Ein Streifzug durch die Gemeinde

Ein Streifzug durch die Gemeinde

Ein Streifzug durch die Gemeinde San Sebastians in Spanien, mit einem kleinen Ausrutscher nach Zarautz, bringen einmal wieder ein paar neue Gaumen Kreationen auf die Teller und dann letztendlich auch in Mund und Magen. Alle paar Monate erfindet sich die Gastronomie hier neu und macht aus tagesfrischen Produkten und hauseigener Kreativität leckerste Häppchen, die man sich beim Schreiben dieser Zeilen auch sehnsüchtigst wieder für das leibliche Wohlergehen wünscht.

Im A Fuego Negro gibt es zur Zeit eine Art Best off. Nach dem einmal wieder komplett renoviert wurde, kann der Gast aus kleinen „Sauereien“ von verschiedenen kleinen Tafeln auswählen. Nicht neu, aber immer noch top!

A_Fuego_Negro_San_Sebastian_1Pulpo.

A_Fuego_Negro_San_Sebastian_2Schokolade – Mais.

A_Fuego_Negro_San_Sebastian_3Geeister Wermut mit Olivenscheiben und Orange.

A_Fuego_Negro_San_Sebastian_4Nudeln aus Tintenfisch auf violetten Kartoffeln.

Inzwischen ist das Atari schon ein moderner Klassiker. Altbewährtes der Saison, das immer top ist, und neue Schöpfungen begeistern hier in einem tollen Ambiente.

Atari_San_Sebastian_1Sauer eingelegte Anchoas im Knoblauchsud.

Atari_San_Sebastian_2Knusprige Röllchen mit Steinpilzfüllung.

Atari_San_Sebastian_3Mexikanischer Hamburger.

Casa_urola_San_Sebastian_5Niedrig-  Temperatur Ei auf eingekochtem Gemüse.

Das Borda Berri glänzt nicht durch Flair oder besonders nette Bedienungen, sondern durch absolut gelungene, schmackhafte und extrem nachhaltige kleine Edelhappen.

Borda_Berri_San_Sebastian_4

Borda_Berri_San_Sebastian_1Idiazabal-Nudel Risotto.

Borda_Berri_San_Sebastian_2Wassermelonen Gazpacho mit Basilikum und Mozzarella.

Borda_Berri_San_Sebastian_3Ravioli gefüllt mit Langostino und Pancetta.

Das Traditinshaus Casa Urola wechselt sehr häufig die Pintxos, wird immer kreativer und belegt seine Klasse immer wieder mit atemberaubender Qualität auch bei den „kleinen“ Speisen.

Casa_urola_San_Sebastian_1Frühlingssalat bestehend aus Gänseleber, Langostino, Frühlingspilzen in einer Kaffee Vinaigrette.

Casa_urola_San_Sebastian_2Artischocken, Schinkencreme.

Casa_urola_San_Sebastian_3Txuleta Stückchen von der alten Kuh, Piquillo, schaumige Mayonnaise.

 

Ein Ausflug zu Karlos Arguiñano nach Zarautz lohnt sich immer, um eines seiner herrlich- leckeren Gänseleber Pintxos zu ergattern. Wie immer auf den Punkt gebraten, am Limit mit grobem Salz gewürzt und neu- mit einem hausgemachten Apfelkompott süß- sauer- unterlegt.

Karlos_Arguinano_zarautz_Spanien

Karlos_Arguinano_zarautz_Spanien_leberGänseleber und Apfelkompott.

 

Das Kata 4 hat immer noch gute Austern, auch wenn eine davon reklamiert werden musste und so rechtzeitig Schlimmeres verhindert werden konnte. Es setzte sich die Erkenntnis durch, dass die Marennes Austern besser waren als die Quiberon Schalentiere. Auch nicht zu verachten die Gilda in der Molekular Interpretation, tolle Erbsen und ein großartiges Stück Gänseleber mit frischen dicken, grünen Bohnen und einer Lakritzsauce garniert.

kata_4_San_sebastian_1Molekular Gilda.

kata_4_San_sebastian_2Oben die Marennes Austern und unten die Quiberon Schalentiere.

kata_4_San_sebastian_3Junge Erbsen, Spargel, Champignons.

kata_4_San_sebastian_4Gänseleber, Lakritzsauce, Bohnen.

