Zmailer-Hof – Schenna – Südtirol – Italien

Zmailer-Hof – Schenna – Südtirol – Italien

Sobald man hier auf 1090 Meter Höhe am Berg auf der Aussenterrasse im Gasthaus Zmailer ist, mit traumhaftem Blick auf Meran und seine viele kleinen Nebendörfer, fühlt man nicht nur wie klein der Mensch inmitten dieses Naturraumes ist, sondern man weiss dann auch wie ein sehr guter hausgemachter Knödel schmecken kann. Was an sich als einfache Mahlzeit abgetan wird und sich im Zuge der „Pfanni Frisch Knödelkultur“ im Laufe der letzten Jahrzehnte leider als Standart Knödel auf heimischen Tellern durchsetzten konnte, kann ein richtiger Gaumenschmaus sein. Hier in luftiger Höhe, bei leicht diesigem Sonnenwetter schmeckte er als Käseknödel und auch als Speckknödel Variante wie eine hochwertige Gourmet Speise. Der anschließend bestellte und schnell verschlungene Kaiserschmarrn mit Preiselbeeren hielt das bereits sehr hohe Niveau und bestätigte einmal wieder die Erkenntnis, dass es nicht wirklich viel braucht, um aus guten Zutaten und Hingabe zum Beruf hungrige Gäste schnell glücklich zu machen. Die Bauernkultur mit ihren saisonalen Zutaten, ihrem Wissen und erprobten Traditionen braucht kein perfektes Arrangement und waghalsige Aromen Kombinationen auf aufgemotztem Designer Geschirr. Die pure Einfachheit des Produkts reicht meistens vollkommen aus.

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Speckknödel mit frischem Löwenzahnsalat.

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Käseknödel.

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Kaiserschmarrn mit Preiselbeeren.


Zmailer-Hof

Fam. Johann Thaler
Bergerweg 17
39017 Schenna
Italien
Telefon: +39 0473 945881

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Deutschland

Ellermann Spiegel Pinot Noir GOLDKAPSEL trocken 2023

Rotwein · Spätburgunder · Pfalz · Goldkapsel

Ellermann-Spiegel Pinot Noir Goldkapsel ist ein trockener Spätburgunder aus der Spitzenlinie des Weinguts Ellermann-Spiegel in der Pfalz. Aus selektierten Burgunder-Klonen, über zwei Jahre im Barrique ausgebaut und unfiltriert abgefüllt – puristisch, facettenreich und klar.


Pfalz

Die Familie Spiegel liebt Pinots aus dem Burgund. Für den Goldkapsel-Spätburgunder wurden die besten Pinot-Klone selektiert und in die Pfälzer Weinberge bei Kleinfischlingen gepflanzt. Die Goldkapsel kennzeichnet die Spitzenweine des Hauses, aus selektiver Lese.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Spätburgunder (Pinot Noir). Nach selektiver Handlese reift der Wein über zwei Jahre in kleinen Barriquefässern. Die Abfüllung erfolgt schonend und unfiltriert, was Tiefe und Textur bewahrt.

Im Glas

Puristisch und klar. In der Nase zarte Holzaromen, etwas Fichte und Brioche, dazu Veilchen, Brombeere und Himbeere. Am Gaumen wilde Beerenfrucht mit knackiger Säurestruktur und erdigen Noten von Tabak, Leder, Erde und Pilz. Das Finale ist lang, filigran und vibrierend.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; etwas Luft oder eine Karaffe öffnen den Wein. Ein feiner, ausdrucksstarker Pinot für anspruchsvolle Begleitung.

Klassische Begleitung: Wild, Ente, Lamm, Pilzgerichte und gereifter Käse.


Lage: Pfalz – Südliche Weinstraße (Deutschland)
Klassifikation: Qualitätswein (Goldkapsel) – Rotwein (trocken)
Ausbau: über 2 Jahre im Barrique, unfiltriert

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Italien

Vanita Pecorino

Weißwein · Terre di Chieti IGT · Pecorino

100 % Pecorino Terre di Chieti IGT Abruzzen Fantini by Farnese Ausbau im Edelstahltank trocken

Vanita Pecorino ist ein aromatischer, trockener Weißwein der Fantini Group aus den Abruzzen. Reinsortiger Pecorino, im Edelstahltank ausgebaut und ohne Holz gefüllt – strohgelb mit grünlichen Reflexen, mit gelben, vollreifen Früchten in der Nase und saftiger Aromatik von weißem Pfirsich, Birne und Vanille.


