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21. Oktober 2015

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Spirituosen

Panda Organic Gin BIO

Gin · Bio · Litschi-Gin · Belgien

Panda Organic Gin ist ein Bio-Gin aus Belgien und der erste Gin auf Litschi-Basis. Destilliert und abgefüllt in Belgien, verbindet er die exotische Litschi mit Kirsche, Kräutern und Gewürzen zu einem fruchtbetonten, eigenständigen Gin.


Herkunft

Panda Gin entsteht in der Radermacher-Destillerie (gegründet 1836, eine der ältesten Brennereien Belgiens) nahe den Hautes Fagnes, deren reines Wasser in den Gin einfließt. Der Gin ist 100 % biologisch zertifiziert, BE-BIO-01, und kommt ohne Zuckerzusatz aus.

Botanicals und Destillation

Herzstück ist die Litschi, ergänzt um Kirsche, Orangenschale, Basilikum, Rosmarin, Sternanis und Wacholder. Die Botanicals werden teils einzeln mazeriert; das Rezept wird in der Pot Still mehrfach destilliert. Abgefüllt mit, ohne Zucker und Zusätze.

Im Glas

Kristallklar. In der Nase ein frisch-fruchtiges Bukett mit Litschi und roten Beeren. Am Gaumen weich und fruchtbetont, mit süßlicher Litschi, kräutrigem Rückgrat von Rosmarin und Basilikum und einer Spur Sternanis. Warmer, leicht pfeffriger Abgang.

Pur und im Drink

Pur auf Eis kommt die Litschi am besten zur Geltung. Ebenso eine fruchtige Basis für Gin Tonic oder Cocktails wie Negroni und Gin Sour.

Klassisch im Drink: Gin Tonic, Negroni und Gin Sour.


Herkunft: Belgien (Hautes Fagnes)
Art: Dry Gin (Bio, auf Litschi-Basis)
Botanicals: u. a. Litschi, Kirsche, Orangenschale, Basilikum, Rosmarin, Sternanis, Wacholder

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Rebsorten

Tschida Angerhof Eiswein Gelber Muskateller 0,375 Liter

Weißwein · Neusiedlersee · Gelber Muskateller Eiswein

100 % Gelber Muskateller Eiswein Illmitz · Seewinkel Sand · Salzlacken edelsüß 2020 0,375 l

Der Tschida Angerhof Eiswein Gelber Muskateller 2020 ist ein edelsüßer Wein aus Illmitz im Seewinkel, gewonnen aus am Stock gefrorenen Trauben. Sortentypisch und klar gezeichnet, mit intensiver Muskatnote, getragen von der salzigen Ader und der Säure, die die Weine von Hans und Lisa Tschida auszeichnen. Gefüllt in der 0,375-Liter-Flasche.


Illmitz im Seewinkel – Sand, Salzlacken und Nebel

Illmitz liegt im Seewinkel am Ostufer des Neusiedler Sees, mitten im Nationalpark Neusiedler See – Seewinkel. Die Landschaft ist flach, durchzogen von kleinen, flachen Salzlacken, und gehört zu den wärmsten Weinbauzonen Österreichs. Die Böden sind überwiegend sandig, stellenweise salzhaltig – daher die salzig-mineralische Ader, die man in den Weinen der Gegend wiederfindet.

Für Süßwein ist das Zusammenspiel von Wasser und Wärme entscheidend. See und Lacken sorgen im Herbst für Morgennebel, die Sonne trocknet die Trauben am Nachmittag ab. Diese Wechsel begünstigen Edelfäule – für Eiswein dagegen braucht es das Gegenteil: gesunde Trauben, die bis in den Winter hängen bleiben und erst bei strengem Frost gelesen werden.

Hans und Lisa Tschida führen den Angerhof in Illmitz. Der Großteil ihrer Produktion liegt im Prädikatsweinbereich; Hans Tschida wurde mehrfach als „Sweet Winemaker of the Year" ausgezeichnet. Der Gelbe Muskateller nimmt am Angerhof einen besonderen Platz ein – eine aromatische Sorte, deren Duft im konzentrierten Süßwein besonders deutlich hervortritt.

