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Weine

Marguet Les Saints Remys 2020 Grand Cru Brut Nature 2020 BIO

Der Marguet Les Saints Remys 2020 Grand Cru Brut Nature ist Pinot Noir pur, gewachsen auf einer einzigen Parzelle von nur 0,37 Hektar in Ambonnay. Ein Champagner, der eher an einen großen Weißwein erinnert als an Partybläschen.

Im Glas

Zarte Lachs- und Orangetöne schimmern durch. Die Nase ist offen: gelbe Birne, Apfel, ein wenig Schwarztee und frische Minze, darunter leise Vanille und Gewürz vom Holz. Am Gaumen hat er Gewicht und Dichte, bleibt aber knochentrocken. Salz und eine klare Säure geben ihm Energie bis zum langen Ende.

Mach was draus

Bresse-Huhn mit Morcheln, Kalbsrücken mit Jus oder ein Stück 24 Monate alter Comté. Auch zu gebratenem Steinbutt mit Pilzen passt er wunderbar. Servier ihn bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Gönn ihm ein großes Glas, gern ein Burgunderkelch. Dann zeigt er, wie viel Aroma in diesem Pinot Noir steckt.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Was heißt Blanc de Noirs? Weißer Champagner aus roten Trauben. Hier ist es zu 100 % Pinot Noir, schonend gepresst, damit kaum Farbe in den Most geht.

Wo genau liegt die Parzelle? Les Saints Remys liegt in Ambonnay auf etwa 165 Metern Höhe. Die Reben wurden 1975 und 1992 gepflanzt, darunter beginnt nach rund 80 Zentimetern die Kreide.

100 % Pinot Noir · Lieu-dit Les Saints Remys, Ambonnay Grand Cru, 0,37 ha, Reben von 1975 und 1992 · Méthode Traditionnelle · Brut Nature, ohne Dosage · 13 mg/l SO2 gesamt · Champagne Marguet, Ambonnay · Bio, FR-BIO-01 · Stand: Oktober 2026

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Rebsorten

Georg Breuer Rauenthal Nonnenberg Riesling 2021

Weißwein · Rheingau · Riesling

100 % Riesling Rauenthal Nonnenberg · Monopol tiefgründiger Phyllit Reben teils über 70 Jahre Spontangärung · großes Holzfass trocken 2021

Der Georg Breuer Rauenthal Nonnenberg Riesling 2021 stammt aus der Monopollage des Guts in Rauenthal. Auf tiefgründigen Phyllitböden und mit teils über 70 Jahre alten Reben, spontan vergoren und lange im großen Holzfass ausgebaut, entsteht ein kraftvoller, klar strukturierter trockener Riesling – in einem kühlen Jahrgang, der ihm Spannung statt Fülle gibt.


Rauenthal Nonnenberg – die Monopollage

Rauenthal liegt im östlichen Rheingau, oberhalb von Eltville, und ist einer der höchstgelegenen Weinorte der Region. Die Höhe und die Nähe zu den Taunuswäldern machen die Lagen kühler als die Uferlagen am Rhein: Die Reife verläuft langsamer, die Säure bleibt höher. Rauenthaler Rieslinge gelten deshalb traditionell als die würzigsten und langlebigsten des Rheingaus.

Der Nonnenberg ist die Monopollage des Weinguts Georg Breuer – der gesamte Weinberg gehört dem Gut. Er ist nach Süden ausgerichtet und steht auf tiefgründigem Phyllit, einem schiefrigen, glimmerhaltigen Gestein des Taunus. Phyllit verwittert zu einem durchlässigen, steinigen Boden, der die Wurzeln in die Tiefe zwingt und dem Wein eine karge, würzige Mineralität gibt. Die teils über 70 Jahre alten Reben tragen wenig und reagieren gelassen auf Trockenstress – das Rebalter erklärt die Kraft dieses Weins mehr als jeder Kellerschritt.

Das Weingut Georg Breuer in Rüdesheim gehört zu den prägenden Gütern des Rheingaus und war früh einer der Wegbereiter des trockenen Lagen-Rieslings. Heute führen Theresa Breuer und Kellermeister Markus Lundén den Betrieb; der Stil setzt auf Handarbeit in den Steillagen, frühe Lese und einen kühlen, herkunftsbetonten Ausbau.