Pecorino in den Abruzzen

Namensgeber der Rebsorte ist das italienische Wort für Schaf, pecora: Man sagt, die Pecorino-Traube sei von Schafen besonders bevorzugt worden, wenn man sie zwischen den Rebstöcken von einer Weide zur nächsten trieb. Die Sorte stammt aus den Bergen zwischen den Abruzzen und den Marken und war Mitte des 20. Jahrhunderts fast verschwunden – sie reift früh, trägt wenig und galt damit als unwirtschaftlich. Erst seit den 1980er-Jahren wurde sie wieder gezielt gepflanzt.

Die Rebflächen der Terre di Chieti liegen in den Hügeln zwischen der Adria im Osten und dem Massiv der Maiella im Westen. Diese Lage zwischen Meer und Gebirge prägt den Stil: mediterrane Wärme vom Wasser her, kühle Fallwinde aus dem Apennin und große Tag-Nacht-Unterschiede. Die Böden sind überwiegend tonig-kalkhaltig und speichern Wasser für den trockenen Sommer.

Für Pecorino ist das entscheidend. Die Sorte bringt von Natur aus hohe Säure und eine kräuterig-gelbfruchtige Aromatik mit – beides geht bei zu viel Wärme schnell verloren. Die kühlen Nächte halten die Säure, und weil Pecorino früh reift, wird er geerntet, bevor die Sommerhitze ihren Höhepunkt erreicht. Hinter dem Wein steht Fantini by Farnese, ein Erzeuger aus den Abruzzen, der mit Partnerbetrieben in mehreren süditalienischen Regionen arbeitet.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Pecorino. Gepresst und vergoren wird kühl im Edelstahltank – die Gärführung bei niedriger Temperatur hält die flüchtigen Fruchtaromen im Wein, statt sie in der Gärluft zu verlieren. Bei einer Sorte, die von ihrer Primäraromatik lebt, ist das der entscheidende Schritt.

Der Ausbau erfolgt ohne Holz. Fassaromen würden die kräuterige, gelbfruchtige Seite des Pecorino überdecken, auf der dieser Wein beruht. Gefüllt wird früh, damit Frische und Frucht erhalten bleiben. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Strohgelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase gelbe, vollreife Früchte, dazu ein kräuteriger Zug, wie ihn die Sorte mitbringt. Am Gaumen sehr aromatisch und saftig, mit weißem Pfirsich, Birne und Vanille, getragen von einer deutlichen Säure. Balsamische, frische Noten im Abgang.

Früh reifende Sorte, kühle Nächte, Gärung im Stahl: Drei Gründe, warum dieser Pecorino trotz mediterraner Herkunft Säure hat.

Bei 8–10 °C servieren, nicht kälter – zu kalt verschwindet die Aromatik, die den Reiz dieser Sorte ausmacht. Jung trinken, solange die Primärfrucht im Vordergrund steht.

Am Tisch

Klassische Begleitung: leichte mediterrane Gerichte, Fisch, Meeresfrüchte und Geflügel. Besonders gut zu Brodetto, gegrilltem Wolfsbarsch, Vitello tonnato und Pasta mit Zitrone oder Kräutern. Die Säure trägt auch Frittiertes – Calamari, Gemüse in Backteig. Ebenso als Aperitif.


Produzent Fantini by Farnese, Abruzzen
Rebsorte 100 % Pecorino
Lage Provinz Chieti, Abruzzen · Hügelland zwischen Adria und Maiella · tonig-kalkhaltige Böden
Klassifikation Terre di Chieti IGT · trocken
Vinifikation kühle Gärung im Edelstahltank
Ausbau Edelstahltank, ohne Holz
Trinkempfehlung jung trinken

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Rebsorten

Büsser-Paukner Bacchus

Weißwein · Rheinhessen · Bacchus

100 % Bacchus Rheinhessen Weingut Büsser-Paukner mit Restsüße

Büsser-Paukner Bacchus ist ein fruchtiger, saftiger Weißwein aus Rheinhessen mit feinen Aromen von Papaya und Honigmelone und einer spürbaren, gut eingebundenen Restsüße. Ein unkomplizierter Wein, der von seiner Frucht lebt.


