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29. Mai 2016

Weinminister (Satire)

Weinflaschen Verschleierungspflicht

Weinflaschen Verschleierungspflicht Nach einer der längsten und spektakulärsten Nachtsitzungen im Europäischen Parlament in Brüssel hat sich die Opposition mit ihrem Gesetzesantrag für eine Verschleierungspflicht für

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Schaumweine

Pertois-Lebrun Champagne L´extravertie Grand Cru Extra Brut

Die Pertois-Lebrun L’Extravertie Extra Brut ist die Visitenkarte des Hauses: Chardonnay aus sieben Dörfern zwischen Chouilly und Oger. Gepresst wird nur der beste, erste Saft, teils im Eichenfass ausgebaut, ungeschönt und ungefiltert. Ein Blanc de Blancs, der sofort Freude macht.

Im Glas

Heller Goldton, feine Perlen. Zuerst frisches Gebäck, danach grüner Apfel, Grapefruit und Kreide. Im Mund saftig und cremig zugleich, die zitronige Säure gibt Zug. Eine kalkige Mineralität trägt bis ins weiche, präzise Finale.

Mach was draus

Austern, Garnelen, ein Tatar vom Wolfsbarsch, hauchdünn geschnittener Rohschinken oder ein junger Mimolette. Er ist der ideale Champagner für den Aperitif mit Freunden und für den Anfang eines Menüs. Auch zum Brunch am Sonntag eine schöne Wahl. Servier ihn bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„L’Extravertie mache ich auf, wenn ich zeigen will, wie gut Chardonnay von der Kreide sein kann. Er überzeugt jeden.“

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Kurz gefragt

Woher kommen die Trauben? Aus fünf Grand-Cru-Dörfern – Oger, Cramant, Le Mesnil, Oiry, Chouilly – und den Premiers Crus Villeneuve und Cuis.

Wie ist er aufgebaut? Die aktuelle Füllung basiert auf 2021, ergänzt um rund 14 % Reserve aus 2020. In der Flasche bleibt er danach gut zweieinhalb Jahre mit der Hefe in Kontakt.

100 % Chardonnay · 5 Grand Crus, 2 Premiers Crus der Côte des Blancs · Erstpressung (Cuvée) · kühl vergoren, voller biologischer Säureabbau · 10 Monate Feinhefe in Stahl und Eichenfass · ungeschönt, unfiltriert · Basis 2021, ca. 14 % Reserve 2020 · 2,5 Jahre und mehr Hefelager · Extra Brut, 3,5 g/l Restzucker · Champagne Pertois-Lebrun, Cramant · Stand: Oktober 2026

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Feinkost

Caffarel Crema Gianduia

Feinkost · Haselnusscreme · Piemont

Caffarel Crema Gianduia ist eine zart schmelzende, nussige Gianduia-Haselnusscreme mit Piemonteser Haselnüssen. Das Turiner Traditionshaus Caffarel gilt als Erfinder der Gianduia. Fein, cremig und intensiv im Haselnussaroma. Perfekt als Brotaufstrich zum Frühstück.


Herkunft

Caffarel ist ein Traditionshaus aus Turin im Piemont und gilt als Wegbereiter der Gianduia – der klassischen Verbindung aus Haselnuss und Schokolade. Die Creme nutzt Piemonteser Haselnüsse, bekannt für ihr feines, intensives Aroma.

Anbau und Verarbeitung

Grundlage sind Piemonteser Haselnüsse, die zu einer zart schmelzenden Gianduia-Creme verarbeitet werden. Das Ergebnis ist eine feine, cremige Textur mit intensivem Nussgeschmack.

Geschmack

Cremig und zart schmelzend, mit intensivem Haselnussaroma und feiner Schokoladennote. Nussig, vollmundig und fein süß.

Am Tisch

Als Brotaufstrich zum Frühstück, auf Gebäck oder zum Verfeinern von Desserts.

Klassische Begleitung: frisches Brot, Croissants, Pfannkuchen, Eis und Obst.


