Mugaritz – Errenteria – Spanien

Mugaritz – Errenteria – Spanien

Tja, das war einmal ein wirklich spannender Restaurantbesuch im Mugaritz. Vier Personen sitzen an einem Tisch, bekommen 25 kleine Gänge serviert und jeder dieser Gäste hat eine komplett eigene Wahrnehmung darüber, was ihm hier innerhalb von vier 1/2 Stunden widerfahren ist. Fassungslosigkeit, Irritation, Begeisterung, viele Fragen und keine Antworten.

Doch beginnen wir am Anfang der Geschichte. Der Aperitif wird im Hof in Form eines Gläschen Cavas Extra Brut vor dem Restaurant Mugaritz eingenommen. Hier gestaltet sich die lange Wartezeit auf den Sommelier- in Verbindung mit dem Beginn der Dämmerung und der aufkommenden Kälte- als erstes kleines Problemchen. Außer dem Sommelier war hier niemand in der Lage, die Weinkarte aufzutreiben, geschweige denn einen Glas Sekt auszuschenken. Nach einer halben Stunde war das Problem gelöst und es ging dann auch flott und noch mit halb vollem Sektglas zum Tisch und dann zu dem schon obligatorischen Küchenbesuch in das Restaurant Mugaritz.

Hier und auch später am Tisch folgte dann die Erklärung zum diesjährigen Menü: … „So stellt sich Andoni Aduriz ein modernes Menü vor“ … „Die Nachtische kommen zuerst und die Salate zum Schluss“ … „Fisch und Fleischgerichte sind auf einem Teller kombiniert“ … „es gibt keine Regeln mehr“ … „das ganze Menü wird mit den Fingern gegessen“ …

Dies hört sich alles hoch spannend an, stimmte dann leider aber in keiner einzigen Phase des Menüs. Weder die Abfolge, noch das hier nur mit den Händen gegessen wurde, auch die Kombination von Fisch und Fleisch hielt sich in Grenzen und, weder der Salat zum Schluss noch die Desserts zu Beginn liessen sich irgendwo entdecken. Die einzelnen Speisen an sich schmeckten dann für jeden Tischgenossen komplett anders. Das größte Problem war an diesem Abend ganz klar, dass der Service die Speisen nicht erklären wollte und wahrscheinlich auch gar nicht konnte. So ein komplexes, andersartiges Menü mit so vielen unbekannten Zutaten und Kombinationen benötigt leider größtmöglichen Erklärungsbedarf.

Dies ist der eine Teil der Geschichte, der andere Teil das, ohne Frage, spektakuläre Menü.

Im Großen und Ganzen spielt sich das Erlebnis der Gerichte und seiner fremdartigen Aromen im nachhinein ab. Wie bei einem gutem Wein ist der Nachgeschmack der entscheidende Punkt. Es wird so gut wie gar nicht gewürzt, kaum bis gar nicht gesalzen und nur punktuelle Aromen kommen zum Einsatz. So bekommt der Gast hier eine sehr pure Geschmackserlebniswelt geboten. Die Geschmäcker müssen erforscht und dann neu einsortiert werden, und da diese für die meisten Menschen neuartig sind, kommen viele mit der Küche im Mugaritz gar nicht klar. Ob einem die Speisen schmecken oder eben auch nicht schmecken, das Großartige an diesem Konzept ist die permanente Kommunikation über das Essen am Tisch. Man redet ohne es zu merken nur über die Gerichte, das Für und Wieder und über Emotionen, seien diese nun positiv oder negativ. Eine warme Küche bietet dieses Haus nicht, eine spannende, neue, intelligente Küche in jedem Fall. Und der Oberkellner hätte es beim Verlassen dieser kulinarischen Kunststätte nicht treffender formulieren können: „Mugaritz ist kein Essen für den Bauch. Das Mugaritz ist Essen für den Kopf und für das Herz und berührt die Seele.“

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Krosse Hühnerhaut Chips gab es noch in der Küche. Ziemlich knackig und intensiv am Gaumen. Eine klassische, spanische Speise wird hier optimiert und deutet schon dezent an, wo die Reise heute Abend beim Menü hingehen wird …

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Idiazábal Käsecreme, als Starter mit einem Brot aus …

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… Süsskartoffeln. Sehr kurioser Menüstart, der Käse dabei herzhaft adstringierend und das „falsche Brot“ mild und sättigend. Hier werden schon alle Konventionen einer Menüreise über den Haufen geworfen. Schmeckt aber sehr gut!

