Mugaritz – Errenteria – Spanien

Mugaritz – Errenteria – Spanien

Tja, das war einmal ein wirklich spannender Restaurantbesuch im Mugaritz. Vier Personen sitzen an einem Tisch, bekommen 25 kleine Gänge serviert und jeder dieser Gäste hat eine komplett eigene Wahrnehmung darüber, was ihm hier innerhalb von vier 1/2 Stunden widerfahren ist. Fassungslosigkeit, Irritation, Begeisterung, viele Fragen und keine Antworten.

Doch beginnen wir am Anfang der Geschichte. Der Aperitif wird im Hof in Form eines Gläschen Cavas Extra Brut vor dem Restaurant Mugaritz eingenommen. Hier gestaltet sich die lange Wartezeit auf den Sommelier- in Verbindung mit dem Beginn der Dämmerung und der aufkommenden Kälte- als erstes kleines Problemchen. Außer dem Sommelier war hier niemand in der Lage, die Weinkarte aufzutreiben, geschweige denn einen Glas Sekt auszuschenken. Nach einer halben Stunde war das Problem gelöst und es ging dann auch flott und noch mit halb vollem Sektglas zum Tisch und dann zu dem schon obligatorischen Küchenbesuch in das Restaurant Mugaritz.

Hier und auch später am Tisch folgte dann die Erklärung zum diesjährigen Menü: … „So stellt sich Andoni Aduriz ein modernes Menü vor“ … „Die Nachtische kommen zuerst und die Salate zum Schluss“ … „Fisch und Fleischgerichte sind auf einem Teller kombiniert“ … „es gibt keine Regeln mehr“ … „das ganze Menü wird mit den Fingern gegessen“ …

Dies hört sich alles hoch spannend an, stimmte dann leider aber in keiner einzigen Phase des Menüs. Weder die Abfolge, noch das hier nur mit den Händen gegessen wurde, auch die Kombination von Fisch und Fleisch hielt sich in Grenzen und, weder der Salat zum Schluss noch die Desserts zu Beginn liessen sich irgendwo entdecken. Die einzelnen Speisen an sich schmeckten dann für jeden Tischgenossen komplett anders. Das größte Problem war an diesem Abend ganz klar, dass der Service die Speisen nicht erklären wollte und wahrscheinlich auch gar nicht konnte. So ein komplexes, andersartiges Menü mit so vielen unbekannten Zutaten und Kombinationen benötigt leider größtmöglichen Erklärungsbedarf.

Dies ist der eine Teil der Geschichte, der andere Teil das, ohne Frage, spektakuläre Menü.

Im Großen und Ganzen spielt sich das Erlebnis der Gerichte und seiner fremdartigen Aromen im nachhinein ab. Wie bei einem gutem Wein ist der Nachgeschmack der entscheidende Punkt. Es wird so gut wie gar nicht gewürzt, kaum bis gar nicht gesalzen und nur punktuelle Aromen kommen zum Einsatz. So bekommt der Gast hier eine sehr pure Geschmackserlebniswelt geboten. Die Geschmäcker müssen erforscht und dann neu einsortiert werden, und da diese für die meisten Menschen neuartig sind, kommen viele mit der Küche im Mugaritz gar nicht klar. Ob einem die Speisen schmecken oder eben auch nicht schmecken, das Großartige an diesem Konzept ist die permanente Kommunikation über das Essen am Tisch. Man redet ohne es zu merken nur über die Gerichte, das Für und Wieder und über Emotionen, seien diese nun positiv oder negativ. Eine warme Küche bietet dieses Haus nicht, eine spannende, neue, intelligente Küche in jedem Fall. Und der Oberkellner hätte es beim Verlassen dieser kulinarischen Kunststätte nicht treffender formulieren können: „Mugaritz ist kein Essen für den Bauch. Das Mugaritz ist Essen für den Kopf und für das Herz und berührt die Seele.“

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Krosse Hühnerhaut Chips gab es noch in der Küche. Ziemlich knackig und intensiv am Gaumen. Eine klassische, spanische Speise wird hier optimiert und deutet schon dezent an, wo die Reise heute Abend beim Menü hingehen wird …

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Idiazábal Käsecreme, als Starter mit einem Brot aus …

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… Süsskartoffeln. Sehr kurioser Menüstart, der Käse dabei herzhaft adstringierend und das „falsche Brot“ mild und sättigend. Hier werden schon alle Konventionen einer Menüreise über den Haufen geworfen. Schmeckt aber sehr gut!

