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7. April 2018

Michelin Star

Belcanto – Lissabon – Portugal

Belcanto – Lissabon – Portugal Belcanto, also der schöne Gesang, muss im Falle des gleichnamigen Restaurants in Lissabon eher als „schönes Essen“ übersetzt werden. Das

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Spanien

Tentenublo Escondite del Ardacho Las Guillermas 2016

Rotwein · Rioja Alavesa · Tempranillo (Single Parcel)

Tempranillo & Viura Escondite del Ardacho · Las Guillermas Single Parcel · 0,62 ha DOCa Rioja (Alavesa) Tentenublo (Roberto Oliván) kalkhaltiger Lehm · 60+ J. Reben ungeschönt & unfiltriert nur 2.075 Flaschen · 2016

Der Tentenublo Escondite del Ardacho „Las Guillermas" 2016 ist ein Single-Parcel-Tempranillo von nur 0,62 Hektar in der Rioja Alavesa. Trotz seiner stattlichen Alkoholwerte ist dieser Wein kühl, fein und salzig und spiegelt ganz klar sein großes Terroir wider – sicherlich einer der speziellsten und großartigsten Tempranillos der Rioja.


Las Guillermas – 0,62 Hektar auf Lehmkalk

Tentenublo ist das Projekt von Roberto Oliván aus dem Gebiet um Viñaspre in der Rioja Alavesa, dem baskischen Teil der Region. Die Escondite-del-Ardacho-Reihe versammelt seine Single-Parcel-Weine, die das jeweilige Mikroterroir mit größter Detailtreue übersetzen.

Die Einzellage Las Guillermas besteht aus lediglich 0,62 Hektar, bestockt mit 0,40 Hektar Tempranillo und 0,20 Hektar Viura. Die Reben haben inzwischen ein Alter von über sechzig Jahren erreicht, fußen auf kalkhaltigem Lehmgrund und sind einem stark atlantischen Klima ausgesetzt – die Grundlage für den kühlen, salzigen und mineralischen Charakter des Weins.

Jahrgang 2016 – Rioja

2016 war an der Rioja ein ausgewogener Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und lebendiger Säure. Die Höhenlage mit ihrem stark atlantischen Einfluss und der kompromisslos handwerkliche Stil von Roberto Oliván bewahrten Frische, Salzigkeit und die mineralische Prägung des Lehmkalkbodens. Mit einigen Jahren Flaschenreife zeigt sich der Wein heute in einer schönen, zugänglichen Phase.

Assemblage und Ausbau

Single-Parcel-Wein aus Tempranillo mit Viura (0,40 ha Tempranillo / 0,20 ha Viura), Jahrgang 2016, trocken; von über 60 Jahre alten Reben.

Der Wein wird kompromisslos natürlich vinifiziert und – wie immer bei Tentenublo – ungeschönt und unfiltriert abgefüllt. So bleibt das große Terroir der kleinen Parzelle unverfälscht erhalten. Gesamtproduktion: nur 2.075 Flaschen.

Im Glas

Trotz seiner stattlichen Alkoholwerte ist dieser Wein kühl, fein, salzig und spiegelt ganz klar sein großes Terroir wider. Die Fruchtaromen sind vorhanden und brillieren mit Kirsche, Weichsel und feinem Kräuterduft. Diese Aromen unterstützen die Mineralik nuancenreich und münden in einen satten, langen Nachhall. Es gibt viele Einzellagenweine aus der Rioja, aber sicherlich keinen so speziellen und großartigen Tempranillo wie diesen.

Trotz stattlicher Alkoholwerte kühl, fein und salzig – Kirsche, Weichsel und feiner Kräuterduft stützen nuancenreich die Mineralik und münden in einen satten, langen Nachhall.

Ein terroirgeprägter Tempranillo in reifer Phase; vor dem Genuss dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu geschmortem und gegrilltem Rind, zu kräftigen Schmorgerichten sowie zu Pilzgerichten und gereiftem Käse.