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Schweineschwarte in Wabenform. Ein sehr gefährlicher Gang für Menschen mit Gebissproblemen und Hörsturz Gefahr. Knackig und laut und das alles am äußersten Limit der gastronomischen Möglichkeiten. Keine Speise für den Gaumen, eine Speise für das Gehör und ein komplett anderes Mundgefühl. Hier werden Gastronomiegrenzen gesprengt und Zahnärzten neue Klienten besorgt.

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Rindermark/Anchoviecreme mit Penicillin. Ob es wirklch Penicillin war, bleibt ein Geheimnis. Es wurde mehrfach nachgefragt und immer wieder bestätigt. Der Gang an sich war im Nachhall sehr lang und andersartig, ziemlich spannend. Die panadenartige trockene Außenhülle wirkte etwas trocken und zu dick.

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Gekochter Klebereis zu einem Stück Sushi geformt mit Kaviar. Süsslich der Reis und als Gegenpol dazu genial der zarte, fischige Kaviar in Szene gesetzt. Ein Knallergang (wurde auch noch einmal nachbestellt und schmeckte dann noch einmal so gut).

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Sehr fluffiger Baiser aus Idiazabalkäse mit Lein. Löst sich Ruckzuck im Mund auf. Ein Hauch von Nichts, nur leicht gesüsst mit Leinsamen. Ultrafein und elegant. Zwar viel Show, die ist aber sehr lecker.

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Geeistes Krabbenfleisch mit Piment des Esplets und …

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… Berliner Ballen (innen allerdings hohl) unter Carabinero Sauce. Der pure Kontrastgang. Aus der Retrospektive vielleicht sogar der Geniestreich des Abends. Das Krabbenfleisch ist hier wie schockgefrostet, verändert dabei schnell seine Konsistenz im Mund und beginnt dort explosionsartig sein Aromenfeuerwerk zu versprühen. Das Piment bringt die Länge, eine leichte Schärfe und lässt das Gericht minutenlang im Mund. Der Berliner Ballen dient dabei als leichter hauchdünner Brotersatz, die Carabinero Sauce ist dabei so intensiv, wie es so ein Edelkrustentier nur sein kann. Großes Kino!

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Die Venusmuscheln in einer Zitrussauce duften nach Meer und sind in ihrer Konsistenz fleischig und fest. Die Sauce duftet nach frischer Limette und weht wie eine Meeresbrise ins Gesicht. Richtig gut.

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Die Forelle ist leider etwas zu trocken geraten. Das komplett zu verspeisende Tier hat neben seiner Lebensfreude auch jede Saftigkeit und Faszination verloren.

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Die gegrillte Kohlrabi erinnert vom ersten Duft an Folienkartoffeln, die zu lange im Grill gelassen wurden. Die in das hohle Gemüse gegossene Bouillon besteht zu einem hohen Anteil aus der Kohlrabi und wurde mit anderem Grünzeug verfeinert. Auch hier wird ein hochspannender, sehr kontrastreicher Gang serviert. Die Angst, dass hier alles verkohlt ist, bleibt unbegründet und die klare Suppe macht den Körper warm, ist unheimlich schmackhaft und macht Appetit auf mehr.

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Spargel al dente gefüllt mit Spargelsud. Knackig der Spargel, leicht bitter der Sud. Spargel in seiner reinsten Form.

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„Wolken“ Teigtasche gefüllt mit jungen Bergerbsen im Gemüsesud. Wirkte die Teigtasche zunächst noch omnipräsent und erschlug dabei fast den Geschmack der zarten und jungen Erbsen, wirkte der Nachgeschmack der Erbsen immens lange nach.

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Der Seehecht unter Milchhaut ist ein sehr puristischer Gang. Der Fisch ist ganz zart gegart und in einer optimalen Qualität. Die Milchhaut unterstreicht noch den Fischgeschmack und gibt dem ganzen eine tolle Länge im Abgang.

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Das Rosenkohl- Millefeuille unter einer Fleischsauce mit Idiazábal Käse ist noch ein Gang aus dem letzten Jahr. Kräftig, sehr würzig die Fleischsauce und der Käse. Grün und mit leichten Bitterstoffen im Mund der Rosenkohl. Alles sehr intensiv ohne weitere Würzung. Spannend.

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Knackig bis die Schwarte kracht auch die Schweinehaut mit Espelette. Eher rustikal als spannend und fein.