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Schweineschwarte in Wabenform. Ein sehr gefährlicher Gang für Menschen mit Gebissproblemen und Hörsturz Gefahr. Knackig und laut und das alles am äußersten Limit der gastronomischen Möglichkeiten. Keine Speise für den Gaumen, eine Speise für das Gehör und ein komplett anderes Mundgefühl. Hier werden Gastronomiegrenzen gesprengt und Zahnärzten neue Klienten besorgt.

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Rindermark/Anchoviecreme mit Penicillin. Ob es wirklch Penicillin war, bleibt ein Geheimnis. Es wurde mehrfach nachgefragt und immer wieder bestätigt. Der Gang an sich war im Nachhall sehr lang und andersartig, ziemlich spannend. Die panadenartige trockene Außenhülle wirkte etwas trocken und zu dick.

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Gekochter Klebereis zu einem Stück Sushi geformt mit Kaviar. Süsslich der Reis und als Gegenpol dazu genial der zarte, fischige Kaviar in Szene gesetzt. Ein Knallergang (wurde auch noch einmal nachbestellt und schmeckte dann noch einmal so gut).

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Sehr fluffiger Baiser aus Idiazabalkäse mit Lein. Löst sich Ruckzuck im Mund auf. Ein Hauch von Nichts, nur leicht gesüsst mit Leinsamen. Ultrafein und elegant. Zwar viel Show, die ist aber sehr lecker.

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Geeistes Krabbenfleisch mit Piment des Esplets und …

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… Berliner Ballen (innen allerdings hohl) unter Carabinero Sauce. Der pure Kontrastgang. Aus der Retrospektive vielleicht sogar der Geniestreich des Abends. Das Krabbenfleisch ist hier wie schockgefrostet, verändert dabei schnell seine Konsistenz im Mund und beginnt dort explosionsartig sein Aromenfeuerwerk zu versprühen. Das Piment bringt die Länge, eine leichte Schärfe und lässt das Gericht minutenlang im Mund. Der Berliner Ballen dient dabei als leichter hauchdünner Brotersatz, die Carabinero Sauce ist dabei so intensiv, wie es so ein Edelkrustentier nur sein kann. Großes Kino!

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Die Venusmuscheln in einer Zitrussauce duften nach Meer und sind in ihrer Konsistenz fleischig und fest. Die Sauce duftet nach frischer Limette und weht wie eine Meeresbrise ins Gesicht. Richtig gut.

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Die Forelle ist leider etwas zu trocken geraten. Das komplett zu verspeisende Tier hat neben seiner Lebensfreude auch jede Saftigkeit und Faszination verloren.

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Die gegrillte Kohlrabi erinnert vom ersten Duft an Folienkartoffeln, die zu lange im Grill gelassen wurden. Die in das hohle Gemüse gegossene Bouillon besteht zu einem hohen Anteil aus der Kohlrabi und wurde mit anderem Grünzeug verfeinert. Auch hier wird ein hochspannender, sehr kontrastreicher Gang serviert. Die Angst, dass hier alles verkohlt ist, bleibt unbegründet und die klare Suppe macht den Körper warm, ist unheimlich schmackhaft und macht Appetit auf mehr.

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Spargel al dente gefüllt mit Spargelsud. Knackig der Spargel, leicht bitter der Sud. Spargel in seiner reinsten Form.

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„Wolken“ Teigtasche gefüllt mit jungen Bergerbsen im Gemüsesud. Wirkte die Teigtasche zunächst noch omnipräsent und erschlug dabei fast den Geschmack der zarten und jungen Erbsen, wirkte der Nachgeschmack der Erbsen immens lange nach.

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Der Seehecht unter Milchhaut ist ein sehr puristischer Gang. Der Fisch ist ganz zart gegart und in einer optimalen Qualität. Die Milchhaut unterstreicht noch den Fischgeschmack und gibt dem ganzen eine tolle Länge im Abgang.

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Das Rosenkohl- Millefeuille unter einer Fleischsauce mit Idiazábal Käse ist noch ein Gang aus dem letzten Jahr. Kräftig, sehr würzig die Fleischsauce und der Käse. Grün und mit leichten Bitterstoffen im Mund der Rosenkohl. Alles sehr intensiv ohne weitere Würzung. Spannend.

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Knackig bis die Schwarte kracht auch die Schweinehaut mit Espelette. Eher rustikal als spannend und fein.

