Pavillon Madeleine – Kayl – Luxemburg

Pavillon Madeleine – Kayl – Luxemburg

Es ist leider nicht bekannt, wie oder was die bekannte, sympathische, ständig über beide Backen strahlende Köchin Lea Linster sonst so alles kocht. In ihrem seit 2010 existierenden Restaurant Pavillon Madeleine in der Luxemburgischen Gemeinde Kayl kann der Gast sich in jedem Fall mit einer modernen Bistro Küche auseinandersetzen. Hier steht das auf der Karte, was viele Personen anspricht und dies´wird in einem schönen Ambiente formvollendet und frisch interpretiert dem Gast serviert.

Der Anspruch strebt hier ohne Zweifel nicht nach höheren Weihen, aber auch genau das muss nicht immer sein. Schön, nett und schmackhaft ist es im Pavillon Madeleine in jedem Fall.

Pavillon Madeleine
30 Rue du Moulin
3660 Kayl
Luxemburg
Telefon: +35 226 56 64 1
www.lealinster.lu

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24

Unsere Wertung: 24 von 365 Punkten *

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Die Punkte stehen für die Tage eines ganzen Jahres. Je höher die Punktezahl ist, umso häufiger wünscht man sich an diesem Ort essen gehen zu können oder eben den beschriebenen Wein trinken zu dürfen.

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Rebsorten

Metzger Chardonnay -B-

Weißwein · Chardonnay · trocken · Pfalz

Metzger Chardonnay -B- ist ein junger, knackiger Chardonnay vom Weingut Metzger aus der Pfalz. Hier findet die Rebsorte ähnliche Bedingungen wie in ihrer Heimat, dem Burgund. Frisch und spritzig zeigt sich dieser Chardonnay der Kategorie B. Ein unkomplizierter Weißwein für jeden Tag.


Pfalz

Das Weingut Metzger liegt in der Pfalz im Südwesten Deutschlands. Das milde Klima und die kalkhaltigen Böden bieten dem Chardonnay ähnliche Bedingungen wie im Burgund – ideal für einen frischen, fruchtbetonten Stil.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay. Der frische Ausbau im Edelstahl bewahrt die knackige Frucht und die spritzige Art – jung zu genießen.

Im Glas

Helles Gelb. In der Nase frische Noten von Apfel, Birne und etwas Zitrus. Am Gaumen knackig, frisch und spritzig, mit klarer Struktur und saftigem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 9–11 °C servieren.

Klassische Begleitung: Fisch, Meeresfrüchte, Geflügel, Salate und leichte Vorspeisen.


Lage: Pfalz (Deutschland)
Klassifikation: Pfalz – Weißwein (Chardonnay), trocken
Ausbau: reinsortig Chardonnay, Edelstahl

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Weine

Chartogne-Taillet Cuvée Sainte Anne extra brut

Die Chartogne-Taillet Cuvée Sainte Anne Extra Brut ist der Champagner, der Merfy im Ganzen zeigt. Alexandre Chartogne führt dafür Trauben aus mehreren Parzellen des Dorfs zusammen. Wer seine Einzellagen verstehen will, fängt hier an.

Im Glas

Helles Gold, feine Perlen. Blütenduft, Apfel und gelbes Obst, ein wenig Brioche. Im Mund rund und cremig, die klare Säure gibt ihm Halt. Vom Pinot Noir kommen Kraft und rote Früchte, vom Chardonnay die Frische. Ein langer Nachhall. Die niedrige Dosage reicht, weil die sandigen Böden schon genug Fülle mitbringen.

Mach was draus

Gougères, Jakobsmuscheln, gebratener Fisch, helles Geflügel oder ein junger Comté. Als Aperitif ist er genauso gut wie zum Essen. Ein Champagner für den Freitagabend, das Wiedersehen mit Freunden oder den Sonntagsbraten mit Geflügel. Servier ihn bei 8 bis 10 °C im großen Glas.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Sainte Anne ist für mich der ehrlichste Einstieg in Merfy. Ich mag ihn besonders zu warmen Gougères frisch aus dem Ofen.“

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Kurz gefragt

Woraus besteht die Cuvée? Aus rund 50 % Chardonnay, 40 % Pinot Noir und 10 % Meunier von verschiedenen Parzellen in Merfy, gewachsen auf sandigen, tonigen und Tuffeau-Schichten über der Kreide.

Wie lange hält er? Er ist trinkreif und hält bis etwa 2029.