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Der fein schmeckende Barsch unter fester Bechamelsauce und gerösteten Brotkrumen. Spannend bei dieser Speise ist der minutenlange Nachhall im Mund.

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Der Inhalt dieser mit  Reis, Hühnerklein und Safran gefüllten Schale sieht tranig  aus und weist diese Konsistenz auch am Gaumen auf. Dabei verbinden sich der Reis und die Brühe mit dem Huhn perfekt und bieten ein intensives Finish. Der Safran begleitet dieses neu interpretierte spanische Gericht mit einem leicht bitteren, curryartigen Nachhall. Toll.

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Getrocknete, geräucherte Blätter umhüllen ein zart gekochtes Stück Schweinbacke und das ganze Konstrukt wirkt auch mit der intensiven Jus stimmig und lang am Gaumen. Die Blätter schmecken ein wenig nach Tee und geben diesem Gericht einen leicht ätherischen Touch. Da das Gericht mit der Hand gegessen werden soll und die Blätter doch recht brüchig sind, gestaltet sich der reine Essvorgang als recht kompliziert.

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Ein Polvorón ist ein in Spanien sehr bekanntes Mandel – Süßgebäck. Es wird gerade in der Weihnachtszeit bei fast allen spanischen Familien mit Wonne und Freude verzehrt. Der pulverartige Polvorón wird in Folie oder Papier gepackt und dann in dieser langsam in der Hand zu einer festen Masse geknetet und dann verzehrt. Im Mugaritz gab es einen trockenen Polvorón aus einer Art Schweinemehl plus Gelee. Sehr trocken und staubig wirkt das ganze dann auch im Mundgefühl. Etwas gewöhnungsbedürftig und eher ein Gag als wirklicher Hochgenuss.

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Nur ein perfekt gereiftes Stück Idiazábal Käse und einfach gutes Brot. Das ist Understatement der Extraklasse. All die Gänge vor und nach diesem Stück Käse sind Spielereien und Kunstgriffe der hiesigen Küche. Aber mit diesem Gang wird dem Gast klar gemacht, dass die Macher im Mugaritz genau wissen was die besten Zutaten sind und wo es diese gibt. Hier präsentiert in einer noch nie gesehenen und geschmeckten Art und Form.

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Kombucha Joghurt unter falscher Erdbeerhaut ist ein leichtes Vordessert. Leicht, locker und unspektakulär.

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Eingelegte Kirschen unter geeistem Rhabarber. Vollreife, stark marinierte Kirschen treffen hier auf eine tolle Frühlingsfrische. Kein bisschen süss, alles pur und geradlinig.

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Kabeljau-Marshmallow. Dieser Menüabschluss ist nicht nur in seiner Konsistenz, sondern auch in seinem Geschmack äußerst ungewöhnlich. Auch die Darreichung lädt zum Nachdenken ein. Dieser Gang ist für zwei Personen gedacht und der Marshmallow muss von beiden Personen jeweils an einem Ende angefasst werden, um dann langsam auseinander gezogen zu werden. So behält jeder der beiden Protagonisten ein Teil der Speise in der Hand, teilt dieses Gericht mit Jemandem und kann dann erst probieren und essen. Ein Show Akt. Allerdings so einer, der einem nach dem Essen auch klar macht, worum es beim Essen eigentlich geht. Gemeinsam gestalten, geniessen, diskutieren, lachen und einfach nur miteinander zu sein. Ein Kunst Speise aller erster Klasse!

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Zum Schluss gab es noch die sieben Todsünden (Geiz, Wollust, Zorn, Hochmut, Völlerei, Neid und Faulheit) in Form verschiedener Petit Fours. Der Sinn, den es sicherlich auch hier gab, hat sich leider niemandem erschlossen oder wurde einfach in Form von verschiedenen uralten Sherry- artigen Getränken hinweggespült.

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Mugaritz

Aldura Aldea, 20
20100 Errenteria
Spanien
Telefon: +34 943 52 24 55

www.mugaritz.com

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Feinkost

La Tourangelle Huile de Noix Walnußöl

Feinkost · Walnussöl · Frankreich

La Tourangelle Huile de Noix ist ein feines Walnussöl aus Frankreich. Aus gerösteten Walnüssen schonend gepresst – mit fein-nussigem Aroma, ideal zum Verfeinern herzhafter Salate, etwa mit Rotkohl und Ziegenkäse.