Lage: Einzellage Las Guillermas (0,62 ha), Rioja Alavesa (Spanien); kalkhaltiger Lehmgrund, stark atlantisches Klima; über 60 Jahre alte Reben
Klassifikation: DOCa Rioja; Single-Parcel-Wein aus Tempranillo mit Viura (trocken)
Ausbau: kompromisslos natürliche Vinifikation, ungeschönt und unfiltriert abgefüllt; 2.075 Flaschen

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Rebsorten

Michel Sarrazin Bourgogne Pinot Noir Les Vielles Vignes 2024

Die Trauben stammen aus den Weinbergen der Lage Charnailles in Jambles, die auf klassischen Ton-Kalkstein-Böden (argilo-calcaires) der Côte Chalonnaise wachsen. Die über 50 Jahre alten Pinot Noir Reben liefern besonders konzentrierte und charaktervolle Trauben. Die Parzellen liegen am Rand des Waldes auf über 300 Metern Höhe über dem Meeresspiegel und profitieren von einem kühlen Mikroklima.

Nach der Handlese werden die Trauben entrappt und mit natürlichen Hefen in offenen Holzgärbottichen vergoren. Der Ausbau erfolgt anschließend über rund zwölf Monate, überwiegend in gebrauchten Eichenfässern von François Frères, ergänzt durch einen kleinen Anteil im Tank. Die Abfüllung erfolgt ungeschönt und unfiltriert.

 

Im Glas zeigt der Wein ein mittleres Rubinrot. In der Nase verbinden sich feine Vanillenoten aus dem Holzfassausbau mit den klassischen Aromen von Kirschen und roten Beeren, die für Pinot Noir aus dieser Region typisch sind. Am Gaumen präsentiert sich der Wein elegant, saftig und fein strukturiert, mit einer knackigen Frische und einem harmonischen, langen Nachhall.

 

Ein klassischer, leichtfüßiger Pinot Noir, der sowohl jung mit seiner Frucht punktet als auch mit einigen Jahren Flaschenreife zusätzliche Tiefe und Komplexität entwickelt. Leicht gekühlt genießen!

 

 

Burgund Jahrgang 2024

 

Das Weinjahr 2024 im Burgund war ein Jahr der Geduld. Schon der Winter zeigte sich ungewöhnlich mild und zugleich ausgesprochen niederschlagsreich. Die Böden waren lange gesättigt, und die Reben starteten sehr früh in die Vegetationsphase. Ein verfrühter Austrieb brachte den Winzern zunächst Hoffnung auf einen zeitigen und harmonischen Verlauf, doch die Natur wählte 2024 leider einen komplett anderen Rhythmus.

Im Frühjahr wechselten sich feuchte Phasen mit kühlen Abschnitten ab. Wiederholte Regenfälle bestimmten immer wieder das Bild, begleitet von vereinzelten Frostnächten und regional auftretenden Hagelschauern. Die Weinberge verlangten in dieser Zeit ein hohes Maß an Aufmerksamkeit. Rebkrankheiten fanden in der feuchten Witterung ideale Bedingungen, sodass die Pflege der Reben viel Einsatz und Beharrlichkeit erforderte. Der Arbeitsaufwand war überdurchschnittlich, und die Ertragserwartungen sanken Schritt für Schritt.

 

Während der Blüte zeigte sich, wie sensibel die Rebe auf das Klima reagiert. Nicht jede Blüte entwickelte sich vollständig, und die Trauben wuchsen uneinheitlich heran. Der Sommer brachte schließlich stabilere, trockenere Tage. Wärme und Licht ermöglichten eine allmähliche Reife, auch wenn sie sich langsamer vollzog als in vielen der vergangenen Jahre. Gegen Ende August und zu Beginn des Septembers kehrte der Regen noch einmal lautstark zurück, bevor sich zur Lese hin eine freundlichere Wetterphase einstellte.

