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24. November 2022

Restaurants

Mas que Pintxos en Donostia-San Sebastián

Wieder einmal eine leckere Pintxo Tour durch die zahllosen Bars von Donostia-San Sebastián „Klassische Gilda im Boulevard Antonio.“ Oliven, Anchovis und baskische Pfefferschoten werden nacheinander

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Weine

Marguet Champagne Ambonnay Chardonnay Coteaux Champenois AOP 2019 BIO

Weißwein · Coteaux Champenois · Chardonnay · Bio

Marguet Ambonnay Chardonnay Coteaux Champenois ist ein stiller Weißwein aus 100 % Chardonnay aus Ambonnay. Coteaux Champenois ist die gesetzlich geschützte Herkunftsbezeichnung für die stillen Weine der Champagne – eine eher seltene Spezialität. Benoît Marguet keltert ihn aus den kalkreichen Lagen Les Beurys und Les Crayères. Im Glas straff, salzig und mineralisch.


Ambonnay

Die Trauben stammen aus den kalkreichen Lagen Les Beurys und Les Crayères in Ambonnay (Montagne de Reims). Die Bodenformationen erinnern stark an das Burgund und prägen die straffe, mineralische Stilistik. Benoît Marguet arbeitet biodynamisch; der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle FR-BIO-01).

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Chardonnay und wird als stiller Coteaux Champenois ausgebaut. Der Ausbau erfolgt über mehr als 19 Monate in gebrauchten Holzfässern; die Holznote ist dezent und die Gerbstoffe sind fein in die kernige Frucht eingebunden.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase Meeresbrise, zurückhaltende Limettenschale, weiße Blüten und leicht geröstete Pecannüsse. Am Gaumen straff und fast karg, mit salinen Spuren, nassem Stein und unreifer Aprikose. Der Abgang ist langanhaltend und lässt einen frischen Gaumen zurück.

Am Tisch

Bei rund 12–14 °C servieren; bereits jetzt ein Genuss, mit Potenzial über einige Jahre. Als Speisenbegleiter ebenso wie solo zu genießen.

Klassische Begleitung: edler Fisch, Meeresfrüchte, Geflügel und gereifter Käse.


Lage: Les Beurys & Les Crayères, Ambonnay, Montagne de Reims (Champagne); Kalk
Klassifikation: Coteaux Champenois AOP – Blanc
Ausbau: Chardonnay, über 19 Monate gebrauchtes Holzfass; stiller Wein

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Spanien

Sierra de Tolono blanco 2025

Weißwein · DOCa Rioja · Rioja Alavesa

Viura Labastida, Rioja Alavesa Kalkplateau 650 m Jahrgang 2025 3 Monate Feinhefelager ohne Filtration

Der Sierra de Toloño Rioja Blanco 2025 ist Sandra Bravos Viura von einem Kalkplateau auf 650 Metern über Labastida. Alte Buschreben stehen dort gemischt mit Tempranillo auf kalkhaltigem Lehm, vinifiziert wird im Edelstahl ohne Holzeinsatz. Ein weißer Rioja, der seine Herkunft über Salzigkeit und Säure erzählt, nicht über Fassaromatik.


Das Kalkplateau über Labastida

Die Parzelle liegt am Nordrand der Rioja Alavesa auf rund 650 Metern, dort wo sich das Gelände vor dem Massiv der Sierra de Toloño zu einer Hochfläche öffnet. Der Untergrund ist kalkhaltiger Lehm mit hohem Steinanteil, darauf stehen alte Reben im Gobeletschnitt. Viura und Tempranillo wachsen gemischt in derselben Anlage – eine Pflanzweise aus der Zeit vor der Sortentrennung, die in der Alavesa nur noch in wenigen alten Parzellen erhalten ist. Weitere alte Anlagen der Bodega liegen in Rivas de Tereso und Villabuena de Álava, die Kellerei selbst steht in Villabuena.