Herkunft

La Tourangelle ist ein Familienunternehmen aus dem Loire-Tal in Frankreich und stellt seit über 150 Jahren handwerkliche Speiseöle her. Das Walnussöl ist die traditionsreiche Kernkompetenz des Hauses.

Gewinnung und Herstellung

Aus sorgfältig ausgewählten Walnüssen, die geröstet und schonend gepresst werden. So entsteht ein goldgelbes Öl mit feinem, ausgeprägtem Nussaroma – 100 % Walnussöl, ohne Zusätze.

Geschmack

Goldgelb im Glas. Im Geschmack fein und nussig, mit dem typisch warmen Aroma gerösteter Walnüsse. Aromatisch und ausgewogen, mit dezenter Röstnote.

In der Küche

Vor allem kalt zum Verfeinern: über Salate – etwa mit Rotkohl und Ziegenkäse –, über geraspelte Karotten, Endivien, Rote Bete oder zu Käse. Auch über warme Gerichte oder in Dressings und Gebäck. Nicht stark erhitzen, damit das Aroma erhalten bleibt.

Passt zu: Salaten, Ziegenkäse, Roter Bete, Endivien und Dressings.


Hersteller: La Tourangelle (Frankreich)
Produkt: Walnussöl (Huile de Noix)
Zutat: 100 % Walnussöl (aus gerösteten Walnüssen)
Herkunft: Loire-Tal (Frankreich)
Verarbeitung: geröstet, schonend gepresst
Mindesthaltbarkeit (MHD): 20.10.2027

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Rebsorten

Ziereisen Jaspis Zipsin Spätburgunder 2023

Wein · Rotwein · Baden · Deutschland

Ziereisen Jaspis Zipsin Spätburgunder 2023 ist ein sortenreiner Pinot Noir von Weingut Ziereisen aus Efringen-Kirchen im südlichen Markgräflerland. Hanspeter Ziereisen vinifiziert ihn ausschließlich aus alten Reben der Lage Zipsin – handgelesen, spontan vergoren und unfiltriert abgefüllt. Ein Wein, der Terroir konsequent vor Holz stellt.


Markgräflerland / Lage Zipsin

Die Lage Zipsin liegt in Efringen-Kirchen auf Muschelkalk und Lösslehm mit südseitiger Exposition. Der kühlende Einfluss des Rheintals verlangsamt die Reife und bewahrt Säure und Mineralität; das kontinentale Klima am Dreiländereck D/F/CH wird durch atlantische und alpine Einflüsse gemäßigt. Klassifiziert als Landwein Oberrhein. Die „Jaspis"-Linie umfasst die Einzellagen-Spitzenweine des Guts.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Pinot Noir von alten Reben. Spontan vergoren, im großen Holzfass ausgebaut und unfiltriert abgefüllt. Der zurückhaltende Holzeinsatz stellt die Frucht und die Mineralität der Lage in den Vordergrund. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Dunkles Rubinrot mit violetten Reflexen. In der Nase Schwarzkirsche, Brombeere, feine Erde und Kräuter. Am Gaumen präsente, dabei seidige Tannine, straffe Säure und ein mineralischer Kern. Der Abgang ist lang, würzig und zeigt klare Frucht ohne Schwere.

Am Tisch

Aktuell trinkbar, entwickelt sich bis etwa 2032. Eine Stunde Dekantieren empfohlen; kühl, liegend und lichtgeschützt lagern.

Passt zu: Entenbrust, Rehrücken, Pilzrisotto und gereiftem Comté.


Lage: Markgräflerland, Lage Zipsin, Efringen-Kirchen (Baden, Deutschland); Weingut Ziereisen
Klassifikation: Landwein Oberrhein – 100 % Spätburgunder (Pinot Noir, alte Reben), trocken
Ausbau: Spontangärung, großes Holzfass, unfiltriert
Jahrgang: 2023

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Weine

Kühling-Gillot Rothenberg Wurzelecht Riesling GG 2021 BIO

Weißwein · Nierstein (Rheinhessen) · Riesling (Großes Gewächs)

Riesling Niersteiner Rothenberg VDP.Großes Gewächs · Wurzelecht Kühling-Gillot Roter Hang · Nierstein roter Schiefer (Rotliegendes) wurzelechte Reben (1934) BIO (DE-ÖKO-006) · 2021

Der Kühling-Gillot Rothenberg Wurzelecht Riesling 2021 stammt vom letzten wurzelechten Weingarten im Roten Hang. Ein seltener, tiefgründiger Riesling von über 85-jährigen, ungepfropften Reben auf rotem Schiefer.


