Emrich-Schönleber Riesling Monzinger Halenberg R 2009 – Schiefer, Quarzit, feinherb

Emrich-Schönleber Riesling Monzinger Halenberg -R- 2009 – Nahe – Deutschland

Der „R“ Riesling aus der Top Weinlage Monzinger Halenberg wird von der Familie Emrich-Schönleber immer mindestens ein Jahr später als ihre Großen Gewächse vermarktet. Es handelt sich bei diesem Wein um einen Wein, der aus einer besonderen Selektion stammt und feinherb, sprich mit einer höheren Restsüße als die trockenen Weine, ausgebaut wird. Ist so eine geschmackliche Herangehensweise für den Ausbau der Weine an der Mosel und teilweise auch im Rheingau normal, beschäftigen sich in anderen deutschen Weinregionen die wenigsten Winzer mit solchen Geschmacksmustern.

Die Bodenformation des Monzinger Halenberg bietet neben Schiefergestein auch noch viel Quarzit Einschlüsse. Im Gegensatz zu seinem Pendant von der Mosel wirkt dieser Riesling aus dem sehr warmen Jahrgang 2009 deutlich kräftiger und cremiger. Die knackige Säurestruktur stellt sich ein wenig hinten an und es sind deutlich mehr reife Fruchtnoten wie Quitte, süßlicher Apfel, Aprikose und Pfirsich und ein bisschen Honig im Duft und Geschmack zu vernehmen. Es ist ein mundfüllendes Erlebnis, welches eher an einen durchtrainierten Bodybuilder als an eine tänzelnde Riesling Primaballerina erinnert. Nach Luftkontakt gesellen sich noch Würznoten und ein deutlich stärkerer Honigton dazu, der Abgang ist lang und intensiv. Persönlich fehlen hier ein wenig das exemplarische Spiel und der Druck am Gaumen, welchen einen Riesling so rassig, spritzig und spannend machen. Gut und lecker ist dieser 2009er „R“ Halenberg aber in jedem Fall und viel zu jung sowieso ….

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37

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Feinkost

Crostino Paté di Cinghiale Wildschweinpastete Toskana

Feinkost · Pastete · Toskana · Italien

Crostino Paté di Cinghiale ist eine herzhafte Wildschweinpastete aus der Toskana – die klassische Grundlage für die berühmten Crostini toscani.


Herkunft / Toskana

Das Wildschwein (cinghiale) ist fest in der toskanischen Küche verankert – besonders im Hinterland von Maremma und Chianti. Crostini mit Wildschwein- oder Leberpastete zählen zu den klassischen Vorspeisen der Region. Hier von Viani.

Zutaten und Herstellung

Hergestellt aus Wildschweinfleisch, verfeinert mit Gewürzen, und zu einer streichfähigen Pastete verarbeitet. Die genaue Zutatenliste entnehmen Sie bitte dem Etikett.

Geschmack

Kräftig und würzig, mit dem typisch herzhaften, leicht wildigen Aroma des Wildschweins. Streichzarte Textur und vollmundiger, rustikaler Charakter.

In der Küche

Klassisch auf geröstetem Weißbrot servieren.

Ideal: als Crostini toscani auf geröstetem Brot, als Antipasto und zu kräftigem Rotwein.


Hersteller: Viani (Italien)
Produkt: Crostino Paté di Cinghiale – Wildschweinpastete
Zutaten: Wildschweinfleisch, Gewürze (genaue Liste laut Etikett)
Herkunft: Toskana (Italien)
Mindesthaltbarkeit (MHD): 31.07.2028

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Rebsorten

Kopfensteiner Blaufränkisch Eisenberg

Rotwein · Eisenberg DAC · Blaufränkisch

100 % Blaufränkisch Eisenberg DAC Deutsch Schützen · Eisenberg Lehm mit Schiefer 13 Monate großes Holzfass trocken

Kopfensteiner Blaufränkisch Eisenberg ist der gebietstypische Blaufränkisch der Familie Kopfensteiner aus Deutsch Schützen im Südburgenland. Trauben vom Eisenberg und vom Deutsch Schützener Weinberg, gewachsen auf Lehm mit Schiefereinlagen und 13 Monate im großen Holzfass gereift, ergeben einen würzigen, mineralischen Rotwein mit feiner, saftiger Frucht – pur ebenso wie zum Essen.


