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19. Juni 2018

Weingüter

Katxiña – Orio – Spanien

Katxiña – Orio – Spanien Schon seit vielen Generationen wird in der Kellerei Katxiña Wein gemacht, und alle diejenigen, die in einen der beiden Restaurants

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Länder/Regionen

Markus Schneider Merlot Mon Église 2020

Wein · Rotwein · Pfalz · Deutschland

Markus Schneider Merlot Mon Église 2020 stammt von kleinen Parzellen rund um das Gut, mit Blick auf „unsere Kirche". Ein dichter, samtiger Merlot aus einer ausgesuchten Lage der Pfalz.


Pfalz / Ellerstadt

Das Weingut Markus Schneider ist in Ellerstadt in der Pfalz beheimatet. Die Parzellen für den Mon Église liegen arrondiert um das Gut auf einer winzigen Plateauebene über dem Dorf, angrenzend an die ehemaligen Pfarrgärten, mit Blick auf die Kirche, die dem Wein ihren Namen gibt.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Merlot von ausgesuchten Parzellen rund um das Gut. Der Ausbau stellt die dichte, samtige Frucht und die feine Struktur dieser Lage in den Vordergrund. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Dichtes Rubinrot. In der Nase reife dunkle Frucht wie Pflaume und Brombeere, verbunden mit feiner Würze. Am Gaumen dicht und samtig, mit reifem, weichem Tannin, klarer Frucht und einem langen, runden Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; jüngere Flaschen profitieren vom Dekantieren.

Passt zu: Braten, Lamm, Rind, Schmorgerichten und gereiftem Hartkäse.


Lage: Pfalz, Ellerstadt – Parzellen rund um das Gut (Deutschland); Weingut Markus Schneider
Klassifikation: Parzellenwein – 100 % Merlot, trocken
Ausbau: fruchtbetont und samtig
Jahrgang: 2020

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USA

The Walls Mahana Syrah 2018

Rotwein · Walla Walla Valley AVA · Syrah

Syrah River Rock Vineyard The Rocks District of Milton-Freewater Basaltgeröll Gärung in Beton und Stahl Großgebinde, rund 20 % neu 2018

The Walls Mahana Syrah 2018 stammt aus dem River Rock Vineyard im Rocks District des Walla Walla Valley. Blaue Frucht, Lavendel, Veilchen, Rauch und warme Erde treffen auf die herzhafte Würze, für die Syrah aus diesen Kieselböden bekannt ist – getragen von einer klaren, reinen Frucht. Mittel- bis vollgewichtig, rund und elegant.


River Rock Vineyard – Syrah aus den Kieseln des Rocks District

Der Rocks District of Milton-Freewater liegt auf der Oregon-Seite des Walla Walla Valley und ist seit 2015 als eigene Appellation anerkannt – die einzige in den USA, deren Grenzen allein über einen Bodentyp gezogen wurden. Der Walla Walla River hat hier einen breiten Schwemmfächer aus runden Basaltgeröllen abgelagert, zwischen denen kaum Erde liegt. Die Steine speichern tagsüber Wärme und geben sie nachts an die Reben ab; sie drainieren schnell und zwingen die Wurzeln in die Tiefe.

Syrah von diesen Böden hat eine eigene Handschrift: Neben dunkler und blauer Frucht zeigen die Weine herzhafte Noten von Speck, Oliven und Leder, dazu Rauch und eine erdige Würze – ein Stil, der eher an die nördliche Rhône erinnert als an die fruchtbetonten Syrahs der Neuen Welt. Das River Rock Vineyard liegt mitten in diesem Gebiet.

Eine Eigenheit steht auf dem Etikett. Weil die Rocks-District-Appellation vollständig in Oregon liegt, darf nur Wein, der auch in Oregon fertiggestellt wird, ihren Namen tragen. Wird der Wein – wie hier – in Washington ausgebaut und gefüllt, muss er die übergeordnete Walla Walla Valley AVA nennen, obwohl die Trauben aus dem Rocks District stammen. The Walls Vineyards wurde von Mike Martin gegründet; die Weine dieses Jahrgangs entstanden unter Winemaker Todd Alexander.

Jahrgang 2018 – Walla Walla Valley

Im Walla Walla Valley brachte 2018 einen frühen Start und einen warmen, dabei auffallend gleichmäßigen Sommer. Längere Hitzeperioden über der Grenze, bei der die Reben ihre Reife einstellen, blieben weitgehend aus; die Nächte kühlten zuverlässig ab. Der Herbst war lang, trocken und ruhig.