Chardonnay, Pinot Noir, ein kleiner Anteil Meunier · mehrere Parzellen in Merfy · Böden: Sand, Ton, Tuffeau, darunter Kreide · Flaschengärung, Hefelager · Extra Brut, 2,5 g/l Restzucker · Champagne Chartogne-Taillet, Merfy · Stand: Oktober 2026

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Weine

Emmanuel Giboulot Lulunne AOP Beaune 2023 BIO

Rotwein · Beaune · Pinot Noir

Pinot Noir Beaune AOC · Lulunne Reben 100+ Jahre 2023 · Bio (FR-BIO-01) 12 Monate gebrauchte Barrique

Der Beaune Lulunne 2023 von Emmanuel Giboulot ist ein biodynamischer Pinot Noir von über hundert Jahre alten Reben am oberen Rand der Beaune-Hänge. Kristallklare Kirschfrucht, Erd- und Tonaromen, feine Würze und Veilchen prägen diesen Wein, der ganz auf Eleganz und Sinnlichkeit angelegt ist.


Beaune „Lulunne" – geschichtsträchtige Talsenke

Die Lage „Lulunne" liegt in einer kleinen Talsenke, nur wenige Meter von der gleichnamigen Quelle entfernt. Der Ort ist seit der Vorgeschichte besiedelt und diente einst als Lager einer römischen Legion; archäologische Spuren reichen bis ins 4. Jahrhundert. Der über hundertjährige Weinberg liegt am oberen Rand der Beaune-Hänge, an der Grenze zu Pommard, und reicht bis an den Waldrand.

Der Boden besteht aus ton-kalkhaltigen, lehmigen Schichten über kiesigem, gut drainiertem Untergrund; in der oberen Hälfte kommen Schluff und weißer Mergel hinzu. Emmanuel Giboulot arbeitet konsequent biologisch und biodynamisch (FR-BIO-01).

Jahrgang 2023 – Côte de Beaune

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein, der Sommer verlief überwiegend gut.

Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück. Für die roten Burgunder steht 2023 für Tiefe, Farbe und Eleganz – klare Frucht, feine Würze und geschliffene Tannine bei großzügiger Erntemenge.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023, von Hand gelesen, selektiert und teilweise entrappt, biodynamisch (FR-BIO-01).

Die Gärung erfolgt in konischen Gärbehältern; Aromen, Tannine und Farbe werden traditionell über Remontage und Pigeage extrahiert, ohne Zusatz von Hefen oder Enzymen, bei rund drei Wochen Maischestandzeit. Vorlaufwein und erste Pressung werden vereint und 12 Monate in gebrauchten Barriques (drei und mehr Belegungen) ausgebaut – das erhält Fruchtreinheit und Mineralität besonders klar.

Im Glas

Kristallklare Kirschfrucht, unterlegt mit Erd- und Tonaromen, harmonisch eingebundenen Gewürzen und Veilchen. Am Gaumen ganz auf Eleganz und Sinnlichkeit angelegt: Die Säure ist fein in die Frucht eingebunden, der Abgang überzeugt mit Klasse und Rasse.

Kristallklare Kirsche, Erd- und Tonnoten und Veilchen, fein eingebundene Säure – Pinot Noir von einem anderen Stern.

Schon jung zugänglich, über einige Jahre Flaschenreife gewinnend. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung lohnt sich.

Am Tisch

Geflügel und Ente, Federwild, Gerichte mit Pilzen, Kalb, dazu mittelreifer Weichkäse. Ein eleganter Begleiter für die feine Küche.


Lage: Beaune „Lulunne" (Lieu-dit), Côte de Beaune; Ton-Kalk/Lehm über Kies, oben Schluff/weißer Mergel; Oberhang an der Grenze zu Pommard, Reben 100+ Jahre
Klassifikation: Beaune AOC; Bio (FR-BIO-01), biodynamisch
Ausbau: Pinot Noir, teils entrappt, Spontangärung; 12 Monate gebrauchte Barrique (3+ Belegungen)

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Schaumweine

Champagne La Closerie Jérôme Prévost Grand Cru LC23

Der Jérôme Prévost La Closerie LC23 ist die zweite Cuvée des Hauses: Meunier aus mehreren Parzellen rund um Gueux, ergänzt um eine kleine Lage in Janvry. Die Basis bildet der Jahrgang 2023, dazu kommen etwa 20 % Reservewein. Gemacht wird er genauso wie Les Béguines.

Im Glas

Kräftiges Gold, feine Perlen. Im Duft gelbes Steinobst, Trockenaprikose, Quitte, feines Gebäck und Haselnüsse, dazu Rauch vom Fass. Im Mund vinös und breit, eher ein Weißwein mit Perlage als ein klassischer Champagner. Die Säure hält alles zusammen, der Nachhall bleibt lange, trocken und würzig.

