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24. Oktober 2017

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Weine

Schwedhelm Wotan Kalkfels Riesling 2021 trocken Magnum

Wein · Weißwein · Pfalz · Deutschland

Schwedhelm Wotan Kalkfels Riesling 2021 spiegelt das Zellertal wie kaum ein anderer. Aus den selektierten Trauben dieser sehr kalkhaltigen Lage zaubern die Brüder Schwedhelm einen kargen, aber straffen Riesling, der nur so vor Mineralität strotzt – hier in der festlichen 1,5-Liter-Magnum.


Pfalz / Wotan Kalkfels

Das Weingut Schwedhelm ist im Zellertal in der Nordpfalz beheimatet. Die Lage Wotan Kalkfels am Zeller Kreuzberg ist sehr kalkhaltig und prägt Rieslinge von kargem, straffem Charakter und ausgeprägter Mineralität.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Riesling. Aus selektierten Trauben spontan vergoren, was dem Wein seine karge, straffe Prägung und salzige Mineralität verleiht. In der 1,5-Liter-Magnum, die eine besonders harmonische Reifung begünstigt. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Grüngelb. In der Nase klar und mineralisch. Am Gaumen karg und straff, mit salzigen Noten und einer knackigen Säure, die dem Wein das gewisse „Etwas" verleihen; langer, mineralischer Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen; die Magnum ist ideal für besondere Anlässe.

Passt zu: Fisch, Meeresfrüchten, hellem Fleisch, Spargel und asiatischer Küche.


Lage: Pfalz, Zellertal, Wotan Kalkfels (Deutschland); Weingut Schwedhelm
Klassifikation: Lagenwein – 100 % Riesling, trocken
Ausbau: Spontangärung; kalkgeprägt, karg und straff
Gebinde: Magnum, 1,5 Liter
Jahrgang: 2021

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Frankreich

Joblot Givry 1er Cru En Veau blanc 2023

Weißwein · Givry Premier Cru · Chardonnay

Chardonnay Givry · 1er Cru En Veau (Vaux) Côte Chalonnaise nahe Cellier aux Moines 2023

Der Givry En Veau 1er Cru Blanc 2023 der Domaine Joblot ist ein Chardonnay aus einer Premier-Cru-Lage der Côte Chalonnaise. Mineralisch, fein und frisch – aus der Hand einer der führenden Adressen von Givry.


En Veau (Vaux) – Premier Cru in Givry

Vaux (auch „En Veau") ist eine von 38 Premier-Cru-Bezeichnungen in Givry in der Côte Chalonnaise; die Lage bringt sowohl Rotweine aus Pinot Noir als auch Weißweine aus Chardonnay hervor. Der Weinberg liegt nordöstlich der Stadt Givry in Richtung der Gemeindegrenze zu Mellecey und unmittelbar westlich des Premier Cru Cellier aux Moines – auf vielen Weinbergkarten taucht er gar nicht auf.

Die Domaine Joblot zählt zu den führenden Erzeugern von Givry und gilt als Maßstab der Appellation.

Jahrgang 2023 – Côte Chalonnaise

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück.

Für die weißen Burgunder steht 2023 für reife, aromatische Frucht bei klarer Säure – die Grundlage für die mineralische Frische dieses Givry.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – der maßvolle Holzeinsatz gibt Struktur und cremige Textur, ohne die mineralische Frische zu überdecken.

Im Glas

Zitrus, weiße Blüten und helle Obstfrucht über feiner Mineralität. Am Gaumen mit cremiger Textur, klarer Säure und einem langen, frischen Abgang.

Zitrus und weiße Blüten über feiner Mineralität, getragen von cremiger Textur – ein frischer, eleganter Givry blanc.

Jung schon zugänglich, über einige Jahre gut lagerfähig. Bei 11–12 °C servieren.

Am Tisch

Fisch und Meeresfrüchte, Geflügel in heller Sauce, Kalb, dazu milder Weichkäse – oder solo als Aperitif. Ein vielseitiger Begleiter.


