Ex-Weinminister außer Landes geschafft.

Nach einem vielfältigen Experimentierwochenende mit illegalen Rauschmitteln ist Ex-Weinminister Klaus Gonzalez in die Anstalt der Landespsychiatrie der benachbarten Niederlande aufgenommen worden. So wie aus dem befreundeten EU-Land berichtet wird, scheint der Politiker sich immer noch nicht ganz bei Sinnen zu befinden und, wie man umgangssprachlich sagt, „drauf“ zu sein. Um diesem politischen Sprengstoff die Schärfe zu nehmen, wurde der ehemaliger Minister in einer Nacht und Nebel Aktion außer Landes geschafft. Es wird gehofft, das der Ex-Weinminister innerhalb der nächsten sieben Tage wieder in das reale Leben zurückgeholt werden kann, um immens wichtige politische Entscheidungen treffen zu können, welche den Acker- und Viehbau in seiner Heimatregion betreffen.

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Weine

Morey-Coffinet Bourgogne Côte d’Or Pinot Noir 2022 BIO

Rotwein · Bourgogne Côte d'Or · Pinot Noir

Pinot Noir Bourgogne Côte d'Or AOC Côte de Beaune Morey-Coffinet alte Reben (1968/1978) Bio / Biodynamie (FR-BIO-01) 2022

Der Morey-Coffinet Bourgogne Côte d'Or Pinot Noir 2022 ist ein klassischer, eleganter Bio-Pinot aus dem Burgund – mit Veilchen, einem Hauch Leder und Waldfrüchten. Am Gaumen mittelschwer, zart und frisch. Ein Einstieg ins Sortiment auf hohem Niveau.


Côte d'Or – Pinot Noir aus Chassagne

Die Domaine Morey-Coffinet zählt zu den Referenz-Adressen von Chassagne-Montrachet. Heute führt Thibault Morey – ein „rising star" der Appellation, aus den großen Familiennamen Pillot, Morey und Coffinet – das Gut und arbeitet seit 2015 biodynamisch zertifiziert (Ecocert, FR-BIO-01). Auch wenn die Côte de Beaune vor allem für Weißweine berühmt ist: Thibault beherrscht Pinot Noir und Chardonnay gleichermaßen.

Der Bourgogne Côte d'Or stammt aus 0,81 Hektar mit 1968 und 1978 gepflanzten Reben, aus Parzellen am Rand von Chassagne Richtung Santenay und Puligny – die eine auf tiefem, kompaktem Ton, die andere feiner und kalkhaltiger. Die Appellation Bourgogne Côte d'Or (seit 2017) hebt diese Herkunft von der Côte d'Or eigens hervor: Hangterroirs, die stilistisch klar über generischem Bourgogne stehen.

Jahrgang 2022 – Bourgogne

2022 verlief an der Côte de Beaune warm und sonnig, dank guter Wasserreserven aber ausgewogen: Die Rotweine zeigen reife, klar definierte Frucht bei seidiger Textur und animierender Frische. Im Bourgogne Côte d'Or ergibt das einen zugänglichen, eleganten Pinot mit feiner Säurestruktur.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022, Bourgogne Côte d'Or AOC, trocken.

Ausbau über rund 10 Monate in 228-Liter-Eichenfässern mit etwa 30 % Neuholzanteil – im präzisen, terroirbetonten Stil des Hauses. Biodynamischer Anbau (Ecocert), FR-BIO-01.

Im Glas

Ein klassischer, eleganter Pinot Noir aus dem Burgund: Noten von Veilchen, ein Hauch von Leder und unreifen Waldfrüchten zeichnen ihn aus. Seine Vielfalt besticht durch Eleganz. Am Gaumen präsentiert er sich mittelschwer, zart, mit einer kraftvollen und frischen Säurestruktur.

Klassisch und elegant – mittelschwer und zart, mit kraftvoller, frischer Säurestruktur.

Schon jung mit viel Trinkfreude; profitiert von einem kräftigen Karaffieren (15–30 Min.) in der Jugend. Bei 15–16 °C servieren.

