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16. März 2019

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La Mundana – feine Leckereien

La Mundana – Barcelona – Spanien Ein gut einstündiger Fußweg durch Barcelona mit einer kleinen Erfrischungs- und Snackpause befeuert in jedem Fall den ungezügelten Appetit.

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Rebsorten

Willi Schäfer Graacher Himmelreich Riesling Spätlese 2025

Weißwein · Graach (Mosel) · Riesling (Spätlese, fruchtsüß)

Riesling Graacher Himmelreich Spätlese · fruchtsüß Willi Schäfer VDP.Große Lage · Mittelmosel Blau- und Grauschiefer Steillage 45–65 % 2025

Die Willi Schäfer Graacher Himmelreich Riesling Spätlese 2025 stammt aus einer Paradelage der Mittelmosel. Eine fruchtsüße Spätlese von filigraner Eleganz, aromatischer Tiefe und typischer Schiefermineralität.


Graacher Himmelreich – Paradelage der Mittelmosel

Das Weingut Willi Schäfer in Graach zählt zu den stillen Größen der Mittelmosel: kompromissloser Riesling von Schiefer aus drei herausragenden Lagen – Graacher Domprobst, Graacher Himmelreich und Wehlener Sonnenuhr.

Die VDP.Große Lage Graacher Himmelreich ist ein Paradebeispiel für das Potenzial der Mittelmosel-Rieslinge; teils stehen die Reben noch in traditioneller Einzelpfahlerziehung. Die nach Süd-Südwest bis Südwest ausgerichteten Weinberge (110–260 m, 45–65 % Neigung) profitieren von der reflektierenden, wärmespeichernden Wirkung der Mosel und dem natürlichen Windschutz des Tals. Die Böden aus leicht erwärmbarem Blau- und Grauschiefer prägen die Mineralität; Wasseradern im Hang sichern eine kontinuierliche Versorgung der Reben. Der Name „Himmelreich" stammt vermutlich aus dem Keltischen und bedeutet „kleiner Hügel".

Jahrgang 2025 – Graach (Mosel)

2025 startete vielversprechend: milder Frühling, warmer Frühsommer und ein hochsommerlicher August brachten die Weinberge in prächtigen Zustand, vergleichbar mit 2018. Der September mit ergiebigen Regenfällen setzte das Leseteam unter Druck – penible Selektion am Stock entschied über alles. Am 6. Oktober 2025 war die Lese beendet, früher als je zuvor in der Geschichte des Weinguts. Das Ergebnis sind Weine mit Tiefgang, Schliff und klarer Schiefermineralität.

Herstellung und Ausbau

Fruchtsüße Riesling Spätlese aus dem Graacher Himmelreich, Jahrgang 2025; 100 % Riesling von Blau- und Grauschiefer.

Nach penibler Selektion und Handlese wird der Wein traditionell im Stil des Guts vinifiziert, mit kühler Gärung, die die feine Restsüße und die lebendige Schiefersäure der Spätlese bewahrt.

Im Glas

Eine filigrane, fruchtsüße Spätlese: reife gelbe Frucht, Pfirsich und Aprikose, dazu Zitrus, ein Hauch weißer Blüten und eine feine, salzig-mineralische Schieferader. Am Gaumen leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, die von einer lebendigen, klaren Mosel-Säure getragen wird, und einem langen, mineralisch-frischen Nachhall.

Reife gelbe Frucht, Pfirsich und Aprikose über Zitrus und weißen Blüten, mit feiner, salzig-mineralischer Schieferader – leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, getragen von lebendiger Mosel-Säure.

Eine filigrane, sehr langlebige Mosel-Spätlese. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Zu würziger asiatischer Küche, zu Currys, zu kräftigem und blauem Käse sowie zu Desserts mit Frucht; auch solo ein Genuss.


Lage: Graacher Himmelreich (VDP.Große Lage), Mittelmosel; Süd-Südwest- bis Südwest-Steillage, 45–65 % Neigung, 110–260 m; leicht erwärmbarer Blau- und Grauschiefer; teils Einzelpfahlerziehung
Klassifikation: Riesling Spätlese, Mosel (fruchtsüß); 100 % Riesling
Ausbau: penible Selektion, Handlese, kühle Gärung, traditioneller Ausbau im Stil des Guts

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Portugal

Niepoort Redoma branco 2023

Wein · Weißwein · Douro · Portugal

Niepoort Redoma Branco 2023 ist ein eleganter Douro-Weißwein von alten Reben am rechten Ufer des Douro-Flusses. Die Glimmerschieferböden in Höhen von 400 bis 600 Metern verleihen ihm viel Mineralität, Eleganz und eine exemplarische Frische.


