Asador Bedua – Zumaia – Spanien

Asador Bedua – Zumaia – Spanien

In einer kleinen Talsenke, direkt neben dem Fluss Urola, liegt das Grillrestaurant Bedua in der Nähe der kleinen Hafen- und Küstenstadt Zumaia. Während der Urola nach ein paar weiteren Biegungen schwungvoll in den Atlantik fliesst, ist das Restaurant Bedua ein wahrer Genussfels in der hiesigen „Gastronomie Brandung“.

Schon seit Jahrhunderten wird hier das Gastgewerbe gehegt und gepflegt und mit viel Liebe zum Detail von allen Beteiligten ausgeübt. Während hierzulande immer wieder die saisonalen Lebensmittel und Produkte aus der Region als Besonderheit gelten und auf diversen deutschen Speisekarten als regionales Topkonzept hervorgehoben werden, gilt dies im Bedua schon seit eh und je als normal. Alle Zutaten werden direkt von Acker, Wiese, Meer oder Fluss … kurz verarbeitet und dann direkt auf den Teller des hungrigen Gastes gelegt und serviert.

Verschiedene Kartoffelsorten, Salate, Gemüse werden vor dem Restaurant und auf einer kleinen Insel auf dem Fluss angebaut und dann tagesfrisch gekocht und flott angerichtet.

Der Salat ist mit ein wenig Öl und Verjus angerichtet und schmeckt einfach traumhaft, die aus eigenem Anbau handgeschnitzten Pommes Frites sind jede Sünde und jede Bestellung wert, aromatische grüne Pimientos aus aus dem Garten würzig und gut gegrillt und eine perfekte Seezunge vom Grill gehört zu einem der Top Highlights und besten Exemplaren, die sich hier in der Gegend finden lassen.

Im Bedua schmeckt die Tradition besser den je; auf das es immer so bleiben wird.

 

Asador Bedua
Barrio Bedua, GI-3760
20750 Zumaia
Spanien
Telefon: +34 943 86 05 51
www.bedua.es

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Rebsorten

Jean-Marc Vincent Puligny Montrachet Corvées des Vignes 2024

Weißwein · Puligny-Montrachet · Chardonnay

Chardonnay Puligny-Montrachet (Village) Einzellage Corvées des Vignes Jean-Marc Vincent Reben > 40 Jahre Schlicksand über Kalkstein nur 0,25 ha 2024

Eine winzige Parzelle, ein großer Wein: Der Jean-Marc Vincent Puligny-Montrachet „Corvées des Vignes" 2024 stammt von gerade einmal 0,25 Hektar mit über vierzig Jahre alten Chardonnay-Reben. Würzig, präzise salzig-mineralisch und mit unendlicher Dichte am Gaumen – ein kleines Meisterwerk aus einer der mystischsten Weißwein-Appellationen der Welt.


Corvées des Vignes – salzige Präzision aus Puligny

Puligny-Montrachet liegt an der Côte de Beaune und ist weltberühmt für seine Weißweine aus Chardonnay; vier Grand-Cru- und 17 Premier-Cru-Lagen haben hier ihre Heimat. Der Ruf der Appellation gründet auf dem Terroir: kalksteinreiche Böden und ein spezifisches Klima verleihen den Weinen eine feine Mineralität und feste Struktur, die sie klar von den Nachbardörfern Chassagne-Montrachet und Meursault unterscheidet.

Die Lage „Corvées des Vignes" ist eine kleine Village-Parzelle am Rand der Appellation. Der Rebbestand aus über vierzig Jahre alten Chardonnay-Stöcken gedeiht auf feinem Schlicksand über Kalkstein – die Grundlage für die salzig-mineralische Präzision und die Dichte dieses Weins.

