Feitoria – Lissabon – Portugal

Feitoria – Lissabon – Portugal

Das im Stadtteil Belém liegende Restaurant Feitoria in Lissabon wird seit dem Jahr 2009 von dem Koch João Rodrigues geführt und ist die Edelgastronomie des Altis Belém Hotels.

Der ganze Komplex liegt direkt an der Mündung des Flusses Tejos und brilliert mit einem herrlichen Blick auf den Atlantik hinaus. Wie es in vielen Hotelrestaurants üblich ist, wirkt das Innere allerdings ein wenig seelenlos … ein perfekt durch designter Raum, dunkles Holz, schwarze, bequeme Stühle und weiße Tischdecken wirken irgendwie austauschbar und auch der Service ist hier zwar sehr nett und zuvorkommend, aber scheint an diesem Abend nicht wirklich locker drauf zu sein.

Das was dann allerdings aus der Küche kommt, ist von einem ganz anderen Kaliber: puristisch, reduziert, klar … und perfekt!

Das Terra Menü ist faktisch ein vegetarischer Gaumenschmaus von Zutaten, die auch gerade Saison haben. Harmonische Produktverbindungen werden dabei kreiert und setzen ein kleines Ausrufezeichen wie eine gesunde und moderne Küche schmecken kann.

Der spontan noch eingeschobene Carabinero Gang setzt dabei noch einmal eine ganze Schippe drauf. Total fokussiert auf das Wesentliche und durch seine grandiose Produktqualität eigentlich nicht besser hinzubekommen. Der Carabinero wird dem Gast kurz präsentiert, dann in Olivenöl (und sicher auch ein wenig Butter) gebraten, von Kopf und Schale befreift und „nackt und ohne allem“ serviert. Die Köpfe des Carabineros werden dann direkt am Tisch in eine Presse gesteckt und vom Kellner bis auf den letzten Tropfen zu einem fantastischen Eigensud des Schalentieres gepresst. Das ganze wird noch liebevoll auf die rote Krabbe gegossen und fertig ist ein grandioses Gericht!

Auch das Reis- Eukalyptus und Pinienkern Dessert setzte am Ende noch ein spannendes, eigenwilliges Ausrufezeichen!

Hähnchenhaut Chip mit Karamell.

Brottasche mit getrockneten Tomaten und Oliven. Schmeckt ein wenig wie eine Edel Pizza.

Gegrillte Karotten mit einer Joghurt Sauce und Ras el-hanout.

Falsche Kartoffel. In diesem Fall eine warme Kartoffel mit Knoblauch Mayonnaise.

Kartoffel Chip gefüllt mit einer schmackhaften Pilzcreme.

Kohl und Zwiebeln auf einer Kohlmousse.

Rote Bete, Haselnüsse, Käsecreme.

Kartoffelcreme, Gegrillte Zwiebeln, Knoblauch-Zwiebel-Brot Suppe, Parmesanhippen.

Zwar schon wieder Kartoffelpürre, aber dieses hier schmeckt auch ziemlich gut. Landei, Pilze, Trüffel.

Carabinero.

Fluffiger Ei-Zucker-Keks mit frischer Birne und Birnenlikör.

Reis, Eukalyptus und Pinienkerne.

Mandel-Limonen-Zimt Gebäck.

Feitoria
Altis Belem Hotel & Spa
Doca do Bom Sucesso
1400-038 Lisboa
Portugal
Telefon: +351 21 040 0208
www.restaurantefeitoria.com

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290

Unsere Wertung: 290 von 365 Punkten *

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Die Punkte stehen für die Tage eines ganzen Jahres. Je höher die Punktezahl ist, umso häufiger wünscht man sich an diesem Ort essen gehen zu können oder eben den beschriebenen Wein trinken zu dürfen.

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Feinkost

La Tourangelle Huile de Noix Walnußöl

Feinkost · Walnussöl · Frankreich

La Tourangelle Huile de Noix ist ein feines Walnussöl aus Frankreich. Aus gerösteten Walnüssen schonend gepresst – mit fein-nussigem Aroma, ideal zum Verfeinern herzhafter Salate, etwa mit Rotkohl und Ziegenkäse.


Herkunft

La Tourangelle ist ein Familienunternehmen aus dem Loire-Tal in Frankreich und stellt seit über 150 Jahren handwerkliche Speiseöle her. Das Walnussöl ist die traditionsreiche Kernkompetenz des Hauses.