Eisenberg und Deutsch Schützen – Schiefer am Hang, eisenhaltiger Lehm am Fuß

Das Weingut Kopfensteiner liegt in Deutsch Schützen im Weinbaugebiet Eisenberg, einem der kleinsten Anbaugebiete des Burgenlands. Manfred und Edith Kopfensteiner führen den Betrieb gemeinsam mit Sohn Thomas in dritter Generation. Seit den 1990er Jahren wuchs die Rebfläche auf heute rund 15 Hektar, der Schwerpunkt liegt auf Blaufränkisch.

Der Eisenberg bildet zusammen mit dem Deutsch Schützener Weinberg das weinbauliche Zentrum des Gebiets. An den steilen Hängen dominieren Schieferböden, am Hangfuß werden die Böden tiefgründiger und bestehen aus stark eisenhaltigem Lehm – der Eisengehalt ist es, auf den der Name des Berges verweist. Das Klima ist pannonisch geprägt, mit warmen Sommern; durch die Nähe zu den Ausläufern der Alpen ist es im Südburgenland aber kühler und niederschlagsreicher als am Neusiedler See. Die Trauben reifen langsamer und behalten mehr Säure.

Für diesen Wein verbindet Thomas Kopfensteiner Lesegut aus beiden Lagen. Der Schiefer liefert die typische Würze und den mineralischen Zug, der eisenhaltige Lehm Körper und dunkle Frucht. Die Herkunftsbezeichnung Eisenberg DAC gilt für Blaufränkisch Klassik seit 2009, für die Reserve-Stufe bereits seit 2008.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Blaufränkisch, der Leitsorte des Eisenbergs. Die Sorte treibt früh aus, reift spät und bringt von Natur aus kräftige Säure, dunkle Frucht und eine pfeffrige Würze mit – Eigenschaften, die auf Schiefer besonders deutlich hervortreten. Laubarbeit und Ausdünnen im Weinberg sichern reifes, gesundes Lesegut.

Der Wein reift 13 Monate im großen Holzfass. Das große Fassformat gibt dem Blaufränkisch Geschmeidigkeit, ohne Holzaromen aufzuprägen, und lässt die Würze der Schieferböden im Vordergrund. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Dunkles Rubinrot. In der Nase dunkle Beeren und Sauerkirsche mit feiner, pfeffriger Würze. Am Gaumen saftig, mit klarer Frucht, mineralischem Zug und weichem, gut strukturiertem Tannin. Der Abgang ist würzig und klar.

Lehm mit Schiefer vom Eisenberg und 13 Monate großes Holz: Blaufränkisch mit dunkler Frucht, Pfeffer und mineralischem Zug.

Bereits gut zugänglich; eine halbe Stunde offen im Glas genügt. Bei 16–18 °C servieren. Über die nächsten Jahre zu trinken.

Am Tisch

Ein ordentlicher Teller Pasta, gebackenes oder gebratenes Geflügel, helles Fleisch, Gegrilltes und mittelreifer Käse – oder einfach pur. Die Würze des Blaufränkisch passt zudem zu Gulasch, Wildwurst und Gerichten mit Paprika.


Produzent Weingut Kopfensteiner, Deutsch Schützen (Südburgenland)
Rebsorte 100 % Blaufränkisch
Lage Eisenberg und Deutsch Schützener Weinberg, Südburgenland, Österreich · Lehm mit Schiefereinlagen
Klassifikation Eisenberg DAC · trocken
Vinifikation Laubarbeit und Ausdünnen im Weinberg · trocken vergoren
Ausbau 13 Monate großes Holzfass
Trinkempfehlung jetzt bis in die nächsten Jahre

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Weine

Schloss Lieser Terroir GG Kiste 2022

Weißwein · Mittelmosel · Riesling (6er-GG-Kollektion)

6 Große Gewächse · Riesling handsigniert von Thomas Haag exkl. Bernkasteler Doctor GG Wehlener Sonnenuhr · Graacher Himmelreich Niederberg Helden · Juffer Sonnenuhr Piesporter Goldtröpfchen edle Holzkiste · limitiert 2022 · trocken

Die Schloss Lieser Terroir GG Kiste 2022 vereint die Großen Gewächse der besten Terroirs der Mittelmosel in einer edlen Holzkiste. Nur in dieser Kiste erhält man exklusiv das aktuelle Bernkasteler Doctor Große Gewächs – zusammen mit den GGs Wehlener Sonnenuhr, Graacher Himmelreich, Niederberg Helden, Brauneberger Juffer Sonnenuhr und Piesporter Goldtröpfchen. Alle sechs Einzelflaschen sind von Thomas Haag handsigniert.


