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29. Mai 2019

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Tickets – Barcelona – Spanien

Tickets – la vida tapa Eine Reservierung im Restaurant Tickets in Barcelona gestaltet sich tatsächlich schwieriger als erwartet. Zumindest, wenn man vorhat, dort an einem

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Weine

Domaine de Montlong Monbazillac BIO

Süßwein · Monbazillac · Sud-Ouest · Bio · 0,375 l

Domaine de Montlong Monbazillac ist ein edelsüßer Bio-Weißwein aus dem Herzen der Appellation Monbazillac im Südwesten Frankreichs – eine perfekte Alternative zum berühmten Sauternes aus Bordeaux. Das Gut wird in dritter Generation von der Familie Lambert geführt. Hier in der 0,375-Liter-Flasche, mit Aromen getrockneter und karamellisierter Früchte.


Monbazillac (Sud-Ouest)

Die Domaine de Montlong liegt in Pomport im Herzen der Appellation Monbazillac, südlich des Bergerac-Gebiets, auf ton- und kalkhaltigen Lehmböden. Feuchtigkeit und Wind im Herbst fördern die Edelfäule (Botrytis cinerea), die Voraussetzung für edelsüße Weine. Der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle FR-BIO-16).

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht aus 70 % Sémillon, 20 % Muscadelle und 10 % Sauvignon Blanc. Durch die Edelfäule (Botrytis cinerea) konzentrieren sich Zucker und Aromen, woraus die kraftvolle, edelsüße Stilistik entsteht.

Im Glas

Goldgelb bis bernsteinfarben. In Duft und Geschmack getrocknete und karamellisierte Früchte, Honig und feine Würze. Am Gaumen eine kraftvolle, aber sehr elegante Süße, getragen von feiner Säure. Der Nachhall ist lang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren.

Klassische Begleitung: Gänse- oder Entenpastete, Foie gras, Blauschimmelkäse und Schokoladendesserts.


Lage: Pomport, Monbazillac, Sud-Ouest (Frankreich); Ton-/Kalk-Lehmböden
Klassifikation: Monbazillac AOC – edelsüß (Botrytis)
Ausbau: 70 % Sémillon / 20 % Muscadelle / 10 % Sauvignon Blanc, Edelfäule; 0,375 l

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USA

Force Majeure Red Mountain Estate Syrah 2018

Rotwein · Red Mountain · Syrah

Syrah Red Mountain AVA Estate Washington State Todd Alexander 2018

Der Force Majeure Red Mountain Estate Syrah 2018 ist ein kraftvoller, vielschichtiger Kult-Syrah von der berühmten Red Mountain AVA in Washington State – mit dunkler Frucht, Kräuterwürze, geräuchertem Fleisch und feinem Tannin von der estate-eigenen Lage des Guts.


Force Majeure – Estate Syrah von Red Mountain

Force Majeure ist ein Ultra-Premium-Weingut, spezialisiert auf estate-eigene Einzellagen-Weine im Stil von Bordeaux und Rhône. Die Weine entstehen unter Kellermeister Todd Alexander, der zuvor das kalifornische Kultweingut Bryant Family Vineyard verantwortete. Die ursprüngliche Estate-Lage des Guts liegt auf der berühmten Red Mountain AVA – einem Spitzenterroir Washingtons.

Der Estate Syrah wächst über eine Kombination der acht Bodentypen, die in der Lage vorkommen. Der größte Teil steht in sehr steilen, sehr steinigen Parzellen, ein Teil aber auch in tieferen, lehmigeren Böden – eine Vielfalt, die dem Wein seine Komplexität gibt.

Jahrgang 2018 – Red Mountain

2018 gilt in Washington State als herausragender Jahrgang mit großer Tiefe und Konzentration bei gleichzeitig fast schwereloser Balance. Auf der Red Mountain brachte er kraftvolle, dichte und zugleich elegant strukturierte Syrahs hervor – ideale Voraussetzungen für einen ausdrucksstarken, vielschichtigen Estate Syrah.

Ausbau

Syrah (mit etwas mitvergorenem Viognier von der eigenen Lage) aus dem Jahrgang 2018.

Nach einer Kaltmazeration erfolgt die Gärung in einer Kombination aus Beton- und Edelstahltanks; einzelne Partien der finalen Cuvée durchlaufen eine verlängerte Maischestandzeit und eine Co-Fermentation mit Viognier. Der Ausbau dauert rund 18 Monate in neuen und gebrauchten französischen Barriques und Puncheons. Abgefüllt wird der Wein ungeschönt und unfiltriert.