Für Syrah auf den ohnehin warmen Kieseln des Rocks District war das ein günstiges Jahr: volle Reife ohne Überreife, gesunde Trauben, erhaltene Säure. Die Weine zeigen Konzentration und reife Gerbstoffe, dabei eine Frische, die in heißeren Jahren auf diesen Böden schnell verloren geht.

Beton, Stahl und große Fässer

Im Kern Syrah, Jahrgang 2018. Vergoren wird in Beton und Edelstahl: Beton hält die Temperatur gleichmäßig und gibt dem Wein eine runde Textur, Stahl bewahrt die Frucht. Beide geben keinerlei Aromen ab.

Der Ausbau erfolgt in Großgebinden aus überwiegend gebrauchter französischer Eiche, rund 20 Prozent davon neu. Große Fässer bringen weit weniger Holzaroma ein als Barriques und lassen die Frucht und die herzhafte Würze des Rocks District im Vordergrund. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Tiefes Purpur. In der Nase blaue Frucht, Lavendel, Veilchen, Rauch und warme Erde, dazu die typische Würze der Kieselböden nach Speck, Tapenade und Leder. Am Gaumen mittel- bis vollgewichtig, rund und elegant, mit feinen Tanninen, ausgewogener Balance und langem Abgang.

Syrah aus Oregon-Kieseln, in Washington gefüllt: Die Herkunft steht im Glas, auch wenn das Etikett sie nicht nennen darf.

Eine Stunde vorher dekantieren. Bei 16–18 °C servieren. Lagerpotenzial von zehn bis fünfzehn Jahren.

Am Tisch

Passt zu gegrilltem und geschmortem Lamm, Wild, Rind, kräftigen Schmorgerichten und reifem Käse. Die herzhafte Würze greift besonders Lamm mit Oliven und Rosmarin, Entenbrust und Wildschwein auf.


Produzent The Walls Vineyards, Walla Walla
Rebsorte Syrah
Lage River Rock Vineyard, The Rocks District of Milton-Freewater (Oregon, USA) · Basaltgeröll eines alten Schwemmfächers
Klassifikation Walla Walla Valley AVA · trocken
Jahrgang 2018
Vinifikation Gärung in Beton und Edelstahl
Ausbau Großgebinde aus überwiegend gebrauchter französischer Eiche, rund 20 % neu
Trinkempfehlung jetzt bis 2033

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Rebsorten

Etienne Sauzet Puligny Montrachet La Garenne 1er Cru 2024

Weißwein · Puligny-Montrachet Premier Cru · Chardonnay

100 % Chardonnay La Garenne · Premier Cru Puligny-Montrachet, Blagny-Zone Parzelle 0,99 ha · Pflanzung 1989 Spontangärung im Eichenfass bis 18 Monate Ausbau 2024

Der Puligny-Montrachet La Garenne 1er Cru 2024 der Domaine Etienne Sauzet stammt aus einer 0,99 Hektar großen Parzelle, die das Gut 1989 bepflanzt hat, hoch oben in der Blagny-Zone von Puligny. Ein kühler, straffer Chardonnay mit steiniger Kontur – im frischen Jahrgang 2024 besonders präzise gezeichnet.


La Garenne – Premier Cru in der Blagny-Zone

Mit rund 10 Hektar ist La Garenne einer der größten Premier Crus in der Blagny-Zone von Puligny-Montrachet. Der Weinberg liegt an einem nach Osten geneigten Hang etwas südwestlich des Weilers Blagny, im Westen grenzt die Gemeinde Saint-Aubin an. Nicht zu verwechseln ist er mit dem Clos de la Garenne, einem kleinen ummauerten Abschnitt rund 500 Meter weiter östlich.

Entscheidend ist die Höhe. La Garenne liegt deutlich über den berühmten Lagen im Hangzentrum von Puligny, dort, wo der Hang in Richtung Hochfläche ausläuft. Die Böden sind flachgründig und kalkreich, die Wurzeln erreichen schnell den Fels. Die Lage ist kühler und windiger als die Premier Crus weiter unten; die Trauben reifen später und behalten mehr Säure. Weine aus La Garenne wirken deshalb schlanker, steiniger und geradliniger als die breiteren Pulignys aus der Hangmitte – ein Profil, das in warmen Jahren an Wert gewinnt.