Das Sirimiri gefällt wie immer durch tolle Wermuts, aber auch Jakobsmuscheln und der Pulpo laden zum Verweilen ein.

sirimi_San_Sebastian_4Jakobsmuschel.

Sirimi_San_Sebastian_5
Pulpo.

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Weine

Weingut Andres Deidesheimer Leinhöhle Riesling 2023 BIO

Weißwein · Deidesheim (Pfalz) · Riesling

Riesling Deidesheimer Leinhöhle (Einzellage) Deidesheim · Pfalz (Mittelhaardt) Weingut Andres Buntsandstein · Tonmergel trocken · 30 hl/ha 100 % großes Holzfass BIO · 2023

Der Weingut Andres Deidesheimer Leinhöhle Riesling 2023 ist ein Lagen-Riesling aus einer der charaktervollen Einzellagen Deidesheims. Ein Wein von wunderschöner Harmonie zwischen Druck und Finesse, die sich mit der Reife immer weiter verstärkt.


Deidesheimer Leinhöhle – Riesling vom Buntsandstein

Das Weingut Andres in Deidesheim wird von den Brüdern Michael und Thomas Andres geführt, die ihre Lagen an der Mittelhaardt ökologisch, ergänzt durch biodynamische Grundsätze, bewirtschaften. Für diesen Riesling füllen sie die Einzellage Deidesheimer Leinhöhle separat ab.

Die nach Süden und Osten ausgerichtete Lage vereint Buntsandsteinverwitterung mit Mergelboden. Durch ein spezielles Kleinklima können die Trauben hier immer besonders lang am Stock verweilen, ohne an Säure zu verlieren – die Grundlage für einen Riesling, der Druck und Finesse in seltener Harmonie verbindet.

Jahrgang 2023 – Pfalz

2023 war in der Pfalz ein Jahrgang mit reifer, aromatischer Frucht und lebendiger Säure. Das kühlende Kleinklima der Leinhöhle und der minimalistische, herkunftsbetonte Stil des Weinguts bewahrten Frische und Präzision – reife Frucht und mineralische Spannung im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Lagen-Riesling aus der Einzellage Deidesheimer Leinhöhle, Jahrgang 2023; 100 % Riesling von Buntsandstein und Tonmergel, Ertrag 30 hl/ha.

Der Wein wird mit natürlichen Hefen vergoren und zu 100 % im großen Holzfass ausgebaut. Diese schonende Machart bewahrt die kühle Herkunftsprägung und verleiht dem Riesling Struktur und Tiefe, ohne die Frucht zu überdecken. Bewirtschaftet wird biologisch (DE-ÖKO-039), ergänzt durch biodynamische Grundsätze.

Im Glas

Ein Riesling von klarer Herkunft: kühle Aromen von Steinobst und Zitrus, dazu florale Anklänge und eine feine, salzig-mineralische Note aus Buntsandstein und Mergel. Am Gaumen verbindet er spürbaren Druck mit Finesse – saftig und straff geführt, mit lebendiger, gut eingebundener Säure und einem langen, mineralischen Nachhall, der mit der Reife an Harmonie gewinnt.

Kühles Steinobst und Zitrus über salzig-mineralischer Prägung – eine wunderschöne Harmonie zwischen Druck und Finesse, mit lebendiger Säure und langem Nachhall.

Ein Lagen-Riesling mit gutem Reifepotenzial; gewinnt mit den Jahren. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu würziger asiatischer Küche sowie zu cremigen Gerichten und mildem Hartkäse.