Jahrgang 2020 – Neusiedlersee

Eiswein hängt nicht nur am Sommer, sondern am Winter danach. Die Trauben des Jahrgangs 2020 mussten nach der regulären Lese gesund am Stock bleiben – über Wochen, manchmal Monate –, ohne zu faulen, von Vögeln gefressen oder vom Wind abgeschlagen zu werden. Erst wenn strenger Frost die Beeren durchfriert, darf gelesen werden.

Genau darin liegt das Risiko. Bleibt der Frost aus, ist die Ernte für den Eiswein verloren. In den vergangenen Jahren wurde das im Burgenland immer häufiger der Fall; Eisweine sind dadurch seltener geworden. Dass der Angerhof aus dem Jahrgang 2020 einen Eiswein füllen konnte, setzt eine gesunde Traube, Geduld und einen kalten Winter voraus.

Gefrorene Lese und reduktiver Ausbau

Reinsortiger Gelber Muskateller aus dem Jahrgang 2020, Prädikat Eiswein, edelsüß. Die Trauben werden ausschließlich gefroren gelesen und in gefrorenem Zustand gepresst. Das Wasser in den Beeren bleibt als Eis in der Presse zurück, abfließt nur der hochkonzentrierte, zuckerreiche Most – nach österreichischem Weingesetz mit mindestens 25 Grad Klosterneuburger Mostwaage. Die Ausbeute liegt bei nur rund einem Zehntel der üblichen Mostmenge.

Im Keller arbeitet Tschida eher reduktiv, also unter weitgehendem Luftabschluss, um den empfindlichen Muskateller-Duft zu erhalten. Die Zuckergrade bleiben bewusst maßvoll: Ziel ist Balance statt sirupartiger Schwere. Die 0,375-Liter-Flasche ist bei Eiswein das übliche Format – die Mengen sind klein, und ein Glas reicht bei dieser Konzentration weit.

Im Glas

Helles Goldgelb. In der Nase intensive Muskatnote, Trauben- und Holunderblüte, dazu helle Zitrusfrucht, Birne und ein floral-würziger Anklang. Am Gaumen dicht und konzentriert, mit reifer Süße – durch die straffe Säure und die salzige Prägung des Seewinkels aber nie schwer, sondern klar und frisch. Der Abgang ist lang, mit nachhallender Muskatwürze.

Gefrorene Trauben, reduktiver Ausbau, Sand und Salz: Süße, die von Säure und Salzigkeit in Form gehalten wird.

Gut gekühlt bei 6–8 °C servieren, in kleinen Gläsern. Jung wegen der Frische der Muskatfrucht besonders reizvoll, mit Reserve für viele Jahre.

Am Tisch

Als Solist nach dem Essen, zu Obstdesserts und Sorbets, zu Cremetorten sowie zu kräftigem Blauschimmelkäse. Die Muskatnote passt besonders zu Pfirsich, Aprikose und Holunder; ebenso zu Topfenstrudel und Marillenknödeln. Zu schokoladigen Desserts ist ein Muskateller-Eiswein die falsche Wahl.


Produzent Angerhof-Tschida, Hans und Lisa Tschida, Illmitz
Rebsorte 100 % Gelber Muskateller
Lage Illmitz, Seewinkel, Neusiedlersee (Österreich) · sandige, teils salzhaltige Böden · Nationalparkgebiet
Klassifikation Prädikatswein · Eiswein · edelsüß
Jahrgang 2020
Vinifikation Lese und Pressung in gefrorenem Zustand · reduktiver Ausbau · maßvolle Zuckergrade
Flaschengröße 0,375 l
Trinkempfehlung jetzt bis 2040

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USA

Saxum James Berry Vineyard White 2017

Weißwein · James Berry Vineyard · Rhône-Cuvée

Grenache Blanc · Roussanne · Chenin Blanc · Petit Manseng James Berry Vineyard Willow Creek District Paso Robles · Kalifornien Saxum (Justin Smith) Kalkstein-Steillage Fassgärung · Vollhefe 2017

Der Saxum James Berry Vineyard White 2017 ist der erste Jahrgang dieses raren Weißweins des Kult-Erzeugers Saxum – eine ernsthaft strukturierte, zugleich komplex aromatische Rhône-Cuvée aus der Heimatlage. Im Stil eines klassischen Weißburgunders, aber mit kalifornischem Twist: konzentriert, reich und doch wunderbar balanciert.