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Der fein schmeckende Barsch unter fester Bechamelsauce und gerösteten Brotkrumen. Spannend bei dieser Speise ist der minutenlange Nachhall im Mund.

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Der Inhalt dieser mit  Reis, Hühnerklein und Safran gefüllten Schale sieht tranig  aus und weist diese Konsistenz auch am Gaumen auf. Dabei verbinden sich der Reis und die Brühe mit dem Huhn perfekt und bieten ein intensives Finish. Der Safran begleitet dieses neu interpretierte spanische Gericht mit einem leicht bitteren, curryartigen Nachhall. Toll.

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Getrocknete, geräucherte Blätter umhüllen ein zart gekochtes Stück Schweinbacke und das ganze Konstrukt wirkt auch mit der intensiven Jus stimmig und lang am Gaumen. Die Blätter schmecken ein wenig nach Tee und geben diesem Gericht einen leicht ätherischen Touch. Da das Gericht mit der Hand gegessen werden soll und die Blätter doch recht brüchig sind, gestaltet sich der reine Essvorgang als recht kompliziert.

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Ein Polvorón ist ein in Spanien sehr bekanntes Mandel – Süßgebäck. Es wird gerade in der Weihnachtszeit bei fast allen spanischen Familien mit Wonne und Freude verzehrt. Der pulverartige Polvorón wird in Folie oder Papier gepackt und dann in dieser langsam in der Hand zu einer festen Masse geknetet und dann verzehrt. Im Mugaritz gab es einen trockenen Polvorón aus einer Art Schweinemehl plus Gelee. Sehr trocken und staubig wirkt das ganze dann auch im Mundgefühl. Etwas gewöhnungsbedürftig und eher ein Gag als wirklicher Hochgenuss.

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Nur ein perfekt gereiftes Stück Idiazábal Käse und einfach gutes Brot. Das ist Understatement der Extraklasse. All die Gänge vor und nach diesem Stück Käse sind Spielereien und Kunstgriffe der hiesigen Küche. Aber mit diesem Gang wird dem Gast klar gemacht, dass die Macher im Mugaritz genau wissen was die besten Zutaten sind und wo es diese gibt. Hier präsentiert in einer noch nie gesehenen und geschmeckten Art und Form.

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Kombucha Joghurt unter falscher Erdbeerhaut ist ein leichtes Vordessert. Leicht, locker und unspektakulär.

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Eingelegte Kirschen unter geeistem Rhabarber. Vollreife, stark marinierte Kirschen treffen hier auf eine tolle Frühlingsfrische. Kein bisschen süss, alles pur und geradlinig.

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Kabeljau-Marshmallow. Dieser Menüabschluss ist nicht nur in seiner Konsistenz, sondern auch in seinem Geschmack äußerst ungewöhnlich. Auch die Darreichung lädt zum Nachdenken ein. Dieser Gang ist für zwei Personen gedacht und der Marshmallow muss von beiden Personen jeweils an einem Ende angefasst werden, um dann langsam auseinander gezogen zu werden. So behält jeder der beiden Protagonisten ein Teil der Speise in der Hand, teilt dieses Gericht mit Jemandem und kann dann erst probieren und essen. Ein Show Akt. Allerdings so einer, der einem nach dem Essen auch klar macht, worum es beim Essen eigentlich geht. Gemeinsam gestalten, geniessen, diskutieren, lachen und einfach nur miteinander zu sein. Ein Kunst Speise aller erster Klasse!

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Zum Schluss gab es noch die sieben Todsünden (Geiz, Wollust, Zorn, Hochmut, Völlerei, Neid und Faulheit) in Form verschiedener Petit Fours. Der Sinn, den es sicherlich auch hier gab, hat sich leider niemandem erschlossen oder wurde einfach in Form von verschiedenen uralten Sherry- artigen Getränken hinweggespült.

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Mugaritz

Aldura Aldea, 20
20100 Errenteria
Spanien
Telefon: +34 943 52 24 55

www.mugaritz.com

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Portugal

Niepoort Tiara branco 2023

Wein · Weißwein · Douro · Portugal

Niepoort Tiara Branco 2023 ist ein Weißwein von außergewöhnlicher Finesse, der Leichtigkeit, Spannung und Tiefe in Harmonie vereint. Seine Eleganz, feste Struktur und klare Energie sind Ausdruck eines besonderen Terroirs: hochgelegene Weinberge auf rund 600 Metern, in denen über 60 Jahre alte Rebstöcke wurzeln.