Jahrgang 2024 – Puligny-Montrachet

2024 war im Burgund ein kühleres, feuchtes Jahr. Auf einen milden, nassen Winter folgte ein früher Austrieb; das feucht-kühle Frühjahr brachte Frost, Hagel und hohen Krankheitsdruck sowie eine uneinheitliche Blüte. Der trockenere Sommer ließ die Trauben langsam und spät reifen – die Lese erfolgte unter strenger Selektion, die Erträge fielen teils dramatisch aus. Die Weißweine zeigen sich entsprechend klar und fein gezeichnet, mit pikanter Frische, kühler Eleganz und merklich mehr Säurespannung als in den warmen Vorjahren.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2024, Puligny-Montrachet (Village), trocken.

Jean-Marc Vincent arbeitet im Weinberg von Hand, mit konsequent niedrigen Erträgen und manueller, selektiver Lese. Im Keller vergärt der Wein spontan mit den weinbergseigenen Hefen und reift anschließend auf der Feinhefe im Holzfass – ein Ausbau, der die mineralische Präzision der Lage bewahrt und ihr Tiefe und Textur verleiht.

Im Glas

Würzig, präzise salzig-mineralisch, fest in der Traubenfrucht und lang und frisch im Nachhall: Dieser Puligny besitzt eine unendliche Dichte und ist am Gaumen unwiderstehlich – fein, zugleich kraftvoll und lang anhaltend. Ein kleines Meisterwerk.

Unendliche Dichte, salzige Präzision, unwiderstehlich am Gaumen – ein kleines Meisterwerk.

Im jugendlichen Stadium bei 11–12 °C servieren; bei guter Lagerung gewinnt der Wein über mehrere Jahre.

Am Tisch

Ein klassischer Begleiter zu edlem Fisch und Meeresfrüchten – Jakobsmuscheln, Steinbutt oder Hummer –, ebenso zu Geflügel in heller Sauce oder gereiftem Hartkäse.


Lage: Puligny-Montrachet, Einzellage Corvées des Vignes (Côte de Beaune, Burgund, Frankreich); ca. 0,25 ha, feiner Schlicksand über Kalkstein; Reben > 40 Jahre
Klassifikation: AOC Puligny-Montrachet (Village), Chardonnay (trocken)
Ausbau: Spontangärung mit weinbergseigenen Hefen, Reifung auf der Feinhefe im Holzfass; handwerklicher Weinbau

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Rebsorten

Maxime Crotet Maranges Pinot Noir Clos de la Fussière 1er Cru 2025

Rotwein · Bourgogne · Maranges 1er Cru

Pinot Noir Maranges 1er Cru La Fussière 2025 Côte de Beaune Ungequetschte Beeren Neutrale Fässer, 8–10 Monate Minimale Schwefelung

Der Maranges 1er Cru La Fussière 2025 von Maxime Crotet kommt aus dem größten Premier Cru der südlichsten Appellation der Côte de Beaune. Crotet arbeitet seit 2021 als Négociant-Vinificateur in Beaune – acht Jahre lang war er die rechte Hand von Frédéric Cossard, einer der prägenden Figuren des burgundischen Naturweins. Eigene Weinberge besitzt er nicht; er kauft Trauben und vinifiziert sie selbst.


Maranges 1er Cru La Fussière – der größte Premier Cru am Südende der Côte

La Fussière ist mit rund 35 Hektar das größte Klimat der Appellation Maranges und erstreckt sich über die Gemeinden Cheilly-lès-Maranges und Dezize-lès-Maranges. Die Appellation umfasst insgesamt drei Gemeinden – dazu kommt Sampigny-lès-Maranges – und liegt administrativ bereits in der Saône-et-Loire, weinbaulich aber im Süden der Côte de Beaune. Sie markiert damit das Ende der Côte d'Or, dort wo der Hang nach Südwesten abknickt.

Der Untergrund ist jurassisch: blauer Ton und Mergel, durchsetzt mit Kalksteinschutt, ausgesprochen fossilreich. Die Bodenauflage ändert sich mit der Höhe – in den oberen Parzellen liegt ein weißlich-steiniger, magerer Boden über blauem Mergel, in den unteren Hanglagen wird er dunkler und tiefgründiger. Die Rebflächen liegen zwischen 240 und 400 Metern und sind süd- bis südostexponiert.

