Blog

28. Oktober 2015

Blog per E-Mail abonnieren

Keine Beiträge mehr verpassen.

Entdecke unsere Weine

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Spirituosen

Faude feine Brände Blutorangen aus Sizilien / Geist

Spirituose · Geist · Baden · Deutschland

Faude Blutorange aus Sizilien ist ein vollaromatischer Blutorangengeist aus der Hausbrennerei Faude am Kaiserstuhl. Aus der ohne Herbizide angebauten Sorte Tarocco di Catania – die Blutorange im Glas, umspielt von floralen Noten und einer Ahnung von Vanille.


Herkunft

Hergestellt von Florian Faude in seiner Hausbrennerei in Bötzingen am Kaiserstuhl (Baden). Die Blutorangen der Sorte Tarocco di Catania stammen aus Anbau ohne Herbizide in Sizilien, von Florians Erzeuger Giancarlo – vollreif und intensiv im Aroma.

Mazeration und Destillation

Als Geist hergestellt: Die vollreifen Blutorangen werden in reinem Getreidealkohol mazeriert und nach kurzer Zeit abdestilliert, sodass nur die feinsten, klarsten Zitrusaromen ins Destillat gelangen. Ohne Zusatz von Aromen, Zucker oder Farbstoff.

Im Glas

Klar und kristallrein. In der Nase vollfruchtig nach reifer Blutorange, mit feinen floralen Noten und einer Ahnung von Vanille. Am Gaumen saftig-fruchtig und duftig-fein, mit klarer Zitrusfrucht und langem, aromatischem Nachhall.

Pur und im Drink

Gut gekühlt pur aus dem Glas, als Digestif – oder als aromatische Basis für Longdrinks und Cocktails.

Klassisch: pur, als Digestif, im Longdrink oder Cocktail.


Herkunft: Bötzingen am Kaiserstuhl, Baden (Deutschland)
Art: Blutorangengeist (Zitrus-Geist), -Blutorange Sorte Tarocco di Catania aus Sizilien (Italien)
Herstellung: Mazeration in Getreidealkohol, kurze Destillation; ohne Zucker oder Farbstoff

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Italien

Vanita Pecorino

Weißwein · Terre di Chieti IGT · Pecorino

100 % Pecorino Terre di Chieti IGT Abruzzen Fantini by Farnese Ausbau im Edelstahltank trocken

Vanita Pecorino ist ein aromatischer, trockener Weißwein der Fantini Group aus den Abruzzen. Reinsortiger Pecorino, im Edelstahltank ausgebaut und ohne Holz gefüllt – strohgelb mit grünlichen Reflexen, mit gelben, vollreifen Früchten in der Nase und saftiger Aromatik von weißem Pfirsich, Birne und Vanille.


Pecorino in den Abruzzen

Namensgeber der Rebsorte ist das italienische Wort für Schaf, pecora: Man sagt, die Pecorino-Traube sei von Schafen besonders bevorzugt worden, wenn man sie zwischen den Rebstöcken von einer Weide zur nächsten trieb. Die Sorte stammt aus den Bergen zwischen den Abruzzen und den Marken und war Mitte des 20. Jahrhunderts fast verschwunden – sie reift früh, trägt wenig und galt damit als unwirtschaftlich. Erst seit den 1980er-Jahren wurde sie wieder gezielt gepflanzt.

Die Rebflächen der Terre di Chieti liegen in den Hügeln zwischen der Adria im Osten und dem Massiv der Maiella im Westen. Diese Lage zwischen Meer und Gebirge prägt den Stil: mediterrane Wärme vom Wasser her, kühle Fallwinde aus dem Apennin und große Tag-Nacht-Unterschiede. Die Böden sind überwiegend tonig-kalkhaltig und speichern Wasser für den trockenen Sommer.

