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17. Mai 2025

Michelin Star

Sonnora – Dreis – Deutschland

Waldhotel Sonnora: Gourmetgenuss und Ruheoase in der Eifel Während unser geliebter Planet Erde gefühlt immer mehr dem Abgrund entgegen rauscht und die täglich gelesenen, gehörten

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Weine

Dr. Bürklin Wolf Riesling Wachenheimer Gerümpel PC 2020 BIO

Weißwein · Wachenheim (Pfalz) · Riesling (Premier Cru)

Riesling Wachenheimer Gerümpel P.C. (Premier Cru) Dr. Bürklin-Wolf Mittelhaardt · Pfalz Buntsandstein · Ton/Lehm Spontangärung · Doppelstück · Vollhefe biodynamisch (DE-ÖKO-003) · 2020

Der Dr. Bürklin-Wolf Wachenheimer Gerümpel Riesling P.C. 2020 stammt aus einer der großen Lagen Wachenheims. Ein Premier-Cru-Riesling von klarer Struktur und salziger Mineralität – harmonisch und konzentriert, mit Kraft und Eleganz im Abgang.


Wachenheimer Gerümpel – Premier Cru der Mittelhaardt

Das Weingut Dr. Bürklin-Wolf in Wachenheim zählt zu den führenden Rieslinggütern der Pfalz und bewirtschaftet seine Weinberge seit 2005 biologisch-dynamisch (DE-ÖKO-003). Seine Qualitätspyramide orientiert sich am burgundischen Prinzip und lehnt sich an die Königlich-Bayerische Lagenklassifikation von 1828 an: G.C. und P.C. entsprechen den Grand Crus und Premier Crus der wertvollsten Lagen.

Das Gerümpel ist eine 13 Hektar große Wachenheimer Toplage, erstmals 1429 urkundlich erwähnt; der Anteil des Guts beträgt 6,2 Hektar. Die Lage genießt häufige föhnartige Erwärmung, die die Trauben nach Regen rasch abtrocknen lässt und Pilzbefall vorbeugt – auch bei später Lese bleibt das Traubengut gesund. In der Nachbarschaft zum Pechstein prägt Buntsandstein mit Ton- und Lehmanteilen den Boden.

Jahrgang 2020 – Pfalz

2020 verlief in Teilen ähnlich wie 2019 und blieb doch eigenständig: ein strahlendes Frühjahr, zeitiger Austrieb und eine homogene Blüte. Die Sommermonate brachten warmes, nicht zu heißes Wetter; die Weinberge profitierten von den Winterniederschlägen und gelegentlichem Sommerregen. Aus gesunden Trauben wurde früh gelesen – ein Jahrgang mit reifer Frucht und klarer Frische.

Ausbau

Trockener Riesling (gutseigene Klassifikation P.C./Premier Cru) aus der Wachenheimer Lage Gerümpel, Jahrgang 2020; 100 % Riesling von Buntsandstein mit Ton- und Lehmanteilen.

Spontane Gärung und Ausbau im Doppelstück-Holzfass, mit Lagerung auf der Vollhefe bis kurz vor der Füllung. Biologisch-dynamischer Anbau (DE-ÖKO-003).

Im Glas

Ein strukturierter, konzentrierter Riesling: gelbe Frucht und Zitrus, dazu weißer Pfirsich, feine Kräuterwürze und eine markante, salzige Mineralität. Am Gaumen straff und harmonisch zugleich, mit Kraft und Eleganz, lebendiger Säure und einem langen, salzig-mineralischen Abgang.

Gelbe Frucht, Zitrus und weißer Pfirsich über feiner Würze und salziger Mineralität – strukturiert und konzentriert, harmonisch mit Kraft und Eleganz, mit langem, salzig-mineralischem Abgang.