Douro

Die Trauben stammen von alten Reben am rechten Ufer des Douro in Höhen von 400 bis 600 Metern. Die Glimmerschieferböden prägen den Wein mit ausgeprägter Mineralität und Frische. Niepoort zählt zu den prägenden Häusern der Region und gehört mit Redoma zu ihren Klassikern.

Rebsorten und Ausbau

Feldblend aus Rabigato, Viosinho, Códega do Larinho, Gouveio und Donzelinho. Das Zusammenspiel der autochthonen Sorten ergibt einen vielschichtigen, mineralisch geprägten Weißwein. Der Ausbau bewahrt Frische und Eleganz. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase Zitrus, helle Steinfrucht, weiße Blüten und klare mineralische Noten. Am Gaumen elegant und präzise, mit feiner Frische, schönem Schmelz, salziger Mineralität und langem Abgang. Mit Reifepotenzial.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – als eleganter Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Fisch, Meeresfrüchten, Schalentieren, hellem Fleisch und mediterraner Küche.


Lage: D.O.C. Douro, rechtes Ufer (400–600 m) (Portugal); Niepoort
Rebsorten: Feldblend aus Rabigato, Viosinho, Códega do Larinho, Gouveio & Donzelinho (alte Reben), trocken
Ausbau: frische- und mineralitätsbewahrender Ausbau auf Glimmerschiefer
Jahrgang: 2023

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Spanien

Zarate Balado Albarino 2021

Weißwein · Rías Baixas · Albariño

100 % Albariño Rías Baixas · Val do Salnés Einzellage Balado („Clos") Zárate wurzelechte Reben (seit 1950) 9 Monate Feinhefe · ohne Malo nur 0,5 ha 2021

Der Zárate Balado Albariño 2021 stammt aus einer ummauerten Einzellage – „Balado" bedeutet Mauer, entspricht also dem französischen „Clos". 1950 mit wurzelechten Albariño-Reben bestockt, fängt der Wein die ganze Frische und Mineralität des Albariño ein: kraftvoll, klar, lang und pulsierend.


Balado – der „Clos" von Zárate

Bodegas Zárate im Val do Salnés, der Wiege des Albariño, blickt auf eine Geschichte bis 1707 zurück. In siebter Generation führt Eulogio Pomares das Gut – ein kompromissloser Verfechter herkunftsgenauer, lagerfähiger Albariños, der von Hand arbeitet, mit Kompost und ohne Herbizide. Seine Einzellagenweine zählen zu den größten Weißweinen Spaniens.

Balado ist gleichbedeutend mit Mauer und entspricht damit der Bedeutung des französischen „Clos" – eine Einzellage, die hinter einer Mauer liegt. Sie wurde 1950 auf 0,5 Hektar mit wurzelechten Albariño-Reben bestockt; die granitene Einfriedung und die südexponierte Lage prägen ihren kristallin-reinen, mineralischen Charakter.

Jahrgang 2021 – Rías Baixas

2021 war im Val do Salnés ein klassischer, frischer Albariño-Jahrgang mit lebendiger Säure und klarer Frucht. In der ummauerten Granitlage Balado ergibt das einen besonders kraftvollen, klaren und mineralisch geprägten Wein mit großem Reifepotenzial.

Ausbau

Reinsortiger Albariño aus dem Jahrgang 2021, Rías Baixas, trocken.

Die Ernte erfolgt manuell und selektiv. Der Wein verbrachte über 9 Monate auf der Feinhefe, durchlief jedoch keine malolaktische Gärung – so fängt er die ganze Frische und Mineralität des Albariño bei der Abfüllung ein.

Im Glas

Ein Albariño, der nur so vor Kraft und Klarheit strotzt: lang und pulsierend am Gaumen, getragen von der ganzen Frische und Mineralität der Sorte. Die ummauerte Granitlage und der Verzicht auf die malolaktische Gärung bewahren maximale Spannung und Präzision – ein Weißwein, der noch locker 5 bis 10 Jahre reifen kann.

Strotzt vor Kraft und Klarheit – lang und pulsierend, mit der ganzen Frische und Mineralität des Albariño.

