La Fontanilla – Conil de la Frontera – Spanien

La Fontanilla – Meeresfrische Genussmomente direkt am Strand von Conil

Der Kellner konnte die Frage nicht beantworten, wie viele Jahre das Restaurant La Fontanilla am Strand von Conil de la Frontera bereits besteht. Fünfzig Jahre? Ach was … nein, das Haus existiert wohl schon viel länger – mit mehreren Räumen, einer Bartheke und einer großen, bei nicht ganz so gutem Wetter mit einer Plastikplane überdachten Sonnenterrasse.

Wer also in Conil de la Fronter, andalusische Küche erleben möchte, kommt am Restaurante La Fontanilla kaum vorbei.

Im Mittelpunkt steht der fangfrische Fisch aus dem Atlantik. Besonders berühmt ist das Restaurant für seine Zubereitung des roten Thunfischs (Atún rojo de Almadraba), der in den traditionellen Fischereien von Barbate gefangen wird. Ob als Tatar, gegrillt oder als Sashimi, der Thunfisch ist hier ein Erlebnis.

Daneben finden sich auf der Speisekarte delikate Reisgerichte, perfekt frittierter Fisch, Meeresfrüchte, Krustentiere und regionales Gemüse. Die Küche setzt konsequent auf hochwertige Zutaten aus der Umgebung und vereint traditionelle Rezepte mit moderner Präsentation.

Das Ambiente ist locker und stilvoll, ideal für ein Mittagessen mit Blick aufs Meer oder ein romantisches Dinner bei Sonnenuntergang. Ab an den Strand 🏖️!

Kartoffelsalat / Gemischter Salat / Thunfisch-Tartar / Calamares

La Fontanilla, Playa de la Fontanilla, 11140 Conil de la Frontera, Spanien, Telefon: +34 956 44 11 30, www.lafontanilla.com

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Rebsorten

Markus Schneider Riesling Saumagen 2018

Wein · Weißwein · Pfalz · Deutschland

Markus Schneider Riesling Saumagen 2018 stammt aus einer der großen Kalklagen der Pfalz. Der Saumagen liegt mitten in einem einzigartigen Kalkstein-Kessel und verleiht diesem Riesling seine markante Mineralität und Typizität.


Pfalz / Kallstadter Saumagen

Das Weingut Markus Schneider ist in Ellerstadt in der Pfalz beheimatet. Der Saumagen bei Kallstadt liegt mitten in einem einzigartigen Kalkstein-Kessel: Das dort entstandene Kalkriff ist ein Zeugnis des letzten pfälzischen Urmeeres aus dem Tertiär. Die Kalkbrüche der ersten römischen Siedler, die Korallenbänke und die Klippen verleihen dieser Pfälzer Kultlage ihre einzigartige Typizität.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Riesling. Der Ausbau stellt die markante Kalkmineralität und die klare Frucht der Kultlage in den Vordergrund. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Grüngelb. In der Nase klare Steinobst- und Zitrusfrucht mit deutlicher, kalkiger Mineralität. Am Gaumen dicht und mineralisch, mit feiner Struktur, animierender Säure und einem langen, salzig-mineralischen Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C in großen Gläsern servieren – als gehobener Speisebegleiter.

Passt zu: edlem Fisch, Meeresfrüchten, hellem Fleisch, Spargel und asiatischer Küche.


Lage: Pfalz, Kallstadter Saumagen (Deutschland); Weingut Markus Schneider
Klassifikation: Lagenwein – 100 % Riesling, trocken
Ausbau: mineralitätsbetont (tertiäres Kalkriff)
Jahrgang: 2018

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Schaumweine

Eric Rodez Champagne de Terroir Empreinte Noire Grand Cru 2011

Der Eric Rodez Empreinte Noire Grand Cru 2011 ist Pinot Noir aus vier Lagen in Ambonnay, komplett im großen Holzfass ausgebaut und ohne malolaktische Gärung. Ein Champagner für Kenner – und für Wildgerichte.

Im Glas

Goldene Reflexe, feine Perlen. Rote Früchte, reif und saftig, dazu kandierte Orange, Röstaromen, Rauch und etwas Gewürz. Der Gaumen ist kraftvoll und vielschichtig, die Säure präzise, die Mineralität salzig. Ein Abgang voller Spannung, der lange nachhallt. Die Reben, im Schnitt älter als 30 Jahre, geben ihm Konzentration, das Holzfass Rundung.