Ein strukturierter, langlebiger Pfalz-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Hummer und Jakobsmuscheln, zu Geflügel und Kalb in Rahmsauce sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Wachenheimer Gerümpel, Mittelhaardt (Pfalz); Buntsandstein mit Ton-/Lehmanteilen, Nachbarschaft zum Pechstein; Gutsanteil 6,2 ha (Lage gesamt 13 ha)
Klassifikation: Riesling P.C. (gutseigene Premier-Cru-Klassifikation), Pfalz (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: Spontangärung und Ausbau im Doppelstück-Holzfass, Vollhefelager bis kurz vor der Füllung; biologisch-dynamisch, DE-ÖKO-003

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Schaumweine

François Montand ICE Demi-Sec

Der François Montand ICE Demi-Sec ist ein Schaumwein, der ausdrücklich auf Eis gehört. Mit seiner Süße und kräftiger Frucht ist er so angelegt, dass schmelzende Eiswürfel ihn nicht verwässern, sondern erfrischen. In der Flasche vergoren, im Jura gemacht.

Im Glas

Hellgelb, feine Perlen. Duft von Pfirsich, Birne, gelbem Apfel und Blüten. Im Mund rund und weich, frische Säure fängt die Süße ab. Auf Eis wird er schlanker und zitrusfrischer – genau das ist der Plan.

Mach was draus

Drei, vier Eiswürfel ins große Glas, den gut gekühlten Schaumwein darüber, dazu ein Minzblatt oder etwas Limettenzeste. Passt zu Melone mit Schinken, Ziegenkäse mit Honig, Sushi, Obstsalat oder Sorbet. Der Drink für Terrasse, Pool und Sommerparty. Am besten eiskalt, 4 bis 6 Grad.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Mit Minze und Limette ist ICE mein liebster Sommer-Aperitif. Ganz ohne Sirup und trotzdem ein kleiner Cocktail.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Warum so viel Süße? Schmelzendes Eis verwässert alles im Glas. Ein Brut wirkt dann schnell wässrig und spitz, der ICE dagegen bleibt rund.

Was heißt Demi-Sec? Halbtrocken. Seine etwa 40 Gramm Zucker je Liter liegen mitten in dieser Stufe.

Chardonnay, Ugni Blanc, Colombard · versektet im Jura · Grundwein im Edelstahl · Flaschengärung · halbtrocken, etwa 40 Gramm Zucker je Liter · auf Eis servieren · Maison du Vigneron, Hauteroche (Jura) · Stand: Oktober 2026

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Weine

Le Moine Horizon 50 ans Beaujolais Cru Brouilly 2015 Magnum

Rotwein · Beaujolais Cru Brouilly · Gamay

Gamay Beaujolais Cru Brouilly Serie „Horizon 50 ans" Mounir Saouma (Le Moine) auf lange Reife angelegt Magnum (1,5 l) 2015

Der Le Moine Horizon 50 ans Brouilly 2015 in der Magnum ist Mounir Saoumas ernsthafte, lagerfähige Interpretation des Beaujolais – ein Cru-Gamay aus einem Ausnahmejahrgang, bewusst für die lange Reife abgefüllt. Weine, die unsere Kinder und Enkel in 50 Jahren am optimalen Genusspunkt erleben können.


Horizon 50 ans – Beaujolais, ernst genommen

Hinter dem Beaujolais steckt weit mehr als der leichte, fruchtige Beaujolais Nouveau: Vor vielen Jahrzehnten waren die besten Lagen ebenso hoch angesehen wie die großen Weine des nördlichen Burgunds. Die qualitative Spitze der Gamay-Weine wächst im Norden der Appellation – unter den Cru-Namen Brouilly, Chénas, Chiroubles, Côte de Brouilly, Fleurie, Juliénas, Morgon, Moulin-à-Vent, Saint-Amour und Régnié.