Für Pecorino ist das entscheidend. Die Sorte bringt von Natur aus hohe Säure und eine kräuterig-gelbfruchtige Aromatik mit – beides geht bei zu viel Wärme schnell verloren. Die kühlen Nächte halten die Säure, und weil Pecorino früh reift, wird er geerntet, bevor die Sommerhitze ihren Höhepunkt erreicht. Hinter dem Wein steht Fantini by Farnese, ein Erzeuger aus den Abruzzen, der mit Partnerbetrieben in mehreren süditalienischen Regionen arbeitet.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Pecorino. Gepresst und vergoren wird kühl im Edelstahltank – die Gärführung bei niedriger Temperatur hält die flüchtigen Fruchtaromen im Wein, statt sie in der Gärluft zu verlieren. Bei einer Sorte, die von ihrer Primäraromatik lebt, ist das der entscheidende Schritt.

Der Ausbau erfolgt ohne Holz. Fassaromen würden die kräuterige, gelbfruchtige Seite des Pecorino überdecken, auf der dieser Wein beruht. Gefüllt wird früh, damit Frische und Frucht erhalten bleiben. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Strohgelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase gelbe, vollreife Früchte, dazu ein kräuteriger Zug, wie ihn die Sorte mitbringt. Am Gaumen sehr aromatisch und saftig, mit weißem Pfirsich, Birne und Vanille, getragen von einer deutlichen Säure. Balsamische, frische Noten im Abgang.

Früh reifende Sorte, kühle Nächte, Gärung im Stahl: Drei Gründe, warum dieser Pecorino trotz mediterraner Herkunft Säure hat.

Bei 8–10 °C servieren, nicht kälter – zu kalt verschwindet die Aromatik, die den Reiz dieser Sorte ausmacht. Jung trinken, solange die Primärfrucht im Vordergrund steht.

Am Tisch

Klassische Begleitung: leichte mediterrane Gerichte, Fisch, Meeresfrüchte und Geflügel. Besonders gut zu Brodetto, gegrilltem Wolfsbarsch, Vitello tonnato und Pasta mit Zitrone oder Kräutern. Die Säure trägt auch Frittiertes – Calamari, Gemüse in Backteig. Ebenso als Aperitif.


Produzent Fantini by Farnese, Abruzzen
Rebsorte 100 % Pecorino
Lage Provinz Chieti, Abruzzen · Hügelland zwischen Adria und Maiella · tonig-kalkhaltige Böden
Klassifikation Terre di Chieti IGT · trocken
Vinifikation kühle Gärung im Edelstahltank
Ausbau Edelstahltank, ohne Holz
Trinkempfehlung jung trinken

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Dietrich Grauer Burgunder

Wein · Weißwein · Pfalz · Deutschland

Dietrich Grauer Burgunder ist ein frischer Grauburgunder mit sortentypischen Aromen nach Äpfeln und Kornblumen. Sehr mineralisch und spritzig.


Pfalz

Das Weingut Familie Dietrich bewirtschaftet 25 Hektar Rebfläche von Großkarlbach bis Weisenheim am Sand und Laumersheim in der Pfalz. Über 1.800 Sonnenstunden im Jahr und ein fast mediterranes Klima bringen reife, fruchtbetonte Weißweine hervor. Grauburgunder ist eine der beliebtesten deutschen Weißweinsorten.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Grauburgunder. Der frische, fruchtbetonte Ausbau stellt die klare Frucht, die Mineralität und die Spritzigkeit in den Vordergrund. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase sortentypisch, mit Apfel und floralen Anklängen von Kornblume. Am Gaumen frisch, mineralisch und spritzig, mit klarer Frucht und sauberem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Fisch, Geflügel, hellem Fleisch, Spargel und mildem Käse.


Lage: Pfalz (Deutschland); Weingut Familie Dietrich
Klassifikation: Pfalz – 100 % Grauburgunder, trocken
Ausbau: frisch und fruchtbetont

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Schwedhelm Schwarzer Herrgott Riesling 2021 trocken Magnum

Wein · Weißwein · Pfalz · Deutschland

Schwedhelm Schwarzer Herrgott Riesling 2021 stammt aus der bekanntesten und einer der ältesten Lagen des Zellertals. Er besticht durch herrliche Weißfrüchte, mineralische Kalknoten und eine kräftige Würze, die in einem wahrlich druckvollen Abgang münden – hier in der festlichen 1,5-Liter-Magnum.


