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11. April 2023

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Feinkost

Terrine von Fasan mit Armagnac

Feinkost · Terrine / Charcuterie · Limousin · Frankreich

Le Patron Terrine vom Fasan mit Armagnac ist eine klassisch französische Terrine aus dem Limousin. Feines Fasanenfleisch, veredelt mit einem Hauch Armagnac – edle Charcuterie in bester Qualität.


Herkunft

Hergestellt vom Familienbetrieb Arnaud (seit 1950) in Aix-sur-Vienne im Limousin, einer Region mit großer Charcuterie-Tradition. Verarbeitet werden natürliche Zutaten – ohne künstliche Zusätze.

Zutaten und Herstellung

Auf Basis von Fasanenfleisch, verfeinert mit Armagnac. Nach klassisch französischer Art zubereitet und in der Terrine gegart – traditionelle Charcuterie ohne künstliche Zusätze.

Geschmack

Fein und würzig, mit dem zart-wildigen Charakter des Fasans und der edlen, leicht süßlichen Note des Armagnac. Aromatisch abgerundet, mit feiner Textur.

Zum Genießen

Ideal auf geröstetem Baguette oder frischem Landbrot, dazu Cornichons und etwas Senf. Als Vorspeise, für die Brotzeit oder auf einer Charcuterie-Platte.

Passt zu: Baguette, Landbrot, Cornichons, Senf und einem kräftigen Rotwein.


Hersteller: Maison Arnaud (seit 1950), Aix-sur-Vienne (Limousin, Frankreich)
Produkt: Terrine vom Fasan mit Armagnac (Charcuterie)
Herkunft: Limousin (Frankreich)
Mindesthaltbarkeit (MHD): 30.09.2030

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USA

Cayuse Camaspelo 2017

Rotwein · Bordeaux-Cuvée · Walla Walla Valley · USA

Cayuse Camaspelo 2017 ist die seltene Bordeaux-Cuvée des Kultweinguts Cayuse aus dem Walla Walla Valley. Der Jahrgang 2017 zeigt sich duftig und ätherisch: rote und schwarze Johannisbeere, Röstgewürze und blumige Noten über seidigen Tanninen – eine Cuvée von großer Balance und Eleganz.


Walla Walla Valley

Cayuse liegt im „Rocks District of Milton-Freewater“ im Walla Walla Valley – einem Gebiet mit auffälligen, runden Basaltkieseln im Boden. Christophe Baron, ursprünglich aus der Champagne, erkannte in diesen Steinböden ein Terroir wie in den großen französischen Appellationen. Er bewirtschaftet die Reben mit Pferdezug und Handarbeit und keltert daraus charaktervolle, eigenständige Weine.

Assemblage und Ausbau

Camaspelo ist eine Cuvée im Bordeaux-Stil aus Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc und Merlot vom Jahrgang 2017. Der Wein reift im Barrique aus französischer Eiche, das ihm Struktur und feine Würze gibt, ohne die Frucht zu überdecken.

Im Glas

Tiefes Rot mit violettem Rand. In der Nase rote und schwarze Johannisbeere, Himbeere und Brombeere, dazu Röstgewürze, Holzrauch, weißer Pfeffer, getrocknete Blüten und ein Hauch grüner Tabak. Am Gaumen mittel- bis vollgewichtig, konzentriert und zugleich leichtfüßig, mit harmonischer Säure, feiner Salzigkeit und seidigen Tanninen. Sehr langer, duftiger Nachhall.

Am Tisch

Jetzt mit Genuss zu trinken und weiter lagerfähig. Vorher dekantieren und bei 16–18 °C servieren.

Klassische Begleitung: Steak, Lamm, Wild und gereifter Hartkäse.