Douro / Höhenlagen

Die Trauben für Tiara stammen aus hochgelegenen Weinbergen auf rund 600 Metern über dem Meeresspiegel in der D.O.C. Douro, wo über 60 Jahre alte Rebstöcke wurzeln. Die kühle Höhenlage verleiht dem Wein eine feine Säurestruktur und mineralische Präzision. Niepoort zählt zu den prägenden Häusern der Region.

Rebsorten und Ausbau

Überwiegend Rabigato, ergänzt um weitere autochthone Douro-Sorten. Rabigato prägt den Wein mit klarer Frische und mineralischer Präzision. Die Gärung mit natürlichen Hefen (spontan) bewahrt die Authentizität und das Terroir. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase Zitrusfrüchte, weiße Blüten und mineralische Nuancen. Am Gaumen klar und präzise, mit feiner, animierender Säurestruktur, schlankem Körper, Spannung und einem langen, mineralischen Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – als eleganter Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Fisch, Meeresfrüchten, Schalentieren, hellem Fleisch und mediterraner Küche.


Lage: D.O.C. Douro, Höhenlagen (~600 m) (Portugal); Niepoort
Rebsorten: überwiegend Rabigato, ergänzt um autochthone Douro-Sorten (alte Reben), trocken
Ausbau: Spontangärung mit natürlichen Hefen
Jahrgang: 2023

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Weine

Kühling-Gillot Rothenberg Wurzelecht Riesling GG 2021 BIO

Weißwein · Nierstein (Rheinhessen) · Riesling (Großes Gewächs)

Riesling Niersteiner Rothenberg VDP.Großes Gewächs · Wurzelecht Kühling-Gillot Roter Hang · Nierstein roter Schiefer (Rotliegendes) wurzelechte Reben (1934) BIO (DE-ÖKO-006) · 2021

Der Kühling-Gillot Rothenberg Wurzelecht Riesling 2021 stammt vom letzten wurzelechten Weingarten im Roten Hang. Ein seltener, tiefgründiger Riesling von über 85-jährigen, ungepfropften Reben auf rotem Schiefer.


Niersteiner Rothenberg – der letzte wurzelechte Weingarten am Roten Hang

Das biologisch arbeitende Weingut Kühling-Gillot von Carolin Spanier-Gillot und H. O. Spanier in Bodenheim zählt zu den führenden Adressen am Roten Hang bei Nierstein (DE-ÖKO-006). Der Rothenberg ist eine VDP.Große Lage auf 90 bis 140 Metern, mit einer Neigung von 75 bis 120 % und rotem Schieferboden; die klassifizierte Fläche misst 8,38 Hektar.

Die Rothenberg-Parzelle des Guts ist der letzte wurzelechte Weingarten im Roten Hang. Dank ihrer isolierten Lage blieben die Reben aus dem Pflanzjahr 1934 in den 1960er Jahren von der Flurbereinigung verschont – sie stehen also ungepfropft auf eigener Wurzel. Eingefasst von einer Mauer, war dieses steilste Stück der Lage stets besonders mühsam zu bewirtschaften, bis das Gut das Juwel in den 1980er Jahren erwerben konnte. Auf der Hangspitze gelegen, profitieren die Reben von Morgensonne und kühlen Fallwinden.

Jahrgang 2021 – Roter Hang (Rheinhessen)

2021 war in Rheinhessen ein kühler, klassischer Jahrgang mit lebendiger Säure und präziser Frucht. Der karge rote Schiefer, die alten wurzelechten Reben und die kühlen Fallwinde an der Hangspitze bewahrten Würze, steinige Tiefe und salzige Spannung – Frische und Präzision im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Großes Gewächs aus dem Niersteiner Rothenberg (wurzelechte Reben), Jahrgang 2021; 100 % Riesling von rotem Schiefer (Rotliegendes).

Nach reiner Handarbeit im Steilhang und strenger Handlese wird der Most spontan vergoren und behutsam im Stil des Guts ausgebaut, ganz auf steinige Würze, Tiefe und Schmelz ausgerichtet. Biologischer Anbau (DE-ÖKO-006).