Schon jetzt zugänglich, mit gutem Reifepotenzial über 5 bis 10 Jahre; profitiert von Luft und einem größeren Glas. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten (besonders Austern, Muscheln, Krustentiere), zu gegrilltem Fisch sowie zu Geflügel und Kalb in heller Sauce.


Lage: Rías Baixas, Val do Salnés, Einzellage Balado (Galicien, Spanien); ummauerter „Clos", granitgeprägt, ~0,5 ha; wurzelechte Reben seit 1950
Klassifikation: Rías Baixas, 100 % Albariño (trocken); rare Einzellagen-Abfüllung
Ausbau: Handlese mit Selektion, über 9 Monate auf der Feinhefe, ohne malolaktische Gärung; organische Düngung, mechanische Bodenbearbeitung

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Rebsorten

Kopfensteiner Blaufränkisch Eisenberg

Rotwein · Eisenberg DAC · Blaufränkisch

100 % Blaufränkisch Eisenberg DAC Deutsch Schützen · Eisenberg Lehm mit Schiefer 13 Monate großes Holzfass trocken

Kopfensteiner Blaufränkisch Eisenberg ist der gebietstypische Blaufränkisch der Familie Kopfensteiner aus Deutsch Schützen im Südburgenland. Trauben vom Eisenberg und vom Deutsch Schützener Weinberg, gewachsen auf Lehm mit Schiefereinlagen und 13 Monate im großen Holzfass gereift, ergeben einen würzigen, mineralischen Rotwein mit feiner, saftiger Frucht – pur ebenso wie zum Essen.


Eisenberg und Deutsch Schützen – Schiefer am Hang, eisenhaltiger Lehm am Fuß

Das Weingut Kopfensteiner liegt in Deutsch Schützen im Weinbaugebiet Eisenberg, einem der kleinsten Anbaugebiete des Burgenlands. Manfred und Edith Kopfensteiner führen den Betrieb gemeinsam mit Sohn Thomas in dritter Generation. Seit den 1990er Jahren wuchs die Rebfläche auf heute rund 15 Hektar, der Schwerpunkt liegt auf Blaufränkisch.

Der Eisenberg bildet zusammen mit dem Deutsch Schützener Weinberg das weinbauliche Zentrum des Gebiets. An den steilen Hängen dominieren Schieferböden, am Hangfuß werden die Böden tiefgründiger und bestehen aus stark eisenhaltigem Lehm – der Eisengehalt ist es, auf den der Name des Berges verweist. Das Klima ist pannonisch geprägt, mit warmen Sommern; durch die Nähe zu den Ausläufern der Alpen ist es im Südburgenland aber kühler und niederschlagsreicher als am Neusiedler See. Die Trauben reifen langsamer und behalten mehr Säure.

Für diesen Wein verbindet Thomas Kopfensteiner Lesegut aus beiden Lagen. Der Schiefer liefert die typische Würze und den mineralischen Zug, der eisenhaltige Lehm Körper und dunkle Frucht. Die Herkunftsbezeichnung Eisenberg DAC gilt für Blaufränkisch Klassik seit 2009, für die Reserve-Stufe bereits seit 2008.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Blaufränkisch, der Leitsorte des Eisenbergs. Die Sorte treibt früh aus, reift spät und bringt von Natur aus kräftige Säure, dunkle Frucht und eine pfeffrige Würze mit – Eigenschaften, die auf Schiefer besonders deutlich hervortreten. Laubarbeit und Ausdünnen im Weinberg sichern reifes, gesundes Lesegut.

Der Wein reift 13 Monate im großen Holzfass. Das große Fassformat gibt dem Blaufränkisch Geschmeidigkeit, ohne Holzaromen aufzuprägen, und lässt die Würze der Schieferböden im Vordergrund. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Dunkles Rubinrot. In der Nase dunkle Beeren und Sauerkirsche mit feiner, pfeffriger Würze. Am Gaumen saftig, mit klarer Frucht, mineralischem Zug und weichem, gut strukturiertem Tannin. Der Abgang ist würzig und klar.

Lehm mit Schiefer vom Eisenberg und 13 Monate großes Holz: Blaufränkisch mit dunkler Frucht, Pfeffer und mineralischem Zug.

Bereits gut zugänglich; eine halbe Stunde offen im Glas genügt. Bei 16–18 °C servieren. Über die nächsten Jahre zu trinken.