Diese Ausrichtung ist der eigentliche Unterschied zu den nördlicheren Gemeinden der Côte de Beaune, die nach Osten und Südosten schauen. Maranges bekommt dadurch mehr Nachmittagssonne und reift verlässlicher aus – historisch der Grund, warum die Appellation lange als Zulieferer für Côte-de-Beaune-Villages-Abfüllungen diente und erst spät eigenständig auftrat. Als eigene AOC anerkannt wurde Maranges 1989. Rund 95 Prozent der Produktion sind Rotwein aus Pinot Noir.

Jahrgang 2025 – Côte de Beaune

2025 war im Burgund ein ausgesprochen frühes Jahr. Auf einen milden Winter folgten ein warmer Frühling und ein trockener, sonniger Sommer; der Vegetationszyklus lief durchgehend vor dem Kalender. Eine Hitzewelle Mitte August beschleunigte die Reife zusätzlich, ohne die Säure zu zerstören – anders als in vergleichbar heißen Jahrgängen blieb das Zucker-Säure-Verhältnis intakt. Der Gesundheitszustand der Trauben war durchweg gut, Krankheitsdruck spielte kaum eine Rolle.

Die Lese begann ab dem 18. August mit den Crémant-Trauben. In der Côte de Beaune wurden die weißen Sorten ab dem 23. bis 25. August gelesen, die roten ab dem 27. bis 28. August – rund 20 Tage früher als im historischen Mittel und damit auf dem Niveau von 2022. Die Sommertrockenheit ließ die Beeren klein bleiben: hoher Schalenanteil im Verhältnis zum Saft, entsprechend mehr Farbe und Tannin, aber deutlich reduzierte Erträge. Die Mengen fielen sehr heterogen aus, in einzelnen Parzellen bis zur halben Ernte; alte Reben kamen mit der Hitze erkennbar besser zurecht als junge Anlagen. Als Stilistik zeichnet sich ein eleganter, fein strukturierter Jahrgang bei knapper Menge ab.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Maranges 1er Cru La Fussière, Jahrgang 2025. Maxime Crotet gründete sein Projekt 2021 in Beaune, nachdem er acht Jahre bei Frédéric Cossard gearbeitet hatte – zunächst im Keller, zuletzt als dessen rechte Hand. Er kauft die Trauben zu und vinifiziert selbst; das Modell erlaubt ihm Zugriff auf Parzellen, die er als Quereinsteiger nie hätte erwerben können.

Die Vinifikation folgt der Handschrift seiner Ausbildung: keine Reinzuchthefe, keine Enzyme, Vergärung mit den Hefen der Traube. Die Beeren gehen weitgehend ungequetscht in den Gärbehälter, wodurch ein Teil der Gärung intrazellulär abläuft – ein semi-carbonischer Effekt, der Frucht und Saftigkeit betont statt Extraktion. Ausgebaut wird 8 bis 10 Monate in kleinen, überwiegend neutralen Fässern, ohne Schwefelzugabe während des Ausbaus; geschwefelt wird nur minimal bei der Füllung. Sein Credo dazu ist knapp: das Terroir schlägt die Technik.

Im Glas

Helles, klares Rubinrot. In der Nase Himbeere, rote Johannisbeere und Kirsche, dazu ein floraler Ton und die feine Würze, die aus der Ganzbeerenvergärung kommt – kein Fassaroma, weil kaum neues Holz im Spiel ist. Am Gaumen saftig und geradlinig, feinkörniges Tannin, ein pfeffriger Zug im Mittelteil und die kalkige Salzigkeit des Mergeluntergrunds im Abgang. Der Wein setzt auf Trinkfluss statt auf Dichte.

Maranges wurde erst 1989 als eigene AOC anerkannt – die südlichste Appellation der Côte de Beaune ist jünger als der Ruf ihrer Nachbarn.