Schloss Lieser & die Terroir-Kiste 2022

Thomas Haag – ältester Sohn von Wilhelm Haag (Weingut Fritz Haag) – führte Schloss Lieser an der Mittelmosel in die absolute Spitze des deutschen Weinbaus. Handarbeit in den Steillagen und die spontane Vergärung der Weine sind das Markenzeichen für den sorgfältigen Umgang von Thomas Haag und seiner Familie mit den gegebenen Ressourcen.

Diese limitierte Kiste ist die einzige Möglichkeit, das aktuelle Bernkasteler Doctor GG zu erhalten, und versammelt sechs der berühmtesten Einzellagen der Mittelmosel in einer handsignierten Kollektion – ein Terroir-Querschnitt für Kenner und Sammler.

Jahrgang 2022 – Mosel

Die Riesling Großen Gewächse von Schloss Lieser aus dem Jahr 2022 sind das Ergebnis eines bemerkenswerten Wachstumsjahres, das durch seine extreme Trockenheit in Erinnerung bleibt. Nach einem regnerischen Mai forderte eine lange Hitze- und Dürreperiode die bis zu über 100 Jahre alten Reben bis an ihre Grenzen; dank tiefer Verwurzelung und ausgezeichneter Wasserreserven hielten sie stand. Der späte Wetterumschwung kurz vor der Ernte – kühle Nächte und regnerische Tage – bewahrte Frische und Zartheit. So entstanden GGs mit moderatem Alkohol, feiner Eleganz und einer lebhaften, spannenden Säurestruktur.

Die sechs Großen Gewächse

Bernkasteler Doctor: Eine der berühmtesten und exklusivsten Einzellagen der Welt, hoch über Bernkastel-Kues auf feinstem Devonschiefer in extremer Steillage. Schloss Lieser bewirtschaftet eine kleine Parzelle mit teils über hundertjährigen Reben in reiner Handarbeit – ein kraftvoller, präziser Riesling mit vielschichtiger Würze, druckvoller Struktur und langem, salzigem Nachhall.

Wehlener Sonnenuhr: Legendäre Südwestlage gegenüber Wehlen mit 60–100 % Neigung auf reinem Devonschiefer-Verwitterungsboden, in traditioneller Einzelpfahlerziehung. Hier entstehen einige der langlebigsten und feinsten Rieslinge der Welt – filigran, tiefgründig und von kristalliner Mineralität.

Graacher Himmelreich: Steile Südwest-Exposition zwischen Bernkastel und Wehlen auf reinem Devonschiefer, der tagsüber Wärme speichert und nachts abgibt. In der Jugend etwas zugänglicher als die Nachbarlagen, mit klarer Mineralität, feiner Säure und großem Reifepotenzial – druckvoll und präzise, mit vibrierender Frische.

Niederberg Helden: Mit bis zu 120-jährigen wurzelechten Reben auf 100 % blauem Schiefer und Steigungen bis 80 %. Diese lange vernachlässigte Lage zählt heute zu den facettenreichsten der Mosel und bringt expressive Spitzenrieslinge mit außergewöhnlichem Reifepotenzial hervor.

Brauneberger Juffer Sonnenuhr: Renommierte Steillage in perfekter Süd-Südwest-Ausrichtung mit bis zu 80 % Neigung auf kargem, eisenhaltigem Devonschiefer. Aus den ältesten Parzellen, traditionell im Edelstahl mit langem Feinhefelager ausgebaut – tiefgründig und vielschichtig, mit feinen Steinobstnoten, kühler Schiefermineralität und brillanter, salziger Länge.

Piesporter Goldtröpfchen: Steiles, südlich ausgerichtetes Amphitheater oberhalb von Piesport auf tiefgründigem Grauschiefer mit Blau- und Rotschiefer-Anteilen. Spontan vergoren, meist im Edelstahltank – kühl, präzise und kraftvoll, mit rauchiger Steinigkeit, feinen Zitrusnoten und langem, salzig-mineralischem Nachhall.