Lage: Rocks District, Walla Walla Valley (USA)
Klassifikation: Walla Walla Valley AVA – Bordeaux-Cuvée
Jahrgang: 2017
Ausbau: Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc, Merlot; Barrique (französische Eiche)

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Weine

Battenfeld Spanier Eisquell Riesling trocken 2025 BIO

Weißwein · Zellertal (Rheinhessen) · Riesling

Riesling Eisquell (Gutsriesling) Battenfeld-Spanier Hohen-Sülzen · Zellertal kalkhaltige Steillagen trocken Doppelstückfass & Edelstahl · sur lie BIO (DE-ÖKO-006) · 2025

Der Battenfeld-Spanier Eisquell Riesling trocken 2025 ist die Visitenkarte des Guts – ein Gutsriesling von den kalkhaltigen Steillagen des Zellertals. Puristisch, klar und präzise gearbeitet, das Einstiegs-Ticket in die Qualitätspyramide von Battenfeld-Spanier.


Eisquell – Gutsriesling vom Kalk des Zellertals

Das biologisch arbeitende Weingut Battenfeld-Spanier von H. O. Spanier zählt zu den führenden Adressen im rheinhessischen Wonnegau und ist für seine kalkgeprägten, präzisen Rieslinge bekannt (DE-ÖKO-006). Der Eisquell ist der Gutsriesling des Hauses und der Einstieg in seine Premium-Qualitätspyramide.

Die Trauben stammen aus selektierten Partien der kalkhaltigen Steillagen des Zellertals rund um Hohen-Sülzen im Wonnegau. Der Kalkboden gibt dem Wein seine salzige Mineralität und präzise Struktur.

Jahrgang 2025 – Zellertal (Rheinhessen)

Der Jahrgang 2025 bringt reife, gesunde Frucht mit frischer Säure. Die kalkhaltigen Steillagen und die schonende Arbeit bewahren Puristik, salzige Mineralität und kühle Klarheit – Frucht und Struktur im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Gutsriesling aus den kalkhaltigen Steillagen des Zellertals, Jahrgang 2025; 100 % Riesling von Kalk.

Der Wein wird spontan vergoren und in großen, alten Doppelstück-Fässern sowie im Edelstahl ausgebaut, bis zum Frühjahr auf der Hefe belassen. Biologischer Anbau (DE-ÖKO-006).

Im Glas

In hellem Strohgelb leuchtend, zeigt die Nase Steinobst, weißen Pfirsich, gelbe Pflaume und Mirabelle, würzig flankiert von frischen Küchenkräutern und unterlegt von leicht salzigen Noten. Am Gaumen puristisch, klar und präzise, mit einer Verbindung aus Frucht, Mineralik und feiner Haptik zu kristallinem Trinkvergnügen.

Steinobst, weißer Pfirsich, gelbe Pflaume und Mirabelle über frischen Küchenkräutern und leicht salzigen Noten – puristisch, klar und präzise, mit Frucht, Mineralik und feiner Haptik.

Ein puristischer, präziser Kalk-Gutsriesling mit Trinkfluss. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Vielseitiger Begleiter: zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und hellem Fleisch, zu asiatischer Küche sowie zu Gemüsegerichten und mildem Käse.


Herkunft: kalkhaltige Steillagen des Zellertals rund um Hohen-Sülzen, Wonnegau (Rheinhessen)
Klassifikation: Riesling, Gutsriesling, Rheinhessen (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: Spontangärung, Ausbau in großen alten Doppelstück-Fässern und im Edelstahl, sur lie bis ins Frühjahr; biologisch, DE-ÖKO-006

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Rebsorten

Ziereisen Jaspis Bürgin Spätburgunder 2021

Wein · Rotwein · Baden · Deutschland

Ziereisen Jaspis Bürgin Spätburgunder 2021 ist ein Pinot Noir aus alten Reben, den das Weingut Ziereisen im Dreiländereck erzeugt. Hannes Ziereisen bewirtschaftet seine Lagen in Efringen-Kirchen am Hochrhein. Unfiltriert abgefüllt, mit straffer Struktur und mineralischem Zug.


