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2. März 2014

Deutschland

maiBeck – Köln – Deutschland

Das vor kurzem eröffnete Restaurant maiBeck verfügt über eine bevorzugte Lage am Rande der Kölner Altstadt mit direktem Blick auf den Rhein. Ist das Gebäude

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Rebsorten

Georg Breuer Rauenthal Nonnenberg Riesling 2021

Weißwein · Rauenthal (Rheingau) · Riesling

Riesling Rauenthal Nonnenberg Georg Breuer · Rüdesheim Monopollage · Südhang Phyllit teils über 70 J. Reben trocken · großes Holzfass 2021

Der Georg Breuer Rauenthal Nonnenberg Riesling 2021 stammt aus der Monopollage des Guts in Rauenthal. Auf tiefgründigen Phyllitböden und mit teils über 70 Jahre alten Reben entsteht ein unverwechselbarer, kraftvoller und bestens strukturierter Riesling.


Rauenthal Nonnenberg – die Monopollage

Das Weingut Georg Breuer in Rüdesheim zählt zu den ikonischen Gütern des Rheingaus. Heute von Theresa Breuer und Kellermeister Markus Lundén geführt, steht es für kompromisslose Handarbeit in den Steillagen, naturnahe Bewirtschaftung, frühe Lese und einen kühlen, herkunftsbetonten Ausbau.

Der Nonnenberg in Rauenthal ist die Monopollage des Guts – eine südlich ausgerichtete Steillage, geprägt von tiefgründigen Phyllitböden, mit teils über 70 Jahre alten Reben. Diese Kombination bringt einen kräftigen, karg-mineralischen Riesling mit feinen, zum Teil exotisch anmutenden Aromen hervor.

Jahrgang 2021 – Rheingau

2021 war im Rheingau ein anspruchsvoller Jahrgang mit kühlem, feuchtem Sommer. Mit Geduld und Sorgfalt erreichte das Team eine optimale Reife; die Trauben gediehen in bemerkenswerter Vielfalt. Das Ergebnis ist ein klassischer, kühler Rheingau-Riesling mit zartgliedriger Struktur, frischer Säure und großer Spannung.

Ausbau

Trockener Lagen-Riesling aus der Monopollage Rauenthal Nonnenberg, Jahrgang 2021; 100 % Riesling von tiefgründigem Phyllit, teils über 70 Jahre alte Reben.

Nach selektiver Handlese wird der Wein spontan vergoren und lange im großen Holzfass ausgebaut – im bewusst zurückhaltenden Stil des Guts, ohne unnötige Eingriffe. So bewahrt er Kraft, Mineralität und ein enormes Reifepotenzial. Naturnahe Bewirtschaftung.

Im Glas

Ein kraftvoller, bestens strukturierter Riesling: komplex am Gaumen, mit Noten von rotem Apfel, saftiger Zitrusfrucht und schönem Biss. Dezente Schärfe und eine wunderbare, phyllitgeprägte Mineralität verleihen ihm Tiefe und Spannung; am Gaumen packend und geradlinig, mit langem, mineralischem Nachhall.

Roter Apfel, saftige Zitrusfrucht und schöner Biss – kraftvoll und bestens strukturiert, mit dezenter Schärfe und wunderbarer Mineralität, packend und mit langem Nachhall.

Ein kraftvoller, langlebiger Steillagen-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu würziger asiatischer Küche sowie zu cremigen Gerichten und gereiftem Hartkäse.


