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2. März 2019

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Joblot Givry Clos du Cellier aux Moines rouge 1er Cru 2021

Rotwein · Givry Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Givry · 1er Cru Clos du Cellier aux Moines Côte Chalonnaise Finesse · Intensität + Leichtigkeit 2021

Der Givry Clos du Cellier aux Moines 1er Cru 2021 der Domaine Joblot besticht durch seine Finesse und verbindet gekonnt Intensität mit spielerischer Leichtigkeit. Ein reinsortiger Pinot Noir aus einer der besten Lagen von Givry.


Cellier aux Moines – Premier Cru in Givry

Givry liegt in der Côte Chalonnaise und ist für seine Pinot Noirs bekannt. Der Clos du Cellier aux Moines geht auf einen historischen Klosterkeller zurück und zählt zu den renommiertesten Premier Crus der Appellation.

Die Domaine Joblot zählt zu den führenden Erzeugern von Givry und gilt als Maßstab der Appellation.

Jahrgang 2021 – Côte Chalonnaise

2021 war im Burgund ein Wechselbad: Auf eine frühe Frühlingswärme folgte ab dem 6. April ein schwerer, wochenlanger Frost, der die Mengen reduzierte. Eine kühle Phase und atlantische Regenfälle mit Mehltaudruck folgten, bevor stabileres Wetter im August und September die Reife sicherte.

Für die roten Burgunder steht 2021 für kleine Erträge und einen klassischen, frischen Stil mit feiner Struktur und moderatem Alkohol – wie geschaffen für die finessenreiche, leichtfüßige Art dieses Cellier aux Moines.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – auf Finesse und einen klaren Lagenausdruck ausgerichtet.

Im Glas

Finessenreich und fein gezeichnet: rote Frucht und feine Würze verbinden sich mit einer spielerischen Leichtigkeit bei gleichzeitiger Intensität. Am Gaumen frisch, mit feinem Tannin und langem Abgang.

Finesse trifft Intensität und spielerische Leichtigkeit – ein fein gezeichneter, frischer Givry Premier Cru.

Schon zugänglich, über einige Jahre Flaschenreife gewinnend. Bei 16 °C servieren.

Am Tisch

Geflügel und Ente, Rind, Gerichte mit Pilzen, dazu mittelreifer Käse. Ein eleganter, vielseitiger Begleiter.


Lage: Clos du Cellier aux Moines (1er Cru), Givry (Côte Chalonnaise); historischer Kloster-Clos
Klassifikation: Givry Premier Cru
Ausbau: Pinot Noir; Holzfassausbau

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Länder/Regionen

Noon Eclipse 2019

Rotwein · McLaren Vale · Grenache-Cuvée

88 % Grenache · 7 % Shiraz · 5 % Graciano McLaren Vale Eclipse alte Buschreben (1934/1943) Drew Noon MW 18 Monate Holz 2019

Der Noon Eclipse 2019 ist ein kultiger, old-school gemachter Grenache-Blend von uralten Buschreben aus McLaren Vale – durch die kleine Ernte besonders konzentriert, mit beeindruckender Frische und fester Tanninstruktur. Ein Wein für die lange Reife.


Noon – Kult aus McLaren Vale

Noon ist ein winziges Kult-Weingut in McLaren Vale, das Drew Noon – einer der wenigen Masters of Wine Australiens – 1996 von seinen Eltern übernahm. Sein Ansatz ist konsequent old school: Trockenanbau, Handlese, Gärung in offenen Bottichen mit manueller Stampfung, Korbpresse und minimaler Eingriff im Keller. Zu jeder Ernte gibt Drew klar an, was „Mother Nature" ihm beschert hat.

Der Eclipse ist die Grenache-dominierte Cuvée des Guts, im Geist der großen Châteauneuf-du-Pape gemacht. Die Trauben stammen von uralten, wurzelechten Grenache-Buschreben, die bereits 1934 und 1943 gepflanzt wurden, ergänzt um etwas Shiraz und Graciano – alles estate-grown aus den drei „Home"-Weinbergen rund um das Gut in McLaren Vale.