Im Glas

Ein tiefgründiger, steingeprägter Riesling: gelbe und rote Frucht, dazu Zitrus, Orangenzeste, würzige Steinaromen und die typische salzig-mineralische Prägung des roten Schiefers. Am Gaumen schmelzig und druckvoll, mit lebendiger Säure, kühler Struktur und einem sehr langen, würzig-mineralischen Nachhall.

Gelbe und rote Frucht über Zitrus, Orangenzeste und würzigen Steinaromen, mit der salzig-mineralischen Prägung des roten Schiefers – schmelzig und druckvoll, mit lebendiger Säure und sehr langem Nachhall.

Ein tiefgründiger, sehr langlebiger Rotliegend-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftigem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in würziger Sauce, zu Gerichten mit Pilzen sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Niersteiner Rothenberg (VDP.Große Lage), Roter Hang, Nierstein (Rheinhessen); 90–140 m, 75–120 % Neigung; roter Schiefer (Rotliegendes); wurzelechte Reben (Pflanzjahr 1934), ummauerte Parzelle an der Hangspitze; klassifizierte Fläche 8,38 ha
Klassifikation: Riesling, VDP.Großes Gewächs, Rheinhessen (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: reine Handarbeit, strenge Handlese, Spontangärung, behutsamer Ausbau im Stil des Guts; biologisch, DE-ÖKO-006

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Weine

Nerone Negroamaro Primitivo Bag in Box 3 Liter

Wein · Rotwein · Apulien · Italien

Nerone Bag-in-Box ist eine apulische Rotwein-Cuvée, in der sich Negroamaro und Primitivo die Klinke in die Hand geben. Rote Beerenfrucht trifft auf schwarze Beerenfrucht, getragen von einer warmen, cremigen Art – mit leichten Anklängen von Rosinen, dezenter Würze und rundem Finish. Praktisch in der 3-Liter-Bag-in-Box.


Apulien / Salento

Apulien, der Stiefelabsatz Italiens, und besonders der Salento stehen für kraftvolle, sonnengereifte Rotweine. Das heiße mediterrane Klima sorgt für üppige, reife Frucht. Negroamaro und Primitivo sind die beiden prägenden Rebsorten der Region.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Negroamaro und Primitivo. Negroamaro bringt rote Beerenfrucht und feine Würze, Primitivo dunkle Beerenfrucht, Wärme und cremige Fülle. Abgefüllt in der 3-Liter-Bag-in-Box: Der Beutel zieht sich beim Zapfen zusammen, sodass kein Sauerstoff an den Wein gelangt – nach dem Anbruch bleibt er mehrere Wochen frisch.

Im Glas

Tiefes Rubinrot. In der Nase rote und schwarze Beerenfrucht mit leichten Anklängen von getrockneten Rosinen und dezenter Würze. Am Gaumen warm, cremig und rund, mit weicher Frucht, milden Tanninen und rundem Finish.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren – ein unkomplizierter Feierabendwein, ideal glasweise dank Bag-in-Box.

Passt zu: Pastagerichten, Pizza, gegrilltem Fleisch und mittelreifem Käse.


Lage: Apulien / Salento (Italien); Nerone (Globus Wine)
Klassifikation: Apulien IGT – Cuvée aus Negroamaro & Primitivo
Ausbau: fruchtbetonter Ausbau
Gebinde: Bag-in-Box, 3,0 Liter

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Weine

Kühling-Gillot Nackenheim Riesling 2022 BIO

Weißwein · Nackenheim (Rheinhessen) · Riesling (Erste Lagen)

Riesling Nackenheim VDP.Aus Ersten Lagen Kühling-Gillot Roter Hang · Nackenheim roter Tonschiefer (Rotliegendes) große alte Stückfässer · langes Hefelager BIO (DE-ÖKO-006) · 2022

Der Kühling-Gillot Nackenheim Riesling 2022 ist ein Prototyp des Rieslings vom Roten Schiefer. Von der Tonschieferbank, die in Nackenheim an die Oberfläche tritt – kristallklar, würzig und tief.


Nackenheim – wo die Tonschieferbank an die Oberfläche tritt

Das biologisch arbeitende Weingut Kühling-Gillot von Carolin Spanier-Gillot und H. O. Spanier in Bodenheim zählt zu den führenden Adressen am Roten Hang (DE-ÖKO-006). Der Rote Hang ist von der namensgebenden Tonschieferbank geprägt, die in Nackenheim an die Oberfläche tritt, bevor sie südlich von Nierstein wieder verschwindet.