Für einen Weißwein ist diese Kombination aus Höhe und Kalk der entscheidende Faktor. Der Bergrücken schirmt die Fläche gegen den kalten Nordwind ab, gleichzeitig kühlt es nachts stark ab. Viura, eine Sorte mit von Natur aus verhaltener Säure, verliert diese in warmen Tallagen schnell – auf 650 Metern zieht sich die Reife und die Traube kommt mit intaktem Säuregerüst und niedrigem Zuckergrad in den Keller. Der Kalk im Boden liefert den salzigen Zug, der den Wein am Gaumen streckt.

Sandra Bravo arbeitet seit ihrer Rückkehr in die Rioja im Jahr 2012 konsequent parzellenweise, nach Stationen in Bordeaux, der Toskana, Neuseeland, Kalifornien und sieben Jahren im Priorat. Ihre Weinberge zählen zu den höchstgelegenen der Region, bewirtschaftet werden sie ohne Herbizide, gelesen wird von Hand in Kisten mit Sortierung im Weinberg.

Jahrgang 2025 – Rioja Alavesa

2025 verlangte in der Rioja ganzjährige Arbeit im Weinberg. Ein überdurchschnittlich nasses Frühjahr erzeugte während des gesamten Vegetationszyklus hohen Falschen-Mehltau-Druck, dazu kamen Hagelzüge, die große Teile der Anbaufläche trafen. Wer den Pflanzenschutz und die Laubarbeit nicht im Griff hatte, verlor Ertrag oder Gesundheit der Trauben. In den Höhenlagen vor der Sierra de Toloño half die Durchlüftung: Der Pilzdruck blieb dort beherrschbar, wo Wind und Hangneigung das Laub schnell abtrocknen.

Die Reifephase drehte den Jahrgang. Ein trockener, sonniger Herbst mit ausgeprägten Tag-Nacht-Kontrasten brachte gesunde Trauben bei moderaten Zuckerwerten. In der Rioja Alavesa begann die Lese ab dem 10. bis 15. September und zog sich in gestaffelten Durchgängen bis Ende Oktober. Die Menge blieb klein: 225,5 Millionen Kilo in der gesamten DOCa Rioja, davon nur 33,8 Millionen Kilo Weißtrauben. Der Consejo Regulador stufte den Jahrgang nach der Blindverkostung von 2.176 Proben als „Excelente" ein. Bei den Weißweinen zeigt 2025 klare, blumige Aromatik und tragende Säure – genau das Profil, auf das dieser Blanco angelegt ist.

Assemblage und Ausbau

100 % Viura aus dem Jahrgang 2025, Handlese vom Kalkplateau bei Labastida. Vor der Gärung steht eine Kaltmazeration, die Aromatik aus der Schale löst, ohne Phenolik in den Most zu ziehen. Die Gärung erfolgt anschließend im Edelstahl.

Danach liegt der Wein rund drei Monate auf der Feinhefe im Stahltank. Das gibt Textur und Substanz am Gaumen, ohne die Frucht zu überdecken – Holz kommt bewusst nicht zum Einsatz, weder für die Gärung noch für den Ausbau. Gefüllt wird ohne Schönung und ohne Filtration, eine leichte Trübung ist möglich.

Im Glas

Helles Strohgelb mit grünlichem Reflex. In der Nase Limettenschale, Blütenstaub und Zitronengras, dahinter eine Spur Akazienhonig und die Note frisch aufgebrochener Brotkruste, die aus dem Hefelager stammt. Am Gaumen schlank und straff, mit wachsiger Textur, deutlicher Salzigkeit und einem bitteren Zug im Nachhall, der an Chinin erinnert. Die Säure trägt bis ins trockene Finish.

Drei Monate Feinhefe im Stahl, kein Fass: Dieser Viura zeigt das Kalkplateau ohne den Umweg über das Holz.

Bei 10 bis 12 °C servieren, im großen Glas öffnet sich die Aromatik deutlich weiter. Trinkreif ab sofort, der säurebetonte Jahrgang 2025 trägt ihn bis etwa 2030; mit zwei bis drei Jahren Flaschenzeit gewinnt die honigwürzige Seite der Viura an Gewicht.

Am Tisch

Passt zu Bacalao al pil pil, gegrilltem Oktopus, Austern und Venusmuscheln, ebenso zu Tortilla, gebackenem Ziegenkäse und Geflügel in Zitronensauce. Die Salzigkeit macht ihn zum Begleiter von Anchovis und eingelegtem Gemüse, die Säure hält auch gegen Aioli und frittierten Fisch stand.