Jahrgang 2019 – McLaren Vale

Das warme, trockene Wachstumsjahr 2019 ergab eine kleine Ernte – nur etwa die Hälfte von 2018 – und damit einen besonders konzentrierten Eclipse. Frische und feste Tanninstruktur sind in diesem Jahr besonders beeindruckend und erinnern an den von Drew hochgeschätzten 2018er, bei vielleicht noch höherer Fruchtkonzentration.

Drew Noor selbst sagt zum Jahrgang: „Grenache von unseren alten Reben, bei voller Reife gelesen, ergibt einen exotischen und besonderen Wein – und dies ist ein gutes Beispiel dafür. Der 2019er ähnelt sehr dem 2018er, den ich zu unseren besten zähle, daher bin ich sehr zufrieden mit ihm." (Verkostungsnotiz: Drew Noon.)

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 88 % Grenache, 7 % Shiraz und 5 % Graciano, Jahrgang 2019, trocken.

Handlese, Gärung in kleinen offenen Bottichen mit manueller Stampfung, Pressung von Hand in kleinen Korbpressen. Reife über rund 18 Monate in kleinen französischen und amerikanischen Fässern sowie großen Holzgebinden (Demi-muid, Foudre) – fast ausschließlich gebrauchtes Holz, nur ein kleiner Anteil neue Eiche für den Shiraz-Teil. Minimal-invasiv ausgebaut.

Im Glas

Ein exotischer, konzentrierter Grenache-Blend: üppige reife rote Frucht – Himbeere, Cranberry, rote Johannisbeere – mit Anklängen von Gewürzen, getrockneten Kräutern und einer würzig-erdigen Note. Am Gaumen vollmundig und reich, dabei von bemerkenswerter Frische und einer festen, gut strukturierten Tanninlinie getragen, die dem Wein Halt und große Länge gibt.

Grenache von alten Reben, bei voller Reife gelesen – ein exotischer und besonderer Wein.

Schon jetzt schön zu trinken, aber als besonders langlebiger Eclipse für viele Jahre gebaut; profitiert deutlich vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftig gewürzten Gerichten, zur Ente und zu Wild, zu geschmortem rotem Fleisch und reich gewürzten Casseroles sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: McLaren Vale (South Australia, Australien); estate-eigene Blocks, wurzelechte Grenache-Buschreben (gepflanzt 1934/1943), Trockenanbau
Klassifikation: McLaren Vale, Grenache-Cuvée (Eclipse), trocken
Ausbau: 88 % Grenache, 7 % Shiraz, 5 % Graciano; ~18 Monate in überwiegend gebrauchtem Holz (Barrique/Demi-muid/Foudre)

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Weine

Domaine Guffens-Heynen Saint-Véran Premier Jus 2022

Weißwein · Saint-Véran · Chardonnay

Chardonnay Saint-Véran AOC Mâconnais 2022 Nur erste Pressung

Der Saint-Véran Premiers Jus 2022 der Domaine Guffens-Heynen ist ein kräftiger, exotischer Chardonnay aus ausschließlich erster Pressung – geradlinig, kreidig und salzig. Nach Aussage von Jean-Marie Guffens erinnert er an den großen 2015er.


Saint-Véran aus drei Davayé-Parzellen

Jean-Marie Guffens und Maine Heynen stehen seit den 1980ern für Chardonnays, die das Mâconnais auf das Niveau der großen weißen Burgunder gehoben haben. Seit 2008 bewirtschaften sie knapp einen Hektar in der Appellation Saint-Véran, verteilt auf drei Parzellen in Davayé.

