maiBeck – Köln – Deutschland

Das vor kurzem eröffnete Restaurant maiBeck verfügt über eine bevorzugte Lage am Rande der Kölner Altstadt mit direktem Blick auf den Rhein. Ist das Gebäude von außen als nicht besonders hübsch zu betrachten, hat man im Inneren für eine zwar kühle, aber dennoch schöne Atmosphäre gesorgt. Es wirkt wie ein gehobenes Bistro und genau das ist das maiBeck auch. Die Speisekarte ist klein gehalten und frische Produkte aus der Region und der Jahreszeit prägen das Bild. Es gibt zusätzlich noch ein Überraschungsmenü und eine gute Weinkarte, welche auch mal ein paar andere Namen als die sonst bekannten Winzer auflistet. Die Gerichte sehen gut aus, schmecken auch so und sind liebevoll arrangiert, und nett ist in Köln ja sowieso jeder …

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maibeck_koeln_deutschland_2 maibeck_koeln_deutschland_4Gewürzlachs Label Rouge/Humuspüree mit Petersilie.

maibeck_koeln_deutschland_5QUER FELD EIN – SPAZIERGANG. Wurzelgemüse von rheinischen Äckern/Rübensirup/Apfel/Rapunzel.

maibeck_koeln_deutschland_6Hausgemachte Gnocchi, Saubohnen, Paprika, Salchicha.

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Skrei auf Rote Bete Püree.

maibeck_koeln_deutschland_7Münsterländer Kalbsbäckchen von Kremer/Rappa/Pastinake/Kalbsbries.

maibeck_koeln_deutschland_8  maibeck_koeln_deutschland_10Warmes Käseküchlein/Himbeersorbet.

maiBeck
Am Frankenturm 5
50667 Köln
Deutschland
Telefon: +49 221 962 673 00
www.maibeck.de

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Länder/Regionen

Thomas Morey Chassagne-Montrachet Vide Bourse 1er Cru 2023

Weißwein · Chassagne-Montrachet 1er Cru · Chardonnay

Chardonnay Chassagne-Montrachet 1er Cru Vide-Bourse Côte de Beaune 2023

Der Thomas Morey Chassagne-Montrachet Vide-Bourse 1er Cru 2023 ist ein prachtvoller, kräftiger, fast barocker Chardonnay aus einer winzigen Parzelle unterhalb von Bâtard-Montrachet – dicht, druckvoll und mit großem Lagerpotenzial.


Vide-Bourse – unterhalb von Bâtard-Montrachet

Vide-Bourse ist ein herausragender Premier Cru am südöstlichen Rand von Chassagne-Montrachet, direkt unterhalb des berühmten Grand Cru Bâtard-Montrachet an der Grenze zu Puligny. Die Lage ist fast ausschließlich mit Chardonnay bestockt; die tonig-kalkigen, gut drainierten Böden bringen prachtvolle, kräftige, fast schon barocke Weine mit großem Lagerpotenzial hervor – eine Stilistik zwischen der Brillanz von Puligny und der Fülle von Chassagne.

Der Vide-Bourse von Thomas Morey stammt aus einer nur 0,20 Hektar kleinen Parzelle mit über siebzig Jahre altem Rebbestand. Das geringe Ertragsniveau der alten Reben liefert Konzentration und Tiefe.

Burgund 2023 – Harmonie, Frische und Klasse

Der Jahrgang 2023 im Burgund zeigt sich als außerordentlich gelungen und überzeugt sowohl in Bezug auf Qualität als auch endlich einmal wieder auf die Menge. Nach einem milden Winter folgte ein Frühling mit kühlen und feuchten Bedingungen, immer wieder durchbrochen von warmen Tagen; eine intensive Hitzewelle im August beschleunigte die Reife und konzentrierte die Aromen, bevor der Regen Mitte September für zusätzliche Balance sorgte.

Die Weißweine des Jahrgangs 2023, insbesondere Chardonnay und Aligoté, präsentieren sich reif, aromatisch und sehr ausgewogen, mit intensiven Fruchtnoten von Birne, Pfirsich und weißer Aprikose. In ihrer noch jungen Phase zeigen sie sich ausgesprochen harmonisch und von ihrer klassischen Seite – Frische, Reife und Struktur auf beeindruckende Weise vereint.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023.