Produzent Sierra de Toloño – Sandra Bravo, Villabuena de Álava
Rebsorte Viura
Lage Kalkplateau über Labastida, Rioja Alavesa, 650 m
Klassifikation DOCa Rioja
Jahrgang 2025
Vinifikation Handlese · Kaltmazeration · Gärung im Edelstahl
Ausbau 3 Monate Feinhefelager im Stahltank · ohne Schönung · unfiltriert
Boden kalkhaltiger Lehm mit hohem Steinanteil
Rebanlage alte Buschreben, gemischter Satz mit Tempranillo
Bewirtschaftung ohne Herbizide
Trinkempfehlung 2026–2030

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Feinkost

Deortegas Hojiblanca Olivenöl Extra Virgen BIO

Feinkost · Olivenöl · Hojiblanca · Murcia · Bio

Deortegas Hojiblanca Olivenöl Virgen Extra ist ein natives Bio-Olivenöl extra bester Güte aus Murcia in Spanien. Kalt gepresst unter 27 °C und ungefiltert abgefüllt, zeigt es eine tiefgrüne Farbe und eine enorme Aromenvielfalt. Aus der Hojiblanca-Olive gewonnen.


Herkunft

Das Olivenöl stammt aus Murcia im Südosten Spaniens, einer für hochwertige Olivenöle bekannten Region. Es wird aus biologisch angebauten Oliven gewonnen und ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle ES-ECO-024-MU).

Anbau und Verarbeitung

Das Öl wird aus der Hojiblanca-Olive gewonnen. Als natives Olivenöl extra wird es kalt gepresst (unter 27 °C) und ungefiltert abgefüllt, was seine intensive, frische Aromatik bewahrt.

Geschmack

Tiefgrün in der Farbe. Die Aromenvielfalt ist enorm: grüne Tomate, fruchtig-frisches Gras, Artischocke, grüne Banane und Gemüse. Im Geschmack zunächst süßlich, dann grüne Früchte und nussige Nuancen. Sehr schmackhaft.

Am Tisch

Am besten roh und kalt verwenden, um die intensive Aromatik voll zur Geltung zu bringen.

Klassische Verwendung: über Salate, Gemüse und Brot, zu Fisch und als Finish über warme Gerichte.


Hersteller: Deortegas
Produkt: Aceite de Oliva Virgen Extra (natives Olivenöl extra)
Sorte: Hojiblanca
Herkunft: Murcia (Spanien)
Verarbeitung: kalt gepresst (unter 27 °C), unfiltriert
Mindesthaltbarkeit (MHD): 01/2027

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Rebsorten

Domaine Pierre Vincent Volnay Ez Blanches 2023

Rotwein · Volnay · Pinot Noir

Volnay Village Hanglage bis 350 m Weißer Mergel Pflanzung 1959 50 % Ganztrauben 18 Monate Pièce Erster Jahrgang Pierre Vincent

Domaine Pierre Vincent Volnay Ez Blanches 2023 stammt aus der höchsten Lage, die Pierre Vincent in Volnay bewirtschaftet: ein Weinberg direkt am Waldrand oberhalb des Premier Cru Clos des Chênes, an der Grenze zu Monthélie. Die Reben wurden 1959 gepflanzt. 2023 ist der erste Jahrgang, den der frühere Leiter der Domaine Leflaive auf seinem eigenen Gut in Auxey-Duresses vinifiziert hat – ein Volnay, dessen Charakter von Höhe, Wind und hellem Mergel bestimmt ist.


Ez Blanches: „In der weißen Erde“ am Waldrand

Der Name beschreibt den Boden. „Ez“ ist eine mittelalterliche Verkürzung von „en les“, ergänzt um das unausgesprochene Wort für Erde: in der weißen Erde. Ein Flurbuch von 1507 verzeichnet die Stelle noch als En Belange. Beide Namen gehen auf das keltische bel für „hell“ zurück. An der Stelle entspringt eine Quelle, die Erde ist stark kalkhaltig.