Die Domaine Etienne Sauzet wurde 1903 gegründet und gehört zu den Referenzadressen für weiße Burgunder in Puligny. In La Garenne bepflanzte das Gut 1989 eine Parzelle von 0,99 Hektar – die Reben sind damit rund 35 Jahre alt.

Jahrgang 2024 – Côte de Beaune

2024 war im Burgund ein Jahr der Geduld. Auf einen ungewöhnlich milden, sehr niederschlagsreichen Winter folgten ein früher Austrieb und ein feucht-kühles Frühjahr mit Frostnächten, regionalem Hagel und hohem Krankheitsdruck. Die Blüte verlief uneinheitlich; erst ein stabilerer, trockenerer Sommer brachte eine langsame Reife, bevor sich zur Lese eine freundlichere Wetterphase einstellte.

Die Lese begann spät und verlangte strenge Selektion; die Erträge waren vielerorts stark reduziert, teils um bis zu 60 %. Bei moderaten Mostgewichten entstanden balancierte, leichtere Weine. Die Weißweine des Jahrgangs wirken klar, fein strukturiert und frisch, mit präziser Säure – für eine ohnehin kühle Lage wie La Garenne bedeutet das ein besonders straffes, steiniges Profil.

Spontangärung und Ausbau im Eichenfass

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2024. Die Gärung verläuft im Stil des Guts spontan in Eichenfässern und temperaturreguliert – langsam genug, damit sich die Aromatik entwickelt, kontrolliert genug, damit der Wein frisch bleibt.

Der gesamte Ausbau bis zur Füllung dauert bis zu 18 Monate, einschließlich einer Phase auf der Feinhefe. Die Hefe gibt Textur und Schmelz, das Holz einen langsamen Sauerstoffkontakt, der die Säure des kühlen Jahrgangs abrundet, ohne sie zu überdecken.

Im Glas

Helles Gelb mit grünlichem Schimmer. In der Nase Zitrone und Zitrusschale, weiße Blüten, dazu ein steiniger, leicht rauchiger Ton. Am Gaumen straff und geradlinig, mit klarer, spürbarer Säure, feiner Textur aus dem Hefelager und einer salzigen, kalkigen Ader. Der Abgang ist lang und trocken.

Hoch am Hang, flachgründig, kühl – und ein Jahrgang, der das noch verstärkt: Puligny in seiner steinigsten Form.

Bei 11–13 °C servieren, in einem großen Glas. Jung schon zugänglich; mit einigen Jahren Flaschenreife gewinnt der Wein an Tiefe.

Am Tisch

Fisch und Meeresfrüchte, Geflügel in heller Sauce, Ziegenkäse – oder solo als Aperitif. Die steinige Frische passt besonders zu Schalentieren: Jakobsmuscheln, Langustinen, Austern. Ebenso zu Seezunge in brauner Butter und jungem Comté.


Produzent Domaine Etienne Sauzet, Puligny-Montrachet
Rebsorte 100 % Chardonnay
Lage La Garenne, Blagny-Zone von Puligny-Montrachet, Côte de Beaune · Ostlage in der Höhe · flachgründige, kalkreiche Böden · rund 10 ha gesamt
Klassifikation Puligny-Montrachet Premier Cru
Jahrgang 2024
Vinifikation Spontangärung im Eichenfass · temperaturreguliert
Ausbau bis zu 18 Monate einschließlich Feinhefelager
Trinkempfehlung jetzt bis 2034
Rebenalter Parzelle von 0,99 ha, gepflanzt 1989

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Feinkost

Gocce Italiane Crema di Balsamico Zitrone

Feinkost · Balsamico-Creme · Italien

Gocce Italiane Crema di Balsamico Zitrone ist eine helle Balsamico-Creme mit Zitrone. Mit ihrem feinen säuerlich-fruchtigen Geschmack eignet sie sich zum Garnieren von Süßspeisen und Desserts ebenso wie zu Fisch und hellem Fleisch.


Herkunft

Gocce Italiane steht für italienische Feinkost-Spezialitäten. Die Crema di Balsamico ist eine eingedickte Balsamico-Creme zum Garnieren und Verfeinern – diese Variante auf Basis von hellem Balsamico, mit fruchtigem Zitronenaroma.

Zutaten und Herstellung

Basis ist heller italienischer Balsamessig (Condimento bianco), eingedickt mit Traubenmost zu einer streichfähigen, sirupartigen Creme. Verfeinert mit Zitronenaroma, das eine fein säuerlich-fruchtige Note beisteuert.