Lage: Deidesheimer Leinhöhle, Deidesheim, Pfalz (Mittelhaardt); Süd-/Osthang, Buntsandsteinverwitterung mit Tonmergel; besonderes Kleinklima
Klassifikation: Lagen-Riesling, Pfalz (trocken); 100 % Riesling; 30 hl/ha
Ausbau: Vergärung mit natürlichen Hefen, Ausbau zu 100 % im großen Holzfass; biologisch/biodynamisch, DE-ÖKO-039

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Weine

Heinrich Roter Traminer Freyheit 2021 BIO

Weißwein (Maischevergoren) · Burgenland · Roter Traminer

Roter Traminer Burgenland · Gols Freyheit (Tonflasche) Heinrich maischevergoren 17 Monate Amphore Biodynamie (AT-BIO-402) 2021

Der Heinrich Roter Traminer Freyheit 2021 ist ein maischevergorener, in Amphoren ausgebauter Naturwein aus dem Burgenland – würzig, spritzig und vielschichtig, mit Orangenzesten, Rosenblättern und Litschi. So schmecken außergewöhnliche Weine, mit viel Liebe produziert.


Freyheit – Heinrichs Amphorenweine in der Tonflasche

Gernot und Heike Heinrich in Gols zählen zu den Topbetrieben Österreichs und gelten als Pioniere für eleganten Naturwein. Rund 100 Hektar, biodynamisch zertifiziert (Demeter und Respekt-BIODYN seit 2006), Spontangärung, langes Feinhefelager und minimale Eingriffe im Keller prägen den Stil – präzise und rein statt laut.

Die „Freyheit"-Linie (benannt nach Rudolf Steiners „Philosophie der Freiheit") umfasst die maischevergorenen Amphorenweine des Guts, erkennbar an der charakteristischen Tonflasche – ganz im Sinne des Ausbaus. Der Rote Traminer wird hier bewusst auf der Schale vergoren, um die ganze aromatische Vielfalt der Beerenhaut einzufangen, und kommt nahezu ohne Schwefelzusatz aus.

Jahrgang 2021 – Burgenland

2021 gilt in Österreich als klassischer, kühlerer Jahrgang mit lebendiger Säure und präziser Frucht. Im Roten Traminer Freyheit trifft diese Frische auf die Würze und Textur der langen Maische- und Amphorenreife – ein spannungsreicher, eigenständiger Wein.

Ausbau

Reinsortiger Roter Traminer aus dem Jahrgang 2021, trocken; ohne DAC, Wein aus biologischem Anbau (AT-BIO-402).

Maischevergoren und über 17 Monate in Amphoren ausgebaut, im minimal-invasiven Stil des Hauses (Spontangärung, kaum Schwefel). Daraus entsteht ein rosa-/bernsteinfarbener „Weißwein" von Würze und Struktur. Abgefüllt in die charakteristische Tonflasche.

Im Glas

Dieser Rote Traminer benötigt nach dem Entkorken der Tonflasche erst einmal jede Menge Luftkontakt. Wenn die deutlich wahrnehmbare Sauerkraut-Note verfliegt, schälen sich Orangenzesten, Rosenblätter und Litschi-Aromen heraus. Würzig und spritzig präsentiert er sich dann im Glas. Der Abgang spielt mit den Sinnen: Er vereint Kraft, Eleganz und eine profunde Säurestruktur mit Biss, Druck und Länge.

Würzig und spritzig – Orangenzeste, Rosenblätter, Litschi; im Abgang Kraft, Eleganz und Säure mit Biss.

Unbedingt großzügig dekantieren und belüften; gewinnt mit Luft deutlich. Bei 12–14 °C servieren.

Am Tisch

Zur asiatisch-würzigen Küche, zu kräftigem Geflügel und Schwein, zu Gerichten mit Kraut und Sauerkraut sowie zu gereiftem, würzigem Käse.