Jahrgang 2021 – Rheingau

Der Jahrgang 2021 war im Rheingau ein kühles Jahr, wie es die Region seit Längerem nicht erlebt hatte. Ein kaltes Frühjahr verzögerte Austrieb und Blüte, der Sommer blieb feucht, und der Druck durch Falschen Mehltau verlangte viel Arbeit im Weinberg. Die Erträge fielen vielerorts geringer aus.

Ein trockener, sonniger Herbst rettete das Jahr: Die Trauben konnten lange hängen und reiften langsam aus, gelesen wurde spät, bis weit in den Oktober. Das Ergebnis sind Rieslinge mit ausgeprägter Säure, moderatem Alkohol und klarer, feingliedriger Struktur – ein klassischer Rheingau-Jahrgang, der Zeit in der Flasche braucht. Für eine kühle Lage wie Rauenthal bedeutet das: viel Spannung, wenig Fett.

Spontangärung und langer Ausbau im großen Holzfass

Trockener Lagen-Riesling aus der Monopollage Rauenthal Nonnenberg, Jahrgang 2021, 100 % Riesling. Gelesen wird selektiv von Hand, anschließend gärt der Most spontan mit den weinbergseigenen Hefen – langsamer und unberechenbarer als mit Reinzuchthefe, dafür mit mehr Vielschichtigkeit.

Der Ausbau erfolgt lange im großen Holzfass. Bei dieser Fassgröße gibt das Holz praktisch kein Aroma ab, sondern nur einen langsamen Sauerstoffkontakt, der die Säure rundet und die Textur öffnet. Im Keller wird bewusst wenig eingegriffen – die Lage soll sprechen, nicht die Technik.

Im Glas

Helles Gelb mit grünlichem Rand. In der Nase roter Apfel und Zitrusfrucht, dazu eine würzige, steinige Note und ein leicht exotischer Anflug. Am Gaumen kraftvoll und straff gebaut, mit saftiger Zitrusfrucht, spürbarem Zug und einer feinen Schärfe, die aus dem Phyllit zu kommen scheint. Die Säure des kühlen Jahrgangs gibt Länge; der Abgang ist mineralisch und anhaltend.

Phyllit, siebzig Jahre alte Reben und ein kühles Jahr: Rauenthal zeigt hier, warum seine Rieslinge Zeit brauchen – und bekommen sollten.

Jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren, nicht kälter. Ein langlebiger Steillagen-Riesling, der in den kommenden Jahren an Tiefe gewinnt.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu würziger asiatischer Küche sowie zu cremigen Gerichten und gereiftem Hartkäse. Die Säure des Jahrgangs trägt auch Fettes – Zander in Beurre blanc, Schweinebauch, Rheingauer Spundekäs.


Produzent Weingut Georg Breuer, Rüdesheim
Rebsorte 100 % Riesling
Lage Rauenthal Nonnenberg, Monopollage · südlich ausgerichtete Steillage · tiefgründiger Phyllit
Klassifikation Lagen-Riesling · Rheingau · trocken
Jahrgang 2021
Vinifikation selektive Handlese · Spontangärung
Ausbau langer Ausbau im großen Holzfass
Rebenalter teils über 70 Jahre
Trinkempfehlung jetzt bis 2036

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Portugal

Schneider Niepoort Francelina Vinho tinto Douro

Wein · Rotwein · Douro · Portugal

Schneider Niepoort Francelina wächst auf einer Schieferterrasse, vierhundert Meter steil über dem Douro: über 80 Jahre alte, wurzelechte Reben in einem nach seiner Besitzerin „Senhora Francelina" benannten Weinberg. Die gesamte Bewirtschaftung erfolgt mit großem händischen Aufwand nach den alten Methoden dieser historischen Region.


Douro

Der Weinberg liegt auf einer Schieferterrasse rund 400 Meter über dem Douro – einer der ältesten geschützten Weinbauregionen der Welt. Die über 80 Jahre alten, wurzelechten Reben sind als historischer Mischsatz gepflanzt. Der Wein entstand aus der Zusammenarbeit von Markus Schneider (Pfalz) und Niepoort, das den Douro wie kaum ein anderes Haus versteht.

Assemblage und Ausbau

Feldblend aus Touriga Nacional, Malvasia (Preta), Tinta Roriz, Rufete und Preta, gemeinsam von uralten Reben gelesen. Die Bewirtschaftung und Verarbeitung erfolgt traditionell und mit großem händischen Aufwand; der Ausbau im Holz bewahrt Frische und Mineralität. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Tiefes Rubinrot. In der Nase dunkle und rote Frucht, mediterrane Kräuter, feine Würze und ausgeprägte Schiefermineralität. Am Gaumen kraftvoll und zugleich elegant, mit fein gewobenen Tanninen, klarer Struktur, frischer Spannung und langem Abgang. Mit Reifepotenzial.

