Brexit

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Das Europäische Weinministerium scheint vom britischem EU Referendum, dem sogenannten „Brexit“, Profit zu schlagen. Wie ein Sprecher gestern auf einer Pressekonferenz verkündete, wird die EU alle englischen roten Doppeldeckerbusse für einen symbolischen Preis von einem Euro pro Bus kaufen.

Das britische Pfund ist seit dem Brexit derart im Wert gefallen und die Kosten für das öffentliche Busnetz in Großbritannien sind derart in die Höhe geschnellt, dass die englische Regierung sich nicht mehr in der Lage sieht, den öffentlichen Busverkehr am Leben zu erhalten.

Europa Weinminister Klaus Gonzales hat sich deshalb dazu durchgerungen, alle Busse aufzukaufen und diese im Airbus Werk in Toulouse auf den neusten Sicherheitsstandart umbauen zu lassen.

Nach der Umbauphase sollen die ehemals britischen Wahrzeichen in verschiedenen Europäischen Weinanbaugebieten als Pendelservice für trinkfreudige Touristen eingesetzt werden.

Als erster prominenter Wagenlenker konnte das einzig lebende Weinkulturerbe gewonnen werden.

Unter seiner Regie wird es eine Exklusivtour durch alle bekannten und berühmten europäischen Anbaugebiete geben. Vom Rheingau aus geht es zunächst an die Mosel, dann über die Pfalz ins Elsass, dann ins Burgund, in die Champagne und ins berühmte Bordelais. Nach den spanischen Anbaugebieten Rioja und Navarra geht die Busfahrt weiter nach Porto, um dort die Tour mit einem gut gereiften Gläschen Vintage Portwein bei Taylor, Fladgate & Yeatman ausklingen zu lassen und noch einmal auf die guten alten Tage des Empires anzustossen.

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Weine

Domaine Bretaudeau La Justice blanc 2023 BIO

Weißwein · Loire · Chardonnay & Savagnin

80% Chardonnay · 20% Savagnin Loire (Vin de France) Granit & Quarz 2023 · Bio (FR-BIO-01) Beton · Amphore · Holz

Der La Justice blanc 2023 Bio von Jérôme Bretaudeau ist eine ausdrucksstarke Cuvée aus 80 % Chardonnay und 20 % Savagnin von mineralreichen Granitböden an der Loire. Rauchig, salzig-mineralisch und präzise – Bretaudeaus Antwort auf die besten Jura-Weine.


Loire – Granit mit Quarzadern

La Justice wächst an der Loire auf mineralreichen Granitböden, die von weißen und rosafarbenen Quarzadern durchzogen sind. Diese Unterlage gibt dem Wein seine salzige Mineralität und Spannung. Die Chardonnay-Reben sind rund 30 Jahre alt, der Savagnin stammt aus jüngeren, etwa sechsjährigen Reben.

Mit der Jura-Sorte Savagnin und dem ungewöhnlichen Ausbau ist La Justice eine vinophile Antwort auf den Jura-Stil. Jérôme Bretaudeau arbeitet biodynamisch und biologisch zertifiziert (FR-BIO-01); der Wein wird als Vin de France geführt.

Jahrgang 2023 – Loire

2023 brachte an der Loire einen gesunden, großzügigen Jahrgang. Ein feuchteres Frühjahr sorgte für vitale Reben, ein trockener, sonniger Sommer für reife Trauben.

Für die Weißweine steht 2023 für reife Frucht bei klarer, frischer Säure – die Grundlage für die mineralische Spannung dieser Cuvée.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 80 % Chardonnay und 20 % Savagnin, Jahrgang 2023, von Hand gelesen und ohne Eingriffe des Winzers vinifiziert (FR-BIO-01).

Die Reife erfolgt in einer Kombination aus ovalen Betonzisternen, 800-Liter-Amphoren und doppelwandigen Holzfässern. Diese Staffelung gibt dem Wein Struktur, Tiefe und vielschichtige Aromen.

Im Glas

In der Nase rauchige, mineralische und florale Aromatik mit großer Ausdruckskraft. Am Gaumen eine knackige, präzise Säure, elegante Länge und eine markante salzige Mineralität, die für Spannung und Finesse sorgt.