Lage: En Veau / Vaux (1er Cru), Givry (Côte Chalonnaise); nordöstlich von Givry, westlich des Cellier aux Moines
Klassifikation: Givry Premier Cru
Ausbau: Chardonnay; Holzfassausbau

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Spirituosen

Cassissée Creme de Cassis de Dijon

Spirituose · Likör · Burgund · Frankreich

L'Héritier-Guyot Cassissée ist ein original französischer schwarzer Johannisbeerlikör. Frische schwarze Johannisbeeren der Sorte Noir de Bourgogne prägen den natürlich-fruchtigen Geschmack dieser Crème de Cassis de Dijon.


Herkunft / Dijon

L'Héritier-Guyot ist ein traditionsreiches Haus aus Dijon im Burgund und einer der Spezialisten für Crème de Cassis. „Crème de Cassis de Dijon" ist eine geschützte Herkunftsbezeichnung, die für höchste Qualität und einen besonders hohen Fruchtanteil steht.

Zutaten und Herstellung

Hergestellt aus frischen schwarzen Johannisbeeren der Burgunder Spitzensorte Noir de Bourgogne, die für ihr intensives Aroma bekannt ist. Die Beeren werden mazeriert, um ihren natürlich-fruchtigen Geschmack und die tiefdunkle Farbe zu gewinnen.

Im Glas

Tiefes Dunkelviolett. In der Nase intensive, frische schwarze Johannisbeere. Am Gaumen vollmundig und fruchtig, mit der typischen Süße und Säurefrische der Cassisbeere und einem lang anhaltenden Beerenaroma.

Pur und im Drink

Klassisch im Kir (mit Weißwein) oder Kir Royal (mit Champagner oder Crémant) – oder über Desserts.

Ideal: für Kir und Kir Royal, in Cocktails, über Eis und Desserts oder zum Verfeinern.


Herkunft: Dijon, Burgund (Frankreich); L'Héritier-Guyot
Art: Crème de Cassis de Dijon (schwarzer Johannisbeerlikör), geschützte Herkunftsbezeichnung
Zutaten: schwarze Johannisbeeren der Sorte Noir de Bourgogne

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Frankreich

Jacques-Frédéric Mugnier Bonnes Mares Grand Cru 2020

Rotwein · Bonnes-Mares Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Bonnes-Mares · Grand Cru Chambolle-Musigny / Morey Parzelle 0,36 ha 900–1.500 Flaschen 2020

Der Bonnes-Mares Grand Cru 2020 der Domaine Jacques-Frédéric Mugnier ist ein reinsortiger Pinot Noir aus einem nur 36 Ar kleinen Streifen – eine Rarität von rund 900 bis 1.500 Flaschen. Rote Frucht aus Chambolle trifft auf Offenheit, Festigkeit und erdige Tiefe vom Morey-Terroir, ergänzt um mineralische Nuancen und Waldboden.


Bonnes-Mares – Grand Cru zwischen Chambolle und Morey

Bonnes-Mares erstreckt sich über rund 15 Hektar am Mittelhang der Côte de Nuits. Der Großteil liegt in Chambolle-Musigny, ein kleinerer Teil von etwa 1,5 Hektar im benachbarten Morey-Saint-Denis. Im Norden grenzt die Lage an den Clos de Tart. Bepflanzt ist sie ausschließlich mit Pinot Noir. Die Böden reichen von reicher und tiefer am Morey-Ende, mit strengeren Weinen, bis feiner und kalkreicher am Chambolle-Ende, mit seidigeren Weinen. Der Name geht auf die „Bonnes Mères" der Abtei Notre Dame de Tart zurück.

Mugniers Parzelle ist ein schmaler 36-Ar-Streifen, der sich über die gesamte Höhe des Hügels zieht. Gepflanzt wurde 1961, 1980 und 1988. Je nach Jahrgang entstehen nur rund 900 bis 1.500 Flaschen. Die Domaine J.-F. Mugnier zählt zu den großen Adressen der Côte de Nuits.

Jahrgang 2020 – Côte de Nuits

Nach einem milden Winter und einem warmen April lag die Vegetation rund zwei Wochen vor dem langjährigen Mittel. Die Blüte begann bereits Mitte Mai, begleitet von etwa 60 mm Regen zwischen dem 11. und 20. Mai. Danach setzte sich die Trockenheit durch: An der Côte d'Or fiel rund 62 % weniger Niederschlag als üblich, die Sonnenstunden lagen gut ein Viertel über dem Schnitt. Die Hitze im August verlangsamte die Farbumfärbung, weil viele Reben wegen des Wassermangels die Reife vorübergehend einstellten.