Mach was draus

Rehrücken mit Preiselbeeren, Taube mit Linsen oder ein alter Gouda. Wer kein Wild mag, nimmt eine Maispoularde mit Pilzen. Zu Pilzgerichten aus dem Wald ist er ebenso stark. Servier ihn bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Großes Glas, etwas Luft – und dann zu Wild oder Geflügel. Da fühlt sich der Empreinte Noire am wohlsten.“

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Kurz gefragt

Was heißt ohne malolaktische Gärung? Die zweite, säureabbauende Gärung findet nicht statt. Die Apfelsäure bleibt erhalten, der Wein bleibt straffer und frischer.

Wie trocken ist er? Weniger als 3 g Dosage pro Liter, also Extra Brut. Die Kraft kommt aus Pinot Noir und Holz, nicht aus Zucker.

100 % Pinot Noir · Ambonnay Grand Cru: La Pierre aux Larrons, Le Moulin, Les Fournettes, Les Secs · Reben über 30 Jahre · Jahrgang 2011 · großes Holzfass · keine malolaktische Gärung · unfiltriert · Extra Brut, unter 3 g/l · Champagne Eric Rodez, Ambonnay · Stand: Oktober 2026

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USA

Cayuse En Chamberlin Syrah 2019

Rotwein · Syrah · Walla Walla Valley · USA

Cayuse En Chamberlin Syrah 2019 war für Wine Advocate der beste Wein der gesamten Cayuse-Kollektion dieses Jahrgangs – eine Meisterklasse im Ausdruck der Lage: Bing-Kirsche und Blaubeere, Tabak, Pfeffer, Eisen und Pilze, nahtlos und makellos ausbalanciert.


En Chamberlin, Walla Walla Valley

Die Lage En Chamberlin liegt im alten Flussbett des Walla Walla River auf der Oregon-Seite des Tals, im Rocks District of Milton-Freewater. Die Oberschicht aus schluffigem Lehm und runden Basaltkieseln ist nur 30 bis 45 Zentimeter tief; darunter liegen Schichten aus reinem, verdichtetem Kiesel, stellenweise viele Meter mächtig. Christophe Baron, der aus einer Champagner-Familie stammt, bewirtschaftet die Reben mit Pferdezug und Handarbeit.

Rebsorte und Ausbau

100 % Syrah aus dem Jahrgang 2019. Der Wein reift in großen Fässern aus französischer Eiche mit nur geringem Neuholzanteil, damit die Aromatik der Lage im Vordergrund bleibt.

Im Glas

Tiefes Rot. In der Nase Metzgerei-Noten, Wurst und staubige dunkle Frucht, dazu Bing-Kirsche, Blaubeere, Tabak, pfeffrige Kräuter, Eisen, Pilze und violette Blüten. Am Gaumen mittel- bis vollgewichtig, nahtlos und perfekt ausbalanciert, mit schwarzer Himbeere, Brombeere, würzigen und fleischigen Noten, großartigen Tanninen und einem langen, sich stetig wandelnden Finale.

Am Tisch

Jetzt zugänglich und über 25 Jahre und mehr entwicklungsfähig. Dekantieren und bei 16–18 °C servieren.

Klassische Begleitung: Lamm, Rind vom Grill, Wild und Gerichte mit Pilzen.


Lage: En Chamberlin, Rocks District, Walla Walla Valley (USA); Basaltkiesel
Klassifikation: Walla Walla Valley AVA – Syrah
Jahrgang: 2019
Ausbau: 100 % Syrah; große Fässer aus französischer Eiche, geringer Neuholzanteil

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Länder/Regionen

Campagnola Amarone della Valpolicella Classico

Rotwein · Amarone · Valpolicella Classico · Veneto

Campagnola Amarone della Valpolicella Classico ist ein kräftiger, trockener Rotwein aus dem Veneto. Das traditionsreiche Haus Giuseppe Campagnola zählt zu den ältesten Erzeugern der Valpolicella Classica. Die Trauben werden vor dem Keltern getrocknet, was den Wein stark konzentriert. Im Glas ein dichter Amarone mit Aromen von Rosinen und getrockneten Früchten.


Valpolicella Classico

Die DOCG Amarone della Valpolicella Classico stammt aus dem historischen Kerngebiet der Valpolicella nördlich von Verona. Die Trauben für diesen Wein wachsen auf kalkhaltigen Hanglagen im Marano-Tal in Höhen von 200 bis 350 Metern. Verwendet werden die typischen Sorten Corvina, Corvinone und Rondinella.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée besteht aus Corvina, Corvinone und Rondinella. Nach der Lese trocknen die Trauben rund 100 Tage (Appassimento) und verlieren dabei 35–40 % ihres Gewichts. Nach der Pressung und langer Maischestandzeit reift der Wein mindestens zwei Jahre in großen slawonischen Holzfässern und französischen Barriques, gefolgt von Flaschenreife.