Markgräflerland / Parzelle Bürgin

Efringen-Kirchen liegt im äußersten Südwesten Badens, unmittelbar am Rheinknick zum Dreiländereck D/F/CH. Die Parzelle Bürgin – ein alteingesessener Familienname der Region – steht auf verwitterten Muschelkalk- und Lössböden mit guter Wasserhaltung. Die Hanglage sorgt für Drainage und thermischen Ausgleich durch die Rheinnähe. Klassifiziert als Landwein Oberrhein. Die „Jaspis"-Linie umfasst die Einzellagen-Spitzenweine des Guts.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Spätburgunder (Pinot Noir) von alten Reben, handgelesen. Traditionell ausgebaut und unfiltriert abgefüllt, was dem Wein Textur und Tiefe verleiht. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Das Bouquet zeigt reife Kirsche, Pflaume und etwas getrocknete Kräuter, unterlegt von einer feinen erdigen Note. Am Gaumen mittlerer Körper, straffe Struktur, präsente, aber nicht harsche Tannine. Der Abgang ist lang und würzig, mit einem leichten mineralischen Zug.

Am Tisch

Jetzt trinkbereit, entwickelt sich bis 2030 weiter. Vor dem Servieren mindestens 30 Minuten dekantieren; kühl, liegend bei 12–14 °C lagern.

Passt zu: Wildgeflügel, Lammrücken, Pilzgerichten und Pinot-affinem Käse.


Lage: Markgräflerland, Parzelle Bürgin, Efringen-Kirchen (Baden, Deutschland); Weingut Ziereisen
Klassifikation: Landwein Oberrhein – 100 % Spätburgunder (Pinot Noir, alte Reben), trocken
Ausbau: Handlese, traditioneller Ausbau, unfiltriert
Jahrgang: 2021

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Weine

Kühling-Gillot Pettenthal Riesling Großes Gewächs 2024 BIO

Weißwein · Nierstein (Rheinhessen) · Riesling (Großes Gewächs)

Riesling Niersteiner Pettenthal VDP.Großes Gewächs Kühling-Gillot Roter Hang · Nierstein roter Tonschiefer (Rotliegendes) steilste Lage Rheinhessens BIO (DE-ÖKO-006) · 2024

Der Kühling-Gillot Niersteiner Pettenthal Riesling GG 2024 stammt aus der ersten historischen Lage des Guts am Roten Hang – der steilsten Lage Rheinhessens. Ein tiefgründiger Riesling vom roten Tonschiefer, der wie kaum ein anderer für großes Rieslingterroir steht.


Niersteiner Pettenthal – steilste Lage Rheinhessens

Das biologisch arbeitende Weingut Kühling-Gillot von Carolin Spanier-Gillot und H. O. Spanier in Bodenheim zählt zu den führenden Adressen am Roten Hang bei Nierstein (DE-ÖKO-006). Das Pettenthal ist eine VDP.Große Lage auf 90 bis 170 Metern, mit einer imposanten Neigung von 70 bis 100 %; die klassifizierte Fläche misst 20,62 Hektar, der rote Tonschieferboden prägt ihren Charakter.

Das Pettenthal ist die erste historische Lage des Guts im Roten Hang: Ende der 1980er Jahre erwarb Carolins Vater einige Rebzeilen, als das anspruchsvolle Steilgelände vielen als zu mühsam galt. Rückblickend erwies sich das als Glücksfall – die Parzelle ist die steilste Lage in ganz Rheinhessen. Heute bewirtschaftet das Gut 110 Zeilen im Filetstück dieser einzigartigen Herkunft.

Jahrgang 2024 – Roter Hang (Rheinhessen)

2024 war in Rheinhessen ein kühlerer, anspruchsvoller Jahrgang, der Präzision im Weinberg belohnte. Die extreme Steillage und die wärmespeichernden Tonschiefer-Böden sicherten reifes Lesegut, während das kühle Jahr für Frische und Säurespannung sorgte – Tiefe und Eleganz zugleich.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Großes Gewächs aus dem Niersteiner Pettenthal, Jahrgang 2024; 100 % Riesling von rotem Tonschiefer.

