Zen Japanese Restaurant – Köln – Deutschland

Nicht nur für Zen Buddhisten

An einem dunklen November Samstag Abend geht es an der Aachener Straße in Köln recht lebhaft zu. Die ersten angrenzenden Weihnachtsmärkte sind gut gefüllt und die früh gestarteten trinkfreudigen Glühweintrinker taumeln schräg gelaunt über die Bürgersteige. Hier in der Domstadt pulsiert das wahre Leben und auch die gastronomische Vielfalt lässt in dieser Ecke Kölns wahrlich keine Wünsche offen.

Mit Decken und Heizstrahlern werden auch die Aussenplätze der Restaurants für die Gäste warmgehalten und so auch gerne konsequent vom hungrigen und durstigen Publikum frequentiert. In dieser trubeligen Meile befindet sich auch das Restaurant Zen. Backsteinziegel, ein grauer Steinboden, Holztische und im oberen Restaurant Bereich japanisch inspirierte Graffiti an den Wänden sorgen für ein typisches Großstadt- Wohlfühl Ambiente. Der ohne Graffiti im selben Stil gehaltene Kellerbereich wirkt etwas gemütlicher und sorgt mit seiner eleganten Beleuchtung für eine schnuckelige Atmosphäre. Die Küche liefert derweil die hierzulande bekannten Spezialitäten aus dem Land der aufgehenden Sonne. Ob Edame, Sushi, Gyoza, gekochte Schwarzwurzeln auf japanische Art, der Spinat mit Sesamsauce, Monchis oder das tolle Sesameis; alles überzeugt und macht in einer lockeren und guten Atmosphäre Spaß auf noch mehr. Hier fühlen sich nicht nur Zen Buddhisten wohl.

Zen Japanese Restaurant, Aachener Str. 20, 50674 Köln, Deutschland, Telefon: +49 221 57 167 187, https://www.restaurant-zen.de/

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Schaumweine

Franck Bonville Pur Oger Champagner Grand Cru Blanc de Blancs 2018

Der Franck Bonville Pur Oger 2018 ist der feinere Bruder des Pur Avize: Chardonnay aus zwei Parzellen in Oger, mit mehr als fünf Jahren Hefereife. Präzise, seidig und mit einer leisen Salzigkeit, die nach dem nächsten Schluck ruft.

Im Glas

Hellgold, feine Perlage. In der Nase Zitrus, weiße Blüten und ein wenig geröstete Haselnuss, sanft cremig unterlegt. Am Gaumen geradlinig und fein gezeichnet, seidig und doch straff, mit klarer Frische. Das Finale bleibt lang und sauber.

Mach was draus

Austern-Abend mit Freunden, Krustentiere vom Grill oder Saibling mit Beurre blanc. Stell ihn neben den Pur Avize 2018 und probier beide im Wechsel. Servier ihn bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Schenk ihn in große Gläser. Er ist ein toller Aperitif, aber zu feinem Fisch zeigt er erst richtig, was in Oger steckt.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Aus welchen Parzellen kommt er? Les Noyerots liegt mitten im Ort, Les Rumigny weiter unten am Hang. Zusammen ergeben sie ein rundes Bild des Dorfes.

Was unterscheidet Oger von Avize? Oger gilt als blumiger und runder, Avize als kraftvoller und kreidiger. Im direkten Vergleich der beiden Pur-Cuvées schmeckst du das gut.

100 % Chardonnay · Oger Grand Cru: Les Noyerots, Les Rumigny · Jahrgang 2018 · Méthode Traditionnelle · über 5 Jahre Hefelager · Extra Brut, 2,5 g/l Restzucker · Champagne Franck Bonville, Avize · Stand: Oktober 2026

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Spanien

Marques de Riscal Baron de Chirel Reserva 1994

Rotwein · Rioja DOCa · Tempranillo-Cabernet-Cuvée

Tempranillo / Cabernet Sauvignon Rioja DOCa Barón de Chirel Reserva Rioja Alavesa alte Reben 26 Monate Eiche 1994

Der Marqués de Riscal Barón de Chirel Reserva 1994 ist eine gereifte Spitzen-Cuvée aus alten Reben der Rioja Alavesa – weich, mit immenser Länge und gekonntem Holzeinsatz. Ein Wein, den man getrunken haben muss, wenn man sich ernsthaft mit der Rioja beschäftigt.


