Konstantin Filippou – Wien – Österreich

Konstantin Filippou – Zeus hätte hier wohl täglich gegessen.

Konstantin Filippou verbindet virtuos in seinem eleganten Fine Dining Restaurant in der Dominikanerbastei 17 beste Zutaten mit sinnlicher Kreativität. Er hat immer das richtige Gespür für perfekte Geschmackskombinationen, die auf den ersten Blick gewagt wirken, dann aber punktgenau die Sinne verzaubern. Auch die Weinauswahl führt hier nicht nur die „sogenannten“ besten Winzer der Welt auf, sondern bringt insbesondere Naturweine mit dem gewissen „Etwas“ in die stets gefüllten Gläser. Dies alles hat Charme, erweitert den Horizont und erfüllt alle Träume. Ein Mittag mit grandioser mediterraner Gastfreundschaft beim besten Wiener „Griechen“. Efcharistó!!!

Auster, Liebstöckel Chips, Tapioka Perlen.
Seesaibling, Rettich.

Mürbeteig Tortelett, Eidotter, Röstzwiebeln und Röstzwiebelbutter mit großartigem Sauerteigbrot.
Bretonische Makrele, Salzfenchel, Escabeche.
Brandade und Saiblingskaviar. Nicht umsonst das Signature Dish des Hauses!
Miral Enten-Confit. Spitzpaprika, Petersilie.
Rote Garnele, Eierstich, Erbsen.
Gefülltes Perlhuhn. Bärlauch. Ras el-Hanout.
Langostino-Ravioli, Beurre Blanc, Schnittlauch.
Brioche, Kokos, Heidelbeere.

Restaurant Konstantin Filippou – Dominikanerbastei 17 – 1010 Wien – Österreich – Telefon: +43 1 5122229 – www.konstantinfilippou.com

  • Punkte
280

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Weine

Bodegas Baron Micaela Pedro Ximenez

Süßwein · Sherry · Pedro Ximénez · Jerez

Pedro Ximénez Micaela ist ein natursüßer Sherry aus der Denominación de Origen Jerez-Xérès-Sherry im Süden Spaniens. Er entsteht zu 100 % aus der Rebsorte Pedro Ximénez, deren Trauben mit sehr hoher Zuckerkonzentration gelesen werden. Die oxidative Reifung verdichtet Aromatik und Farbe und führt zu einem tiefdunklen, konzentrierten Wein. Im Glas ein samtiger Dessertwein mit Noten von Rosine, Feige und Schokolade.


Jerez-Xérès-Sherry

Das Anbaugebiet Jerez liegt im Süden Andalusiens und ist von heißem Klima und kalkhaltigen Albariza-Böden geprägt. Für Pedro Ximénez werden die Trauben traditionell nach der Lese in der Sonne getrocknet, wodurch der Zucker stark konzentriert. Auf dieser Basis entsteht die ausgeprägte Süße und Dichte des Weins.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Pedro Ximénez. Nach dem Pressen durchläuft der zuckerreiche Most eine nur teilweise alkoholische Gärung, die durch die Zugabe von Weingeist gestoppt wird – so bleibt ein hoher natürlicher Restzucker erhalten. Die Reifung verläuft rein oxidativ und steigert Konzentration, Farbtiefe und Komplexität, während Frische und Fruchtcharakter der Rebsorte gewahrt bleiben.

Im Glas

Sehr dunkle, fast schwarze Farbe. Das Bouquet ist dicht und von getrockneten Früchten geprägt – Rosine, Feige und Dattel –, dazu Honig, Sirup, Kaffee und Schokolade. Am Gaumen samtig und cremig; die Säure fängt die intensive Süße auf und hält sie im Gleichgewicht. Der Abgang ist langanhaltend und konzentriert.

Am Tisch

Am besten leicht gekühlt bei 13–15 °C servieren. Durch den hohen Zucker und den oxidativen Ausbau ist der Wein über viele Jahre haltbar und bleibt auch nach dem Öffnen wochenlang stabil.

Klassische Begleitung: Blauschimmelkäse wie Cabrales, Stilton und Roquefort. Ebenso zu Desserts wie Käsekuchen und Panna cotta oder über Vanilleeis gegeben.