Spontangärung mit eigenen, indigenen Hefen in einer Kombination aus neutralem Fass und Tank, natürliche malolaktische Gärung, Reife auf der Feinhefe ohne Bâtonnage – in klassischen 350-Liter-Fässern über 16 bis 18 Monate. Der Neuholzanteil beträgt rund 20 %; geschwefelt wird minimal. Eine puristische, terroirbetonte Vinifikation.

Im Glas

Maskuline Kraft und Dichte treffen auf ein packendes Säurespiel, eine faszinierende Textur, Druck und einen delikaten Nachhall. Ein kräftiger, vielschichtiger Chassagne mit der Fülle, die ihm die Nähe zu Bâtard-Montrachet schenkt – getragen von präziser Mineralität.

Kraft, Dichte und Druck, ausbalanciert von packender Säure – Vide-Bourse zeigt die barocke Seite von Chassagne in Thomas Moreys präziser Handschrift.

Schon jetzt zugänglich, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 12–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Hummer und Langustinen, zu Jakobsmuscheln, zu Bresse-Geflügel oder Kalbsbries in Rahmsauce sowie zu gereiftem Comté oder Beaufort.


Lage: Chassagne-Montrachet 1er Cru Vide-Bourse, Côte de Beaune (Frankreich); südöstlich unterhalb von Bâtard-Montrachet, tonig-kalkige, gut drainierte Böden; Parzelle 0,20 ha, Reben 70+ Jahre
Klassifikation: Chassagne-Montrachet 1er Cru AOC, Chardonnay (trocken)
Ausbau: Chardonnay; ~20 % Neuholz, neutrales Fass/Tank, 350-L-Fässer, 16–18 Monate, Feinhefe ohne Bâtonnage; minimaler Schwefel

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Weine

Weinreich Riesling trocken BIO

Wein · Weißwein · Rheinhessen · Deutschland

Weinreich Riesling trocken ist ein fruchtbetonter, knackiger und vor Kraft strotzender, biozertifizierter Riesling – tief und feingliedrig zugleich. Die exotische Aromatik nach Mango und reifem Pfirsich findet sich in Duft und Geschmack ebenso wie am Gaumen wieder.


Rheinhessen / Bechtheim

Das Weingut Weinreich (Marc und Jan Weinreich) liegt in Bechtheim im Wonnegau, Rheinhessen, und arbeitet konsequent ökologisch (DE-ÖKO-022). Dieser Gutsriesling ist Aushängeschild der Basis-Linie und stellt die Rebsorte pur in den Vordergrund.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Riesling. Der Ausbau bewahrt die fruchtbetonte, kraftvolle und zugleich feingliedrige Stilistik mit klarer exotischer Aromatik. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Grüngelb. In der Nase exotische Frucht nach Mango und reifem Pfirsich. Am Gaumen knackig und kraftvoll, zugleich tief und feingliedrig, mit klarer Frucht, lebendiger Säure und animierendem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Fisch, Meeresfrüchten, hellem Fleisch, Spargel und asiatischer Küche.


Lage: Rheinhessen, Bechtheim (Wonnegau, Deutschland); Weingut Weinreich
Klassifikation: Gutswein – 100 % Riesling, trocken
Ausbau: fruchtbetont, kraftvoll und feingliedrig

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Rebsorten

Von Winning Chardonnay Royal 2024

Weißwein · Pfalz · Chardonnay

Chardonnay VDP.Gutswein von Winning · Deidesheim Ruppertsberg · Mittelhaardt trocken Tonneau & Feinhefe 2024

Der von Winning Chardonnay Royal 2024 stammt von mehreren Parzellen in der Ruppertsberger Ebene. Er wird in gebrauchten Tonneaus vergoren und auf der Feinhefe ausgebaut. Der Pfälzer Jahrgang 2024 brachte feine Frucht, prägnante Säure und moderate Alkoholwerte. Das gibt diesem Einstiegs-Chardonnay eine kühle, straffe Linie.


Ruppertsberger Ebene – Sand, Lehm und Kalk am Haardtrand

Ruppertsberg grenzt im Süden an Deidesheim und gehört zur Mittelhaardt. Rund 400 Hektar Reben wachsen hier auf wechselnden Böden aus Stein, Sand, Löss und Lehm. Eine geologische Besonderheit liegt im Untergrund: Als sich das Haardtgebirge hob, wurde eine Scholle tertiärer Kalkablagerungen nach oben gedrückt. Deshalb ist Kalk in die sandig-lehmigen Böden eingestreut. Die Parzellen für den Royal verbinden Lehm, Sandstein und Kalk.