Bacchus – eine deutsche Aromasorte

Bacchus ist eine deutsche Neuzüchtung. Sie entstand 1933 am Institut Geilweilerhof in der Pfalz aus einer Kreuzung von Silvaner und Riesling, die mit Müller-Thurgau weitergekreuzt wurde, und wurde 1972 als Sorte zugelassen. Bacchus reift früh, bringt auch in kühleren Jahren hohe Mostgewichte und zeigt eine ausgeprägte Aromatik mit exotischer Frucht und Holunderblüte. Die Säure ist eher mild.

In Rheinhessen, dem größten deutschen Anbaugebiet, gehört Bacchus zu den verbreiteten Aromasorten. Das trockene, warme Klima im Rheinknie und die Löss- und Kalkböden lassen die Trauben sicher ausreifen; die Aromatik entwickelt sich dabei voll. Hinter dem Wein steht das Weingut Büsser-Paukner.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Bacchus. Der Ausbau bewahrt die ausdrucksstarke, exotische Frucht, und ein Teil des natürlichen Zuckers bleibt als Restsüße im Wein. Bei einer Sorte mit milder Säure ist das eine bewusste Entscheidung: Die Süße unterstreicht die Frucht, und die Säure reicht aus, um sie frisch zu halten.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase fruchtig und exotisch, mit Papaya und Honigmelone. Am Gaumen saftig und fruchtbetont, mit feiner Restsüße, die von einer frischen Säure getragen wird. Der Abgang ist klar und fruchtig.

Eine Aromasorte aus Deutschland, ausgebaut mit etwas Süße: Papaya und Melone, getragen von frischer Säure.

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren. Jung trinken.

Am Tisch

Solo oder zum Essen. Die Restsüße ist ein Vorteil bei Schärfe: Passt zu scharfer asiatischer Küche, würzigen Currys, frischem Obst und mildem Käse – etwa zu Thai-Curry, Sichuan-Gerichten oder Obstsalat.


Produzent Weingut Büsser-Paukner, Rheinhessen
Rebsorte 100 % Bacchus
Lage Rheinhessen, Deutschland
Klassifikation Rheinhessen · mit Restsüße
Trinkempfehlung jung trinken

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Spanien

Jade Gross Harrobia 2024

Rotwein · Rioja Alavesa · Tempranillo

Tempranillo Rioja Alavesa Harrobia · La Cantera alte Buschreben (39 J.) ~650 m Höhe 13 Monate franz. Eiche 2024

Der Jade Gross Harrobia 2024 stammt aus dem ersten Weinberg, den Jade Gross zu Beginn ihres Projekts erwerben konnte – einer hochgelegenen Einzellage unterhalb der Sierra de Toloño. Ein Tempranillo von ausgeprägter Frische und pikanter Säure, der trotz seiner Kraft eine bemerkenswerte Spannung besitzt.


Harrobia – der erste eigene Weinberg

Jade Gross, in Hongkong geborene chinesisch-amerikanische Quereinsteigerin aus der Spitzengastronomie, begann ihr Rioja-Projekt 2019 unter der Mentorschaft von Abel Mendoza. Harrobia ist der erste Weinberg, den sie zu Beginn ihres Projekts erwerben konnte. Der Name stammt aus dem Baskischen und bedeutet „Steinbruch" – eine Anspielung auf den Namen der Lage La Cantera. Die Parzelle liegt direkt unterhalb der Sierra de Toloño in der Rioja Alavesa, im baskischen Teil der Rioja.

Die Trauben stammen aus einer nach Westen ausgerichteten Einzellage. Die 39 Jahre alten Buschreben wachsen auf kalkhaltigen Tonböden mit Anteilen von Sandstein in rund 650 Metern Höhe. Durch die kühle Lage und die besonderen Bodenverhältnisse verlängert sich die Vegetationsperiode der Tempranillo-Reben deutlich – die Kombination aus Höhe, Exposition und Bodenstruktur prägt den Wein mit Frische, Struktur und mineralischer Tiefe.

Jahrgang 2024 – Rioja Alavesa

Die Trauben wurden am 29. September 2024 von Hand gelesen. Der Jahrgang zeigt den Harrobia mit ausgeprägter Frische und pikanter Säurestruktur, die dem Wein trotz seiner Kraft eine bemerkenswerte Spannung verleiht – die kühle Höhenlage gibt ihm Energie und mineralische Tiefe.

Ausbau

Reinsortiger Tempranillo aus dem Jahrgang 2024, trocken.

Handlese in kleinen Kisten. Etwa 30 % der Trauben wurden als ganze Trauben vergoren, die Gärung erfolgte in offenen Gärbehältern. Anschließend reifte der Wein 13 Monate in französischen Eichenfässern, überwiegend in 500-Liter-Fässern, davon rund 30 % neues Holz. Produktion: 2.258 Flaschen.