Lage: Jerez (Andalusien), Albariza-Böden
Klassifikation: Jerez-Xérès-Sherry DO – Pedro Ximénez, natursüß
Ausbau: Spriten mit Weingeist, oxidative Reifung

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Weine

Weinreich Basis Rosé BIO

Wein · Roséwein · Rheinhessen · Deutschland

Weinreich Basis Rosé ist ein biozertifizierter Rosé, der durch frische, leichte und natürliche Frucht besticht. Weinig und mit leichter Würze landet er im Mund und entfaltet sich frisch am Gaumen, ergänzt um herzhafte, knackige Fruchtaromen und ein frech eingebundenes Mineralitätsspiel.


Rheinhessen / Bechtheim

Das Weingut Weinreich (Marc und Jan Weinreich) liegt in Bechtheim im Wonnegau, Rheinhessen, und arbeitet konsequent ökologisch (DE-ÖKO-022). Der Basis Rosé gehört zur Gutsweinlinie und stellt unkomplizierten, fruchtbetonten Trinkgenuss in den Vordergrund.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Portugieser, Spätburgunder und Dornfelder. Nach kurzem Schalenkontakt zur Gewinnung der zarten Farbe wird der Most schonend vergoren, was die frische, natürliche Frucht und das mineralische Spiel bewahrt. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Zartes Lachsrosa. In der Nase frische, natürliche Frucht mit leichter Würze. Am Gaumen frisch und weinig, mit herzhaften, knackigen Fruchtaromen und einer frech eingebundenen Mineralität; animierender, sauberer Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als Sommer- und Terrassenwein.

Passt zu: Grillgerichten, Salaten, Antipasti und leichten Sommergerichten – oder einfach solo im Grünen.


Lage: Rheinhessen, Bechtheim (Wonnegau, Deutschland); Weingut Weinreich
Klassifikation: Roséwein – Cuvée aus Portugieser, Spätburgunder & Dornfelder, trocken
Ausbau: kurzer Schalenkontakt, schonende Gärung (fruchtbewahrend)

 

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Länder/Regionen

Aphrodis Banyuls Traditionnel

Süßwein · Banyuls · Vin Doux Naturel · Roussillon

Aphrodis Banyuls Traditionnel ist ein roter Vin Doux Naturel – ein Likörwein – aus dem Roussillon im Süden Frankreichs. Er wächst an den steilen Schieferhängen rund um Banyuls-sur-Mer, überwiegend aus Grenache. Während der Gärung bewahrt die Zugabe von Alkohol den natürlichen Zucker und das Traubenaroma. Anschließend reift er traditionell im Eichenfass.


Banyuls

Banyuls liegt an der Mittelmeerküste des Roussillon, an steilen Terrassen rund um Banyuls-sur-Mer nahe der spanischen Grenze. Auf den kargen, trockenen Schieferböden wächst vor allem Grenache mit extrem geringen Erträgen. Sonne, Wind und Meeresnähe prägen den konzentrierten Stil.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein basiert überwiegend auf Grenache. Die fast rosinierten Trauben werden vergoren, dann wird die Gärung durch Zugabe von Alkohol gestoppt (Mutage), sodass natürlicher Zucker und Traubenaroma erhalten bleiben. Es folgt eine traditionelle Reifung im Eichenfass.

Im Glas

Tiefes, granatrotes Bild. In der Nase reife dunkle Frucht, Dörrpflaume und Rosine, dazu Kakao und feine Holzwürze. Am Gaumen süß, vollmundig und konzentriert, mit weicher Struktur. Der Abgang ist lang.

Am Tisch

Leicht gekühlt bei 14–16 °C servieren, als Dessertwein oder Digestif. Durch den hohen Zucker bleibt er auch nach dem Öffnen länger haltbar.

Klassische Begleitung: Schokoladendesserts, Blauschimmelkäse und Trockenfrüchte.


Lage: Banyuls-sur-Mer, Roussillon; Schieferterrassen
Klassifikation: Banyuls AOC – Vin Doux Naturel (Traditionnel)
Ausbau: Mutage mit Alkohol, traditionelle Reifung im Eichenfass

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Rebsorten

La Belle Angele Sauvignon Blanc

Die typischen Aromen der Sauvignon Traube wie Johannisbeere, Zitrusfrüchte und Holunderblüte sind schmeckbar. Leicht, mit einer frischen Mineralität versehen und einer saftigen Frucht. Der Frühling kann kommen.