In diesem kurzen Abschnitt wachsen nicht nur die berühmten Rieslinge der historischen Großen Lagen, sondern auch der Riesling der Ersten Lage Nackenheim: auf 90 bis 140 Metern, mit einer Neigung von 75 bis 120 % und einem Boden aus rotem Tonschiefer. Der Wein ist ein Prototyp für diese einzigartige Gesteinsformation, die den Roten Hang zu internationaler Größe führte.

Jahrgang 2022 – Roter Hang (Rheinhessen)

2022 war in Rheinhessen ein warmer, sonnenreicher Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht. Der rote Tonschiefer bewahrte steinige Würze, Klarheit und salzige Spannung – Reife und Frische im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Aus Ersten Lagen aus Nackenheim, Jahrgang 2022; 100 % Riesling von rotem Tonschiefer des Roten Hangs.

Nach der Handlese wird der Wein in großen, alten Stückfässern mit langem Hefelager ausgebaut, was ihm Fülle und elegante Cremigkeit verleiht. Biologischer Anbau (DE-ÖKO-006).

Im Glas

Ein kristallklarer Riesling vom Roten Schiefer: gelbe Frucht und Zitrus, dazu Sommerkräuter, tabakige Anklänge und eine ausgeprägte, rauchig-steinige Würze. Am Gaumen klar und tiefgründig, mit lebendiger Säure, feiner Cremigkeit aus dem langen Hefelager und einem langen, würzig-mineralischen Nachhall.

Gelbe Frucht und Zitrus über Sommerkräutern, tabakigen Anklängen und rauchig-steiniger Würze – klar und tiefgründig, mit lebendiger Säure, feiner Cremigkeit und langem, würzig-mineralischem Nachhall.

Ein kristallklarer, langlebiger Rotliegend-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu Gerichten mit Kräutern und Pilzen sowie zu gereiftem Hartkäse.


Herkunft: Nackenheim (VDP.Aus Ersten Lagen), Roter Hang, Rheinhessen; 90–140 m, 75–120 % Neigung; roter Tonschiefer (Rotliegendes) an der Oberfläche
Klassifikation: Riesling, VDP.Aus Ersten Lagen, Rheinhessen (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: Handlese, Ausbau in großen alten Stückfässern mit langem Hefelager; biologisch, DE-ÖKO-006

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Italien

Montevertine 2020

Rotwein · Toscana IGT · Sangiovese

Sangiovese mit Canaiolo Toscana IGT Radda in Chianti Montevertine 24 Monate slawonische Eiche 2020

Der Montevertine 2020 ist der gleichnamige Flaggschiff-Wein einer Kult-Adresse aus Radda in Chianti – ein Sangiovese, verschnitten mit Canaiolo, der durch Eleganz und Vielschichtigkeit besticht. Filigran und saftig zugleich. Ein Wein mit Schliff.


Montevertine – Kult-Sangiovese aus Radda

Montevertine liegt rund 3 km südlich von Radda in Chianti, auf einem 425 Meter hohen Hügel mit steinigen, kalk- und mergelreichen Böden (Galestro, Alberese) – ein Terroir, das dem Sangiovese ein besonders frisches, feines Profil verleiht. Sergio Manetti verließ 1981 das Chianti-Classico-Konsortium, weil er keinen Trebbiano in den Verschnitt geben wollte; seither etikettiert das Gut konsequent als Toscana IGT. Heute führt Martino Manetti das Weingut im traditionellen, kompromisslosen Stil weiter.

Der gleichnamige Wein „Montevertine" ist das Aushängeschild des Guts. Die Trauben stammen vor allem aus einer 2,5 Hektar großen, südost- bis südexponierten Parzelle mit überwiegend 1982 gepflanzten Reben unterhalb des Hauses.

Jahrgang 2020 – Toscana

2020 brachte in der Toskana einen ausgewogenen, eher klassisch gefärbten Sangiovese-Jahrgang mit reifer Frucht und feiner Frische. Im Montevertine ergibt das einen eleganten, vielschichtigen Wein mit geschliffener Struktur und harmonischer Balance.

Assemblage und Ausbau

Sangiovese, verschnitten mit Canaiolo, aus dem Jahrgang 2020, Toscana IGT, trocken.

Spontane Gärung mit anschließender Maischestandzeit im Betontank (rund drei Wochen), danach reift der Wein 24 Monate in großen Fässern aus slawonischer Eiche. Abfüllung traditionell, ungefiltert.

