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8. Juni 2016

Restaurants

Ein Streifzug durch die Gemeinde

Ein Streifzug durch die Gemeinde Ein Streifzug durch die Gemeinde San Sebastians in Spanien, mit einem kleinen Ausrutscher nach Zarautz, bringen einmal wieder ein paar

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Feinkost

Terrine mit Hühnerleber und Cognac

Feinkost · Terrine / Charcuterie · Limousin · Frankreich

Le Patron Terrine mit Hühnerleber und Cognac ist eine fein abgestimmte französische Terrine aus dem Limousin. Zarte Hühnerleber, veredelt mit einem Hauch Cognac – klassische französische Charcuterie aus natürlichen Zutaten, ohne künstliche Zusätze.


Herkunft

Hergestellt vom Familienbetrieb Arnaud (seit 1950) in Aix-sur-Vienne im Limousin, einer Region mit großer Charcuterie-Tradition. Verarbeitet werden natürliche Zutaten ohne künstliche Zusätze.

Zutaten und Herstellung

Auf Basis von Hühnerleber, verfeinert mit einem Hauch Cognac. Handwerklich nach französischer Terrinen-Tradition zubereitet – fein in der Textur und klar im Geschmack, ohne künstliche Zusätze.

Geschmack

Zart und cremig, mit dem feinen, leicht herzhaften Aroma der Hühnerleber und der dezenten Würze des Cognac. Rund und ausgewogen – typisch französisch.

Zum Genießen

Auf geröstetem Baguette oder frischem Landbrot servieren, dazu Cornichons, Zwiebelkonfitüre oder etwas Senf. Als Vorspeise, Apéro-Häppchen oder Teil einer Charcuterie-Platte.

Passt zu: Baguette, Landbrot, Cornichons, Zwiebelkonfitüre und einem Glas Rotwein.


Hersteller: Familie Arnaud (seit 1950), Aix-sur-Vienne, Limousin (Frankreich)
Produkt: Terrine mit Hühnerleber und Cognac (Charcuterie)
Zutaten (Auszug): Hühnerleber, Cognac; natürliche Zutaten, ohne künstliche Zusätze
Mindesthaltbarkeit (MHD): 11/2030

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Rebsorten

Etienne Sauzet Puligny Montrachet Sous Le Puits 1er Cru 2022

Weißwein · Puligny-Montrachet Premier Cru · Chardonnay

100 % Chardonnay Sous le Puits · Premier Cru Puligny-Montrachet rund 400 m · Steillage Spontangärung im Eichenfass bis 18 Monate Ausbau 2022

Der Puligny-Montrachet Sous le Puits 1er Cru 2022 der Domaine Etienne Sauzet kommt aus einer der steilsten und höchsten Premier-Cru-Lagen von Puligny, auf rund 400 Metern. In einem der wärmsten Jahre der jüngeren Burgunder Geschichte liefert die Höhe genau das, was der Jahrgang sonst nicht hat: Kühle, Spannung und eine steinige Kontur.


Sous le Puits – Premier Cru an der Hangkante

Der Name Sous le Puits heißt „unter dem Brunnen". Die Lage umfasst 6,80 Hektar und liegt auf rund 400 Metern – so hoch, wie Puligny überhaupt Premier Crus hat, oberhalb von Blagny und nahe der Gemeindegrenze zu Saint-Aubin. Die Neigung ist stark, die Arbeit im Weinberg entsprechend mühsam.

Der Untergrund ist harter Kalkstein unter einer dünnen, steinigen Bodenschicht. Viel Feinerde gibt es nicht; die Reben müssen tief in die Klüfte wurzeln, um an Wasser zu kommen. Das begrenzt den Ertrag und gibt den Weinen eine feste, mineralische Struktur. Die exponierte Lage bringt Wind und kühle Nächte – die Trauben reifen langsamer als unten im Ort, die Säure bleibt länger erhalten.