Der La Belle Angèle Rosé präsentiert sich mit einer etwas dunkleren, intensiven Roséfarbe – ein erster Hinweis auf seine ausdrucksstarke Persönlichkeit. In der Nase duften frische Erdbeeren, Himbeeren und ein Hauch weißer Blüten – ein Bouquet, das an einen sonnigen Nachmittag an der Côte d’Azur erinnert. Ein unkomplizierter Begleiter für den Sommer – ob als Aperitif, zum leichten Salat oder einfach so auf der Terrasse.

 

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Feinkost

Terrine von der Ente mit Orangen

Feinkost · Terrine / Charcuterie · Limousin · Frankreich

Le Patron Terrine von der Ente mit Orangen ist eine klassisch französische Terrine aus dem Limousin. Zartes Entenfleisch, verfeinert mit fruchtigen Orangen – feine Charcuterie in bester Qualität.


Herkunft

Hergestellt vom Familienbetrieb Arnaud (seit 1950) in Aix-sur-Vienne im Limousin, einer Region mit großer Charcuterie-Tradition. Verarbeitet werden natürliche Zutaten – ohne künstliche Zusätze.

Zutaten und Herstellung

Auf Basis von Entenfleisch, verfeinert mit Orangen. Nach klassisch französischer Art zubereitet und in der Terrine gegart – traditionelle Charcuterie ohne künstliche Zusätze.

Geschmack

Zart und aromatisch, mit dem kräftigen Geschmack der Ente und der fruchtig-frischen Note der Orange. Die Kombination Ente und Orange – ein französischer Klassiker – sorgt für feine Balance.

Zum Genießen

Ideal auf geröstetem Baguette oder frischem Landbrot, dazu Cornichons und etwas Senf. Als Vorspeise, für die Brotzeit oder auf einer Charcuterie-Platte.

Passt zu: Baguette, Landbrot, Cornichons, Senf und einem fruchtigen Rotwein.


Hersteller: Maison Arnaud (seit 1950), Aix-sur-Vienne (Limousin, Frankreich)
Produkt: Terrine von der Ente mit Orangen (Charcuterie)
Herkunft: Limousin (Frankreich)
Mindesthaltbarkeit (MHD): 30.01.2031

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Weine

Ribera del Duero Tinto Probierpaket

Unser Probierpaket besteht aus: einem Rotwein ohne Holzfassausbau, einem Selektionswein, der über 12 Monate in französischen Barrique Fässern ausgebaut wurde und einer klassischen Reserva, welche über 18 Monate in Eichenholzfässern aus amerikanischer und französischer Eiche selektioniert wurde, um dann noch weitere drei Jahre in der Flasche reifen zu dürfen!

 

Der Wein Tinto Joven:

Die Kellerei Monteabellon: Die Familie García Aparicio gründete im Jahre 2000 in dem kleinen Örtchen Nava de Roa die Kellerei Monteabellón. Inzwischen gehören sechzig Hektar zur Bodegas Monteabellon und obwohl die Kellerei in der Größe gewachsen ist, wird die Qualität Jahr für Jahr besser. Dies liegt zum einen an der sehr sorgfältigen Weinberg Arbeit (hier wird viel Wert auf eine intensive Laubarbeit gelegt) und zudem sind die niedrigen Erträge für die Qualitäten immens wichtig. Zum anderen finden die Erntearbeiten hier nur nachts statt; dies sorgt dafür, dass die Erntetemperaturen gleichbleibend sind und die Trauben nicht schon in der Sonne „verglühen“. So gelangt also nur vollreifes Lesegut in die Bodega. Der Sohn des Hauses, Juan Manuel, hat gemeinsam mit Juan Manuel Burgos (Avan) die Schulbank gedrückt, und so entstand die Idee, Señor Burgos als Weinberater einzustellen. Die Beratung hat sich prompt auch in der Qualität der Weine niedergeschlagen. Als beratender Önologe wurde Isaac Fernandez (Ex-Mauro) verpflichtet. Juan Manuel Garcia will mit allem Ehrgeiz an die Qualitätsspitze der Region vorpreschen

 

Der Wein Monteabellon Avaniel tinto: Der Avaniel ist ein Wein aus jungen Tempranillo Trauben ohne Barriquesausbau. Massive Frucht in Nase und Geschmack! Schwarze Frucht auch im Nachhall. Leichte Würze und sehr gute Länge!