Lage: Rauenthal Nonnenberg (Monopollage von Georg Breuer), Rheingau; südlich ausgerichtete Steillage, tiefgründiger Phyllit; teils über 70 Jahre alte Reben
Klassifikation: Lagen-Riesling, Rheingau (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: selektive Handlese, Spontangärung, langer Ausbau im großen Holzfass; naturnahe Bewirtschaftung

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Spanien

Sierra de Tolono La Dula Garnachas de Altura 2023

Rotwein · Rioja Alavesa · Garnacha

100 % Garnacha La Dula · Garnachas de Altura Sierra de Toloño (Sandra Bravo) Rivas de Tereso · bis ~700 m Kalkstein & Kalkmergel alte Höhenreben Foudre + 300-l-Amphore · unfiltriert biologisch/biodynamisch · 2023

Der Sierra de Toloño La Dula „Garnachas de Altura" 2023 ist ein reinsortiger Garnacha von hochgelegenen alten Reben. Ein Rioja, der durch seine kraftvolle, strukturierte und satte Himbeerfrucht begeistert – tiefgründig elegant und erstaunlich frech und frisch am Gaumen.


La Dula – Höhen-Garnacha aus der Rioja Alavesa

Sierra de Toloño ist das Projekt von Sandra Bravo. In Haro geboren und nach Stationen in Bordeaux, der Toskana, Neuseeland, Kalifornien und sieben Jahren im Priorat in ihre Heimat zurückgekehrt, bewirtschaftet sie heute in der Rioja Alavesa einige der ältesten und höchstgelegenen Weinberge der Region – am Fuß der namensgebenden Sierra de Toloño. Ihr Stil ist minimalistisch und herkunftsgetreu: biologisch, zunehmend biodynamisch, mit schonender Arbeit in Stahl, altem Holz und Amphoren.

Der La Dula „Garnachas de Altura" stammt von hochgelegenen Altreben-Parzellen in Rivas de Tereso, bis auf rund 700 Meter Höhe – nach deinen Angaben teils bereits 1944 gepflanzt. Die kalkreichen Böden (Kalkstein und Kalkmergel), die große Höhe und der Schutz der Berge vor den Nordwinden schaffen ein kühles, atlantisch geprägtes Mikroklima. Das Ergebnis ist eine Garnacha von fast burgundischer Frische und Finesse.

Jahrgang 2023 – Rioja Alavesa

Die große Höhe und das kühle, atlantisch geprägte Mikroklima am Fuß der Sierra de Toloño bewahren auch in wärmeren Jahren Frische, Säure und aromatische Präzision. Zusammen mit dem geringen Ertrag der alten Reben und der kalkgeprägten Herkunft ergibt der Jahrgang 2023 eine Garnacha, in der Kraft und Frische im Gleichgewicht stehen – saftige Frucht mit kühler, mineralischer Spannung.

Ausbau

Reinsortige Garnacha von hochgelegenen alten Reben, Jahrgang 2023, trocken; aus Rivas de Tereso (Rioja Alavesa).

Die Trauben werden von Hand in kleinen Kisten gelesen und langsam sowie spontan mit den eigenen Hefen in großen, alten Holzfoudres bei niedriger Temperatur vergoren. Anschließend reift der Wein in Tonamphoren (300 Liter), sodass kein Holzton die Reinheit der Frucht überlagert. Ungeschönt und unfiltriert abgefüllt, mit minimalem Schwefeleinsatz; die Reben werden biologisch/biodynamisch bewirtschaftet.

Im Glas

Ein Rioja, der durch seine kraftvolle, strukturierte und satte Himbeerfrucht begeistert. Tiefgründig elegant und erstaunlich frech und frisch am Gaumen, spielt das pikante Säurespiel hier das Zünglein an der Waage und verleiht dem La Dula eine märchenhafte Frische bei gleichzeitiger Kraft und Länge im Abgang.

Kraftvolle, satte Himbeerfrucht, tiefgründig elegant und erstaunlich frech und frisch – ein pikantes Säurespiel als Zünglein an der Waage, mit märchenhafter Frische, Kraft und Länge.

Eine Garnacha von burgundischer Finesse; leicht gekühlt bei 15–17 °C ein Gewinn.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu gegrilltem und geschmortem Fleisch, zu Pilzgerichten und Charcuterie sowie zu mittelkräftigem, gereiftem Käse.