Für die Serie „Horizon 50 ans" hat Mounir Saouma – der Mann hinter Lucien Le Moine – Cru-Gamay aus Top-Lagen vinifiziert und in zwei Formaten abgefüllt: 0,75-Liter-Flaschen für den früheren Genuss sowie Magnum und Doppelmagnum für die ganz lange Lagerung. Der Name ist Programm: Weine mit einem Reifehorizont von einem halben Jahrhundert. Dieser Brouilly stammt aus dem südlichsten und größten der Beaujolais-Crus, dessen Granit- und blaue Diorit-Böden („pierre bleue") dem Gamay Tiefe, Struktur und Mineralität verleihen.

Jahrgang 2015 – Beaujolais

2015 gilt im Burgund und besonders im Beaujolais als Ausnahmejahrgang – vielfach als Jahrhundertjahrgang bezeichnet. Warm und reif, brachte er Gamay-Weine von seltener Konzentration, Dichte und Tiefe bei gutem Reifepotenzial. In der Magnum und im langen Ausbau ergibt das einen Wein, der auf Jahrzehnte angelegt ist.

Ausbau

Reinsortiger Gamay aus dem Jahrgang 2015, Beaujolais Cru Brouilly, trocken; abgefüllt in der Magnum (1,5 l).

Im Stil von Mounir Saouma: langer Ausbau im Holzfass und auf der Hefe, mit minimalem Schwefel und behutsamer Kellerarbeit – ganz auf Tiefe, Textur und Langlebigkeit ausgerichtet. Das große Magnum-Format begünstigt eine besonders langsame, harmonische Reife.

Im Glas

Vom granitisch-blausteinigen Brouilly-Boden und aus dem reifen Jahrgang 2015 lebt dieser Cru-Gamay: dunkle Kirsche und Brombeere, florale Anklänge und eine feine, steinige Würze. Der lange Ausbau bindet eine seidige, dichte Textur ein und verleiht dem Wein mehr Tiefe und Ernst, als man dem Beaujolais gemeinhin zutraut. Am Gaumen saftig und konzentriert, mit feinem Tannin, lebendiger Säure und langem, mineralischem Nachhall – ein Gamay mit echtem Reifepotenzial.

Dunkle Kirsche, florale und steinige Würze – saftig und konzentriert, mit feinem Tannin und langer, mineralischer Tiefe.

Schon jetzt zugänglich, doch auf Jahrzehnte angelegt; in der Jugend großzügig dekantieren. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu gegrilltem und geschmortem Fleisch, zu Geflügel und Ente, zu Wild sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: Beaujolais Cru Brouilly (Frankreich); südlichster und größter der Beaujolais-Crus, Granit- und blaue Diorit-Böden („pierre bleue")
Klassifikation: Beaujolais Cru, Gamay (trocken); Serie „Horizon 50 ans", Magnum (1,5 l)
Ausbau: Gamay; langer Ausbau im Holzfass und auf der Hefe, minimaler Schwefel; auf lange Reife angelegt

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Weine

Saxum Paderewski Vineyard 2018 Magnum

Rotwein · Paderewski Vineyard · Rhône-Cuvée

Syrah-dominierte Cuvée Paderewski Vineyard Paso Robles · Kalifornien Saxum (Justin Smith) kalkreicher Boden gemeinsam vergoren Magnum 1,5 l 2018

Der Saxum Paderewski Vineyard 2018 in der Magnum (1,5 l) ist eine rare, Syrah-dominierte Single-Vineyard-Cuvée des Kult-Erzeugers Saxum aus einem historischen, kalkreichen Weinberg von Paso Robles. Tief, würzig und parfümiert, vollgewichtig und strukturiert – aus einem herausragenden Jahrgang, im Großformat besonders langlebig.


Paderewski Vineyard – Kalkstein mit Geschichte

Saxum wurde 2000 von Justin Smith gegründet und zählt heute zu den gefragtesten Rhône-Erzeugern Kaliforniens. Neben der Heimatlage James Berry bezieht das Gut Frucht von einigen ausgesuchten Spitzenlagen – darunter das Paderewski Vineyard westlich von Paso Robles an der Peachy Canyon Road. Der historische Weinberg wurde Anfang des 20. Jahrhunderts vom weltberühmten Pianisten und polnischen Staatsmann Ignacy Jan Paderewski bewirtschaftet; Justin Smith hat ihn mit wiederbelebt und neu bestockt.