Nach strenger Handlese wird der Most spontan vergoren und behutsam im Stil des Guts ausgebaut, ganz auf Tiefe, Würze und die Prägung des roten Tonschiefers ausgerichtet. Biologischer Anbau (DE-ÖKO-006).

Im Glas

Ein tiefgründiger, würziger Riesling: gelbe und rote Frucht, dazu Zitrus, Orangenzeste, feine Kräuterwürze und die markante, salzig-mineralische Prägung des roten Tonschiefers. Am Gaumen straff und druckvoll, mit lebendiger Säure, kühler Struktur und einem langen, würzig-mineralischen Nachhall.

Gelbe und rote Frucht über Zitrus, Orangenzeste und feiner Kräuterwürze, mit der salzig-mineralischen Prägung des roten Tonschiefers – straff und druckvoll, mit lebendiger Säure und langem, würzigem Nachhall.

Ein tiefgründiger, langlebiger Rotliegend-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftigem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in würziger Sauce, zu asiatischer Küche sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Niersteiner Pettenthal (VDP.Große Lage), Roter Hang, Rheinhessen; 90–170 m, 70–100 % Neigung (steilste Lage Rheinhessens); roter Tonschiefer; klassifizierte Fläche 20,62 ha
Klassifikation: Riesling, VDP.Großes Gewächs, Rheinhessen (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: strenge Handlese, Spontangärung, behutsamer Ausbau im Stil des Guts; biologisch, DE-ÖKO-006

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Weine

Saxum Paderewski Vineyard 2017 Magnum

Rotwein · Paderewski Vineyard · Rhône-Cuvée

Syrah-dominierte Cuvée Paderewski Vineyard Paso Robles · Kalifornien Saxum (Justin Smith) kalkreicher Boden 31 % Ganztraube Magnum 1,5 l 2017

Der Saxum Paderewski Vineyard 2017 in der Magnum (1,5 l) ist eine rare, Syrah-dominierte Single-Vineyard-Cuvée des Kult-Erzeugers Saxum aus einem historischen, kalkreichen Weinberg von Paso Robles. Groß, reich und kraftvoll – einer der strukturiertesten und tanninbetontesten Weine des Guts, der die Rhône-Sorten mit den ursprünglichen Reben der Lage verbindet. Im Großformat besonders langlebig.


Paderewski Vineyard – Kalkstein mit Geschichte

Saxum wurde 2000 von Justin Smith gegründet und zählt heute zu den gefragtesten Rhône-Erzeugern Kaliforniens. Das Paderewski Vineyard westlich von Paso Robles ist ein wunderschönes Anwesen im Besitz von Bill und Liz Armstrong (Epoch Estate) – und der Ort des legendären Weinbergs von Ignacy Jan Paderewski, des weltberühmten Pianisten und polnischen Staatsmanns. Justin Smith hat den ursprünglichen Standort neu bestockt.

Für einen Wein aus dem Paderewski Vineyard war es Saxum wichtig, die ursprünglichen Sorten der Lage – Zinfandel und Petite Sirah – mit den geliebten Rhône-Reben des Guts zu vereinen. Die kargen, kalkhaltigen Böden, die in Paso Robles selten sind, geben dem Wein Mineralität, Frische und Tiefe; kühle Brisen vom nahen Pazifik mildern die sonnigen Tage. Saxum arbeitet organisch im Weinberg und minimalistisch im Keller – mit Spontangärung und behutsamem Ausbau.