Gewinnung und Herstellung

Aus sorgfältig ausgewählten Walnüssen, die geröstet und schonend gepresst werden. So entsteht ein goldgelbes Öl mit feinem, ausgeprägtem Nussaroma – 100 % Walnussöl, ohne Zusätze.

Geschmack

Goldgelb im Glas. Im Geschmack fein und nussig, mit dem typisch warmen Aroma gerösteter Walnüsse. Aromatisch und ausgewogen, mit dezenter Röstnote.

In der Küche

Vor allem kalt zum Verfeinern: über Salate – etwa mit Rotkohl und Ziegenkäse –, über geraspelte Karotten, Endivien, Rote Bete oder zu Käse. Auch über warme Gerichte oder in Dressings und Gebäck. Nicht stark erhitzen, damit das Aroma erhalten bleibt.

Passt zu: Salaten, Ziegenkäse, Roter Bete, Endivien und Dressings.


Hersteller: La Tourangelle (Frankreich)
Produkt: Walnussöl (Huile de Noix)
Zutat: 100 % Walnussöl (aus gerösteten Walnüssen)
Herkunft: Loire-Tal (Frankreich)
Verarbeitung: geröstet, schonend gepresst
Mindesthaltbarkeit (MHD): 20.10.2027

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Spanien

Torre de la Pobleta Vino Blanco Semidulce

Weißwein · Valencia · Moscatel und Merseguera · lieblich

Moscatel · Merseguera D.O.P. Valencia Cheste Semidulce Genossenschaft seit 1918

Cheste Agraria Torre de la Pobleta Vino Blanco Semidulce ist ein lieblicher Weißwein aus Moscatel und Merseguera aus Cheste in der Provinz Valencia. Die Muskatellertraube bringt ein intensives, blumiges Bukett, die einheimische Merseguera Frische. Mild, fruchtig und zugänglich mit feiner Restsüße – ein unkomplizierter Weißwein für viele Gelegenheiten.


Cheste – Moscatel-Land im Hinterland von Valencia

Cheste Agraria wurde 1918 gegründet und gilt als erste Winzergenossenschaft der Region Valencia und als eine der ältesten Spaniens. Unter dem Namen Bodegas Reymos bewirtschaften die Mitglieder rund 2.000 Hektar Reben und liefern jährlich etwa 20 Millionen Kilogramm Trauben. Die Genossenschaft ist Spaniens größter Erzeuger von Moscatel de Alejandría.

Cheste liegt westlich der Stadt Valencia auf durchschnittlich 218 Metern Höhe. Mikroklima, Böden und die Nähe zum Mittelmeer bieten der Moscatel de Alejandría ideale Bedingungen. Der Ort gehört zur Unterzone Valentino der D.O.P. Valencia, der Heimat des traditionellen Moscatel de Valencia.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Moscatel (Muskateller) und Merseguera. Die Moscatel liefert die blumigen Muskatnoten und die natürliche Fruchtsüße. Die Merseguera, eine alte Weißweinsorte der Regionen Valencia, Alicante und Jumilla, gibt dem Wein Frische und hält die Süße im Gleichgewicht.

Der Wein wird frisch und ohne Holz ausgebaut, damit das aromatische Bukett erhalten bleibt, und halbsüß (semidulce) abgefüllt.

Im Glas

Strohgelb. In der Nase intensiv aromatisch, mit Orangenblüte, Jasmin und Muskat, dazu reife gelbe und tropische Frucht. Am Gaumen mild, rund und fruchtig, mit feiner Süße und saftigem Abgang.

Moscatel aus Cheste und einheimische Merseguera: Orangenblüte und Jasmin mit milder, runder Süße.

Jung zu trinken. Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Würzige asiatische Küche, Currys, Obst und fruchtige Desserts, milder Blauschimmelkäse – oder solo als Aperitif.


Produzent Cheste Agraria Coop. V. (Bodegas Reymos), Cheste (Valencia)
Rebsorte Moscatel, Merseguera
Lage Cheste, Provinz Valencia, Spanien · ca. 218 m
Klassifikation D.O.P. Valencia · Vino blanco semidulce
Ausbau frisch, ohne Holz · halbsüß abgefüllt

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Weine

Benoit Marguet Sapience Oenothèque 2013 Premiere Cru Brut Nature BIO

Der Benoît Marguet Sapience Œnothèque 2013 ist ein Champagner für den Abend, an dem niemand auf die Uhr schaut. Drei Dörfer, ein Jahrgang und sehr viel Geduld im Keller.