Die Lage ist von kargen, steinig-kalkhaltigen Böden geprägt, die in Paso Robles selten sind und den Weinen Mineralität, Frische und Tiefe geben. Kühle Brisen vom nahen Pazifik mildern die sonnigen Tage und bewahren Säure und Aromatik. Saxum arbeitet organisch im Weinberg und minimalistisch im Keller – von Hand gelesen, mit Spontangärung und behutsamem Ausbau.

Jahrgang 2018 – Paso Robles

2018 gilt an der kalifornischen Central Coast als herausragender, klassischer Jahrgang: Eine lange, gleichmäßige Vegetationsperiode brachte vollreife, zugleich frische und ausgewogene Weine mit großer Tiefe und Struktur. Auf dem kalkreichen Terroir des Paderewski Vineyard ergibt das einen tiefgründigen, würzigen und perfümierten Wein, der Fülle mit mineralischer Spannung und großem Reifepotenzial verbindet.

Assemblage und Ausbau

Gemeinsam vergorene Cuvée aus 44 % Syrah, 22 % Mataro (Mourvèdre), 15 % Zinfandel, 9 % Grenache, 6 % Tempranillo und 4 % Viognier, Jahrgang 2018, trocken, gefüllt in der Magnum (1,5 l).

Syrah gibt dem Wein das dunkle, würzig-pfeffrige Fruchtrückgrat und die mineralische Tiefe; Mataro Struktur, Erdigkeit und herzhafte Fülle; Zinfandel saftige, brombeerige Frucht und Gewürz; Grenache rote Frucht und Großzügigkeit; Tempranillo rote Frucht und Schmelz; der mitvergorene Viognier hebt die Aromatik floral an. Der Ausbau erfolgt in französischer Eiche verschiedener Größen – die gemeinsame Gärung der Sorten verwebt sie zu einem nahtlosen Ganzen. Im großen Magnumformat reift der Wein langsamer und gewinnt zusätzliches Potenzial.

Im Glas

Aus der gemeinsam vergorenen, Syrah-dominierten Cuvée und dem kalkreichen Terroir lebt dieser Wein von Parfüm und Tiefe: tiefes Purpur im Glas, dazu dichte schwarze und blaue Frucht wie Brombeere, Blaubeere und dunkle Kirsche, florale Anklänge von Veilchen und Flieder, süße Gewürze, Lakritz und Anis sowie eine pfeffrige Note. Am Gaumen vollgewichtig und konzentriert, mit reifem, festem Tannin, einer kalkig-mineralischen Frische und langem, parfümiertem Nachhall.

Tiefes Purpur, schwarze und blaue Frucht, Veilchen und Flieder über süßer Würze, Lakritz und Pfeffer – vollgewichtig, strukturiert und sehr lang.

Benötigt Luft; in der Jugend großzügig dekantieren. Im Magnumformat mit besonders großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu gegrilltem und geschmortem Rind, zu kräftig gewürzten Schmorgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Paderewski Vineyard, westlich von Paso Robles (Kalifornien, USA); karge, steinig-kalkhaltige Böden; organisch bewirtschaftet
Klassifikation: Paso Robles; gemeinsam vergorene Cuvée aus 44 % Syrah, 22 % Mataro, 15 % Zinfandel, 9 % Grenache, 6 % Tempranillo, 4 % Viognier (trocken); Magnum 1,5 l
Ausbau: Spontangärung (Co-Fermentation), Ausbau in französischer Eiche verschiedener Größen; zurückhaltende, minimalistische Kellerarbeit

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Spanien

Equipo Navazos Manzanilla Pasada Bota 59

Likörwein · Manzanilla Pasada Sherry · Sanlúcar de Barrameda · Spanien

Equipo Navazos La Bota de Manzanilla Pasada 59 „Capataz Rivas" ist eine echte Manzanilla Pasada aus Sanlúcar de Barrameda. Eine nummerierte Auswahl aus der La-Guita-Solera, deren „Umwandlung" in einen Amontillado bewusst hinausgezögert wurde – komplex, ausdrucksstark, mit leicht oxidativen, aber frischen Aromen. 3.500 Flaschen.