Am Tisch

Vor dem Genuss dekantieren und bei 16–18 °C servieren – ein großer Begleiter zur kräftigen Küche.

Passt zu: geschmortem Lamm, Wild, Rind, herzhaften Schmorgerichten und gereiftem Käse.


Lage: D.O.C. Douro, Schieferterrasse (~400 m), Weinberg „Senhora Francelina" (Portugal); Markus Schneider & Niepoort
Rebsorten: Feldblend aus Touriga Nacional, Malvasia (Preta), Tinta Roriz, Rufete & Preta (wurzelechte Altreben, >80 Jahre), trocken
Ausbau: traditionelle, händische Bewirtschaftung und Verarbeitung; Reifung im Holz

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Rebsorten

Metzger Sauvignon blanc

Weißwein · Sauvignon Blanc · Pfalz · Deutschland

Metzger Sauvignon Blanc ist ein herrlich sortentypischer Sauvignon Blanc aus der Pfalz. Es dominieren Aromen von Stachelbeere, Passionsfrucht und Maracuja. Der Wein schmeckt frisch, intensiv, fruchtig und leicht.


Pfalz

Das Weingut Metzger liegt in der Pfalz im Südwesten Deutschlands. Das Klima und die Böden bringen aromatische, frische Sauvignon Blancs mit klarer Sortentypizität hervor.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht aus Sauvignon Blanc. Der fruchtbetonte Ausbau stellt die sortentypische Aromatik und die frische, leichte Stilistik in den Vordergrund.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase und am Gaumen dominieren Stachelbeere, Passionsfrucht und Maracuja. Frisch, intensiv, fruchtig und leicht, mit saftigem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren, als Apéritif oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Ziegenkäse, Fisch, Meeresfrüchte, Salate und Spargel.


Lage: Pfalz (Deutschland)
Klassifikation: Pfalz – Weißwein (Sauvignon Blanc)
Ausbau: Sauvignon Blanc, fruchtbetont

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Frankreich

Dujac Morey St. Denis rouge 2023

Rotwein · Morey-Saint-Denis · Pinot Noir

Pinot Noir Morey-Saint-Denis · Village Côte de Nuits Vier Parzellen, 2,92 ha 2023

Der Morey-Saint-Denis Rouge 2023 der Domaine Dujac ist der Ortswein des Hauses – ein reinsortiger Pinot Noir aus vier Parzellen in Morey. Duftig und ausdrucksstark, mit Pflaume, roten Beeren und feiner Würze, saftig und rund am Gaumen: ein zugänglicher, sehr eleganter Einstieg in die Welt von Dujac.


Morey-Saint-Denis – Village der Côte de Nuits

Morey-Saint-Denis liegt zwischen Gevrey-Chambertin und Chambolle-Musigny und verbindet die Struktur des einen mit der Finesse des anderen. Die Gemeinde beherbergt vier Grand Crus – Clos de la Roche, Clos Saint-Denis, Clos des Lambrays und Clos de Tart – sowie zahlreiche Premier Crus.

Der Ortswein stammt aus den Parzellen Les Porroux, Le Village, Clos Solon und Les Herbuottes, zusammen stattliche 2,92 Hektar. Die Domaine Dujac, 1968 von Jacques Seysses in Morey-Saint-Denis gegründet und heute von Jeremy, Diana und Alec Seysses geführt, zählt zu den Ikonen der Côte de Nuits.

Jahrgang 2023 – Côte de Nuits

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein, der Sommer verlief überwiegend gut.

Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück. Für die roten Burgunder steht 2023 für Tiefe, Farbe und Eleganz – klare dunkle Beerenfrucht, feine Würze und geschliffene Tannine bei großzügiger Erntemenge. Bei Dujac begann die Lese am 1. September.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023. Im Stil von Dujac wird ein großer Teil als ganze Traube vergoren; die Gärung verläuft langsam in den kühlen Kellern. Der Wein reift anschließend im Barrique, für die Ortsweine mit rund 20 % neuem Holz – so bleibt die Frucht im Vordergrund.