Im Glas

Der Estate Syrah zeigt typischerweise ein breites Spektrum schwarzer, blauer und roter Früchte, dazu getrocknete Kräuter und Jasmin, Fenchel, geräuchertes Fleisch und zerstoßenes Gestein. Am Gaumen sehr feines Tannin, große Länge, Balance und Komplexität – ein kraftvoller, aber präzise gezeichneter Syrah.

Ein breites Spektrum dunkler Frucht, Kräuter und geräucherten Fleisches – mit sehr feinem Tannin, großer Länge und Komplexität.

Schon jetzt zugänglich, mit gutem Reifepotenzial; profitiert vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu geschmortem und gegrilltem rotem Fleisch, zu Lamm mit Kräutern, zu Wild und Schmorgerichten sowie zu kräftigen, würzigen Speisen.


Lage: Red Mountain AVA, Estate-Lage (Washington State, USA); acht Bodentypen, überwiegend sehr steile, steinige Parzellen, teils tiefere Lehmböden
Klassifikation: Red Mountain AVA, Syrah (trocken)
Ausbau: Syrah mit etwas Viognier (co-fermentiert); ~18 Monate franz. Eiche (Barriques und Puncheons, neu und gebraucht); Kaltmazeration, Beton/Edelstahl; ungeschönt und unfiltriert

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Rebsorten

Sylvain Bzikot Puligny-Montrachet blanc 2024

Weißwein · Puligny-Montrachet AOC · Chardonnay

100 % Chardonnay Puligny-Montrachet Village Parzellen aus dem ganzen Ort Kalkstein und Mergel Fass · geringer Neuholzanteil 2024

Der Sylvain Bzikot Puligny-Montrachet 2024 kommt von einer Familie, die seit drei Generationen in Puligny Reben bewirtschaftet. Ein Village-Chardonnay aus zahlreichen Parzellen, verteilt über die Gemeinde, langsam vergoren und mit wenig neuem Holz ausgebaut – straff und klar, aus einem kühlen Jahrgang, der die typische Spannung von Puligny betont.


Puligny-Montrachet – Village aus vielen Parzellen

Puligny-Montrachet liegt im Süden der Côte de Beaune zwischen Meursault und Chassagne und gilt als Maßstab für weißen Burgunder. Die Hänge bestehen aus Kalkstein und Mergel des mittleren Jura; der Kalk gibt dem Chardonnay Spannung und eine salzige Kontur, der Mergel Körper. Eine Eigenheit des Ortes liegt unter der Erde: Das Grundwasser steht in Puligny so hoch, dass kaum tiefe Keller gebaut werden können – die Weine reifen in flachen Kellern, oft knapp unter Bodenniveau.

Die Village-Lagen erstrecken sich unterhalb der Premiers Crus, teils bis in Nachbarschaft von Lagen wie Perrières und Referts nahe der Grenze zu Meursault. Sylvain Bzikot stellt seinen Puligny aus zahlreichen Parzellen zusammen, die über die gesamte Gemeinde verteilt sind. Jede Parzelle bringt etwas anderes ein – die höher gelegenen Spannung, die tieferen Fülle –, und erst zusammen ergeben sie ein Bild des ganzen Ortes statt einer einzelnen Lage.

Die Geschichte der Familie beginnt kurz vor dem Zweiten Weltkrieg: Sylvains Großvater kam aus Polen nach Puligny und baute nach dem Krieg Schritt für Schritt einen Weinbaubetrieb auf. Über Stanislas Bzikot ging das Gut an Sylvain Bzikot. Heute umfasst die Domaine Bzikot Père & Fils rund 15 Hektar in Puligny-Montrachet, Auxey-Duresses, Volnay und Santenay.

Jahrgang 2024 – Côte de Beaune

Für Burgunds Winzer war 2024 ein Jahr ohne Pause. Auf einen milden und sehr nassen Winter folgte ein früher Austrieb, dann ein kühles, feuchtes Frühjahr mit Frostnächten, Hagelgefahr und anhaltendem Pilzdruck. Die Blüte verlief ungleichmäßig. Erst ab dem Sommer wurde es trockener, und die Trauben reiften langsam.

Die Lese kam spät und verlangte strenge Auswahl; vielerorts fielen die Mengen stark aus. Die Mostgewichte blieben moderat. Die Weißweine sind klar und fein gezeichnet, mit straffer Säure und kühler Frische – ein Jahrgang, der die schlanke, präzise Seite von Puligny zeigt statt der vollen.