Am Tisch

Ein ordentlicher Teller Pasta, gebackenes oder gebratenes Geflügel, helles Fleisch, Gegrilltes und mittelreifer Käse – oder einfach pur. Die Würze des Blaufränkisch passt zudem zu Gulasch, Wildwurst und Gerichten mit Paprika.


Produzent Weingut Kopfensteiner, Deutsch Schützen (Südburgenland)
Rebsorte 100 % Blaufränkisch
Lage Eisenberg und Deutsch Schützener Weinberg, Südburgenland, Österreich · Lehm mit Schiefereinlagen
Klassifikation Eisenberg DAC · trocken
Vinifikation Laubarbeit und Ausdünnen im Weinberg · trocken vergoren
Ausbau 13 Monate großes Holzfass
Trinkempfehlung jetzt bis in die nächsten Jahre

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Spanien

Bodega K5 Sobre Lias Txakoli 2021

Weißwein · Getariako Txakolina · Hondarrabi Zuri

100 % Hondarrabi Zuri D.O. Getariako Txakolina Aia · 300 m Granit mit Schiefer nur Vorlaufmost 11 Monate Feinhefe

K5 Sobre Lías ist der Lagerwein-Txakoli der Bodega K5 von Karlos Arguiñano aus Aia: reinsortiger Hondarrabi Zuri von eigenen Reben auf 300 Metern über dem Kantabrischen Meer. Gekeltert ausschließlich aus dem Vorlaufmost, spontan vergoren und mindestens elf Monate auf der Feinhefe im Stahltank gereift, zeigt er Klarheit, Struktur und eine salzige Mineralität. Ein Txakoli, gebaut für viele Jahre Flaschenreife.


Aia – Steilhänge auf Granit und Schiefer über dem Kantabrischen Meer

Die Bodega K5 liegt in Aia, rund neun Kilometer von Zarautz und etwa 30 Kilometer von San Sebastián entfernt, auf 300 Metern Höhe mit Blick auf das Kantabrische Meer. Karlos Arguiñano und vier Freunde kauften das Land 2005 und pflanzten die Weinberge zwischen 2006 und 2010 von Grund auf neu. Der erste Jahrgang wurde 2010 abgefüllt. Heute leitet Arguiñanos Tochter Amaia die Bodega, die Weine verantworten Andrea Vargas und Lauren Rosillo.

Das Anwesen umfasst 15 Hektar Reben, ausschließlich Hondarrabi Zuri am Drahtrahmen, umgeben von Wald aus Kastanien, Eichen und Buchen. Das Gelände ist steil und zerklüftet, die Parzellen haben unterschiedliche Ausrichtungen. Die Böden bestehen aus Granit mit Schieferanteilen. Die Erträge liegen bei nur 1,5 bis 2,0 Kilogramm je Stock.

Das Klima ist ausgeprägt atlantisch, mit hohen Niederschlägen. Die Höhenlage bringt große Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht und gute Durchlüftung. Die Trauben reifen langsam und werden zu Herbstbeginn gelesen. Das Ergebnis ist eine Stilistik, die auf Frische und Mineralität statt auf Fülle setzt.

Vorlaufmost und langes Hefelager im Stahltank

Reinsortiger Hondarrabi Zuri. Die Trauben werden von Hand selektiert und gelangen per Schwerkraft in die Kellerei. Nach einer kalten Maischestandzeit vor der Gärung wird ausschließlich der Vorlaufmost verwendet – der Saft, der ohne Pressdruck abläuft. Er gärt mit autochthonen Hefen im Edelstahltank.

Anschließend reift der Wein mindestens elf Monate auf der Feinhefe im temperaturkontrollierten Edelstahltank. Das Hefelager gibt Struktur und Tiefe, der Stahl bewahrt die Frische. Lauren Rosillo gilt als einer der Pioniere dieser Methode in der D.O. Getariako Txakolina. Seit dem ersten Jahrgang 2010 hat K5 gezeigt, dass Txakoli über viele Jahre in der Flasche reifen kann.

Im Glas

Blass grünlich-gelb mit limettengrünen Reflexen, klar und glänzend. In der Nase Renette-Apfel, Grapefruit und Zitrone, dazu Kamille und eine deutliche steinige Note. Am Gaumen knackig und straff, mit intensiver Mineralität und salzigen Anklängen. Der Säurebogen ist präzise, der Abgang kühl, lang und vielschichtig.