Im Glas

So unterschiedlich die sechs Lagen sind, so klar eint sie die Handschrift von Thomas Haag: glasklare, präzise Rieslinge mit lebendiger Säure, feiner Frucht und einer packenden, salzig-mineralischen Schieferprägung. Vom kraftvoll-würzigen Doctor über die filigrane Wehlener Sonnenuhr bis zum kühl-rauchigen Piesporter Goldtröpfchen zeigt die Kollektion die ganze Bandbreite großer Mosel-Terroirs – trocken, tiefgründig und mit enormem Reifepotenzial.

Sechs große Lagen, eine Handschrift: glasklare, präzise Rieslinge mit lebendiger Säure und packender Schiefermineralität – trocken, tiefgründig und langlebig.

Ideal für eine vergleichende Terroir-Probe der Mittelmosel. Junge GGs profitieren vom Dekantieren; alle mit jahrzehntelangem Reifepotenzial. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Krustentieren, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Gerichten sowie zu gereiftem Hartkäse – und nicht zuletzt als Sammlerstück und handsigniertes Geschenk für Liebhaber großer Moselrieslinge.


Lage: sechs VDP.GROSSE LAGEN der Mittelmosel – Bernkasteler Doctor, Wehlener Sonnenuhr, Graacher Himmelreich, Niederberg Helden, Brauneberger Juffer Sonnenuhr, Piesporter Goldtröpfchen; steile Devonschiefer-Lagen
Klassifikation: 6× VDP.GROSSES GEWÄCHS (trocken), 100 % Riesling, Jahrgang 2022; alle Flaschen von Thomas Haag handsigniert; limitierte Holzkiste
Ausbau: selektive Handlese, Spontangärung mit eigenen Hefen, Ausbau auf der Feinhefe (überwiegend Edelstahl)

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Weine

Van Volxem Altenberg Alte Reben Riesling Großes Gewächs 2017

Weißwein · Kanzemer Altenberg (Saar) · Riesling

Riesling Kanzemer Altenberg Saar · Mosel Van Volxem Devonschiefer & Rhyolith bis 70 % Steillage · alte Reben Großes Gewächs · trocken 2017

Der Van Volxem Altenberg Alte Reben Riesling Großes Gewächs 2017 stammt aus dem Kanzemer Altenberg – einer der steilsten Schieferlagen der Saar. Von uralten, teils wurzelechten Reben: ein unheimlich mächtiger, kraftvoller und würziger Riesling, der wie ein ganz großer weißer Burgunder schmeckt, gesegnet mit den Schiefertönen der Saar.


Kanzemer Altenberg – Grauschiefer in extremer Steillage

Van Volxem in Wiltingen an der Saar wurde von Roman Niewodniczanski aus einem traditionsreichen, einst verfallenen Gut zu neuem Weltruhm geführt. Das Weingut bewirtschaftet ausschließlich Schiefersteillagen der Saar – Hänge, die in ihren Ursprüngen bis in die Römerzeit zurückreichen und zu den ältesten Steillagen der Welt zählen.

Der Kanzemer Altenberg gegenüber dem Ort Kanzem ist eine Welt für sich: ein majestätischer, bis zu mehr als 70 % steiler Hang in idealer süd-südöstlicher Ausrichtung, dessen Nähe zur Saar für Wärme, Lichtverstärkung und kühle Nächte sorgt. Der Boden besteht aus verwittertem Devon-Grauschiefer und Rotliegendem (Rhyolith); darin stehen viele Jahrzehnte alte, teils wurzelechte Reben, die tief in den Schiefer wurzeln. Niedrige Erträge und dieses karge, dramatische Terroir geben dem Wein seine rauchig-mineralische Tiefe.

Jahrgang 2017 – Saar

2017 brachte an der Saar einen ausgewogenen Jahrgang mit reifer, kerngesunder Frucht und zugleich frischer, präziser Säure. Auf dem warmen, kargen Schiefer des Altenbergs ergibt das einen besonders kraftvollen und konzentrierten Riesling, dessen mächtige Statur von einer klaren, mineralischen Säure getragen und im Gleichgewicht gehalten wird.