Niersteiner Rothenberg – der letzte wurzelechte Weingarten am Roten Hang

Das biologisch arbeitende Weingut Kühling-Gillot von Carolin Spanier-Gillot und H. O. Spanier in Bodenheim zählt zu den führenden Adressen am Roten Hang bei Nierstein (DE-ÖKO-006). Der Rothenberg ist eine VDP.Große Lage auf 90 bis 140 Metern, mit einer Neigung von 75 bis 120 % und rotem Schieferboden; die klassifizierte Fläche misst 8,38 Hektar.

Die Rothenberg-Parzelle des Guts ist der letzte wurzelechte Weingarten im Roten Hang. Dank ihrer isolierten Lage blieben die Reben aus dem Pflanzjahr 1934 in den 1960er Jahren von der Flurbereinigung verschont – sie stehen also ungepfropft auf eigener Wurzel. Eingefasst von einer Mauer, war dieses steilste Stück der Lage stets besonders mühsam zu bewirtschaften, bis das Gut das Juwel in den 1980er Jahren erwerben konnte. Auf der Hangspitze gelegen, profitieren die Reben von Morgensonne und kühlen Fallwinden.

Jahrgang 2021 – Roter Hang (Rheinhessen)

2021 war in Rheinhessen ein kühler, klassischer Jahrgang mit lebendiger Säure und präziser Frucht. Der karge rote Schiefer, die alten wurzelechten Reben und die kühlen Fallwinde an der Hangspitze bewahrten Würze, steinige Tiefe und salzige Spannung – Frische und Präzision im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Großes Gewächs aus dem Niersteiner Rothenberg (wurzelechte Reben), Jahrgang 2021; 100 % Riesling von rotem Schiefer (Rotliegendes).

Nach reiner Handarbeit im Steilhang und strenger Handlese wird der Most spontan vergoren und behutsam im Stil des Guts ausgebaut, ganz auf steinige Würze, Tiefe und Schmelz ausgerichtet. Biologischer Anbau (DE-ÖKO-006).

Im Glas

Ein tiefgründiger, steingeprägter Riesling: gelbe und rote Frucht, dazu Zitrus, Orangenzeste, würzige Steinaromen und die typische salzig-mineralische Prägung des roten Schiefers. Am Gaumen schmelzig und druckvoll, mit lebendiger Säure, kühler Struktur und einem sehr langen, würzig-mineralischen Nachhall.

Gelbe und rote Frucht über Zitrus, Orangenzeste und würzigen Steinaromen, mit der salzig-mineralischen Prägung des roten Schiefers – schmelzig und druckvoll, mit lebendiger Säure und sehr langem Nachhall.

Ein tiefgründiger, sehr langlebiger Rotliegend-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftigem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in würziger Sauce, zu Gerichten mit Pilzen sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Niersteiner Rothenberg (VDP.Große Lage), Roter Hang, Nierstein (Rheinhessen); 90–140 m, 75–120 % Neigung; roter Schiefer (Rotliegendes); wurzelechte Reben (Pflanzjahr 1934), ummauerte Parzelle an der Hangspitze; klassifizierte Fläche 8,38 ha
Klassifikation: Riesling, VDP.Großes Gewächs, Rheinhessen (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: reine Handarbeit, strenge Handlese, Spontangärung, behutsamer Ausbau im Stil des Guts; biologisch, DE-ÖKO-006

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Portugal

Kompassus Bical 2021 branco

Weißwein · Bairrada · Bical

Bical DOC Bairrada autochthon Kompassus · João Póvoa gebrauchtes Barrique 2021

Der Kompassus Bical 2021 beweist, welch spannende, reinsortige Weine sich aus der seltenen, säurebetonten Bical-Traube vinifizieren lassen – frisch wie ein Gletscherbach, mineralisch und cremig zugleich. Anders, spannend, intensiv.


Kompassus – autochthone Sorten aus der Bairrada

Kompassus ist das Boutique-Weingut von João Póvoa in der portugiesischen DOC Bairrada – Augenarzt von Beruf, Winzer aus Leidenschaft, seit 1991 im Weinbau und seit 2005 unter dem Namen Kompassus. Das Gut arbeitet naturnah und minimal-invasiv auf tonig-kalkigen Böden; seit 2012 verantwortet Anselmo Mendes, einer der besten Önologen Portugals und Spezialist für frische, atlantische Weißweine, die Kellerarbeit.