Lage: hochgelegene Altreben-Parzellen in Rivas de Tereso, Rioja Alavesa (Spanien); bis ~700 m, Kalkstein und Kalkmergel; kühles, atlantisch geprägtes Mikroklima
Klassifikation: DOCa Rioja; 100 % Garnacha (trocken)
Ausbau: Handlese, Spontangärung in großen alten Holzfoudres, Reifung in 300-l-Tonamphoren, ungeschönt und unfiltriert, minimaler Schwefel; biologisch/biodynamisch

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Weine

Sierra de Tolono NAHIKUN blanco 2024 BIO

Weißwein · Rioja Alavesa · Feldblend (Rojal · Malvasía · Viura)

Rojal · Malvasía · Viura Nahikun blanco (Feldblend) Sierra de Toloño (Sandra Bravo) Villabuena de Álava · 5 Parzellen karge Kalkböden alte Buschreben · kleinste Erträge gebrauchtes Barrique · Feinhefe BIO (ES-ECO-026-VAS) · 2024

Der Sierra de Toloño Nahikun blanco 2024 stammt von fünf kleinen Parzellen oberhalb des Rioja-Dorfes Villabuena de Álava. Gewonnen aus Rojal, Malvasía und Viura, ist dieser Weißwein ein Paradebeispiel dafür, wie ein Terroirwein der neuen Schule aus der Rioja schmecken kann und sollte – ein kleiner Frischebrunnen.


Nahikun blanco – Feldblend alter Weißreben

Sierra de Toloño ist das Projekt von Sandra Bravo. Nach Stationen in Bordeaux, der Toskana, Neuseeland, Kalifornien und sieben Jahren im Priorat kehrte sie in die Rioja Alavesa zurück, um in den höchsten und ältesten Lagen der Region herkunftsgetreue Weine zu erzeugen – minimalistisch, biologisch und biodynamisch, mit schonender Handarbeit und kaum Schwefel.

Die Basis des Nahikun blanco bilden fünf verschiedene kleine Parzellen oberhalb von Villabuena de Álava. Gewachsen auf kargen Kalkböden, von alten Reben, die hier in Buscherziehung gedeihen und mit kleinsten Erträgen bewirtschaftet werden, entspringt hier ein kleiner Frischebrunnen. Die alten, teils fast hundertjährigen Weißreben – Rojal, Malvasía und Viura – ergeben einen Feldblend von großer Spannung und mineralischer Prägung.

Jahrgang 2024 – Rioja Alavesa

Die karg-kalkigen Höhenböden und das kühle, atlantisch beeinflusste Mikroklima am Fuß der Sierra de Toloño bewahren Frische, rassige Säure und aromatische Präzision. Zusammen mit den geringen Erträgen der alten Reben ergibt der Jahrgang 2024 einen klaren, salzig-mineralischen Weißwein – Frische und Tiefgang im Gleichgewicht.

Assemblage und Ausbau

Feldblend aus Rojal, Malvasía und Viura, Jahrgang 2024, trocken; von alten Buschreben auf kargem Kalkboden.

Nach selektiver Handlese und schonender Gärung reift der Wein mehrere Monate auf der Feinhefe in gebrauchten Barriquefässern. Diese Machart ohne prägenden Holzton verleiht ihm Textur, Mineralität und Spannung, während die Frucht klar und herkunftsgetreu bleibt. Die Reben werden biologisch/biodynamisch bewirtschaftet (ES-ECO-026-VAS).

Im Glas

Die Mineralik plus der mehrmonatige Ausbau auf der Feinhefe in gebrauchten Barriquefässern lassen ihn klar und vor Spannung platzend riechen und schmecken. Frühlingsblumen, frische Kräuter, viel Salz, Gletscherwasser, Zitrusfrüchte und weißer Tee sorgen hier für ein Erlebnis, das alle Sinne erfreut.