Lage: Burgenland, Gols (Österreich); biodynamischer Anbau
Klassifikation: Roter Traminer (trocken), ohne DAC; Wein aus biologischem Anbau (AT-BIO-402)
Ausbau: maischevergoren, 17 Monate in Amphoren, kaum geschwefelt; biodynamisch; Abfüllung in Tonflasche

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Spanien

Ameztoi Primus Txakoli 2025

Weißwein · Getaria, Baskenland · Hondarrabi Zuri

100 % Hondarrabi Zuri D.O. Getariako Txakolina Getaria, 50–200 m Rebenalter 70–120 Jahre 7 Monate Feinhefe Unfiltriert

Ameztoi Primus ist Txakoli in seiner dichtesten Form: die Spitzen-Cuvée der Bodega Ameztoi aus Getaria, gekeltert aus 100 % Hondarrabi Zuri von den ältesten Parzellen des Hauses. Wo klassischer Txakoli auf Frische und Spritzigkeit setzt, holt Ignacio Ameztoi hier aus alten Reben direkt über der Kantabrischen Küste einen Weißwein mit Struktur und cremiger Textur, ohne die salzig-maritime Herkunft zu verlieren.


Getaria – Reben über dem Kantabrischen Meer

Getaria liegt an der baskischen Atlantikküste, die Weinberge fallen in Terrassen zum Fischerhafen ab. Die Böden bestehen aus Kalklehm, die Lagen liegen auf 50 bis 200 Metern in direkter See-Exposition. Der ständige, feuchte Wind vom Golf von Biskaya und die kühlen Nächte halten die Säure hoch und die Alkoholgrade niedrig.

Für Primus selektiert das Weingut ausschließlich alte Stöcke mit 70 bis 120 Jahren Rebenalter. Die niedrigen Erträge dieser Reben liefern die Konzentration, die diesen Wein von der leichteren Basis-Abfüllung trennt.

Assemblage und Ausbau

Primus ist ein reinsortiger Hondarrabi Zuri, der autochthonen Weißweintraube des Baskenlands. Die Handlese vergärt mit Naturhefen im temperaturkontrollierten Edelstahltank.

Danach reift der Wein sieben Monate auf der Feinhefe – ohne Bâtonnage, direkt vom Feinlager abgefüllt. Kaltstabilisiert und unfiltriert gefüllt, gewinnt er so die cremige Textur und Tiefe, die ihn eher an einen Chablis als an einfachen Txakoli denken lässt.

Im Glas

Helles, klares Gelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase intensive Aromen reifer Frucht – Ananas und tropische Früchte im Vordergrund. Am Gaumen vollmundig und dicht, mit klarer Struktur, feiner, leichter Perlage und einem langen, fruchtbetonten Abgang.

Ein Txakoli, der Frische und cremige Dichte zugleich trägt – Weißobst und Meeresluft in einem Glas.

Gut gekühlt bei 8 bis 10 °C servieren. Der Wein trinkt sich jung am präzisesten, hält im Keller aber zwei bis drei Jahre und gewinnt dabei an Cremigkeit.

Am Tisch

Klassische Begleitung: Meeresfrüchte, Fischgerichte, Austern, Sushi und Fisch-Tempura. Die Säure und die salzige Note machen ihn zum Aperitif ebenso wie zum Begleiter roher und frittierter Fischküche.


Produzent Bodega Ameztoi, Getaria
Rebsorte 100 % Hondarrabi Zuri
Lage Getaria, Baskenland (Spanien)
Klassifikation D.O. Getariako Txakolina
Vinifikation Handlese · Spontangärung mit Naturhefen · temperaturkontrollierter Edelstahltank
Ausbau 7 Monate auf der Feinhefe · ohne Bâtonnage · kaltstabilisiert · unfiltriert
Böden Kalklehm, See-Exposition, 50–200 m
Rebenalter 70–120 Jahre
Trinktemperatur 8–10 °C
Trinkreife jung bis 2–3 Jahre nach Füllung

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Rebsorten

Clos Henri Clay Sauvignon Blanc 2020

Weißwein · Sauvignon Blanc · Marlborough · Neuseeland

Clos Henri Clay Sauvignon Blanc ist ein charaktervoller Sauvignon Blanc aus Marlborough in Neuseeland, der zeigt, dass Überseeweine echtes Terroir besitzen. Er wächst auf Broadbridge Clay in einem trocken-maritimen Klima. Den hier reifenden Trauben wird eine besondere Feinheit zugeschrieben – zarte Tannine und ein feines, fruchtiges Profil. Im Glas straff, salzig und mineralisch.


