Azurmendi – Larrabetzu – Spanien

Azurmendi – Larrabetzu – Spanien

Innovation und neues Wissen kann nur durch akribische Forschung erfolgen. So verhält es sich auch bei der Kochkunst. Musste der Mensch zu Beginn seines Daseins noch prüfen, ob die Beeren und Kräuter für ihn giftig oder nicht waren, kam schon schnell das Feuer mit ins Spiel und der Speiseplan des Homo Sapiens konnte deutlich aufgerüstet werden. Seit ein paar Jahrzehnten haben dann moderne Köche Lebensmittel so gut analysieren und erforschen können, dass es keine Geheimnisse von deren Zusammensetzung mehr gibt. Mit solch einem Wissensschatz geht auch der baskische Koch Eneko Atxa schon seit Jahren in seinem Restaurant Azurmendi an den Start. Er verfügt zudem für seine Kompositonen über die besten Zutaten von Land und Meer. Salate, einige Obstsorten sowie das Gemüse werden zudem direkt vor Ort rund um und auf dem Restaurantdach angebaut. Frischer geht es nicht! Eneko Atxa forscht und probiert in seiner Küche aber auch weiter und versucht so, neue Geschmackswelten zu kreieren. So entsteht eine Art Genuss- Märchenwelt, wo der Gast neben neuen Texturen andersartige Aromen aufnehmen und ergründen kann. Nicht alles erschliesst sich dem Geniesser auf den ersten Bissen, aber der Fluss an Innovationen und die Liebe zur Gastronomie schwebt wie eine gute Seele mit.

Azurmendi_Larrabetzu_Spanien_1

Azurmendi_Larrabetzu_Spanien_2

Azurmendi_Larrabetzu_Spanien_3

Der Picknickkorb im Eingangsbereich beinhaltet dieses mal: Aal mit Anchoviscreme in gebackenem Brioche. Klares Tomatengelee. Txakoli/Mango Praline. Alles sehr präzise arrangiert, voller Geschmack.

Azurmendi_Larrabetzu_Spanien_4

Der nächste Gang führte dann in die Küche. Dort gab es wie immer ein paar Erklärungen zu den einzelnen Arbeitsbereichen und Abläufen. Die Brigade zeigte sich, wie immer im Baskenland, preussisch diszipliniert und begrüsste und verabschiedete sich lautstark im Chor von den Gästen. Die Küche ist für den Basken ein heiliger Ort und dem Gast wird hier größtmöglichen Respekt gezollt. Damit keiner bei dieser Prozedur verhungert, gab es als Appetizer noch schmackhafte kleine Haselnuss- Gänseleber Pralinen, die von einem kleinen Bäumchen als Frucht gepflückt werden mussten. Zum Nachspülen gab es Hibiskusblütensaft. Interessant, wie hier die Hibiskusblüten für Frische und Säure im Mundraum sorgten und den intensiven Gänselebergeschmack zart umhüllten.

Azurmendi_Larrabetzu_Spanien_5

Der nächste Gang führt dann in den sogenannten grünen Garten, ein hier neu erschaffenes Refugium, wo die nächsten kleinen Häppchen und Überraschungen gereicht wurden. An verschiedenen Stationen werden verschiedene Kleinigkeiten erst erklärt, dann angeboten und dann auch schnell verputzt. Als erstes wird ein malziger Mais Popcorn Drink gereicht. Sehr intensiv, einem starkem Ale Bier vom Geschmack her nicht unähnlich. Der Popcorn Mais bringt noch eine feine Süße in diesen süffigen Starter. Dann folgte ein Basilkum-Roquefort Käse- Macaron, der ohne Frage gut schmeckte, aber eine kleine zu intensive Geschmacksnerven- Attacke startete. Grossartig dann die fluffige Zuckerwatte vom weissem Spargel. Hier zeigt sich dann auch, dass Innovation fantastische neue Genussmomente erschaffen kann. Zart, leichte Süße, schnell im Mund sich pulverisierend und dann ein sehr langer, intensiver Nachhall vom besten weissen Spargel. Top! Bevor es dann in den Speiseraum und zum eigentlichen Menü ging, gab es noch ein paar künstliche Blätter mit Steinpilzaromen. Gut im Geschmack, toll in der knusprigen, sehr feinen Konsistenz der Blätter, und auch die leichte Süße machte diesen Kunstblättern nicht zu schaffen.

Azurmendi_Larrabetzu_Spanien_6Malz-Popcorn Drink.

Azurmendi_Larrabetzu_Spanien_7

Azurmendi_Larrabetzu_Spanien_8Basilkum-Roquefort Käse Macarcon.

Azurmendi_Larrabetzu_Spanien_9Spargel Zuckerwatte.