Ez Blanches liegt im oberen Hang, oberhalb des Clos des Chênes. Die Rebzeilen reichen bis an die Baumgrenze auf etwa 350 Meter. Der Wind vom Waldrand und die Höhe halten die Lage kühler als den Premier-Cru-Gürtel darunter, die Trauben reifen langsamer. Hier steht weißer Mergel an: kalkreich, hell, mit wenig Oberboden. Die Parzelle der Domaine umfasst 0,3430 Hektar, ist nach Südosten ausgerichtet und wurde 1959 gepflanzt. Die Rebzeilen werden bearbeitet und anschließend begrünt, gelesen wird von Hand mit Sortierung.

Im Sortiment der Domaine bildet Ez Blanches den Gegenpol zum Premier Cru Le Ronceret: Der eine liegt ganz oben am Wald auf Mergel, der andere unten am Hangfuß auf steinigem Ton-Kalk.

Jahrgang 2023 – Côte de Beaune

Auf den milden Winter folgte ein später Austrieb, Pinot Noir kam in frühen Lagen erst am 12. April. Das bewahrte die Reben vor Frostschäden. Ab Mai beschleunigte sich das Wachstum stark. Juni und Juli verliefen wechselhaft mit Gewittern, Hitzeschüben und feuchter Luft, am 11. und 15. Juli ging lokal Hagel nieder. Die Trockenheit aus dem Vorjahr blieb bestehen. Regen im August verhinderte jedoch Ertragseinbußen.

Ende August setzte eine Hitzeperiode mit mehr als 35 °C ein, die bis in die erste Septemberwoche reichte. Die Lese der Burgunder Stillweine lief ab Anfang September, gegen den 25. September war die Côte de Beaune eingebracht. Die Menge war die höchste seit Jahren, Pinot Noir verlangte strenge Auslese. In einer Waldrandlage auf 350 Metern wirkte die Spätsommerhitze schwächer als in den tiefen Parzellen. Der Jahrgang zeigt sich hier eher von seiner frischen Seite.

Halbe Stielgärung, zwei Winter im Fass

Die Hälfte der Trauben ging ungerebelt in den Edelstahltank. Pierre Vincent schichtet ganze Trauben und entrappte Beeren abwechselnd ein und legt das Verhältnis erst am Sortiertisch fest. Nach einigen Tagen Kaltmazeration setzt die Gärung spontan ein. Extrahiert wird vorwiegend durch Umpumpen, Maischestandzeit insgesamt etwa 15 Tage.

Danach reift der Wein 18 Monate in Burgunderfässern zu 228 Litern, rund 20 Prozent davon neu. Vor der Abfüllung werden die Fässer in einem Edelstahltank zusammengeführt. Das Gut liegt am Bach Velle in Auxey-Duresses. Die feuchte Kellerluft hält die Verdunstung aus den Fässern gering. Vincent leitete zuvor zehn Jahre die Technik der Domaine de la Vougeraie und ab 2017 die Domaine Leflaive.

Im Glas: Höhen-Volnay auf Mergel

Reben von 1959, weißer Mergel, 350 Meter am Waldrand – der kühlste Volnay im Keller von Pierre Vincent.

Helles bis mittleres Rubin. In der Nase Himbeere und rote Kirsche, dazu von den Stielen Rosenblätter und feine Gewürze. Der kalkreiche Mergel und die Höhe geben dem Gaumen Straffheit und klare Säure, das Tannin ist feinkörnig und trocken. Mittlerer Körper, kein Übergewicht, das neue Holz bleibt im Hintergrund. Im Abgang salzig-kreidig. Zugänglicher und schneller offen als der Ronceret vom Hangfuß.

Am Tisch: Geflügel, Kalb, Pilze

Die feine Struktur passt zu Gerichten mit wenig Fett und klarer Würze: Perlhuhn aus dem Ofen mit Thymian, Kalbsrücken mit Pfifferlingen, Wildente oder Pilzrisotto. Zu Käse Brillat-Savarin oder junger Comté. Serviertemperatur 15–16 °C, in den ersten Jahren eine halbe Stunde vorher öffnen.