Marlborough

Marlborough auf der Südinsel Neuseelands ist die berühmteste Sauvignon-Blanc-Region des Landes. Clos Henri – gegründet von der Sancerre-Familie Bourgeois – setzt hier auf Broadbridge Clay, einen spezifischen Lehmboden, der über Jahrmillionen durch Erdbewegungen und Gletscher der Pleistozän-Epoche entstand. Dieser Lehm verleiht dem Wein viel Mineralität und Feinheit; das trocken-maritime Klima erhält die Frische.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Sauvignon Blanc von über 20 Jahre alten, dicht gepflanzten und trocken bewirtschafteten Reben (ohne Bewässerung) – das fördert tiefe Wurzeln und Mineralität. Nach selektiver Lese erfolgt die spontane Gärung im 600-Liter-Barrique aus österreichischer Eiche; nach 20 Monaten Reife wird er ungefiltert und minimal behandelt abgefüllt.

Im Glas

Helles Gold. In der Nase intensiv und komplex: Zitrusfrüchte, Honig, Pfirsich und Aprikose, abgerundet von blumigen Nuancen und toastigen Akzenten. Am Gaumen samtig und reich, zugleich ausgewogen, mit frischer Zitrus und sanften salzigen Anklängen. Karg und straff zugleich, mit großer Intensität, Salz, Mineralität und nassem Stein. Der Nachhall ist sehr lang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren; ein größeres Glas und etwas Luft betonen die Komplexität. Als Speisenbegleiter ebenso wie solo.

Klassische Begleitung: Fisch, Meeresfrüchte, Geflügel und kräftige vegetarische Gerichte.


Lage: Marlborough (Neuseeland); Broadbridge Clay (Lehm)
Klassifikation: Marlborough – Sauvignon Blanc
Ausbau: 100 % Sauvignon Blanc, Trockenbewirtschaftung, Spontangärung, 20 Monate 600-l-Barrique (österreichische Eiche), unfiltriert

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Rebsorten

Kaufmann Riesling Trockenbeerenauslese Hattenheimer Hassel

Weißwein edelsüß · Rheingau · Riesling

Riesling Rheingau Hattenheimer Hassel Trockenbeerenauslese edelsüß Bio (Demeter) 2018

Die Kaufmann Hattenheimer Hassel Riesling Trockenbeerenauslese 2018 ist ein göttlich edelsüßer Riesling aus dem Rheingau – dicht, massiv, voller reifer Frucht und mit dem richtigen Maß an Säure. Ein Meisterwerk der Natur, für die Ewigkeit gemacht.


Hattenheimer Hassel – edelsüße Spitze bei Kaufmann

„Freude, schöner Götterfunken" – wahrscheinlich hatte Friedrich Schiller einen Wein wie diese 2018er Riesling Trockenbeerenauslese im Krug und labte sich an dessen kühlem Nass, als er diese Worte niederschrieb. Denn göttlich ist dieser edelsüße Riesling aus dem Rheingau vom Weingut Kaufmann in jedem Fall.

Das VDP.Weingut Kaufmann in Eltville-Hattenheim zählt zu den Top-Adressen des Rheingaus. Die Quereinsteiger Urban Kaufmann und Eva Raps führen das traditionsreiche Bio-Gut konsequent biodynamisch (Demeter). Die Lage Hattenheimer Hassel – eine VDP.Grosse Lage – bietet mit ihrem besonderen Mikroklima ideale Voraussetzungen für die Edelfäule (Botrytis) und damit für eine konzentrierte, langlebige Trockenbeerenauslese.