Azurmendi_Larrabetzu_Spanien_10Steinpilzblätter.

azurmendi

Ein guter Vermouth ist in Spanien ein Aperitif Klassiker und wird natürlich immer mit Oliven gereicht. Eneko Atxa kreierte aus dieser Vorlage geeiste Oliven mit einer Wermutfüllung und beweist nicht nur Sinn für Humor, sondern auch ein Händchen für neue Texturen zu diesem Thema. Dass kurz nach so einem „anderen Aperitif“ sich sofort der Hunger einstellt, versteht sich natürlich von selbst.

 

Azurmendi_Larrabetzu_Spanien_11

Einer der Klassiker im Restaurant Azurmendi ist immer das von innen nach außen getrüffelte Ei; dieses wird praktischerweise mundgerecht und zum schnellen Verzehr auf einem Löffel serviert. Der Geschmack ist bekannt und verbindet die vollmundigen erdigen Kombination von Trüffel und Eigelb in Vollendung.

Azurmendi_Larrabetzu_Spanien_12

Dass aus Milch gewonnene Brot gehört auch zu den wirklich leckeren Kleinigkeiten im Azurmendi. Bevor man sich versieht, sind diese andersartigen Brotelemente schon auf den Weg hinunter in den Körper.

Azurmendi_Larrabetzu_Spanien_13

Mit der ganz kurz im Dampf pochierten Auster auf Austern Tartar, Seetang beginnt dann das Menü wahrlich furios. Die sehr große, noch nach Meeressalz schmeckende Auster entpuppt sich auch als jodig klar und bietet einen sehr frischen und langen Nachhall im Abgang. Nur die beigelegte falsche Auster aus Seetang in Tempura ausgebacken wäre bei diesem tollen Gericht nicht nötig gewesen, da hier außer einer gewissen Matschigkeit der Beilage nichts zu erschmecken war.

Azurmendi_Larrabetzu_Spanien_14

Azurmendi_Larrabetzu_Spanien_15

Azurmendi_Larrabetzu_Spanien_16

Mit dem Geschmack vom Seeigel kommt nicht jedermann klar, da seine Intensität, Reinheit und Länge abschreckend wirken kann. Hier im Azurmendi gab es den Seeigel dann sogar in vier verschiedenen Texturen: pur, als Emulsion, als Saft und in Form einer Creme. Alles äußerst streng, leicht adstringierend und bitter, aber immer genial am Produktgeschmack dran geblieben. Quasi ein Seeigel de luxe Gang für Fetischisten dieser Meerestiergattung. Es hat sehr gut geschmeckt!

Azurmendi_Larrabetzu_Spanien_17

Die al dente gekochten, wilden Bergerbsen schmeckten so wie sie auch aussehen: so frisch als ob sie gerade geerntet wurden, außen leicht knackig und innen butterweich. Viele grüne Aromen gesellen sich dazu und machen „einfache“ Erbsen einmal wieder zu einem wahren Gaumenorgasmus. Die beigelegten Heringsroggen bringen den salzigen Geschmack in dieses zauberhafte Gericht. Sehr gut!

Azurmendi_Larrabetzu_Spanien_18

Ein perfekt gegarter Hummer mit kräftigem, nussigen Geschmack wird liebevoll in einem Krustentier Sud serviert. Ein top Produkt ohne Fehl und Tadel. Auch die Hummer Majonaise passt hervorragend dazu. Nicht zu verbessern!

Azurmendi_Larrabetzu_Spanien_20

Bäuerlich im Geschmack und modern in seiner Art ist dann das frittierte Spanferkel mit dreierlei baskischen Bergkäsen in verschiedenen Texturen. Das zarte, leicht faserige Ferkel besticht durch einen wilden und zarten Gesamteindruck, die Panade ist hauchfein gebacken und die Käsesorten unheimlich intensiv, stark adstringierend und voller Säurespiel. Der Gaumenkick kommt durch die Verbindung der unterschiedlichen Zutaten. Der Käse alleine wirkt etwas einfach und stumpf. Durch die Verbindung mit dem zarten Spanferkel ergibt sich allerdings eine Art Edel Cordon Bleu für Fortgeschrittene. Gerade in der Nachbetrachtung einfach nur fantastisch!

Azurmendi_Larrabetzu_Spanien_21

Bei dem Kirchererbsen Eintopf, der dann folgte, handelt es sich ohne Frage um eines dieser Speisen, die auch schon die Großmutter in einem gussartige Topf über dem Feuer zubereitet hat. Mehlige Kichererbsen werden hier in einer Reduktion aus Kabeljauinnereien serviert. Dass auch moderne Kochelemente bei diesem Gang nicht zu kurz kommen, zeigt die krosse Kartoffelhülle, welche mit einer Emulsion wilder Bergkräuter gefüllt wurde. Auch das kann nicht besser gekocht werden!