Bical ist eine autochthone portugiesische Weißweinsorte und gehört eher zu den säurebetonten Gewächsen dieser Erde. Die Anbaufläche ist mit gut 1.000 Hektar gering, und der meiste Wein daraus wird zudem als Sekt verarbeitet. Dass sich daraus äußerst spannende, reinsortige Weine erzeugen lassen, beweist dieser Bical: Ton- und Kalkböden geben ihm eine exzellente Terroirnote.

Jahrgang 2021 – Bairrada

Der Jahrgang 2021 bringt im Bical einen besonders frischen, geradlinigen Weißwein mit lebendiger Säure und klarer Frucht. Die kühl-atlantisch geprägte Bairrada und die kalkreichen Böden betonen Mineralität und Spannung – ein Wein von erfrischender Klarheit und Intensität.

Ausbau

Reinsortiger Bical aus dem Jahrgang 2021, trocken.

Die Vergärung im gebrauchten Barriquefass gibt dem Wein den nötigen Schmelz und eine cremige Textur im Mundgefühl, ohne die markante Frische und die mineralische Terroirnote zu überlagern.

Im Glas

Starke, facettenreiche Zitrusnoten, Minze, Eukalyptus und grüner Apfel sind seine Hauptmerkmale. Geschmacklich frisch wie ein Gletscherbach, reintönig – mit Bergamotte, Ingwer, Salzkristallen und einem Schuss Tannenwald im Gepäck. Der Abgang ist säurehaltig und prickelnd.

Anders, spannend, intensiv – frisch wie ein Gletscherbach.

Ein ausdrucksstarker, gastronomischer Weißwein mit gutem Reifepotenzial. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Austern und Muscheln, zu Geflügel in heller Sauce sowie zu frischem Ziegenkäse.


Lage: DOC Bairrada, Cordinhã (Portugal); Ton- und Kalkböden
Klassifikation: DOC Bairrada, Bical (trocken)
Ausbau: reinsortiger Bical; Vergärung im gebrauchten Barriquefass (Schmelz, cremige Textur)

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Spanien

Envinate Táganan Teneriffa tinto 2023

Rotwein · Teneriffa (Kanaren) · Field Blend

Listán Negro · Listán Gaucho · Moscatel Negra Teneriffa · Táganan (Anaga) Envínate Vulkanböden · wurzelechte Reben offene Zementtanks 8 Monate Barrique 2023

Der Envínate Táganan Tinto 2023 ist eine hochspannende Cuvée von der wilden Nordostküste Teneriffas – ein „anderer" Rotwein, vibrierend und fordernd, mit präsenter Mineralität. Leicht gekühlt und blind verkostet erinnert er eher an einen Weißwein. Ein Rotwein mit unentdeckten Aromen.


Táganan – Vulkanreben über dem Atlantik

Envínate („wine yourself") ist das Kultprojekt von vier befreundeten Önologen – Roberto Santana, Alfonso Torrente, Laura Ramos und José Martínez –, die Atlantik-geprägte Terroirs in der Ribeira Sacra, auf den Kanaren und in Almansa erkunden. Ihre Philosophie: jede Parzelle möglichst pur zum Ausdruck bringen – ohne Chemie im Weinberg, mit Handlese, Wildhefen und minimalem Eingriff.

Táganan ist der alte Name des rauen Weinbaugebiets im Nordosten Teneriffas, geschützt vom Anaga-Massiv. Hier wachsen uralte, wurzelechte Reben (die Reblaus erreichte die Kanaren nie) auf primärem Vulkangestein, an Klippen direkt über dem Atlantik. Ein Field Blend einheimischer Sorten – hier mit Listán Negro, Listán Gaucho und Moscatel Negra als Rückgrat – ergibt einen Rotwein von unverwechselbarem, vulkanisch-salzigem Charakter.

Jahrgang 2023 – Teneriffa

Das subtropische Atlantikklima und die Vulkanböden Teneriffas prägen auch 2023 einen frischen, mineralisch geprägten Rotwein mit klarer Frucht, lebendiger Säure und salziger Spannung – leicht, tief und vibrierend zugleich, ganz im puristischen Stil von Envínate.