Die Ernte begann später als in den letzten, oftmals sehr warmen Jahrgängen. Eine sorgfältige Selektion war entscheidend, um nur vollreifes und gesundes Lesegut zu verarbeiten. Die Erntemengen waren im Vergleich zu normalen Jahrgängen teils um bis zu 60 % reduziert, und je nach Region im Burgund mussten die Winzer auch mit Totalausfällen kämpfen. Die Mostgewichte bewegten sich eher im gemäßigten Bereich, sodass balancierte Alkoholgehalte und insgesamt leichtere Weine gekeltert wurden.

Die Weine des Jahres 2024 zeigen sich in einem klassischen Ausdruck. Die Weißweine wirken klar, fein strukturiert und von pikanter Frische. Sie besitzen eine präzise Linienführung und eine kühle Eleganz, die ihre Herkunft deutlich erkennen lässt. Die Rotweine präsentieren eine saftige Frucht, eine transparente Farbe und eine geschmeidige Tanninstruktur. Sie verbinden Spannung mit Zugänglichkeit und sind deutlich leichter und eleganter als die Vorjahrgänge.

 

Der Jahrgang 2024 ist ein Jahr des Winzers. Die intensive Weinbergsarbeit, das richtige Gespür für die Gegebenheiten und ein sensibles Händchen für den richtigen Moment haben wieder einmal den Unterschied zwischen guten und herausragenden Weinen gezeigt.

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Weine

Weingut Andres Haardter Bürgergarten Chardonnay 2024 BIO

Weißwein · Haardt (Pfalz) · Chardonnay

Chardonnay Haardter Bürgergarten (Einzellage) Haardt · Pfalz (Mittelhaardt) Weingut Andres Buntsandstein über Kalkmergel trocken · Sélection Massale 12 Mon. Holz + Feinhefe BIO · 2024

Der Weingut Andres Haardter Bürgergarten Chardonnay 2024 zeigt eindrucksvoll, wie präzise ein Wein seine Herkunft widerspiegeln kann: kühle Eleganz, zarte salzige Nuancen und eine noble, fein reduktive Spannung, ohne je üppig zu wirken – ein Lagen-Chardonnay mit klarer Struktur, subtiler Kraft und edlem Understatement.


Haardter Bürgergarten – Chardonnay in Präzision

Das Weingut Andres in Deidesheim wird von den Brüdern Michael und Thomas Andres geführt, die ihre Lagen an der Mittelhaardt ökologisch, ergänzt durch biodynamische Grundsätze, bewirtschaften. Für diesen Chardonnay füllen sie die kleine, charaktervolle Lage Haardter Bürgergarten separat ab.

Eine feine Schicht Buntsandsteinverwitterung über kalkhaltigem Mergel prägt die Lage und verleiht dem Chardonnay kühle Eleganz, salzige Nuancen und eine fein reduktive Spannung. Die Reben stammen aus einer burgundischen Sélection Massale und sind noch jung, doch bereits beeindruckend präzise im Ausdruck – in dieser Phase erreicht der Bürgergarten sogar das Niveau des berühmten Mandelrings oder übertrifft es.

Jahrgang 2024 – Pfalz

2024 war in der Pfalz ein Jahrgang mit reifer, aromatischer Frucht und lebendiger Säure. Die kühle Prägung der Lage und der minimalistische, herkunftsbetonte Stil des Weinguts bewahrten Frische, Salzigkeit und Präzision – reife Frucht und mineralische Spannung im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Chardonnay von der Einzellage Haardter Bürgergarten, Jahrgang 2024; 100 % Chardonnay aus burgundischer Sélection Massale.

Vergoren wird mit natürlichen Hefen. Es folgen zwölf Monate Reife im Holz – in einem ausgewogenen Verhältnis aus neuen und gebrauchten Barriques – sowie zwei weitere Monate auf der Feinhefe im Stahltank. Diese behutsame Ausbauweise unterstreicht die kühle Eleganz und salzige Spannung, schenkt zusätzliche Tiefe und rundet das Gesamtbild harmonisch ab, ohne den Charakter der Rebsorte zu überdecken. Bewirtschaftet wird biologisch (DE-ÖKO-039), ergänzt durch biodynamische Grundsätze.