Im Glas

Tiefes Rubinrot mit violettem Rand. In der Nase Rosinen und getrocknete Früchte, dazu reife Kirsche, geröstete Mandel und Vanille. Am Gaumen sehr konzentriert und trocken, mit leichter fruchtiger Süße und weichem Tannin. Der Abgang ist sehr lang.

Am Tisch

Profitiert stark vom Dekantieren – ruhig mehrere Stunden, bei sehr jungen Flaschen sogar länger im Voraus. Serviertemperatur 16–18 °C; lange lagerfähig.

Klassische Begleitung: geschmortes Rind, Wild und gereifter Hartkäse. Ebenso als kraftvoller Wein zum Ausklang.


Lage: Valpolicella Classica (Marano, Verona), Kalkhanglagen 200–350 m
Klassifikation: Amarone della Valpolicella Classico DOCG
Ausbau: Appassimento, große Holzfässer + französische Barriques, min. 2 Jahre

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USA

Horsepower Vineyards The Tribe Vineyard Syrah 2015

Rotwein · Walla Walla Valley · Syrah

Syrah The Rocks District Walla Walla Valley (USA) 2015

Der Horsepower Vineyards The Tribe Vineyard Syrah 2015 ist ein Kult-Syrah von Christophe Baron (Cayuse) – im heißesten Walla-Walla-Jahrgang der jüngeren Geschichte floraler, saftiger und früher zugänglich, ohne den unverwechselbaren, salzig-umamihaften Charakter der Basaltsteine des Rocks District zu verlieren.


The Tribe Vineyard – Basalt im Rocks District

Der drei Acre kleine Syrah-Weinberg liegt direkt neben Christophe Barons En-Chamberlin-Lage im Rocks District of Milton-Freewater – der einzigen US-Appellation, deren Grenzen allein über den Bodentyp definiert sind. Große, alte Basalt-Gerölle wie im Châteauneuf-du-Pape speichern die Sonnenwärme und strahlen sie an die Trauben zurück, was den unverwechselbar würzig-umamihaften Charakter dieser Syrahs prägt.

Gepflanzt ist The Tribe ultra-dicht im „sur echalas"-Stil – eine Rebe pro Pfahl, rund 3.555 Stöcke pro Acre. Die Enge zwingt die Reben zu intensivem Wettbewerb und schafft bemerkenswerte Spannung und Konzentration.

Jahrgang 2015 – Walla Walla Valley

2015 gilt als der wärmste Jahrgang in der jüngeren Geschichte Washingtons: ein heißer Vegetationsverlauf brachte vollreife Trauben und eine frühe Lese.

Das Ergebnis ist ein breiterer, geschmeidiger und früher zugänglicher Stil mit parfümierter, floraler Aromatik – dennoch von frischer, salziger Spannung getragen und mit langem Reifepotenzial.

Anbau und Ausbau

Reinsortiger Syrah aus dem Jahrgang 2015.

Christophe Baron gehörte ab 2002 zu den Ersten, die in Walla Walla mit Pferdezug und Kompostwirtschaft arbeiteten. Horsepower wird nach einem astrologischen Kalender und vollständig ohne Herbizide, synthetische Dünger oder chemische Pflanzenschutzmittel bearbeitet. Namensgebend sind die Zugpferde, die die eng gepflanzten Reihen kultivieren – Handarbeit im Stil des 19. Jahrhunderts. Die Erzeugungsmengen sind winzig, der Wein ist streng allokiert.

Im Glas

Ein parfümiert-floraler, zugleich savoriger Auftritt: Veilchen und Grapefruitblüte über schwarzer Olive und Olivenblatt, dazu Teer, Rauch und Asche, wilde Huckleberry, Tapenade, getrocknete Kräuter und weißer Pfeffer. Am Gaumen saftig, vollmundig und konzentriert, mit satinigen Tanninen, deutlicher salziger Mineralität und großer Länge – breiter und zugänglicher als die kühleren Jahrgänge, aber mit der typischen Rocks-Spannung.

Floral, saftig und salzig – ein zugänglicher Rocks-District-Syrah aus dem heißen Jahrgang 2015.

Heute gut trinkreif, mit weiterem Potenzial bis etwa 2030. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lammkeule, gegrilltem Rind, Wild, kräftigem BBQ oder gereiftem Hartkäse. Ein intensiver Begleiter für herzhafte, würzige Gerichte.