Ausbau

Trockenes Riesling Großes Gewächs aus dem Kanzemer Altenberg, Jahrgang 2017; 100 % Riesling von alten, teils wurzelechten Reben.

Wie alle Van-Volxem-Weine wird auch der Altenberg spontan mit den eigenen Hefen vergoren und über eine lange Reifezeit im traditionellen Fuderfass ausgebaut – handwerklich und ohne Schönung. Diese reduktive, hefebetonte Reife verleiht dem Wein Tiefe, Schmelz und eine bemerkenswerte Haltbarkeit.

Im Glas

Das von Grauschiefer geprägte Terroir verschmilzt hier mit der Riesling-Rebe zu einer fantastischen Symbiose, wie sie die Welt lange nicht mehr getrunken hat. Unheimlich mächtig, voller Kraft, Würze, reifer südländischer Frucht und von einem minutenlangen Abgang geprägt. Er schmeckt wie ein ganz großer Chardonnay aus dem Burgund, gesegnet mit den Schiefertönen der Saar und der expressiven Frucht der Riesling-Traube.

Unheimlich mächtig, voller Kraft und Würze – wie ein ganz großer Chardonnay aus dem Burgund, gesegnet mit den Schiefertönen der Saar.

Unbedingt dekantieren! Ein großer Riesling mit jahrzehntelangem Reifepotenzial. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Hummer, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Gerichten sowie zu gereiftem Hartkäse. Dank seiner Kraft auch ein Begleiter für würzige asiatische Küche.


Lage: Kanzemer Altenberg, Kanzem an der Saar (Mosel); verwitterter Devon-Grauschiefer mit Rotliegendem/Rhyolith, süd-südöstlich, bis über 70 % Steillage; alte, teils wurzelechte Reben
Klassifikation: VDP.GROSSES GEWÄCHS (trocken); 100 % Riesling; „Alte Reben"
Ausbau: Spontangärung mit eigenen Hefen, lange Reife im traditionellen Fuderfass, handwerklich und ohne Schönung

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Weine

Dominio del Bendito Las Sabias 2023 BIO

Rotwein · D.O. Toro · Tinta de Toro

Tinta de Toro Pago la Jara · Valdefinjas 2023 wurzelecht · 45–80 Jahre 2.000–3.000 kg/ha 16–18 Monate Barrique Bio · ES-ECO-002-CL

Der Dominio del Bendito Las Sabias 2023 ist ein Toro aus wurzelechten Buschreben zwischen 45 und 80 Jahren, gewachsen in kleinen Parzellen im Pago la Jara und auf den Höhen von Valdefinjas. Antony Terryn arbeitet hier ökologisch zertifiziert (ES-ECO-002-CL) und mit Erträgen von 2.000 bis 3.000 Kilogramm je Hektar. 2023 war in Toro ein niederschlagsreicher Jahrgang, der von der Appellation als „excelente" eingestuft wurde.


Pago la Jara und die Höhen von Valdefinjas

Die D.O. Toro liegt in der Provinz Zamora auf einem Hochplateau zwischen rund 620 und 750 Metern über dem Meer. Das Klima ist ausgeprägt kontinental: heiße, trockene Sommer, harte Winter, nur etwa 350 bis 400 Millimeter Jahresniederschlag und eine Tag-Nacht-Amplitude, die im Spätsommer 20 Grad erreichen kann. Diese Spanne zwischen Hitze am Tag und kühlen Nächten ist der Grund, warum Tinta de Toro trotz voller physiologischer Reife noch Säure und Aroma behält. Der Pago la Jara im Süden der Appellation gilt als eine der besten Herkünfte der Region; Antony Terryn hat seinen Betrieb – rund 22 bewirtschaftete Hektar, davon 15 im Eigenbesitz – von Anfang an auf diese Lage ausgerichtet.

Entscheidend ist der Boden: tiefe, arme Sande über Kies und Lehm. Sand bietet der Reblaus keinen Lebensraum, weshalb in Toro Rebanlagen die Phylloxera überstanden haben und bis heute wurzelecht stehen – ohne amerikanische Unterlage, mit einem Wurzelwerk, das über Jahrzehnte in die Tiefe gewachsen ist. Genau solche Parzellen liefern Las Sabias. Die Stöcke sind im traditionellen Buschschnitt erzogen, stehen weit auseinander und tragen wenig: Die 2.000 bis 3.000 Kilogramm je Hektar entsprechen etwa 14 bis 21 Hektolitern – ein Bruchteil dessen, was die Appellation zulässt.