Im Glas

Ein Chardonnay von mineralischer Klarheit: kühle Eleganz, zarte salzige Nuancen und eine noble, fein reduktive Spannung prägen das Bild, mit feinen Zitrus- und hellen Steinfruchtnoten und einem dezenten Anklang an Feuerstein. Am Gaumen klar strukturiert, mit subtiler Kraft und ruhiger, selbstbewusster Eleganz; das Barrique bringt Tiefe und feine Textur, ohne je üppig zu wirken, und mündet in einen langen, salzig-mineralischen Nachhall.

Kühle Eleganz, zarte Salzigkeit und fein reduktive Spannung über Zitrus und heller Steinfrucht – klar strukturiert, mit subtiler Kraft und langem, salzig-mineralischem Nachhall.

Unbedingt dekantieren! Ein präziser Lagen-Chardonnay mit gutem Reifepotenzial. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gehaltvollen Fischgerichten und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Risotto- und Pastagerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Haardter Bürgergarten, Haardt/Neustadt, Pfalz (Mittelhaardt); feine Buntsandsteinverwitterung über kalkhaltigem Mergel; Reben aus burgundischer Sélection Massale
Klassifikation: Lagen-Chardonnay, Pfalz (trocken); 100 % Chardonnay
Ausbau: Spontangärung mit natürlichen Hefen, 12 Monate in neuen und gebrauchten Barriques, 2 Monate auf der Feinhefe im Stahltank; biologisch/biodynamisch, DE-ÖKO-039

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Rebsorten

Thomas Morey Chassagne Montrachet 2023

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Weißwein · Chassagne-Montrachet · Chardonnay

Chardonnay Chassagne-Montrachet (Village) Les Houillères Côte de Beaune 2023

Der Thomas Morey Chassagne-Montrachet 2023 wird aus einer 0,48 Hektar großen Parzelle mit über dreißig Jahre alten Chardonnay-Reben gewonnen – ein facettenreicher, mineralischer Dorfwein von Präzision und Energie.


Chassagne-Montrachet – die Lage

Chassagne-Montrachet ist ein Dorf in der Unterregion Côte de Beaune in Burgund und eine Gemeinde-Appellation, die bereits 1937 gegründet wurde. In der Appellation werden Rotweine aus der Rebsorte Pinot Noir vinifiziert, als auch Weißweine aus der Chardonnay-Traube. Das Verhältnis der Produktion von Rot- zu Weißweinen liegt ungefähr bei 1/3 zu 2/3; historisch sind die Weißweine wesentlich renommierter als ihre roten Pendants.

Die Böden rund um die Gemeinde weisen einen besonders hohen Kalksteingehalt auf, insbesondere an den Hängen der Côte d'Or. Im Süden findet man eine höhere Konzentration von Kalkmergel und rotem Kies, besser geeignet für Pinot Noir; im Norden weichen die härteren Mergelsteine feineren Kalksteinstrukturen, in denen einige der weltweit angesehensten Chardonnays entstehen. Thomas Moreys Parzelle liegt am äußersten Nordende des Dorfes im Lieu-dit Les Houillères, direkt an der Grenze zu Puligny-Montrachet, auf rotem Ton-Kalk-Boden über Kalksteinbasis.

Burgund 2023 – Harmonie, Frische und Klasse

Der Jahrgang 2023 im Burgund zeigt sich als außerordentlich gelungen und überzeugt sowohl in Bezug auf Qualität als auch endlich einmal wieder auf die Menge. Nach einem milden Winter folgte ein Frühling mit kühlen und feuchten Bedingungen, immer wieder durchbrochen von warmen Tagen; eine intensive Hitzewelle im August beschleunigte die Reife und konzentrierte die Aromen, bevor der Regen Mitte September für zusätzliche Balance sorgte.