Azurmendi_Larrabetzu_Spanien_22

In vielen Restaurants bauen dann die Hauptgänge leider etwas ab. Ob dies daran liegt, dass ein erstes Sättigungsgefühl einsetzt, die Reizüberflutung dieser Köstlichkeiten im Hirn einfach nicht mehr verarbeitet werden kann oder ob die Konzentration in der Küche abnimmt. Wie dem auch sei, der Seeteufel in Iberico Kruste war zwar perfekt zubereitet, es fehlte aber einfach die Seele. Auch die Artischocken Komponente und das Basilikum Püree wirkten ein wenig blass und blieben hinter den hohen Erwartungen zurück.

Azurmendi_Larrabetzu_Spanien_23

Die Spitzengastronomie und die Taube sind untrennbar miteinander verbunden. Die Taube als Hauptgang hat im Azurmendi deshalb auch schon eine große und lange Tradition und in der Regel wird daraus auch immer einer der besten Gänge des Menüs. Konnten die Tauben Consommé und die Taubenleber als Beilagen auch noch überzeugen, zeigte sich der eigentliche Hauptdarsteller doch ein wenig zäh und gummiartig in seiner Konsistenz. Hier ist an diesem Tag irgend etwas schief gelaufen.

Azurmendi_Larrabetzu_Spanien_24Taubenleber.

Azurmendi_Larrabetzu_Spanien_25Tauben Consommé.

Azurmendi_Larrabetzu_Spanien_26

Frisch und leicht mit Frucht und Gemüse geht es dann in das erste Dessert hinein. Ananas, Kardamom und Sellerie machen den Mund sauber und bilden mit einem guten Säuregerüst auch die Lust auf mehr Desserts.

Azurmendi_Larrabetzu_Spanien_27

Das beste Dessert an diesem Mittag folgte dann in Form mehrerer Joghurt Variationen mit Honig und verschiedenen Gewürzen. Leicht in seiner Art, kaum Süße und auch von den Texturen her spannend.

Azurmendi_Larrabetzu_Spanien_28

Das Erdnuss-Schokoladen Schlussdessert sorgt dann doch noch einmal dafür, dass die Kalorienbombe zuschlägt. Die Sättigungsgrenze ist nun erreicht und es gehen gerade noch so eben die Petit Fours in den nun gebeutelten Körper. In Erinnerung bleibt einmal wieder ein tolles, großartiges Menü mit vielen Innovationen und einer Taube, die beim nächsten Mal sicherlich wieder viel besser sein wird.

Azurmendi_Larrabetzu_Spanien_29

Azurmendi_Larrabetzu_Spanien_30

Azurmendi_Larrabetzu_Spanien_31

Azurmendi_Larrabetzu_Spanien_32

IMG_6617Das Beste gibt es dann noch zum Schluss als Geschenk des Hauses. Ein Säckchen Erbsensamen zum selber anpflanzen …

 

Azurmendi
Legina Auzoa, s/n
48195 Larrabetzu
Spanien
Telefon: 0034 944558866
www.azurmendi.biz

Blog per E-Mail abonnieren

Keine Beiträge mehr verpassen.

Entdecke unsere Weine

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Larmandier-Bernier Champagne Terre de Vertus Premier Cru brut nature BIO

Champagner · Vertus Premier Cru · Chardonnay · Brut Nature · Bio

Larmandier-Bernier Terre de Vertus Premier Cru Brut Nature ist ein Einzellagen-Bio-Champagner aus 100 % Chardonnay aus dem Premier-Cru-Dorf Vertus. Die Trauben stammen aus den kleinen Lagen Les Faucherets und Les Barillers. Komplett ohne Dosage abgefüllt und über viele Jahre gereift, zeigt er sich ultratrocken und tief mineralisch. Im Glas Eleganz und Terroir.


Vertus

Vertus liegt im Süden der Côte des Blancs und ist als Premier Cru klassifiziert. Die Lagen Les Faucherets und Les Barillers auf kreidig-kalkigen Böden verleihen dem Chardonnay seine straffe, salzig-mineralische Prägung. Der Wein stammt aus biologischem Anbau und ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle FR-BIO-10).

Rebsorte und Ausbau

Der Champagner besteht zu 100 % aus Chardonnay (Blanc de Blancs). Nach streng selektiver Lese wird er spontan mit wilden Hefen in kleinen Barrique-Eichenfässern vergoren, anschließend mitsamt Feinhefe in Edelstahltanks gezogen, wo er viele Monate reift. Nach mehrjähriger Flaschenlagerung handgerüttelt; abgefüllt ohne Dosage als Brut Nature.