Am Tisch

Zu Geflügel und Kalb, zu gebratenem Fisch mit Fleischjus (z. B. Wolfsbarsch), zu Pilzgerichten sowie zu mittelreifem Weichkäse.


Lage: Bourgogne Côte d'Or, Côte de Beaune (Burgund, Frankreich); 0,81 ha am Rand von Chassagne (Richtung Santenay/Puligny), tiefer Ton bzw. feinerer, kalkhaltiger Boden; Reben 1968/1978
Klassifikation: Bourgogne Côte d'Or AOC, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: Pinot Noir; ~10 Monate in 228-l-Eichenfässern (ca. 30 % neu); biodynamisch (Ecocert), FR-BIO-01

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Spanien

Zarate El Palomar Albarino 2022

Weißwein · Rías Baixas · Albariño

100 % Albariño Rías Baixas · Val do Salnés Einzellage El Palomar Zárate Granit · wurzelechte Reben > 100 J. 2.200-l-Fuder · langes Hefelager nur 0,50 ha · ~38 hl/ha 2022

Der Zárate El Palomar Albariño 2022 stammt aus einer der ältesten dokumentierten Weinlagen ganz Rías Baixas' – ein gerade einmal 0,50 Hektar großer Wingert mit über 100-jährigen, wurzelechten Albariño-Reben. Ohne Frage einer der besten und lagerfähigsten Albariños überhaupt: reich an grünen Aromen, spannungsgeladen, frisch und vielschichtig.


El Palomar – die älteste Albariño-Lage der Rías Baixas

Bodegas Zárate im Val do Salnés, der Wiege des Albariño, blickt auf eine Geschichte bis 1707 zurück. In siebter Generation führt Eulogio Pomares das Gut – ein kompromissloser Verfechter herkunftsgenauer, lagerfähiger Albariños, der von Hand arbeitet, mit Kompost und ohne Herbizide, und neue Reben ausschließlich per Massselektion aus den ältesten Stöcken zieht.

Die Einzellage El Palomar ist ein gerade einmal 0,50 Hektar großer Wingert mit Albariño-Rebstöcken, die weit über 100 Jahre alt sind – eine der ältesten dokumentierten Weinlagen ganz Rías Baixas'. Der Boden ist granitisch und flach; die Wurzeln der wurzelechten Reben dringen tief in das massive Felsgestein ein, um ihre Nahrung zu sichern, was dem Wein seinen besonderen mineralischen Charakter verleiht. Der durchschnittliche Ertrag liegt bei niedrigen 38 hl/ha.

Jahrgang 2022 – Rías Baixas

2022 war im Val do Salnés ein warmer, trockener Jahrgang, der besonders konzentrierte, vollmundige Albariños hervorbrachte. In der alten Granitlage El Palomar ergibt das einen dichten, kraftvollen und zugleich spannungsgeladenen Wein mit festem Kern, mineralischer Tiefe und großem Reifepotenzial.

Ausbau

Reinsortiger Albariño aus dem Jahrgang 2022, Rías Baixas, trocken.

Die Weinlese erfolgt manuell mit Selektion bereits im Weinberg. Die Trauben werden entrappt und einem langen, sanften Pressvorgang unterzogen, was einen niedrigen Mostertrag zur Folge hat. Der Most fermentiert in einem 15 Jahre alten, 2.200 Liter fassenden Fuderfass aus französischer Vogesen-Eiche – das führt zu geringer Eichenextraktion, aber zu einer leicht oxidativen Reifung im Kontakt mit dem Hefesatz, ohne Umfüllung bis nach der spontan einsetzenden malolaktischen Gärung. Nach dem ersten Abstich bleibt der Wein drei weitere Monate auf der Feinhefe bis zur Abfüllung.

Im Glas

Ohne Frage einer der besten und lagerfähigsten Weine, die aus der Rebsorte Albariño gewonnen werden: reich an grünen Aromen, spannungsgeladen, frisch und vielschichtig im Mund und lang und zitrusfruchtig im Nachhall. Die alte Granitlage verleiht ihm Dichte, festen Kern und eine salzig-mineralische Tiefe, die mit Flaschenreife weiter gewinnt.