Pfalz / Schwarzer Herrgott

Das Weingut Schwedhelm ist im Zellertal in der Nordpfalz beheimatet. Der Schwarzer Herrgott ist die bekannteste und eine der ältesten Lagen des Zellertals. Das Zellertal hat die höchsten Berge der Pfalz; die Reben tun sich an der Oberfläche schwer und suchen sich den Weg tief in die Erde, wo sie auf Tonmergel- und Kalkschichten stoßen.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Riesling. Durch eine lange Feinhefelagerung und die Selektion der besten Trauben besitzt dieser Riesling ein sehr langes Lagerpotenzial und entwickelt sein volles Potenzial erst nach mehreren Jahren. In der 1,5-Liter-Magnum, die eine besonders harmonische Reifung begünstigt. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Grüngelb. In der Nase herrliche Weißfrüchte und mineralische Kalknoten. Am Gaumen mineralisch und kräftig gewürzt, mit klarer Frucht, feiner Struktur und einem druckvollen, langen Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – als gehobener Speisebegleiter; die Magnum ist ideal für besondere Anlässe.

Passt zu: edlem Fisch, Meeresfrüchten, hellem Fleisch, Spargel und gereiftem Käse.


Lage: Pfalz, Zellertal, Schwarzer Herrgott (Deutschland); Weingut Schwedhelm
Klassifikation: Lagenwein – 100 % Riesling, trocken
Ausbau: lange Feinhefelagerung, Traubenselektion; Tonmergel und Kalk; langes Lagerpotenzial
Gebinde: Magnum, 1,5 Liter
Jahrgang: 2021

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Spanien

Traslascuestas Tempranillo roble

Wein · Rotwein · Ribera del Duero · Spanien

Traslascuestas Tempranillo Roble ist ein junger Ribera del Duero mit erstaunlicher Tiefe und Eleganz. Die Trauben stammen von mindestens 20 Jahre alten Reben rund um Roa de Duero auf 800 Metern Höhe, wo große Tag-Nacht-Temperaturunterschiede für eine langsame, ausgewogene Reifung sorgen.


Ribera del Duero / Roa de Duero

Das Gut Traslascuestas liegt in der DO Ribera del Duero. Die handverlesenen, ertragsarmen Parzellen rund um Roa de Duero auf 800 Metern Höhe liefern konzentrierte Trauben von mindestens 20 Jahre alten Reben; die großen Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht sorgen für Frische und Balance.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Tempranillo. Nach sanfter Entrappung folgt eine kurze Kaltmazeration bei 8 °C, um die aromatische Frucht zu bewahren. Die Gärung verläuft mit autochthonen Hefen, gefolgt von der malolaktischen Gärung auf der Feinhefe. Der Wein reift vier Monate in französischer (60 %) und amerikanischer (40 %) Eiche und ruht anschließend mindestens fünf Monate in der Flasche. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Intensives Kirschrot mit violettem Saum. In der Nase schwarze und rote Früchte – Johannisbeere, Blaubeere, Himbeere –, begleitet von feinen milchigen und würzigen Noten wie Pfeffer sowie Anklängen von Balsamico und Schokolade. Am Gaumen saftig und rund, mit feiner Säure, süßlichen Tanninen und einem langen Nachhall nach Kaffee und Toast.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren – ein saftiger, vielseitiger Speisebegleiter.

Passt zu: gegrilltem und geschmortem Fleisch, Lamm, Tapas, Pasta und mittelreifem Käse.


Lage: DO Ribera del Duero, Roa de Duero (~800 m, Spanien); Traslascuestas
Klassifikation: DO Ribera del Duero Roble – 100 % Tempranillo (alte Reben), trocken
Ausbau: Spontangärung, 4 Monate franz./amerik. Eiche (60/40), mind. 5 Monate Flaschenreife

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Spirituosen

Marquis de Saint-Loup Calvados Selection

Calvados · Normandie · Apfelbrand · Selection

Marquis de Saint-Loup Calvados Selection ist ein normannischer Apfelbrand aus dem Hause Marquis de Saint-Loup, das seit Generationen Cidre und Calvados erzeugt. Für diese Abfüllung werden ausgesuchte Apfelsorten verwendet und der Brand zwei bis drei Jahre in sehr alten Holzfässern gereift. Das verleiht ihm sein typisches Aroma. Im Glas ein weicher Calvados mit feinen Apfel- und Birnenaromen.