Im Glas

Helles Gold mit eher breiter Perlage. In der Nase Meeresgischt, Macadamianuss und frisch gebackene Brioche. Am Gaumen ultratrocken, mineralisch, straff und sehr druckvoll, mit kreidiger Struktur, einer salzigen Note und unreifem Nussmix. Der Abgang ist sehr lang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren; durch seine sehr trockene, leicht adstringierende Art ein perfekter Apéritif, ebenso ein Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Austern, Meeresfrüchte, Fisch und feine Vorspeisen.


Lage: Les Faucherets & Les Barillers, Vertus (1er Cru), Côte des Blancs (Champagne)
Klassifikation: Champagne AOC – Premier Cru, Brut Nature, Blanc de Blancs
Ausbau: Spontangärung im Barrique, Hefelager im Edelstahl, ohne Dosage, mehrjährige Flaschenreife

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Martin Waßmer Schlatter Maltesergarten Pinot Noir GC 2017

Wein · Rotwein · Baden · Deutschland

Waßmer Schlatter Maltesergarten Pinot Noir GC 2017 ist ein ausgezeichneter Lagen-Spätburgunder mit Potenzial. Purpurfarben mit violetten Reflexen, zeigt er eine elegante Frucht und einen saftigen, feinen Gaumen.


Baden / Schlatter Maltesergarten

Das Weingut Martin Waßmer ist im Markgräflerland in Baden beheimatet und zählt zu den führenden Erzeugern der Region. Der Pinot Noir aus der Lage Schlatter Maltesergarten wächst auf Kalksteinböden mit Auflagen aus Löss und Lehm – eine Grundlage für elegante, mineralisch geprägte Spätburgunder.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Spätburgunder (Pinot Noir) in der Spitzenkategorie GC. Der Ausbau stellt die elegante Frucht und die feine Struktur der Lage in den Vordergrund. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Purpurfarben mit dezenten violetten Reflexen. In der Nase elegante Frucht von Sauerkirsche, Himbeere und Preiselbeere. Am Gaumen saftig, mit feiner Beerenfrucht von Kirsche, Preiselbeere und Himbeere, feinem Tannin und gutem Reifepotenzial.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; jüngere Flaschen profitieren vom Dekantieren.

Passt zu: Kurzgebratenem, Gegrilltem und Geschmortem, kräftigem Geflügel, Krustentieren und Käse.


Lage: Baden, Markgräflerland – Schlatter Maltesergarten (Deutschland); Weingut Martin Waßmer
Klassifikation: Lagenwein (GC) – 100 % Spätburgunder (Pinot Noir), trocken
Ausbau: elegant und fruchtbetont; Kalkstein mit Löss und Lehm
Jahrgang: 2017

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Spanien

Protos Reserva 2020 tinto

Rotwein · Ribera del Duero · Tempranillo · Reserva

Protos Reserva stammt aus der Ribera del Duero, wo das Weingut in Peñafiel zu den Gründern der Appellation zählt. Er wird ausschließlich aus Tempranillo gekeltert, in Spanien hier Tinta del País genannt, und verbindet dunkle Frucht mit der Würze langer Fassreife. Die Trauben stammen von südexponierten, teils über 50 Jahre alten Reben in Höhenlagen um 750 bis 900 Meter. Das Resultat ist ein kraftvoller, klar strukturierter Rotwein mit langem Abgang.


Ribera del Duero

Die Ribera del Duero zieht sich entlang des Duero durch Kastilien-León, im Zentrum die Stadt Peñafiel. Das kontinentale Klima mit heißen Tagen und kühlen Nächten erzeugt große Temperaturunterschiede und eine langsame, gleichmäßige Reife der Trauben. Die Lagen für den Reserva liegen auf kalkhaltigen, steinigen Böden in der Provinz Burgos, nach Süden ausgerichtet und auf 750 bis 900 Metern Höhe.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Tempranillo. Nach der Handlese und der Maischegärung im Edelstahl reift er 18 Monate in Barriques aus französischer (80 %) und amerikanischer (20 %) Eiche, gefolgt von mehrjähriger Flaschenreife vor der Freigabe. Die Eiche steuert Würze und Struktur bei, ohne die Frucht zu überdecken.

Im Glas

In der Nase reife, dunkle Beerenfrucht, dazu Sandelholz, Kokos und ein Hauch Karamell aus dem Fassausbau. Am Gaumen kraftvoll und klar konturiert, mit reifem Tannin und tragender Säure, die Frucht und Holz im Gleichgewicht hält. Der Abgang ist lang und würzig.

Am Tisch

Trinkreif, gewinnt aber durch ein bis zwei Stunden im Dekanter; bei guter Lagerung trägt er weitere acht bis zehn Jahre. Serviertemperatur 16–18 °C.