Rauchig, salzig-mineralisch und präzise – die vinophile Antwort an die besten Jura-Weine, von der Loire.

Jung schon zugänglich, über einige Jahre gut lagerfähig. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Fisch und Krustentiere, Geflügel in heller oder Sahnesauce, Pilzgerichte, dazu gereifter Hartkäse wie Comté. Ein Wein für würzige, herzhafte Gerichte.


Lage: Loire; mineralreicher Granitboden mit weißen und rosa Quarzadern
Klassifikation: Vin de France (Loire); Bio (FR-BIO-01)
Ausbau: 80 % Chardonnay, 20 % Savagnin; Beton, 800-l-Amphore, doppelwandiges Holzfass; ohne Eingriffe

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Weine

Van Volxem Scharzhofberger Riesling Großes Gewächs 2020

Weißwein · Scharzhofberg (Saar) · Riesling

Riesling Scharzhofberg Wiltingen · Saar Van Volxem blauer Devonschiefer Großes Gewächs · trocken VDP.Große Lage 2020

Der Van Volxem Scharzhofberger Riesling Großes Gewächs 2020 stammt von einer der berühmtesten Rieslinglagen der Welt – dem Scharzhofberg über Wiltingen an der Saar. Ein eleganter, feingliedriger Riesling von präziser Mineralität und kühlem Säurespiel auf blauem Devonschiefer, mit reifer Aprikose, Quitte und Mirabelle.


Scharzhofberg – der König der Saarweine

Van Volxem in Wiltingen an der Saar wurde von Roman Niewodniczanski aus einem traditionsreichen, einst verfallenen Gut zu neuem Weltruhm geführt. Das Weingut bewirtschaftet ausschließlich Schiefersteillagen der Saar – Hänge, die in ihren Ursprüngen bis in die Römerzeit zurückreichen und zu den ältesten Steillagen der Welt zählen.

Der Scharzhofberg ist die legendäre Schieferlage an der Saar – ein Mythos mit Weltruf und als VDP.GROSSE LAGE klassifiziert. Der steile, südexponierte Hang über Wiltingen besteht aus stark verwittertem, blauem Devonschiefer mit eisenhaltigen Tonanteilen. Dieser feine Blauschiefer verleiht den Weinen ihre unverwechselbare, feingliedrig-präzise Mineralität und jenes kühle, animierende Säurespiel, das für die magische Lage typisch ist.

Jahrgang 2020 – Saar

2020 brachte an der Saar einen ausgewogenen Jahrgang mit reifer, kerngesunder Frucht und zugleich frischer, präziser Säure. Auf dem kühlen Blauschiefer des Scharzhofbergs ergibt das einen besonders eleganten, klar gezeichneten Riesling, in dem reife Frucht und mineralische Spannung in feiner Balance stehen.

Ausbau

Trockenes Riesling Großes Gewächs aus dem Scharzhofberg, Jahrgang 2020; 100 % Riesling.

Wie alle Van-Volxem-Weine wird auch der Scharzhofberger spontan mit den eigenen Hefen vergoren und über eine lange Reifezeit im großen Holzfass ausgebaut – handwerklich und ohne Schönung. Diese reduktive, hefebetonte Reife verleiht dem Wein Tiefe, Schmelz und eine bemerkenswerte Haltbarkeit.

Im Glas

Aus dem feinen Blauschiefer und der kühlen Lage am Scharzhofberg lebt dieser Riesling von Eleganz und Präzision: helle, reife Frucht von Aprikose, Quitte und Mirabelle, dazu Zitrus und eine erfrischende Note von Minze, untermalt von einer feingliedrigen, klar gezeichneten Mineralität. Am Gaumen rassig und animierend, mit einem lebendigen, präzisen Säurespiel, das fortwährend zum nächsten Schluck einlädt, und einem langen, mineralischen Nachhall.

Reife Aprikose, Quitte und Mirabelle mit erfrischender Minze über feingliedriger Blauschiefer-Mineralität – elegant, rassig und animierend, sehr lang.

Ein großer Riesling mit jahrzehntelangem Reifepotenzial. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Perfekt zu edlen Krustentieren und Fisch, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce sowie zu cremigen Gerichten und gereiftem Hartkäse.