Sanlúcar de Barrameda / La Guita

Equipo Navazos wählt herausragende Sherry-Fässer aus und füllt sie nummeriert ab. Dieser Wein stammt aus einer kleinen 15-Fässer-Solera der Bodega La Guita (Hijos de Rainera Pérez Marín) in Sanlúcar de Barrameda, die Capataz Rafael Rivas 1986 aus den feinsten alten Manzanillas anlegte. Reinsortig aus Palomino.

Bereitung und Reifung

Eine Manzanilla Pasada: lange biologisch unter Flor gereift, bis die Florschicht schwächer wird und eine sanfte Oxidation einsetzt. Um den Wein im Manzanilla-Charakter zu halten und die Fino-Noten zu intensivieren, statt ihn in einen Amontillado übergehen zu lassen, wurde er mit bestem Wein aus der La-Guita-Solera aufgefrischt. Durchschnittsalter rund 15 Jahre. Saca Juni 2015, 3.500 Flaschen. Trocken, leicht aufgespritet.

Im Glas

Goldgelb bis kupfrig, kristallklar. In der Nase komplex und tief: geröstete Nüsse, getrocknete Aprikose, Brotteig und Hefe, altes poliertes Holz und Orangenschale, dazu salzig-maritime Würze. Am Gaumen geschmeidig und ausdrucksstark, mit balancierter Frische, leicht oxidativer Eleganz und kräftiger Salzigkeit. Langer, würzig-rauchiger Abgang.

Am Tisch

Bei rund 12 °C in mäßig großem Glas servieren – enorm vielseitig am Tisch.

Passt zu: kräftigen Fischgerichten, Reisgerichten mit Fisch, Charcuterie, Rührei mit Steinpilzen, cremigem Schafskäse und würziger asiatischer Küche.


Lage: Sanlúcar de Barrameda, Jerez (Spanien); Bodega La Guita (Hijos de Rainera Pérez Marín)
Klassifikation: Manzanilla Pasada (Sherry), trocken – 100 % Palomino; Auswahl & Abfüllung Equipo Navazos „La Bota 59 – Capataz Rivas"
Ausbau: ~15 Jahre, biologische Reifung unter Flor mit beginnender Oxidation (15-Fässer-Solera); Saca Juni 2015, 3.500 Flaschen

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Schaumweine

Christmann & Kauffmann Gimmeldinger Biengarten 2020 Riesling Brut Nature

Der Christmann & Kauffmann Gimmeldinger Biengarten 2020 Riesling Brut Nature gehört zur Lagenlinie Les Grands Terroirs. Der Biengarten ist eine Erste Lage zwischen Gimmeldingen und Königsbach, eine geschützte Terrasse auf Kalkmergel. Spontan vergoren, im Holz ausgebaut, fast vier Jahre (46 Monate) Hefelager, keine Dosage.

Im Glas

Kräftiges Gold, feine Perlen. In der Nase Brioche, Haselnuss, Zitrus und Apfelkompott, darunter Kreide und ein Hauch Salzkaramell. Im Mund kraftvoll und fein zugleich, saftig und frisch, mit einem sehr langen Finale.

Mach was draus

Pfälzer Saumagen, Jakobsmuscheln in Nussbutter, Kalb, Geflügel oder alter Comté. Ein Sekt für das Essen. Serviere ihn bei 8 bis 10 °C im großen Glas und gib ihm etwas Luft. Trinkreif, mit Reserven bis 2030.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Biengarten ist Riesling mit Tiefgang. So einen Sekt würde ich jedem Champagner-Fan blind einschenken.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Was ist besonders am Biengarten? Der Boden: tertiärer Kalkmergel, an manchen Stellen tritt Kalkstein zutage. In der Pfalz, wo meist Buntsandstein vorherrscht, ist das selten. Kalk gibt dem Riesling Spannung und Salz.