Geschmack

Hell und glänzend, dickflüssig-sirupartig. Im Geschmack fein säuerlich-fruchtig, mit milder Balsamico-Note und frischer Zitrone. Intensiv – schon wenige Tropfen genügen.

In der Küche

Vielseitig: zum Garnieren von Süßspeisen und Desserts ebenso wie zu Fisch und hellem Fleisch. Auch zu Salaten, Meeresfrüchten oder Ziegenkäse. Sparsam dosieren.

Passt zu: Desserts, Fisch, hellem Fleisch, Meeresfrüchten und Salaten.


Hersteller: Gocce Italiane (Italien)
Produkt: Balsamico-Creme (Crema di Balsamico), hell
Geschmack: Zitrone
Herkunft: Italien
Verarbeitung: eingedickte helle Balsamico-Creme
Mindesthaltbarkeit (MHD): 31.01.2028

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Weine

Markus Schneider Mele Kalikimaka 2021

Wein · Rotwein · Pfalz · Deutschland

Markus Schneider Mele Kalikimaka 2021 ist der limitierte Weihnachts-Rotwein des Guts – „Fröhliche Weihnachten" auf Hawaiianisch, benannt nach dem Weihnachtslied von Robert Alex Anderson (1949). Eine festliche Cuvée, die nur in kleiner Auflage und wenige Tage vor den Feiertagen erhältlich ist.


Pfalz / Ellerstadt

Das Weingut Markus Schneider ist in Ellerstadt in der Pfalz beheimatet. Die Trauben für diese Cuvée stammen aus den Premiumlagen des Guts und wurden ausschließlich von Hand gelesen sowie in kleinen Chargen behutsam eingebracht.

Assemblage und Ausbau

Eine Cuvée aus Merlot und Cabernet Dorsa. Beide Sorten wurden aufgrund unterschiedlicher Lesezeitpunkte getrennt vinifiziert, vergoren und anschließend in neuen und gebrauchten französischen Barriques ausgebaut, bevor sie zum fertigen Wein vermählt wurden. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Tiefes, dichtes Rubinrot. In der Nase reife Pflaume, Cassis und Brombeere, begleitet von winterlichen Gewürznoten und zarten Röstaromen. Am Gaumen kräftig und dicht, zugleich fein und geschmeidig, mit gut eingebundenen Tanninen, marmeladig-kompottiger Frucht und langem, würzigem Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; jüngere Flaschen profitieren vom Dekantieren – der ideale Wein für die festliche Küche.

Passt zu: Gänsebraten, Wild, geschmortem Lamm, Rinderfilet und kräftig gewürzten Weihnachtsgerichten.


Lage: Pfalz, Ellerstadt (Deutschland); Weingut Markus Schneider
Klassifikation: Rotwein-Cuvée (limitiert) – Merlot & Cabernet Dorsa, trocken
Ausbau: Handlese, getrennte Vinifikation, neue und gebrauchte französische Barriques
Jahrgang: 2021

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Weine

Kühling- Gillot Nierstein Riesling trocken 1er C 2020 BIO

Weißwein · Nierstein (Rheinhessen) · Riesling (Ortswein)

Riesling Nierstein VDP.Ortswein Kühling-Gillot Roter Hang · Nierstein roter Tonschiefer (Rotliegendes) trocken BIO (DE-ÖKO-006) · 2020

Der Kühling-Gillot Nierstein Riesling 2020 ist der Ortswein von der Rheinterrasse – der „genius loci" von Nierstein im Glas. Reife gelbe Frucht, hoher Extrakt und gebündelte Mineralität vom Rotliegenden des Roten Hangs.


Nierstein – der genius loci der Rheinterrasse

Das biologisch arbeitende Weingut Kühling-Gillot von Carolin Spanier-Gillot und H. O. Spanier in Bodenheim zählt zu den führenden Adressen am Roten Hang (DE-ÖKO-006). 2006 gab das Gut seinem Ortswein wieder den Namen Niersteins zurück – des wohl bekanntesten Weinorts der Rheinterrasse, in dessen Gemarkung ein Großteil der Rebflächen liegt.

Der steinig-poröse Tonschieferboden des Roten Hangs öffnet den Wein und gibt ihm Straffheit und Finesse; das Rotliegende drückt sich exemplarisch ab. Die Reife der Rieslingtrauben führt zu einem mächtigen Körper, getragen von reifer gelber Frucht, hohem Extrakt und gebündelter Mineralität.