Jahrgang 2018 – Rheingau

2018 war im Rheingau ein warmer, sonnenreicher Jahrgang mit kerngesundem, vollreifem Lesegut. Für edelsüße Spitzenweine schuf er ideale Bedingungen: Die Trockenbeerenauslese zeigt sich entsprechend dicht und konzentriert, getragen von einer feinen Säure, die der opulenten Süße Balance und Spannung verleiht.

Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2018, Prädikat Trockenbeerenauslese, edelsüß.

Selektive Lese einzelner, edelfaul (botrytis) eingeschrumpfter Beeren von Hand, in mehreren Durchgängen – die höchste und aufwendigste Stufe der Prädikatsweine. Schonende Gärung, die einen sehr großen Teil der natürlichen, hochkonzentrierten Fruchtsüße im Wein belässt. Biodynamischer Anbau (Demeter), DE-ÖKO-003. Aufgrund der winzigen Erntemenge eine echte Rarität.

Im Glas

Dem Glücklichen, der diesen Wein im Glas haben darf, fällt zunächst ein starker Marillenduft auf. Etwas Pfirsich, reife Quitten und geniale Honigaromen gesellen sich hinzu. Im Geschmack dann die perfekte Weintraube: dicht, massiv, voller reifer Frucht und mit dem richtigen Maß an Säure, sodass dieser Süßwein in keinem Moment pappig wirkt.

Ein Meisterwerk der Natur, welches für die Ewigkeit gemacht ist.

Der lange, vielschichtige Nachhall verweist auf das praktisch unbegrenzte Reifepotenzial. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Als großer Solist nach dem Essen, zu Foie gras, zu Desserts mit Aprikose oder Quitte sowie zu kräftigem Blauschimmelkäse.


Lage: Rheingau, Hattenheimer Hassel (Deutschland); VDP.Grosse Lage
Klassifikation: Rheingau, Riesling Trockenbeerenauslese (Prädikatswein), edelsüß
Ausbau: Riesling; selektive Handlese edelfauler Beeren, schonende Gärung, natürliche Restsüße; biodynamisch (Demeter), DE-ÖKO-003

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Länder/Regionen

Zenato Santa Cristina Lugana Vigneto Massoni

Wein · Weißwein · Lugana · Italien

Zenato Lugana Santa Cristina Vigneto Massoni ist der Einzellagenwein der Familie Zenato vom Gardasee. Aus Trebbiano di Lugana besticht er durch seinen Blütenduft, leicht grasige Noten und elegante Kraft am Gaumen; im Geschmack gesellen sich Honigmelone und Kräuter hinzu – zur mediterranen Küche wie geschaffen.


Lugana / Gardasee

Seit fast 50 Jahren schreibt die Familie Zenato rund um den Gardasee eine Erfolgsgeschichte nach der anderen. Dieser Wein stammt aus der Einzellage „Massoni" in der Lugana DOC am südlichen Seeufer, auf lehmig-kalkhaltigen Böden. Zenatos Lugana-Weine zählen zu den besten ihrer Art und haben sich einen festen Platz in der gehobenen Gastronomie erarbeitet.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Trebbiano di Lugana (lokal Turbiana), von der einzelnen Lage Vigneto Massoni. Die Gärung erfolgt im Edelstahltank bei kontrollierter Temperatur, gefolgt von einer Reife auf der Feinhefe, die dem Wein zusätzlichen Schmelz und Tiefe verleiht. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase Blütenduft mit leicht grasigen Noten, dazu Honigmelone und feine Kräuter. Am Gaumen elegant und kraftvoll, mit feiner Säure, gutem Schmelz und langem Nachhall.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – wie geschaffen für die mediterrane Küche.

Passt zu: Fisch, Meeresfrüchten, Risotto, Pasta mit Gemüse und hellem Fleisch.