Wie war 2020? Warm und trocken, mit frühem Austrieb. Für Sekt wurde früh gelesen, um die Säure zu halten. Die Trauben waren gesund.

Wie wurde er gemacht? Spontangärung, Ausbau im Holz bis Juni 2021, dann Flaschengärung und 46 Monate Hefelager. Degorgement im April 2025, Dosage: keine.

100 % Riesling · Gimmeldinger Biengarten, Erste Lage · tertiärer Kalkmergel · Jahrgang 2020 · Spontangärung · Holzausbau bis Juni 2021 · 46 Monate Hefelager · degorgiert April 2025 · Brut Nature · Reihe Les Grands Terroirs · Sektgut Christmann & Kauffmann, Gimmeldingen · Stand: Oktober 2026

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Spanien

Matsu La Jefa blanco 2022

Weißwein · D.O. Toro · Malvasía castellana

D.O. Toro Malvasía castellana Reben 50–150 Jahre Handlese Spontangärung 14 Monate 600-l-Fass

Matsu La Jefa 2022 ist der einzige Weißwein von Bodega Matsu, dem Toro-Projekt der Vintae-Gruppe. Er stammt von weißen Einzelstöcken, die verstreut zwischen alten Tinta-de-Toro-Reben stehen. Die ältesten sind bis zu 150 Jahre alt und wurzeln in Sand. Der Most gärt mit eigenen Hefen im neuen 600-Liter-Fass und bleibt dort 14 Monate auf der Feinhefe.


Weiße Altreben im Rotweinland Toro

Toro am Duero, zwischen Zamora und Valladolid, gilt als Rotweingebiet. Die Tinta de Toro dominiert mit großem Abstand. Bei der Lese 2023 kamen über 20 Millionen Kilo Tinta de Toro in die Keller, von der Malvasía castellana nur rund 699.000 Kilo. Reine Weißweinparzellen gibt es kaum. Deshalb sammelt Matsu für La Jefa einzelne weiße Stöcke, die in alten Rotweinweinbergen mitgepflanzt wurden. Das Alter dieser Reben liegt zwischen 50 und 150 Jahren. Ein Teil davon ist wurzelecht und stammt aus der Zeit vor der Reblaus.

Dass es solche Stöcke noch gibt, liegt am Boden. Die Weinberge liegen auf 600 bis 750 Metern Höhe auf kargen, sandigen Böden mit hohem Anteil an Granitgeröll. Im lockeren Sand kann sich die Reblaus schlecht ausbreiten. Die Reben stehen traditionell als freistehende Buschreben (en vaso) ohne Drahtrahmen. Das Klima ist streng kontinental. Es fallen nur 350 bis 400 mm Regen im Jahr, die Winter sind frostig, die Sommer heiß, und die Nächte kühlen stark ab. Pilzdruck ist in dieser Trockenheit gering. Behandlungen im Weinberg bleiben deshalb die Ausnahme, gearbeitet wird von Hand nach toresanischer Tradition.

Die Malvasía castellana ist mit der Malvasía aus dem Mittelmeerraum nicht verwandt. Ampelographisch entspricht sie der nordwestspanischen Doña Blanca. Die Sorte bringt wenig Primäraroma, aber Körper und Extrakt mit. Ihre Stärke zeigt sie im Holzausbau und bei langem Hefekontakt.

Jahrgang 2022 – Toro

2022 war in Spanien ein Extremjahr mit sechs Hitzewellen und anhaltender Dürre. In Toro unterbrachen die Reben im Hochsommer kurz ihr Wachstum. Der Kontrollrat rechnete zunächst mit einem Mengenverlust von rund 20 Prozent. Im September kam die Wende: Regen und fallende Temperaturen ließen die Trauben gleichmäßig ausreifen. Das Lesegut war völlig gesund.