Hersteller: Caffarel (Turin, Italien)
Produkt: Crema Gianduia (Haselnusscreme)
Sorte: Gianduia mit Piemonteser Haselnüssen
Herkunft: Piemont (Italien)
Verarbeitung: zart schmelzende Nusscreme
Mindesthaltbarkeit (MHD): 31.12.2026

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Rebsorten

Van Volxem Wiltinger Gottesfuß Alte Reben Riesling Grosses Gewächs 2018

Weißwein · Wiltinger Gottesfuß (Saar) · Riesling

Riesling Wiltinger Gottesfuß Wiltingen · Saar Van Volxem roter & grauer Devonschiefer extrem steil · wurzelecht über 120 Jahre alte Reben Großes Gewächs · trocken · 2018

Der Van Volxem Wiltinger Gottesfuß Alte Reben Riesling Großes Gewächs 2018 stammt von einer der steilsten und renommiertesten Lagen der Saar – von über 120 Jahre alten, wurzelechten Reben. Ein positiver Extremfall: ein vielschichtiger, würzig-salziger Riesling, dessen Bodenmineralität sich mit jedem Schluck in flüssiger Form erkunden lässt.


Wiltinger Gottesfuß – ein Terroir der Extreme

Van Volxem in Wiltingen an der Saar wurde im Jahr 2000 von Roman Niewodniczanski übernommen, der zahlreiche in Vergessenheit geratene Spitzenlagen der Saar wiederbelebte – darunter den Wiltinger Gottesfuß. Dieser spektakuläre Weinberg zwischen Wiltingen und Kanzem liegt unmittelbar an der Saar: ein einem Amphitheater gleichender, extrem steiler Prachthang in südöstlicher Ausrichtung, gesegnet von der warmen Thermik des Flusses an seinem Fuß.

Über 120 Jahre alt sind die wurzelechten Riesling-Reben, die auf diesem extrem steilen Wingert ihre Heimat gefunden und gottlob auch bewahrt haben. Sie wurzeln in skelettreichen, eisenhaltigen roten und grauen Devonschiefer-Verwitterungsböden. Die extreme Pflanzdichte von über 11.000 Stöcken pro Hektar setzt die Reben starker Konkurrenz aus und zwingt sie, ihre Wurzeln tief in den Schiefer zu versenken – die Grundlage für die sagenhafte Mineralität und Komplexität dieses Weins.

Jahrgang 2018 – Saar

2018 war an der Saar ein warmer, sonnenreicher Jahrgang, der besonders reife, vollmundige Weine mit großzügiger Frucht hervorbrachte. Auf dem kargen, eisenhaltigen Schiefer des Gottesfuß ergibt das einen besonders kraftvollen, vielschichtigen Riesling, dessen reife Statur von der salzig-mineralischen Tiefe und der präzisen Säure der Lage getragen wird.

Ausbau

Trockenes Riesling Großes Gewächs aus dem Wiltinger Gottesfuß, Jahrgang 2018; 100 % Riesling von über 120 Jahre alten, wurzelechten Reben.

Aus spät gelesenen, geschmacksintensiven Minitrauben entsteht ein Wein von großer Konzentration. Wie alle Van-Volxem-Weine wird auch der Gottesfuß spontan mit den eigenen Hefen vergoren und über eine lange Reifezeit im großen Holzfass ausgebaut – handwerklich und ohne Schönung. Diese reduktive, hefebetonte Reife verleiht dem Wein Tiefe, Schmelz und eine bemerkenswerte Haltbarkeit.

Im Glas

Man kann diesen Wein eigentlich gar nicht in Worte kleiden, da er ein positiver Extremfall ist. Die Mineralität des Bodens ist mit jedem Schluck in flüssiger Form zu erkunden. Das Würzige und auch sehr Salzige verbindet sich wie bei einer Kettenreaktion mit Aromen von Aprikosen und Weinbergspfirsichen. Hier stellt sich nicht der eleganteste, aber sicherlich einer der vielschichtigsten Rieslinge vor. Kein Hundertmeterläufer, sondern ein Triathlet.

Würzig und sehr salzig, wie eine Kettenreaktion verwoben mit Aprikose und Weinbergspfirsich – kein Hundertmeterläufer, sondern ein Triathlet.

In diesem Trinkstadium unbedingt dekantieren! Ein großer Riesling mit jahrzehntelangem Reifepotenzial. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Forelle und edlem Fisch, zu Meeresfrüchten und Krustentieren, zu Kalbsfilet mit Steinpilzen, Geflügel sowie zu Risotto und Vitello tonnato.