Lage: Lugana DOC, Einzellage Vigneto Massoni, Gardasee (Italien); Azienda Zenato
Klassifikation: Lugana DOC – 100 % Trebbiano di Lugana (Turbiana), trocken
Ausbau: Edelstahltank, Reife auf der Feinhefe

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USA

Saxum G2 Vineyard 2019

Rotwein · G2 Vineyard · Rhône-Cuvée

Grenache-dominierte Cuvée G2 Vineyard Paso Robles · Kalifornien Saxum (Justin Smith) kalkreicher Boden „Grand-Cru"-Standort französische Eiche 2019

Der Saxum G2 Vineyard 2019 ist eine rare, Grenache-dominierte Rhône-Cuvée des Kult-Erzeugers Saxum aus einer seiner jüngsten Spitzenlagen in Paso Robles. Tief, konzentriert und vielschichtig, dabei von erstaunlicher Schwerelosigkeit und Finesse – ein Wein von großer Klasse und perfekter Balance.


G2 Vineyard – Saxums neuer Grand-Cru-Standort

Saxum wurde 2000 von Justin Smith gegründet und zählt heute zu den gefragtesten Rhône-Erzeugern Kaliforniens. Neben der Heimatlage James Berry hat das Gut mit dem G2 Vineyard einen seiner jüngsten und vielversprechendsten Standorte entwickelt – von Saxum selbst als „Grand-Cru"-Lage der neuen Generation auf der Westseite von Paso Robles angelegt.

Wie die besten Lagen der Region ist der G2 von kargen, kalkreichen Böden geprägt, die den Weinen Mineralität, Frische und eine fast schwerelose Statur geben. Kühle Brisen vom nahen Pazifik mildern die sonnigen Tage und bewahren Säure und Aromatik. Saxum arbeitet organisch im Weinberg und minimalistisch im Keller – von Hand gelesen, mit Spontangärung und behutsamem Ausbau.

Jahrgang 2019 – Paso Robles

2019 gilt an der kalifornischen Central Coast als ausgewogener, klassischer Jahrgang mit reifer, klar definierter Frucht, lebendiger Säure und kühler Eleganz. Auf dem kalkreichen Terroir des G2 Vineyard ergibt das einen tiefgründigen, konzentrierten und zugleich frischen, fein gezeichneten Wein, der Fülle mit mineralischer Spannung und schwereloser Eleganz verbindet.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 53 % Grenache, 21 % Mataro (Mourvèdre), 19 % Graciano sowie Carignan und Syrah, Jahrgang 2019, trocken.

Grenache gibt dem Wein das rotfruchtige, parfümierte Rückgrat und seine schwerelose Großzügigkeit; Mataro steuert Struktur, Erdigkeit und herzhafte, wildwürzige Tiefe bei; Graciano Farbe, florale Frische und lebendige Säure; Carignan brombeerige Frucht und Frische, Syrah dunkle Frucht und Pfeffer. Der Ausbau erfolgt in französischer Eiche verschiedener Größen, der die Frucht und das kalkige Terroir betont, ohne sie zu überdecken.

Im Glas

Aus der Grenache-dominierten Cuvée und dem kalkreichen Terroir lebt dieser Wein von Parfüm und Tiefe: dunkle und rote Frucht wie Brombeere und Kirsche, florale Anklänge von Veilchen, dazu gemahlener Pfeffer, mediterrane Kräuter (Herbes de Provence) und mit Luft herzhaft-wildwürzige, exotische Nuancen. Am Gaumen vollgewichtig, tief und konzentriert, doch von erstaunlicher Schwerelosigkeit – mit feinem Tannin, einer mineralischen Frische und perfekter Balance, die in einen langen, parfümierten Nachhall münden.

Brombeere, Veilchen, Pfeffer und mediterrane Kräuter – tief und konzentriert, doch schwerelos und fein, mit perfekter Balance und langem Nachhall.