Im Glas

Goldgelb mit feinem Mousseux. In der Nase weißer Tee, verschiedene Zitrusnoten und eine leise oxidative Würze, wie sie nur lange Reife bringt. Am Gaumen voll und ungezähmt, getragen von Salz und Spannung statt von Süße. Der Nachhall bleibt lange stehen. Die Basis: halb Chardonnay aus Trépail, je ein Viertel Meunier aus Cumières und Pinot Noir aus Ambonnay, neun Monate in gebrauchten Fässern ausgebaut.

Mach was draus

Kein Champagner für den Stehempfang, sondern einer für den Hauptgang: Steinbutt mit Beurre blanc, Hummer, Bresse-Huhn oder zum Schluss ein Stück alter Comté. Servier ihn bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Gib ihm ein großes Glas und Zeit. Ich öffne die Flasche etwas früher, denn mit Luft zeigt der Œnothèque erst, wie vielschichtig er ist. Er kommt allein zurecht, aber zu einem guten Essen wird er noch besser.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Was bedeutet Œnothèque? Eine spät freigegebene Edition: Der Jahrgang 2013 lag deutlich länger auf der Hefe als üblich, bevor er degorgiert wurde.

Wer steckt hinter Sapience? Benoît Marguet hat das Projekt mit befreundeten Bio-Winzern gestartet, darunter David Léclapart und Vincent Laval. Sapience gilt als erster bio-zertifizierter Prestige-Champagner.

50 % Chardonnay, 25 % Meunier, 25 % Pinot Noir · Trépail, Cumières, Ambonnay · Méthode Traditionnelle · 9 Monate gebrauchtes Holzfass · sehr langes Hefelager · Brut Nature, 0 g/l Restzucker, ohne zugesetzten Schwefel · Champagne Marguet, Ambonnay · Bio, FR-BIO-01 · Stand: Oktober 2026

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Weine

Dönnhoff Norheimer Dellchen Riesling GG 2025

Weißwein · VDP.Großes Gewächs · Riesling trocken

100 % Riesling Norheimer Dellchen VDP.Große Lage · Großes Gewächs 2025 Schiefer mit Porphyr und Melaphyr Trockenmauer-Terrassen 6 Monate Vollhefe

Der Dönnhoff Dellchen Riesling GG 2025 kommt aus dem Norheimer Dellchen, einer wiederhergestellten Terrassen-Steillage zwischen Norheim und Niederhausen, VDP.Große Lage. Der Name beschreibt die Geografie: eine Mulde, eingefasst von steil aufragenden Felsen aus vulkanischem Hartstein. Schiefer mit Porphyr- und Melaphyrverwitterung, reine Südausrichtung, selektive Handlese in mehreren Durchgängen.


Norheimer Dellchen – Mulde zwischen Felstürmen

Das Dellchen liegt zwischen Norheim und Niederhausen, exakt nach Süden ausgerichtet und extrem steil. Über dem Weinberg ragen Felsen aus vulkanischem Hartstein auf; der Boden darunter ist schieferreich, durchmischt mit Verwitterungsmaterial von Porphyr und Melaphyr. Bewirtschaftbar ist der Hang nur über Terrassen mit Trockenmauern – eine Bauweise, die hier keine Folklore ist, sondern die Voraussetzung dafür, dass überhaupt Reben stehen können.

Der Name kommt von der Form: eine kleine Delle, eine Mulde im Hang. Diese Geländeform wirkt als Wärmefalle. Die Felsen schirmen den Wind ab und strahlen die tagsüber gespeicherte Wärme in den Abend zurück, die Trockenmauern verstärken den Effekt. Daraus folgt die Eigenschaft, für die die Lage bekannt ist: Der Riesling erreicht hier Jahr für Jahr verlässlich hohe Reifegrade, und die geschützte Lage hält die Trauben auch in feuchten Phasen gesund.

Das Dellchen war über Jahrzehnte weitgehend aufgegeben – Steillagenarbeit auf Terrassen rechnet sich betriebswirtschaftlich kaum. Dass die Lage heute wieder in Ertrag steht, ist das Ergebnis einer bewussten Wiederherstellung. Innerhalb der Dönnhoff-Lagen steht sie zwischen den Polen: würziger und breiter als die Hermannshöhle, feiner gezeichnet als der Felsenberg.