Jahrgang 2017 – Paso Robles

2017 war an der kalifornischen Central Coast ein warmer, reifer Jahrgang, der vollmundige, dichte Weine mit kräftiger Struktur hervorbrachte. Auf dem kalkreichen Terroir des Paderewski Vineyard ergibt das einen besonders großen, kraftvollen und tanninbetonten Wein, der in der Jugend noch verschlossen wirkt und dessen Fülle von einer mineralischen Frische und lebendigen Säure im Zaum gehalten wird.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 43 % Syrah, 25 % Mataro (Mourvèdre), 10 % Zinfandel, 9 % Petite Sirah, 9 % Tempranillo und 4 % Viognier, Jahrgang 2017, trocken, gefüllt in der Magnum (1,5 l).

Syrah gibt dem Wein das dunkle, würzig-pfeffrige Fruchtrückgrat und die mineralische Tiefe; Mataro Struktur, Erdigkeit und herzhafte Fülle; Zinfandel saftige, brombeerige Frucht und Gewürz; Petite Sirah – wie Zinfandel eine Hommage an die ursprüngliche Bestockung – Farbe, dunkle Frucht und festes Tannin; Tempranillo rote Frucht und Schmelz; der mitvergorene Viognier hebt die Aromatik floral an. Vergoren mit rund 31 % Ganztrauben, reift der Wein etwa 19 Monate in französischer Eiche, davon ungefähr die Hälfte neu, ein großer Teil in einem großen Holzfoudre, der die Mineralität der Lage betont. Der Wein wird nie von der Hefe abgezogen und unfiltriert sowie ungeschönt gefüllt. Im großen Magnumformat reift er langsamer und gewinnt zusätzliches Potenzial.

Im Glas

Aus der Syrah-dominierten Cuvée und dem kalkreichen Terroir lebt dieser Wein von Kraft und Struktur: tiefes, dichtes Purpur im Glas, dazu dunkle und blaue Frucht wie Brombeere, Blaubeere und Maulbeere, gemahlener Pfeffer, getrocknete Kräuter, Graphit und florale Anklänge. Am Gaumen vollgewichtig, groß und kraftvoll, mit dichtem, festem Tannin und einer guten, lebendigen Säure – noch verschlossen und nach innen gekehrt, von mineralischer Frische getragen und mit langem, würzigem Nachhall.

Tiefes Purpur, Brombeere, Blaubeere und Maulbeere über Pfeffer, Kräutern und Graphit – groß, dicht und tanninbetont, mit langem, würzigem Finale.

Noch jung und verschlossen; braucht Zeit und sollte vor dem Genuss großzügig dekantiert werden. Im Magnumformat mit besonders großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu gegrilltem und geschmortem Rind, zu kräftig gewürzten Schmorgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Paderewski Vineyard (Epoch Estate, Bill und Liz Armstrong), westlich von Paso Robles (Kalifornien, USA); karge, kalkhaltige Böden; einst Weinberg von Ignacy Jan Paderewski, von Saxum neu bestockt; organisch bewirtschaftet
Klassifikation: Paso Robles; Cuvée aus 43 % Syrah, 25 % Mataro, 10 % Zinfandel, 9 % Petite Sirah, 9 % Tempranillo, 4 % Viognier (trocken); Magnum 1,5 l
Ausbau: ~31 % Ganztraube, ~19 Monate in französischer Eiche (ca. 55 % neu, großer Teil im Holzfoudre); nie von der Hefe abgezogen, ungeschönt und unfiltriert

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Weine

Custero tinto Rioja 2023 BIO

Rotwein · Rioja Alavesa · Feldblend (Cosechero)

Feldblend · 9 Sorten Custero · Cosechero-Stil DOCa Rioja (Alavesa) Tentenublo (Roberto Oliván) Kalkmergel & Buntsandstein offene Gärung · Zement & Barrique BIO 2023

Der Tentenublo Custero tinto 2023 von Roberto Oliván ist ein ungewöhnlich ehrlicher Rioja aus einem bunten Feldblend. Die Idee dahinter: einen klassischen Cosechero-Wein zu erzeugen, wie ihn die Weinbauern und Bewohner früher in den Kneipen ihrer Dörfer tranken – und das ist Roberto mehr als vortrefflich gelungen.