Lage: The Tribe Vineyard, Rocks District of Milton-Freewater, Walla Walla Valley (USA); Basalt-Gerölle, ultra-dichte Pflanzung
Klassifikation: Walla Walla Valley AVA, Syrah (trocken)
Ausbau: Syrah; Pferdezug, Erziehung sur échalas

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Spanien

A Torna dos Pasas Escolma

Den A Torna dos Pasás Escolma gibt es nur in ausgezeichneten Jahren, die Jahrgänge zwanzig dreizehn und zwanzig vierzehn entfielen komplett. Brancellao ist sowohl für Frucht als auch für Eleganz zuständig; Ferról bringt Säure, Caiño erneut eher Frucht, insbesondere Blaubeeren. Auch hier werden alle Trauben gemeinsam gelesen, Brancellao bestimmt den Erntezeitpunkt.


Der Ausbau dieses Weines hat sich im Laufe der Jahre ebenfalls verändert. Anfangs reifte der Wein nur in kleinen Barricas, doch da geriet das Holzaroma zu intensiv. Größere Barricas waren unpraktisch, sie passten nicht ins Lager. Daher kaufte Luis Ánxo einen dreitausend Liter fassenden Holztank, in dem der Wein seit dem Jahrgang zwanzig siebzehn ausgebaut wird. So es denn genug Trauben für diesen Wein gibt, das Tankvolumen ist schon etwas großzügig kalkuliert. Im Jahr zwanzig achtzehn war die Ernte zu knapp, die alten Barricas kamen wieder zum Einsatz. Die Fassreifedauer war früher auf ein Jahr begrenzt, inzwischen ist diese Ziffer variabel, sie hängt vor allem von dem Ernteverlauf des Folgejahres ab: so die Menge zu gering ausfällt, bleibt der Vorgänger etwas länger im Holztank, um diesen nicht zu lange leerstehen zu lassen. Auf die Gesamtreifezeit wirkt sich dies nicht aus, da der rote Escolma auch erst vier Jahre nach der Lese auf den Markt kommt. Auch dieser Wein braucht Zeit zum Reifen. Text: El oso aleman

 

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Weine

Dominio de Pingus Pingus 2018 BIO

Rotwein · Ribera del Duero · Tempranillo

Tempranillo Ribera del Duero (La Horra) Biodynamie / Bio 2018

Der Pingus 2018 von Peter Sisseck ist einer der gesuchtesten Rotweine Spaniens – ein nahezu reinsortiger Tempranillo aus uralten Buschreben in La Horra, präzise, floral und auf lange Reife gebaut.


La Horra – die Lage

Pingus stammt aus weniger als fünf Hektar alter Buschreben in La Horra, einem der höchstgelegenen und östlichsten Dörfer der Ribera del Duero. Auf rund 850 bis 900 Metern sorgen heiße Tage und kühle Nächte für Reife bei erhaltener Frische; der hohe Kalksteinanteil prägt die mineralische Tiefe.

Die Frucht kommt aus zwei benachbarten Parzellen, die 1929 gepflanzt wurden: San Cristóbal, das kräftigere Rückgrat des Weins, und das feinere, delikatere Barroso – mit einem kleinen Anteil von rund 2 % weiterer alter Sorten. Die Reben werden biodynamisch und biozertifiziert bewirtschaftet (ES-ECO-031-CL).

Jahrgang 2018 – Ribera del Duero

Nach mehreren heißen, trockenen Jahrgängen brachte 2018 wieder Regen und einen kühleren Verlauf – mit einer Rückkehr zu normalen Erträgen.

Der Pingus 2018 gilt als einer der höchstbewerteten Weine in Sissecks Karriere und folgt der präzisen, eleganten Linie des 2016ers.

Ausbau

Nahezu reinsortiger Tempranillo (Tinto Fino) aus dem Jahrgang 2018.

Die Parzellen werden getrennt spontan mit eigenen Hefen vergoren. Der Ausbau erfolgt langsam und behutsam in französischem Eichenholz – seit 2012 ohne neues Holz, in gebrauchten Barriques, im Jahrgang 2018 erstmals teils in großen Holzfudern, mit minimalem Abstich. Biodynamische, biozertifizierte Bewirtschaftung (ES-ECO-031-CL).

Im Glas

Sehr parfümiert und aromatisch: Brombeere, Kirsche und Heidelbeere über frischen Blüten wie Veilchen. Am Gaumen vollmundig, mit straffer, feingliedriger Tanninstruktur und einem langen, fokussierten Finale – verfeinert und linear.