Le Clos de Poncetys liegt auf Kalkstein mit dünner Humusauflage in südöstlicher Lage, Les Combes auf tiefem, lehmigem Boden nach Norden, Les Carettes auf steinigem Lehm-Kalk nach Nordosten. Diese Bandbreite verleiht dem Wein zugleich Frische, Mineralität und Tiefe.

Jahrgang 2022 – Mâconnais

2022 entkam das Gut nur knapp den Frösten und erlebte danach lange Hitze und Trockenheit. Ein Saftstau bremste den Zuckeranstieg und erhielt die Säure; das warme Vorlese-Wetter brachte zudem ein leichtes Antrocknen (Passerillage) und damit zusätzliche Konzentration.

Der Saint-Véran Premiers Jus fällt entsprechend kräftiger und exotischer aus – ein Wein, der den Erzeuger an den Jahrgang 2015 erinnert.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022, aus den drei Saint-Véran-Parzellen.

Verwendet wird ausschließlich die erste, pH-niedrige Pressung (Premier Jus), schonend auf der modifizierten Coquard-Presse gewonnen. Der Ausbau erfolgte im Fass (rund 25 % neues Holz); im Februar wurde der Wein unfiltriert gefüllt.

Im Glas

Ein feines, leicht reduktives Bouquet mit viel Kalkstein, weißem Pfirsich, grüner Birne, Orangeat, Zitronenschale, Mandelpaste und weißen Blüten. Am Gaumen fleischig und texturreich im Antrunk, dann straff und elektrisch – geradlinig, kreidig ausgekleidet, mit langem, salzigem Finale.

Ein Laserstrahl von Saint-Véran: geradlinig, kreidig und salzig – kräftiger und exotischer als üblich.

Schon jetzt zugänglich, über viele Jahre lagerfähig (etwa 2025–2036). Bei 11–12 °C servieren.

Am Tisch

Edelfisch, Krustentiere, Geflügel in heller Sauce, Kalb oder reifer Hartkäse. Ein präziser, salziger Begleiter für die feine Küche.


Lage: Saint-Véran, drei Parzellen in Davayé (Mâconnais); Kalk, Lehm und steiniger Lehm-Kalk
Klassifikation: Saint-Véran AOC
Ausbau: Chardonnay; erste Pressung, ~25 % neues Holz, unfiltriert · Organische Bewirtschaftung (nicht zertifiziert)

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Schaumweine

Bouvet-Ladubay Saumur Tresor blanc brut

Der Bouvet-Ladubay Trésor Blanc Saumur Brut ist die Prestige-Cuvée des Hauses. Patrice Monmousseau schuf sie 1987 als ersten Schaumwein von Bouvet, dessen Grundwein im Holzfass reift. Der Name erinnert an einen Schatz, den Firmengründer Étienne Bouvet im Tuffstein gefunden haben soll.

Im Glas

Helles Gold, zarte Perlen. Zitrus und Brioche, dahinter feine Holzwürze. Im Mund mit Tiefe und Substanz, fein gebaut und ausgewogen. Der Chenin bringt Säure und Spannung, das Fass Cremigkeit. Ein langer Nachhall. Er zeigt, wie viel Tiefe ein Schaumwein von der Loire haben kann.

Mach was draus

Brathähnchen mit Estragon, Kalbsschnitzel in Rahmsoße, gebratene Jakobsmuscheln oder ein milder Weichkäse. Er hat genug Körper für den Hauptgang und bleibt doch elegant. Ein Schaumwein für das Sonntagsessen mit der Familie oder ein Menü mit Freunden. Servier ihn bei 8 bis 10 °C im großen Glas.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Trésor ist für mich der Beweis, wie gut Chenin im Holz wird. Ein großes Glas holt die Brioche heraus.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Welche Fässer werden verwendet? Barriques der Küferei Seguin-Moreau, gefertigt aus Eiche des Tronçais-Forsts.

Woraus besteht er? Vor allem aus Chenin Blanc, ergänzt um einen kleinen Anteil Chardonnay.