Benötigt Luft; in der Jugend großzügig dekantieren. Mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu gegrilltem und geschmortem Fleisch, zu kräftig gewürzten mediterranen Schmorgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: G2 Vineyard, Paso Robles (Kalifornien, USA); kalkreiches Terroir, neuer „Grand-Cru"-Standort von Saxum; organisch bewirtschaftet
Klassifikation: Paso Robles; Cuvée aus 53 % Grenache, 21 % Mataro, 19 % Graciano sowie Carignan und Syrah (trocken)
Ausbau: Spontangärung, Ausbau in französischer Eiche verschiedener Größen; naturnahe, minimalistische Kellerarbeit

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Weine

Sylvain Bzikot Bourgogne blanc 2024

Weißwein · Bourgogne · Chardonnay

Chardonnay Bourgogne AOC Lagen um Puligny & Meursault 2024 50% Stahl · 50% Barrique (gebraucht)

Der Bourgogne Blanc 2024 von Sylvain Bzikot ist ein ausdrucksstarker burgundischer Chardonnay. Die Trauben stammen aus mehreren selektiven Lesegängen in renommierten Lagen rund um Puligny-Montrachet und Meursault. Am Gaumen cremig, mineralisch klar und frisch – mit einer Preis-Leistung, die im Burgund selten ist.


Chardonnay aus dem Herzen der Côte de Beaune

Bourgogne ist die regionale Appellation des Burgunds. Dieser Wein bezieht seine Frucht aus Lagen rund um Puligny-Montrachet und Meursault – das Herz der großen weißen Côte de Beaune. Die Domaine Bzikot Père & Fils hat ihren Sitz in Puligny-Montrachet.

Aus dieser Herkunft entsteht ein regionaler Bourgogne, der von der Handschrift einer Weißwein-Spitzenadresse profitiert und über sein Etikett hinausweist.

Jahrgang 2024 – Burgund (Côte de Beaune)

2024 war im Burgund ein Jahr der Geduld: ein milder, sehr niederschlagsreicher Winter, ein früher Austrieb, dann ein feucht-kühles Frühjahr mit Frostnächten, regionalem Hagel und hohem Krankheitsdruck. Die Blüte verlief uneinheitlich, der Sommer brachte stabilere, trockenere Tage; spät kehrte noch einmal Regen zurück, bevor sich zur Lese eine freundlichere Phase einstellte.

Die Ernte begann spät, mit sorgfältiger Selektion; die Mengen waren teils um bis zu 60 % reduziert. Bei gemäßigten Mostgewichten entstanden balancierte, leichtere Weine. Die Weißweine 2024 zeigen sich klar, fein strukturiert und von pikanter Frische mit kühler Eleganz.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2024, aus mehreren selektiven Lesegängen.

Der Ausbau erfolgt zu gleichen Teilen im Edelstahltank und in mehrjährigen 225-Liter-Barriques aus französischer Eiche. Der gebrauchte Holzanteil gibt Textur, ohne die Frucht zu überdecken.

Im Glas

In der Nase feine, vielschichtige Aromen von Zitrusfrüchten, gerösteten Nüssen und Steinobst, dazu ein Hauch frisch gebackenes Sauerteigbrot und zarte Vanille. Am Gaumen cremig, mineralisch klar und frisch, mit einem tiefen, weichen und zugleich frischen Finish.

Zitrus, geröstete Nüsse und ein Hauch Sauerteigbrot über einem cremig-mineralischen Gaumen – ein Burgunder mit Aha-Effekt.

Jung schon zugänglich, über einige Jahre gut lagerfähig. Bei 11–12 °C servieren.

Am Tisch

Fisch und Meeresfrüchte, Geflügel in heller Sauce, Kalb, milder Weichkäse – oder solo als Aperitif. Ein vielseitiger weißer Allrounder.


Lage: Lagen rund um Puligny-Montrachet und Meursault (Côte de Beaune)
Klassifikation: Bourgogne AOC
Ausbau: Chardonnay; zu gleichen Teilen Edelstahl und mehrjährige Barriques (225 l)

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