Nur Vorlaufmost von Granit und Schiefer auf 300 Metern, elf Monate Feinhefe: Txakoli mit salziger Mineralität und langem Reifepotenzial.

Bei 9–11 °C servieren. Gut gelagert entwickelt er sich über zehn bis fünfzehn Jahre weiter.

Am Tisch

Steinbutt, Thunfisch, Meeresfrüchte, Austern und Sushi. Die Struktur aus dem Hefelager trägt auch Foie gras, helles Fleisch und gereiften Käse.


Produzent Bodega K5 Arguiñano, Aia (Gipuzkoa)
Rebsorte 100 % Hondarrabi Zuri
Lage Eigene Weinberge, Aia, Baskenland · ca. 300 m · Drahtrahmen · Granit mit Schiefer · 15 ha
Klassifikation D.O. Getariako Txakolina
Vinifikation Handselektion · Traubenannahme per Schwerkraft · kalte Maischestandzeit · nur Vorlaufmost · autochthone Hefen · Edelstahltank
Ausbau mindestens 11 Monate auf der Feinhefe im temperaturkontrollierten Edelstahltank
Trinkempfehlung 10–15 Jahre
Ertrag 1,5–2,0 kg je Stock

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Weine

Christian Ottenbreit Grauburgunder O wie schön ist Franken

Weißwein · Franken · Winzerwein

100 % Grauer Burgunder Qualitätswein Obernbreit · Franken trocken · Barrique

Der Grauburgunder „O wie schön ist Franken" ist der barriquegereifte Grauburgunder von Christian Ottenbreit aus Obernbreit in Franken. Der Jahrgang 2024 zeigt einen eher kühlen, fein würzigen Duft mit leicht rauchigen Anklängen, nussigen Nuancen und kräuteriger Aromatik. Trocken ausgebaut, mit gelbem Kernobst und reifem Steinobst im Vordergrund. Ein Grauer Burgunder mit deutlicher Struktur, stilistisch näher am Burgund als am gängigen Typ.


Obernbreit – Maindreieck, Franken

Das Weingut Ottenbreit liegt in Obernbreit im fränkischen Maindreieck, geprägt von Muschelkalk- und Keuperböden. Das „O" steht für Ottenbreit und Obernbreit. Christian Ottenbreit lernte bei fränkischen Winzern sowie den Südtiroler Kellereien Manincor und Muri Gries, studierte Weinbautechnik und vinifiziert seit 2017 unter eigenem Etikett.

Assemblage und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Grauem Burgunder (Pinot Gris). Der Ausbau erfolgt im Barrique mit dezentem Holzeinsatz, der dem Wein eine leichte phenolische Struktur und Griff verleiht. Geschmacklich ist er trocken – Restzucker 3,0 g/l, Gesamtsäure 6,7 g/l.

Im Glas

In der Nase kühl und fein würzig, mit leicht rauchigen Anklängen, nussigen Nuancen und kräuteriger Aromatik. Gelbes Kernobst und reifes Steinobst stehen im Vordergrund, dazu ein Hauch Wurzelgemüse und roter Beeren. Am Gaumen klar und saftig, die Frucht wirkt nicht ganz trocken und wird von einem feinen Anklang an Nussbutter untermalt. Die pikante Säure sorgt für Frische und Spannung, Fenchel, Apfel, Birne und zitrische Noten ziehen sich durch das Geschmacksbild, dezenter Holzeinsatz bleibt im Hintergrund.

Am Tisch

Klassische Begleitung: Käse, weißes und rotes Fleisch. Die phenolische Struktur und der dezente Holzeinsatz tragen auch kräftigere Gerichte. Trinkreif ab sofort, mit Reifepotenzial bis etwa 2028. Ein kurzes Dekantieren öffnet den Wein zusätzlich. Serviertemperatur rund 10–12 °C.


Lage Obernbreit, Franken (Maindreieck)
Klassifikation Qualitätswein

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Spanien

Jade Gross Piano, piano 2024

Rotwein · Rioja · Tempranillo

Tempranillo DOCa Rioja Laliende · San Vicente de la Sonsierra alte Buschreben (~40 J.) Jade Gross 12 Monate franz. Eiche nur 2.330 Flaschen 2024

Der Jade Gross Piano, piano 2024 ist der erste Wein, den Jade zu Beginn ihres Projekts erzeugte – „piano, piano", italienisch für „langsam, langsam". Der Jahrgang 2024 markiert bereits die sechste Cuvée aus dieser Parzelle: ein kräftiger Roter, der nie speckig wirkt, mit schönem Entwicklungsspiel und großem Lagerpotenzial.