Mach was draus

Ein Champagner für den Tisch: Hummer, Taschenkrebs, gebratener Steinbutt, Perlhuhn, Kalbsbries oder ein gereifter Käse. Serviere ihn bei 10 bis 12 °C im großen Weißweinglas und gib ihm eine halbe Stunde Zeit.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„La Closerie ist der Weg zu Prévost für alle, die keine Béguines ergattern. Mindestens genauso spannend.“

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Kurz gefragt

Woher kommen die Trauben? Aus mehreren Parzellen auf Sandböden rund um Gueux und einer Lage auf Ton in Janvry. Jérôme Prévost kauft sie als Négociant zu.

Wie wird er gemacht? Spontangärung, Ausbau in gebrauchten Fässern von 225 bis 600 Litern, unfiltriert und unstabilisiert. Hefelager nicht länger als 18 Monate, von Hand degorgiert, minimale Dosage.

Meunier · Parzellen um Gueux (Sand) und Janvry (Ton), Petite Montagne de Reims · Basis 2023, ca. 20 % Reserve · Spontangärung · gebrauchte Fässer 225–600 l · unfiltriert · max. 18 Monate Hefelager · Extra Brut · Champagne La Closerie – Jérôme Prévost, Gueux · Stand: Oktober 2026

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Rebsorten

Domaine Guffens-Heynen Mâcon-Pierreclos En Crazy 2022

Weißwein · Mâcon-Pierreclos · Chardonnay

Chardonnay Mâcon-Pierreclos AOC Mâconnais 2022 Tank & Fass je 50 %

Der Mâcon-Pierreclos En Crazy 2022 der Domaine Guffens-Heynen ist ein präziser, salzig-frischer Chardonnay aus dem Mâconnais – Kultwein eines Erzeugers, der seit Jahrzehnten beweist, dass großer Chardonnay keinen Grand-Cru-Status braucht.


En Crazy – Chardonnay aus Pierreclos

Jean-Marie Guffens und Maine Heynen ließen sich 1976 in Vergisson nieder und erwarben 1979 ihre ersten Parzellen in Pierreclos. Seither stellen sie im Mâconnais Weißweine her, die in Präzision, Mineralität und Spannung mit weit teureren Namen der Côte de Beaune mithalten.

Der En Crazy stammt aus der Lage Chavigne, von den unteren Teilen des Weinbergs. Guffens arbeitet eigenwillig: kein Entblättern, kein Gipfeln, späte Lese reifer, kleiner Beeren in mehreren Durchgängen – ungewöhnlich für Burgund, aber prägend für den Stil des Hauses.

Jahrgang 2022 – Mâconnais

2022 entkam das Gut nur knapp den Frösten, indem zweimal geschnitten wurde. Danach setzten Hitze und Trockenheit über lange Zeit ein. Ein Saftstau verhinderte das Wachstum der Trauben – bremste aber zugleich den Zuckeranstieg und erhielt so die Säure.

Der En Crazy vereint die ersten Säfte des unteren En-Crazy-Hangs mit den zweiten Pressungen der besseren Parzellen – eine jugendlich-zugängliche, klar gezeichnete Cuvée.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022.

Die Trauben werden leicht angequetscht und auf einer modifizierten Coquard-Presse schonend gepresst – die ersten, pH-niedrigen Säfte sind der Schlüssel zur typischen Säurespannung. Der Ausbau erfolgte je zur Hälfte im Edelstahltank und im Fass.

Im Glas

Ein reines, einladendes Bouquet aus weißem Pfirsich, Nektarine, weißen Blüten, Muskatnuss und frischem Brot, dazu ein Hauch geröstete Haselnuss. Am Gaumen mittel- bis vollgewichtig, satinig und texturreich, getragen von feiner Säure und einer salzigen Note bis ins frische Finale.

Großer Chardonnay braucht keinen Grand-Cru-Status – präzise, salzig und voller Spannung.

Schon jung zugänglich, über Jahre lagerfähig (etwa 2024–2033). Bei 11–12 °C servieren.

Am Tisch

Fisch und Krustentiere, Geflügel in heller Sauce, Ziegenkäse oder eine feine Gemüseküche. Ein vielseitiger, animierender Speisebegleiter.


Lage: Mâcon-Pierreclos, Lage Chavigne (Mâconnais); Kalk-Ton-Untergrund
Klassifikation: Mâcon-Pierreclos AOC
Ausbau: Chardonnay; je 50 % Edelstahltank und Fass, Coquard-Presse

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Schaumweine

Clément & Fils Adonis Annua Extra Brut

Seinen Namen hat der Clément & Fils Adonis Annua Extra Brut vom Herbst-Adonisröschen, einer seltenen Pflanze, die in die Weinberge zurückgekehrt ist. Rund drei Viertel Chardonnay, ein Viertel Pinot Noir, dazu etwa ein Drittel Reservewein. Die Dosage: gerade einmal 1 g/l.