Klar und vor Spannung platzend: Frühlingsblumen, frische Kräuter, viel Salz, Gletscherwasser, Zitrusfrüchte und weißer Tee – ein Erlebnis, das alle Sinne erfreut.

Ein rassig-frischer, mineralischer Terroir-Weißwein. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu gegrilltem Gemüse und Spargel, zu Geflügel und hellem Fleisch sowie zu cremigen Käsen.


Lage: fünf kleine Parzellen oberhalb von Villabuena de Álava, Rioja Alavesa (Spanien); karge Kalkböden; alte Buschreben, kleinste Erträge
Klassifikation: DOCa Rioja (blanco); Feldblend aus Rojal, Malvasía und Viura (trocken)
Ausbau: selektive Handlese, schonende Gärung, mehrere Monate auf der Feinhefe in gebrauchten Barriquefässern; biologisch/biodynamisch, ES-ECO-026-VAS

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Spirituosen

Túnel Green Absinthe

Absinth · Spirituose · Mallorca · Spanien

Túnel Green Absinthe ist ein hochprozentiger Absinth, der auf der Insel Mallorca in der Destillerie Antonio Nadal hergestellt wird. Das Geheimnis ist die Mischung natürlicher Extrakte von Sternanis, Koriander und Wermutkraut. Traditionell mit Wasser, Eis und Zucker genossen.


Mallorca

Die Destillerie Antonio Nadal auf Mallorca blickt auf eine lange Tradition in der Herstellung von Spirituosen und Likören zurück. Hier entsteht der Túnel Green Absinthe nach überlieferter Rezeptur.

Herstellung und Reifung

Der Absinth wird aus natürlichen Extrakten von Sternanis, Koriander und Wermutkraut komponiert. Diese Kräutermischung verleiht ihm seinen charakteristischen, anisgeprägten Geschmack und die typisch grüne Farbe.

Im Glas

Leuchtend grün. In der Nase und am Gaumen intensiv anisgeprägt, mit der würzig-bitteren Note des Wermuts und einem Hauch Koriander. Hochprozentig, aromatisch und lang im Abgang.

Zum Genuss

Traditionell mit kaltem Wasser, Eis und etwas Zucker zubereiten – das Wasser lässt den Absinth milchig eintrüben (Louche-Effekt). Auch als Zutat in Cocktails geeignet.

Klassische Begleitung: als Apéritif oder Digestif, klassisch im Absinth-Ritual.


Herkunft: Mallorca (Spanien)
Art: Absinth (hochprozentige Spirituose)
Herstellung: natürliche Extrakte: Sternanis, Koriander, Wermut

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Spanien

Binigrau Nounat Vino Blanco 2024

Weißwein · Mallorca · Spanien

Der Binigrau Nounat Blanco ist ein Weißwein der Bodega Binigrau aus Biniali im Inland Mallorcas – eine Cuvée aus Chardonnay und der autochthonen mallorquinischen Rebsorte Prensal Blanc. Er zählt zu den bekanntesten Weißweinen der Insel. Durch den Fasseinsatz gewinnt er eine feingliedrige Struktur mit ausgeglichener Süße und Säure. Im Glas leichte Röstaromen, Mandeln und Nüsse, dazu eine leicht exotische Frucht. Ein kräftiger, vielschichtiger Weißwein.


Mallorca – Biniali

Die Bodega Binigrau liegt bei Biniali im Inland Mallorcas und wurde 2002 von den Brüdern Matías und Miquel Batle gegründet. Auf rund 20 Hektar entstehen eigenständige Weine aus lokalen und internationalen Sorten. Die Reben wachsen auf braunroten, kalkhaltigen Böden unter mediterranem Klima. Im Weinberg wird naturnah und biologisch gearbeitet.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Prensal Blanc und Chardonnay. Ein Teil des Weins reift im Barrique – behutsam und mit überwiegend gebrauchten Fässern, sodass das Holz die Frucht stützt, ohne sie zu überdecken. So entsteht eine feingliedrige Struktur. Enthält Sulfite.