Lage: Scharzhofberg, Wiltingen an der Saar (Mosel); stark verwitterter, blauer Devonschiefer mit eisenhaltigen Tonanteilen, steil und südexponiert; VDP.GROSSE LAGE
Klassifikation: VDP.GROSSES GEWÄCHS (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: Spontangärung mit eigenen Hefen, lange Reife im großen Holzfass, handwerklich und ohne Schönung

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Spanien

Jose Gil Paraje La Canoca Single Vineyard 2023

Rotwein · Rioja DOCa · Tempranillo

Tempranillo mit etwas Viura Rioja DOCa Paraje La Canoca (Single Vineyard) San Vicente de la Sonsierra José Gil alte Reben · ~600 m nur 3.570 Flaschen 2023

Der José Gil Paraje La Canoca 2023 ist ein außergewöhnlicher Lagenwein aus über 50 Jahre alten Weinbergen im Tal von La Canoca – ein harmonischer Tempranillo mit einem Hauch Viura, von aromatischen Kräutern umgeben. Eine einzigartige Verbindung von Tradition, Terroir und moderner Weinbereitungskunst.


La Canoca – Lagenwein aus dem Kräutertal

José Gil zählt mit seiner Partnerin Vicky zu den gefeierten jungen Terroir-Winzern der Rioja (Tim Atkin „Young Winemaker of the Year 2021"). Geprägt von Praktika in Burgund und an der Mosel, vinifiziert er in San Vicente de la Sonsierra lagenspezifische Weine aus alten Reben – organisch, mit Fokus auf Textur und Reinheit des Terroirs statt auf Holz.

Der Paraje La Canoca 2023 stammt aus mehreren über 50 Jahre alten Weinbergen im malerischen Tal von La Canoca. Die Rebstöcke wachsen auf 600 Metern Höhe auf lehmigen Böden mit einem kleinen Kalksteinanteil, umgeben von aromatischen Kräutern wie Fenchel, Thymian und Rosmarin, die dem Wein eine unverkennbare Note verleihen.

Jahrgang 2023 – Rioja

2023 war in der Rioja ein anspruchsvolles Jahr mit extremen Temperaturkontrasten, Hagelereignissen und strenger Selektion – ein Jahrgang, der präzise Arbeit im Weinberg belohnte. In der hochgelegenen Lage La Canoca ergibt das einen feinen, harmonischen Tempranillo von eleganter Struktur. Die limitierte Produktion umfasst nur 3.570 Flaschen.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Tempranillo mit einem kleinen Anteil Viura, aus dem Jahrgang 2023, Rioja DOCa, trocken.

Die Trauben werden sorgfältig von Hand geerntet, in 200-kg-Behältern ins Weingut transportiert und zu 100 % entrappt. Die Gärung erfolgt in unbehandelten Betonbehältern. Anschließend reift der Wein zehn Monate in 500-Liter-Fässern aus französischer Eiche in einem historischen Kellergewölbe – eine schonende Reifung, die dem Wein seine elegante Struktur und feine Komplexität verleiht. Abgefüllt im September 2024.

Im Glas

Ein harmonischer Höhen-Tempranillo von feiner Komplexität: klar definierte rote Frucht, florale Anklänge und eine markante kräutrige Würze (Fenchel, Thymian, Rosmarin), die das umliegende Terroir widerspiegelt. Am Gaumen elegant strukturiert, frisch und präzise, mit feinem, gut eingebundenem Tannin und langem Nachhall – Eleganz statt Kraft.

Elegante Struktur und feine Komplexität – eine einzigartige Verbindung von Tradition, Terroir und Weinbereitungskunst.

Schon jetzt zugänglich, mit gutem Reifepotenzial; profitiert vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu gegrilltem und geschmortem Fleisch, zu Gerichten mit mediterranen Kräutern sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: Rioja DOCa, Paraje La Canoca, San Vicente de la Sonsierra (Spanien); mehrere Weinberge (>50 J.), ~600 m, lehmige Böden mit kleinem Kalksteinanteil, von Fenchel, Thymian und Rosmarin umgeben
Klassifikation: Rioja DOCa, Tempranillo mit etwas Viura (trocken); nur 3.570 Flaschen
Ausbau: Handlese (200-kg-Behälter), 100 % entrappt, Gärung in unbehandeltem Beton, 10 Monate in 500-l-Fässern (franz. Eiche) im historischen Kellergewölbe; organischer Anbau

