht, verwoben mit klaren, schmelzigen Nussaromen aus dem Holzausbau. Am Gaumen charaktervoll und vielschichtig, mit cremigem Schmelz, mineralischer Frische und langem, tiefem Abgang.

Kalk im Boden, Barrique im Keller: Nuss und Schmelz, gehalten von mineralischer Frische.

Bei 11–13 °C in großen Gläsern servieren. Eine halbe Stunde Luft öffnet den Wein. Jung zugänglich, mit Reifepotenzial über mehrere Jahre.

Am Tisch

Als Speisenbegleiter zu Geflügel, Kalb, edlem Fisch, Pasta in cremigen Saucen und gereiftem Hartkäse. Besonders gut zu Zander in Beurre blanc, Kalbsrücken mit Pfifferlingen und Poularde in Rahmsauce.


Produzent Weingut Seehof, Familie Fauth, Westhofen
Rebsorte 100 % Chardonnay
Lage Westhofener Steingrube, Wonnegau, Rheinhessen · kalk- und steinreiche Böden
Klassifikation Lagenwein · Reserve (-R-) · trocken
Ausbau Barrique
Trinkempfehlung jetzt bis in die nächsten Jahre

Mehr erfahren ...