Die Weißweine des Jahrgangs 2023, insbesondere Chardonnay und Aligoté, präsentieren sich reif, aromatisch und sehr ausgewogen, mit intensiven Fruchtnoten von Birne, Pfirsich und weißer Aprikose. In ihrer noch jungen Phase zeigen sie sich ausgesprochen harmonisch und von ihrer klassischen Seite – Frische, Reife und Struktur auf beeindruckende Weise vereint.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023.

Die Gärung erfolgt über einen Monat mit Naturhefen bei 15 °C rein spontan. Eine längere Verweilzeit auf der Vollhefe, eine nach hinten gezogene malolaktische Gärung und der Ausbau in zu 4/5 gebrauchten Barriquefässern bei lediglich 1/5 Neufassanteil machen diesen Chassagne-Montrachet facettenreicher, spritziger, mineralischer und im Finish deutlich cremiger als viele vergleichbare Weine. Lange Ausbauzeiten, sensibles und zurückhaltendes Eingreifen sowie eine Weinbergspflege von Hand sind das Credo dieses langlebigen Tropfens.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase rauchige Mineralik, weißer Pfirsich, Apfel und Melone. Am Gaumen großzügig fruchtig mit feiner Feuersteinnote unter dem Fleisch, dazu eine cremige Textur, klare Struktur und gute Dichte für das Niveau – mit viel Energie und Länge.

Facettenreich, mineralisch und cremig zugleich – ein Dorfwein mit Spannung und Energie.

Schon jetzt zugänglich, mit Reifepotenzial über mehrere Jahre. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Jakobsmuscheln, zu Steinbutt oder Seeteufel in feiner Sauce, zu Hummer und Langustinen, zu Geflügel in Rahmsauce sowie zu gereiftem Comté oder Beaufort.


Lage: Chassagne-Montrachet (Village), Lieu-dit Les Houillères, Côte de Beaune (Frankreich); roter Ton-Kalk über Kalkstein, 0,48 ha, Reben 30+ J.
Klassifikation: Chassagne-Montrachet AOC (Village), Chardonnay (trocken)
Ausbau: Chardonnay; 1/5 Neuholz, 4/5 gebrauchte Barriques, Vollhefe ohne Bâtonnage; Handarbeit im Weinberg

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Schaumweine

Étienne Calsac Champagne Les Revenants Extra Brut

Der Étienne Calsac Les Revenants Extra Brut ist Champagner, wie ihn kaum jemand kennt: aus Pinot Blanc, Petit Meslier und Arbanne, drei Sorten, die in der Champagne fast verschwunden waren. Gesprächsstoff für jeden Weinabend.

Im Glas

Helles Gold, feine Bläschen. Blüten und würzige Kräuter in der Nase, ganz anders als ein klassischer Chardonnay. Am Gaumen elegant und puristisch, getragen von salziger, mineralischer Frische und langem Nachhall. Die großen 600-Liter-Fässer geben Textur, ohne laut zu werden.

Mach was draus

Ein Champagner für Neugierige: zu Kräuterrisotto, Saibling mit grüner Soße oder Ziegenkäse mit Thymian. Bei einer Blindprobe sorgt er garantiert für Diskussionen. Servier ihn bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Ich serviere ihn gern zu feinen Vorspeisen. Mit Kräutern und hellem Fisch spielt er seine würzige Seite richtig aus.“

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Kurz gefragt

Was ist Petit Meslier? Eine alte, säurebetonte Rebsorte der Champagne, die heute nur noch selten angebaut wird. Hier macht sie 43 % der Cuvée aus.

Warum diese alten Sorten? Sie bringen florale und würzige Töne, die man von Chardonnay und Pinot Noir nicht kennt – und zeigen, wie vielfältig die Champagne einmal war.