Puligny-Montrachet zählt vier Grands Crus und 17 Premier Crus und gilt als Maßstab für weißen Burgunder. Die Domaine Etienne Sauzet, 1903 gegründet und im Ort ansässig, gehört zu seinen Referenzbetrieben.

Jahrgang 2022 – Côte de Beaune

2022 war im Burgund eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre seit Beginn der Aufzeichnungen. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb; die Aprilfröste richteten diesmal nur begrenzte Schäden an. Entscheidend wurde der Juni: Kräftige Regenfälle füllten die Wasserreserven, bevor Hitze und Trockenheit den Sommer bestimmten.

Die Lese begann früh, bei gesunden Trauben und großzügiger Menge – ein Aufatmen nach den kleinen Ernten der Vorjahre. Die Weißweine zeigen reife, konzentrierte Frucht und überraschend viel Frische; die Böden hatten dank des Junirens genug Wasser, um die Reben durch die Hitze zu bringen. In den hohen, kalkigen Lagen wie Sous le Puits blieb die Spannung am besten erhalten.

Spontan im Holz vergoren, lange auf der Hefe

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022. Vergoren wird mit den eigenen Hefen in Eichenfässern, bei geregelter Temperatur, damit die Gärung ruhig und vollständig verläuft.

Einschließlich der Zeit auf der Feinhefe dauert der Ausbau bis zu 18 Monate. In einem reichen Jahrgang hat diese lange Reife eine besondere Aufgabe: Die Hefe bindet die Fülle in eine feine Textur, das Holz rundet über den langsamen Sauerstoffkontakt ab – und die Säure aus der Höhe hält alles zusammen.

Im Glas

Kräftiges Hellgold. In der Nase reife Zitrusfrucht, gelber Pfirsich und weiße Blüten, darunter ein steiniger, leicht rauchiger Ton und Brioche aus dem Hefelager. Am Gaumen dicht und konzentriert, mit fester Struktur und einer klaren Säure, die dem warmen Jahrgang Richtung gibt. Der Abgang ist lang und salzig.

Ein heißes Jahr, eine kühle Lage: Sous le Puits bringt 2022 die Frische zurück, die weiter unten am Hang fehlt.

Bei 11–13 °C servieren, in einem großen Glas. Jung schon zugänglich, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre.

Am Tisch

Fisch und Krustentiere, Geflügel in heller Sauce, Kalbsbries, dazu reifer Weichkäse. Die Konzentration des Jahrgangs trägt auch Gehaltvolles: Hummer, Steinbutt in Beurre blanc, Bresse-Poularde mit Morcheln, gereifter Comté.


Produzent Domaine Etienne Sauzet, Puligny-Montrachet
Rebsorte 100 % Chardonnay
Lage Sous le Puits, Puligny-Montrachet, Côte de Beaune · rund 400 m · Steillage · dünne Auflage über Kalkstein · 6,80 ha gesamt
Klassifikation Puligny-Montrachet Premier Cru
Jahrgang 2022
Vinifikation Spontangärung im Eichenfass · temperaturgeregelt
Ausbau bis zu 18 Monate einschließlich Feinhefelager
Trinkempfehlung jetzt bis 2034

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Rebsorten

Huber Malterdinger Chardonnay 2022

Huber Malterdinger Chardonnay 2021.

 

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Weine

Baum-Barth Max Grau

Weißwein · Rheinhessen · Grauburgunder

Grauburgunder Max Grau Baum-Barth Rheinhessen trocken fruchtig & cremig Apfel · Birne 2025

Der Baum-Barth Max Grau 2025 aus Rheinhessen ist die pure Definition eines Grauburgunders, der in geselliger Runde brilliert. Hier verschmelzen Frucht, Cremigkeit und Frische zu einem harmonischen Gesamtkunstwerk.


Max Grau – Grauburgunder aus Rheinhessen

Das Weingut Baum-Barth in Rheinhessen wird von den Brüdern Thomas und Christoph Baum-Barth geführt. Mit dem Max Grau heben sie den Grauburgunder auf ein neues Niveau – ein Wein, der Anspruch und Trinkfreude perfekt vereint.