Klimatisch liegt die Mittelhaardt im Regenschatten des Pfälzerwalds. Die Station Neustadt an der Weinstraße misst rund 600 mm Jahresniederschlag bei etwa 11 °C Jahresmittel. In klaren Nächten fließt die Kaltluft von den Hängen der Haardt in die Ebene ab. Die flacheren Rebflächen kühlen deshalb nachts stärker aus als die Hanglagen. Für Chardonnay bedeutet das mehr Säureerhalt, im Frühjahr aber auch mehr Frostrisiko.

Die Keller von Winning in Deidesheim reichen bis 1849 zurück, zu Leopold von Winning. Unter Stephan Attmann setzt das Gut bei Riesling wie bei den Burgundersorten auf Holzausbau. Die Chardonnay-Linie ist gestaffelt: Royal, Imperiale und der „500“, darüber die Erste-Lage-Weine Herrenletten, Herzog, Bürgergarten und Paradiesgarten.

Jahrgang 2024 – Pfalz: Frost, Regen, klassische Säure

Ein milder Winter ließ die Reben früh austreiben. In den Nächten auf den 22. und 23. April kam Luftfrost über die deutschen Weinbaugebiete, die Triebe waren da schon weit entwickelt. In der Pfalz traf es vor allem junge Triebe und Knospen, trotz Frostkerzen blieben in einzelnen Lagen Schäden. Rheinhessen und die Pfalz kamen aber deutlich glimpflicher davon als die nördlichen Anbaugebiete.

Das erste Halbjahr war ungewöhnlich nass und kühl. Echter und Falscher Mehltau setzten die Reben unter Druck. Das üppige Wachstum verlangte viel Laubarbeit. Die Blüte begann verzögert und zog sich lange hin. Danach folgte ein heißer, trockener Sommer. Am 19. August wurden in der Pfalz die ersten Trauben für Federweißen gelesen. Die Reife lag zeitlich zwischen 2022 und 2023. Nach einem Wetterumschwung verlief die Hauptlese schnell und endete früh.

Die Pfalz erntete 2024 rund 2,23 Millionen Hektoliter Weinmost. Das DLR Rheinpfalz ordnet den Jahrgang als klassisch ein, vergleichbar mit den 1990er- und 2000er-Jahren: feine Fruchtaromatik, prägnante Säure, niedrige Alkoholwerte. Die Vegetationsperiode war lang und wurde nicht durch Trockenstress unterbrochen. Die Jungweine zeigten ausgeprägte Sortenaromatik bei gut gepufferter, reifer Säure. Die Burgundersorten fielen bei geringen Erträgen qualitativ besonders stark aus.

Gebrauchte Tonneaus und Feinhefe – Ausbau des Royal

100 % Chardonnay, trocken ausgebaut. Vergärung und Reife laufen vollständig im Holz ab, in gebrauchten Tonneaus mit 500 Litern, mit langem Kontakt zur Feinhefe.

Das große, vorbelegte Fass gibt kaum Holzaroma ab und lässt über die Poren wenig Sauerstoff an den Wein. Die Feinhefe liefert Textur und Schmelz. Im säurebetonten Jahrgang 2024 hält dieser Ausbau die Säure im Gleichgewicht, ohne dem Wein die Spannung zu nehmen.

Im Glas – Royal 2024

Grüner Apfel, Birne und Limettenschale, dahinter ein Hauch Haselnuss und frisches Brot aus dem Hefelager. Am Gaumen schlank bis mittelgewichtig, die Säure straff und präsent. Das Holz bildet nur den Rahmen. Der kalkige Untergrund zeigt sich in einem kühlen, leicht salzigen Nachhall.

Kühler Jahrgang, kalkiger Boden, gebrauchte Tonneaus: Der Royal 2024 zeigt Apfel und Zitrus mit straffer Säure und einem Hauch Hefe.

Jetzt schon zugänglich, mit Potenzial für die nächsten Jahre. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch – Pfälzer Chardonnay zum Essen

Zu gebratenem Zander oder Saibling mit Beurre blanc, zu Jakobsmuscheln, zu Kalbsschnitzel oder Hähnchen mit Rahmsauce, zu Spargel mit Sauce hollandaise und zu Risotto mit Zitrone und Parmesan. Die straffe Säure passt auch zu gereiftem Bergkäse.