James Berry Vineyard White – ein lang gehegter Traum

Saxum wurde 2000 von Justin Smith gegründet und zählt heute zu den gefragtesten Rhône-Erzeugern Kaliforniens. Das James Berry Vineyard ist die Heimatlage der Familie Smith im Willow Creek District westlich von Paso Robles – eine karge Lage auf Kalkstein und Kalkschiefer über einem uralten Meeresboden. Der Name Saxum ist lateinisch für „Stein".

Dieser Weißwein war lange im Werden: Roussanne steht hier bereits seit 1997, doch um die Frische zu ergänzen, die der Roussanne mitunter fehlt, pflanzte Saxum Grenache Blanc auf einem ostexponierten Abschnitt des Rocket-Block-Hügels. Das Ziel war ein Weißwein mit Struktur und Reifepotenzial wie ein klassischer Weißburgunder, aber mit kalifornischem Charakter. Im 2017er gesellen sich zum Kern aus Grenache Blanc und Roussanne noch Chenin Blanc und Petit Manseng.

Jahrgang 2017 – Paso Robles

2017 war an der kalifornischen Central Coast ein warmer, reifer Jahrgang, der diesem ersten James Berry White einen konzentrierten, reicheren Stil verlieh. Auf dem kühlen Kalksteinterroir ergibt das einen vollmundigen, dicht texturierten Weißwein, dessen Fülle von einer lebendigen Säure und mineralischen Spannung getragen und im Gleichgewicht gehalten wird.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 55 % Grenache Blanc, 32 % Roussanne, 8 % Chenin Blanc und 5 % Petit Manseng, Jahrgang 2017, trocken.

Grenache Blanc gibt dem Wein Frische und florale Klarheit, Roussanne Fülle, Schmelz und honigwürzige Tiefe, Chenin Blanc Spannung und lebendige Säure, Petit Manseng zusätzliche Intensität und Aromatik. Der Most wurde direkt ins Fass gepresst und dort vergoren – in einer Kombination aus 320-Liter-Hogsheads und 600-Liter-Demi-muids, fast ausschließlich neue französische Eiche (mit einem einzigen gebrauchten 600-l-Fass, das niemand Geringerem als Didier Dagueneau gehörte). Über die gesamten 20 Monate reifte der Wein auf der Vollhefe mit gelegentlichem Aufrühren. Bis zur Umfüllung in den Tank zur Abfüllung sah er keinerlei Schwefel; gefüllt wird ungeschönt und unfiltriert.

Im Glas

Aus dem kalkreichen Terroir und der Rhône-Cuvée lebt dieser Weißwein von Konzentration und Spannung: goldgelb im Glas, mit Aromen von karamellisierter Mandarine, Quitte, gebackenem Apfel und reifer Birne, dazu Orangenblüte, Honig, geröstete Gewürze, Brioche und ein Hauch salzige Mandel. Untermalt wird das von einer feuersteinig-kalkigen Mineralität, die man von einem kalifornischen Weißwein so nicht erwartet. Am Gaumen vollgewichtig, reich und konzentriert, mit dichter, seidiger Textur, getragen von einer lebendigen Säure und salzigem Zug – fokussiert und balanciert zugleich, mit langem, mineralischem Finale.

Karamellisierte Mandarine, Quitte und Birne über Orangenblüte, Brioche und feuersteiniger Mineralität – reich und konzentriert, doch fokussiert und lang.

Schon jetzt ein Genuss, gewinnt aber wie die Saxum-Rotweine mit einigen Jahren Reife. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu edlem Fisch und Krustentieren, zu cremigen Pasta- und Risottogerichten sowie zu gereiftem Hart- und Weichkäse.


Lage: James Berry Vineyard, Willow Creek District, Paso Robles (Kalifornien, USA); steile Kalkstein-/Kalkschiefer-Hänge über fossilem Meeresboden; Roussanne seit 1997, Grenache Blanc am ostexponierten Rocket-Block-Hügel; organisch bewirtschaftet
Klassifikation: Paso Robles Willow Creek District; Cuvée aus 55 % Grenache Blanc, 32 % Roussanne, 8 % Chenin Blanc, 5 % Petit Manseng (trocken)
Ausbau: Fassgärung, 20 Monate auf der Vollhefe mit Bâtonnage in 320-l-Hogsheads und 600-l-Demi-muids (fast ausschließlich neue französische Eiche); kein SO₂ bis zur Füllung, ungeschönt und unfiltriert

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Weine

Von Winning Ozyetra Riesling 2021

Weißwein · Forst (Pfalz) · Riesling

Riesling Ozyetra (Fassselektion) Forster Pechstein von Winning · Deidesheim Basalt trocken langer Barrique-Ausbau 2021

Der von Winning Ozyetra Riesling 2021 entsteht ausschließlich aus den erlesensten Fässern des Pechstein-Weinbergs. Ein Riesling von faszinierender Komplexität und beeindruckender Konzentration – mit innerer Spannung und eleganter Feinheit.