 

Tinto 12 Monate Barrique Ausbau:

Die Kellerei Juan Manuel Burgos: Geboren ist Juan Manuel Burgos in Fuentelcesped, einem Dorf, wie man es in Deutschland kaum noch kennt. Hier sieht alles noch wie vor hundert Jahren aus. Juanma, wie er stets gerufen wird, war ein typischer Junge dieser Gegend. Er wuchs mit den Traditionen der Region auf und mit zunehmendem Alter interessierte er sich für die modernen Dinge des Lebens. So ist auch heute sein Weinstil zu erklären. Er bekam von seiner Familie Rebparzellen im Alter von 40 bis 100 Jahren zur Verfügung gestellt, und nachdem er mehrere Jahre bei Felix Lorenzo Cachazo in Rueda und danach bei der Kellerei Cachopa seinen Sporen verdient hatte, begann er seinen eigenen Wein auszubauen: Avan. In der Weinbergsarbeit ist er ganz Traditionalist. Nur die alten Trauben bringen bei sorgfältigster Pflege das beste Ergebnis. Im Weinkeller ist er hingegen der absolute Technik-Freak. Er arbeitet in seiner 2005 fertig gestellten Kellerei nur mit der Gravitationstechnik, d. h., die Reben kommen oben in die Kellerei rein und der Verarbeitungsprozess läuft in jedem Arbeitsschritt immer weiter abwärts. Die Trauben werden so schonender und stressfreier verarbeitet. Jede einzelne Traube läuft zudem über ein Sortierband, wobei nicht perfektes Lesegut manuell aussortiert wird. Die Gärung erfolgt in extra vorgefertigten, konischen Edelstahltanks, damit die Farbgewinnung und die Extraktwerte noch optimiert werden. Der Wein erlangt dann seine Vollendung durch die Lagerung in besten französischen Eichenfässern. Avan ist Ribera del Duero in seiner modernsten Art mit dem Wissen der Vergangenheit.

 

Der Wein Avan 2023: Vielschichtiger Tempranillo mit intensiv- roten Beerenfruchtaromen, der 12 Monate in Barriques aus französischer Eiche reifte. Neben seiner jugendlichen Frische und seiner Fruchtfülle besticht er durch seine subtile Eleganz und Feinheit, die den Avan zu einem der besten Tempranillos der Ribera del Duero machen.

 

Der klassische Reserva:

Die Kellerei Protos: Als es die D. O. Ribera del Duero noch gar nicht gab, haben sich im Jahr 1927 bereits elf Winzer aus der Region zusammengetan, um das ehrgeizige Qualitätsprojekt Protos ins Leben zu rufen. Der Anspruch, mit die besten Weine der Region zu produzieren, hat sich dabei nie geändert. Für dieses Ziel können die Winzer heute mit auf die ältesten Parzellen aus der Ribera del Duero zurück greifen. Die Weine werden fast ausschließlich aus der Edelrebsorte Tempranillo vinifiziert. Auch der Ausbau folgt ganz der nun fast einhundert Jahre alten Tradition. Er erfolgt vornehmlich in Fässern aus amerikanischer Eiche, aber auch französische Eiche wird inzwischen eingesetzt. Wer einmal in dieses Anbaugebiet fährt, sollte einen Abstecher in das Dorf Peñafiel machen. Nicht nur die auf einem Bergrücken aus dem 11ten Jahrhundert liegende Burg Peñafiel ist einen Aufstieg wert, auch die neue, im Jahre 2008 fertiggestellte Kellerei von Protos ist einen Besuch mit anschließender Weinprobe mehr als wert.

 

Der Wein Protos Reserva 2020 tinto:

Sehr eleganter und feiner Rotwein, dessen klare Fruchtaromen perfekt mit dem Holz harmonieren. Die Aromen erinnern an reife, dunkle Beerenfrüchte, ein wenig Sandelholz, Kokosnuss und zartes Karamell. Der Wein wird zu 100 % aus der Rebsorte Tempranillo gewonnen, begeistert mit viel Kraft am Gaumen und einem stattlichen, ellenlangen Abgang. Der Protos Reserva ist einer der absoluten Klassiker aus der Ribera del Duero.

 

Versankostenfrei innerhalb Deutschlands.

 

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Rebsorten

Knab Weisser Burgunder Endinger Wihlbach Spätlese trocken 2021

Wein · Weißwein · Baden · Deutschland

Knab Weißer Burgunder Endinger Wihlbach Spätlese trocken 2021 präsentiert sich mit saftiger Struktur, fein gezeichneter Frucht und einer klaren, kalkgeprägten Mineralität. Vielschichtig, dicht und von bemerkenswerter Intensität, mit druckvollem Finish und großem Potenzial.