Lage: Wiltinger Gottesfuß, Wiltingen an der Saar (Mosel); amphitheatralische, extrem steile Steillage in Südostausrichtung; skelettreicher, eisenhaltiger roter und grauer Devonschiefer; über 120 Jahre alte, wurzelechte Reben; VDP.GROSSE LAGE
Klassifikation: VDP.GROSSES GEWÄCHS (trocken); 100 % Riesling; „Alte Reben"
Ausbau: späte Handlese, Spontangärung mit eigenen Hefen, lange Reife im großen Holzfass, handwerklich und ohne Schönung

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Rebsorten

Josef Dockner Zweigelt vom Löss

Wein · Rotwein · Niederösterreich · Österreich

Josef Dockner Zweigelt vom Löss ist ein typischer Zweigelt aus Niederösterreich, Österreichs größtem Weinbaugebiet. In der Nase duftig, mit schöner Primärfrucht nach Sauerkirschen und Zwetschgen. Am Gaumen elegant, fruchtig und würzig.


Niederösterreich / Kremstal

Der Winzerhof Familie Dockner liegt in Theiß im Kremstal (Niederösterreich). Namensgebend und stilprägend sind die Lössböden: Sie speichern Wärme und bringen fruchtbetonte, samtige Rotweine hervor. Zweigelt ist die meistangebaute rote Rebsorte Österreichs – eine Kreuzung aus Blaufränkisch und St. Laurent.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Zweigelt von Lössböden. Der Ausbau erfolgt fruchtbetont im Edelstahltank, um die klare Primärfrucht und die Eleganz des Weins zu bewahren. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles bis mittleres Rubinrot. In der Nase duftige Primärfrucht nach Sauerkirsche und Zwetschge, dazu ein Hauch Würze. Am Gaumen elegant, saftig und fruchtig-würzig, mit weichen Tanninen und unkompliziertem, sauberem Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren – ein vielseitiger, unkomplizierter Essensbegleiter.

Passt zu: Schweinsbraten, Geflügel, Pasta, Brettljause und mittelreifem Käse.


Lage: Niederösterreich (Kremstal, Theiß); Winzerhof Familie Dockner
Klassifikation: Niederösterreich – 100 % Zweigelt (Lössböden), trocken
Ausbau: Edelstahltank (fruchtbewahrend)

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Länder/Regionen

Ghislaine Barthod Chambolle Musigny 2023

Rotwein · Chambolle-Musigny · Pinot Noir

Pinot Noir Chambolle-Musigny AOC Côte de Nuits Kreide-/Tonböden 2023

Der Chambolle-Musigny 2023 der Domaine Ghislaine Barthod ist ein klassischer, reinsortiger Pinot Noir von einer der gesuchten Adressen der Gemeinde. Reife Himbeere, saftige Pflaume, getrocknete Rosenblätter und feine Würze treffen auf eine samtige Textur, beispielhafte Frische und pudrig-feine Tannine.


Chambolle-Musigny – Inbegriff von Eleganz und Finesse

Chambolle-Musigny im Herzen der Côte de Nuits ist seit 1936 als AOC ausgezeichnet. Auf rund 150 Hektar mit Kreide- und Tonböden entstehen Weine, die als Inbegriff von Eleganz und Finesse gelten. Die Gemeinde beherbergt 24 Premier Crus sowie die Grand Crus Bonnes-Mares und Musigny; der Ertrag der Rotweine ist auf 40 Hektoliter pro Hektar begrenzt.

Die Domaine Ghislaine Barthod zählt zu den gesuchten Erzeugern von Chambolle-Musigny und prägt den duftig-feinen Stil der Gemeinde.

Jahrgang 2023 – Côte de Nuits

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein, der Sommer verlief überwiegend gut.

Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück. Für die roten Burgunder steht 2023 für Tiefe, Farbe und Eleganz – klare Frucht, feine Würze und geschliffene Tannine bei großzügiger Erntemenge.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – mit zurückhaltendem Holzeinsatz, ganz auf Finesse und Lagenausdruck ausgerichtet.