Im Glas

Ein kühl-frischer, mineralisch geprägter Tempranillo: klare rote und dunkle Frucht, getragen von einer pikanten, lebendigen Säurestruktur und feiner Würze. Am Gaumen kraftvoll, doch von bemerkenswerter Spannung und Frische, mit Struktur und mineralischer Tiefe bis in den langen Abgang.

Trotz seiner Kraft eine bemerkenswerte Spannung – Frische, Struktur und mineralische Tiefe.

Schon jetzt mit viel Trinkfreude, mit gutem Reifepotenzial; profitiert von etwas Luft. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu gegrilltem und geschmortem rotem Fleisch, zu Lamm und Ibérico-Schwein, zu kräftigen Eintöpfen sowie zu gereiftem Käse.


Lage: Rioja Alavesa, Harrobia/La Cantera unterhalb der Sierra de Toloño (Spanien); nach Westen ausgerichtete Einzellage, kalkhaltige Tonböden mit Sandstein, ~650 m, 39 J. alte Buschreben
Klassifikation: DOCa Rioja, Tempranillo (trocken); 2.258 Flaschen
Ausbau: Tempranillo; ~30 % Ganztrauben, Gärung in offenen Behältern; 13 Monate franz. Eiche (überwiegend 500 l, ~30 % neu); handwerklich

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Frankreich

Jean-Marc Vincent Auxey-Duresses Les Hautés 2023

Weißwein · Auxey-Duresses · Chardonnay

Chardonnay Auxey-Duresses Einzellage Les Hautés Jean-Marc Vincent Reben 25–75 Jahre sehr kalkhaltiger Boden 500-l-Fass · Feinhefe 2023

Der Jean-Marc Vincent Auxey-Duresses „Les Hautés" 2023 stammt aus einer kleinen Parzelle von nur 0,90 Hektar mit 25 bis 75 Jahre alten Chardonnay-Reben auf sehr kalkhaltigem Boden. Kraftvoll, frisch und kühl, mit salziger Körnung, Länge und sattem Finish.


Auxey-Duresses Les Hautés – kalkgeprägter Chardonnay

Auxey-Duresses ist ein kleines Dorf im Herzen der Côte d'Or, seit 1937 mit eigener Gemeinde-Appellation, das Rot- und Weißweine aus Pinot Noir und Chardonnay erzeugt. Das Dorf liegt am Tal Saint-Romain, das in die Hänge der Côte d'Or einschneidet – dadurch genießen die Lagen eine hervorragende Süd- und Südostausrichtung. Das kontinentale Klima bringt warme, trockene Sommer und kühle Frühjahre mit Frostrisiko.

Der „Les Hautés" von Jean-Marc Vincent wird aus einer kleinen Parzelle von 0,90 Hektar gewonnen. Chardonnay-Reben im Alter von 25 bis 75 Jahren und ein sehr kalkhaltiger Boden sind das besondere Geheimnis, das diesem Burgunder seine Form gibt.

Jahrgang 2023 – Côte de Beaune

2023 brachte an der Côte de Beaune eine reife, großzügige und zugleich frische Weißwein-Ernte mit klar definierter Frucht und guter Balance. Auf dem sehr kalkhaltigen Boden von Les Hautés und im reduktiven Ausbau ergibt das einen kraftvollen, zugleich kühlen und salzig-mineralischen Chardonnay mit Länge und Reifepotenzial.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023, Auxey-Duresses, trocken.

Der Wein durchläuft eine lange Maischestandzeit. Der anschließende Ausbau erfolgt reduktiv in leicht getoasteten 500-Liter-Eichenfässern, wo der Wein ein mehrmonatiges Feinhefelager erhält. Jean-Marc Vincent arbeitet im Weinberg von Hand, mit niedrigen Erträgen und manueller, selektiver Lese.

Im Glas

Kraftvoll, frisch und kühl – so lassen sich seine Eigenschaften in Duft und Geschmack beschreiben. Salzige Körnung, Länge und ein sattes Finish kennzeichnen ihn.

Kraftvoll, frisch und kühl – salzige Körnung, Länge und ein sattes Finish.