Jahrgang 2025 – Nahe

Ausreichende Niederschläge im Frühjahr, leicht überdurchschnittliche Temperaturen und ein dichter Traubenbehang bildeten den Auftakt; Spätfröste und örtlicher Hagel kosteten einzelne Gemarkungen Menge. Den Jahrgang prägte dann der warme, trockene August mit einem schnellen Anstieg der Mostgewichte schon Anfang September. Die Säure blieb dabei stabil – in einer Wärmefalle wie dem Dellchen, wo die Reife ohnehin früh und verlässlich einsetzt, wurde der Lesetermin damit zur eigentlichen Entscheidung des Jahres.

Die Lese zählte zu den frühesten und schnellsten in der Geschichte des Anbaugebiets. Der Regen am 23. und 24. September trennte den Jahrgang in zwei Hälften: davor makelloses Material, danach Selektionsarbeit. Anfang Oktober war an der Nahe fast alles gelesen. Mit 246.000 Hektolitern lag die Erntemenge drei Prozent unter dem Vorjahr und rund 21 Prozent unter dem langjährigen Mittel. In den Terrassen des Dellchens wurde in mehreren Durchgängen gelesen – die einzige Möglichkeit, in einem so schnellen Jahr jede Terrasse zu ihrem eigenen Zeitpunkt zu holen.

Assemblage und Ausbau

100 Prozent Riesling aus dem Jahrgang 2025, selektiv von Hand gelesen in mehreren Durchgängen. Auf Terrassen dieser Neigung gibt es keine Alternative zur Handarbeit; jeder Rebstock wird einzeln beurteilt. Nach schonender Pressung reift der Wein im großen Eichenholzfass, in gebrauchtem Holz, das Sauerstoff durchlässt, ohne Aroma abzugeben.

Der Hefekontakt läuft zweistufig: mindestens sechs Monate auf der Vollhefe, anschließend zwei Monate auf der Feinhefe. Die Vollhefephase baut die Textur auf, die dieser Lage ihre Würze und den leicht griffigen, fast tanninhaften Zug am Gaumen gibt – in einem reifen Jahrgang das Gegengewicht zur Fülle.

Im Glas

Helles Gelb mit grünem Kern. In der Nase gelbes Steinobst, Mirabelle und Zitrusschale, dahinter Kräuterwürze, Feuerstein und ein warmer Steinton. Am Gaumen kraftvoll und würzig, dabei fein gezeichnet: knackige Säure, deutliche Salzigkeit und ein feinkörniger Griff im Abgang, der von der Schale und dem Hefekontakt kommt. Reife Frucht ohne Schwere.

Die Felsen über der Mulde strahlen Wärme zurück – deshalb erreicht der Riesling im Dellchen jedes Jahr verlässlich hohe Reife.

Jung noch verschlossen und auf Zeit angelegt. Die Entwicklung setzt ab 2030 ein und läuft über die folgenden zehn Jahre, das Potenzial reicht bis 2042. Frühe Flaschen mindestens eine Stunde dekantieren, bei 11–13 °C im großen Glas servieren – zu kühl bleibt die Würze verschlossen.

Am Tisch

Zu gebratenem Zander mit Speck, zu Kalbsrücken, zu Bries mit Morcheln, zu Perlhuhn und Wachtel. Ebenso zu Schweinebauch mit Apfel, zu Räucherfisch und zu gereiftem Bergkäse. Die Würze dieses Weins nimmt Röstaromen auf – gebraten und gegrillt passt besser als geschmort.


Produzent Weingut Dönnhoff, Oberhausen an der Nahe
Rebsorte 100 % Riesling
Lage Norheimer Dellchen, zwischen Norheim und Niederhausen – reine Südlage, Steilterrassen
Klassifikation VDP.Große Lage · Großes Gewächs, trocken
Jahrgang 2025
Vinifikation Selektive Handlese in mehreren Durchgängen · schonende Pressung
Ausbau Großes Eichenholzfass · mindestens 6 Monate Vollhefe · 2 Monate Feinhefe
Trinkempfehlung 2030–2042
Boden Schieferreich mit Verwitterungsmaterial von Porphyr und Melaphyr
Bewirtschaftung Terrassen mit Trockenmauern, sämtliche Arbeitsgänge von Hand

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Weine

Ruppert-Leroy Champagne Fosse Grely brut nature BIO

Der Ruppert-Leroy Fosse-Grely Brut Nature kommt aus der ältesten Lage der Familie: La Fosse, unten am Hang, mit rotem Ton über einer Kalkplatte. Pinot Noir und Chardonnay zu gleichen Teilen, aus eigener Massenselektion – der klassische Einstieg in das Haus.