Im Glas

Er besticht durch seine Eleganz und die Vielschichtigkeit der Aromen – rote Kirsche und Himbeere, dazu Kräuter, balsamische Anklänge und feine Lakritznoten. Am Gaumen mundet er filigran und saftig zugleich, mit feinkörnigen, gut eingebundenen Tanninen und vibrierender Frische im langen Abgang. Ein Wein mit Schliff.

Elegant und vielschichtig, filigran und saftig zugleich – ein Wein mit Schliff.

Schon jetzt zugänglich, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre; profitiert vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu toskanischen Klassikern wie Bistecca und geschmortem Rind, zu Wild und Lamm, zu Pasta mit Fleischsugo sowie zu gereiftem Pecorino.


Lage: Toscana IGT, Radda in Chianti (Toskana, Italien); ~425 m, steinige Kalk-Mergel-Böden (Galestro/Alberese); Hauptparzelle 2,5 ha, Reben überwiegend 1982
Klassifikation: Toscana IGT, Sangiovese mit Canaiolo (und Colorino) (trocken)
Ausbau: Gärung im Betontank, 24 Monate in großen Fässern aus slawonischer Eiche, ungefiltert

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Schaumweine

Jörg Geiger Birnengold Birnenschaumwein doux

Jörg Geiger Birnengold ist ein fruchtsüßer Birnenschaumwein aus Dörrbirnen – eine Rarität von der Schwäbischen Alb. Gereift im Barrique, zur Hälfte in neuer amerikanischer Eiche, zur Hälfte in gebrauchten Fässern aus dem Sauternes.

Im Glas

Glänzendes Stroh mit Goldschimmer, feine Perlen. In der Nase üppige Dörrbirne, dazu nussige und würzige Töne. Im Mund saftige, reife Birne mit leichter Röstnote und etwas Herbe vom Holz. Die Kohlensäure hält die Süße in Schach und macht ihn elegant statt schwer.

Mach was draus

Karamellisierter Ziegenfrischkäse, eine Käse-Crème-brûlée, Desserts mit weißer Schokolade, frische Früchte oder ein Stück Gebäck. Auch zu Gerichten mit Trüffel ist er spannend. Ein Glas für das Ende eines festlichen Essens oder für die Käseplatte am Weihnachtsabend. Gut gekühlt servieren, gern in einem kleinen Weißweinglas, damit der Duft der Birne zur Geltung kommt.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Zum Käse ist Birnengold eine echte Überraschung. Ich schenke ihn gern statt eines Dessertweins ein.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Was sind Dörrbirnen? Getrocknete Birnen. Durch das Trocknen werden Zucker und Aroma konzentriert, das schmeckt man im Birnengold.

Warum Sauternes-Fässer? In diesen Fässern lag zuvor süßer Wein aus Bordeaux. Sie geben Würze und Struktur, ohne die Birne zu überdecken.

Birnenschaumwein aus Dörrbirnen · Ausbau im Barrique, halb neue US-Eiche, halb Fässer aus dem Sauternes · fruchtsüß (doux) · Streuobstwiesen der Schwäbischen Alb · Manufaktur Jörg Geiger, Schlat · Stand: Oktober 2026

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Rebsorten

Ziereisen Jaspis Nägelin Chardonnay 2023

Wein · Weißwein · Baden · Deutschland

Ziereisen Jaspis Nägelin Chardonnay 2023 ist ein sortentypischer Einzellagen-Chardonnay des Weinguts Ziereisen aus Efringen-Kirchen im Dreiländereck. Der Wein stammt aus der Nägelin-Parzelle, wird zu 100 % handgelesen und unfiltriert ausgebaut – eine klare, trockene Linie mit mineralischem Zug.


Markgräflerland / Nägelin-Lage

Efringen-Kirchen liegt am südlichsten Punkt Badens, im Markgräflerland, direkt am Dreiländereck D/F/CH. Das Klima ist warm und sonnenstark, geprägt durch Föhneinfluss und die Wärmespeicherung der Rheinebene. Die Böden der Nägelin-Lage bestehen aus Keuper mit Muschelkalk-Anteilen, ein Untergrund, der dem Chardonnay Mineralität und Zug gibt. Klassifiziert als Landwein Oberrhein, was Ziereisen bewusst für weingesetzliche Freiheit im Keller wählt. Die „Jaspis"-Linie umfasst die besonderen Einzellagenweine des Guts.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Chardonnay, zu 100 % handgelesen und unfiltriert ausgebaut. Der unfiltrierte Ausbau hinterlässt feine Trubstoffe, die den Charakter mitprägen. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Strohgelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase Zitrusschale, weißer Pfirsich und ein Hauch gebrannter Feuerstein – ein mineralischer Zug, der auf den Kalkstein-Untergrund verweist. Am Gaumen eine cremige, leicht griffige Textur bei straffer Säure. Der Abgang ist mittellang, salzig-mineralisch, mit nachhallender Zitrusfrucht.