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Rebsorten

Willi Schäfer Graacher Himmelreich Riesling Kabinett 2024

Weißwein · Graach (Mosel) · Riesling (Kabinett, fruchtsüß)

Riesling Graacher Himmelreich Kabinett · fruchtsüß Willi Schäfer VDP.Große Lage · Mittelmosel Blau- und Grauschiefer Steillage 45–65 % 2024

Der Willi Schäfer Graacher Himmelreich Riesling Kabinett 2024 stammt aus einer Paradelage der Mittelmosel. Ein verspielt-fruchtiger, filigraner Kabinett mit klarer Frucht, straffer Struktur und feiner Schiefermineralität.


Graacher Himmelreich – Paradelage der Mittelmosel

Das Weingut Willi Schäfer in Graach zählt zu den stillen Größen der Mittelmosel: kompromissloser Riesling von Schiefer aus drei herausragenden Lagen – Graacher Domprobst, Graacher Himmelreich und Wehlener Sonnenuhr.

Die VDP.Große Lage Graacher Himmelreich ist ein Paradebeispiel für das Potenzial der Mittelmosel-Rieslinge; teils stehen die Reben noch in traditioneller Einzelpfahlerziehung. Die nach Süd-Südwest bis Südwest ausgerichteten Weinberge (110–260 m, 45–65 % Neigung) profitieren von der reflektierenden, wärmespeichernden Wirkung der Mosel und dem natürlichen Windschutz des Tals. Die Böden aus leicht erwärmbarem Blau- und Grauschiefer prägen die Mineralität; Wasseradern im Hang sichern eine kontinuierliche Versorgung der Reben. Der Name „Himmelreich" stammt vermutlich aus dem Keltischen und bedeutet „kleiner Hügel".

Jahrgang 2024 – Graach (Mosel)

2024 war ein herausforderndes Jahr mit erfreulicher Bilanz: Nach warmem Winter und frühem Austrieb führten Frost Ende April und starker Hagel am 2. Mai zu teils erheblichen Schäden, besonders in den höheren Parzellen des Himmelreichs. Die langgezogene Blüte deutete auf niedrige Erträge und selektive Lese; ein trockener, warmer August stabilisierte die Reife. Die Lese begann am 23. September und erforderte mehrere Durchgänge. Das Ergebnis sind klassische, präzise Weine mit frischer Frucht, eleganter Säure und viel Energie.

Herstellung und Ausbau

Fruchtsüßer Riesling Kabinett aus dem Graacher Himmelreich, Jahrgang 2024; 100 % Riesling von Blau- und Grauschiefer.

Nach aufwändiger, selektiver Handlese in mehreren Durchgängen wird der Wein traditionell im Stil des Guts vinifiziert; die Gärung verlief reibungslos, die kühle Vergärung bewahrt die feine Restsüße und die lebendige Schiefersäure des Kabinetts.

Im Glas

Ein verspielt-fruchtiger, fein ziselierter Kabinett: klare Frucht nach Apfel und Zitrus, dazu weißer Pfirsich, florale Anklänge und eine feine, salzig-mineralische Schieferader. Am Gaumen leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, straffer Struktur und einer lebendigen, klaren Mosel-Säure, die in einen frischen, mineralischen Nachhall führt.

Klare Frucht nach Apfel und Zitrus über weißem Pfirsich, floralen Anklängen und feiner Schieferader – leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, straffer Struktur und lebendiger Mosel-Säure.

Ein verspielt-fruchtiger, langlebiger Mosel-Kabinett. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif, zu würziger asiatischer Küche und Currys, zu Fisch und Meeresfrüchten sowie zu mildem bis mittelkräftigem Käse.