Im Glas

Helles Gelb mit goldenen Reflexen und grünlichen Tönen. In der Nase leichte Röstaromen, Mandeln, Walnüsse und Trockenfrüchte, dazu weiße Blüten und exotische Frucht wie Ananas und Banane. Am Gaumen kräftig und gut strukturiert, mit ausgeglichener Süße und Säure. Vollmundig und lang im Abgang.

Am Tisch

Klassische Begleitung: Fisch, Meeresfrüchte, helles Fleisch und Geflügel. Auch als Aperitif oder zu cremigem Käse. Serviertemperatur 10–12 °C.


Lage Biniali, Mallorca (Spanien), braunrote kalkhaltige Böden
Klassifikation Vi de la Terra Mallorca
Ausbau Cuvée Prensal Blanc/Chardonnay, teilweise im Barrique gereift

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USA

Saxum Broken Stones 2017

Rotwein · Paso Robles · Rhône-Cuvée

Syrah-dominierte Cuvée Broken Stones Multi-Vineyard Paso Robles · Kalifornien Saxum (Justin Smith) kalkreicher Boden 22 % Ganztraube · 84 % neue Eiche 2017

Der Saxum Broken Stones 2017 ist die einzige Multi-Vineyard-Cuvée des Kult-Erzeugers Saxum – Syrah-basiert, aus allen Lagen, die das Gut bezieht. Vollgewichtig, reich und intensiv, dabei von großer Reinheit, Eleganz und Komplexität, mit einer markanten kreidigen Mineralität.


Broken Stones – die Multi-Vineyard-Cuvée

Saxum wurde 2000 von Justin Smith gegründet und zählt heute zu den gefragtesten Rhône-Erzeugern Kaliforniens. Der Broken Stones ist der einzige Wein des Guts, der als Multi-Vineyard-Blend aus allen Lagen entsteht, die Saxum bezieht – im Willow Creek District westlich von Paso Robles und darüber hinaus. Der Name verweist auf die gebrochenen, kalkreichen Steine dieser Böden. Der Name Saxum selbst ist lateinisch für „Stein".

Die kargen Kalkböden geben den Weinen Mineralität, eine kreidige Textur, Frische und Tiefe; kühle Brisen vom nahen Pazifik mildern die sonnigen Tage und bewahren Säure und Aromatik. Bewirtschaftet wird organisch, von Hand gelesen und im Keller minimalistisch gearbeitet – mit Spontangärung und behutsamem Ausbau.

Jahrgang 2017 – Paso Robles

2017 war an der kalifornischen Central Coast ein warmer, reifer Jahrgang. Im Broken Stones 2017 verbindet sich die Fülle dieses Jahrgangs mit einer ungewöhnlichen Eleganz und Reinheit: ein vollmundiger, zugleich fein gezeichneter Wein mit großer Klarheit. Mit rund einem Jahrzehnt Flaschenreife zeigt er sich heute am Beginn seiner Reifephase, in der die primäre Frucht zunehmend würzig-erdige Sekundäraromen gewinnt, während die Kalksteinmineralität für anhaltende Frische sorgt.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 66 % Syrah, 16 % Grenache, 14 % Petite Sirah und 4 % Mataro (Mourvèdre), Jahrgang 2017, trocken.

Syrah gibt dem Wein das dunkle, würzig-pfeffrige Fruchtrückgrat und die mineralische Tiefe; Grenache rote Frucht und Großzügigkeit; Petite Sirah Farbe, dunkle Frucht und festes Tannin; Mataro Struktur und herzhafte Erdigkeit. Vergoren mit rund 22 % Ganztrauben, reift der Wein etwa 19 Monate in verschiedenen Gebinden – darunter 84 % neue Eiche und 11 % Amphoren. Der Wein wird nie von der Hefe abgezogen und unfiltriert sowie ungeschönt gefüllt.