Ozyetra – Fassselektion aus dem Forster Pechstein

Das Weingut von Winning in Deidesheim wurde 2007 unter Betriebsleiter Stephan Attmann neu ausgerichtet und zählt heute zu den meistdiskutierten Gütern der Pfalz. Prägend ist Attmanns Stilistik, trockene Rieslinge im Holzfass zu vergären und lange auf der Feinhefe reifen zu lassen. Der Ozyetra ist – als Pendant zum Marmar aus dem Ungeheuer – die Selektion der allerbesten Fässer aus dem Pechstein.

Der Forster Pechstein ist eine der berühmtesten Basaltlagen der Pfalz. Das dunkle vulkanische Gestein speichert Wärme und verleiht dem Riesling eine markante, rauchig-mineralische Prägung, verbunden mit Kraft, Würze und Tiefe.

Jahrgang 2021 – Pfalz

2021 war an der Mittelhaardt ein kühler, klassischer Jahrgang mit lebendiger Säure und präziser Frucht – ideale Bedingungen für einen konzentrierten, zugleich rassigen Riesling. Der wärmespeichernde Basalt des Pechsteins und der lange Barrique-Ausbau bewahrten Kraft, Spannung und Feinheit im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Riesling, Fassselektion aus dem Forster Pechstein, Jahrgang 2021; 100 % Riesling vom Basalt.

Für den Ozyetra werden die erlesensten Fässer selektiert; der lange Ausbau im Barrique verleiht dem Wein eine subtile, stützende Holznote, Schmelz und Tiefe, ohne die Frucht zu überlagern. Handarbeit im Weinberg.

Im Glas

Noten von frischen Limetten, Bergamotte und Apfel prägen den Auftakt, ergänzt um eine rauchig-basaltige Mineralität. Im Geschmack zeigt er sich wild, würzig und äußerst kraftvoll, mit deutlichem Druck und einer subtilen, stützenden Präsenz von feinem Holz aus dem langen Barrique-Ausbau. Das verleiht ihm eine sagenhafte Länge und ein riesiges Potenzial.

Limette, Bergamotte und Apfel über rauchig-basaltiger Mineralität – wild, würzig und kraftvoll, mit deutlichem Druck, feinem Holz und sagenhafter Länge.

Ein kraftvoller, sehr langlebiger Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu Gerichten mit Butter- und Rahmsaucen sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Forster Pechstein, Forst, Pfalz; Basalt; Selektion der besten Fässer
Klassifikation: Riesling, Pfalz (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: Fassselektion, langer Ausbau im Barrique; Handarbeit im Weinberg

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Weine

Schloss Lieser Piesporter Goldtröpfchen Riesling GG 2020

Weißwein · Piesporter Goldtröpfchen (Mosel) · Riesling

Riesling Piesporter Goldtröpfchen Piesport · Mittelmosel Schloss Lieser (Thomas Haag) Grauschiefer · Blau- & Rotschiefer steiles Süd-Amphitheater Großes Gewächs · trocken 2020

Der Schloss Lieser Piesporter Goldtröpfchen Riesling Großes Gewächs 2020 stammt aus einer der renommiertesten Einzellagen der Mittelmosel – einem steilen, südlich ausgerichteten Amphitheater über Piesport. Ein kühler, präziser und kraftvoller Riesling mit tiefgründiger Struktur, rauchiger Steinigkeit und langem, salzig-mineralischem Nachhall.


Piesporter Goldtröpfchen – das Amphitheater der Mosel

Thomas Haag – ältester Sohn von Wilhelm Haag (Weingut Fritz Haag) – führte Schloss Lieser an der Mittelmosel in die absolute Spitze des deutschen Weinbaus. Die VDP.GROSSEN GEWÄCHSE sind die trockene Spitze der besten Einzellagen – limitierte Selektionen von hoher Komplexität, Vielschichtigkeit und besonderem Lagerpotenzial. Handarbeit im Weinberg und spontane Vergärung sind das Markenzeichen des Guts.