Piano, piano – langsam gewachsene Handarbeit

Jade Gross, in Hongkong geborene chinesisch-amerikanische Quereinsteigerin aus der Spitzengastronomie, begann ihr Rioja-Projekt 2019 unter der Mentorschaft von Abel Mendoza. Ein zentraler Gedanke des Projekts ist die enge Zusammenarbeit mit lokalen Traubenlieferanten: Dieser Wein ist das Ergebnis einer langfristigen Kooperation, in der durch gemeinsames Lernen, Experimentieren und verbesserte Weinbergsarbeit Schritt für Schritt ein authentischer Ausdruck des jeweiligen Ortes entsteht.

Die Trauben stammen aus einem einzigen, gemischt bepflanzten Weinberg in Laliende bei San Vicente de la Sonsierra. Die rund 40 Jahre alten Buschreben wachsen auf alluvialen Böden in etwa 450 Metern Höhe. Da der Weinberg nicht durch umliegende Berge geschützt ist, prägen Sommerhitze und steinige Böden das Mikroklima. Dadurch verläuft die Vegetationsperiode relativ kurz, weshalb diese Parzelle in der Regel zu den ersten gehört, die gelesen werden.

Jahrgang 2024 – Rioja

Die Trauben wurden am 19. September 2024 von Hand gelesen – früh, wie für diese sonnenexponierte Parzelle typisch. Der Jahrgang zeigt einen kräftigen, zugleich frischen Roten mit südländischen Gewürznoten und einem schönen Säurebogen, der für Druck und Länge am Gaumen sorgt.

Ausbau

Reinsortiger Tempranillo aus dem Jahrgang 2024, trocken.

Rund 30 % der Trauben wurden als ganze Trauben vergoren, bevor die Gärung in offenen Gärbehältern stattfand. Anschließend reifte der Wein 12 Monate in französischen Eichenfässern, überwiegend in 500-Liter-Fässern. Handwerklich, mit autochthonen Hefen. Gesamtproduktion: 2.330 Flaschen.

Im Glas

Saftige rote und dunkle Frucht, dazu südländische Gewürznoten, während ein schöner Säurebogen für Druck und Länge am Gaumen sorgt. Ein kräftiger Roter, der dennoch nie speckig wirkt, mit einem schönen Entwicklungsspiel im Glas und großem Lagerpotenzial.

Ein kräftiger Roter, der dennoch nie speckig wirkt – mit schönem Entwicklungsspiel und großem Lagerpotenzial.

Schon jetzt mit viel Trinkfreude, mit deutlichem Reifepotenzial; profitiert von etwas Luft. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu gegrilltem und geschmortem rotem Fleisch, zu Lamm und Ibérico-Schwein, zu kräftigen Eintöpfen sowie zu gereiftem Manchego.


Lage: DOCa Rioja, Laliende bei San Vicente de la Sonsierra (Spanien); einzelner gemischt bepflanzter Weinberg, ~40 J. alte Buschreben, alluviale Böden, ~450 m
Klassifikation: DOCa Rioja, Tempranillo (trocken); nur 2.330 Flaschen
Ausbau: ~30 % Ganztrauben, Gärung in offenen Behältern; 12 Monate französische Eiche (überwiegend 500 l); handwerklich, autochthone Hefen

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USA

Saxum Paderewski Vineyard 2017

Rotwein · Paderewski Vineyard · Rhône-Cuvée

Syrah-dominierte Cuvée Paderewski Vineyard Paso Robles · Kalifornien Saxum (Justin Smith) kalkreicher Boden 31 % Ganztraube ~19 Monate · ~55 % neue Eiche 2017

Der Saxum Paderewski Vineyard 2017 ist eine rare, Syrah-dominierte Single-Vineyard-Cuvée des Kult-Erzeugers Saxum aus einem historischen, kalkreichen Weinberg von Paso Robles. Groß, reich und kraftvoll – einer der strukturiertesten und tanninbetontesten Weine des Guts, der die Rhône-Sorten mit den ursprünglichen Reben der Lage verbindet.