Im Glas

Aus der Syrah-basierten Multi-Vineyard-Cuvée und dem kalkreichen Terroir lebt dieser Wein von Reinheit und Mineralität: tiefes Purpur im Glas, dazu schwarze und rote Frucht wie schwarze Himbeere, Brombeere und Sauerkirsche, dazu Blutorange, Weihrauch, florale Anklänge, getrocknete Kräuter (Garrigue), Minze und ein Hauch Bitterschokolade. Mit der Reife treten erdig-würzige Sekundärnoten hinzu. Am Gaumen vollgewichtig und doch elegant, mit reifem, geschliffenem Tannin ohne harte Kanten, einer betörenden, kreidig-mineralischen Textur und großer Frische, die in einen langen Nachhall mündet.

Schwarze Himbeere, Brombeere und Blutorange über Weihrauch, Garrigue und Bitterschokolade – vollmundig, doch elegant und rein, mit kreidiger Textur.

Jetzt am Beginn der Reife; vor dem Genuss dekantieren. Mit weiterem Reifepotenzial. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu gegrilltem und geschmortem Rind, zu Short Ribs und kräftigen Schmorgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Multi-Vineyard-Cuvée aus den Lagen, die Saxum bezieht; Willow Creek District und weitere, Paso Robles (Kalifornien, USA); karge, kalkreiche Böden; organisch bewirtschaftet
Klassifikation: Paso Robles; Cuvée aus 66 % Syrah, 16 % Grenache, 14 % Petite Sirah, 4 % Mataro (trocken)
Ausbau: ~22 % Ganztraube, ~19 Monate in verschiedenen Gebinden (84 % neue Eiche, 11 % Amphoren); nie von der Hefe abgezogen, ungeschönt und unfiltriert

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Weine

Domaine La Cadenière Léonie Coteaux d´Aix en Provence Rosé BIO

Roséwein · Coteaux d'Aix-en-Provence · Provence · Bio

Domaine La Cadenière Léonie Coteaux d'Aix-en-Provence Rosé ist eine sommerlich-beerige Bio-Rosé-Cuvée aus Grenache, Syrah und Cinsault aus der Provence. Hellrosa in der Farbe, besticht er durch Fruchtnoten von Grapefruit, Erdbeeren und Kirschen. Frucht und Mineralität vereinen sich harmonisch.


Coteaux d'Aix-en-Provence

Die Coteaux d'Aix-en-Provence in Südfrankreich bietet beste klimatische Voraussetzungen für ausgewogene, feine Rosés. Das mediterrane Klima und die kalkgeprägten Böden lassen Frucht und Mineralität harmonisch zusammenfinden. Der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle FR-BIO-10).

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée vereint Grenache, Syrah und Cinsault. Der Ausbau bewahrt die frische, beerige Frucht und die feine Mineralität des Weins.

Im Glas

Helles Rosa. In der Nase und am Gaumen Fruchtnoten von Grapefruit, Erdbeeren und Kirschen, abgerundet von leichten Zitrus- und Cassisnoten. Frisch, fein und ausgewogen, mit harmonischem Frucht-Mineralität-Spiel.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – ideal als sommerlicher Apéritif oder Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: mediterrane Gerichte, Salate, Fisch und Gegrilltes.


Lage: Coteaux d'Aix-en-Provence, Provence (Frankreich)
Klassifikation: Coteaux d'Aix-en-Provence AOP – Rosé
Ausbau: Grenache/Syrah/Cinsault, fruchtbetonter Ausbau

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Länder/Regionen

Le Moine Charmes Chambertin Grand Cru 2017

Rotwein · Charmes-Chambertin Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Charmes-Chambertin Grand Cru Gevrey-Chambertin · Côte de Nuits Lucien Le Moine Élevage auf Vollhefe 100 % neues Holz unfiltriert 2017

Der Lucien Le Moine Charmes-Chambertin Grand Cru 2017 stammt aus einem der großen Grand Crus von Gevrey-Chambertin – ein kraftvoller, zugleich eleganter Pinot Noir mit Tiefe und Charme. Lange auf der Vollhefe ausgebaut, vom Fass unfiltriert gefüllt. Eine echte Rarität in winziger Stückzahl.