Bei 14 bis 16 °C servieren, also spürbar kühler als Zimmertemperatur. Eine kurze Karaffierung oder eine halbe Stunde im Glas tut dem Wein gut, besonders in der Jugend. Trinkreif ab sofort, mit Entwicklung über die nächsten sechs bis acht Jahre – bei geringer Schwefelung empfiehlt sich konstant kühle Lagerung.

Am Tisch

Zu Geflügel und Perlhuhn, zu Kalbsbraten, zu Charcuterie und Terrinen, zu Pilzgerichten mit Steinpilzen oder Pfifferlingen. Auch zu gebratenem Thunfisch und zu Ziegenkäse aus dem Charolais. Ein Wein für den Alltag am guten Tisch, nicht für den Anlass – und einer, bei dem die Serviertemperatur mehr ausmacht als die Glasform.


Produzent Maxime Crotet, Négociant-Vinificateur, Beaune
Rebsorte Pinot Noir
Lage La Fussière, Cheilly- und Dezize-lès-Maranges
Klassifikation Maranges 1er Cru · AOC seit 1989 · Côte de Beaune
Jahrgang 2025
Vinifikation Spontangärung · ungequetschte Beeren · semi-carbonischer Einfluss · keine Enzyme
Ausbau 8–10 Monate in kleinen, überwiegend neutralen Fässern · kein SO₂ im Ausbau
Schwefelung Minimal bei der Füllung
Trinkempfehlung 2026–2033
Boden Blauer Ton und Mergel mit Kalksteinschutt, fossilreich
Höhenlage 240–400 m, süd- bis südostexponiert

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Weine

Metzger Saumagen Riesling 2020 Doppelmagnum

Weißwein · Riesling · trocken · Doppelmagnum · Pfalz

Metzger Saumagen Riesling Doppelmagnum ist ein Lagen-Riesling vom Weingut Metzger aus dem Kallstadter Saumagen in der Pfalz – hier in der 3,0-Liter-Doppelmagnum. Die Trauben stammen aus dem ursprünglichen Teil der Lage, wurden selektiv von Hand gelesen und im Halbstückfass vergoren. Kalkige Mineralität, feine Würze und harmonische Säure prägen den Wein. Ein präziser Riesling mit Lagencharakter.


Kallstadter Saumagen

Der Kallstadter Saumagen zählt zu den großen Riesling-Lagen der Pfalz. Die Trauben stammen aus dem ursprünglichen Teil der Lage, deren kalkreiche Böden seit jeher für mineralische, würzige Weine mit harmonischer Säure stehen.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Riesling, selektiv von Hand gelesen und mit der Korbpresse abgepresst. Die Gärung erfolgt im Halbstückfass, um das Terroir der Lage präzise einzufangen. Die Doppelmagnum lässt den Wein besonders langsam reifen.

Im Glas

Helles Gelb. In der Nase Zitrus, gelber Apfel und feine kräutrige Würze über kalkiger Mineralität. Am Gaumen straff und mineralisch, mit harmonischer Säure, Würze und langem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren. Mit Luft gewinnt der Wein an Tiefe; die Doppelmagnum ist ein Blickfang für die große Tafel und eignet sich zum Reifen im Keller.

Klassische Begleitung: Fisch, Meeresfrüchte, Spargel, Geflügel und feine Käse.


Lage: Kallstadter Saumagen, Pfalz (Deutschland)
Klassifikation: Pfalz – Riesling, trocken (Lagenwein)
Ausbau: Handlese, Korbpresse, Gärung im Halbstückfass; 3,0-l-Doppelmagnum

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Weine

Weingut Andres Königsbacher Ölberg Riesling 2023 BIO

Weißwein · Königsbach (Pfalz) · Riesling

Riesling Königsbacher Ölberg (Einzellage) Königsbach · Pfalz (Mittelhaardt) Weingut Andres sehr kühl · hoher Kalkanteil trocken · spontan vergoren großes Holzfass (Pfälzer Eiche) BIO · 2023

Der Weingut Andres Königsbacher Ölberg Riesling 2023 ist ein Lagen-Riesling aus einer sehr kühlen Lage mit besonders hohem Kalkanteil. Reife Frucht im Duft, fast ölig-kräftig im Geschmack, mit purer Mineralik am Gaumen – ein ganz großer, trockener Riesling.