überwiegend Chenin Blanc, etwas Chardonnay · Saumur AOP · Grundwein in Barriques (Seguin-Moreau, Tronçais) · Méthode traditionnelle · Brut · Bouvet-Ladubay, Saumur · Stand: Oktober 2026

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Spanien

La Esquirla del Bardallo 2016

Rotwein · Rioja · Spanien

Tempranillo & Viura D.O.Ca. Rioja El Bardallo · San Vicente de la Sonsierra Handarbeit im Weinberg unfiltriert

Der La Esquirla del Bardallo 2016 ist ein Lagenwein des Projekts 3 Viñerones aus der D.O.Ca. Rioja. Die Trauben stammen aus einer einzigen Parzelle im Paraje El Bardallo bei San Vicente de la Sonsierra, die in einem guten Jahr nur rund 3.000 Kilo liefert. Vergoren wird spontan im offenen Bottich, anschließend reift der Wein in großen Barricas. Abgefüllt wird er etwa zwei Jahre nach der Lese, unfiltriert und ohne Kälteschock – ein frischer, eleganter Rioja 


El Bardallo – San Vicente de la Sonsierra, Rioja

Die Parzelle El Bardallo liegt bei San Vicente de la Sonsierra in der Rioja Alta, am Fuße der Sierra de Cantabria nahe Labastida. Der Lagenname geht auf einen lokalen Bach zurück; eine „Esquirla" ist ein neolithisches Steinwerkzeug, wie man es in diesem Barranco findet. Das frische Mikroklima und die Böden aus Lehm und Kalk geben dem Wein Säurespannung, feine Tannine und eine mineralische Textur. Hinter 3 Viñerones stehen drei befreundete Winzer der spanischen Szene; die Lage wird seit Jahren von Hand bewirtschaftet – in dieser Region eine gewisse Herausforderung.

Assemblage und Ausbau

Im Glas Tempranillo und Viura, gemeinsam vergoren – die Vielfalt der Rebsorten im Weinberg gibt dem Wein zusätzliche Komplexität. Das Lesegut wird zweimal verlesen, im Weinberg und in der Bodega; die Trauben werden nicht entrappt und im offenen Bottich spontan vergoren. Anschließend reift der Wein in großen Barricas, in denen er auch die malolaktische Gärung durchläuft. Abgefüllt wird etwa zwei Jahre nach der Lese, weder filtriert noch kältegeschockt.

Im Glas

Ein frischer, eleganter Rioja, der nicht grün wirkt. In der Nase reife dunkle Frucht mit feiner Würze. Am Gaumen seidige Textur, geschliffene Tannine und die typische Rioja-Säure, getragen von der Mineralität aus Lehm und Kalk. Ein Wein, bei dem alles an seinem Platz ist – mit Spannung und Länge.

Am Tisch

Klassische Begleitung: Lamm, Wild, Schmorgerichte, gegrilltes rotes Fleisch und Hülsenfrüchte-Eintöpfe. Vor dem Servieren rund eine Stunde dekantieren. Schon trinkreif, bei kühler, dunkler Lagerung gut bis etwa 2030. Serviertemperatur 16–18 °C.



Lage El Bardallo, San Vicente de la Sonsierra · Rioja Alta
Klassifikation D.O.Ca. Rioja
Ausbau Spontangärung im offenen Bottich, Reife in großen Barricas, MLF im Fass

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KYWIE Weinkühler Wildleder blau

Die Schaffell Wein- und Champagnerkühler von KYWIE sind leicht, unzerbrechlich, benötigen kein Eis und sehen auch noch sensationell gut aus.