Matsu las die Trauben für La Jefa vom 12. bis 14. September 2022 von Hand. Die D.O. Toro schloss den Jahrgang mit 24.648.572 Kilo Trauben ab. Das ist ein Rekord, 5,35 Prozent über 2021 und deutlich über dem Mittel der Vorjahre von 19,1 Millionen Kilo. Bei der offiziellen Jahrgangsbewertung auf der Feria del Vino de Toro 2023 stuften mehr als 50 Verkoster 2022 als „Excelente" ein.

Maischestandzeit, Spontangärung, Bocoy

Die ganzen Trauben liegen vier Stunden mit den Schalen im Most. So gehen Phenole und Gerbstoffe über, die dem Wein später Griff geben. Danach wird schonend gepresst. Der Most klärt ohne Schönungsmittel über statisches Absetzen. Die Gärung startet spontan mit den Hefen aus Weinberg und Keller. Sie läuft in neuen, leicht getoasteten Fässern aus französischer Eiche mit 600 Litern Inhalt, in Spanien „Bocoy" genannt.

Im Verhältnis zum Volumen hat ein 600-Liter-Fass deutlich weniger Holzfläche als eine Barrique mit 225 Litern. Der Wein nimmt dadurch Textur und Würze auf, ohne dass die Eiche den Charakter übernimmt. Im selben Fass reift La Jefa 14 Monate auf der Feinhefe. Der Name der Bodega kommt aus dem Japanischen: Matsu heißt „warten". Vintae gründete das Projekt 2005 mit den Rotweinen El Pícaro, El Recio und El Viejo, die für Jugend, Reife und Alter stehen. La Jefa kam mit dem Jahrgang 2018 hinzu. Der Wein ist den Frauen gewidmet, die in Toro seit Generationen die Weinberge bewirtschaften. Das Etikettenfoto stammt von der Modefotografin Bèla Adler.

Im Glas

Die Bodega beschreibt La Jefa als strohgelb mit grauem Schimmer. In der Nase zeigen sich reifes Kernobst, Vanille aus dem Fass, cremige Noten und ein Hauch Anis. Am Gaumen ist der Wein dicht und glyzerinreich, die Säure hält ihn im Gleichgewicht. (Verkostungsnotiz: Bodega Matsu.)

Sandboden und Altreben geben Dichte, die kühlen Septembernächte 2022 die Frische, 14 Monate Feinhefe den Schmelz.

Die vier Stunden Schalenkontakt bringen einen feinen Gerbstoffzug, der den breiten Körper strafft. Das Granitgeröll zeigt sich als leicht herbe, steinige Note im Abgang. Der späte Septemberregen hat die Säure bewahrt, die in Hitzejahren oft verloren geht. So ist La Jefa üppig, aber nicht schwer.

Am Tisch

La Jefa braucht Speisen mit Fett und Röstaromen. In Toro passt gereifter Queso Zamorano aus Schafmilch. Außerdem gut: Kalbsbries in brauner Butter, Stubenküken aus dem Ofen, Seeteufel mit Beurre blanc oder ein Pilzrisotto mit Parmesan. Auch zu Bacalao al pil-pil hält er mit. Am besten bei 10 bis 12 °C in einem großen Burgunderglas servieren. Eine halbe Stunde Luft vorab öffnet Frucht und Holz.