Jahrgang 2020 – Roter Hang (Rheinhessen)

2020 war in Rheinhessen ein Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und frischer, präziser Säure. Der rote Tonschiefer bewahrte Extrakt, Straffheit und salzige Mineralität – mächtiger Körper und Finesse im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Ortswein aus Nierstein, Jahrgang 2020; 100 % Riesling von rotem Tonschiefer des Roten Hangs.

Der Wein wird herkunftsbetont im Stil des Guts vergoren und ausgebaut, ganz auf mächtigen Körper, Extrakt und die gebündelte Mineralität des Rotliegenden ausgerichtet. Biologischer Anbau (DE-ÖKO-006).

Im Glas

Ein kraftvoller Riesling vom Roten Schiefer: reife gelbe Frucht, dazu Zitrus, Orangenzeste, würzige Steinaromen und eine gebündelte, salzig-mineralische Ader. Am Gaumen mächtig und zugleich straff, mit hohem Extrakt, feiner Finesse, lebendiger Säure und einem langen, würzig-mineralischen Nachhall.

Reife gelbe Frucht über Zitrus, Orangenzeste und würzigen Steinaromen, mit gebündelter, salzig-mineralischer Ader – mächtig und straff zugleich, mit hohem Extrakt, Finesse und langem Nachhall.

Ein kraftvoller Rotliegend-Riesling mit Potential; ein Langstreckenläufer. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftigem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in würziger Sauce, zu asiatischer Küche sowie zu gereiftem Hartkäse.


Herkunft: Nierstein, Roter Hang, Rheinhessen; steinig-poröser roter Tonschiefer (Rotliegendes)
Klassifikation: Riesling, VDP.Ortswein, Rheinhessen (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: herkunftsbetonte Vergärung und Ausbau im Stil des Guts; biologisch, DE-ÖKO-006

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Schaumweine

Domaine Vincey Champagne Le Grand Jardin New Release

Eine einzige Parzelle in Oger, 0,45 Hektar groß, liefert die Trauben für den Domaine Vincey Champagne Le Grand Jardin. Die alten Reben aus Massenselektion stehen auf dünner Krume über braunem Ton und Kreide. Jahrgang 2018, im Eichenfass vergoren, ohne Dosage gefüllt; die Auflage: 1.257 Flaschen, mehr gibt es nicht.

Im Glas

Helles Gold, feine Perlen. Zuerst verschlossen und reduktiv: Feuerstein, Zitronenschale, Kreide. Mit Luft kommen kandierte Zitrusschalen, Hefegebäck und ein salziger Hauch dazu. Im Mund dicht und extraktreich, mit straffer Säure und viel Textur aus Holz und Hefe. Trocken, kreidig und lang.

Mach was draus

Austern, rohe Fischgerichte mit Zitrus, Kaviar, gebratener Fisch oder junger Hartkäse. Für süßliche oder scharf gewürzte Speisen ist er nicht gemacht. Serviere ihn bei 9 bis 11 °C im großen Glas. Plane eine halbe Stunde Luft ein, dann zeigt er sich.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Le Grand Jardin braucht Zeit im Glas. Dann ist er für mich der schönste der drei.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Wie wird er ausgebaut? Wilde Hefen vergären den Most in Eichenfässern, wo der Wein anschließend lange mit seiner Feinhefe liegen bleibt. Rütteln und Degorgieren: Handarbeit.

Warum wirkt er zuerst so verschlossen? Die Hefe schützt den Wein im Fass vor Sauerstoff. Das gibt anfangs reduktive Noten wie Feuerstein, die sich mit Luft verflüchtigen.

Rebsorte Chardonnay · Einzellage Le Grand Jardin (Oger, Grand Cru) · Fläche 0,45 ha · Ton und Kalkstein über Kreide · Jahrgang 2018 · Spontangärung im Eichenfass · langes Feinhefelager im Holz · Handrüttelung · Dosage null · Auflage 1.257 Flaschen · Domaine Vincey, Oger · Stand: Oktober 2026

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Rebsorten

Van Volxem Wiltinger Gottesfuß Alte Reben Riesling Grosses Gewächs 2020

Weißwein · Wiltinger Gottesfuß (Saar) · Riesling

Riesling Wiltinger Gottesfuß Wiltingen · Saar Van Volxem roter & grauer Devonschiefer extrem steil · wurzelecht über 120 Jahre alte Reben Großes Gewächs · trocken · 2020

Der Van Volxem Wiltinger Gottesfuß Alte Reben Riesling Großes Gewächs 2020 stammt von einer der steilsten und renommiertesten Lagen der Saar – von über 120 Jahre alten, wurzelechten Reben. Ein positiver Extremfall: ein vielschichtiger, würzig-salziger Riesling, dessen Bodenmineralität sich mit jedem Schluck in flüssiger Form erkunden lässt.