Der Grauburgunder wächst in den rheinhessischen Lagen des Guts und wird trocken ausgebaut, ganz auf die Balance aus Frucht, Cremigkeit und Frische ausgerichtet.

Jahrgang 2025 – Rheinhessen

Der Jahrgang 2025 zeigt den Grauburgunder mit reifer, klarer Frucht und lebendiger Säure. Frucht und Frische stehen im Gleichgewicht – ein ausgewogener, cremig-weicher Wein mit Trinkfluss.

Ausbau

Trockener Grauburgunder aus Rheinhessen, Jahrgang 2025; 100 % Grauburgunder.

Der Wein wird herkunftsbetont und schonend ausgebaut, ganz auf die Bewahrung von saftiger Frucht, cremiger Textur und frischer Säure ausgerichtet.

Im Glas

Der Wein duftet verführerisch nach saftigem Apfel, begleitet von einem dezenten Hauch von Birne. Am Gaumen zeigt er sich wunderbar ausgewogen mit einem cremig-weichen Mundgefühl. Ein Grauburgunder, der Anspruch und Trinkfreude perfekt vereint.

Saftiger Apfel mit einem dezenten Hauch Birne, am Gaumen wunderbar ausgewogen mit cremig-weichem Mundgefühl – Anspruch und Trinkfreude perfekt vereint.

Ideal für gesellige Abende, zur leichten Küche oder solo. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zur leichten Küche, zu Fisch und Geflügel, zu Gemüse- und Pastagerichten sowie als geselliger Begleiter solo.


Herkunft: Rheinhessen; Weingut Baum-Barth
Klassifikation: Grauburgunder, Rheinhessen (trocken); 100 % Grauburgunder
Ausbau: herkunftsbetonter, schonender Ausbau

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Weine

Maxim Crotet Mâcon Peronne 2025

Weißwein · Mâconnais · Mâcon-Péronne

Chardonnay Mâcon-Péronne 2025 Mâconnais Kein Traktorzugang Ein Jahr Barrique auf der Feinhefe Bâtonnage

Der Mâcon-Péronne 2025 von Maxime Crotet ist ein reinsortiger Chardonnay aus dem zentralen Mâconnais, gewonnen aus einer Parzelle, die so schmal geschnitten ist, dass kein Traktor hineinfährt. Crotet arbeitet seit 2021 als Négociant-Vinificateur in Beaune, nach acht Jahren bei Frédéric Cossard in Saint-Romain. Von seinen Bourgogne-Blanc-Cuvées unterscheidet sich dieser Wein vor allem im Ausbau: ein volles Jahr im Barrique auf der Feinhefe, mit regelmäßigem Bâtonnage.


Mâcon-Péronne – Jurakalk im Tal des Bicheron

Die Appellation Mâcon-Péronne besteht seit dem 31. Juli 1937 und umfasst drei Gemeinden im zentralen Mâconnais: Péronne, Saint-Maurice-de-Satonnay und Clessé, alle im Tal des Bicheron gelegen. Sie ist klar weißweingeprägt: Auf 104 Hektar Chardonnay kommen ganze 1,4 Hektar Gamay für Rot und Rosé – rund 738.000 Flaschen im Jahresschnitt, fast ausschließlich weiß.

Geologisch ist das Gebiet uneinheitlich, und genau darin liegt sein Reiz. Die Formationen reichen von pliozänem Ton und Konglomerat bis zu kiesigen Mergelkalken des unteren Jura, deren Alter bei rund 200 Millionen Jahren liegt. Die Hänge sind nicht auf eine Himmelsrichtung festgelegt, sondern öffnen sich nach Süden, Norden, Osten und Westen – anders als an der Côte d'Or, wo der Hang als durchgehende Ostflanke verläuft.