Im Glas

Helles Gold, natürliche, feine Perlen. Cremige Textur, darunter eine klare, salzige Mineralität. Am Gaumen präzise und tief, gut gebaut und mit Zug. Der Pinot Noir bringt Körper, der Chardonnay Frische. Ein langer, salziger Nachhall.

Mach was draus

Ein Apéro mit Gougères, Muscheln, gebratene Forelle, Hühnchen mit Estragon oder ein Stück Langres. Er ist ein Champagner für Freunde, die Naturwein mögen und neugierig auf Champagner ohne Zusätze sind. Gut für ein entspanntes Abendessen, bei dem man über den Wein ins Gespräch kommt. Servier ihn bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Fosse-Grely ist mein Lieblingsbeweis, dass Naturchampagner nicht kompliziert sein muss. Er schmeckt einfach gut.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Woher kommt der Name? Von der Parzelle La Fosse in Essoyes. Dort stehen rund 30 Jahre alte Reben aus eigener Massenselektion.

Wie wird er ausgebaut? Neun Monate auf der Hefe in Fässern und Halbstückfässern, danach 18 bis 20 Monate in der Flasche. Ohne Dosage und ohne zugesetzten Schwefel.

50 % Pinot Noir, 50 % Chardonnay · Lage La Fosse, Essoyes · roter Ton über Kalk, Süd-Südost · Massenselektion, Reben ca. 30 Jahre · Spontangärung, 9 Monate auf der Hefe in Fässern und Halbstückfässern · biologischer Säureabbau · 18–20 Monate Flaschenreife · ungeschönt, unfiltriert, ohne Schwefelzusatz · Jahrgang 2022 · Brut Nature, 0 g/l Restzucker · Champagne Ruppert-Leroy, Essoyes · Bio, FR-BIO-10 · Stand: Oktober 2026

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Länder/Regionen

Ghislaine Barthod Chambolle Musigny Les Baudes 1er Cru 2021

Rotwein · Chambolle-Musigny Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Les Baudes · 1er Cru Chambolle-Musigny steiniger Mergel/Kalk · 3,4 ha 2021

Der Chambolle-Musigny Les Baudes 1er Cru 2021 der Domaine Ghislaine Barthod vereint Kraft, Finesse, Seidigkeit und Vielschichtigkeit zu einem virtuosen Ganzen. Ein dichter, mineralischer Pinot Noir aus einer Höhenlage zwischen Chambolle und Morey-Saint-Denis.


Les Baudes – Höhenlage zwischen Chambolle und Morey

Les Baudes ist ein 3,4 Hektar großer Premier Cru, der auf einer Höhe und auf halber Strecke zwischen Chambolle-Musigny und Morey-Saint-Denis liegt. Steiniger Mergel mit hohem Kalkstein- und Tonanteil prägt die Lage und verleiht den Weinen hohe Dichte, Mineralität und Kraft.

Chambolle-Musigny im Herzen der Côte de Nuits gilt als Inbegriff von Eleganz und Finesse. Die Domaine Ghislaine Barthod zählt zu den gesuchten Erzeugern der Gemeinde.

Jahrgang 2021 – Côte de Nuits

2021 war im Burgund ein Wechselbad: Auf eine frühe Frühlingswärme folgte ab dem 6. April ein wochenlanger, schwerer Frost mit Tiefstwerten bis −8 °C, der einen Großteil der Ernte vernichtete. Eine kühle, trockene Phase und atlantische Regenfälle mit Mehltaudruck folgten, bevor stabileres Wetter im August und September die Reife sicherte.

Für die roten Burgunder steht 2021 für kleine Erträge und einen klassischen, frischen Stil mit feiner Struktur und moderatem Alkohol – der die Dichte und Mineralität von Les Baudes mit Spannung verbindet.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – mit zurückhaltendem Holzeinsatz, ganz auf Finesse und Lagenausdruck ausgerichtet.

Im Glas

Dicht und mineralisch, mit roter Frucht und floralen Noten. Am Gaumen vereinen sich Kraft und Finesse zu einer seidigen, vielschichtigen Struktur, getragen von frischer Säure und einem langen, mineralischen Abgang.

Kraft, Finesse, Seidigkeit und Vielschichtigkeit – ein dichter, mineralischer Chambolle als virtuoses Ganzes.

In der Jugend zugänglich, mit Flaschenreife über viele Jahre gewinnend. Bei 15–16 °C servieren; eine Belüftung lohnt sich.