Die Lese begann an der Côte de Beaune um den 17. August, an der Côte de Nuits meist eine Woche später – so früh wie selten zuvor. Die Trauben waren kerngesund, die Beeren klein, mit hohem Schalen- und geringem Saftanteil. Beim Pinot Noir lagen die Erträge vielerorts 20–40 % unter den Erwartungen. Kühle Nächte hielten die Säure. 2020 steht in der Côte de Nuits für dichte, konzentrierte Rotweine mit feinem Tannin und klarer Frische – eine Kombination, die dem Bonnes-Mares Kraft und Spannung zugleich gibt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2020, von Reben der Pflanzjahre 1961, 1980 und 1988, teils mit Ganztrauben vergoren.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – mit zurückhaltendem Holzeinsatz, ganz auf Finesse und Lagenausdruck ausgerichtet.

Im Glas

Das aromatische Spektrum roter Früchte aus Chambolle dominiert, ergänzt um die Offenheit, Festigkeit und erdige Note des Morey-Terroirs sowie mineralische Nuancen und dezente Anklänge von Waldboden. Am Gaumen tief und strukturiert, mit festem, feinem Tannin und langem Abgang.

Rote Frucht aus Chambolle, erdige Festigkeit aus Morey und mineralische Nuancen – ein tiefer Grand Cru für die lange Reife.

In der Jugend noch verschlossen, entfaltet der Wein sein Potenzial über viele Jahre Flaschenreife. Bei 16 °C servieren. Eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Rind, Gerichte mit Trüffel oder Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für den großen Anlass.


Produzent Domaine Jacques-Frédéric Mugnier, Chambolle-Musigny
Rebsorte Pinot Noir
Lage Bonnes-Mares, Chambolle-Musigny / Morey-Saint-Denis, Côte de Nuits · Mittelhang · Parzelle 0,36 ha
Klassifikation Bonnes-Mares Grand Cru
Jahrgang 2020
Vinifikation teils Ganztraube
Ausbau Holzfass · zurückhaltender Holzeinsatz
Rebenalter Pflanzungen 1961, 1980, 1988
Auflage ca. 900–1.500 Flaschen

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Rebsorten

Noon Reserve Cabernet Sauvignon 2012

Rotwein · Langhorne Creek · Cabernet Sauvignon

Cabernet Sauvignon Langhorne Creek Reserve Fruit Trees · Main Road Block Drew Noon MW franz. Barrique 2012

Der Noon Reserve Cabernet Sauvignon 2012 ist die kultige Cabernet-Spitze des Hauses – ein reinsortiger Cabernet aus Langhorne Creek mit klarer Cassisfrucht, einem frischen Lift und einer wundervollen Balance, die schon jetzt großen Trinkgenuss bietet.


Noon – Kult aus McLaren Vale

Noon gehört zu den absoluten Old-School-Weingütern – schon immer handgemacht. Drew Noon, einer der wenigen Masters of Wine Australiens, übernahm das Gut 1996 und gibt zu jeder Ernte ganz klar an, was „Mother Nature" ihm beschert hat. Sein Ansatz: Handlese, Gärung in offenen Bottichen mit manueller Stampfung, Korbpresse, minimaler Eingriff im Keller, ungeschönt und ungefiltert.

Während der Eclipse von den estate-eigenen Grenache-Reben in McLaren Vale stammt, kommen die Trauben für die Reserve-Weine aus dem etwas südlicher gelegenen Langhorne Creek – seit dem ersten Reserve Cabernet 1996 stets aus den Blocks Fruit Trees und Main Road des Borrett-Vineyards. Die Reben (gepflanzt 1972) wachsen auf tiefen, alluvialen Lehmböden der Bremer-River-Flutebene, deren gute Wasserspeicherung eine langsame, vollständige Reife ermöglicht.