Produzent Weingut von Winning, Deidesheim (Pfalz)
Rebsorte 100 % Chardonnay
Lage verschiedene Parzellen in der Ebene von Ruppertsberg, Mittelhaardt
Klassifikation VDP.Gutswein, Qualitätswein Pfalz, trocken
Jahrgang 2024
Vinifikation Vergärung im Holz
Ausbau in gebrauchten Tonneaus (500 l) auf der Feinhefe
Flaschengröße 0,75 l
Trinkempfehlung ab sofort bis ca. 2029
Boden Lehm, Sandstein und Kalk

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Spanien

Fulcro Nas Dunas Albariño 2018

Weißwein · Rías Baixas · Albariño · Val do Salnés

Fulcro Nas Dunas Albariño 2018 stammt von einer winzigen Parzelle alter Reben, die direkt auf Dünensand oberhalb des Strands von Montalvo wachsen. Der Jahrgang 2018 zeigt sich reif, voll und tief – ein Albariño von großer Statur, der Zeit und Luft belohnt. Nur rund 800 Flaschen wurden gefüllt.


Nas Dunas

„Nas Dunas“ heißt „in den Dünen“: Die Reben stehen in Arra, oberhalb der Praia de Montalvo bei Sanxenxo, auf feinem, vom Wind angewehtem Sand über Lehm. Die Wurzeln müssen sich erst durch den Sand graben, bevor sie im Lehm Halt finden; die stete Atlantikbrise trocknet die Reben und kühlt die Trauben. Manuel „Chicho“ Moldes von Bodegas Fulcro teilt die Parzelle mit seinen Freunden Rodri Méndez und Raúl Pérez.

Rebsorte und Ausbau

100 % Albariño. Spontangärung mit eigenen Hefen in einem einzigen 700-Liter-Fass aus französischer Eiche, ohne malolaktische Gärung. Der Wein reift rund 11 Monate im Fass und anschließend weitere 18 Monate auf der Flasche, bevor er in den Verkauf geht.

Im Glas

Leuchtendes Strohgelb. In der Nase Zitrusfrucht, reifer Apfel und Kräuter, dazu salzige Meeresnoten und ein feiner Holzhauch. Am Gaumen voll und tief, mit mehr Reife und Fülle als die kühleren Folgejahrgänge – getragen von präziser Säure und mineralischer Spannung. Langer, salziger Abgang.

Am Tisch

Bei 10–12 °C servieren und am besten eine Stunde vorher dekantieren; ein größeres Glas bringt die Aromen zur Geltung.

Klassische Begleitung: Austern, Muscheln, Meeresfrüchte und gegrillter Fisch.


Lage: Nas Dunas, Arra (Sanxenxo), Val do Salnés (Rías Baixas); Sand über Lehm
Klassifikation: Rías Baixas DO
Jahrgang: 2018 (ca. 800 Flaschen)
Ausbau: ca. 11 Monate im 700-l-Fass (französische Eiche), 18 Monate Flaschenreife

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Weine

Scheuermann Riesling Ruppertsberger Reiterpfad 2019 BIO

Wein · Weißwein · Pfalz · Deutschland

Scheuermann Riesling Ruppertsberger Reiterpfad 2019 ist ein karger, biozertifizierter Gesteins-Riesling. Würzig-kräutrig im Geschmack, mit frischen Anklängen von Steinobst und gelben Früchten – kernig und mineralisch im langen Nachhall.


Pfalz / Ruppertsberger Reiterpfad

Das Weingut Scheuermann liegt in der Pfalz. Die renommierte Lage Ruppertsberger Reiterpfad ist für ihre kargen, gesteinsgeprägten Böden bekannt, die kernige, mineralische Rieslinge mit Würze und Länge hervorbringen. Das Gut arbeitet biologisch (DE-ÖKO-039).

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Riesling. Der Ausbau betont die karge, gesteinsbetonte Stilistik mit würzig-kräutriger Aromatik und mineralischer Tiefe. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Grüngelb. In der Nase würzig-kräutrig, mit frischen Anklängen von Steinobst und gelben Früchten. Am Gaumen kernig und mineralisch, mit klarer Frucht, präziser Säure und langem, mineralischem Nachhall.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Fisch, Meeresfrüchten, hellem Fleisch, Spargel und asiatischer Küche.