Barón de Chirel – Riscals Spitzen-Cuvée

Marqués de Riscal, 1858 in Elciego gegründet, war die erste Kellerei der Rioja, die nach dem Bordeaux-Vorbild arbeitete – inklusive der historischen Pflanzung von Cabernet Sauvignon, der hier aus genau diesen historischen Gründen bis heute erlaubt ist. Der Barón de Chirel erschien erstmals 1986 als experimentelle Abfüllung aus einer Selektion sehr alter, ertragsarmer Reben und gilt als einer der Wegbereiter des modernen Rioja-Stils.

Er entsteht nur in herausragenden Jahrgängen aus alten Reben der Rioja Alavesa rund um Elciego, auf tonig-kalkigen Böden und Kiesterrassen über Kalkstein in 450 bis 550 Metern Höhe. Die Cuvée verbindet hochgelegenen Tempranillo mit einem markanten Anteil Cabernet Sauvignon – das Beste aus Rioja und Bordeaux in einem Wein.

Jahrgang 1994 – Rioja

1994 gilt als einer der großen Rioja-Jahrgänge der 1990er Jahre – ein hervorragendes Jahr mit gesundem, vollreifem Lesegut und idealen Bedingungen für langlebige, tiefgründige Weine. Über drei Jahrzehnte Flaschenreife haben dem Barón de Chirel seine ganze Komplexität und seidige Reife geschenkt.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus überwiegend Tempranillo mit einem markanten Anteil Cabernet Sauvignon, Jahrgang 1994, trocken.

Selektion sehr alter, ertragsarmer Reben, anschließend rund 26 Monate Reife im Eichenfass, gefolgt von langer Flaschenreife. Der Holzeinsatz ist gekonnt und fein integriert – er stützt die Frucht, ohne sie zu überlagern.

Im Glas

Reife Frucht- und gedörrte Pflaumenaromen entströmen dem Glas schon kurz nach dem Einschenken. Mit etwas Luft gewinnen intensive Aromen dunkler Früchte die Oberhand, und der Wein gewinnt deutlich an Finesse. Ein weicher Wein mit immenser Länge und gekonntem Holzeinsatz, getragen von seidigen, vollständig gereiften Tanninen.

Ein Wein, den man getrunken haben muss, wenn man sich ernsthaft mit Weinen aus der Rioja beschäftigt.

Ein gereifter Wein dieses Alters sollte stehend gelagert, vorsichtig geöffnet und behutsam dekantiert werden. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu Braten und Schmorgerichten, zu rotem Fleisch sowie zu gereiften Hartkäsen – ein Wein für den großen, festlichen Anlass.


Lage: Rioja DOCa, Rioja Alavesa rund um Elciego (Spanien); tonig-kalkige Böden und Kiesterrassen über Kalkstein, 450–550 m, alte Reben
Klassifikation: Rioja DOCa Reserva, Barón de Chirel (trocken)
Ausbau: Tempranillo mit Cabernet Sauvignon; ~26 Monate Eichenfass, lange Flaschenreife

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Spirituosen

Pech Green Waldmeister mit echter Bourbon-Vanille

Spirituose · Likör · Waldmeister

Pech Green Waldmeisterlikör ist ein Likör aus echtem Waldmeister aus dem Bergischen, verfeinert mit echter Bourbon-Vanille – fruchtig-süß und aromatisch.


Herkunft / Bergisches Land

Der Pech Green wird mit echtem Waldmeister aus dem Bergischen Land hergestellt. Waldmeister (Galium odoratum) ist ein heimisches Waldkraut mit seinem unverwechselbaren, süßlich-würzigen Duft – die aromatische Grundlage dieses Likörs.