Paderewski Vineyard – Kalkstein mit Geschichte

Saxum wurde 2000 von Justin Smith gegründet und zählt heute zu den gefragtesten Rhône-Erzeugern Kaliforniens. Das Paderewski Vineyard westlich von Paso Robles ist ein wunderschönes Anwesen im Besitz von Bill und Liz Armstrong (Epoch Estate) – und der Ort des legendären Weinbergs von Ignacy Jan Paderewski, des weltberühmten Pianisten und polnischen Staatsmanns. Justin Smith hat den ursprünglichen Standort neu bestockt.

Für einen Wein aus dem Paderewski Vineyard war es Saxum wichtig, die ursprünglichen Sorten der Lage – Zinfandel und Petite Sirah – mit den geliebten Rhône-Reben des Guts zu vereinen. Die kargen, kalkhaltigen Böden, die in Paso Robles selten sind, geben dem Wein Mineralität, Frische und Tiefe; kühle Brisen vom nahen Pazifik mildern die sonnigen Tage. Saxum arbeitet organisch im Weinberg und minimalistisch im Keller – mit Spontangärung und behutsamem Ausbau.

Jahrgang 2017 – Paso Robles

2017 war an der kalifornischen Central Coast ein warmer, reifer Jahrgang, der vollmundige, dichte Weine mit kräftiger Struktur hervorbrachte. Auf dem kalkreichen Terroir des Paderewski Vineyard ergibt das einen besonders großen, kraftvollen und tanninbetonten Wein, der in der Jugend noch verschlossen wirkt und dessen Fülle von einer mineralischen Frische und lebendigen Säure im Zaum gehalten wird.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 43 % Syrah, 25 % Mataro (Mourvèdre), 10 % Zinfandel, 9 % Petite Sirah, 9 % Tempranillo und 4 % Viognier, Jahrgang 2017, trocken.

Syrah gibt dem Wein das dunkle, würzig-pfeffrige Fruchtrückgrat und die mineralische Tiefe; Mataro Struktur, Erdigkeit und herzhafte Fülle; Zinfandel saftige, brombeerige Frucht und Gewürz; Petite Sirah – wie Zinfandel eine Hommage an die ursprüngliche Bestockung – Farbe, dunkle Frucht und festes Tannin; Tempranillo rote Frucht und Schmelz; der mitvergorene Viognier hebt die Aromatik floral an. Vergoren mit rund 31 % Ganztrauben, reift der Wein etwa 19 Monate in französischer Eiche, davon ungefähr die Hälfte neu, ein großer Teil in einem großen Holzfoudre, der die Mineralität der Lage betont. Der Wein wird nie von der Hefe abgezogen und unfiltriert sowie ungeschönt gefüllt.

Im Glas

Aus der Syrah-dominierten Cuvée und dem kalkreichen Terroir lebt dieser Wein von Kraft und Struktur: tiefes, dichtes Purpur im Glas, dazu dunkle und blaue Frucht wie Brombeere, Blaubeere und Maulbeere, gemahlener Pfeffer, getrocknete Kräuter, Graphit und florale Anklänge. Am Gaumen vollgewichtig, groß und kraftvoll, mit dichtem, festem Tannin und einer guten, lebendigen Säure – noch verschlossen und nach innen gekehrt, von mineralischer Frische getragen und mit langem, würzigem Nachhall.

Tiefes Purpur, Brombeere, Blaubeere und Maulbeere über Pfeffer, Kräutern und Graphit – groß, dicht und tanninbetont, mit langem, würzigem Finale.

Noch jung und verschlossen; braucht Zeit und sollte vor dem Genuss großzügig dekantiert werden. Mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu gegrilltem und geschmortem Rind, zu kräftig gewürzten Schmorgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Paderewski Vineyard (Epoch Estate, Bill und Liz Armstrong), westlich von Paso Robles (Kalifornien, USA); karge, kalkhaltige Böden; einst Weinberg von Ignacy Jan Paderewski, von Saxum neu bestockt; organisch bewirtschaftet
Klassifikation: Paso Robles; Cuvée aus 43 % Syrah, 25 % Mataro, 10 % Zinfandel, 9 % Petite Sirah, 9 % Tempranillo, 4 % Viognier (trocken)
Ausbau: ~31 % Ganztraube, ~19 Monate in französischer Eiche (ca. 55 % neu, großer Teil im Holzfoudre); nie von der Hefe abgezogen, ungeschönt und unfiltriert

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