Custero – der Cosechero von einst

Tentenublo ist das Projekt von Roberto Oliván aus dem Dorf Viñaspre in der Rioja Alavesa, dem baskischen Teil der Region. Mit dem Custero verfolgt er eine klare Idee: einen klassischen Cosechero-Wein zu erzeugen, wie er vor vielen Jahrzehnten getrunken wurde – ursprünglich, unkompliziert und ehrlich.

Der Wein stammt aus den Weinfeldern Pieza Naya, Castillejo, Quemada und Entrada. Auf ihren kalkhaltigen Mergel- und Buntsandsteinböden auf den Hochebenen der Rioja fußt die bunte Rebsortenmischung – die für den richtigen Schwung an Mineralität und Frische am Gaumen sorgt. Obwohl der Custero aus jungen Rebanlagen stammt, besitzt er bereits eine verblüffende Tiefe und Vielschichtigkeit.

Jahrgang 2023 – Rioja

2023 war in der Rioja ein Jahrgang mit reifer Frucht und lebendiger Frische. Die Höhenlagen von Viñaspre mit ihren kühlen Nächten und der kompromisslos handwerkliche Stil von Roberto Oliván bewahrten Klarheit, Saftigkeit und die mineralische Prägung des Kalk-/Sandsteinbodens – ein besonders trinkanimierender, ursprünglicher Rioja.

Assemblage und Ausbau

Bunter Feldblend aus Garnacha, Tempranillo, Viura, Malvasía, Calagraño, Garnacha Gris, Graciano, Monastrell und Malvasía Riojana, Jahrgang 2023, trocken; aus jungen Reben.

Nach der manuellen Ernte werden die Trauben zusammen mit spontanen Hefen in offenen Gärbottichen vergoren. Der Ausbau erfolgt anschließend in Zementtanks und in gebrauchten Barriquefässern – so treten Frucht, Mineralität und Bodenfrische unverfälscht in den Vordergrund. Gearbeitet wird biologisch.

Im Glas

Ein ungewöhnlich ehrlicher Rioja: Spitze Walderdbeeraromen und Gewürze prägen das Bild, getragen von einer subtilen Säure. Am Gaumen zeigt der Custero trotz der jungen Reben eine verblüffende Tiefe und Vielschichtigkeit, viel Druck im Finish und eine stattliche Länge. Mineralität und die Frische des Bodens machen sich deutlich bemerkbar.

Spitze Walderdbeeraromen und Gewürze, subtile Säure, viel Druck im Finish und stattliche Länge – ein ungewöhnlich ehrlicher Rioja voller Mineralität und Frische.

Leicht gekühlt genießen (14–16 °C), solo oder zu mittelschweren Speisen.

Am Tisch

Leicht gekühlt als Solist ebenso wie zu mittelschweren Gerichten: zu Charcuterie und Tapas, zu Geflügel und gegrilltem Gemüse, zu Pilzgerichten sowie zu mildem bis mittelkräftigem Käse.


Lage: Weinfelder Pieza Naya, Castillejo, Quemada und Entrada, Rioja Alavesa (Spanien); kalkhaltige Mergel- und Buntsandsteinböden auf den Hochebenen; junge Reben
Klassifikation: DOCa Rioja; Feldblend aus Garnacha, Tempranillo, Viura, Malvasía, Calagraño, Garnacha Gris, Graciano, Monastrell, Malvasía Riojana (trocken)
Ausbau: manuelle Ernte, Spontangärung in offenen Gärbottichen, Ausbau in Zementtanks und gebrauchten Barriquefässern; biologisch (ES-ECO-026-VAS)

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Weine

Winning Achtmorgen Pinot Noir GG 2018

Rotwein · Ruppertsberg (Pfalz) · Spätburgunder (Großes Gewächs)