Langsame Gärung, zurückhaltendes Holz

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2024. Vergoren wird langsam, ausgebaut im Eichenfass mit nur einem geringen Anteil neuen Holzes. Das langsame Gären hält die Aromen im Wein; die überwiegend gebrauchten Fässer liefern Textur und einen sanften Sauerstoffkontakt, ohne die Frucht mit Vanille oder Röstaromen zu überdecken. Ziel ist Frische und Klarheit – gerade bei einem kühlen Jahrgang der richtige Weg.

Im Glas

Helles Gelb mit grünlichem Schimmer. In der Nase Zitrone und grüner Apfel, weiße Blüten und ein kreidiger, leicht nussiger Ton. Am Gaumen straff und geradlinig, mit klarer Säure und feiner Textur aus dem Fass; die Frucht bleibt hell, der Abgang salzig und frisch.

Viele Parzellen, ein Ort, ein kühles Jahr: Puligny von seiner klaren, gespannten Seite.

Bei 11–13 °C servieren, in einem großen Weißweinglas. Jung zugänglich; mit einigen Jahren Flaschenreife gewinnt der Wein an Tiefe.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch, Meeresfrüchten und Geflügel in heller Sauce. Die straffe Säure des Jahrgangs passt besonders zu Austern, Jakobsmuscheln, Seezunge in brauner Butter und jungem Comté.


Produzent Domaine Bzikot Père & Fils, Sylvain Bzikot, Puligny-Montrachet
Rebsorte 100 % Chardonnay
Lage zahlreiche Parzellen in der Gemeinde Puligny-Montrachet, Côte de Beaune · Kalkstein und Mergel
Klassifikation Puligny-Montrachet AOC · trocken
Jahrgang 2024
Vinifikation langsame Gärung
Ausbau Eichenfass mit geringem Neuholzanteil
Trinkempfehlung jetzt bis 2032

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Spanien

San Roman Cartago Paraje del Pozo 2012

Rotwein · DO Toro · Einzellage

überwiegend Tinta de Toro Paraje El Pozo · rund 5 ha ca. 700 m · Sand über Lehm wurzelechte Reben bis 50 Jahre 36 Monate französische Eiche Mariano García

San Román Cartago Paraje del Pozo ist der Spitzenwein des Toro-Projekts von Mariano García, dem langjährigen Kellermeister von Vega Sicilia und Gründer von Mauro. Er stammt aus der Einzellage El Pozo mit bis zu 50 Jahre alten, wurzelechten Reben und reift 36 Monate in französischer Eiche. Dicht und tief, mit dunkler Frucht, Würze, Tabak und Leder.


Paraje El Pozo – wurzelechte Reben auf Sand

Die Parzelle El Pozo umfasst rund fünf Hektar im Nordosten der DO Toro, auf etwa 700 Metern Höhe nahe dem Duero. Die Böden sind sehr sandig, in der Tiefe liegt Lehm. Der Sand ist nährstoffarm und entwässert schnell; die Reben müssen tief wurzeln, um den Lehm und das darin gespeicherte Wasser zu erreichen. Das hält die Erträge klein und die Frucht konzentriert.

Der Sand hat noch eine zweite Folge: Die Reblaus, die Ende des 19. Jahrhunderts fast alle Weinberge Europas zerstörte, konnte sich darin kaum ausbreiten. In El Pozo stehen die Reben deshalb bis heute auf eigenen Wurzeln, ohne amerikanische Unterlage – in Europa eine Seltenheit. Die ältesten sind rund 50 Jahre alt.

Das Klima der kastilischen Hochebene ist extrem: heiße, trockene Sommer, kalte Winter, große Unterschiede zwischen Tag und Nacht. Tinta de Toro, der lokale Klon des Tempranillo mit kleinen, dickschaligen Beeren, reift darunter voll aus und bringt Farbtiefe und dichte Gerbstoffe. Mariano García prägte über Jahrzehnte den Stil von Vega Sicilia in der benachbarten Ribera del Duero; in Toro verfolgt er denselben Ansatz – Kraft, die durch lange Reife Eleganz gewinnt.

Rebsorte und langer Fassausbau

Der Wein basiert überwiegend auf Tinta de Toro, ergänzt um einen kleinen Anteil weiterer autochthoner Sorten. Die Trauben werden von Hand gelesen, am Tisch selektiert, entrappt und mit den eigenen Hefen vergoren.