Die Parzellen auf den Höhen von Valdefinjas östlich von Toro liegen am oberen Ende des Höhenbandes der Appellation und werden später reif als die Sandböden im Süden. Sie bringen Frische, Säure und ein feineres Tannin in die Assemblage, während der Pago la Jara Tiefe und Wucht beisteuert. Beide Herkünfte werden getrennt gelesen.

Jahrgang 2023 – D.O. Toro

2023 fiel in Toro deutlich mehr Niederschlag als 2022 und mehr als im langjährigen Mittel – in einer Region, die chronisch unter Wassermangel steht, war das der prägende Faktor des Jahres. Der Austrieb verlief je nach Lage ungleichmäßig, der weitere Vegetationsverlauf dann regulär. Bemerkenswert für einen feuchteren Jahrgang: Der Krankheitsdruck blieb praktisch aus, das Lesegut kam gesund in den Keller. Die alten, wurzelechten Buschreben mit ihrem tiefen Wurzelwerk profitierten von der besseren Wasserversorgung, ohne in vegetatives Wachstum zu kippen.

Die Lese in der D.O. Toro lief vom 21. August bis zum 16. Oktober, der Großteil der Betriebe war bis Ende September fertig. Insgesamt wurden 22,48 Millionen Kilogramm eingebracht, gegenüber einem Vorjahresmittel von rund 19,1 Millionen – davon 20,83 Millionen Kilogramm Tinta de Toro. Der Kontrollrat stufte die Añada als „excelente" ein. Für Las Sabias bleibt die Menge dennoch klein: Die Ertragsbegrenzung kommt hier aus den Parzellen selbst, nicht aus dem Jahrgang.

Assemblage und Ausbau

100 % Tinta de Toro, Jahrgang 2023, aus wurzelechten Buschreben von 45 bis 80 Jahren in kleinen Parzellen im Pago la Jara und auf den Höhen von Valdefinjas. Handlese, Selektion parzellenweise, Ertrag 2.000–3.000 kg/ha. Die Weinberge sind ökologisch zertifiziert (ES-ECO-002-CL).

Vergoren wird in kleinen Beton- und Epoxidharztanks – Gebinde ohne eigene Aromatik, die die Gärtemperatur über die Masse puffern und den Wein nicht mit Holz überlagern, bevor er strukturiert ist. Anschließend folgen 16 bis 18 Monate in französischen Barriques. Das Holz arbeitet hier an der Gerbstoffstruktur des Toro, nicht an der Würze: Die dicken Beerenschalen der Tinta de Toro liefern reichlich Tannin, das über die lange Fasszeit gerundet wird.

Im Glas

Ein fast undurchdringliches, sehr dunkles Rot mit schmalem violettem Rand. In der Nase schwarze Kirsche, Brombeere und Pflaume, dahinter Teer, Mokka, Lakritz und eine rauchige Note aus dem Fassausbau. Am Gaumen dicht und breitschultrig, mit reifem, körnigem Tannin und deutlichem Extrakt; die Frucht bleibt trotz der Wucht klar konturiert. Der Anteil aus den höheren Lagen hält den Wein aufrecht und verhindert, dass die Dichte in Marmelade kippt. Sehr langer, kräftiger Abgang mit dunkler Schokolade und Salz.

14 bis 21 Hektoliter je Hektar von wurzelechten Buschreben – die Dichte dieses Toro entsteht im Weinberg, nicht im Fass.

Der 2023er ist jung noch verschlossen und braucht Luft: zwei Stunden vorher karaffieren, bei 16–18 °C servieren. Über zwei bis drei Jahre auf der Flasche baut sich das Tannin weiter ein; Trinkfenster bis etwa 2035.

Am Tisch

Zu kastilischem Milchlamm aus dem Holzofen, Lammkeule mit Rosmarin, Entrecôte und Rinderrippe vom Grill, geschmortem Ochsenschwanz und Wildgerichten wie Hirschrücken oder Wildschweinragout. Bei Käse zu langgereiftem Manchego und kräftigem Hartkäse. Für leichte Küche ist dieser Wein die falsche Wahl – er braucht Fett, Röstaromen und Zeit.