Reich an grünen Aromen, spannungsgeladen, frisch und vielschichtig – lang und zitrusfruchtig im Nachhall.

Schon jetzt faszinierend, mit großem Reifepotenzial; profitiert von Luft und einem größeren Glas. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten (besonders Austern, Muscheln, Krustentiere), zu gegrilltem Fisch sowie zu Geflügel und Kalb in heller Sauce.


Lage: Rías Baixas, Val do Salnés, Einzellage El Palomar (Meaño, Galicien, Spanien); flacher Granitboden, ~0,50 ha; wurzelechte Reben > 100 Jahre; ~38 hl/ha
Klassifikation: Rías Baixas, 100 % Albariño (trocken); rare Einzellagen-Abfüllung
Ausbau: Handlese mit Selektion, Entrappung, lange sanfte Pressung; Gärung/Reife im 15 J. alten 2.200-l-Fuder (franz. Vogesen-Eiche), spontane Malo, langes Feinhefelager, erst spät abgestochen

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Frankreich

Le Moine Grands Echézeaux Grand Cru 2022

Rotwein · Grands-Échézeaux Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Grands-Échézeaux Grand Cru Côte de Nuits · Flagey-Échézeaux Lucien Le Moine Élevage auf Vollhefe 100 % neues Holz unfiltriert 2022

Der Lucien Le Moine Grands-Échézeaux Grand Cru 2022 stammt aus einer der ranghöchsten Lagen der Côte de Nuits, direkt oberhalb des Clos de Vougeot – ein kraftvoller, zugleich eleganter Pinot Noir von großer Tiefe. Lange auf der Vollhefe ausgebaut, vom Fass unfiltriert gefüllt. Eine echte Rarität in winziger Stückzahl.


Grands-Échézeaux – Grand Cru über dem Clos de Vougeot

Grands-Échézeaux liegt in der Gemeinde Flagey-Échézeaux, unmittelbar oberhalb des Clos de Vougeot und nördlich von Vosne-Romanée. Mit nur rund 9 Hektar ist er deutlich kleiner, einheitlicher und ranghöher als der benachbarte, weitläufige Échézeaux – auf gut dränierten Kalk-Ton-Böden am Mittelhang. Das ergibt Pinot Noirs am vollmundigeren Ende des Burgunder-Spektrums: viel rote und dunkle Frucht, Gewürz- und Unterholznoten, festes Tannin und große Lagerfähigkeit, dabei mehr Tiefe und Struktur als der einfache Échézeaux.

Bei Lucien Le Moine wird daraus ein besonders herkunftsgenauer Grand Cru: Mounir Saoumas Ausbau betont Reinheit, Textur und Tiefe, ohne Klarheit und Eleganz zu verlieren.

Jahrgang 2022 – Côte de Nuits

2022 brachte an der Côte de Nuits eine reife, großzügige und zugleich erstaunlich frische Ernte mit tiefer, klar definierter Frucht, samtigem Tannin und guter Balance. In einem strukturreichen Grand Cru wie Grands-Échézeaux ergibt das einen kraftvollen, dichten und zugleich eleganten Pinot Noir mit großer Tiefe und langem Reifepotenzial – im texturbetonten Stil des Hauses.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022, Grands-Échézeaux Grand Cru, trocken.

Lucien Le Moine ist ein reiner Élevage-Spezialist: Der fertig vergorene Wein wird von einem ausgesuchten Erzeuger übernommen und lange auf der Vollhefe ausgebaut – ohne Abstich, mit später, hinausgezögerter malolaktischer Gärung und minimalem Schwefel; Mounir Saouma lässt dem Élevage gern „zwei Sommer" Zeit. Ausbau in 100 % neuem Holz (feinporige Jupilles-Eiche), Abfüllung direkt vom Fass ohne Schönung und Filtration. Die Mengen sind winzig: oft nur ein einziges Fass je Cru.