Baden / Endinger Wihlbach

Das Weingut Knab ist in Endingen am Kaiserstuhl in Baden beheimatet. Der Endinger Wihlbach zählt zu den historisch gewachsenen Lagen des Kaiserstuhls – bereits in römischer Zeit stand hier ein Gutshof, und unter Kaiser Probus wurden erste Reben kultiviert. Die bis zu meterdicke Lössauflage mit hohem Kalkanteil sorgt für eine gleichmäßige Versorgung der über 35 Jahre alten Reben und bildet die Grundlage für Weine von besonderer Balance.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Weißburgunder in der Prädikatsstufe Spätlese trocken, von über 35 Jahre alten Reben. Der Ausbau bewahrt die saftige Struktur, die fein gezeichnete Frucht und die kalkgeprägte Mineralität; eine zarte Reduktionsnote verleiht zusätzliche Spannung. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles bis sattes Gelb. In der Nase fein gezeichnete Frucht, allen voran Williams-Christ-Birne, mit einer zarten Reduktionsnote. Am Gaumen saftig, dicht und facettenreich, mit klarer, kalkgeprägter Mineralität, bemerkenswerter Intensität und druckvollem, nachhaltigem Finish.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 11–13 °C in großen Gläsern servieren – als gehobener Speisebegleiter.

Passt zu: edlem Fisch, Krustentieren, Geflügel, Kalb und cremigen Käsen.


Lage: Baden, Kaiserstuhl, Endingen – Endinger Wihlbach (Deutschland); Weingut Knab
Klassifikation: Lagenwein, Spätlese trocken – 100 % Weißburgunder
Ausbau: alte Reben (35+ Jahre); Löss mit hohem Kalkanteil
Jahrgang: 2021

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Spanien

Sierra de Tolono La Dula Garnachas de Altura 2024

Rotwein · DOCa Rioja · Rioja Alavesa

100 % Garnacha Rivas de Tereso · bis 700 m Kalkstein & Kalkmergel alte Höhenreben Jahrgang 2024 Foudre + 300-l-Amphore unfiltriert · ohne Herbizide

Der Sierra de Toloño La Dula „Garnachas de Altura" 2024 ist eine reinsortige Garnacha von alten Höhenreben in Rivas de Tereso, bis auf rund 700 Meter. Sandra Bravo vergärt spontan im großen alten Holzfass und lässt den Wein in 300-Liter-Tonamphoren reifen. Das Ergebnis ist eine Garnacha mit Himbeerfrucht, Kalkzug und Säure – Rioja ohne Holzton, näher an Burgund als an der klassischen Rioja-Schule.


Rivas de Tereso – Garnacha auf 700 Metern

Rivas de Tereso liegt am äußersten Nordwestrand der Rioja, direkt unterhalb des Kamms der Sierra de Toloño. Die Parzellen zählen mit Höhen bis rund 700 Metern zu den höchstgelegenen Weinbergen der Region, bestockt mit alten Garnacha-Reben, in Teilen aus Pflanzungen des Jahres 1944. Der Untergrund besteht aus Kalkstein und Kalkmergel, ein magerer, gut durchlüfteter Boden mit begrenzter Wasserführung.

Für Garnacha ist diese Kombination die eigentliche Voraussetzung. Die Sorte reift spät und neigt in warmen Tallagen zu hohen Alkoholgraden bei fallender Säure. Auf 700 Metern verschiebt sich der gesamte Reifeverlauf nach hinten, die Nächte kühlen stark ab, und die Traube behält Säure und Aromatik, während der Zucker langsamer ansteigt. Der Kalkmergel liefert den salzigen, straffen Zug, der die Frucht am Gaumen ordnet.

Sandra Bravo, in Haro geboren, kam nach Stationen in Bordeaux, der Toskana, Neuseeland, Kalifornien und sieben Jahren im Priorat in die Rioja Alavesa zurück. Ihr Zugriff ist minimalistisch: Bewirtschaftung ohne Herbizide, zunehmend mit Kompost und Pflanzenpräparaten, Handlese in kleinen Kisten, Stahl, altes Holz und Amphoren im Keller. La Dula ist innerhalb ihres Sortiments der Wein, der die Höhenlage am deutlichsten zeigt.