50 % Pinot Blanc, 43 % Petit Meslier, 7 % Arbanne · Côte de Sézanne (Einzellage), Ton und Sand über Kreide · unfiltriert und ungeschönt · Spontangärung in 600-l-Demi-Muids · Méthode Traditionnelle, Naturkork · Extra Brut, 4 g/l Restzucker · Étienne Calsac, Avize · Stand: Oktober 2026

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Feinkost

Frantoi Cutrera Primo Olio Extra Vergine Olivenöl BIO

Feinkost · Natives Bio-Olivenöl extra · Sizilien

Frantoi Cutrera Primo Bio ist ein natives Olivenöl extra aus biologischem Anbau aus Sizilien – ein Monocultivar aus 100 % Tonda Iblea, DOP Monti Iblei. Fruchtig-frisch, mit Duftnoten von grüner Tomate und frischen Kräutern, kräftig und fruchtig im Geschmack.


Herkunft

Frantoi Cutrera produziert seit 1906 in Chiaramonte Gulfi (Ragusa) auf den Monti Iblei im Südosten Siziliens. Die Oliven der autochthonen Sorte Tonda Iblea wachsen hier in jahrhundertealten Hainen. Öl aus biologischem Anbau, IT-BIO-008.

Gewinnung und Herstellung

Monocultivar aus 100 % Tonda Iblea aus zertifiziert biologischem Anbau. Die Oliven werden von Hand gelesen und innerhalb weniger Stunden kalt gepresst (mechanisch, unter 27 °C). Das bewahrt Aromen und Polyphenole. Herkunft: DOP Monti Iblei.

Geschmack

Leuchtend grün mit goldenen Reflexen. Fruchtig-frisch, mit Duftnoten von grüner Tomate und frischen Kräutern. Am Gaumen kräftig und fruchtig, mit feiner Bitter- und Pikantnote, im Abgang etwas weniger persistent als das konventionelle Primo.

In der Küche

Am besten roh als Finish: über Suppen, Bruschetta, Salate und frisches oder gegrilltes Gemüse geträufelt. Die fruchtige Würze kommt unerhitzt am besten zur Geltung.

Passt zu: Suppen, Bruschetta, Salaten und frischem oder gegrilltem Gemüse.


Hersteller: Frantoi Cutrera (Chiaramonte Gulfi, Sizilien)
Produkt: Natives Olivenöl extra, bio (Primo Bio)
Sorte: Monocultivar 100 % Tonda Iblea
Herkunft: DOP Monti Iblei, Sizilien (Italien)
Verarbeitung: handgelesen, kalt gepresst
Mindesthaltbarkeit (MHD): 30.11.2027

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Schaumweine

Franck Bonville Champagner Collection Privée 2010

Die Franck Bonville Collection Privée 2010 war ursprünglich für den Keller der Familie gedacht – jetzt kannst du sie öffnen. Chardonnay aus den besten Parzellen in Avize, mit knapp acht Jahren Hefereife, für Abende, an denen du dir Zeit nimmst.

Im Glas

Goldfarben, die Perlage zart und lebhaft. In der Nase Kreide, Brioche, frisch geröstete Haselnuss und Bourbon-Vanille. Am Gaumen elegant und kraftvoll zugleich, druckvoll, mit einem Nachhall, der nicht aufhören will. Gereift, aber nicht müde: Die Säure des kühlen Jahrgangs hält alles frisch.

Mach was draus

Kalbsbries mit Trüffeljus, gebratener Steinbutt oder Hummer-Risotto. Später am Abend ein Stück Parmigiano, 36 Monate gereift. Servier ihn etwas wärmer als üblich.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Den schenke ich nie in die Flöte. Ein großes Glas, 9 bis 11 Grad, und dann zwanzig Minuten Geduld – erst dann zeigt er Nuss und Gebäck in voller Breite.“

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Kurz gefragt

Was war besonders an 2010? Ein schwieriges Jahr: Starkregen im August brachte Fäulnis bei Pinot Noir und Meunier. Der lockerbeerige Chardonnay aus der Côte des Blancs kam weitgehend gesund durch.

Wie lange kann er noch liegen? Er ist trinkreif und hat Reserven bis etwa 2035.