Normandie

Calvados ist der klassische Apfelbrand der Normandie und eine geschützte Herkunftsbezeichnung. Apfelgärten und das maritime, milde Klima prägen die Region. Die Früchte für diesen Calvados werden reif gelesen und sorgfältig ausgewählt.

Herstellung und Reifung

Der Cidre aus ausgesuchten Apfelsorten wird zunächst vergoren und anschließend zweifach destilliert. Danach reift der Calvados zwei bis drei Jahre in sehr alten Eichenfässern, häufig ehemaligen Port- und Sherryfässern, die für ein rundes, harmonisches Aroma sorgen.

Im Glas

Goldgelb. In der Nase feine Apfel- und Birnenaromen. Am Gaumen weich und rund, mit klarer Fruchtigkeit und dezenter Fasswürze. Der Abgang ist sanft und unkompliziert.

Zum Genuss

Pur als Digestif genießen, ebenso als Basis für Cocktails oder klassisch als „trou normand". Auch zum Verfeinern von Gerichten mit Schwein, Geflügel oder Wild geeignet.

Passt außerdem zu reifem Käse und Apfeldesserts.


Herkunft: Normandie (Frankreich)
Art: Calvados AOC, Selection
Reifung: 2–3 Jahre in alten Eichenfässern

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Feinkost

Giuliano Tartufi Creme aus Trüffel und Oliven

Feinkost · Trüffelcreme · Italien

Giuliano Tartufi Creme aus Trüffel und Oliven (Crema di Olive e Tartufo) verbindet schwarze Oliven und Sommertrüffel mit Champignons, Kapern und Sardellen zu einer würzigen, streichfähigen Creme – in Sekunden zubereitet und vielseitig einsetzbar.


Herkunft

Giuliano Tartufi ist ein italienischer Trüffelspezialist mit Sitz in Pietralunga (Umbrien), einer Region mit langer Trüffeltradition. Das Familienunternehmen verarbeitet frische Trüffel zu Saucen, Cremes und Spezialitäten.

Zutaten

Champignons (Agaricus bisporus), natives Olivenöl extra, schwarze Oliven (18,5 %), Sonnenblumenöl, Sommertrüffel (3 %, Tuber aestivum Vitt.), Sardellenpaste, Kapern, Salz, Aroma.

Allergene: enthält Sardellen (Fisch).

Geschmack

Würzig und herzhaft: Die kräftige Note der schwarzen Oliven, die salzige Tiefe von Kapern und Sardelle und das erdige Aroma des Sommertrüffels ergeben eine ausgewogene, mediterrane Creme.

In der Küche

Gebrauchsfertig: etwa 15–20 g pro Person. Kalt auf geröstetem Brot, Crostini oder Bruschetta – oder kurz in der Pfanne erwärmt als Sauce zu Pasta, Risotto und Polenta. Nach dem Öffnen im Kühlschrank (+2 bis +4 °C) lagern und innerhalb von 7 Tagen verbrauchen.

Passt zu: Pasta, Risotto, Polenta, Bruschetta, gegrilltem Fleisch und Gemüse, Omelett und Pizza.


Hersteller: Giuliano Tartufi (Pietralunga, Umbrien)
Produkt: Trüffelcreme mit Oliven (Crema di Olive e Tartufo)
Sorte: Schwarze Oliven und Sommertrüffel (Tuber aestivum)
Herkunft: Italien (Umbrien)
Allergene: Sardellen (Fisch)
Mindesthaltbarkeit (MHD) 04.12.2028

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Michel Sarrazin Bourgogne Pinot Noir Les Vielles Vignes 2024

Die Trauben stammen aus den Weinbergen der Lage Charnailles in Jambles, die auf klassischen Ton-Kalkstein-Böden (argilo-calcaires) der Côte Chalonnaise wachsen. Die über 50 Jahre alten Pinot Noir Reben liefern besonders konzentrierte und charaktervolle Trauben. Die Parzellen liegen am Rand des Waldes auf über 300 Metern Höhe über dem Meeresspiegel und profitieren von einem kühlen Mikroklima.