Im Glas

Hellgold, sehr fein eingebundene Perlage. Anfangs zurückhaltend; erst mit Sauerstoff kommen Zitrusfrüchte, frische Kräuter, weiße Blüten und kreidige Frische. Am Gaumen konzentriert und mit Druck, aber leise, fein in der Textur und salzig gespannt. Im Glas legt er an Breite und Rundung zu.

Mach was draus

Austern, Meeresfrüchte, roher oder gebratener Fisch und feine Vorspeisen. Am besten ein paar Minuten im Glas oder sogar in der Karaffe atmen lassen. Serviere ihn bei 8 bis 10 °C im großen Glas.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Adonis Annua braucht Luft. Wer ihm Zeit gibt, wird reich belohnt.“

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Kurz gefragt

Woher kommen die Trauben? Aus Congy und Coizard-Joches in den Coteaux du Petit Morin. Kalk im Boden gibt dem Wein seine kühle, salzige Art.

Wie arbeitet das Haus? Spontangärung mit wilden Hefen, Ausbau in alten Fässern, ohne Schwefel, ohne Filtration und ohne Schönung.

Warum dekantieren? Der Champagner ist anfangs zurückhaltend. Etwas Sauerstoff hilft ihm, Frucht und Breite zu zeigen.

ca. 74 % Chardonnay, 26 % Pinot Noir · Congy, Coizard-Joches (Coteaux du Petit Morin) · Kalk · ca. 1/3 Reservewein · Extra Brut, 1 g/l · Clément & Fils, Congy · Stand: Oktober 2026

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USA

Cayuse God Only Knows Grenache 2018

Rotwein · Grenache · Walla Walla Valley · USA

Cayuse God Only Knows Grenache 2018 stammt aus einem großen Jahrgang und gilt vielen als nahezu perfekter Grenache: Rosenblätter, Walderdbeere und Blutorangenzeste, seidig wie flüssige Seide, mit lebendiger Säure und großer Spannung. Jetzt auf seinem Höhepunkt.


Armada, Walla Walla Valley

God Only Knows stammt aus der Lage Armada im Rocks District of Milton-Freewater, dem steinigen Teil des Walla Walla Valley. Die Reben wurden 2001 mit 1.815 Stöcken pro Acre gepflanzt – damals die dichteste Pflanzung der Region – und wurzeln in runden Basaltkieseln. Christophe Baron, der aus einer Champagner-Familie stammt, bewirtschaftet die Reben mit Pferdezug und Handarbeit und hält die Erträge winzig klein.

Rebsorte und Ausbau

Fast ausschließlich Grenache mit einem kleinen Anteil Syrah; die genaue Zusammensetzung bleibt Christophe Barons Geheimnis – daher der Name „God Only Knows“. 2018 lag der Ertrag bei gut einer Tonne pro Acre. Der Wein reifte 22 Monate in gebrauchten Demi-Muids und Foudres aus französischer Eiche.

Im Glas

Leuchtendes Rubin. In der Nase Rosenblätter, Wildblumen, Walderdbeere und Himbeere, gewürzte Kirsche und geräucherte Pflaume, dazu Blutorangenzeste, roter Pfeffer, Nori und steinige Noten. Am Gaumen seidig und vielschichtig, mit belebender Säure, großer Spannung und feinkörnigen, saftigen Tanninen. Langes, rauchig-würziges Finale.

Am Tisch

Jetzt auf dem Höhepunkt und noch viele Jahre mit Genuss zu trinken. Etwas Luft im Dekanter lohnt sich. Bei 15–17 °C servieren.

Klassische Begleitung: Lamm, Ente, Geflügel und Gerichte mit Pilzen.


Lage: Armada, Rocks District, Walla Walla Valley (USA); Basaltkiesel
Klassifikation: Walla Walla Valley AVA – Grenache
Jahrgang: 2018 (großer Jahrgang)
Ausbau: überwiegend Grenache, etwas Syrah; 22 Monate gebrauchte Demi-Muids und Foudres

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Portugal

Kompassus Coleção Privada Tête De Cuvée Nature Baga

Weißwein (Blanc de Noirs) · Bairrada · Baga

Baga (weiß ausgebaut) DOC Bairrada Coleção Privada · Tête de Cuvée Nature / Naturwein Kompassus · João Póvoa 2017

Der Kompassus Coleção Privada Tête de Cuvée Nature Baga ist eine echte Rarität: ein weiß ausgebauter Naturwein aus der roten Baga-Traube der Bairrada – spontan, ohne Zugabe von Hefen vergoren und aus einer ganz persönlichen Geschichte heraus entstanden.