Produzent Domaine Pierre Vincent, Auxey-Duresses

Rebsorte Pinot Noir

Lage Ez Blanches, Volnay; weißer Mergel, Südost-Exposition, oberhalb Clos des Chênes, bis ca. 350 m

Klassifikation Volnay AOC (Village)

Jahrgang 2023

Vinifikation 50 % Ganztrauben, Kaltmazeration, ca. 15 Tage Maischestandzeit, Handlese mit Selektion

Ausbau 18 Monate Pièces (228 l, ca. 20 % neu), anschließend Edelstahltank bis zur Abfüllung

Trinkreife 2026–2033

Rebenalter Pflanzung 1959

Parzellengröße 0,3430 ha

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Weine

Ruppert-Leroy Champagne Fosse Grely brut nature BIO

Der Ruppert-Leroy Fosse-Grely Brut Nature kommt aus der ältesten Lage der Familie: La Fosse, unten am Hang, mit rotem Ton über einer Kalkplatte. Pinot Noir und Chardonnay zu gleichen Teilen, aus eigener Massenselektion – der klassische Einstieg in das Haus.

Im Glas

Helles Gold, natürliche, feine Perlen. Cremige Textur, darunter eine klare, salzige Mineralität. Am Gaumen präzise und tief, gut gebaut und mit Zug. Der Pinot Noir bringt Körper, der Chardonnay Frische. Ein langer, salziger Nachhall.

Mach was draus

Ein Apéro mit Gougères, Muscheln, gebratene Forelle, Hühnchen mit Estragon oder ein Stück Langres. Er ist ein Champagner für Freunde, die Naturwein mögen und neugierig auf Champagner ohne Zusätze sind. Gut für ein entspanntes Abendessen, bei dem man über den Wein ins Gespräch kommt. Servier ihn bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Fosse-Grely ist mein Lieblingsbeweis, dass Naturchampagner nicht kompliziert sein muss. Er schmeckt einfach gut.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Woher kommt der Name? Von der Parzelle La Fosse in Essoyes. Dort stehen rund 30 Jahre alte Reben aus eigener Massenselektion.

Wie wird er ausgebaut? Neun Monate auf der Hefe in Fässern und Halbstückfässern, danach 18 bis 20 Monate in der Flasche. Ohne Dosage und ohne zugesetzten Schwefel.

50 % Pinot Noir, 50 % Chardonnay · Lage La Fosse, Essoyes · roter Ton über Kalk, Süd-Südost · Massenselektion, Reben ca. 30 Jahre · Spontangärung, 9 Monate auf der Hefe in Fässern und Halbstückfässern · biologischer Säureabbau · 18–20 Monate Flaschenreife · ungeschönt, unfiltriert, ohne Schwefelzusatz · Jahrgang 2022 · Brut Nature, 0 g/l Restzucker · Champagne Ruppert-Leroy, Essoyes · Bio, FR-BIO-10 · Stand: Oktober 2026

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Spanien

Fulcro Nas Dunas Albariño 2018

Weißwein · Rías Baixas · Albariño · Val do Salnés

Fulcro Nas Dunas Albariño 2018 stammt von einer winzigen Parzelle alter Reben, die direkt auf Dünensand oberhalb des Strands von Montalvo wachsen. Der Jahrgang 2018 zeigt sich reif, voll und tief – ein Albariño von großer Statur, der Zeit und Luft belohnt. Nur rund 800 Flaschen wurden gefüllt.


Nas Dunas

„Nas Dunas“ heißt „in den Dünen“: Die Reben stehen in Arra, oberhalb der Praia de Montalvo bei Sanxenxo, auf feinem, vom Wind angewehtem Sand über Lehm. Die Wurzeln müssen sich erst durch den Sand graben, bevor sie im Lehm Halt finden; die stete Atlantikbrise trocknet die Reben und kühlt die Trauben. Manuel „Chicho“ Moldes von Bodegas Fulcro teilt die Parzelle mit seinen Freunden Rodri Méndez und Raúl Pérez.