Klassische Begleitung: Lammbraten, geschmortes Rind, Wild und gereifter Hartkäse.


Lage: Ribera del Duero (Peñafiel/Burgos), Südlagen, 750–900 m
Klassifikation: Ribera del Duero DO – Reserva
Ausbau: 18 Monate französische/amerikanische Eiche, anschließend Flaschenreife

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

USA

Saxum Broken Stones 2013

Rotwein · Paso Robles · Rhône-Cuvée

Syrah-dominierte Cuvée Broken Stones Multi-Vineyard Paso Robles · Kalifornien Saxum (Justin Smith) kalkreicher Boden überwiegend neue Barriques 2013

Der Saxum Broken Stones 2013 ist die einzige Multi-Vineyard-Cuvée des Kult-Erzeugers Saxum – Syrah-basiert, aus allen Lagen, die das Gut bezieht. Vollgewichtig, reich und intensiv, dabei von großer Reinheit, Fokus und Komplexität, mit der mineralischen Prägung des Kalksteins. Mit der Reife des Jahrgangs 2013 zeigt er heute zusätzliche Tiefe.


Broken Stones – die Multi-Vineyard-Cuvée

Saxum wurde 2000 von Justin Smith gegründet und zählt heute zu den gefragtesten Rhône-Erzeugern Kaliforniens. Der Broken Stones ist der einzige Wein des Guts, der als Multi-Vineyard-Blend aus allen Lagen entsteht, die Saxum bezieht – im Willow Creek District westlich von Paso Robles und darüber hinaus. Der Name verweist auf die gebrochenen, kalkreichen Steine dieser Böden. Der Name Saxum selbst ist lateinisch für „Stein".

Die kargen Kalkböden geben den Weinen Mineralität, eine kreidige Textur, Frische und Tiefe; kühle Brisen vom nahen Pazifik mildern die sonnigen Tage und bewahren Säure und Aromatik. Bewirtschaftet wird organisch, von Hand gelesen und im Keller minimalistisch gearbeitet – mit Spontangärung und behutsamem Ausbau.

Jahrgang 2013 – Paso Robles

2013 gilt an der kalifornischen Central Coast als herausragender, ausgewogener Jahrgang mit reifer Frucht und besonders feiner, polierter Tanninqualität. Im Broken Stones 2013 stieg ausnahmsweise der Anteil an Petite Sirah – erstmals lag Syrah unter 50 % –, was dem Wein zusätzliche Farbe, Dichte und Struktur gab. Mit über einem Jahrzehnt Flaschenreife zeigt er sich heute in einer ersten Reifephase: Die primäre Frucht weicht zunehmend würzig-erdigen Sekundäraromen, während die Kalksteinmineralität für anhaltende Frische sorgt.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 48 % Syrah, 22 % Petite Sirah, 17 % Grenache, 6 % Mourvèdre, 4 % Tempranillo und 3 % Roussanne, Jahrgang 2013, trocken.

Syrah gibt dem Wein das dunkle, würzig-pfeffrige Fruchtrückgrat und die mineralische Tiefe; Petite Sirah – in diesem Jahrgang ungewöhnlich stark vertreten – Farbe, dunkle Frucht und festes Tannin; Grenache rote Frucht und Großzügigkeit; Mourvèdre Struktur und herzhafte Erdigkeit; Tempranillo rote Frucht und Schmelz; der mitvergorene Roussanne hebt Aromatik und Textur. Der Ausbau dauert 18 bis 20 Monate in überwiegend neuen französischen Barriques. Der Wein wird nie von der Hefe abgezogen und unfiltriert sowie ungeschönt gefüllt.

Im Glas

Aus der Syrah-basierten Multi-Vineyard-Cuvée und dem kalkreichen Terroir lebt dieser Wein von Tiefe und Mineralität: tiefes, tintiges Purpur im Glas, dazu dichte schwarze und rote Frucht wie Cassis, schwarze Kirsche, Brombeere und Himbeere, florale Anklänge von Veilchen, Lakritz, geräucherte Erde, Graphit und eine zartbittere Schokoladennote. Mit der Reife treten erdig-würzige Sekundärnoten hinzu. Am Gaumen vollgewichtig, dicht und vielschichtig, mit reifem, poliertem Tannin und einer kreidig-mineralischen Frische, die in einen langen, würzigen Nachhall mündet.

Tintiges Purpur, Cassis, schwarze Kirsche und Veilchen über Lakritz, geräucherter Erde und Graphit – dicht und mineralisch, mit poliertem Tannin.