Der Bodenwechsel schlägt sich direkt im Glas nieder: Auf kalkdominierten Parzellen fällt die Frucht reifer und runder aus, auf feuersteinhaltigen Böden dagegen floraler und straffer, mit Noten von Anis, Buchsbaum und trockener Macchia. Für einen Erzeuger, der nach Parzellen sucht statt nach Etiketten, ist das Mâconnais deshalb interessanter als sein Ruf als Zulieferregion vermuten lässt.

Jahrgang 2025 – Mâconnais

Der Mâconnais liest im Burgund traditionell zuerst, und 2025 fiel dieser Start noch früher aus als ohnehin üblich. Auf einen milden Winter folgten ein warmer Frühling und ein trockener, sonniger Sommer; der Vegetationszyklus lief durchgehend vor dem Kalender, die Lese begann in weiten Teilen Frankreichs zwei bis drei Wochen vor den gewohnten Terminen. Eine Hitzewelle Mitte August zog die Reife noch einmal an.

Prägend war der Trockenstress der Sommermonate: Die Beeren blieben klein, der Reifeverlauf innerhalb einzelner Parzellen fiel ungleichmäßig aus, was vielerorts zu gestaffelter Lese in mehreren Durchgängen zwang. Für die Erträge bedeutete das im Burgund insgesamt eine deutliche Erholung gegenüber dem sehr kleinen Jahrgang 2024, regional allerdings mit erheblichen Schwankungen und lokalen Hagelschäden im Frühjahr. Qualitativ zeigt der Chardonnay 2025 gut kalibrierte Reifegrade bei erhaltener Säure – mineralische Spannung statt Fülle, ein Profil, das eher auf Struktur als auf Opulenz hinausläuft.

Assemblage und Ausbau

100 Prozent Chardonnay, Jahrgang 2025. Die Trauben stammen von einer besonders schmalen Parzelle ohne Traktorzugang – vom Rebschnitt über die Laubarbeit bis zur Lese läuft dort jeder Arbeitsgang von Hand. Solche Parzellen sind der Grund, warum Crotets Modell als Négociant funktioniert: Er kauft Trauben von Winzern, deren Arbeitsweise er kennt, und bekommt dadurch Zugriff auf Flächen, die er als Quereinsteiger ohne Familienbesitz nie hätte erwerben können.

Der Ausbau unterscheidet diesen Wein von den Bourgogne-Blanc-Cuvées des Hauses: rund ein Jahr im Barrique auf der Feinhefe, begleitet von regelmäßigem Bâtonnage. Das Aufrühren der Feinhefe baut Textur und Cremigkeit auf, ohne dass Holzaroma dominiert – die Fässer sind nicht neu. Vergoren wird spontan mit den traubeneigenen Hefen, ohne Reinzuchthefe und ohne Enzyme; Schwefel kommt nur in minimaler Menge bei der Abfüllung dazu.

Im Glas

Helles Gelb mit goldenem Kern. In der Nase Zitrusfrucht und Steinobst – Pfirsich, Mirabelle –, dazu weiße Blüten und ein Hefeton aus dem langen Feinhefelager. Am Gaumen saftig und breiter angelegt als ein reiner Stahlausbau, die Cremigkeit kommt vom Bâtonnage, nicht vom Holz. Die Säure hält den Wein trotzdem geradlinig, das Holz bleibt eine Randnotiz. Der Abgang ist frisch und mittellang.

Die Parzelle ist so schmal, dass kein Traktor hineinpasst – jeder Arbeitsgang vom Schnitt bis zur Lese läuft von Hand.

Servieren bei 10 bis 12 °C. Der Wein ist jung zugänglich und über rund fünf Jahre auf seinem Niveau; das Feinhefelager gibt ihm mehr Reserve, als man einem Mâcon üblicherweise zutraut. Bei minimaler Schwefelung gehört er kühl und konstant gelagert.

Am Tisch

Zu Ziegenkäse – dem klassischen Partner der Region –, zu gegrilltem Hähnchen, zu Süßwasserfisch wie Zander und Forelle. Auch zu Kalbfleisch in heller Sauce, zu Pilzgerichten und zu Quiche. Ein Wein, der Alltagsgerichte trägt, ohne sie zu überfordern.