Charmes-Chambertin – Grand Cru von Gevrey

Charmes-Chambertin ist eine der großen Grand-Cru-Lagen von Gevrey-Chambertin in der Côte de Nuits, südlich des Dorfes am Hang unterhalb des Chambertin gelegen und ausschließlich mit Pinot Noir bepflanzt. Es ist einer der größeren und damit variableren Grands Crus Gevreys; in die Appellation darf auch der benachbarte Mazoyères-Chambertin einfließen. Stilistisch verbindet Charmes-Chambertin die Kraft und Fülle Gevreys mit einer zugänglichen, charmanten Eleganz – daher der Name.

Die kalkstein- und tonhaltigen Böden am gut exponierten Hang bringen tiefe, körperreiche und zugleich harmonische Pinot Noirs hervor. Bei Lucien Le Moine wird daraus ein besonders herkunftsgenauer Grand Cru, dessen Ausbau Reinheit, Textur und Tiefe betont.

Jahrgang 2017 – Côte de Nuits

2017 war an der Côte de Nuits ein klassischer, ausgewogener Rotwein-Jahrgang mit reifer, klar definierter Frucht, feiner Säure und seidigem Tannin. In einem körperreichen Grand Cru wie Charmes-Chambertin ergibt das einen tiefgründigen, zugleich eleganten und harmonischen Pinot Noir mit gutem Reifepotenzial – im reinen, texturbetonten Stil des Hauses.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2017, Charmes-Chambertin Grand Cru, trocken.

Lucien Le Moine ist ein reiner Élevage-Spezialist: Der fertig vergorene Wein wird von einem ausgesuchten Erzeuger übernommen und lange auf der Vollhefe ausgebaut – ohne Abstich, mit später, hinausgezögerter malolaktischer Gärung und minimalem Schwefel; Mounir Saouma lässt dem Élevage gern „zwei Sommer" Zeit. Ausbau in 100 % neuem Holz (feinporige Jupilles-Eiche), Abfüllung direkt vom Fass ohne Schönung und Filtration. Die Mengen sind winzig: oft nur ein einziges Fass je Cru.

Im Glas

Vom kalk-tonigen Hang von Gevrey lebt dieser Grand Cru: dunkle und rote Frucht wie Kirsche und Brombeere, florale Anklänge und eine würzige Tiefe von Unterholz und Gewürz. Aus dem ausgewogenen Jahrgang 2017 zeigt er reife Frucht und samtiges Tannin, die das lange Vollhefelager und das neue Holz in eine seidige, vielschichtige Textur und feine Röstwürze einbinden. Am Gaumen körperreich und zugleich harmonisch, mit feinkörnigem Tannin, lebendiger Säure und langem, mineralischem Nachhall.

Dunkle und rote Frucht, würzige Tiefe und feine Röstwürze – körperreich und seidig, mit samtigem Tannin und langer Länge.

Benötigt Zeit; in der Jugend großzügig dekantieren. Großes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Wild und Wildgeflügel, zu Rind und Lamm in kräftiger Sauce, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Käse.


Lage: Charmes-Chambertin Grand Cru, Gevrey-Chambertin, Côte de Nuits (Burgund, Frankreich); Hang südlich des Dorfes unterhalb des Chambertin; kalkstein- und tonhaltige Böden (Mazoyères-Chambertin darf einfließen)
Klassifikation: Grand Cru, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: reiner Élevage (Micro-Négoce); lange auf der Vollhefe ohne Abstich, späte Malo, minimaler Schwefel, 100 % neues Holz (Jupilles), unfiltriert vom Fass; winzige Menge

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