Im jugendlichen Stadium bei 11–12 °C servieren; bei guter Lagerung gewinnt der Wein über mehrere Jahre.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Jakobsmuscheln und Krustentieren, zu Geflügel in heller Sauce sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Auxey-Duresses, Einzellage Les Hautés (Côte de Beaune, Burgund, Frankreich); ca. 0,90 ha, sehr kalkhaltiger Boden; Süd-/Südostausrichtung; Reben 25–75 Jahre
Klassifikation: AOC Auxey-Duresses, Chardonnay (trocken)
Ausbau: lange Maischestandzeit, reduktiver Ausbau in leicht getoasteten 500-l-Eichenfässern, mehrmonatiges Feinhefelager; handwerklicher Weinbau

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Spirituosen

Lorenzo Inga Grappa Bianca di Gavi Antica Porta Selection

Grappa · Cortese · Piemont · Italien

Lorenzo Inga Grappa Bianca di Gavi (Antica Porta Selection) ist ein klarer Grappa aus dem Piemont. Gebrannt aus dem Trester der weißen Cortese-Traube von Gavi, zeigt er sich frisch und floral mit langem Abgang.


Herkunft

Die Brennerei Inga wurde 1832 gegründet und wird heute in fünfter Generation von Lorenzo Inga geführt – eine der traditionsreichsten Grappa-Familien des Piemont, ansässig nahe den Weinbergen von Gavi. Dort wächst die Cortese-Traube auf kalkhaltigen Böden, die ihr eine feine Mineralität verleihen.

Trester und Destillation

Gebrannt wird der Trester der weißen Cortese di Gavi – jener Sorte, aus der auch der bekannte Gavi-Weißwein entsteht. Die schonende Destillation in Kupferkesseln bewahrt die feinen Aromen. Als Grappa Bianca reift er ohne Fasslagerung und bleibt kristallklar. Abgefüllt mit

Im Glas

Kristallklar. In der Nase frische Zitrusfrüchte, grüner Apfel und zarte florale Noten. Am Gaumen weich und mild, mit fruchtig-blumiger Aromatik und einer feinen Mandelnote im Ausklang. Langer, harmonischer Abgang.

Pur genießen

Als Digestif nach dem Essen – gut gekühlt in einem schmalen Glas. Die frische Aromatik macht ihn auch zu einem Begleiter für besondere Genussmomente am Nachmittag.

Klassisch solo: als Digestif oder zum Espresso.


Herkunft: Piemont, Italien (Gavi)
Art: Grappa Bianca (Cortese di Gavi)
Ausbau: ohne Fassreifung, kristallklar

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Deutschland

Vollenweider Goldgrube Aurum 2017 ausgegoren

Weißwein · Mosel · Riesling

Riesling Mosel · Traben-Trarbach Wolfer Goldgrube (Grand Cru) Aurum · ausgegoren wurzelechte Reben bis 100 J. grauer Schiefer ~2 Jahre Vollhefe 2017

Der Vollenweider Goldgrube Aurum 2017 ist die trockene Grand-Cru-Selektion aus den besten Parzellen und ältesten Reben (bis 100 Jahre) der Wolfer Goldgrube – die Quintessenz dieses Hanges. Intensive, verspielt-würzige Frucht und substanzielle Mineralität, die Zeit braucht, um sich voll zu öffnen.


Goldgrube Aurum – Quintessenz eines großen Hanges

Das Weingut Vollenweider in Traben-Trarbach zählt zu den Kultadressen der Mosel. 1999 legte der Schweizer Daniel Vollenweider den Grundstein mit nur einem Hektar in der Wolfer Goldgrube – seiner Paradelage, gewissermaßen seinem Scharzhofberg. Mit alten, wurzelechten Reben am Einzelpfahl, Spontangärung und langem Hefelager entstehen mineralisch geprägte Rieslinge, die sich weniger über die Frucht als über Salzigkeit und Struktur definieren. Seit 2022 führt Moritz Hoffmann das Gut weiter.

Die ›Goldgrube‹ stammt aus den besten Parzellen und von den ältesten (bis zu 100 Jahren) Rebstöcken der Wolfer Goldgrube. Sie ist sozusagen die Quintessenz dieses Hanges; die Goldgrube liefert Weine mit intensiver, verspielt-würziger Frucht, die gelegentlich fast tropische Anklänge zeigt, und einer substanziellen Mineralität. Sie brauchen oft einige Zeit, um sich voll zu öffnen. Die Böden bestehen weitestgehend aus grauem Schiefer, mit einigen Adern einer eher rötlichen Varietät. Die Ausrichtung des Hanges von Süd nach West ermöglicht eine lange Reifeperiode, was der Aromenbildung immensen Vorschub leistet. Felsnasen, Steilwände und Trockenmauern bilden dabei zusätzliche Wärmespeicher.