Produzent Maxime Crotet, Négociant-Vinificateur, Beaune
Rebsorte Chardonnay
Herkunft Mâcon-Péronne, zentrales Mâconnais
Klassifikation AOC Mâcon-Péronne, anerkannt 1937
Jahrgang 2025
Vinifikation Spontangärung mit traubeneigenen Hefen · Handlese · keine Reinzuchthefe
Ausbau Rund 12 Monate Barrique auf der Feinhefe · regelmäßiges Bâtonnage · kein neues Holz
Schwefelung Minimal bei der Abfüllung
Trinkempfehlung 2026–2031
Boden Kiesiger Mergelkalk des unteren Jura · pliozäner Ton und Konglomerat
Bewirtschaftung Reine Handarbeit, Parzelle ohne Traktorzugang

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Whisky

Ardbeg Anthology The Harpy‘s Tale’ 13 Jahre

Single Malt Whisky · Islay · Schottland

Single Malt Scotch Islay 13 Jahre Ex-Bourbon- & Sauternes-Fässer Anthology-Serie (Auftakt) rauchig & süß

Der Ardbeg Anthology The Harpy's Tale 13 Jahre ist der Auftakt der neuen Anthology-Serie der Islay-Destillerie Ardbeg. Erstmals reifte ein Teil dieses Single Malt 13 Jahre in französischen Sauternes-Süßweinfässern, der andere Teil ebenso lang in klassischen Ex-Bourbon-Fässern. So entsteht ein Wechselspiel aus kräftigem Islay-Rauch und reicher Süße. Name und Gestaltung greifen die Harpyie auf – ein Fabelwesen halb Mensch, halb Vogel aus der griechischen Mythologie –, das die zwei Seiten des Whiskys spiegelt.


Islay

Islay ist die südlichste Insel der Inneren Hebriden an der Westküste Schottlands und für ihre rauchigen, torfgeprägten Single Malts bekannt. Die Destillerie Ardbeg an der Südküste der Insel zählt zu den am stärksten getorften Brennereien Schottlands. Atlantische Lage, Torf und Meeresluft prägen den charakteristischen Stil aus kräftigem Rauch mit maritimer Note.

Assemblage und Ausbau

The Harpy's Tale vereint zwei jeweils 13 Jahre gereifte Komponenten: einen Teil aus französischen Sauternes-Fässern, der süße, fruchtige Noten beisteuert, und einen Teil aus Ex-Bourbon-Fässern, der den typischen Ardbeg-Rauch trägt. Für Ardbeg ist die Reifung in Sauternes-Fässern eine Premiere. Verantwortlich ist Dr. Bill Lumsden, Director of Whisky Creation, der das Reifeexperiment als bewusste Verbindung von Rauch und Süße beschreibt.

Im Glas

Bernsteinfarben im Glas. In der Nase ein öliges Profil, das an Olivenöl extra vergine erinnert, dazu erdiges Bruyère-Wurzelholz, Koriander, Salbei und ein Hauch geräucherter Zitronenschale; mit etwas Wasser kommen Leinöl, eine wachsige Note, Karbolseife und Crème brûlée hinzu. Am Gaumen weich und ölig, süß und rauchig zugleich: Eichenmoos und Melasse, Anisbonbon, süß-holziger Balsamico, geräucherte Aprikose und Eukalyptus. Der Nachhall ist lang und süß-rauchig, mit Kreuzkümmel, Kardamom und einem Hauch Kokosnuss.

Am Tisch

Pur bei Zimmertemperatur genießen; ein paar Tropfen Wasser öffnen zusätzliche Aromen. Passt zu kräftigen Begleitern wie dunkler Schokolade, reifem Blauschimmelkäse, geräuchertem Fisch und herzhaftem Trockenobst. Auch solo als Digestif eine gute Wahl.