Im Glas

Duftig und ausdrucksstark: Pflaume, rote Beeren, ein Hauch Orangenschale, dazu florale und erdige Noten sowie dezente Würze. Am Gaumen saftig, rund und mittelgewichtig, mit lebendiger Frische, feinen Tanninen und einem vielschichtigen, anhaltenden Finale.

Pflaume, rote Beeren und feine Würze – Morey-Saint-Denis mit Charme, Frische und Eleganz.

Schon jung sehr zugänglich, mit einigen Jahren Flaschenreife gewinnend. Bei 15–16 °C servieren.

Am Tisch

Geflügel, Ente, Kalb, Gerichte mit Pilzen und milder, gereifter Käse. Ein vielseitiger Burgunder für die gehobene Alltagsküche.


Lage: Morey-Saint-Denis (Côte de Nuits); Les Porroux, Le Village, Clos Solon, Les Herbuottes
Klassifikation: Morey-Saint-Denis AOC (Village)
Ausbau: Pinot Noir, großer Ganztraubenanteil; Barrique, ca. 20 % neu

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Rebsorten

Martin Waßmer Jung & Wild Weissweincuvée

Weißwein · Cuvée · Markgräflerland

Martin Waßmer Jung & Wild Weißweincuvée ist die junge, frische Linie eines der profiliertesten Burgunder-Betriebe des Markgräflerlands. Während Waßmer bei den Lagenweinen für seinen burgundisch geprägten Stil bekannt ist, zeigt diese Cuvée bewusst die zugängliche, moderne Seite des Guts. Ein unkomplizierter Weißwein mit klarer Frucht und feiner Säure, gemacht für warme Tage.


Markgräflerland

Das Markgräflerland liegt im äußersten Südwesten Deutschlands, eingebettet zwischen Schwarzwald und Rhein, nahe der Grenze zu Frankreich und der Schweiz – eine der wärmsten Weinregionen des Landes. Die Trauben wachsen auf kalkhaltigen Böden mit Auflagen aus Löss und Lehm, die der Cuvée Frische und eine dezente Mineralik geben. In den Weinbergen wird ohne Herbizide gearbeitet, von Hand gelesen und bereits im Weinberg selektiert.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée vereint Sauvignon Blanc, Auxerrois und Scheurebe. Sauvignon Blanc steuert Zitrus, Frische und Spannung bei, Auxerrois sorgt für Rundung und weiche Frucht, Scheurebe ergänzt duftige, florale Noten. Ausgebaut wird die Linie betont frisch im Edelstahltank, ohne Holz, damit die Rebsortenaromatik klar im Vordergrund bleibt.

Im Glas

In der Nase saftiger Apfel und helle Zitrusfrucht, dazu florale Anklänge von Holunder- und Akazienblüte und ein Hauch Stachelbeere. Am Gaumen frisch und saftig, mit feiner Säurestruktur und etwas Aprikose. Der Abgang bleibt trocken, klar und animierend, mit dezent mineralischem Nachhall.

Am Tisch

Als Aperitif an warmen Sommertagen oder als unkomplizierter Begleiter durchs Essen. Jung und frisch am besten in den ersten ein bis zwei Jahren; kühl lagern.

Klassische Begleitung: Krustentiere, kräftiger Fisch, helles Geflügel und Kalbfleisch. Bei 9–11 °C servieren.


Lage: Markgräflerland, Baden
Klassifikation: Qualitätswein (QbA)
Ausbau: Edelstahltank, betont frisch, ohne Holz

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Whisky

Glenfarclas 40 Jahre

Single Malt Scotch Whisky · Highland (Speyside) · Sherryfass-Reifung

Single Malt Scotch Whisky Highland (Speyside) Glenfarclas 40 Jahre Oloroso-Sherryfass 0,7 l

Der Glenfarclas 40 Jahre Highland Single Malt ist ein Klassiker der Familienbrennerei: vier Jahrzehnte Reife in Sherryfässern schenken ihm jene generöse Sherry-Prägung, für die Glenfarclas berühmt ist – dunkle Schokolade, Trockenfrüchte, Leder und eine cognacartige Rancio-Tiefe.


Glenfarclas – Highland-Brennerei der Familie Grant

Glenfarclas liegt in Ballindalloch im Herzen der Speyside und wird seit 1865 ununterbrochen von der Familie Grant geführt – heute in sechster Generation und damit eine der wenigen wirklich unabhängigen Brennereien Schottlands. Der Name bedeutet „Tal des grünen Grases".