Danach reift der Wein 36 Monate in französischer Eiche, überwiegend in neuen Fässern, und anschließend auf der Flasche, bevor er freigegeben wird. Drei Jahre Fass sind selbst für Toro lang – nötig bei einer Frucht dieser Dichte, damit sich die festen Gerbstoffe der Tinta de Toro einbinden und das neue Holz aufgenommen wird.

Im Glas

Tiefdunkles, fast undurchsichtiges Rot. In der Nase intensive dunkle Frucht, Gewürze, Tabak und Leder, dazu rauchige Röstnoten und ein Hauch Graphit. Am Gaumen kraftvoll und zugleich fein, mit reifem Tannin und großer Tiefe. Der Abgang ist sehr lang.

Wurzelechte Reben auf Sand, drei Jahre im Fass: Toro in seiner konzentriertesten Form.

Mehrere Stunden vorher dekantieren. Bei 16–18 °C servieren. Noch jung; der Wein gewinnt über viele Jahre.

Am Tisch

Klassische Begleitung: Rinderfilet, gegrilltes Fleisch, Wild und gereifter Hartkäse. Besonders gut zu Lechazo, dem Milchlamm aus dem Holzofen, zu geschmorter Ochsenbacke und gereiftem Manchego.


Produzent San Román, Mariano García, DO Toro
Rebsorte überwiegend Tinta de Toro, kleiner Anteil weiterer autochthoner Sorten
Lage Paraje El Pozo, Nordosten der DO Toro · rund 5 ha · ca. 700 m · Sand über Lehm
Klassifikation DO Toro · Einzellage · trocken
Vinifikation Handlese · Selektion am Tisch · entrappt · Spontangärung mit eigenen Hefen
Ausbau 36 Monate in französischer Eiche, überwiegend neu · anschließend Flaschenreife
Trinkempfehlung abhängig vom Jahrgang, über viele Jahre lagerfähig
Rebenalter wurzelecht, bis zu 50 Jahre

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Spanien

Flor de Pingus 2023

Rotwein · DO Ribera del Duero · Tempranillo

100 % Tempranillo (Tinto Fino) La Horra, Ribera del Duero 850 bis 900 m Reben über 30 Jahre 14 Monate französische Barriques 2023

Der Flor de Pingus 2023 ist ein reinsortiger Tempranillo von Peter Sisseck aus La Horra in der Ribera del Duero – von über 30 Jahre alten Reben auf einer der höchsten Lagen der Appellation. Parzellenweise spontan vergoren, 14 Monate im Barrique: konzentriert, würzig und mineralisch, im Jahrgang 2023 offen und saftig in der Frucht.


La Horra – Höhe und Kalk am Duero

Die Ribera del Duero zieht sich entlang des Duero durch die Hochebene Kastiliens. La Horra liegt im Norden der Appellation, nahe Roa, und zählt mit rund 850 bis 900 Metern zu ihren höchstgelegenen Weinbauorten. Das Klima ist extrem: heiße, trockene Sommertage, Nächte, die auch im August deutlich abkühlen, harte Winter und Spätfröste im Frühjahr. Die großen Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht lassen die Trauben reif werden, ohne dass die Säure verloren geht.

Die Böden rund um La Horra sind ton- und kalkhaltig, durchsetzt mit Sand und Kalksteinbrocken. Der Kalk hält die Säure und gibt den Weinen eine mineralische, straffe Kontur; der Ton speichert Wasser für die trockenen Sommer. Die Reben für diesen Wein sind über 30 Jahre alt, wurzeln entsprechend tief und liefern kleine, konzentrierte Erträge.

Peter Sisseck, gebürtiger Däne, kam Anfang der 1990er-Jahre in die Ribera del Duero und machte La Horra mit seinem Pingus zu einem der bekanntesten Weinorte Spaniens. Der Flor de Pingus ist der zweite Wein des Hauses – aus alten Parzellen rund um das Dorf, mit derselben Handschrift wie das Flaggschiff.

Jahrgang 2023 – Ribera del Duero

Das Jahr 2023 war in der Ribera del Duero von Trockenheit und Hitze geprägt. Der Winter brachte wenig Regen, das Frühjahr blieb trocken, und im Sommer folgten mehrere Hitzewellen. Die Reben reagierten mit kleinen Beeren und geringeren Erträgen; die Reife verlief schnell, gelesen wurde früher als gewohnt.

In den hohen, kalkreichen Lagen um La Horra fingen die kühlen Nächte einen Teil dieser Hitze ab. Die Weine des Jahrgangs zeigen reife, saftige und klar gezeichnete Frucht, sind ausgewogen und gut eingebunden – offener und früher zugänglich als der strengere Vorgänger 2022.