Assemblage und Ausbau

Field Blend mit Listán Negro, Listán Gaucho und Moscatel Negra als Rückgrat, aus dem Jahrgang 2023, Teneriffa (Kanaren), trocken.

Fermentiert wurde in offenen Zementtanks, anschließend acht Monate Ausbau in 228- und 500-Liter-Barriques. Minimal-invasiv, mit Wildhefen.

Im Glas

Frische Frucht nach Maulbeeren, Flieder, roten Johannisbeeren und Pfeffer, dazu leicht laktische Töne im Duft. Im Geschmack gesellen sich Kräuter und Würze hinzu; auch salzige Komponenten lassen sich nicht leugnen. Äußerst vibrierend und fordernd, mit einer präsenten Mineralität im Abgang. Leicht gekühlt und mit verbundenen Augen genossen, erinnert er eher an einen Weißwein als an einen Tinto – ein Rotwein mit unentdeckten Aromen.

Äußerst vibrierend und fordernd, mit präsenter Mineralität – blind verkostet eher Weißwein als Tinto.

Sollte vor dem Genuss dekantiert werden. Leicht gekühlt bei 14–16 °C servieren.

Am Tisch

Zu gegrilltem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und hellem Fleisch, zur würzig-mediterranen Küche sowie zu Tapas und mittelreifem Käse.


Lage: Teneriffa, Táganan (Anaga, Kanaren, Spanien); primäres Vulkangestein an Atlantik-Klippen, uralte wurzelechte Reben
Klassifikation: Rotwein (Field Blend), Teneriffa; Listán Negro, Listán Gaucho, Moscatel Negra u. a. (trocken)
Ausbau: Gärung in offenen Zementtanks, 8 Monate in 228- und 500-l-Barriques; minimal-invasiv, Wildhefen

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Weine

Metzger Glühvieh Glühwein rot

Glühwein · Rot · Pfalz · Deutschland

Metzger Glühvieh Glühwein rot begleitet dich durch die kalte Jahreszeit – ein roter Glühwein vom Weingut Uli Metzger aus der Pfalz. Mit einem Korb voller Orangen, Nelken, Anis und Zimt wärmt er auch bei frostigen Temperaturen. Bei 73 °C fühlt er sich am wohlsten.


Pfalz

Das Weingut und die Weinmanufaktur Metzger liegen in der Pfalz im Südwesten Deutschlands. Aus den Weinen entsteht dieser rote Glühwein – ein aromatisiertes, weinhaltiges Getränk für die kalte Jahreszeit.

Herstellung

Basis ist ein Rotwein, der mit Orangen, Nelken, Anis und Zimt zu einem aromatisierten, weinhaltigen Getränk verfeinert wird. Die klassische Gewürzmischung sorgt für die typische Glühwein-Würze.

Im Glas

Tiefes Rot. In der Nase und am Gaumen die klassischen Glühwein-Aromen von Orange, Nelken, Anis und Zimt. Würzig, fruchtig und rund – ein harmonisches Zusammenspiel von Rotwein und Gewürzen.

Zum Genuss

Heiß, aber nicht kochend servieren (ca. 73 °C); auf Wunsch mit einer Orangenscheibe oder Zimtstange garnieren.

Klassische Begleitung: Weihnachtsgebäck, Lebkuchen, Bratäpfel und winterliche Snacks.


Herkunft: Pfalz (Deutschland)
Art: Glühwein rot (aromatisiertes weinhaltiges Getränk)
Aromatik: Orange, Nelken, Anis, Zimt

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Weine

Kühling-Gillot Rothenberg Wurzelecht Riesling 2022 BIO

Weißwein · Nierstein (Rheinhessen) · Riesling (Großes Gewächs)

Riesling Niersteiner Rothenberg VDP.Großes Gewächs · Wurzelecht Kühling-Gillot Roter Hang · Nierstein roter Schiefer (Rotliegendes) wurzelechte Reben (1934) BIO (DE-ÖKO-006) · 2022

Der Kühling-Gillot Rothenberg Wurzelecht Riesling 2022 stammt vom letzten wurzelechten Weingarten im Roten Hang. Ein seltener, tiefgründiger Riesling von über 85-jährigen, ungepfropften Reben auf rotem Schiefer.