Am Tisch

Jetzt trinkreif, entwickelt sich bei kühler, dunkler Lagerung bis 2028–2030 weiter. Vor dem Servieren 30–45 Minuten dekantieren; bei 11–13 °C servieren.

Passt zu: gegrilltem Steinbutt, Kalbsbries, gereiftem Ziegenkäse und Kräuterrisotto.


Lage: Markgräflerland, Nägelin-Lage, Efringen-Kirchen (Baden, Deutschland); Weingut Ziereisen
Klassifikation: Landwein Oberrhein – 100 % Chardonnay (Einzellage), trocken
Ausbau: handgelesen, unfiltriert (feine Trubstoffe)
Jahrgang: 2023

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Weine

Kaufmann Rheingau Pinot Noir ++ 2022 BIO

Rotwein · Rheingau · Pinot Noir (Spätburgunder)

Pinot Noir Rheingau Weingut Kaufmann „++" Selektion Bio (Demeter) trocken 2022

Der Kaufmann Rheingau Pinot Noir „++" 2022 ist ein feiner, biologischer Spätburgunder mit geschliffenem, präsentem Tannin – elegant und zugänglich, mit einem zarten Duft von Himbeere, Cassis und schwarzem Pfeffer.


Weingut Kaufmann – Pinot Noir mit Handschrift

Das VDP.Weingut Kaufmann in Eltville-Hattenheim zählt zu den Top-Adressen des Rheingaus. Die Quereinsteiger Urban Kaufmann (Schweizer Käsemeister) und Eva Raps (frühere VDP-Geschäftsführerin) übernahmen das traditionsreiche Bio-Gut Hans Lang und arbeiten konsequent biodynamisch – seit 2017 Demeter-zertifiziert. Dem Pinot Noir gilt dabei besondere Aufmerksamkeit; er gehört zu den Aushängeschildern des Guts.

Der Pinot Noir „++" ist eine gehobene Selektion aus Rheingauer Lagen – eine Stufe über dem Basis-Spätburgunder. Er bündelt die klare, präzise Stilistik des Hauses in einem zugänglichen, eleganten Wein, der die Handschrift des Guts schon unterhalb der Großen Gewächse zeigt.

Jahrgang 2022 – Rheingau

2022 war im Rheingau ein warmer, sonnenreicher Jahrgang, der vollreife, fruchtbetonte und zugleich balancierte Spätburgunder hervorbrachte. Der Pinot Noir „++" zeigt sich entsprechend mit klarer roter und dunkler Frucht, geschliffenem Tannin und feiner Würze.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir (Spätburgunder) aus dem Jahrgang 2022, trocken.

Handlese und schonende Vinifikation im Stil des Hauses, mit behutsamem Holzeinsatz, der dem Wein Struktur und feine Würze gibt, ohne die Frucht zu überlagern. Biologischer Anbau (Demeter), DE-ÖKO-003.

Im Glas

Geschliffenes und feines, präsentes Tannin. Feiner Duft von Himbeere, Cassis und schwarzem Pfeffer. Ein eleganter, klar gezeichneter Spätburgunder mit guter Struktur und Trinkfluss.

Geschliffenes, feines Tannin – mit zartem Duft von Himbeere, Cassis und schwarzem Pfeffer.

Schon jetzt mit viel Trinkfreude, mit gutem Reifepotenzial; profitiert von etwas Luft. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu Geflügel und Kalb, zu Wild und Wildgeflügel, zu Gerichten mit Pilzen sowie zu mittelreifem Weichkäse.


Lage: Rheingau (Deutschland); Rheingauer Lagen des Weinguts Kaufmann, „++"-Selektion
Klassifikation: Rheingau, Pinot Noir (Spätburgunder), trocken
Ausbau: Pinot Noir; Handlese, schonende Vinifikation mit behutsamem Holzeinsatz; biologisch (Demeter), DE-ÖKO-003

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