Kompassus – Baga-Spezialist aus der Bairrada

Kompassus ist das Boutique-Weingut von João Póvoa in der portugiesischen DOC Bairrada – Augenarzt von Beruf, Winzer aus Leidenschaft. Seit 1991 erzeugt er Wein, seit 2005 unter dem Namen Kompassus; die Baga, die große rote Sorte der Bairrada, ist die Basis all seiner Rot- und Schaumweine. Die Reben in Cordinhã sind rund 70 Jahre alt und wachsen auf tonig-kalkigen Böden mit starker Südexposition und minimal-invasiv bewirtschaftet. Seit 2012 verantwortet kein Geringerer als Anselmo Mendes, der „Alvarinho-Magier" aus dem Vinho Verde, die Önologie.

Dieser Nature Baga entspringt einer ganz persönlichen Geschichte von João Póvoa: „In der Weinkellerei meiner Eltern, wo ich seit meiner Kindheit an der Weinlese teilnahm, gab es nur zwei Arten von Wein: Weiß und Rot. Letztere wurden nach einer traditionellen Technik hergestellt: Die Trauben kamen in großen Körben an und wurden in eine obere Presse entladen, von der der Most durch Schwerkraft in die unteren Gärtanks floss; dort wurden sie mit den Füßen gestampft. Eines Tages während der Weinlese, als ich ein junger Universitätsstudent war, beschloss ich, etwas Neues auszuprobieren: Ohne jemandem etwas zu sagen, nahm ich den Most, der aus der oberen Presse floss, und füllte ein altes 200-Liter-Fass, das bis dahin für Weißwein genutzt worden war. Mein Vater bemerkte es erst, als die Gärung begann."

„Zum Glück begannen bald darauf die Vorlesungen wieder, und ich kehrte nach Coimbra zurück. Trotzdem entging ich nicht einer Standpauke, weil ich ‚gute Trauben für ein Wasser-Wein-Gemisch verschwendet' hatte. In den Weihnachtsferien machte ich den ersten Abstich, und zu Ostern füllte ich, mit der Hilfe meiner Mutter, die Flaschen aus diesem Fass ab – denn mein Vater wollte mit diesem ‚Zeug' nichts zu tun haben. Später erfuhr ich jedoch, dass er die Flaschen heimlich trank, um nicht zuzugeben, dass es ihm schmeckte."

Jahrgang 2017 – ein Experiment, wiederholt

„Mein Freund Anselmo Mendes, der die Geschichte kannte, forderte mich heraus, das Experiment zu wiederholen. So habe ich während der Weinlese 2017 den Most von ganzen Baga-Trauben, der eigentlich für die Grundweine von Schaumwein bestimmt war, ‚abgezweigt'." So entstand aus dem Jahrgang 2017 dieser außergewöhnliche, weiß ausgebaute Baga.

Ausbau

Weiß ausgebauter Baga (Blanc de Noirs) aus dem Jahrgang 2017, Nature.

Der Most ganzer Baga-Trauben wurde ohne Zugabe von Hefen in Edelstahlbehältern vergoren und durchlief eine Bâtonnage mit Weißweinhefen. Nach einer leichten Filtration wurde der Wein im August 2018 abgefüllt und reift seither in der Flasche.

Im Glas

Ein eigenständiger, Weißwein aus einer roten Traube: klar und fein, mit heller Frucht, einem dezent kräutrig-würzigen Ton und der von der Bâtonnage getragenen, leicht cremigen Textur. Die kühle Bairrada-Herkunft und die lange Flaschenreife geben dem Wein Frische, Spannung und feine Tiefe.

Ein weiß ausgebauter Baga aus einer ganz persönlichen Geschichte – eigenständig und voller Charakter.

Eine echte Rarität für Entdecker. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel in heller Sauce, zur traditionellen Bairrada-Küche (Spanferkel/Leitão) sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: DOC Bairrada, Cordinhã (Portugal); tonig-kalkige Böden, Südexposition, alte Baga-Reben (~70 Jahre)
Klassifikation: DOC Bairrada, Baga weiß ausgebaut (Blanc de Noirs), Nature
Ausbau: Most ganzer Baga-Trauben, spontan ohne Hefezugabe im Edelstahl vergoren, Bâtonnage mit Weißweinhefen, leichte Filtration; abgefüllt 8/2018, seither Flaschenreife

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