100 % Chardonnay · Avize Grand Cru, beste Parzellen · Jahrgang 2010 · Méthode Traditionnelle · fast 8 Jahre Hefelager · Brut · Champagne Franck Bonville, Avize · Stand: Oktober 2026

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Weine

Wittmann Westhofen Aulerde Riesling Großes Gewächs 2023 BIO

Weißwein · Rheinhessen · Riesling

Riesling Rheinhessen Westhofen Aulerde VDP.Grosses Gewächs Bio (Demeter) Tonmergel · Tonsand 2023

Das Wittmann Westhofen Aulerde Riesling Großes Gewächs 2023 stammt aus der wärmsten Lage des Guts – ein voller, aromatisch ausladender Bio-Riesling mit reifer gelber Frucht, feiner Würze und kalksteingeprägter Mineralität.


Aulerde – die wärmste Lage Westhofens

Das Weingut Wittmann in Westhofen zählt zu den führenden Adressen Rheinhessens und arbeitet seit Langem konsequent biodynamisch (Demeter). Dass dieser nach Süden ausgerichtete, leicht zum Dorf hin abfallende Hang eine besonders begnadete Weinlage ist, haben schon die Vorfahren erkannt: Bereits 1380 wurde die Aulerde zum ersten Mal namentlich erwähnt. Es ist die wärmste Lage des Guts mit früher Traubenreife.

Im rund vier Hektar großen Kernstück der Lage, geschützt zu Füßen des Kirchspiels, dominiert im Oberboden schwerer Tonmergel mit kleinen Kalksteinen; der Untergrund ist von gelbem und kiesigem Tonsand geprägt. Genau diese Kombination verleiht dem Aulerde-Riesling seine unverwechselbare, vollere und exotisch-breite Aromatik bei zugleich klarer Mineralität.

Jahrgang 2023 – Rheinhessen

2023 brachte in Rheinhessen aromatische, reife Rieslinge mit guter Substanz und präziser Säure. In der warmen, früh reifenden Aulerde entsteht so ein besonders vollmundiger, fruchtintensiver Wein, dessen exotische Aromatik von einer feinen, kalksteingeprägten Mineralität und lebendiger Säure in Balance gehalten wird.

Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2023, trocken, VDP.Grosses Gewächs.

Strenge Handselektion vollreifer Trauben von alten Reben, Ganztraubenpressung, Spontangärung mit eigenen Hefen und behutsamer Ausbau im traditionellen großen Holzfass auf der Vollhefe. Biodynamisch (Demeter), DE-ÖKO-022.

Im Glas

Eine ausladende, facettenreiche Nase von reifen Zitrusfrüchten (Orange, Mandarine, Grapefruit), Aprikose, Pfirsich und einem Hauch Ananas und Mango, dazu florale und kräuterwürzige Anklänge sowie etwas Feuerstein. Am Gaumen voll und dicht gewirkt, mit zartcremigem Schmelz und einer tiefen, kalksteingeprägten Mineralität, die auf eine geschliffene, rassige Säure trifft – Fülle und Eleganz in vollendeter Harmonie.

Ein voller Riesling mit exotisch-breiter Aromatik – Rasse und Eleganz in vollendeter Harmonie.

Schon in der Jugend zugänglich, mit großem Reifepotenzial; unbedingt dekantieren und nicht zu kalt genießen. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu würziger asiatischer Küche sowie zu kräftigerem Hartkäse.


Lage: Rheinhessen, Westhofen Aulerde (Deutschland); Südhang, ~10 % Steigung, wärmste Wittmann-Lage; Oberboden schwerer Tonmergel mit Kalkstein, Untergrund gelber/kiesiger Tonsand; VDP.Grosse Lage; erstmals 1380 erwähnt
Klassifikation: Rheinhessen, Riesling VDP.Grosses Gewächs (trocken)
Ausbau: Riesling; Handselektion alter Reben, Ganztraubenpressung, Spontangärung, Ausbau im großen Holzfass auf der Vollhefe; biodynamisch (Demeter), DE-ÖKO-022

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