Lage: Graacher Himmelreich (VDP.Große Lage), Mittelmosel; Süd-Südwest- bis Südwest-Steillage, 45–65 % Neigung, 110–260 m; leicht erwärmbarer Blau- und Grauschiefer; teils Einzelpfahlerziehung
Klassifikation: Riesling Kabinett, Mosel (fruchtsüß); 100 % Riesling
Ausbau: aufwändige selektive Handlese in mehreren Durchgängen, kühle Gärung, traditioneller Ausbau im Stil des Guts

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Rebsorten

Le Moine Pommard Les Epenots 1er Cru 2021

Rotwein · Pommard 1er Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Pommard 1er Cru Les Epenots Côte de Beaune Lucien Le Moine Élevage auf Vollhefe 100 % neues Holz · unfiltriert 2021

Der Lucien Le Moine Pommard Les Epenots 1er Cru 2021 stammt aus einem der besten Crus von Pommard und einem Grand-Cru-Kandidaten – ein strukturierter, zugleich eleganter Pinot Noir mit würziger Tiefe. Lange auf der Vollhefe ausgebaut, vom Fass unfiltriert gefüllt. Eine echte Rarität in winziger Stückzahl.


Pommard Les Epenots – Eleganz aus dem Norden Pommards

Epenots ist eine renommierte Premier-Cru-Lage am nördlichen Ende von Pommard, nahe Beaune – ausschließlich mit Pinot Noir bestockt und gegliedert in Les Grands Epenots, Les Petits Epenots und den Clos des Epeneaux. Ihre Weine zeichnen sich durch subtile Kraft, gute Struktur sowie würzige und erdige Noten aus und zählen zu den Spitzenrotweinen der Côte de Beaune. Neben Les Rugiens steht Epenots zur Diskussion für eine Hochstufung zum Grand Cru.

Ein besonderes Merkmal ist der flachere Oberboden über eisenreichem, kiesig-mergeligem Untergrund, der sehr gut entwässert: Das fördert tief verwurzelte Reben und konzentrierte Beeren. Die sanfte, südöstliche Neigung bringt milde Morgensonne und schützt vor der Mittagshitze; kühle Nächte und langsame Reife begünstigen einen ausgewogenen, elegant strukturierten und lagerfähigen Pinot Noir – feiner als der oft wuchtige Pommard-Stil.

Jahrgang 2021 – Côte de Beaune

2021 war an der Côte de Beaune ein klassischer, kühler Jahrgang mit feiner, klar definierter Frucht, lebendiger Säure und großer aromatischer Präzision. In einer strukturierten, zugleich eleganten Lage wie Les Epenots ergibt das einen fein gezeichneten, würzigen Pinot Noir mit kühler Frische und feinkörnigem Tannin – im reinen, texturbetonten Stil des Hauses.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021, Pommard Les Epenots 1er Cru, trocken.

Lucien Le Moine ist ein reiner Élevage-Spezialist: Der fertig vergorene Wein wird von einem ausgesuchten Erzeuger übernommen und lange auf der Vollhefe ausgebaut – ohne Abstich, mit später, hinausgezögerter malolaktischer Gärung und minimalem Schwefel; Mounir Saouma lässt dem Élevage gern „zwei Sommer" Zeit. Ausbau in 100 % neuem Holz (feinporige Jupilles-Eiche), Abfüllung direkt vom Fass ohne Schönung und Filtration. Die Mengen sind winzig: oft nur ein einziges Fass je Cru.

Im Glas

Vom eisenreichen, kiesig-mergeligen Boden von Epenots lebt dieser Pommard: dunkle und rote Frucht wie Kirsche und Brombeere, florale Anklänge und eine würzig-erdige Tiefe von Unterholz und Gewürz. Der kühle Jahrgang 2021 hält ihn fein und frisch, während das lange Vollhefelager und das neue Holz eine seidige, dichte Textur und feine Röstwürze einbinden. Am Gaumen strukturiert und vielschichtig, mit festem, feinkörnigem Tannin, lebendiger Säure und langem, mineralischem Nachhall – kraftvoll und zugleich elegant.

Dunkle Frucht und würzig-erdige Tiefe – strukturiert und seidig, mit festem, feinkörnigem Tannin und langer Mineralität.

Benötigt Zeit; in der Jugend großzügig dekantieren. Großes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Wild und Wildgeflügel, zu Rind und Lamm in kräftiger Sauce, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Käse.