Königsbacher Ölberg – Riesling vom Kalk

Das Weingut Andres in Deidesheim wird von den Brüdern Michael und Thomas Andres geführt, die ihre Lagen an der Mittelhaardt ökologisch, ergänzt durch biodynamische Grundsätze, bewirtschaften. Für diesen Riesling füllen sie die Einzellage Königsbacher Ölberg separat ab.

Die Lage ist eine sehr kühle mit besonders hohem Kalkanteil. Diese Kombination aus kühlem Kleinklima und kalkreichem Boden bringt einen Riesling von großer Mineralität, spürbarem Druck und lebendiger, salziger Frische hervor.

Jahrgang 2023 – Pfalz

2023 war in der Pfalz ein Jahrgang mit reifer, aromatischer Frucht und lebendiger Säure. Die sehr kühle, kalkreiche Lage und der minimalistische, herkunftsbetonte Stil des Weinguts bewahrten Frische und Präzision – reife Frucht und mineralische Spannung im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Lagen-Riesling aus der Einzellage Königsbacher Ölberg, Jahrgang 2023; 100 % Riesling vom kalkreichen Boden.

Der Riesling wird spontan vergoren und anschließend im großen Holzfass aus Pfälzer Eiche ausgebaut. Diese schonende Machart bewahrt die kühle, kalkgeprägte Herkunft und verleiht dem Wein Struktur und Tiefe, ohne die Frucht zu überdecken. Bewirtschaftet wird biologisch (DE-ÖKO-039), ergänzt durch biodynamische Grundsätze.

Im Glas

Reife Frucht im Duft, fast ölig-kräftig im Geschmack, und am Gaumen ist die pure Mineralik spürbar. Steinfruchtaromen in „Geschmacks-Perfektion", jede Menge Druck am Gaumen und salzige Frische im Abgang. Ein ganz großer, trockener Riesling.

Reife Frucht, fast ölig-kräftig, mit purer Mineralik – Steinfrucht in „Geschmacks-Perfektion", jede Menge Druck am Gaumen und salzige Frische im Abgang. Ein ganz großer, trockener Riesling.

Ein kraftvoller, kalkgeprägter Lagen-Riesling mit gutem Reifepotenzial. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftigem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb, zu würziger asiatischer Küche sowie zu cremigen Gerichten und gereiftem Hartkäse.


Lage: Königsbacher Ölberg, Königsbach, Pfalz (Mittelhaardt); sehr kühle Lage mit besonders hohem Kalkanteil
Klassifikation: Lagen-Riesling, Pfalz (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: Spontangärung, Ausbau im großen Holzfass aus Pfälzer Eiche; biologisch/biodynamisch, DE-ÖKO-039

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Rebsorten

Martin Waßmer Markgräflerland Muskateller Kabinett fruchtig süß

Weißwein · Baden · Muskateller Kabinett

Gelber Muskateller Kabinett Markgräflerland, Baden Handlese dezente Restsüße

Waßmer Markgräflerland Muskateller Kabinett ist ein Aromasortenwein vom Weingut Martin Waßmer aus Schlatt bei Bad Krozingen. Die Muskateller-Traube, eine der ältesten bekannten Rebsorten, zeigt hier einen intensiven Duft nach reifer Aprikose, Blüten und Litschi. Am Gaumen bleibt der Kabinett schlank und straff, die feine Restsüße wird von einer kräftigen Säure getragen.


Markgräflerland – Löss und Kalk zwischen Schwarzwald und Rhein

Das Weingut Martin Waßmer liegt in Schlatt bei Bad Krozingen, einem Ort, in dem Weinbau seit 1298 urkundlich belegt ist. Martin Waßmer gründete das Weingut 1997 auf Rebflächen, die die Familie bereits bewirtschaftete. Heute umfasst es rund 40 Hektar. Sabrina Waßmer verantwortet Marketing und Organisation, Marvin Waßmer die Arbeit im Weinberg.