Im Glas

Aus dem gut dränierten Kalk-Ton-Hang oberhalb des Clos de Vougeot lebt dieser Grand Cru: dunkle und rote Frucht wie Kirsche und Brombeere, florale Anklänge und eine würzige Tiefe von Unterholz und Gewürz. Aus dem reifen Jahrgang 2022 gewinnt er Dichte und Substanz, die das lange Vollhefelager und das neue Holz in eine seidige, vielschichtige Textur und feine Röstwürze einbinden. Am Gaumen kraftvoll und tiefgründig, mit festem, samtigem Tannin, lebendiger Säure und langem, mineralischem Nachhall – ein Wein für die lange Reife.

Dunkle und rote Frucht, würzige Tiefe und feine Röstwürze – kraftvoll und seidig, mit samtigem Tannin und langer Länge.

Benötigt Zeit; in der Jugend großzügig dekantieren. Großes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Wild und Wildgeflügel, zu Rind und Lamm in kräftiger Sauce, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Käse.


Lage: Grands-Échézeaux Grand Cru, Flagey-Échézeaux, Côte de Nuits (Burgund, Frankreich); ~9 ha unmittelbar oberhalb des Clos de Vougeot; gut dränierte Kalk-Ton-Böden am Mittelhang
Klassifikation: Grand Cru, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: reiner Élevage (Micro-Négoce); lange auf der Vollhefe ohne Abstich, späte Malo, minimaler Schwefel, 100 % neues Holz (Jupilles), unfiltriert vom Fass; winzige Menge

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Rebsorten

Le Moine Chambolle Musigny Les Sentiers 1er Cru 2021

Rotwein · Chambolle-Musigny 1er Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Chambolle-Musigny 1er Cru Les Sentiers Côte de Nuits Lucien Le Moine Élevage auf Vollhefe 100 % neues Holz · unfiltriert 2021

Der Lucien Le Moine Chambolle-Musigny Les Sentiers 1er Cru 2021 stammt aus dem nördlichsten Premier Cru von Chambolle, direkt unter dem Grand Cru Bonnes-Mares – ein Pinot Noir, der die Finesse Chambolles mit der Kraft von Morey verbindet. Lange auf der Vollhefe ausgebaut, vom Fass unfiltriert gefüllt. Eine echte Rarität in winziger Stückzahl.


Les Sentiers – Chambolles kraftvoller Norden

Chambolle-Musigny gilt als Inbegriff von Eleganz und Finesse unter den Rotweinen der Côte de Nuits. Les Sentiers („die Pfade") ist der nördlichste Premier Cru der Appellation: Der 4,9 Hektar große Weinberg liegt nordöstlich des Dorfes, nahe Morey-Saint-Denis, direkt unterhalb des Grand Cru Bonnes-Mares und grenzt nördlich an die Reben von Morey (Les Ruchots).

Stilistisch ist das Terroir hier eher mit Morey-Saint-Denis verwandt: Während Chambolle für leichte, steinige Böden bekannt ist, hat Les Sentiers einen höheren Tonanteil, gemischt mit Kalkstein und von brauner Färbung. Der Ton speichert Wasser etwas effektiver und erschließt mehr Mineralstoffe – das ergibt einen dichteren, kraftvolleren Stil, der die Finesse Chambolles mit Struktur und Tiefe verbindet.

Jahrgang 2021 – Côte de Nuits

2021 war an der Côte de Nuits ein klassischer, kühler Jahrgang mit feiner, klar definierter Frucht, lebendiger Säure und großer aromatischer Präzision. In einer kräftigeren, tonreicheren Lage wie Les Sentiers ergibt das einen Pinot Noir, der Struktur und Tiefe mit kühler Frische und feinkörnigem Tannin verbindet – im reinen, texturbetonten Stil des Hauses.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021, Chambolle-Musigny Les Sentiers 1er Cru, trocken.

Lucien Le Moine ist ein reiner Élevage-Spezialist: Der fertig vergorene Wein wird von einem ausgesuchten Erzeuger übernommen und lange auf der Vollhefe ausgebaut – ohne Abstich, mit später, hinausgezögerter malolaktischer Gärung und minimalem Schwefel; Mounir Saouma lässt dem Élevage gern „zwei Sommer" Zeit. Ausbau in 100 % neuem Holz (feinporige Jupilles-Eiche), Abfüllung direkt vom Fass ohne Schönung und Filtration. Die Mengen sind winzig: oft nur ein einziges Fass je Cru.