Lage: Pommard Les Epenots 1er Cru, Côte de Beaune (Burgund, Frankreich); nördliches Pommard nahe Beaune, sanfte südöstliche Neigung; flacher Oberboden über eisenreichem, kiesig-mergeligem Untergrund
Klassifikation: Premier Cru, Pinot Noir (trocken); Grand-Cru-Kandidat
Ausbau: reiner Élevage (Micro-Négoce); lange auf der Vollhefe ohne Abstich, späte Malo, minimaler Schwefel, 100 % neues Holz (Jupilles), unfiltriert vom Fass; winzige Menge

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Frankreich

Jean-Marie Fourrier Chambertin Clos de Beze Grand Cru 2015

Rotwein · Chambertin Clos de Bèze Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Chambertin Clos de Bèze · Grand Cru Gevrey-Chambertin Jean-Marie Fourrier (Négoce) · ~20% neues Holz 2015

Der Chambertin Clos de Bèze Grand Cru 2015 von Jean-Marie Fourrier ist ein reinsortiger Pinot Noir aus einem der größten Grand Crus des Burgunds. Tief, kraftvoll und zugleich elegant, mit reifer dunkler Frucht und samtigem, festem Tannin – aus dem großen, sonnenreichen Jahrgang 2015.


Chambertin Clos de Bèze – Spitze von Gevrey

Chambertin-Clos de Bèze erstreckt sich über rund 15 Hektar am oberen Mittelhang von Gevrey-Chambertin und steht – gemeinsam mit Le Chambertin – an der Spitze der Chambertin-Familie. Kalkstein und fossilreicher Ostrea-acuminata-Mergel prägen den Boden; die Lage bringt tiefe, kraftvolle und zugleich elegante, sehr lagerfähige Weine hervor und zählt zu den größten Grands Crus Burgunds.

Dieser Wein stammt aus dem Négociant-Label von Jean-Marie Fourrier (gegründet 2011), bei dem er Trauben aus erlesenen Lagen nach derselben Philosophie wie auf der Domaine ausbaut. Fourrier – geprägt von Henri Jayer und Domaine Drouhin – gilt als Maßstab für puristischen, terroirtreuen Gevrey.

Jahrgang 2015 – Côte de Nuits

2015 war ein warmer, trockener und sonnenreicher Jahrgang. Die Reben lieferten kleine, konzentrierte Beeren mit tiefer Farbe und reifem, samtigem Tannin.

Für die roten Burgunder steht 2015 für Tiefe, Fülle und reife Frucht bei guter Balance – ein großer, lagerfähiger Jahrgang, der die Kraft des Clos de Bèze prachtvoll trägt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2015.

Im Stil von Fourrier überwiegend entrappt (je nach Jahrgang mit etwas Ganztraube), mit Spontangärung und sanfter Extraktion. Der Ausbau erfolgt im Holzfass mit höchstens rund 20 % neuem Holz, ohne Abstich und oft mit Füllung direkt vom Fass – daher kann der Wein in der Jugend eine natürliche Kohlensäure zeigen und sollte dann dekantiert werden.

Im Glas

Tiefe, reife dunkle Frucht, ergänzt um florale Noten, feine Würze und eine erdig-mineralische Tiefe. Am Gaumen kraftvoll und vielschichtig, mit samtigem, zugleich festem Tannin und sehr langem Abgang.

Reife dunkle Frucht, florale Würze und erdige Tiefe über samtig-festem Tannin – ein großer Grand Cru für die lange Reife.

In der Jugend großzügig dekantieren; das Potenzial reicht über viele Jahre, oft Jahrzehnte. Bei 16 °C servieren.

Am Tisch

Wild und Federwild, Rind, Gerichte mit Trüffel oder Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für den ganz großen Anlass.


Lage: Chambertin Clos de Bèze, Gevrey-Chambertin (Côte de Nuits); ~15 ha am oberen Mittelhang, Kalkstein/Ostrea-acuminata-Mergel
Klassifikation: Chambertin-Clos de Bèze Grand Cru
Ausbau: Pinot Noir, überwiegend entrappt; ~20% neues Holz, ohne Abstich, natürliche Füllung (in der Jugend dekantieren)

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Rebsorten

Il Messo Governo Rosso Toscana

Rotwein · Governo · Toscana · Italien

EGT Il Messo Governo Rosso Toscana ist eine toskanische Cuvée aus den klassischen Rebsorten Sangiovese und Canaiolo, vinifiziert nach der Governo-Methode. Ein Teil der Trauben wird getrocknet und dem bereits vergorenen Wein zugegeben – ähnlich dem Ripasso-Verfahren in Venetien. Kräftige Fruchtaromen nach Pflaume, Veilchen und mediterranen Kräutern prägen den Wein. Ausbalanciert von weichen, frischen Tanninen.