Parzellenweise Spontangärung, 14 Monate Barrique

Reinsortiger Tempranillo – in der Ribera del Duero Tinto Fino genannt, eine Spielart mit kleineren, dickschaligeren Beeren als in der Rioja –, Jahrgang 2023. Die einzelnen Parzellen werden getrennt und spontan mit den eigenen Hefen vergoren; so lässt sich später genau steuern, welche Herkunft welchen Anteil an der Assemblage bekommt.

Danach reift der Wein 14 Monate in französischen Barriques. Das kleine Fass rundet die festen Gerbstoffe des Tinto Fino und bringt eine feine Röstnote ein; französische Eiche bleibt dabei zurückhaltender als die in Spanien traditionelle amerikanische. Erst nach dem Ausbau werden die Partien assembliert und abgefüllt.

Im Glas

Tiefes Purpurrot. In der Nase rote und dunkle Früchte, dazu eine würzig-kräuterige Note, feine Röstaromen aus dem Barrique und ein kühler, steiniger Ton. Am Gaumen konzentriert und kraftvoll, aber nicht schwer: die Frucht saftig, die Gerbstoffe fest und fein, die Mineralität deutlich. Der Abgang ist lang und würzig.

Höhe und Kalk für die Frische, alte Reben für die Konzentration, ein trockenes Jahr für die Dichte.

Rund zwei Stunden vor dem Servieren dekantieren. Bei 16–18 °C servieren. Jung schon zugänglich, mit Reifepotenzial über viele Jahre.

Am Tisch

Zu Lamm und Rind vom Grill oder aus dem Schmortopf, zu Wild sowie zu gereiftem Hartkäse wie Manchego. In der Ribera selbst steht dazu Lechazo, das Milchlamm aus dem Holzofen; ebenso passen Entrecôte vom Rebholz und Hirschrücken.


Produzent Dominio de Pingus, Peter Sisseck, La Horra
Rebsorte 100 % Tempranillo (Tinto Fino)
Lage La Horra, Ribera del Duero, Spanien · 850 bis 900 m · Ton, Kalk und Sand
Klassifikation DO Ribera del Duero · trocken
Jahrgang 2023
Vinifikation getrennte Vinifikation der Parzellen · Spontangärung mit eigenen Hefen
Ausbau 14 Monate in französischen Barriques
Trinkempfehlung jetzt bis 2038
Rebenalter über 30 Jahre

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Frankreich

Joblot Givry 1er Cru En Veau blanc 2023

Weißwein · Givry Premier Cru · Chardonnay

Chardonnay Givry · 1er Cru En Veau (Vaux) Côte Chalonnaise nahe Cellier aux Moines 2023

Der Givry En Veau 1er Cru Blanc 2023 der Domaine Joblot ist ein Chardonnay aus einer Premier-Cru-Lage der Côte Chalonnaise. Mineralisch, fein und frisch – aus der Hand einer der führenden Adressen von Givry.


En Veau (Vaux) – Premier Cru in Givry

Vaux (auch „En Veau") ist eine von 38 Premier-Cru-Bezeichnungen in Givry in der Côte Chalonnaise; die Lage bringt sowohl Rotweine aus Pinot Noir als auch Weißweine aus Chardonnay hervor. Der Weinberg liegt nordöstlich der Stadt Givry in Richtung der Gemeindegrenze zu Mellecey und unmittelbar westlich des Premier Cru Cellier aux Moines – auf vielen Weinbergkarten taucht er gar nicht auf.

Die Domaine Joblot zählt zu den führenden Erzeugern von Givry und gilt als Maßstab der Appellation.

Jahrgang 2023 – Côte Chalonnaise

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück.

Für die weißen Burgunder steht 2023 für reife, aromatische Frucht bei klarer Säure – die Grundlage für die mineralische Frische dieses Givry.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – der maßvolle Holzeinsatz gibt Struktur und cremige Textur, ohne die mineralische Frische zu überdecken.

Im Glas

Zitrus, weiße Blüten und helle Obstfrucht über feiner Mineralität. Am Gaumen mit cremiger Textur, klarer Säure und einem langen, frischen Abgang.

Zitrus und weiße Blüten über feiner Mineralität, getragen von cremiger Textur – ein frischer, eleganter Givry blanc.

Jung schon zugänglich, über einige Jahre gut lagerfähig. Bei 11–12 °C servieren.