Lage: Islay, Schottland
Klassifikation: Single Malt Scotch Whisky, 13 Jahre
Ausbau: Ex-Bourbon- und französische Sauternes-Fässer, je 13 Jahre

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Länder/Regionen

Fratelli Revello Barolo Conca 2020 DOCG

Rotwein · Barolo DOCG · Nebbiolo

Nebbiolo Barolo DOCG Cru Conca (La Morra) Revello Fratelli kalk-toniger Boden Reben aus 1954 24 Monate franz. Barrique 2020

Der Revello Fratelli Barolo Conca 2020 DOCG stammt aus einer der kleinsten Lagen der gesamten Barolo-Appellation – einer geschützten, kesselförmigen Mulde mit Nebbiolo-Reben aus dem Jahr 1954. Ein dichter, kraftvoller Barolo voller Tiefe und Substanz.


Cru Conca – kraftvoller Barolo aus geschützter Mulde

Die Lage Conca zählt mit weniger als zweieinhalb Hektar zu den kleinsten der gesamten Barolo-Appellation und liegt unterhalb der Annunziata in einer geschützten, kesselförmigen Mulde. Diese natürliche Lageform sorgt für ein besonders begünstigtes Mikroklima mit optimaler Sonnenexposition.

Bewirtschaftet wird hier von Revello eine rund 0,7 Hektar große, nach Süden ausgerichtete Parzelle auf etwa 250 Metern Höhe. Die Nebbiolo-Reben stammen aus dem Jahr 1954 und wurzeln in kalk- und tonhaltigen Böden, die dem Wein Kraft, Tiefe und Struktur verleihen und seit jeher für substanzreiche Baroli aus dieser Lage sorgen.

Jahrgang 2020 – Barolo

2020 brachte im Barolo einen ausgewogenen, eher zugänglichen Jahrgang mit reifer Frucht, feiner Tanninstruktur und guter Balance. In einer geschützten, alten Reben-Lage wie Conca ergibt das einen besonders dichten, konzentrierten Nebbiolo mit Tiefe und Substanz, der schon Charme zeigt und zugleich über viele Jahre reift.

Vinifizierung und Ausbau

Reinsortiger Nebbiolo aus dem Jahrgang 2020, Barolo DOCG, trocken.

Der Ausbau beginnt mit einer Maischegärung von sechs bis acht Tagen in horizontalen Rotomazeratoren. Die alkoholische Gärung wird anschließend in Edelstahltanks über einen Zeitraum von rund zehn bis fünfzehn Tagen abgeschlossen, bevor der biologische Säureabbau in Barriques erfolgt. Es folgt eine 24-monatige Reife in französischen Barriques, davon etwa 40 Prozent neu und 60 Prozent gebraucht. Nach der Abfüllung im Juli reift der Wein weiter in der Flasche und gelangt im März des vierten Jahres nach der Lese in den Verkauf.

Im Glas

Im Glas zeigt sich der Barolo Conca mit reifen Fruchtaromen und einer klaren, kraftvollen Struktur. Am Gaumen wirkt er dicht und konzentriert, getragen von einem präsenten, lang anhaltenden Tannin. Die geschützte Lage und die mineralisch geprägten Böden verleihen dem Wein Tiefe, Substanz und einen nachhaltigen, charaktervollen Abgang.

Reife Frucht und kraftvolle Struktur – dicht und konzentriert, mit präsentem, lang anhaltendem Tannin und charaktervollem Abgang.