Rebsorte und Ausbau

100 % Albariño. Spontangärung mit eigenen Hefen in einem einzigen 700-Liter-Fass aus französischer Eiche, ohne malolaktische Gärung. Der Wein reift rund 11 Monate im Fass und anschließend weitere 18 Monate auf der Flasche, bevor er in den Verkauf geht.

Im Glas

Leuchtendes Strohgelb. In der Nase Zitrusfrucht, reifer Apfel und Kräuter, dazu salzige Meeresnoten und ein feiner Holzhauch. Am Gaumen voll und tief, mit mehr Reife und Fülle als die kühleren Folgejahrgänge – getragen von präziser Säure und mineralischer Spannung. Langer, salziger Abgang.

Am Tisch

Bei 10–12 °C servieren und am besten eine Stunde vorher dekantieren; ein größeres Glas bringt die Aromen zur Geltung.

Klassische Begleitung: Austern, Muscheln, Meeresfrüchte und gegrillter Fisch.


Lage: Nas Dunas, Arra (Sanxenxo), Val do Salnés (Rías Baixas); Sand über Lehm
Klassifikation: Rías Baixas DO
Jahrgang: 2018 (ca. 800 Flaschen)
Ausbau: ca. 11 Monate im 700-l-Fass (französische Eiche), 18 Monate Flaschenreife

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Spirituosen

Grappa Vegia Rappa

Spirituose · Grappa · Italien

Valverde Grappa Vegia Rappa ist eine italienische Grappa aus Traubentrester. Der Name „Vegia" (vecchia) verweist auf einen gereiften Stil – warm, würzig und mit feiner Holznote.


Herkunft / Italien

Grappa ist der klassische italienische Tresterbrand und darf ausschließlich aus in Italien gewonnenem Traubentrester (den Schalen, Kernen und Stielen der Weinbereitung) hergestellt werden. Hier von Valverde.

Trester und Destillation

Destilliert aus Traubentrester. Als gereifte Grappa („vecchia/invecchiata") ruht sie nach der Destillation im Holzfass, wo sie ihre goldene Farbe und ihre weichen, würzigen Reifenoten entwickelt. (Genaue Trestersorte, Reifedauer und Region bitte dem Etikett/Steckbrief entnehmen.)

Im Glas

Goldgelb bis bernsteinfarben. In der Nase warm und würzig, mit Anklängen von Trockenfrüchten, Vanille und Holz. Am Gaumen vollmundig und weich, mit feiner Würze, sanfter Holznote und langem, wärmendem Abgang.

Pur genießen

Bei Zimmertemperatur in einem Grappa-Glas servieren – als klassischer Digestif.

Ideal: pur nach dem Essen oder als „Caffè corretto" zum Espresso.


Herkunft: Italien; Valverde
Art: Grappa (gereift)
Grundlage: Traubentrester
Reifung: im Holzfass (Details laut Etikett)

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Rebsorten

Metzger Chardonnay -B-

Weißwein · Chardonnay · trocken · Pfalz

Metzger Chardonnay -B- ist ein junger, knackiger Chardonnay vom Weingut Metzger aus der Pfalz. Hier findet die Rebsorte ähnliche Bedingungen wie in ihrer Heimat, dem Burgund. Frisch und spritzig zeigt sich dieser Chardonnay der Kategorie B. Ein unkomplizierter Weißwein für jeden Tag.


Pfalz

Das Weingut Metzger liegt in der Pfalz im Südwesten Deutschlands. Das milde Klima und die kalkhaltigen Böden bieten dem Chardonnay ähnliche Bedingungen wie im Burgund – ideal für einen frischen, fruchtbetonten Stil.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay. Der frische Ausbau im Edelstahl bewahrt die knackige Frucht und die spritzige Art – jung zu genießen.

Im Glas

Helles Gelb. In der Nase frische Noten von Apfel, Birne und etwas Zitrus. Am Gaumen knackig, frisch und spritzig, mit klarer Struktur und saftigem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 9–11 °C servieren.

Klassische Begleitung: Fisch, Meeresfrüchte, Geflügel, Salate und leichte Vorspeisen.


Lage: Pfalz (Deutschland)
Klassifikation: Pfalz – Weißwein (Chardonnay), trocken
Ausbau: reinsortig Chardonnay, Edelstahl

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