Jahrgang 2017 – Mosel

2017 gilt an der Mosel als sehr guter, klassisch-frischer Riesling-Jahrgang mit reifer Frucht und lebendiger Säure. In der Goldgrube und in der langen Aurum-Reife ergibt das einen besonders dichten, tiefgründigen und langlebigen Wein, der Zeit braucht, um seine ganze Vielschichtigkeit zu entfalten.

Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2017, ausgegoren (trocken). „Ausgegoren" bedeutet bei Vollenweider, dass die Gärung natürlich endet – je nach Jahrgang kann eine feine Restsüße verbleiben, die der steinig-salzigen Art jedoch nie anzumerken ist.

Nach spontaner Gärung mit weingutseigenen Hefen reift der Aurum rund zwei Jahre auf der Vollhefe – schonend im großen Holzfass bzw. Stahl, im puristischen, minimal-invasiven Stil des Hauses. Anbau ohne Herbizide; sehr kleine Menge.

Im Glas

Ein kraftvoller, tiefgründiger Grand-Cru-Riesling: intensive, verspielt-würzige Frucht mit fast tropischen Anklängen, dazu rauchiger Schiefer, Kräuter und eine feine Hefewürze aus dem langen Vollhefelager. Am Gaumen dicht und vielschichtig, mit kraftvollem Rückgrat, steinig-herber, geradezu extremer Mineralität und feiner Frucht – mächtig im Körper und doch präzise proportioniert, mit langem, salzigem Abgang.

Die Quintessenz der Goldgrube – dicht und vielschichtig, mit steinig-herber Mineralität und feiner, würziger Frucht.

Braucht Luft und Zeit, um sich voll zu öffnen; mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zur würzig-asiatischen Küche sowie zu reiferem Hartkäse.


Lage: Mosel, Wolfer Goldgrube (Traben-Trarbach, Deutschland); grauer Schiefer mit rötlichen Adern, Süd-West-Ausrichtung; beste Parzellen, wurzelechte Reben bis 100 Jahre
Klassifikation: Mosel, Riesling, ausgegoren (trocken); Grand-Cru-Selektion „Aurum"; sehr kleine Menge
Ausbau: Riesling; Spontangärung, ~2 Jahre auf der Vollhefe, schonend in Holz/Stahl; Anbau ohne Herbizide

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Schaumweine

Clandestin Les Semblables Austral 2022

Der ClanDestin Les Semblables Austral 2022 Brut Nature ist das Gegenstück zum Boréal: Pinot Noir von nach Süden ausgerichteten Lagen rund um Buxières-sur-Arce. Ausgewählt werden nur Parzellen mit ähnlicher Ausrichtung und ähnlichem Boden – daher der Name „Les Semblables“, die Ähnlichen.

Im Glas

Helles Gold, feine Perlen. Der Duft ist wild und fein zugleich: helle rote Früchte, kühler Kalk, etwas Kräuter und Zitrus. Im Mund straff, voller Energie und gerade, mit langem, trockenem Finale. Trotz der Südlage bleibt er kühl und präzise.

Mach was draus

Brathähnchen, Perlhuhn, Lachs vom Grill, Garnelen oder ein milder Ziegenkäse. Er hat etwas mehr Frucht als Boréal und begleitet gut ein ganzes Menü. Ideal für ein Essen mit Freunden, die Champagner ohne Zucker kennenlernen wollen. Servier ihn bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Austral ist der zugänglichere der beiden Pinot Noirs. Ich trinke ihn gern zu Geflügel mit Kräutern.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Was heißt Austral? Austral bedeutet „südlich“. Die Trauben stammen von Lagen mit Südausrichtung.

Wie wird er ausgebaut? Jede Parzelle gärt für sich spontan in großen, neutralen Eichenfässern. Ungeschönt und ungefiltert, nach zwei Jahren in der Flasche ohne Dosage abgefüllt.

100 % Pinot Noir · Südlagen um Buxières-sur-Arce, Côte des Bar · Kalk · parzellenweise Spontangärung · großes, neutrales Eichenfass · ungeschönt, unfiltriert · 2 Jahre Flaschenreife · Jahrgang 2022 · Brut Nature, ohne Dosage · Champagne ClanDestin, Landreville · Stand: Oktober 2026

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