Benötigt Zeit; in der Jugend großzügig dekantieren. Großes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 17–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu geschmortem Rind (Brasato al Barolo), zu Wild und Wildgeflügel, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Cru Conca, unterhalb der Annunziata, La Morra (Piemont, Italien); ca. 0,7 ha, südliche Ausrichtung auf ~250 m, geschützte kesselförmige Mulde; kalk-toniger Boden; Reben aus 1954
Klassifikation: Barolo DOCG, Nebbiolo (trocken)
Ausbau: Maischegärung 6–8 Tage in Rotomazeratoren, Gärung in Edelstahl (10–15 Tage), Malo in Barrique; 24 Monate französische Barriques (40 % neu, 60 % gebraucht)

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Weine

Battenfeld Spanier Zellerweg am schwarzen Herrgott Riesling GG 2023 BIO

Weißwein · Zellertal (Rheinhessen) · Riesling (Großes Gewächs)

Riesling Zellerweg am Schwarzen Herrgott VDP.Großes Gewächs Battenfeld-Spanier Zellertal · Rheinhessen reiner Kalkfels steile Bruchkante BIO (DE-ÖKO-006) · 2023

Der Battenfeld-Spanier Zellerweg am Schwarzen Herrgott Riesling GG 2023 wächst auf reinem Kalkfels an der Grenze zwischen Rheinhessen und der Pfalz. Ein den Schatten abgetrotzter Lichtwein – tiefgründig und tänzelnd zugleich, von einzigartiger Präzision.


Schwarzer Herrgott – Kalkfels an einer steilen Bruchkante

Das biologisch arbeitende Weingut Battenfeld-Spanier von H. O. Spanier zählt zu den führenden Adressen im rheinhessischen Wonnegau und ist für seine kalkgeprägten, präzisen Rieslinge bekannt (DE-ÖKO-006). Der Schwarze Herrgott liegt am Beginn des Zellertaler Beckens, das mit dem Frauenberg seinen Abschluss findet; hier wie dort herrscht reine Kalkfelsunterlage vor.

Den Unterschied macht das Mikroklima: Während der Frauenberg offen und windexponiert liegt, befindet sich der Schwarze Herrgott an einer steilen, engen Bruchkante, die die Lage zusätzlich vor Regen und der vollen Härte des Lichteinfalls schützt. Es ist eine der ältesten und berühmtesten Weinlagen Deutschlands – bereits im 8. Jahrhundert urkundlich als Weinberg erwähnt. Mitten hindurch verläuft die Grenze zwischen Rheinhessen und der nördlichen Pfalz; mit dem Jahrgang 2010 hat das Gut die Lage wiederbelebt.

Jahrgang 2023 – Zellertal (Rheinhessen)

2023 war in Rheinhessen ein Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und lebendiger Säure. Der reine Kalkfels und die geschützte Bruchkantenlage sicherten reifes, gesundes Lesegut, während der Jahrgang Frische, salzige Spannung und lichthafte Eleganz betonte.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Großes Gewächs aus dem Zellerweg am Schwarzen Herrgott, Jahrgang 2023; 100 % Riesling von reinem Kalkfels.

Nach selektiver Handlese wird der Wein herkunftsbetont im Stil des Guts vergoren und ausgebaut, ganz auf Präzision, würzige Steinaromen und lichthafte Eleganz ausgerichtet. Biologischer Anbau (DE-ÖKO-006).

Im Glas

Ein präziser, kalkgeprägter Riesling: Zitrus und weißer Pfirsich, dazu Quitte, würzige Steinaromen und eine markante, salzig-mineralische Kalksteinnote. Am Gaumen tiefgründig und tänzelnd zugleich, straff und schwebend, mit lebendiger Säure, kühler Struktur und einem langen, salzig-mineralischen Nachhall.

Zitrus und weißer Pfirsich über Quitte, würzigen Steinaromen und salzig-mineralischer Kalksteinnote – tiefgründig und tänzelnd zugleich, straff und schwebend, mit lebendiger Säure und langem Nachhall.

Ein präziser, sehr langlebiger Kalkstein-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Hummer und Jakobsmuscheln, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Zellerweg am Schwarzen Herrgott (VDP.Große Lage), Zellertal, Rheinhessen; steile, geschützte Bruchkante an der Grenze zur Pfalz; reiner Kalkfels
Klassifikation: Riesling, VDP.Großes Gewächs, Rheinhessen (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: selektive Handlese, herkunftsbetonte Vergärung und Ausbau im Stil des Guts; biologisch, DE-ÖKO-006

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