Vorgekühlte Flaschen bleiben bis zu vier Stunden kalt, da Schaffell ein wunderschönes, natürlich leichtes Material mit einer hervorragenden isolierenden Wirkung ist. Die Wolle an der Innenseite des zylinderförmigen KYWIE Kühlers sorgt dafür, dass eine Luftschicht festgehalten wird. Diese hält die Flasche stundenlang auf Temperatur. KYWIE besteht zu 100% aus Schaffell und wird komplett in Handarbeit (Niederlande, Türkei) hergestellt. Sie werden in einem stilvollen Geschenkkarton geliefert und sind somit eine beliebte Geschenkidee. Keep it cool with wool.

 

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Länder/Regionen

Domaine Sylvain Cathiard Hautes Cotes de Nuits Aux Chaumes 2023

Rotwein · Bourgogne Hautes Côtes de Nuits · Pinot Noir

Pinot Noir Hautes Côtes de Nuits AOC Côte de Nuits 2023 Aux Chaumes

Der Bourgogne Hautes Côtes de Nuits Aux Chaumes 2023 der Domaine Sylvain Cathiard et Fils ist ein präziser, saftiger Pinot Noir aus einer Einzellage auf dem Kalksteinplateau über Nuits-St-Georges – reine, energiegeladene Frucht mit der unverwechselbaren Cathiard-Handschrift.


Aux Chaumes – Kalksteinplateau über Nuits-St-Georges

Aux Chaumes liegt auf einem Plateau oberhalb der großen Premiers Crus von Nuits-St-Georges, von Les Pruliers bis Les Saint Georges. Der Boden ist überwiegend Kalkstein mit etwas Ton; stilistisch steht die Lage zwischen der gourmandhaften Pièce Dame Marie und der mineralisch-linearen Dames Huguette – breiter und geschmeidiger.

Die in Vosne-Romanée beheimatete Domaine erwarb ab 2019 mehrere Hektar in den Hautes Côtes; 2023 ist der fünfte Jahrgang dieser Cuvée unter Sébastien Cathiard.

Jahrgang 2023 – Hautes Côtes de Nuits

2023 brachte im Burgund eine gesunde und großzügige Ernte. Ein warmer Sommer wurde durch Septemberregen ausbalanciert, sodass die Trauben reif, aber nicht überreif gelesen wurden.

Die kühlere Höhenlage spielt gerade in warmen Jahrgängen ihren Vorteil aus: kühle Reife und nahtlose Trinkigkeit bei erhaltener Frische.

Vinifikation und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023.

Vollständig entrappt nach sorgfältiger Selektion, rund zehn Tage Kaltmazeration, anschließend Spontangärung über 10–30 Tage. Der Ausbau dauert 15–18 Monate im Fass, mit bewusst reduziertem Anteil neuen Holzes (Regional-Niveau etwa 20–25 %). Abgefüllt wird ungeschönt und unfiltriert; Bewirtschaftung ohne Herbizide (nicht zertifiziert).

Im Glas

Ein subtiles, florales Bouquet mit Präzision und reiner, energiegeladener roter Frucht – Himbeere und Johannisbeere, eine Spur dunkler als beim regulären Hautes-Côtes. Am Gaumen mundfüllend und geschmeidig, mit reifen, griffigen Tanninen und einem salzig-mineralischen, saftigen Abgang.

Reine, energiegeladene Frucht auf salzig-mineralischem Grund – Hautes Côtes mit Cathiard-Präzision.

Bereits jung zugänglich; Trinkfenster etwa 2026–2032. Bei 15–16 °C servieren.

Am Tisch

Geflügel, Federwild, Pilzgerichte oder mittelkräftiger Käse. Ein eleganter, saftiger Begleiter für die feine Küche.