Im Glas

Vom tonreicheren, kalkgemischten Boden im Norden Chambolles lebt dieser Sentiers: dunkle und rote Frucht wie Kirsche und Brombeere, florale Anklänge und eine würzige Tiefe von Unterholz und Gewürz. Der kühle Jahrgang 2021 hält ihn fein und frisch, während das lange Vollhefelager und das neue Holz eine seidige, dichte Textur und feine Röstwürze einbinden. Am Gaumen verbindet er Chambolle-Finesse mit morey-naher Kraft: strukturiert und vielschichtig, mit feinkörnigem Tannin, lebendiger Säure und langem, mineralischem Nachhall.

Dunkle und rote Frucht, florale und würzige Tiefe – Finesse und Kraft zugleich, mit feinem Tannin und langer Mineralität.

Benötigt Zeit; in der Jugend großzügig dekantieren. Großes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Ente und Wildgeflügel, zu Reh und Lamm in feiner Sauce, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Weichkäse.


Lage: Chambolle-Musigny Les Sentiers 1er Cru, Côte de Nuits (Burgund, Frankreich); nördlichster 1er der Appellation, ~4,9 ha unterhalb Bonnes-Mares, an Morey grenzend; höherer Tonanteil mit Kalkstein
Klassifikation: Premier Cru, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: reiner Élevage (Micro-Négoce); lange auf der Vollhefe ohne Abstich, späte Malo, minimaler Schwefel, 100 % neues Holz (Jupilles), unfiltriert vom Fass; winzige Menge

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Länder/Regionen

Chateau Latour 2010

Rotwein · Pauillac · Cabernet Sauvignon · Premier Grand Cru Classé

Château Latour Grand Vin Pauillac ist einer der berühmtesten Rotweine der Welt – ein Premier Grand Cru Classé aus Pauillac am linken Ufer der Gironde. Der Grand Vin stammt ausschließlich aus alten Reben im berühmten „Enclos" mit einem Durchschnittsalter von rund 60 Jahren. Über 90 % Cabernet Sauvignon prägen die Assemblage. Im Glas Kraft, Tiefe und außergewöhnliche Alterungsfähigkeit.


Pauillac / Der Enclos

Der Grand Vin stammt aus dem „Enclos", dem ummauerten Kernstück des Weinguts in Pauillac. Die herausragenden Parzellen Gravettes, Sarmentier und Pièce du Château bringen Jahr für Jahr die charakteristischen Eigenschaften des kiesgeprägten Terroirs zum Ausdruck und prägen die Identität des Weins. Château Latour ist ein Premier Grand Cru Classé (1855).

Assemblage und Ausbau

Die Assemblage wird von Cabernet Sauvignon mit über 90 % dominiert, ergänzt um Merlot und kleine Anteile weiterer Médoc-Sorten. Der Wein reift im Barrique mit hohem Anteil neuer Eiche, was ihm Struktur, Tiefe und großes Reifepotenzial verleiht. Die Weine benötigen oft ein Jahrzehnt, um ihr volles Potenzial zu entfalten.

Im Glas

Tiefes, dunkles Rot. In der Nase ein komplexes Bouquet aus Cassis, dunkler Frucht, Zedernholz, Tabak und feinen Gewürzen. Am Gaumen kraftvoll, dicht und energiegeladen, mit großer Konzentration und feinkörnigem, reifem Tannin. Der Abgang ist sehr lang und von majestätischer Tiefe.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; eine lange Belüftung im Dekanter ist zu empfehlen. Der Wein entfaltet sein volles Potenzial erst nach Jahren der Reife und trägt über Jahrzehnte.

Klassische Begleitung: Lamm, Rind, Wild und gereifter Hartkäse.