Jetzt in schöner Reife; vor dem Genuss dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu gegrilltem und geschmortem Rind, zu Short Ribs und kräftigen Schmorgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Multi-Vineyard-Cuvée aus den Lagen, die Saxum bezieht; Willow Creek District und weitere, Paso Robles (Kalifornien, USA); karge, kalkreiche Böden; organisch bewirtschaftet
Klassifikation: Paso Robles; Cuvée aus 48 % Syrah, 22 % Petite Sirah, 17 % Grenache, 6 % Mourvèdre, 4 % Tempranillo, 3 % Roussanne (trocken)
Ausbau: 18–20 Monate in überwiegend neuen französischen Barriques; nie von der Hefe abgezogen, ungeschönt und unfiltriert

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Frankreich

Rotem & Mounir Saouma Châteauneuf-du-Pape Magis blanc 2022

Weißwein · Châteauneuf-du-Pape · Grenache Blanc

Grenache-Blanc-Cuvée Magis blanc Châteauneuf-du-Pape Kalkstein · Bédarrides Rotem & Mounir Saouma neue 500-l-Fässer 2 Jahre auf der Hefe · Bâtonnage 2022

Der Rotem & Mounir Saouma Châteauneuf-du-Pape Magis blanc 2022 ist ein außergewöhnlicher Rhône-Weißwein, hauptsächlich aus Grenache Blanc, verfeinert durch kleine Anteile Clairette, Roussanne und Bourboulenc. Zwei Jahre auf der Hefe in neuen 500-Liter-Fässern gereift, ist er kraftvoll und geschmeidig zugleich – mit cremigem Schmelz und feiner, salziger Spannung.


Magis – weißes Châteauneuf von Kalkstein

Rotem und Mounir Saouma sind als Eigentümer des legendären Micro-Négoce Lucien Le Moine im Burgund weltberühmt. Als großer Weißwein-Erzeuger des Burgunds ließ sich Mounir Saouma von den Möglichkeiten der weißen Sorten Châteauneufs verzaubern – nur rund 6 % der Appellation sind Weißwein, und fast alles wird jung gefüllt. Der Magis geht den umgekehrten Weg.

Die Trauben stammen aus kalksteinreichen Lagen rund um Bédarrides. Der hohe, aktive Kalkanteil im Boden verleiht dem Wein seine unverwechselbare, salzig-mineralische Spannung, seine Frische und seine Länge – Eigenschaften, für die der Magis bereits mit großen weißen Burgundern verglichen wurde. „Magis" bedeutet „mehr, viel mehr" – Programm für einen Weißwein von außergewöhnlicher Tiefe.

Jahrgang 2022 – Châteauneuf-du-Pape

Der Jahrgang 2022 brachte in Châteauneuf-du-Pape warme, trockene Bedingungen mit sich, die zu früher Reife und kleinen, konzentrierten Beeren führten. Trotz der sommerlichen Hitze bewahrten viele Weißweine dank kühler Nächte eine bemerkenswerte Frische und Balance. Ein kräftiger Sturm Mitte August brachte dringend benötigten Regen und half den Reben, die letzten Wochen der Reife gut zu überstehen. Die besten Weißweine des Jahrgangs vereinen Reife und Spannung: aromatisch dicht, mit Steinobst, weißen Blüten und feiner Mineralität, getragen von einer klaren Struktur. Ein Jahrgang mit Charakter und Strahlkraft – weniger von kühler Finesse geprägt, dafür umso mehr von sonniger Tiefe und mediterraner Eleganz.

Assemblage und Ausbau

Cuvée hauptsächlich aus Grenache Blanc, verfeinert durch kleine Anteile Clairette, Roussanne und Bourboulenc, Jahrgang 2022, trocken.

Der Wein wurde in neuen 500-Liter-Fässern vergoren und reifte dort zwei Jahre auf der Hefe. Durch das regelmäßige Aufrühren (Bâtonnage) gewann er zusätzliche Tiefe, Textur und Komplexität. Diese lange Reife im Holz verleiht ihm Fülle und Charakter, ohne dabei seine Frische zu überdecken – ein burgundisch inspirierter Ausbau, wie ihn Mounir Saouma bei Lucien Le Moine perfektioniert hat.

Im Glas

Im Duft entfaltet sich ein intensives Aromenspiel von reifer Mandarine, Limettenschale und feinen orientalischen Gewürznoten, begleitet von Anklängen an Toffee, Vanille und geröstete Nüsse. Am Gaumen präsentiert sich der Magis kraftvoll und geschmeidig, mit cremigem Schmelz und feiner, salziger Spannung. Noten von Zitrusfrüchten, weißen Blüten und einer zarten Meeresbrise verleihen ihm Energie und Präzision. Das lange, mineralisch-frische Finale unterstreicht einmal mehr die Klasse dieses außergewöhnlichen Weißweins aus der Rhône.