Das Piesporter Goldtröpfchen ist als VDP.GROSSE LAGE klassifiziert. Der steile, südlich ausgerichtete Hang oberhalb von Piesport bildet ein natürliches Amphitheater, das durch die Reflexion der Mosel und den Schutz vor Nordwinden ein einzigartiges Mikroklima bietet. Der Boden besteht überwiegend aus tiefgründigem, verwittertem Grauschiefer mit Anteilen von Blau- und Rotschiefer – eine geologische Vielfalt, die den Weinen ausgeprägte Mineralität, Finesse und Komplexität verleiht. Schloss Lieser bewirtschaftet hier eine der jüngsten Parzellen seines Großen-Gewächs-Portfolios.

Jahrgang 2020 – Mosel

2020 brachte an der Mosel einen ausgewogenen Jahrgang mit reifer, kerngesunder Frucht und zugleich frischer, präziser Säure. Auf dem vielschichtigen Schiefer des Goldtröpfchens und durch die lange Vegetationszeit ergibt das einen kühlen, klar gezeichneten Riesling, in dem reife Frucht und mineralische Spannung in feiner Balance stehen.

Ausbau

Trockenes Riesling Großes Gewächs aus dem Piesporter Goldtröpfchen, Jahrgang 2020; 100 % Riesling.

Die Trauben werden ausschließlich per Hand gelesen und mit großer Sorgfalt vinifiziert. Der Ausbau erfolgt traditionell und spontan vergoren, meist im Edelstahltank, um die charakteristische Klarheit und Mineralität der Lage unverfälscht zum Ausdruck zu bringen. So entsteht ein terroirgeprägter, langlebiger Riesling mit großem Entwicklungspotenzial.

Im Glas

Aus dem vielschichtigen Grauschiefer des Goldtröpfchens lebt dieser Riesling von Kühle und Präzision: feine Zitrusnoten, reifer Pfirsich und grüner Apfel, dazu florale und kräuterwürzige Nuancen, untermalt von einer rauchigen Steinigkeit und salziger Mineralität. Am Gaumen kühl, präzise und kraftvoll, mit tiefgründiger Struktur und knackiger, klarer Säure – markant, geradlinig und mit langem, salzig-mineralischem Nachhall.

Feine Zitrus, reifer Pfirsich und grüner Apfel über rauchiger Steinigkeit und salziger Mineralität – kühl, präzise und kraftvoll, mit langem, salzigem Nachhall.

Ein terroirgeprägter Mosel-Riesling mit großem Reifepotenzial; in der Jugend gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Gerichten sowie zu würziger asiatischer Küche und gereiftem Hartkäse.


Lage: Piesporter Goldtröpfchen, Piesport an der Mittelmosel; steiles, südlich ausgerichtetes Amphitheater; tiefgründiger, verwitterter Grauschiefer mit Blau- und Rotschiefer-Anteilen; VDP.GROSSE LAGE
Klassifikation: VDP.GROSSES GEWÄCHS (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: selektive Handlese, Spontangärung mit eigenen Hefen, traditioneller Ausbau meist im Edelstahltank

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Portugal

Schneider Niepoort Francelina Vinho tinto Douro

Wein · Rotwein · Douro · Portugal

Schneider Niepoort Francelina wächst auf einer Schieferterrasse, vierhundert Meter steil über dem Douro: über 80 Jahre alte, wurzelechte Reben in einem nach seiner Besitzerin „Senhora Francelina" benannten Weinberg. Die gesamte Bewirtschaftung erfolgt mit großem händischen Aufwand nach den alten Methoden dieser historischen Region.


Douro

Der Weinberg liegt auf einer Schieferterrasse rund 400 Meter über dem Douro – einer der ältesten geschützten Weinbauregionen der Welt. Die über 80 Jahre alten, wurzelechten Reben sind als historischer Mischsatz gepflanzt. Der Wein entstand aus der Zusammenarbeit von Markus Schneider (Pfalz) und Niepoort, das den Douro wie kaum ein anderes Haus versteht.