Im Glas

In der Nase ein verführerisches Bouquet aus reifen Himbeeren, saftigen Pflaumen, getrockneten Rosenblättern und feinen Gewürznoten. Am Gaumen mittel- bis vollmundig, mit samtiger Textur, klarer Frische und einem Hauch fleischiger Fülle. Die pudrig-feinen Tannine geben Struktur, ohne zu dominieren, und führen in ein langes, würziges Finale.

Himbeere, Pflaume und getrocknete Rosenblätter über samtiger Textur und pudrig-feinem Tannin – ein klassischer Chambolle voller Klarheit.

Schon jung zugänglich, mit sehr großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 15–16 °C servieren.

Am Tisch

Geflügel und Federwild, Kalb, Gerichte mit Pilzen, dazu mittelreifer Weichkäse. Ein eleganter Begleiter ohne Schwere.


Lage: Chambolle-Musigny (Côte de Nuits); Kreide-/Tonböden
Klassifikation: Chambolle-Musigny AOC
Ausbau: Pinot Noir; Holzfassausbau, zurückhaltender Holzeinsatz

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Rebsorten

Tschida Angerhof Eiswein Gelber Muskateller 0,375 Liter

Weißwein · Neusiedlersee · Gelber Muskateller Eiswein

100 % Gelber Muskateller Eiswein Illmitz · Seewinkel Sand · Salzlacken edelsüß 2020 0,375 l

Der Tschida Angerhof Eiswein Gelber Muskateller 2020 ist ein edelsüßer Wein aus Illmitz im Seewinkel, gewonnen aus am Stock gefrorenen Trauben. Sortentypisch und klar gezeichnet, mit intensiver Muskatnote, getragen von der salzigen Ader und der Säure, die die Weine von Hans und Lisa Tschida auszeichnen. Gefüllt in der 0,375-Liter-Flasche.


Illmitz im Seewinkel – Sand, Salzlacken und Nebel

Illmitz liegt im Seewinkel am Ostufer des Neusiedler Sees, mitten im Nationalpark Neusiedler See – Seewinkel. Die Landschaft ist flach, durchzogen von kleinen, flachen Salzlacken, und gehört zu den wärmsten Weinbauzonen Österreichs. Die Böden sind überwiegend sandig, stellenweise salzhaltig – daher die salzig-mineralische Ader, die man in den Weinen der Gegend wiederfindet.

Für Süßwein ist das Zusammenspiel von Wasser und Wärme entscheidend. See und Lacken sorgen im Herbst für Morgennebel, die Sonne trocknet die Trauben am Nachmittag ab. Diese Wechsel begünstigen Edelfäule – für Eiswein dagegen braucht es das Gegenteil: gesunde Trauben, die bis in den Winter hängen bleiben und erst bei strengem Frost gelesen werden.

Hans und Lisa Tschida führen den Angerhof in Illmitz. Der Großteil ihrer Produktion liegt im Prädikatsweinbereich; Hans Tschida wurde mehrfach als „Sweet Winemaker of the Year" ausgezeichnet. Der Gelbe Muskateller nimmt am Angerhof einen besonderen Platz ein – eine aromatische Sorte, deren Duft im konzentrierten Süßwein besonders deutlich hervortritt.

Jahrgang 2020 – Neusiedlersee

Eiswein hängt nicht nur am Sommer, sondern am Winter danach. Die Trauben des Jahrgangs 2020 mussten nach der regulären Lese gesund am Stock bleiben – über Wochen, manchmal Monate –, ohne zu faulen, von Vögeln gefressen oder vom Wind abgeschlagen zu werden. Erst wenn strenger Frost die Beeren durchfriert, darf gelesen werden.

Genau darin liegt das Risiko. Bleibt der Frost aus, ist die Ernte für den Eiswein verloren. In den vergangenen Jahren wurde das im Burgenland immer häufiger der Fall; Eisweine sind dadurch seltener geworden. Dass der Angerhof aus dem Jahrgang 2020 einen Eiswein füllen konnte, setzt eine gesunde Traube, Geduld und einen kalten Winter voraus.