Jahrgang 2012 – Langhorne Creek

Der Reserve Cabernet ist bewusst ein reiferer Cabernet-Stil, der die Cassis- und Brombeerfrucht über kräutrige Noten stellt. Der 2012er zeigt diese Handschrift mit satter Frucht und großer Klarheit, getragen von einem feinen, eher zurückhaltenden Tannin und einer frischen Note, die dem Wein einen schönen Lift und eine wundervolle Balance verleiht.

Ausbau

Reinsortiger Cabernet Sauvignon aus dem Jahrgang 2012, trocken.

Handlese, Gärung in kleinen offenen Bottichen mit ständigem Handstampfen zur schonenden Farb- und Tanninextraktion, anschließend Pressung von Hand in der Korbpresse. Reife rund 16 bis 18 Monate in französischen Barriques (225 l), bei einem moderaten Anteil neuer Fässer. Crushen, Gären, Reifen und Abfüllen erfolgen auf dem Gut; ungeschönt und ungefiltert.

Im Glas

Seit jeher einer der liebsten Noons – endlich unter Schraubverschluss, was sich direkt in der Nase mit ganz klaren Cassisbeeren zeigt, dazu etwas Rumtopfwürze. Im Mund dann satte Frucht: Cassis pur, schwarzer Fliederbeersaft, Kokosschoko, Nelke – jedoch keine extreme Konzentration, sondern ein Übergang in eine frische Note, vielleicht Minze, die dem Wein einen schönen Lift verleiht. Die Tannine sind vorhanden, aber eher im Hintergrund, dabei sehr lang; klar, dass der Wein altern kann. Eine wundervolle Balance schon jetzt.

Wundervolle Balance schon jetzt – diese Flasche war von allen als erste leer getrunken.

(Verkostungsnotiz: Jeanine Hildebrand.) Schon jetzt ein Genuss, klassisch zu gegrilltem Lamm, mit gutem Reifepotenzial; profitiert vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu char-gegrilltem Lamm, zu rotem Fleisch und Steak, zu Wild sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Langhorne Creek (South Australia, Australien); Borrett-Vineyard, Blocks Fruit Trees und Main Road, tiefe alluviale Lehmböden (Bremer-River-Flutebene), Reben seit 1972
Klassifikation: Langhorne Creek, Cabernet Sauvignon (Reserve), trocken
Ausbau: 100 % Cabernet Sauvignon; Handlese, Gärung in offenen Bottichen mit Handstampfen, Korbpresse, ~16–18 Monate franz. Barrique; ungeschönt, ungefiltert

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Spanien

Envinate Táganan Margalagua tinto 2024

Rotwein · Teneriffa · Táganan (Anaga) · Field Blend

Negramoll · Listán Negro · Listán Blanco Teneriffa · Anaga Parcela Margalagua Envínate roter Basalt · eisenhaltig 100 % Ganztraube · ohne Schwefel nur 1.800 Flaschen 2024

Der Envínate Táganan Parcela Margalagua 2024 ist der zurückhaltendste Jahrgang der Margalagua-Serie – leichter, subtiler, präziser. Ein Einzellagen-Rotwein von ätherischem Charakter aus dem Anaga-Massiv: vergoren ohne Eingriff, ausgebaut ohne Schwefel, nur 1.800 Flaschen.


Margalagua – Einzellage auf rotem Basalt

Envínate („wine yourself") ist das Kultprojekt von vier befreundeten Önologen – Roberto Santana, Alfonso Torrente, Laura Ramos und José Martínez. Auf Teneriffa arbeitet das Team seit Jahren konsequent im Anaga-Massiv im Nordosten der Insel, einer der ältesten und steilsten Weinregionen der Kanaren – steil, feucht, vulkanisch geprägt, mit uralten, wurzelechten Reben.

Die Einzelparzelle Margalagua steht auf rotem Basalt mit hohem Eisengehalt und sandiger Textur. Die Kombination aus mineralreichem Untergrund und atlantischem Klima erklärt den Charakter des Weins: Dichte ohne Schwere, Struktur ohne Tannin-Druck. Das Feldgemisch besteht überwiegend aus Negramoll und Listán Negro sowie rund 10 % Listán Blanco – allesamt auf unveredelten alten Reben, gemeinsam gelesen und vergoren, ganz in der traditionellen Inselpraxis.