Jahrgang 2024 – Rioja Alavesa

2024 war in der Rioja ein nasser und im Vergleich zu den Vorjahren kühler Zyklus. Kräftige Niederschläge im März und Mai störten Blüte und Fruchtansatz – und trafen Garnacha härter als alle anderen Sorten, weil sie besonders empfindlich auf feuchtes Wetter zur Blütezeit reagiert. Die Folge waren lockerbeerige Trauben und deutlich reduzierte Mengen. Zwischen dem 1. April und dem 30. Oktober fielen rund 407 mm Niederschlag, der feuchteste Vegetationsverlauf seit 2018, mehr als die Hälfte davon erst im September und Oktober. Die Temperaturen lagen unter dem Mittel der vorangegangenen sieben Jahre, nur eine Hitzeperiode Ende Juli und Anfang August überschritt 35 °C.

In den windexponierten Höhenlagen um Rivas de Tereso blieb der Pilzdruck durch die schnelle Abtrocknung des Laubs beherrschbar. Die Lese begann in der Alavesa ab dem 17. September, die spät reifende Garnacha kam als letzte Sorte in den Keller – mit dem Oktoberregen als eigentlicher Prüfung des Lesetermins. Die Menge fiel klein aus: 66,7 Millionen Kilo in der Rioja Alavesa, rund 264.000 Tonnen in der gesamten DOCa Rioja. Der Consejo Regulador stufte den Jahrgang im April 2025 als „Buena" ein. Stilistisch bringt 2024 hellere Farbe, moderatere Alkoholgrade und höhere Säurewerte als die heißen Vorjahrgänge – für eine Höhen-Garnacha die günstigere Ausgangslage.

Assemblage und Ausbau

100 % Garnacha von alten Höhenreben aus Rivas de Tereso, Jahrgang 2024, trocken. Handlese in kleinen Kisten mit Sortierung, anschließend Spontangärung mit weingutseigenen Hefen in großen alten Holzfoudres bei niedriger Temperatur. Die lange, kühle Gärung zieht Aroma und feines Tannin, ohne die Struktur hart zu machen.

Die Reifung erfolgt anschließend in Tonamphoren von 300 Litern. Ton gibt kontrollierten Sauerstoffzutritt wie Holz, aber keinerlei Röst- oder Vanilleton – die Kalkherkunft bleibt unverstellt. Abgefüllt wird ungeschönt, unfiltriert und mit minimalem Schwefeleinsatz; ein leichter Bodensatz ist möglich.

Im Glas

Helles bis mittleres Rubin mit klarer Randzone. In der Nase Himbeere und Granatapfel, dazu Thymian, Wacholder und eine blutig-eisenhaltige Note, die aus dem Kalkmergel kommt. Am Gaumen saftig und straff zugleich: feinkörniges Tannin, salziger Zug, dahinter die kühle Säure des Jahrgangs 2024, die den Wein trotz der Fruchtfülle schlank hält. Der Abgang bleibt lang und trocken, ohne Wärme im Nachhall.

Spontangärung im alten Foudre, Reifung in der Tonamphore: Bei La Dula kommt die Struktur aus 700 Metern Höhe und Kalkmergel, nicht aus dem Fass.

Leicht gekühlt bei 15 bis 17 °C servieren, eine Karaffe ist nicht nötig, aber die erste halbe Stunde im Glas bringt die Kräuterwürze deutlicher hervor. Trinkreif ab sofort, der säurebetonte Jahrgang trägt ihn bis etwa 2032.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu gegrilltem und geschmortem Fleisch, zu Pilzgerichten und Charcuterie, zu mittelkräftigem gereiftem Käse. Durch die kühle Säure und das feine Tannin funktioniert er auch zu Ente, Bohneneintopf und gegrilltem Thunfisch – leicht gekühlt.


Produzent Sierra de Toloño – Sandra Bravo, Villabuena de Álava
Rebsorte 100 % Garnacha
Lage Altreben-Parzellen in Rivas de Tereso, Rioja Alavesa, bis rund 700 m
Klassifikation DOCa Rioja
Jahrgang 2024
Vinifikation Handlese in kleinen Kisten · Spontangärung in großen alten Holzfoudres
Ausbau Reifung in 300-l-Tonamphoren · ungeschönt · unfiltriert · minimaler Schwefel
Boden Kalkstein und Kalkmergel
Rebanlage alte Höhenreben, Teile aus Pflanzung 1944
Bewirtschaftung ohne Herbizide, zunehmend mit Kompost und Pflanzenpräparaten
Trinkempfehlung 2026–2032

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