Das Markgräflerland liegt im äußersten Südwesten Deutschlands zwischen Schwarzwald und Rhein, nahe der Grenze zu Frankreich und der Schweiz, und zählt zu den wärmsten Zonen Badens. Durch die Burgundische Pforte strömt warme Luft aus dem Süden in die Oberrheinebene. Die Hauslage des Weinguts, der Schlatter Maltesergarten, besteht aus tiefgründigem Lösslehm mit hohem Kalkanteil, weitere Lagen stehen auf Kalkmergel.

Die Reben des Weinguts sind teils über 40 Jahre alt und dicht gepflanzt, die Erträge werden konsequent begrenzt. Für den aromaintensiven Muskateller bedeutet das warme Klima volle Aromenreife, während kalkreiche Böden die Säure stützen.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Gelbem Muskateller in der Prädikatsstufe Kabinett. Die Trauben werden zum optimalen Reifezeitpunkt ausschließlich von Hand gelesen, im Keller sortiert und schonend verarbeitet. Die Gärung verläuft temperaturkontrolliert, damit die flüchtigen Muskat-Aromen erhalten bleiben.

Der Wein behält eine natürliche Restsüße. Einer Analyse zufolge liegt sie bei rund 6,8 Gramm je Liter, bei etwa 8,5 Gramm Säure. Deshalb schmeckt der Kabinett nicht süß, sondern feingliedrig und zupackend: Die Säure hält die Frucht straff, die Restsüße rundet sie ab.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase sehr intensiv, mit reifer Aprikose, Holunder- und Orangenblüte, Litschi und Muskat. Am Gaumen schlanker, als der Duft vermuten lässt, straff und feingliedrig, mit harmonisch eingebundener Restsüße und frischem, saftigem Abgang.

Muskateller aus dem warmen Markgräflerland, von Hand gelesen: Aprikose, Blüten und Litschi, von kräftiger Säure schlank gehalten.

Jung zu trinken. Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Scharfe asiatische Küche, Thai-Curry, indische Gerichte, Süßkartoffel mit Schafskäse, frisches Obst und milder Käse – oder solo als Aperitif.


Produzent Weingut Martin Waßmer, Bad Krozingen-Schlatt
Rebsorte Gelber Muskateller
Lage Markgräflerland, Baden, Deutschland
Klassifikation Baden · Kabinett
Vinifikation Handlese · temperaturkontrollierte Gärung
Ausbau mit natürlicher Restsüße

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Länder/Regionen

Jeff Carrel Vieille Mule rouge

Wein · Rotwein · Languedoc · Frankreich

Jeff Carrel Vieille Mule Rouge ist ein kleines Fruchtmonster: Vollreife Himbeeren springen direkt in die Nase, dazu mundfüllende Vollmilchschokolade und erneut reife Himbeere im Geschmack. Sehr kräftig und dennoch weich – reinsortig aus Grenache Noir.


Languedoc / Südfrankreich

Jeff Carrel ist ein renommierter Winzer und Négociant aus dem Languedoc-Roussillon, bekannt für charaktervolle, fruchtbetonte Weine aus dem Süden Frankreichs. Das sonnige mediterrane Klima bringt vollreife, üppige Grenache-Frucht hervor.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Grenache Noir. Der Ausbau stellt die reife, üppige Frucht in den Vordergrund und bewahrt die weiche, zugängliche Stilistik. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Sattes Rubinrot. In der Nase vollreife Himbeere und ein Hauch Vollmilchschokolade. Am Gaumen kräftig und dennoch weich, mit üppiger, saftiger Frucht, milden Tanninen und rundem, fruchtbetontem Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren – ein geselliger, unkomplizierter Begleiter.

Passt zu: gegrilltem Fleisch, Pasta, Pizza, mediterranen Schmorgerichten und mittelreifem Käse.