Erzeuger: Bodega Matsu (Vintae), Toro, Zamora
Lage: Einzelstöcke weißer Sorten in alten Rotweinweinbergen der D.O. Toro, 50–150 Jahre, teils wurzelecht
Jahrgang: 2022, Handlese 12.–14. September
Vinifikation: 4 Stunden Maischestandzeit, schonende Pressung, statische Vorklärung, Spontangärung mit eigenen Hefen im neuen 600-l-Fass
Ausbau: 14 Monate auf der Feinhefe in neuen 600-l-Bocoyes aus französischer Eiche, leicht getoastet; Handarbeit im Weinberg, minimale Intervention
Boden: Karger Sand mit hohem Anteil an Granitgeröll

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Weine

Dominio del Bendito El Primer Paso Magnum BIO

Rotwein · Toro · Tinta de Toro

Tinta de Toro DO Toro Alte Reben (40+ Jahre) Bio 6 Monate franz. Eiche Magnum 1,5 l 2024

Der Dominio del Bendito El Primer Paso 2024 ist ein wahrer Toro aus über 40 Jahre alten Tinto-de-Toro-Rebstöcken – eine wahre Fruchtexplosion aus Kirsche und Brombeere, mundfüllend und komplex, mit dezentem Holzeinsatz für Eleganz und Textur. Ein eleganter Gigant in der Magnum.


Dominio del Bendito – alte Reben in Toro

Dominio del Bendito ist das Projekt des Franzosen Antony Terryn, der 2003 nach Toro kam, vom Potenzial der alten Reben gefangen war und 2004 sein Weingut gründete. Seither entstehen hier handwerkliche, authentische Rotweine aus Tinta de Toro – aus eigenen und eng betreuten Parzellen, biologisch bewirtschaftet, ohne Pestizide und Kunstdünger.

El Primer Paso – „der erste Schritt" – ist der Einstieg in die Range und stammt aus einem Mix wurzelechter, alter Weinberge in den berühmten Toro-Lagen La Jara und in den Höhen von Valdefinjas, mit Rebstöcken von über 40 Jahren. Die sandig-steinigen Böden und das extreme Kontinentalklima mit heißen Tagen und kühlen Nächten geben dem Wein Struktur, Tiefe und Frische zugleich.

Jahrgang 2024 – Toro

Aus den alten Reben von Toro entsteht im Jahrgang 2024 ein kraftvoller, zugleich fruchtbetonter und frischer Rotwein. Die alte-Reben-Konzentration trifft auf den dezenten, bewusst zurückhaltenden Holzeinsatz – ein Wein mit überströmender Frucht und Eleganz, schon jung zugänglich.

Ausbau

Reinsortige Tinta de Toro aus dem Jahrgang 2024, trocken. Abgefüllt in der Magnum (1,5 l).

Vinifikation nach handwerklicher Philosophie mit eigenen Hefen, anschließend rund 6 Monate Reife in Barriques aus französischer Eiche. Das Holz dient bewusst nicht der Aromatisierung, sondern der langsamen, harmonischen Reifung – es verschafft dem Wein Eleganz und Textur, ohne die Frucht zu überlagern. Aus biologischem Anbau (ES-ECO-002-CL).

Im Glas

Überströmende Aromen von Kirschen und Brombeeren – eine wahre Fruchtexplosion. Die intensive Frucht ist mundfüllend und komplex; man schmeckt den dezenten Holzeinsatz, der dem Wein eine schöne Eleganz und Textur verschafft. Im Abgang wieder fruchtige Anklänge, dazu Rauch und Cassis.

Ein eleganter Gigant – eine wahre Fruchtexplosion aus dem Herzen von Toro.

Schon jung ein Genuss, mit gutem Reifepotenzial; profitiert von etwas Luft. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu gegrilltem und geschmortem rotem Fleisch, zu Lamm und Wild, zu kräftigen Eintöpfen sowie zu gereiften Hartkäsen. Die Magnum ist der ideale Begleiter für die große Tafel.


Lage: DO Toro, Lagen La Jara und Valdefinjas (Spanien); sandig-steinige Böden, wurzelechte alte Reben (40+ Jahre), extremes Kontinentalklima
Klassifikation: DO Toro, Tinta de Toro (trocken); Magnum 1,5 l
Ausbau: Tinta de Toro; ~6 Monate französische Eiche, Spontangärung; biologischer Anbau (ES-ECO-002-CL)

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