Am Tisch

Geflügel und Federwild, Kalb, Gerichte mit Pilzen, dazu mittelreifer Weichkäse. Ein eleganter Begleiter mit Spannung.


Lage: Les Baudes (1er Cru), Chambolle-Musigny (Côte de Nuits); Höhenlage zwischen Chambolle & Morey-Saint-Denis, steiniger Mergel mit hohem Kalk- und Tonanteil, 3,4 ha
Klassifikation: Chambolle-Musigny Premier Cru
Ausbau: Pinot Noir; Holzfassausbau, zurückhaltender Holzeinsatz

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Spanien

La Madriguera Rosé

Roséwein · D.O. Valencia · Bobal

Bobal 100 % Roséwein D.O.P. Valencia Terres dels Alforins

Der Antonio Arráez La Madriguera Rosé 2024 ist ein reinsortiger Rosé aus 100 % Bobal aus der D.O. Valencia. Blassrosa und leuchtend im Glas, bringt er valencianisches Sommergefühl an die Tafel – Sonne und Meeresluft der Costa del Azahar. Die Trauben wachsen im Hinterland westlich von Valencia auf rund 700 Metern Höhe. Tiefe Frucht trifft hier auf natürliche Frische.


Terres dels Alforins

Die Bobal-Reben stehen in den Terres dels Alforins westlich von Valencia, rund 90 Kilometer vom Mittelmeer entfernt und auf etwa 700 Metern Höhe. Die Böden sind lehmig und karg, das Klima ist kontinental mit mediterranem Einfluss – kalte Winter, trockene Sommer. Die großen Tag-Nacht-Unterschiede erhalten Frucht und Säure. Der Wein trägt die Klassifikation D.O.P. Valencia.

Assemblage und Ausbau

Der Jahrgang 2024 besteht zu 100 % aus Bobal, einer autochthonen Rebsorte des spanischen Levante. Für den Rosé wird das Lesegut schonend und mit kurzer Maischestandzeit im Edelstahl verarbeitet, sodass die blassrosa Farbe und die klare Frucht erhalten bleiben. Hinter dem Wein steht die seit 1950 tätige Familie Arráez, die heimische Sorten modern interpretiert.

Im Glas

Blassrosa und leuchtend. In der Nase intensive Aromen von Himbeere und Erdbeere, untermalt von zarten Blütennoten. Am Gaumen frisch, klar und ausgewogen, mit saftiger Frucht und einer geradlinigen Säure. Der Abgang bleibt frisch.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren. Klassische Begleitung: Tapas, gegrillter Fisch, Meeresfrüchte und leichte Sommergerichte. Ebenso gut solo, wenn der Sommer ruft. Der 2024 ist jung und frisch und sollte in den nächsten ein bis zwei Jahren getrunken werden.



Lage: Terres dels Alforins, Valencia (~700 m)
Klassifikation: D.O.P. Valencia
Ausbau: schonende Rosé-Bereitung im Edelstahl

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Weine

Te Mānia Nelson Organic Pinot Gris 2022 BIO 

Wein · Weißwein · Nelson · Neuseeland

Te Mānia Nelson Organic Pinot Gris ist ein biozertifizierter Pinot Gris, der an einen superweichen Viognier erinnert: viel Blütenduft zur Birne, etwas Zitrone, Honig und Geißblatt. Sehr klar und null breit – sehr wohl aber weich.


Nelson / Neuseeland

Te Mānia ist ein Familienweingut in der Region Nelson an der Spitze der Südinsel Neuseelands – eine der sonnigsten Regionen des Landes mit kühlen Nächten, die für klare Frucht und Frische sorgen. Der Wein stammt aus biologischem Anbau (Kontrollstelle DE-ÖKO-039, Non-EU-Agriculture).

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Pinot Gris. Der Ausbau bewahrt die klare, blumig-fruchtige Aromatik und die weiche, runde Textur, ohne den Wein breit wirken zu lassen. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase viel Blütenduft, reife Birne, etwas Zitrone, Honig und Geißblatt. Am Gaumen weich und klar zugleich, mit feiner Frucht, schönem Schmelz und sauberem, präzisem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – ein Favorit für die Terrasse und zum Lunch.

Passt zu: asiatischer Küche, Fisch, Meeresfrüchten, hellem Fleisch und Salaten.


Lage: Nelson (Südinsel, Neuseeland); Te Mānia Wines
Klassifikation: Nelson – 100 % Pinot Gris, trocken
Ausbau: frucht- und schmelzbewahrender Ausbau

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