Lage: Languedoc-Roussillon (Frankreich); Jeff Carrel
Klassifikation: Pays d'Oc IGP – 100 % Grenache Noir, trocken
Ausbau: fruchtbetonter Ausbau

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Rebsorten

Ellermann Spiegel Riesling Liter

Weißwein · Riesling · Literwein · Pfalz

Ellermann-Spiegel Riesling ist ein fruchtiger Riesling-Literwein vom Weingut Ellermann-Spiegel aus der Pfalz. In der praktischen 1-Liter-Flasche – mit Anklängen von weißem Pfirsich, klarer Struktur und einer harmonisch eingebundenen Mineralität.


Pfalz

Das Weingut Ellermann-Spiegel liegt in Kleinfischlingen an der Südlichen Weinstraße. Winzer Frank Spiegel keltert moderne, fruchtbetonte Weine nach dem Motto „Dir muss ES schmecken". Der Riesling-Literwein ist der unkomplizierte Alltagswein des Hauses.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Riesling. Der Ausbau im Edelstahltank bewahrt die frische, klare Frucht. Als Literwein ist er auf unkomplizierten, frischen Genuss ausgelegt – auch als Schorle.

Im Glas

Helles Gelb. In der Nase Anklänge von weißem Pfirsich. Am Gaumen fruchtig mit klarer Struktur und einer für Riesling harmonischen Mineralität, die gut in die Frucht eingebunden ist. Frischer, animierender Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – solo, zu leichter Küche oder als Schorle für gesellige Runden.

Klassische Begleitung: Fisch, Geflügel, Spargel, Vespern und leichte Küche.


Lage: Pfalz – Südliche Weinstraße (Deutschland)
Klassifikation: Qualitätswein – Riesling (trocken)
Ausbau: Edelstahltank
Inhalt: 1-Liter-Flasche

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Spanien

Hacienda Lopez de Haro Crianza

Rotwein · Rioja · Spanien

Der Hacienda López de Haro Crianza ist ein Rioja-Rotwein der Bodega Classica aus San Vicente de la Sonsierra – eine Cuvée aus Tempranillo, Garnacha und Graciano. Sie reift 16 Monate in Eichenfässern und zeigt sich im klassischen Rioja-Stil. Im Bouquet reife Waldfrüchte, am Gaumen elegant und samtig mit Röstnoten aus dem Fass. Veilchen, etwas Tabak und weiche Tannine geben dem Wein Balance.


Rioja Alta – San Vicente de la Sonsierra

Die Bodega Classica liegt in San Vicente de la Sonsierra in der Rioja Alta, oberhalb des Ebro. Gegründet 2003, setzt das Gut auf alte Reben aus verschiedenen Lagen der Rioja, viele davon auf kargen Böden der Ebro-Terrassen. Das Klima der Rioja Alta verbindet kontinentale, mediterrane und atlantische Einflüsse – Voraussetzung für eine ausgewogene Reife.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Tempranillo, Garnacha und Graciano. Nach der Gärung und einer zweiwöchigen Maischestandzeit reift der Wein 16 Monate in Eichenfässern aus französischer und amerikanischer Eiche, gefolgt von weiterer Flaschenreife. Enthält Sulfite.

Im Glas

Intensives Kirschrot. In der Nase ein dichtes Bouquet reifer Waldfrüchte, dazu Veilchen, etwas Tabak und Röstnoten aus dem Fass. Am Gaumen elegant und samtig, mit weichen, reifen Tanninen und guter Balance. Der Abgang bleibt lang und harmonisch.

Am Tisch

Klassische Begleitung: Lamm, Rind, Schmorgerichte und gereifter Käse. Auch zu Tapas, Wurst und Grillgerichten. Serviertemperatur 16–18 °C.


Lage San Vicente de la Sonsierra, Rioja Alta (Spanien), alte Reben auf Ebro-Terrassen
Klassifikation DOCa Rioja (Crianza)
Ausbau Cuvée Tempranillo/Garnacha/Graciano, 2 Wochen Maischestandzeit, 16 Monate in französischer und amerikanischer Eiche, anschließend Flaschenreife

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