Die Brennblasen von Glenfarclas sind die größten der Speyside und werden – eine Seltenheit – noch direkt mit Gasflammen befeuert. Aus diesem kraftvollen, öligen Destillat entsteht ein traditioneller Highland-Malt mit ausgeprägter Sherry-Prägung. Auf dem Gelände lagern rund 68.000 Fässer in klassischen Dunnage-Warehouses, mit Beständen aus jedem Jahrgang seit 1953.

Sherry-Stil aus dem Dunnage-Warehouse

Der Charakter von Glenfarclas entsteht im Fass: Gereift wird vorrangig in Sherryfässern (Oloroso), in feuchten, kühlen Dunnage-Lagerhäusern, in denen die Fässer nur wenige Lagen hoch gestapelt liegen. Diese langsame, gleichmäßige Reife über vier Jahrzehnte verleiht dem 40-Jährigen seine dichte, vielschichtige Sherry-Würze, ohne dass die Eiche je übermäßig hervortritt.

Reifung – 40 Jahre im Sherryfass

Single Malt Scotch Whisky, mindestens 40 Jahre gereift, 0,7 l.

Vermählung sorgfältig ausgewählter, über 40 Jahre alter Sherryfässer aus den Lagerhäusern der Brennerei. Abgefüllt in der schlichten Ausstattung der Standardrange, präsentiert in einer Box, deren Gestaltung an die ikonischen Türen der Glenfarclas-Lagerhäuser erinnert.

Im Glas

In der Nase dichte dunkle Schokolade, Zigarrenkiste und Rosinen, dazu mit der Zeit Anklänge von altem Eichenholz und Leder sowie eine cognacartige Rancio-Note. Am Gaumen Christmas Cake und ein Hauch Tabak, Schokoladen-Orangen-Brownies, Kaffeebohnen und saftige Trockenfrüchte; im Hintergrund Funken von Zimt und schwarzem Pfeffer, die eine wohlige Wärme spenden.

Generöse Sherry-Fülle, wie sie nur vier Jahrzehnte im Fass schenken – komplex, rund und von großer Tiefe.

Der lange Abgang trägt dichte Noten von Sherry und Butterscotch; später entwickeln sich Bitterorangen-Marmelade und Ingwer.

Zum Genuss

Pur bei Raumtemperatur in einem tulpenförmigen Nosing-Glas genießen, ohne Eis. Ein paar Tropfen stilles Wasser können die Aromatik zusätzlich öffnen. Ein Whisky für den besonderen Moment – als Digestif oder zur Zigarre.


Brennerei / Region: Glenfarclas, Ballindalloch, Highland (Speyside), Schottland; familiengeführt seit 1865
Kategorie: Single Malt Scotch Whisky, 40 Jahre, 0,7 l
Reifung: über 40 Jahre in Oloroso-Sherryfässern, Dunnage-Warehouse; direkt befeuerte Brennblasen

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Weine

Torre il Cerreto Governo IGT

Wein · Rotwein · Toskana · Italien

Torre il Cerreto Governo ist ein toskanischer Rotwein aus selektionierten Sangiovese- und Merlot-Trauben. Ein schmeichelnder Tinto, der nach roten Früchten und feiner Würze duftet und schmeckt – weich und kraftvoll im Mundgefühl, mit samtigen Tanninen und komplexem Nachhall.


Toskana

Der Wein stammt aus der Toskana, von Riolite Vini. Sangiovese ist die klassische Leitsorte der Region; ergänzt um Merlot entsteht ein zugänglicher, fruchtbetonter Rotwein im traditionellen toskanischen Stil.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Sangiovese und Merlot. Kennzeichnend ist das Governo all'uso toscano: Rund 10 % der Trauben werden angetrocknet und erst dann der Vinifikation zugegeben. Sie lösen eine zweite Gärung aus, die dem Wein Weichheit, Fülle und Geschmeidigkeit verleiht. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Sattes Rubinrot. In der Nase rote Früchte und feine Würze. Am Gaumen weich und kraftvoll zugleich, mit reifer Frucht, samtigen Tanninen und komplexem, intensivem Nachhall.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren – ein vielseitiger Begleiter der toskanischen Küche.

Passt zu: Pasta mit Fleischsauce, gegrilltem und geschmortem Fleisch, Wild und mittelreifem Käse.


Lage: Toskana (Italien); Riolite Vini
Klassifikation: Toscana IGT – Cuvée aus Sangiovese & Merlot, trocken
Ausbau: Governo all'uso toscano (~10 % angetrocknete Trauben, zweite Gärung)

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