Nach der Handlese werden die Trauben entrappt und mit natürlichen Hefen in offenen Holzgärbottichen vergoren. Der Ausbau erfolgt anschließend über rund zwölf Monate, überwiegend in gebrauchten Eichenfässern von François Frères, ergänzt durch einen kleinen Anteil im Tank. Die Abfüllung erfolgt ungeschönt und unfiltriert.

 

Im Glas zeigt der Wein ein mittleres Rubinrot. In der Nase verbinden sich feine Vanillenoten aus dem Holzfassausbau mit den klassischen Aromen von Kirschen und roten Beeren, die für Pinot Noir aus dieser Region typisch sind. Am Gaumen präsentiert sich der Wein elegant, saftig und fein strukturiert, mit einer knackigen Frische und einem harmonischen, langen Nachhall.

 

Ein klassischer, leichtfüßiger Pinot Noir, der sowohl jung mit seiner Frucht punktet als auch mit einigen Jahren Flaschenreife zusätzliche Tiefe und Komplexität entwickelt. Leicht gekühlt genießen!

 

 

Burgund Jahrgang 2024

 

Das Weinjahr 2024 im Burgund war ein Jahr der Geduld. Schon der Winter zeigte sich ungewöhnlich mild und zugleich ausgesprochen niederschlagsreich. Die Böden waren lange gesättigt, und die Reben starteten sehr früh in die Vegetationsphase. Ein verfrühter Austrieb brachte den Winzern zunächst Hoffnung auf einen zeitigen und harmonischen Verlauf, doch die Natur wählte 2024 leider einen komplett anderen Rhythmus.

Im Frühjahr wechselten sich feuchte Phasen mit kühlen Abschnitten ab. Wiederholte Regenfälle bestimmten immer wieder das Bild, begleitet von vereinzelten Frostnächten und regional auftretenden Hagelschauern. Die Weinberge verlangten in dieser Zeit ein hohes Maß an Aufmerksamkeit. Rebkrankheiten fanden in der feuchten Witterung ideale Bedingungen, sodass die Pflege der Reben viel Einsatz und Beharrlichkeit erforderte. Der Arbeitsaufwand war überdurchschnittlich, und die Ertragserwartungen sanken Schritt für Schritt.

 

Während der Blüte zeigte sich, wie sensibel die Rebe auf das Klima reagiert. Nicht jede Blüte entwickelte sich vollständig, und die Trauben wuchsen uneinheitlich heran. Der Sommer brachte schließlich stabilere, trockenere Tage. Wärme und Licht ermöglichten eine allmähliche Reife, auch wenn sie sich langsamer vollzog als in vielen der vergangenen Jahre. Gegen Ende August und zu Beginn des Septembers kehrte der Regen noch einmal lautstark zurück, bevor sich zur Lese hin eine freundlichere Wetterphase einstellte.

Die Ernte begann später als in den letzten, oftmals sehr warmen Jahrgängen. Eine sorgfältige Selektion war entscheidend, um nur vollreifes und gesundes Lesegut zu verarbeiten. Die Erntemengen waren im Vergleich zu normalen Jahrgängen teils um bis zu 60 % reduziert, und je nach Region im Burgund mussten die Winzer auch mit Totalausfällen kämpfen. Die Mostgewichte bewegten sich eher im gemäßigten Bereich, sodass balancierte Alkoholgehalte und insgesamt leichtere Weine gekeltert wurden.

Die Weine des Jahres 2024 zeigen sich in einem klassischen Ausdruck. Die Weißweine wirken klar, fein strukturiert und von pikanter Frische. Sie besitzen eine präzise Linienführung und eine kühle Eleganz, die ihre Herkunft deutlich erkennen lässt. Die Rotweine präsentieren eine saftige Frucht, eine transparente Farbe und eine geschmeidige Tanninstruktur. Sie verbinden Spannung mit Zugänglichkeit und sind deutlich leichter und eleganter als die Vorjahrgänge.

 

Der Jahrgang 2024 ist ein Jahr des Winzers. Die intensive Weinbergsarbeit, das richtige Gespür für die Gegebenheiten und ein sensibles Händchen für den richtigen Moment haben wieder einmal den Unterschied zwischen guten und herausragenden Weinen gezeigt.

Mehr erfahren ...