Reife Mandarine, Limettenschale und orientalische Gewürze über Toffee und gerösteten Nüssen – kraftvoll und cremig, mit feiner, salziger Spannung und langem, mineralischem Finale.

Verfügt über großartiges Reifepotenzial; jung wie gereift ein Genuss. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Krustentieren, zu Geflügel und Kalb in heller Sahnesauce, zu cremigen Pasta- und Risottogerichten sowie zu würziger asiatischer Küche und gereiftem Hartkäse.


Lage: kalksteinreiche Lagen um Bédarrides, Châteauneuf-du-Pape (südliche Rhône, Frankreich); hoher aktiver Kalkanteil
Klassifikation: AOC Châteauneuf-du-Pape (blanc); Cuvée hauptsächlich Grenache Blanc mit Clairette, Roussanne, Bourboulenc (trocken)
Ausbau: Gärung und zwei Jahre auf der Hefe in neuen 500-l-Fässern mit Bâtonnage; ohne Abstich, minimaler Schwefel

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Frankreich

Jacques-Frédéric Mugnier Bonnes Mares Grand Cru 2020

Rotwein · Bonnes-Mares Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Bonnes-Mares · Grand Cru Chambolle-Musigny / Morey Mugnier-Parzelle 0,36 ha · 900–1.500 Flaschen 2020

Der Bonnes-Mares Grand Cru 2020 der Domaine Jacques-Frédéric Mugnier ist ein reinsortiger Pinot Noir aus einem nur 36 Ar kleinen Streifen – eine Rarität von rund 900 bis 1.500 Flaschen. Rote Frucht aus Chambolle trifft auf Offenheit, Festigkeit und erdige Tiefe vom Morey-Terroir, ergänzt um mineralische Nuancen und Waldboden.


Bonnes-Mares – Grand Cru zwischen Chambolle und Morey

Bonnes-Mares erstreckt sich über rund 15 Hektar am Mittelhang der Côte de Nuits. Der Großteil liegt in Chambolle-Musigny, ein kleinerer Teil von etwa 1,5 Hektar im benachbarten Morey-Saint-Denis; im Norden grenzt die Lage an den Clos de Tart. Bepflanzt ist sie ausschließlich mit Pinot Noir; die Böden reichen von reicher und tiefer (Morey-Ende, strenger) bis feiner und kalkreicher (Chambolle-Ende, seidiger). Der Name geht auf die „Bonnes Mères" der Abtei Notre Dame de Tart zurück.

Mugniers Parzelle ist ein schmaler 36-Ar-Streifen, der sich über die gesamte Höhe des Hügels zieht; gepflanzt wurde 1961, 1980 und 1988. Je nach Jahrgang entstehen nur rund 900 bis 1.500 Flaschen. Die Domaine J.-F. Mugnier zählt zu den großen Adressen der Côte de Nuits.

Jahrgang 2020 – Côte de Nuits

2020 war ein warmer, trockener Jahrgang mit früher Lese und kleinen Erträgen. Die Reben lieferten konzentrierte, reife Trauben, die dennoch eine klare Frische bewahrten.

Für die roten Burgunder steht 2020 für Tiefe und Dichte bei feinem Tannin und tragender Säure – ein starker, lagerfähiger Jahrgang, der die Kraft des Bonnes-Mares mit Spannung unterlegt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2020, von Reben der Pflanzjahre 1961, 1980 und 1988.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – mit zurückhaltendem Holzeinsatz, ganz auf Finesse und Lagenausdruck ausgerichtet.

Im Glas

Das aromatische Spektrum roter Früchte aus Chambolle dominiert, ergänzt um die Offenheit, Festigkeit und erdige Note des Morey-Terroirs sowie mineralische Nuancen und dezente Anklänge von Waldboden. Am Gaumen tief und strukturiert, mit festem, feinem Tannin und langem Abgang.

Rote Frucht aus Chambolle, erdige Festigkeit aus Morey und mineralische Nuancen – ein tiefer Grand Cru für die lange Reife.

In der Jugend noch verschlossen, entfaltet der Wein sein Potenzial über viele Jahre Flaschenreife. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Rind, Gerichte mit Trüffel oder Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für den großen Anlass.


Lage: Bonnes-Mares, Chambolle-Musigny / Morey-Saint-Denis (Côte de Nuits); Mittelhang; Mugnier-Parzelle 0,36 ha (Pflanzung 1961/1980/1988)
Klassifikation: Bonnes-Mares Grand Cru
Ausbau: Pinot Noir, teils Ganztraube; Holzfassausbau

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Quinta da Pellada La Galaxia Rosé

Roséwein · Cuvée · Dão · Portugal

Quinta da Pellada La Galaxia Rosé ist ein trockener Roséwein aus dem Dão in Portugal. Er entsteht aus der Zusammenarbeit des galicischen Winzers Eulogio Pomares (Fento Wines) mit Álvaro Castro von der Quinta da Pellada – eine Cuvée aus Tinta Roriz und Jaén, mineralisch und frisch.