Assemblage und Ausbau

Feldblend aus Touriga Nacional, Malvasia (Preta), Tinta Roriz, Rufete und Preta, gemeinsam von uralten Reben gelesen. Die Bewirtschaftung und Verarbeitung erfolgt traditionell und mit großem händischen Aufwand; der Ausbau im Holz bewahrt Frische und Mineralität. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Tiefes Rubinrot. In der Nase dunkle und rote Frucht, mediterrane Kräuter, feine Würze und ausgeprägte Schiefermineralität. Am Gaumen kraftvoll und zugleich elegant, mit fein gewobenen Tanninen, klarer Struktur, frischer Spannung und langem Abgang. Mit Reifepotenzial.

Am Tisch

Vor dem Genuss dekantieren und bei 16–18 °C servieren – ein großer Begleiter zur kräftigen Küche.

Passt zu: geschmortem Lamm, Wild, Rind, herzhaften Schmorgerichten und gereiftem Käse.


Lage: D.O.C. Douro, Schieferterrasse (~400 m), Weinberg „Senhora Francelina" (Portugal); Markus Schneider & Niepoort
Rebsorten: Feldblend aus Touriga Nacional, Malvasia (Preta), Tinta Roriz, Rufete & Preta (wurzelechte Altreben, >80 Jahre), trocken
Ausbau: traditionelle, händische Bewirtschaftung und Verarbeitung; Reifung im Holz

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Spanien

Juan Manuel Burgos AVAN 3er Terroir Paket

Rotwein-Paket · Ribera del Duero · Tempranillo (3 Einzellagen)

Tempranillo (Tinta del País) Ribera del Duero 3 Einzellagen Torrubio · Los Cantillos · Valdehernando je 18 Monate franz. Eiche Juan Manuel Burgos

Drei x Tempranillo, drei x der identische Produktionsprozess, aber drei x unterschiedliche Böden, auf denen die Reben wachsen. Das AVAN 3er Terroir-Paket lädt ein, das unterschiedliche Terroir der einzelnen Weine zu entdecken – und zu schmecken, welche Auswirkungen Klima und Boden auf den Geschmack haben können.


AVAN – das Terroir-Projekt von Juan Manuel Burgos

Das Terroir-Einzellagen-Projekt von Juan Manuel Burgos aus der Ribera del Duero macht den Boden zum eigentlichen Hauptdarsteller: drei Weine aus derselben Rebsorte (Tempranillo, hier Tinta del País bzw. Tinto Fino), nach identischem Verfahren erzeugt und je 18 Monate in französischer Eiche ausgebaut – und doch grundverschieden, weil jeder von einem anderen Bodentyp stammt. Ein lehrreiches und genussvolles Nebeneinander, das die Idee des Terroirs unmittelbar erfahrbar macht.

Torrubio – Lehmboden (gepflanzt 1943)

Das Terroir des Torrubio besteht aus Lehm – einer Mischung aus Sand, Schlamm und Ton, die durch jahrzehntelange Verwitterung entstanden ist. Die lockere, fruchtbare, gut durchlüftete Lehmschicht speichert Niederschlag gut, sodass die Reben in den obersten Schichten wurzeln; der Boden erwärmt sich schnell. Das Ergebnis: ein sehr fruchtiger, frischer und saftiger Wein, in dem die klare Beerenfrucht der Tinta del País regiert – Himbeere und Brombeere dominieren. Mächtig und powervoll am Gaumen, zugleich mit der richtigen Säurebalance, damit er nicht breit wirkt; die klare Beerenfrucht trägt auch den langen, anhaltenden Abgang. Der Weinberg Torrubio wurde bereits 1943 gepflanzt; Ausbau über 18 Monate in französischen Eichenfässern.

Los Cantillos – Kalkgestein (Reben 75+ Jahre)

Das Terroir des Los Cantillos besteht aus reinem Kalkgestein; der Weinberg liegt in bis zu 800 Metern Höhe, die Tinto-Fino-Reben sind über 75 Jahre alt. Der Kalkboden nimmt Regenwasser schnell auf, kann es aber nicht lange speichern – die Reben wurzeln daher tief, um dauerhaft an Wasser zu gelangen, und entnehmen der Kalkschicht wertvolle Nährstoffe und Mineralien. Das verleiht dem Wein eine kühle Aromatik und lässt ihn elegant und fein schmecken. Die Fruchtnoten kommen klar, aber zurückhaltender heraus. Ausbau über 18 Monate in französischen Barriquefässern. Der frischeste und knackigste der drei Terroir-Weine.