Am Tisch

Fisch und Meeresfrüchte, Geflügel in heller Sauce, Kalb, dazu milder Weichkäse – oder solo als Aperitif. Ein vielseitiger Begleiter.


Lage: En Veau / Vaux (1er Cru), Givry (Côte Chalonnaise); nordöstlich von Givry, westlich des Cellier aux Moines
Klassifikation: Givry Premier Cru
Ausbau: Chardonnay; Holzfassausbau

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Rebsorten

Angiuli Donato Primitivo Adelphos Gioia del Colle

Rotwein · Gioia del Colle · Primitivo · Apulien

Adelphos Primitivo Gioia del Colle ist ein kraftvoller Rotwein der Cantina Angiuli Donato aus Apulien. „Adelphos" bedeutet im Altgriechischen „Bruderschaft" – ein Verweis auf die harmonisch eingebetteten Weinberge von Gioia del Colle. Der Wein entsteht zu 100 % aus Primitivo von alten Klonen, von Hand gelesen und mit heimischen Hefen vergoren. Im Glas ein tiefdunkler, sortentypischer Primitivo.


Gioia del Colle

Die DOC Gioia del Colle liegt auf dem höher gelegenen Murge-Plateau in der Provinz Bari, im Herzen Apuliens. Die Lehmböden und die kühleren Nächte der Höhenlage geben dem Primitivo neben Konzentration auch eine überraschende Frische. Die Reben stammen aus alten Beständen rund um Adelfia.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Primitivo von alten Klonen. Nach der selektiven Handlese erfolgt die Gärung mit heimischen Hefen und Maischestandzeit im Edelstahl. Der Ausbau erfolgt im Edelstahl, ohne Holz, und betont so die Typizität und Frucht der Sorte; vor der Freigabe reift er einige Monate in der Flasche.

Im Glas

Tiefes Rubinrot mit violetten Reflexen. In der Nase schwarze Kirsche und Amarena, Orangenzeste, dazu Kakao, Tabak und mediterrane Kräuter. Am Gaumen kraftvoll, dicht und samtig, mit reifem Tannin und feiner Fruchtsüße. Der Abgang ist lang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; eine kurze Belüftung tut ihm gut.

Klassische Begleitung: kräftige Pastagerichte, rotes Fleisch, Lamm und gereifter Hartkäse.


Lage: Gioia del Colle (Adelfia, Provinz Bari), Apulien
Klassifikation: Gioia del Colle DOC – Primitivo
Ausbau: Edelstahl, Spontangärung, ohne Holz

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Spirituosen

The Duke Lion´s - Munich Handcrafted Vodka BIO

Spirituose · Vodka · München · Deutschland

Lion's Munich Handcrafted Vodka will sich gar nicht als rein neutrales Destillat präsentieren. Statt im Gaumen kaum einen Eindruck zu hinterlassen, soll dieser Bio-Vodka das ursprüngliche Aroma seiner Rohstoffe bewahren und prägnant hervortreten lassen.


Herkunft / München

Der Lion's Vodka stammt aus der Münchner Manufaktur hinter der Marke The Duke, die für handwerklich destillierte Spirituosen steht. Das gesamte verwendete Getreide stammt aus rein biologischem Anbau (Bio-Kontrollstelle DE-ÖKO-007).

Zutaten und Destillation

Im Mittelpunkt steht das Getreide – der wichtigste Baustein eines guten Vodkas. Verwendet werden Weizen, Roggen, Gerste und Dinkel, allesamt in Bio-Qualität. Anders als bei neutral gehaltenen Vodkas wird der Charakter der Rohstoffe bewusst erhalten, sodass die Getreidearomen prägnant hervortreten.

Im Glas

Klar und kristallin. In der Nase fein getreidig, mit weicher, leicht süßlicher Kornnote. Am Gaumen vollmundig und markant, mit spürbarer Getreidewürze und kraftvollem, sauberem Abgang – charaktervoll statt neutral.

Pur und im Drink

Eiskalt pur aus dem Tiefkühlfach genießen oder als charaktervolle Basis für Cocktails wie Moscow Mule, Martini oder Vodka Tonic.

Ideal: pur eiskalt, im Martini, Moscow Mule oder Vodka Tonic.


Herkunft: München (Deutschland); The Duke
Art: Handcrafted Vodka (Bio)
Zutaten: Weizen, Roggen, Gerste, Dinkel (aus biologischem Anbau)
Herstellung: handwerkliche Destillation, aromabetonter Stil

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