Dão

Der Dão liegt im portugiesischen Landesinneren, geschützt durch die Serra da Estrela, mit kontinentalem Klima. Die Reben für La Galaxia stehen auf Granitböden mit Sand- und Lehmanteilen in rund 550 Metern Höhe und sind zwischen 30 und 65 Jahre alt.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Tinta Roriz und Jaén. Die Trauben werden von Hand gelesen, nach dem Abbeeren direkt gepresst und im Edelstahltank vergoren. Der Ausbau erfolgt auf der Vollhefe, was dem Rosé Körper und Tiefe verleiht; abgefüllt ohne Schönung und Filtration.

Im Glas

Zartrosa. In der Nase knackige Kirsche, Fliederduft, Gewürznoten und ein Hauch unreife Johannisbeere. Am Gaumen weinig und mineralisch, mit gutem Körper, salziger Frische und animierendem Trinkfluss. Klares, frisches Finish.

Am Tisch

Gut gekühlt servieren – als Aperitif oder Speisenbegleiter. Ein vielseitiger Rosé mit Struktur.

Klassische Begleitung: Spargel, Salate, gegrillter Fisch und leichte Sommerküche.


Lage: Dão (Portugal), ~550 m
Klassifikation: Dão – Roséwein (trocken)
Ausbau: Edelstahl, Ausbau auf der Vollhefe

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Groffier Chambolle Musigny Les Sentiers 1er Cru 2020

Rotwein · Chambolle-Musigny 1er Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Les Sentiers Chambolle-Musigny 1er Cru (Frankreich) 2020 13,50 % vol

Der Robert Groffier Chambolle-Musigny Les Sentiers 1er Cru 2020 stammt von 80 Jahre alten Reben aus dem nördlichsten Premier Cru der Appellation – ein kräftigerer, salziger und spannungsreicher Chambolle mit Morey-Charakter.


Les Sentiers – die Lage

Les Sentiers („die Pfade") ist der nördlichste Premier Cru von Chambolle-Musigny, direkt unterhalb des Grand Cru Bonnes Mares und an der Grenze zu Morey-Saint-Denis. Der Boden hat einen höheren Ton- und Kalksteinanteil als im übrigen Chambolle – nur rund 40 cm eisenreicher Ton über Kalkstein. Das ergibt einen dichteren, kraftvolleren Pinot Noir, der den Morey-Charakter mit der Finesse Chambolles verbindet.

Groffier zählt zu den führenden Erzeugern der Côte de Nuits; unter Nicolas Groffier wird der Neuholzeinsatz je nach Jahrgang feinjustiert und nur einmal am Ende des Ausbaus abgestochen.

Jahrgang 2020 – Côte de Nuits

2020 gilt in der Côte de Nuits als großer Rotweinjahrgang: warm und trocken, mit vollreifen, gesunden Trauben bei zugleich bemerkenswerter Frische und Säurespannung.

Ein Jahr für tief konzentrierte, dennoch frische und langlebige Pinot Noirs.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2020, 13,50 % vol.

Vergoren mit 100 % Ganztrauben, ausgebaut in 25 % neuem Holz. Im Stil der Domaine wird der Wein nur einmal am Ende des Ausbaus abgestochen.

Im Glas

Über Kopfnoten von Wildkirsche und Bergamotte legen die Stiele eine diskrete Pfeffernote, klar umrissen und ausbalanciert. Am Gaumen knackige rote Frucht, deutlich salzig und für einen Chambolle zum Abgang hin etwas kantig – durchzogen von großer Spannung von Anfang bis Ende, gebaut für lange Reife.

Knackig, salzig und gespannt – ein kraftvoller Chambolle mit Morey-Charakter.

Jung noch verschlossen: profitiert von Luft und Kellerzeit. Bei 16–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu Entenbrust, Kalb, Taube, Reh, Gerichten mit Trüffel oder Pilzen sowie mittelreifem Weichkäse. Ein eleganter Begleiter für feine Küche.


Lage: Les Sentiers, Chambolle-Musigny 1er Cru, Côte de Nuits, Bourgogne (Frankreich); eisenreicher Ton über Kalkstein, 80 Jahre alte Reben
Klassifikation: Chambolle-Musigny 1er Cru AOC, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: Pinot Noir; 100 % Ganztrauben; 25 % Neuholz; ein Abstich; 13,50 % vol

Mehr erfahren ...