Valdehernando – Sandboden (Reben 90+ Jahre)

Das Terroir der Einzellage Valdehernando besteht aus besten Sandböden mit sehr tief darunter liegendem Kalkgestein. Wegen des hohen Sandanteils speichert der Boden an der Oberfläche nur wenig Wasser, sodass die über 90 Jahre alten Tinta-del-País-Reben bis zu zehn Meter tief wurzeln, um Wasser und Mineralien zu erschließen. Das zeigt sich in Dichte und Komplexität: Es dominieren würzige Noten wie Lakritze und Schokolade, während die beerigen Noten eher hintergründig bleiben. Langer, verspielter Abgang mit vielschichtigem Nachgeschmack, untermalt von feiner Fruchttextur und reifer Säure – jede Menge Trinkspaß und große Ernsthaftigkeit zugleich. Ausbau über 18 Monate in Barriquefässern aus französischer Eiche.

Gemeinsamer Ausbau

Reinsortiger Tempranillo (Tinta del País / Tinto Fino) aus drei Einzellagen, je 18 Monate in französischer Eiche. Gleicher Produktionsprozess für alle drei Weine – der einzige Unterschied liegt im Boden, sodass das Terroir umso klarer zutage tritt.

Am Tisch

Ideal als vergleichende Probe nebeneinander im Glas. Dazu passen gegrilltes und geschmortes rotes Fleisch, Lamm und Wild, kräftige Eintöpfe sowie gereifte Hartkäse. Bei 16–18 °C servieren.


Lage: Ribera del Duero (Spanien); drei Einzellagen – Torrubio (Lehm, 1943), Los Cantillos (Kalkgestein, bis 800 m, 75+ J.), Valdehernando (Sand über Kalk, 90+ J.)
Klassifikation: Ribera del Duero, Tempranillo (trocken); 3er-Terroir-Paket
Ausbau: je 18 Monate französische Eiche, identischer Produktionsprozess; Einzellagen-Projekt von Juan Manuel Burgos

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Weine

Vinos de Encostas Xose Lois Sebio Heaven & Hell MAGNUM

Wein · Weißwein · Ribeiro · Spanien

Xosé Lois Sebio Heaven & Hell ist eine galicische Weißwein-Cuvée aus den besten und ältesten Weingärten rund um Coto de Gomariz – aus Albariño, Treixadura und Godello. Frucht, Mineralität und Intensität wirken hier in wunderbarer Weise zusammen. In der festlichen 1,5-Liter-Magnum.


Ribeiro / Coto de Gomariz

Die Trauben stammen aus den besten und ältesten Lagen rund um Coto de Gomariz in der DO Ribeiro (Galicien). Xosé Lois Sebio nennt den Wein einen „Vino de Vila" (Wein der Stadt/Gemeinde): Er soll die unterschiedlichen Eigenschaften und Rebsorten des Ribeiro-Tals symbolisieren. Das atlantisch geprägte Klima und die granitisch-schiefrigen Böden verleihen Frische und Mineralität.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Albariño, Treixadura und Godello von alten Reben. Das Zusammenspiel der autochthonen Sorten ergibt einen vielschichtigen, mineralisch geprägten Weißwein mit Frucht und Intensität. Abgefüllt in der Magnum (1,5 l), die dem Wein eine besonders harmonische Reifung schenkt. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Strohgelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase helle Frucht, Zitrus, weiße Blüten und klare mineralische Noten. Am Gaumen intensiv und vielschichtig, mit Frucht, Frische, salziger Mineralität, schönem Volumen und langem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – die Magnum ist ideal für besondere Anlässe und Tafelrunden.

Passt zu: Fisch, Meeresfrüchten, Schalentieren, hellem Fleisch und mediterraner Küche.


Lage: DO Ribeiro, Coto de Gomariz (Galicien, Spanien); Xosé Lois Sebio (Vinos de Encostas)
Klassifikation: DO Ribeiro – Cuvée aus Albariño, Treixadura & Godello (alte Reben), trocken
Ausbau: frische- und mineralitätsbetonter Ausbau
Gebinde: Magnum, 1,5 Liter

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