Toscana

Die Toskana in Mittelitalien ist die Heimat des Sangiovese. Hügelige Lagen, kalk- und tonhaltige Böden und ein warmes, mediterranes Klima bringen kraftvolle, fruchtbetonte Rotweine mit feiner Würze hervor.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Sangiovese und Canaiolo, vinifiziert nach der Governo-Methode: Ein Teil der Trauben wird getrocknet und dem bereits vergorenen Wein zugegeben. Das löst eine zweite Gärung aus und verleiht dem Wein Fülle, weiche Tannine und Frucht – ähnlich dem Ripasso in Venetien.

Im Glas

Dichtes Rubinrot. In der Nase kräftige Fruchtaromen nach Pflaume und Veilchen, dazu mediterrane Kräuter. Am Gaumen kraftvoll und ausbalanciert, mit weichen, frischen Tanninen und langem Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren.

Klassische Begleitung: Pasta mit Ragù, gegrilltes Fleisch, Wild, Bistecca und gereifter Pecorino.


Lage: Toscana (Italien)
Klassifikation: Toscana IGT – Rotwein (Governo)
Ausbau: Sangiovese & Canaiolo, Governo-Methode

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Whisky

Ardbeg Wee Beastie 5 Jahre

Single Malt Whisky · Islay · Schottland

Single Malt Scotch Islay 5 Jahre Ex-Bourbon- & Oloroso-Sherryfässer non chill-filtered

Der Ardbeg Wee Beastie 5 Jahre ist der jüngste Whisky im festen Kernsortiment der Islay-Destillerie Ardbeg, erstmals 2020 vorgestellt. Mit nur fünf Jahren Reife ist er bewusst roh und kraftvoll angelegt – der Name „Wee Beastie" (kleines Biest) ist Programm. Gereift in ehemaligen Bourbon- und Oloroso-Sherryfässern, zeigt er intensiven Torfrauch mit würziger Schärfe. 


Islay

Islay ist die südlichste Insel der Inneren Hebriden vor der Westküste Schottlands und steht für rauchige, torfgeprägte Single Malts. Die Destillerie Ardbeg liegt seit über 200 Jahren an der Südküste der Insel und zählt zu den am stärksten getorften Brennereien Schottlands. Atlantische Lage, Torf und Meeresluft prägen den maritim-rauchigen Charakter ihrer Whiskys.

Assemblage und Ausbau

Wee Beastie reift fünf Jahre in einer Kombination aus ehemaligen Bourbon-Fässern aus amerikanischer Eiche und Oloroso-Sherryfässern. Die kurze Reife stellt den rohen, rauchigen Charakter des Ardbeg-Brennguts in den Vordergrund, während der Oloroso-Anteil dunkle, würzige Tiefe beisteuert. Abgefüllt wird er ohne Kältefiltration. Der Wee Beastie trägt eine klare Altersangabe von fünf Jahren.

Im Glas

Helles Gold im Glas. In der Nase scharfer Torfrauch, knackiger schwarzer Pfeffer und harziges Kiefernholz, dazu frische Kräuter, Vanille, Birne und ein Hauch Turkish Coffee. Am Gaumen kraftvoll und ölig: dunkle Schokolade, Teer und Kreosot, geräuchertes, herzhaftes Fleisch sowie Eukalyptus und Anis. Der Nachhall ist lang, salzig und pfeffrig.

Am Tisch

Pur bei Zimmertemperatur genießen; einige Tropfen Wasser zähmen die jugendliche Schärfe. Eignet sich auch als Basis für kräftig-rauchige Cocktails. Passt zu geräuchertem Fleisch, gegrilltem Lamm, reifem Hartkäse und dunkler Schokolade. Ein direkter, intensiver Einstieg in den Ardbeg-Stil.



Lage: Islay, Schottland
Klassifikation: Single Malt Scotch Whisky, 5 Jahre
Ausbau: ehemalige Bourbon- und Oloroso-Sherryfässer, 5 Jahre

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