Lage: Enclos, Pauillac, Médoc (Bordeaux); Kiesböden
Klassifikation: Pauillac AOC – Premier Grand Cru Classé (1855)
Ausbau: Cabernet Sauvignon-dominiert (>90 %), Barriqueausbau (hoher Neuholzanteil)

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Spanien

Tentenublo Escondite del Ardacho Las Paredes 2018

Rotwein · Rioja Alavesa · Garnacha (Single Parcel)

95 % Garnacha · 5 % Tempranillo Escondite del Ardacho · Las Paredes Single Parcel · 0,37 ha DOCa Rioja (Alavesa) Tentenublo (Roberto Oliván) eisenhaltiger Lehmkalk · 70+ J. Reben nur 296 Flaschen 2018

Der Tentenublo Escondite del Ardacho „Las Paredes" 2018 ist eine Single-Parcel-Rarität von nur 0,37 Hektar in der Rioja Alavesa. Aus 95 % Garnacha und 5 % Tempranillo von über 70 Jahre alten Reben entsteht ein Wein von kraftvoller Struktur, der entfernt an einen jungen Châteauneuf-du-Pape von Château Rayas erinnert – opulent, wollüstig und zugleich von großer Tiefe.


Las Paredes – 0,37 Hektar auf Lehmkalk

Tentenublo ist das Projekt von Roberto Oliván aus der Rioja Alavesa, dem baskischen Teil der Region. Die Escondite-del-Ardacho-Reihe versammelt seine Single-Parcel-Weine, die das jeweilige Mikroterroir mit größter Detailtreue übersetzen.

Das Geheimnis der nur 0,37 Hektar großen Parzelle Las Paredes ist ihr eisenhaltiger Lehmkalkboden. Bestockt ist sie mit 95 % Garnacha und 5 % Tempranillo, die inzwischen ein Alter von über siebzig Jahren erreicht haben. Ein Wein, der so vollkommen sein Terroir widerspiegelt und alle Facetten der Traube einfängt, hat bisher die Keller der Rioja-Winzer noch nicht verlassen.

Jahrgang 2018 – Rioja

2018 war an der Rioja ein eher kühler, klassischer Jahrgang mit ausgewogener Reife und lebendiger Säure. Die Höhenlage mit ihren kühlen Nächten und der kompromisslos handwerkliche Stil von Roberto Oliván bewahrten Frische und die mineralische Prägung des eisenhaltigen Lehmkalkbodens – reife Frucht und Spannung im Gleichgewicht. Mit einigen Jahren Flaschenreife zeigt sich der Wein heute in einer schönen, reifen Phase.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 95 % Garnacha und 5 % Tempranillo, Jahrgang 2018, trocken; von über 70 Jahre alten Reben aus der Einzelparzelle Las Paredes (0,37 ha).

Der Wein entsteht aus einer einzigen, winzigen Parzelle und wird kompromisslos handwerklich und terroirgetreu vinifiziert – mit gut eingebetteten Gerbstoffen und überragendem Schmelz. Gesamtproduktion: nur 296 Flaschen.

Im Glas

Der Wein hat eine kraftvolle Struktur und erinnert entfernt an einen jungen Châteauneuf-du-Pape von Château Rayas. Er ist auf der einen Seite opulent und wollüstig, hat aber auch die Tiefe, gut eingebettete Gerbstoffe, die pfiffige Mineralität und den überragenden Schmelz eines der ganz großen Weine dieser Erde. Nie banal oder aufdringlich, immer fordernd und sich mit jedem Schluck verändernd – das bekannteste Anbaugebiet Spaniens hat doch noch viele Geheimnisse, die sich zu entdecken lohnen.

Kraftvoll, opulent und wollüstig, zugleich tief, mit gut eingebetteten Gerbstoffen, pfiffiger Mineralität und überragendem Schmelz – erinnert entfernt an einen jungen Châteauneuf-du-Pape von Rayas.

Vor dem Genuss dekantieren; ein Wein, der sich mit jedem Schluck verändert. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu geschmortem und gegrilltem Rind, zu kräftigen Schmorgerichten sowie zu Pilzgerichten und gereiftem Käse.