Niersteiner Rothenberg – der letzte wurzelechte Weingarten am Roten Hang

Das biologisch arbeitende Weingut Kühling-Gillot von Carolin Spanier-Gillot und H. O. Spanier in Bodenheim zählt zu den führenden Adressen am Roten Hang bei Nierstein (DE-ÖKO-006). Der Rothenberg ist eine VDP.Große Lage auf 90 bis 140 Metern, mit einer Neigung von 75 bis 120 % und rotem Schieferboden; die klassifizierte Fläche misst 8,38 Hektar.

Die Rothenberg-Parzelle des Guts ist der letzte wurzelechte Weingarten im Roten Hang. Dank ihrer isolierten Lage blieben die Reben aus dem Pflanzjahr 1934 in den 1960er Jahren von der Flurbereinigung verschont – sie stehen also ungepfropft auf eigener Wurzel. Eingefasst von einer Mauer, war dieses steilste Stück der Lage stets besonders mühsam zu bewirtschaften, bis das Gut das Juwel in den 1980er Jahren erwerben konnte. Auf der Hangspitze gelegen, profitieren die Reben von Morgensonne und kühlen Fallwinden.

Jahrgang 2022 – Roter Hang (Rheinhessen)

2022 war in Rheinhessen ein warmer, sonnenreicher Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht. Der karge rote Schiefer, die alten wurzelechten Reben und die kühlen Fallwinde an der Hangspitze bewahrten Würze, steinige Tiefe und salzige Spannung – Reife und Frische im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Großes Gewächs aus dem Niersteiner Rothenberg (wurzelechte Reben), Jahrgang 2022; 100 % Riesling von rotem Schiefer (Rotliegendes).

Nach reiner Handarbeit im Steilhang und strenger Handlese wird der Most spontan vergoren und behutsam im Stil des Guts ausgebaut, ganz auf steinige Würze, Tiefe und Schmelz ausgerichtet. Biologischer Anbau (DE-ÖKO-006).

Im Glas

Ein tiefgründiger, steingeprägter Riesling: gelbe und rote Frucht, dazu Zitrus, Orangenzeste, würzige Steinaromen und die typische salzig-mineralische Prägung des roten Schiefers. Am Gaumen schmelzig und druckvoll, mit lebendiger Säure, kühler Struktur und einem sehr langen, würzig-mineralischen Nachhall.

Gelbe und rote Frucht über Zitrus, Orangenzeste und würzigen Steinaromen, mit der salzig-mineralischen Prägung des roten Schiefers – schmelzig und druckvoll, mit lebendiger Säure und sehr langem Nachhall.

Ein tiefgründiger, sehr langlebiger Rotliegend-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftigem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in würziger Sauce, zu Gerichten mit Pilzen sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Niersteiner Rothenberg (VDP.Große Lage), Roter Hang, Nierstein (Rheinhessen); 90–140 m, 75–120 % Neigung; roter Schiefer (Rotliegendes); wurzelechte Reben (Pflanzjahr 1934), ummauerte Parzelle an der Hangspitze; klassifizierte Fläche 8,38 ha
Klassifikation: Riesling, VDP.Großes Gewächs, Rheinhessen (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: reine Handarbeit, strenge Handlese, Spontangärung, behutsamer Ausbau im Stil des Guts; biologisch, DE-ÖKO-006

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Rebsorten

Dietrich Grauer Burgunder

Wein · Weißwein · Pfalz · Deutschland

Dietrich Grauer Burgunder ist ein frischer Grauburgunder mit sortentypischen Aromen nach Äpfeln und Kornblumen. Sehr mineralisch und spritzig.


Pfalz

Das Weingut Familie Dietrich bewirtschaftet 25 Hektar Rebfläche von Großkarlbach bis Weisenheim am Sand und Laumersheim in der Pfalz. Über 1.800 Sonnenstunden im Jahr und ein fast mediterranes Klima bringen reife, fruchtbetonte Weißweine hervor. Grauburgunder ist eine der beliebtesten deutschen Weißweinsorten.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Grauburgunder. Der frische, fruchtbetonte Ausbau stellt die klare Frucht, die Mineralität und die Spritzigkeit in den Vordergrund. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase sortentypisch, mit Apfel und floralen Anklängen von Kornblume. Am Gaumen frisch, mineralisch und spritzig, mit klarer Frucht und sauberem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Fisch, Geflügel, hellem Fleisch, Spargel und mildem Käse.


Lage: Pfalz (Deutschland); Weingut Familie Dietrich
Klassifikation: Pfalz – 100 % Grauburgunder, trocken
Ausbau: frisch und fruchtbetont

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