Lage: Pfalz, Ruppertsberger Reiterpfad (Deutschland); Weingut Scheuermann
Klassifikation: Lagenwein – 100 % Riesling, trocken
Ausbau: gesteins- und mineralitätsbetont
Jahrgang: 2019

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Weine

Tentenublo tinto Rioja 2022 BIO

Rotwein · Rioja Alavesa · Tempranillo

Tempranillo-Feldblend Tinto DOCa Rioja (Alavesa) Viñaspre · Höhenlage 600–700 m Tentenublo (Roberto Oliván) Kalkmergel & Sandstein gebrauchtes Barrique · BIO 2022

Der Tentenublo Tinto Rioja 2022 ist ein sehr eleganter und feinstrukturierter Rioja, wie es sie sonst eigentlich kaum gibt. Einem Burgunder nicht ungleich, wenn auch die stark reifen Kirschnoten und die Kraft am Gaumen an einen südländischen Wein erinnern – die perfekte Mischung aus Speisebegleiter und sinnlichem Meditationswein.


Tentenublo – Höhen-Rioja aus Viñaspre

Tentenublo ist das Projekt von Roberto Oliván, einem Winzer der neuen Generation der Rioja. In seinem Heimatdorf Viñaspre und im benachbarten Lanciego – im baskischen Teil der Region, der Rioja Alavesa – bewirtschaftet er in vierter Generation rund zehn Hektar, verteilt auf zahlreiche winzige Parzellen mit 15 bis über 100 Jahre alten Reben. Der Name „Tentenublo" bezeichnet das Läuten der Glocken, mit dem in Rioja-Dörfern Hagelstürme abgewehrt werden sollen.

Die Weinberge liegen auf den „replanos", den Hochebenen in 600 bis 700 Metern Höhe, mit kargen Böden aus Kalkmergel und Sandstein. Die Höhe, die kühle Bergluft und der stete Wind halten die Reben gesund und bewahren Frische und Mineralität. Oliván arbeitet biologisch und minimalistisch und pflegt die Rioja-Tradition, rote und weiße Sorten gemeinsam als Feldblend auszubauen – das gibt seinen Rotweinen ihre unverwechselbare Spannung.

Jahrgang 2022 – Rioja

2022 war in der Rioja ein warmer, trockener Jahrgang, der reife, konzentrierte Trauben hervorbrachte. Die Höhenlagen von Viñaspre mit ihren kühlen Nächten und der minimalistische Stil von Roberto Oliván bewahrten dennoch Frische, Klarheit und eine feine Säure – reife Frucht und mineralische Spannung im Gleichgewicht.

Assemblage und Ausbau

Feldblend, überwiegend Tempranillo, ergänzt durch Garnacha und einen kleinen Anteil weißer Sorten (Viura, Malvasía), Jahrgang 2022, trocken.

Die Trauben werden teilweise entrappt und spontan mit den eigenen Hefen vergoren. Anschließend reift der Wein rund neun Monate im Barrique aus gebrauchten französischen Fässern – so tritt das Holz zurück und stellt Frucht und Terroir in den Vordergrund. Frucht, Alkohol und der Barriqueausbau sind dabei perfekt ausbalanciert. Gearbeitet wird biologisch und mit minimalem Schwefeleinsatz. Gesamtproduktion: 7.583 Flaschen.

Im Glas

Ein sehr eleganter und feinstrukturierter Rioja, wie es sie sonst eigentlich kaum gibt. Einem Burgunder nicht ungleich, wenn auch die stark reifen Kirschnoten und die Kraft am Gaumen an einen südländischen Wein erinnern. Frucht, Alkohol und der Barriqueausbau (gebrauchte Fässer) sind perfekt ausbalanciert und treffen die richtige Mischung aus perfektem Speisebegleiter und sinnlichem Meditationswein. Lang und harmonisch. Der Abgang rundet ein insgesamt perfektes Gesamtbild ab.

Sehr elegant und feinstrukturiert, einem Burgunder nicht ungleich – reife Kirschnoten und Kraft am Gaumen, perfekt ausbalanciert. Lang und harmonisch.

Sowohl jung ein Genuss als auch mit einigen Jahren Reifepotenzial. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Ibérico und gegrilltem Lamm, zu Schmorgerichten und Wild, zu Pilzgerichten sowie zu mittelkräftigem Käse.


Lage: Viñaspre und Lanciego, Rioja Alavesa (Spanien); Höhenlagen 600–700 m auf Kalkmergel und Sandstein; alte Reben (15 bis über 100 Jahre)
Klassifikation: DOCa Rioja; Feldblend, überwiegend Tempranillo mit Garnacha und weißen Sorten (trocken)
Ausbau: teilweise entrappt, Spontangärung, ~9 Monate in gebrauchten französischen Fässern, minimaler Schwefel; biologisch (ES-ECO-026-VAS); 7.583 Flaschen

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Frankreich

Chateau Mazeris Canon Fronsac 1998

Chateau Mazeris Canon Fronsac aus dem Jahre 1998.