Jahrgang 2024 – Teneriffa

2024 ist der zurückhaltendste Jahrgang der Margalagua-Serie: leichter als 2023, subtiler in der Aromatik und präziser im Aufbau. Das atlantische Klima und die Vulkanböden des Anaga prägen einen Rotwein von ätherischer Frische, klarer Linie und tiefer Mineralität.

Assemblage und Ausbau

Field Blend aus überwiegend Negramoll und Listán Negro sowie rund 10 % Listán Blanco, aus dem Jahrgang 2024, Teneriffa (Anaga), trocken.

2024 fermentierte Envínate zu 100 % als Ganztraube in Betontanks ohne Temperaturkontrolle, mit einer Maischestandzeit von 25 bis 28 Tagen. Der anschließende Ausbau erfolgte über neun Monate in neutralen 228-Liter-Fässern – ohne Abstich, ohne Schwefelzusatz; die malolaktische Gärung verlief ungesteuert im Fass. Abfüllung Juli 2025, 1.800 Flaschen.

Im Glas

Die Nase öffnet sich mit Luft zu trockenen Rosenblättern, schwarzem Pfeffer und nassem Bimstein – die charakteristische Aromatik der Táganan-Linie, 2024 in besonders subtiler Ausprägung. Am Gaumen zeigt sich eine fast transparente Textur mit feiner Würze und klarer Linie. Der Abgang trägt vulkanische Mineralität und eine ruhige, ausdauernde Länge. Im Glas entwickelt sich der Wein kontinuierlich – wer Geduld hat, erfährt mehr.

Ätherisch und präzise – trockene Rosenblätter, schwarzer Pfeffer, nasser Bimstein und vulkanische Mineralität.

Kein Wein für den sofortigen Konsum: wer jetzt öffnet, sollte mindestens 30–45 Minuten dekantieren. Optimales Fenster 2026–2028, kühl und dunkel, idealerweise liegend lagern. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu Ziegenfrischkäse, zu gegrilltem Fisch mit Haut sowie zu Papas arrugadas con mojo. Funktioniert mit genügend Zeit im Glas auch als Solist.


Lage: Teneriffa, Táganan/Anaga, Parcela Margalagua (Kanaren, Spanien); roter, eisenhaltiger Basalt mit sandiger Textur, steil; uralte wurzelechte Reben
Klassifikation: Rotwein (Field Blend), Teneriffa; überwiegend Negramoll und Listán Negro, ~10 % Listán Blanco (trocken); nur 1.800 Flaschen
Ausbau: 100 % Ganztraube, Gärung in Betontanks ohne Temperaturkontrolle (25–28 Tage Maische), 9 Monate in neutralen 228-l-Fässern, ohne Abstich und ohne Schwefelzusatz

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Spanien

Tentenublo Los Corrillos Las Chicas de Oro tinto Rioja 2020

Rotwein · Rioja Alavesa · Tempranillo · Garnacha · Graciano

Tempranillo · Garnacha · Graciano Los Corrillos „Las Chicas de Oro" Ganztraubenvergärung DOCa Rioja (Alavesa) Tentenublo (Roberto Oliván) sandiger Kalk · 70–100 J. Reben gebrauchtes Barrique nur 510 Flaschen · 2020

Der Tentenublo Los Corrillos „Las Chicas de Oro" tinto 2020 bricht bewusst mit dem klassischen Rioja-System und versucht den gelungenen Spagat zwischen Kraft, Eleganz und bestechendem Terroir-Gedanken. Aus Tempranillo, Garnacha und Graciano von knorrigen alten Reben – ein Solitär zum Verlieben in nur 510 Flaschen.


Los Corrillos – Terroir statt System

Tentenublo ist das Projekt von Roberto Oliván aus der Rioja Alavesa, dem baskischen Teil der Region. Mit den Los-Corrillos-Weinen bricht er bewusst mit dem klassischen Rioja-System und stellt den Terroir-Gedanken in den Mittelpunkt.