Wiltinger Gottesfuß – ein Terroir der Extreme

Van Volxem in Wiltingen an der Saar wurde im Jahr 2000 von Roman Niewodniczanski übernommen, der zahlreiche in Vergessenheit geratene Spitzenlagen der Saar wiederbelebte – darunter den Wiltinger Gottesfuß. Dieser spektakuläre Weinberg zwischen Wiltingen und Kanzem liegt unmittelbar an der Saar: ein einem Amphitheater gleichender, extrem steiler Prachthang in südöstlicher Ausrichtung, gesegnet von der warmen Thermik des Flusses an seinem Fuß.

Über 120 Jahre alt sind die wurzelechten Riesling-Reben, die auf diesem extrem steilen Wingert ihre Heimat gefunden und gottlob auch bewahrt haben. Sie wurzeln in skelettreichen, eisenhaltigen roten und grauen Devonschiefer-Verwitterungsböden. Die extreme Pflanzdichte von über 11.000 Stöcken pro Hektar setzt die Reben starker Konkurrenz aus und zwingt sie, ihre Wurzeln tief in den Schiefer zu versenken – die Grundlage für die sagenhafte Mineralität und Komplexität dieses Weins.

Jahrgang 2020 – Saar

2020 brachte an der Saar einen ausgewogenen Jahrgang mit reifer, kerngesunder Frucht und zugleich frischer, präziser Säure. Auf dem kargen, eisenhaltigen Schiefer des Gottesfuß ergibt das einen besonders kraftvollen, vielschichtigen Riesling, dessen reife Statur von der salzig-mineralischen Tiefe und der präzisen Säure der Lage getragen wird.

Ausbau

Trockenes Riesling Großes Gewächs aus dem Wiltinger Gottesfuß, Jahrgang 2020; 100 % Riesling von über 120 Jahre alten, wurzelechten Reben.

Aus spät gelesenen, geschmacksintensiven Minitrauben entsteht ein Wein von großer Konzentration. Wie alle Van-Volxem-Weine wird auch der Gottesfuß spontan mit den eigenen Hefen vergoren und über eine lange Reifezeit im großen Holzfass ausgebaut – handwerklich und ohne Schönung. Diese reduktive, hefebetonte Reife verleiht dem Wein Tiefe, Schmelz und eine bemerkenswerte Haltbarkeit.

Im Glas

Man kann diesen Wein eigentlich gar nicht in Worte kleiden, da er ein positiver Extremfall ist. Die Mineralität des Bodens ist mit jedem Schluck in flüssiger Form zu erkunden. Das Würzige und auch sehr Salzige verbindet sich wie bei einer Kettenreaktion mit Aromen von Aprikosen und Weinbergspfirsichen. Hier stellt sich nicht der eleganteste, aber sicherlich einer der vielschichtigsten Rieslinge vor. Kein Hundertmeterläufer, sondern ein Triathlet.

Würzig und sehr salzig, wie eine Kettenreaktion verwoben mit Aprikose und Weinbergspfirsich – kein Hundertmeterläufer, sondern ein Triathlet.

In diesem Trinkstadium unbedingt dekantieren! Ein großer Riesling mit jahrzehntelangem Reifepotenzial. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Forelle und edlem Fisch, zu Meeresfrüchten und Krustentieren, zu Kalbsfilet mit Steinpilzen, Geflügel sowie zu Risotto und Vitello tonnato.


Lage: Wiltinger Gottesfuß, Wiltingen an der Saar (Mosel); amphitheatralische, extrem steile Steillage in Südostausrichtung; skelettreicher, eisenhaltiger roter und grauer Devonschiefer; über 120 Jahre alte, wurzelechte Reben; VDP.GROSSE LAGE
Klassifikation: VDP.GROSSES GEWÄCHS (trocken); 100 % Riesling; „Alte Reben"
Ausbau: späte Handlese, Spontangärung mit eigenen Hefen, lange Reife im großen Holzfass, handwerklich und ohne Schönung

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