Produzent Dominio del Bendito, Antony Terryn, Toro, Zamora
Rebsorte 100 % Tinta de Toro
Lage Pago la Jara und Höhen von Valdefinjas, Sandböden über Kies und Lehm
Klassifikation D.O. Toro
Jahrgang 2023
Vinifikation Handlese · Gärung in kleinen Beton- und Epoxidharztanks
Ausbau 16–18 Monate französische Barriques
Trinkempfehlung 2026–2035
Rebenalter 45–80 Jahre, wurzelecht, traditionelle Buschreben
Ertrag 2.000–3.000 kg je Hektar
Bewirtschaftung biologisch zertifiziert, ES-ECO-002-CL

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Schaumweine

Markus Schneider Kaitui Sparkling 2023 Brut

Der berühmte Kaitui, diesmal mit Bläschen: das ist der Markus Schneider Kaitui Sparkling 2023 Brut. Reiner Sauvignon Blanc aus der Pfalz, nach der zweiten Gärung nur wenige Wochen auf der Hefe. So bleiben Frucht, Exotik und Leichtigkeit im Vordergrund.

Im Glas

Helles Strohgelb, frische Perlage. Im Duft Maracuja, Stachelbeere und frische Kräuter. Im Mund leicht und knackig, mit feinen Bläschen und einem saftigen, trockenen Ende.

Mach was draus

Ein unkomplizierter Aperitif. Dazu passen Fingerfood, Salate, Ziegenkäse, Sushi oder frisches Obst. Eine schöne Alternative zu Prosecco, wenn es mal aromatischer sein darf. Serviere ihn gut gekühlt bei 6 bis 8 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Kaitui Sparkling ist Sommer pur. Wer Sauvignon Blanc liebt, wird ihn lieben.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Wie trocken ist er? Er ist als Brut ausgebaut, also trocken – die Frucht wirkt trotzdem saftig.

Was ist Kaitui? So heißt der Sauvignon Blanc von Markus Schneider. Er gehört zu den bekanntesten Weinen des Weinguts. Hier gibt es ihn als Schaumwein.

Warum so kurz auf der Hefe? Damit die Aromen der Rebsorte frisch bleiben. Lange Hefereife würde Brioche-Noten bringen – hier geht es um Frucht.

Wer steht dahinter? Markus Schneider aus Ellerstadt in der Pfalz, einer der bekanntesten Winzer der Region.

100 % Sauvignon Blanc · Pfalz, Ellerstadt · Jahrgang 2023 · zweite Gärung, nur wenige Wochen Hefekontakt · Brut · Weingut Markus Schneider, Ellerstadt · Stand: Oktober 2026

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Weine

Schloss Lieser Gutsriesling SL trocken 2024

Weißwein · Mittelmosel · Riesling

Riesling Gutsriesling „SL" Mittelmosel Schloss Lieser (Thomas Haag) Devonschiefer-Steillagen VDP.Gutswein · trocken selektive Handlese 2024

Der Schloss Lieser Gutsriesling „SL" trocken 2024 ist ein klassisches VDP-Meisterwerk – mit sorgfältiger Handselektion in den eigenen Steillagen der berühmten Mittelmosel kultiviert. Ein charaktervoller, trockener Riesling mit facettenreicher Frucht, Finesse und ausgeprägter Schiefermineralität, der Eleganz und Authentizität der Region in jedem Schluck verkörpert.


Schloss Lieser – Moselriesling von Thomas Haag

Thomas Haag – ältester Sohn von Wilhelm Haag (Weingut Fritz Haag) – übernahm 1992 mit seiner Frau Ute das Weingut Schloss Lieser an der Mittelmosel und führte es in die absolute Spitze des deutschen Weinbaus. Aus einem Portfolio berühmter Steillagen keltert er klassische, feine und elegante Moselrieslinge – ohne Herbizide bewirtschaftet, mit strenger selektiver Handlese und konsequent niedrigen Erträgen.

Der Gutsriesling „SL" ist die Visitenkarte des Guts: Er stammt aus den eigenen Devonschiefer-Steillagen der Mittelmosel und bringt den charakteristischen, glasklaren Schloss-Lieser-Stil bereits auf Gutsweinebene ins Glas – mit der unverkennbaren Schiefermineralität der Region.