Die Trauben für „Las Chicas de Oro" gedeihen auf den Weinfeldern Pieza Naya, El Pino und La Quemada. Auf sandigen Kalkböden wachsen hier die siebzig bis hundert Jahre alten, knorrigen Reben – die Grundlage für eine frische Mineralität mit immensem Tiefgang.

Jahrgang 2020 – Rioja

2020 war in der Rioja ein Jahrgang, der bei sorgfältiger Arbeit besonders frische, ausgewogene Weine hervorbrachte. Die Höhenlagen mit ihren kühlen Nächten und der kompromisslos handwerkliche Stil von Roberto Oliván bewahrten Klarheit und die mineralische Prägung des sandigen Kalkbodens – reife Frucht und Spannung im Gleichgewicht.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Tempranillo, Garnacha und Graciano, Jahrgang 2020, trocken; von 70 bis 100 Jahre alten Reben.

Die Trauben werden mit ihren natürlichen Hefen zusammen mit Stielen und Stängeln (Ganztraube) im großen offenen Fass vergoren, bevor der Wein weitere neun Monate in gebrauchten Barriquefässern ruht. Diese kompromisslos natürliche Machart sichert frische Mineralität und Tiefgang. Gesamtproduktion: nur 510 Flaschen.

Im Glas

Der Los Corrillos versucht den gelungenen Spagat zwischen Kraft, Eleganz und bestechendem Terroir-Gedanken. Die Frucht ist reif, satt, ungestüm und wild; nach genug Luftkontakt ist er jedoch von seidiger Struktur, und die mineralischen Aspekte lassen sich mit jedem Atemzug riechen und mit jedem Schluck auch schmecken. Ein Solitär zum Verlieben!

Reife, satte, ungestüm-wilde Frucht, nach genug Luft von seidiger Struktur – die mineralischen Aspekte mit jedem Atemzug und jedem Schluck spürbar. Ein Solitär zum Verlieben!

Unbedingt großzügig dekantieren – er braucht Luft, um seine seidige Seite zu zeigen. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Ibérico und gegrilltem Lamm, zu Schmorgerichten und Wild, zu Pilzgerichten sowie zu mittelkräftigem Käse.


Lage: Weinfelder Pieza Naya, El Pino und La Quemada, Rioja Alavesa (Spanien); sandige Kalkböden; 70 bis 100 Jahre alte Reben
Klassifikation: DOCa Rioja; Cuvée aus Tempranillo, Garnacha und Graciano (trocken)
Ausbau: Ganztraubenvergärung mit natürlichen Hefen im großen offenen Fass, ~9 Monate in gebrauchten Barriquefässern; 510 Flaschen

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Weine

Monteabellon Avaniel tinto

Wein · Rotwein · Ribera del Duero · Spanien

Monteabellón Avaniel Tinto ist ein Wein aus jungen Tempranillo-Trauben ohne Barriqueausbau. Massive Frucht in Nase und Geschmack, schwarze Frucht auch im Nachhall, dazu leichte Würze und sehr gute Länge.


Ribera del Duero

Bodegas Monteabellón liegt in Nava de Roa im Herzen der Ribera del Duero (Kastilien-León). Die hochgelegenen Weinberge mit großen Tag-Nacht-Temperaturschwankungen sorgen für tiefe Farbe und intensive Frucht. Tempranillo (hier Tinta del País) ist die Leitsorte der Region.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus jungem Tempranillo (Tinta del País). Der Ausbau erfolgt bewusst ohne Barrique, sodass die pure, fruchtbetonte Stilistik und die Frische im Vordergrund stehen. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Tiefes, jugendliches Rubinrot. In der Nase massive schwarze Frucht – Brombeere und Holunder – mit leichter Würze. Am Gaumen saftig und fruchtbetont, mit dunkler Frucht bis in den Nachhall, weichen Tanninen und sehr guter Länge.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren – ein unkomplizierter, fruchtbetonter Begleiter.

Passt zu: Tapas, gegrilltem Fleisch, Pasta, Pizza und mittelreifem Käse.


Lage: Ribera del Duero, Nava de Roa (Kastilien-León, Spanien); Bodegas Monteabellón
Klassifikation: Ribera del Duero – 100 % Tempranillo (Tinta del País), trocken
Ausbau: ohne Barrique, fruchtbetont

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