 

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USA

Verite Le Desir 2012

Rotwein · Sonoma County · Cabernet-Franc-Cuvée

Cabernet Franc (dominierend) Merlot · Cabernet Sauvignon Sonoma County Verité · Le Désir Pierre Seillan 2012

Der Verité Le Désir 2012 wird hauptsächlich aus Cabernet Franc bereitet, abgerundet von etwas Merlot und Cabernet Sauvignon – eine recht typische Bordeaux-Assemblage. Ohne Frage einer der spektakulärsten Rotweine der Neuzeit: dicht wie der beste Perserteppich gleitet dieses edle Nass über den Gaumen.


Verité – Bordeaux-Geist aus Sonoma

Verité wurde 1998 vom legendären Jess Jackson gemeinsam mit dem französischen Vigneron Pierre Seillan gegründet, mit dem kompromisslosen Ziel, im kalifornischen Sonoma County Bordeaux-inspirierte Cuvées von Weltrang zu schaffen. Seillan, geprägt von Jahrzehnten an der Loire und in Bordeaux (u. a. Château Lassègue in Saint-Émilion), gilt als Meister der Assemblage – Verité zählt zu den am häufigsten mit 100 Punkten bewerteten Weingütern überhaupt.

Le Désir ist die Cabernet-Franc-dominierte der drei Verité-Cuvées (neben dem Merlot-basierten La Muse und dem Cabernet-Sauvignon-basierten La Joie) und stilistisch dem Saint-Émilion am nächsten. Seillan komponiert ihn aus über 50 winzigen „Micro-Crus" in vier Sonoma-AVAs – Alexander Valley, Knights Valley, Chalk Hill und Bennett Valley –, die jeweils separat vinifiziert werden. Die warmen Täler fördern die Reife, die kühleren bewahren Säure und Frische.

Jahrgang 2012 – Sonoma County

2012 gilt als herausragender, „winning" Jahrgang in Sonoma – von Hitze, aber nie zu viel, mit perfekter Säure und Tanninstruktur; das Haus selbst vergleicht ihn mit Bordeaux 2005. Der Le Désir 2012 verbindet daher große Kraft und Mächtigkeit mit klarer, frischer Eleganz am Gaumen.

Assemblage und Ausbau

Cuvée vorwiegend aus Cabernet Franc, ergänzt um Merlot und Cabernet Sauvignon, Jahrgang 2012.

Jeder der über 50 Micro-Crus wird einzeln gelesen und vergoren, anschließend in französischen Eichenfässern mit individuell abgestimmten Toasting-Graden ausgebaut. Aus diesen Hunderten von Bausteinen formt Pierre Seillan die finale Assemblage – technisch perfekt bereitet und voller dichter Frucht.

Im Glas

Dicht wie der beste Perserteppich gleitet dieses edle Nass über den Gaumen. Schichten über Schichten von reifen, dunklen Früchten umzingeln Nase und Gaumen; exotische Gewürze, Mokka, reife Paprika und Blaubeeren verwöhnen alle Sinne. Berge von reifen Gerbstoffen sind vorhanden und lassen das fantastische Potenzial dieses Weinriesen erahnen. Man erkennt einen Überseewein, technisch perfekt bereitet und voller dichter Frucht – und doch wirkt er neben aller Kraft und Mächtigkeit klar und frisch am Gaumen.

Ohne Frage einer der spektakulärsten Rotweine der Neuzeit. Outstanding!

Schon jetzt beeindruckend, mit großem Reifepotenzial über zwei Jahrzehnte; profitiert deutlich vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftigem rotem Fleisch und gereiftem Steak, zu Lamm und Wild, zu Schmorgerichten sowie zu reifen Hartkäsen.


Lage: Sonoma County (Kalifornien, USA); über 50 Micro-Crus in den AVAs Alexander Valley, Knights Valley, Chalk Hill und Bennett Valley
Klassifikation: Sonoma County, Bordeaux-Cuvée (Cabernet Franc dominierend), trocken
Ausbau: Cabernet Franc mit Merlot und Cabernet Sauvignon; separate Vinifikation der Micro-Crus, Ausbau in französischer Eiche (individuelle Toasting-Grade)

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