Jahrgang 2024 – Mosel

2024 war an der Mosel ein kühler, klassischer Jahrgang. Nach einem anspruchsvollen, wechselhaften Wachstumsjahr bewahrte die langsame Reife eine lebendige, präzise Säure. Das Ergebnis sind besonders frische, filigrane und trinkanimierende Rieslinge mit klarer Struktur – ein Jahrgang wie geschaffen für die elegante, mineralische Stilistik von Schloss Lieser.

Ausbau

Trockener Riesling (VDP.Gutswein) von der Mittelmosel, Jahrgang 2024; 100 % Riesling aus den eigenen Devonschiefer-Steillagen.

Die Trauben werden in selektiver Handlese in den eigenen Steillagen gelesen. Vergoren wird schonend und auf der Feinhefe ausgebaut, um Frucht, Finesse und die klare Schiefermineralität unverfälscht zu bewahren – trocken, präzise und elegant.

Im Glas

Aus dem Devonschiefer der Mittelmosel lebt dieser Gutsriesling von Frische und Klarheit: helle, facettenreiche Frucht von Apfel, Pfirsich und Zitrus, dazu florale Anklänge und eine subtile Würze, die sich nahtlos in eine ausgeprägte, feuersteinig-salzige Schiefermineralität einfügt. Am Gaumen trocken und animierend, mit lebendiger, präziser Säure, feinem Schmelz und einem klaren, mineralischen Nachhall.

Facettenreiche Frucht von Apfel, Pfirsich und Zitrus mit subtiler Würze über feuersteinig-salziger Schiefermineralität – trocken, animierend und präzise.

Ein vielseitiger, jugendlich-frischer Riesling für den unbeschwerten Genuss. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif, zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und hellem Fleisch, zu würziger asiatischer Küche sowie zu leichten Sommergerichten und mildem Käse.


Lage: eigene Steillagen der Mittelmosel; verwitterter Devonschiefer; ohne Herbizide bewirtschaftet, selektive Handlese
Klassifikation: VDP.Gutswein; Riesling (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: selektive Handlese, schonende Gärung, Ausbau auf der Feinhefe

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Feinkost

Croix Verte Huile d´Avocat Avocadoöl

Feinkost · Avocadoöl · Frankreich

La Tourangelle Croix Verte Huile d'Avocat ist ein Avocadoöl aus dem Hause La Tourangelle in Frankreich. Aus dem Fruchtfleisch reifer Avocados gewonnen – mild und vielseitig, ideal für Mayonnaise, Krabbensalat und zum Verfeinern von Pasta und Tomate-Mozzarella-Salat.


Herkunft

La Tourangelle ist ein Familienunternehmen aus dem Loire-Tal in Frankreich und stellt seit über 150 Jahren handwerkliche Speiseöle her – darunter dieses Avocadoöl der Linie „Croix Verte".

Gewinnung und Herstellung

Gewonnen aus dem Fruchtfleisch reifer Avocados und schonend gepresst – 100 % Avocadoöl, ohne Zusätze. Durch seinen vergleichsweise hohen Rauchpunkt eignet es sich sowohl zum Verfeinern als auch zum Erhitzen.

Geschmack

Grünlich-goldene Farbe. Im Geschmack mild und fein, mit dezent buttriger, avocadotypischer Note. Zurückhaltend genug, um Speisen zu verfeinern, ohne sie zu überdecken.

In der Küche

Kalt zum Verfeinern von Mayonnaise, Krabbensalat, Pasta und Tomate-Mozzarella-Salat. Dank des hohen Rauchpunkts auch zum Anbraten und für warme Gerichte geeignet.

Passt zu: Mayonnaise, Krabben- und Tomate-Mozzarella-Salat, Pasta und zum Braten.


Hersteller: La Tourangelle (Frankreich)
Produkt: Avocadoöl (Huile d'Avocat), Linie „Croix Verte"
Zutat: 100 % Avocadoöl (aus dem Fruchtfleisch)
Herkunft: Loire-Tal (Frankreich)
Verarbeitung: aus dem Fruchtfleisch schonend gepresst
Mindesthaltbarkeit (MHD): 04.11.2027

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