Lage: Einzelparzelle Las Paredes (0,37 ha), Rioja Alavesa (Spanien); eisenhaltiger Lehmkalkboden; über 70 Jahre alte Reben
Klassifikation: DOCa Rioja; Single-Parcel-Cuvée aus 95 % Garnacha und 5 % Tempranillo (trocken)
Ausbau: handwerkliche, terroirgetreue Vinifikation aus einer einzigen Parzelle; 296 Flaschen

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Frankreich

Jean Chartron Puligny Montrachet Clos de la Pucelle 1er Cru Monopole 2022

Weißwein · Puligny-Montrachet Premier Cru · Chardonnay

Chardonnay Clos de la Pucelle · 1er Cru (Monopole) Puligny-Montrachet Côte de Beaune 2022

Der Puligny-Montrachet Clos de la Pucelle 1er Cru 2022 der Domaine Jean Chartron ist ein feiner, eleganter Chardonnay aus einer ummauerten Monopol-Lage. Steinobst, Quitte, Grapefruit und Mandarine prägen das Aroma; nicht ganz so kraftvoll wie ein Montrachet, aber mit viel Druck im langen Nachhall.


Clos de la Pucelle – Monopol-Premier-Cru in Puligny

Der Clos de la Pucelle ist eine ummauerte Premier-Cru-Lage und eine Monopol-Lage der Domaine Jean Chartron im Herzen von Puligny-Montrachet, in unmittelbarer Nähe der großen Lagen. Die kalksteinreichen Böden geben dem Chardonnay feine Mineralität und feste Struktur.

Die Domaine Jean Chartron ist in Puligny-Montrachet ansässig und bewirtschaftet einige der renommiertesten Lagen der Gemeinde.

Jahrgang 2022 – Côte de Beaune

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die weißen Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Energie – ein gehaltvoller Jahrgang, der dem Druck und der Struktur dieses Clos de la Pucelle entgegenkommt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – mit maßvollem Holzeinsatz, ganz auf Struktur, Mineralität und Klarheit ausgerichtet.

Im Glas

Fein und elegant, mit Aromen von Steinobst, Quitte, Grapefruit und Mandarine. Nicht ganz so kraftvoll wie ein Montrachet Grand Cru, aber in diese Richtung weisend – mit viel spürbarem Druck und Länge im Nachhall.

Steinobst, Quitte und Grapefruit, fein und elegant, mit viel Druck im Nachhall – simplement magique.

Sollte noch einige Jahre reifen, um sich voll zu entfalten; über viele Jahre lagerfähig. Bei 12–13 °C servieren.

Am Tisch

Fisch in heller Sauce, Krustentiere, Geflügel, Kalbsbries, dazu reifer Weichkäse. Ein Wein für die große weiße Küche.


Lage: Clos de la Pucelle (1er Cru, Monopole Jean Chartron), Puligny-Montrachet (Côte de Beaune); kalksteinreiche Böden
Klassifikation: Puligny-Montrachet Premier Cru (Monopole)
Ausbau: Chardonnay; Holzfassausbau

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Weine

Ellermann Spiegel Weißburgunder

Weißwein · Weißburgunder · Pfalz · Deutschland

Ellermann-Spiegel Weißburgunder ist ein klarer, saftiger Weißwein vom Weingut Ellermann-Spiegel aus der Pfalz. Reinsortiger Weißburgunder mit dominierenden Aromen von Mirabelle, reifem Apfel und Ananas – schmelzig und cremig am Gaumen.


Pfalz

Das Weingut Ellermann-Spiegel liegt in Kleinfischlingen an der Südlichen Weinstraße. Winzer Frank Spiegel keltert moderne, fruchtbetonte Weine nach dem Motto „Dir muss ES schmecken". Der Weißburgunder gehört zu den klassischen Burgundern des Hauses.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Weißburgunder. Der Ausbau im Edelstahltank bewahrt die feine Frucht und sorgt für den cremigen Schmelz. So entsteht ein harmonischer, zugänglicher Weißwein.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase Mirabelle, reifer Apfel und Ananas. Am Gaumen sehr schmelzig und cremig, saftig und harmonisch, mit weicher Säure und rundem Mundgefühl. Ein Gaumenschmeichler mit feinem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – solo als Terrassenwein oder zu leichter Küche.

Klassische Begleitung: Spargel, Geflügel, Fisch, helles Fleisch und milder Käse.


Lage: Pfalz – Südliche Weinstraße (Deutschland)
Klassifikation: Qualitätswein – Weißwein (trocken)
Ausbau: Edelstahltank

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