Spätburgunder (Pinot Noir) Ruppertsberg Achtmorgen VDP.Großes Gewächs von Winning · Deidesheim Ruppertsberger Reiterpfad Sandstein & Kalk burgundische Dichtpflanzung (2009) trocken · 2018

Der von Winning Ruppertsberg Achtmorgen Pinot Noir GG 2018 ist das erste Große Gewächs vom Spätburgunder des Guts. Aus dem Herzstück des Reiterpfads in Ruppertsberg entsteht ein ätherischer, nobler und eleganter Pinot – ein Pinot Grand Cru.


Ruppertsberg Achtmorgen – erstes Pinot-Noir-GG

Das Weingut von Winning in Deidesheim wurde 2007 unter Betriebsleiter Stephan Attmann neu ausgerichtet und zählt heute zu den meistdiskutierten Gütern der Pfalz. Neben seinen fassvinifizierten Rieslingen baut von Winning auch Spätburgunder konsequent burgundisch aus – der Achtmorgen ist das erste Große Gewächs vom Pinot Noir.

Die Parzelle „An den Achtmorgen" ist ein Herzstück des Reiterpfads in Ruppertsberg. Mit der Dichtpflanzung burgundischer Pinot-Varietäten, bereits 2009 angelegt, bildet sie das Herzstück der Pinot Noirs des Guts. Sandstein und Kalk im Boden und die geschützte Lage am Fuß der Haardt machen diese Lage herausragend für Pinot Noir – seit 2018 auch offiziell als Großes Gewächs klassifiziert.

Jahrgang 2018 – Pfalz

2018 war in der Pfalz ein warmer, sonnenreicher Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht. Die geschützte, sandig-kalkige Lage am Fuß der Haardt und der burgundische Ausbau bewahrten dennoch Eleganz, Frische und fein gewobene Tannine – Reife und Finesse im Gleichgewicht. Nach einigen Jahren Flaschenreife zeigt sich der Wein in einer schönen, zugänglichen Phase.

Ausbau

Trockener Spätburgunder, VDP.Großes Gewächs aus der Parzelle „An den Achtmorgen" (Ruppertsberger Reiterpfad), Jahrgang 2018; 100 % Spätburgunder von Sandstein und Kalk, aus burgundischer Dichtpflanzung.

Der Wein wird im burgundischen Stil des Guts ausgebaut, ganz auf Eleganz, ätherische Feinheit und fein gewobene Tannine ausgerichtet. Handarbeit im Weinberg.

Im Glas

Der Wein zeigt helles Rubinrot mit leicht violetten Reflexen. Ätherisch, nobel und elegant, mit Aromen von Pflaume und eingelegten Kirschen in der Nase, setzt er sich am Gaumen aristokratisch und ätherisch schwebend fort und wird von fein gewobenen Tanninen und Kirschenaromatik zu großer Länge getragen. Pinot Grand Cru.

Ätherisch, nobel und elegant – Pflaume und eingelegte Kirschen, am Gaumen aristokratisch und schwebend, von fein gewobenen Tanninen und Kirscharomatik zu großer Länge getragen.

Ein eleganter, langlebiger Pinot in schöner Phase; vor dem Genuss dekantieren. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu Ente und Geflügel, zu Kalb und Wild, zu Pilzgerichten sowie zu mittelkräftigem, gereiftem Käse.


Lage: „An den Achtmorgen", Ruppertsberger Reiterpfad (VDP.Große Lage), Ruppertsberg, Pfalz; Sandstein und Kalk, geschützte Lage am Fuß der Haardt; burgundische Dichtpflanzung (2009)
Klassifikation: Spätburgunder, VDP.Großes Gewächs, Pfalz (trocken); 100 % Spätburgunder
Ausbau: burgundischer Ausbau im Stil des Guts; Handarbeit im Weinberg

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