Lage: Bourgogne Hautes Côtes de Nuits „Aux Chaumes"; Kalksteinplateau über Nuits-St-Georges, überwiegend Kalkstein mit etwas Ton
Klassifikation: Régionale (Bourgogne Hautes Côtes de Nuits AOC)
Ausbau: Pinot Noir; 100 % entrappt, ~10 Tage Kaltmazeration, 15–18 Monate Fass, ca. 20–25 % neues Holz, ungeschönt und unfiltriert · ohne Herbizide (nicht zertifiziert)

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Weine

Weingut Andres Deidesheimer Leinhöhle Riesling 2023 BIO

Weißwein · Deidesheim (Pfalz) · Riesling

Riesling Deidesheimer Leinhöhle (Einzellage) Deidesheim · Pfalz (Mittelhaardt) Weingut Andres Buntsandstein · Tonmergel trocken · 30 hl/ha 100 % großes Holzfass BIO · 2023

Der Weingut Andres Deidesheimer Leinhöhle Riesling 2023 ist ein Lagen-Riesling aus einer der charaktervollen Einzellagen Deidesheims. Ein Wein von wunderschöner Harmonie zwischen Druck und Finesse, die sich mit der Reife immer weiter verstärkt.


Deidesheimer Leinhöhle – Riesling vom Buntsandstein

Das Weingut Andres in Deidesheim wird von den Brüdern Michael und Thomas Andres geführt, die ihre Lagen an der Mittelhaardt ökologisch, ergänzt durch biodynamische Grundsätze, bewirtschaften. Für diesen Riesling füllen sie die Einzellage Deidesheimer Leinhöhle separat ab.

Die nach Süden und Osten ausgerichtete Lage vereint Buntsandsteinverwitterung mit Mergelboden. Durch ein spezielles Kleinklima können die Trauben hier immer besonders lang am Stock verweilen, ohne an Säure zu verlieren – die Grundlage für einen Riesling, der Druck und Finesse in seltener Harmonie verbindet.

Jahrgang 2023 – Pfalz

2023 war in der Pfalz ein Jahrgang mit reifer, aromatischer Frucht und lebendiger Säure. Das kühlende Kleinklima der Leinhöhle und der minimalistische, herkunftsbetonte Stil des Weinguts bewahrten Frische und Präzision – reife Frucht und mineralische Spannung im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Lagen-Riesling aus der Einzellage Deidesheimer Leinhöhle, Jahrgang 2023; 100 % Riesling von Buntsandstein und Tonmergel, Ertrag 30 hl/ha.

Der Wein wird mit natürlichen Hefen vergoren und zu 100 % im großen Holzfass ausgebaut. Diese schonende Machart bewahrt die kühle Herkunftsprägung und verleiht dem Riesling Struktur und Tiefe, ohne die Frucht zu überdecken. Bewirtschaftet wird biologisch (DE-ÖKO-039), ergänzt durch biodynamische Grundsätze.

Im Glas

Ein Riesling von klarer Herkunft: kühle Aromen von Steinobst und Zitrus, dazu florale Anklänge und eine feine, salzig-mineralische Note aus Buntsandstein und Mergel. Am Gaumen verbindet er spürbaren Druck mit Finesse – saftig und straff geführt, mit lebendiger, gut eingebundener Säure und einem langen, mineralischen Nachhall, der mit der Reife an Harmonie gewinnt.

Kühles Steinobst und Zitrus über salzig-mineralischer Prägung – eine wunderschöne Harmonie zwischen Druck und Finesse, mit lebendiger Säure und langem Nachhall.

Ein Lagen-Riesling mit gutem Reifepotenzial; gewinnt mit den Jahren. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu würziger asiatischer Küche sowie zu cremigen Gerichten und mildem Hartkäse.


Lage: Deidesheimer Leinhöhle, Deidesheim, Pfalz (Mittelhaardt); Süd-/Osthang, Buntsandsteinverwitterung mit Tonmergel; besonderes Kleinklima
Klassifikation: Lagen-Riesling, Pfalz (trocken); 100 % Riesling; 30 hl/ha
Ausbau: Vergärung mit natürlichen Hefen, Ausbau zu 100 % im großen Holzfass; biologisch/biodynamisch, DE-ÖKO-039

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