Gefrorene Lese und reduktiver Ausbau

Reinsortiger Gelber Muskateller aus dem Jahrgang 2020, Prädikat Eiswein, edelsüß. Die Trauben werden ausschließlich gefroren gelesen und in gefrorenem Zustand gepresst. Das Wasser in den Beeren bleibt als Eis in der Presse zurück, abfließt nur der hochkonzentrierte, zuckerreiche Most – nach österreichischem Weingesetz mit mindestens 25 Grad Klosterneuburger Mostwaage. Die Ausbeute liegt bei nur rund einem Zehntel der üblichen Mostmenge.

Im Keller arbeitet Tschida eher reduktiv, also unter weitgehendem Luftabschluss, um den empfindlichen Muskateller-Duft zu erhalten. Die Zuckergrade bleiben bewusst maßvoll: Ziel ist Balance statt sirupartiger Schwere. Die 0,375-Liter-Flasche ist bei Eiswein das übliche Format – die Mengen sind klein, und ein Glas reicht bei dieser Konzentration weit.

Im Glas

Helles Goldgelb. In der Nase intensive Muskatnote, Trauben- und Holunderblüte, dazu helle Zitrusfrucht, Birne und ein floral-würziger Anklang. Am Gaumen dicht und konzentriert, mit reifer Süße – durch die straffe Säure und die salzige Prägung des Seewinkels aber nie schwer, sondern klar und frisch. Der Abgang ist lang, mit nachhallender Muskatwürze.

Gefrorene Trauben, reduktiver Ausbau, Sand und Salz: Süße, die von Säure und Salzigkeit in Form gehalten wird.

Gut gekühlt bei 6–8 °C servieren, in kleinen Gläsern. Jung wegen der Frische der Muskatfrucht besonders reizvoll, mit Reserve für viele Jahre.

Am Tisch

Als Solist nach dem Essen, zu Obstdesserts und Sorbets, zu Cremetorten sowie zu kräftigem Blauschimmelkäse. Die Muskatnote passt besonders zu Pfirsich, Aprikose und Holunder; ebenso zu Topfenstrudel und Marillenknödeln. Zu schokoladigen Desserts ist ein Muskateller-Eiswein die falsche Wahl.


Produzent Angerhof-Tschida, Hans und Lisa Tschida, Illmitz
Rebsorte 100 % Gelber Muskateller
Lage Illmitz, Seewinkel, Neusiedlersee (Österreich) · sandige, teils salzhaltige Böden · Nationalparkgebiet
Klassifikation Prädikatswein · Eiswein · edelsüß
Jahrgang 2020
Vinifikation Lese und Pressung in gefrorenem Zustand · reduktiver Ausbau · maßvolle Zuckergrade
Flaschengröße 0,375 l
Trinkempfehlung jetzt bis 2040

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Rebsorten

Willi Schäfer Graacher Domprobst Riesling Kabinett #3 2024

Weißwein · Graach (Mosel) · Riesling (Kabinett, fruchtsüß)

Riesling Graacher Domprobst Kabinett #3 · fruchtsüß Willi Schäfer VDP.Große Lage · Mittelmosel Blau- und Grauschiefer Steillage 45–75 % 2024

Der Willi Schäfer Graacher Domprobst Riesling Kabinett #3 2024 stammt aus einer der besten Riesling-Einzellagen Deutschlands. Ein verspielt-fruchtiger, fein ziselierter Kabinett mit klarer Frucht, straffer Struktur und typischer Schiefermineralität.


Graacher Domprobst – Steillage über der Mittelmosel

Das Weingut Willi Schäfer in Graach zählt zu den stillen Größen der Mittelmosel: kompromissloser Riesling von Schiefer aus drei herausragenden Lagen – Graacher Domprobst, Graacher Himmelreich und Wehlener Sonnenuhr.

Die VDP.Große Lage Domprobst liegt oberhalb von Graach und gehört zu den besten Riesling-Einzellagen Deutschlands. Die nach Südwest bis Süd-Südwest ausgerichteten Weinberge fallen mit 45 bis 75 % Neigung zur Mosel ab (110–260 m) und bestehen aus Blau- und Grauschiefer mit geringem Tonanteil – die Grundlage für Mineralität und gutes Wasserspeichervermögen. Ein besonderes Merkmal sind die teils noch erhaltenen wurzelechten Reben, die über 100 Jahre alt sein können und maßgeblich zur Komplexität beitragen. Schon der Trierer Domprobst sicherte sich im 18. Jahrhundert Anteile der Erträge.