Präzise, floral und langlebig – ein vielschichtiger Pingus von großer Reintönigkeit.

Vor dem Servieren großzügig dekantieren; großes Reifepotenzial. Bei 17–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Rind vom Grill oder Schmorgericht, zu Wild sowie zu gereiftem Hartkäse wie Manchego.


Lage: La Horra, Ribera del Duero (Spanien); San Cristóbal & Barroso, Buschreben (1929), Kalkstein, ~850–900 m
Klassifikation: DO Ribera del Duero, Tempranillo (Tinto Fino), trocken
Ausbau: Tempranillo; gebrauchte französische Barriques und Holzfuder (kein Neuholz); Biodynamie / Bio (ES-ECO-031-CL)

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Weine

Kühling-Gillot Nackenheim Riesling 2020 BIO

Weißwein · Nackenheim (Rheinhessen) · Riesling (Erste Lagen)

Riesling Nackenheim VDP.Aus Ersten Lagen Kühling-Gillot Roter Hang · Nackenheim roter Tonschiefer (Rotliegendes) große alte Stückfässer · langes Hefelager BIO (DE-ÖKO-006) · 2020

Der Kühling-Gillot Nackenheim Riesling 2020 ist der Prototyp des kristallklaren Rieslings vom Roten Schiefer. Streng, klar und erhaben – mit zurückhaltender Frucht und ausgeprägter, steiniger Würze.


Nackenheim – der Rote Hang an der Oberfläche

Das biologisch arbeitende Weingut Kühling-Gillot von Carolin Spanier-Gillot und H. O. Spanier in Bodenheim zählt zu den führenden Adressen am Roten Hang (DE-ÖKO-006). In Nackenheim drückt sich die mächtige Tonschieferbank des Roten Hangs an die Oberfläche, bevor sie einige Kilometer südlich bei Nierstein wieder unter der Erde verschwindet.

Das Gut besitzt Parzellen in allen spannenden Lagen des Roten Hangs; nach umfangreichen Neuanpflanzungen haben besonders die Reben in Nackenheim das richtige Alter für einen großen Wein erreicht. Durch die geringere Südausrichtung gegenüber den Niersteiner Lagen fällt die Frucht etwas zurückhaltender, die steinige Würze dafür ausgeprägter aus; der karge Unterboden lässt den Riesling streng, klar und erhaben erscheinen. Seit dem Jahrgang 2018 trägt der Wein die Klassifikation VDP.Aus Ersten Lagen, da nur Trauben aus klassifizierten Ersten und Großen Lagen einfließen.

Jahrgang 2020 – Roter Hang (Rheinhessen)

2020 war in Rheinhessen ein Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und frischer, präziser Säure. Der karge rote Tonschiefer und die geringere Südausrichtung bewahrten steinige Würze, Klarheit und Frische – ein strenger, erhabener Riesling ohne opulenten Körper.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Aus Ersten Lagen aus Nackenheim, Jahrgang 2020; 100 % Riesling von rotem Tonschiefer des Roten Hangs.

Nach der Handlese wird der Wein in großen, alten Stückfässern mit langem Hefelager ausgebaut, was ihm Fülle und elegante Cremigkeit verleiht. Biologischer Anbau (DE-ÖKO-006).

Im Glas

Ein kristallklarer, strenger Riesling vom Roten Schiefer: zurückhaltende gelbe Frucht, dazu Sommerkräuter, tabakige Anklänge und eine ausgeprägte, rauchig-steinige Würze. Am Gaumen klar und erhaben, mit frischer Säure, nicht allzu opulentem Körper, feiner Cremigkeit aus dem langen Hefelager und einem langen, würzig-mineralischen Nachhall.

Zurückhaltende gelbe Frucht über Sommerkräutern, tabakigen Anklängen und rauchig-steiniger Würze – klar und erhaben, mit frischer Säure, feiner Cremigkeit und langem, würzig-mineralischem Nachhall.

Ein strenger, klarer Rotliegend-Riesling mit Reifepotential; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu Gerichten mit Kräutern und Pilzen sowie zu gereiftem Hartkäse.


Herkunft: Nackenheim, Roter Hang, Rheinhessen; roter Tonschiefer (Rotliegendes) an der Oberfläche; aus klassifizierten Ersten und Großen Lagen
Klassifikation: Riesling, VDP.Aus Ersten Lagen, Rheinhessen (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: Handlese, Ausbau in großen alten Stückfässern mit langem Hefelager; biologisch, DE-ÖKO-006

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