Jahrgang 2024 – Graach (Mosel)

2024 war ein herausforderndes Jahr mit erfreulicher Bilanz: Nach warmem Winter und frühem Austrieb führten Frost Ende April und starker Hagel am 2. Mai zu teils erheblichen Schäden. Die langgezogene Blüte deutete auf niedrige Erträge und selektive Lese; ein trockener, warmer August stabilisierte die Reife. Die Lese begann am 23. September und erforderte mehrere Durchgänge. Das Ergebnis sind klassische, präzise Weine mit frischer Frucht, eleganter Säure und viel Energie.

Herstellung und Ausbau

Fruchtsüßer Riesling Kabinett (#3) aus der Graacher Domprobst, Jahrgang 2024; 100 % Riesling von Blau- und Grauschiefer.

Nach aufwändiger, selektiver Handlese in mehreren Durchgängen wird der Wein traditionell im Stil des Guts vinifiziert; die Gärung verlief reibungslos, die kühle Vergärung bewahrt die feine Restsüße und die lebendige Schiefersäure des Kabinetts.

Im Glas

Ein verspielt-fruchtiger, fein ziselierter Kabinett: klare Frucht nach Apfel und Zitrus, dazu weißer Pfirsich, florale Anklänge und eine feine, salzig-mineralische Schieferader. Am Gaumen leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, straffer Struktur und einer lebendigen, klaren Mosel-Säure, die in einen frischen, mineralischen Nachhall führt.

Klare Frucht nach Apfel und Zitrus über weißem Pfirsich, floralen Anklängen und feiner Schieferader – leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, straffer Struktur und lebendiger Mosel-Säure.

Ein verspielt-fruchtiger, langlebiger Mosel-Kabinett. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif, zu würziger asiatischer Küche und Currys, zu Fisch und Meeresfrüchten sowie zu mildem bis mittelkräftigem Käse.


Lage: Graacher Domprobst (VDP.Große Lage), Mittelmosel; Süd-West- bis Süd-Süd-West-Steillage, 45–75 % Neigung, 110–260 m; Blau- und Grauschiefer mit geringem Tonanteil; teils wurzelechte, über 100 Jahre alte Reben
Klassifikation: Riesling Kabinett, Mosel (fruchtsüß); 100 % Riesling
Ausbau: aufwändige selektive Handlese in mehreren Durchgängen, kühle Gärung, traditioneller Ausbau im Stil des Guts

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Rebsorten

Henri Bourgeois Sancerre La Princesse

Weißwein · Sancerre · Sauvignon Blanc · Loire

Henri Bourgeois Sancerre La Princesse ist ein Sauvignon Blanc aus der Appellation Sancerre an der Loire. Er stammt von den Ton- und Steinhügeln um das Dorf Chavignol, der Heimat des Hauses Henri Bourgeois. Im Glas Zitrusfrüchte, ein leichter Ton von Stachelbeere und Passionsfrucht.


Sancerre / Chavignol

Sancerre an der Loire ist eine der berühmtesten Sauvignon-Blanc-Appellationen der Welt. La Princesse stammt von den Ton- und Steinhügeln um das Dorf Chavignol, wo das Haus Henri Bourgeois beheimatet ist. Diese kalk- und tonreichen Böden verleihen dem Wein seine gut eingebundene Mineralität und Frische.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht aus Sauvignon Blanc. Der Ausbau stellt die klare Frucht und die mineralische, frische Prägung des Sancerre-Terroirs in den Vordergrund.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase Zitrusfrüchte, ein leichter Ton von Stachelbeeren und Passionsfrucht. Am Gaumen gut eingebundene Mineralität mit Frische und einem idealen Fruchttouch. Der Abgang ist klar und animierend.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 9–11 °C servieren, als Apéritif oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Ziegenkäse (Crottin de Chavignol), Fisch, Meeresfrüchte und Salate.


Lage: Chavignol, Sancerre, Loire (Frankreich); Ton/Stein
Klassifikation: Sancerre AOC – Blanc
Ausbau: Sauvignon Blanc, mineralisch-fruchtbetonter Ausbau

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