Zutaten und Herstellung

Hergestellt aus echtem Waldmeister, der sein typisches Aroma an die Spirituose abgibt, ergänzt um echte Bourbon-Vanille und abgerundet mit Zucker. Das Zusammenspiel von würzigem Waldmeister und cremiger Vanille gibt dem Likör seinen Charakter.

Im Glas

Leuchtendes Grün. In der Nase typischer, süßlich-würziger Waldmeister mit einem Hauch Vanille. Am Gaumen süß und aromatisch, mit klarer Waldmeisternote, weicher Bourbon-Vanille und rundem Abgang.

Pur und im Drink

Gut gekühlt pur oder auf Eis genießen.

Ideal: eisgekühlt pur, auf Eis, im Glas Sekt oder Prosecco sowie über Vanilleeis und Desserts.


Marke: Pech
Art: Waldmeisterlikör mit Bourbon-Vanille
Zutaten: Waldmeister, Bourbon-Vanille, Alkohol, Zucker
Herkunft: Bergisches Land (Deutschland)
Geschmack: fruchtig-süß, aromatisch

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Länder/Regionen

Domaine Bachelet Cote de Nuits Villages 2023

Rotwein · Côte de Nuits-Villages · Pinot Noir

Pinot Noir Côte de Nuits-Villages AOC Reben 70+ Jahre 2023 Côte de Nuits

Der Côte de Nuits-Villages 2023 von Denis Bachelet wächst auf einer gut ein Hektar großen Parzelle mit über 70 Jahre alten Reben. Ein reinsortiger Pinot Noir, fein und ausbalanciert, mit ordentlich Druck, Volumen und Energie – ein Wein voller Trinkfreude.


Côte de Nuits-Villages – alte Reben

Côte de Nuits-Villages ist eine Appellation aus den Gemeinden an den Enden der Côte de Nuits. Die Frucht für diesen Wein stammt von einer gut ein Hektar großen Parzelle, deren Reben über 70 Jahre alt sind – das geringe Ertragsniveau alter Stöcke liefert Konzentration und Tiefe.

Denis Bachelet führt in Gevrey-Chambertin eine kleine, traditionell arbeitende Domaine, die für Finesse und Klarheit bekannt ist. Diese Handschrift prägt auch den Côte de Nuits-Villages.

Jahrgang 2023 – Côte de Nuits

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April. Häufige Niederschläge im April und Anfang Mai hielten den Mehltaudruck hoch; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein, der Sommer verlief überwiegend gut.

Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück. Für die roten Burgunder steht 2023 für Tiefe, Farbe und Eleganz – klare dunkle Beerenfrucht, feine Würze und geschliffene Tannine bei großzügiger Erntemenge.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023, von über 70 Jahre alten Reben.

Nach der Lese vergärt der Wein und reift anschließend im Holzfass. Die Vinifikation folgt der traditionellen, auf Finesse ausgerichteten Handschrift des Guts.

Im Glas

Klare dunkle Beerenfrucht mit feiner Würze. Am Gaumen fein und ausbalanciert, mit Druck, Volumen und Energie, getragen von geschliffenen Tanninen und frischer Säure. Ein Wein mit viel Trinkfluss.

Fein, ausbalanciert und energiegeladen – ein Pinot Noir von alten Reben, der von Trinkfreude lebt.

Schon jung zugänglich, über einige Jahre gut lagerfähig. Bei 15–16 °C servieren.

Am Tisch

Geflügel und Ente, Charcuterie, Gerichte mit Pilzen, Kalb oder mittelreifer Weichkäse. Ein vielseitiger Begleiter für die feine Küche.


Lage: Côte de Nuits-Villages, ~1-ha-Parzelle; Reben über 70 Jahre
Klassifikation: Côte de Nuits-Villages AOC
Ausbau: Pinot Noir, alte Reben; Holzfassausbau

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Whisky

Ardbeg Kelpie

Single Malt Whisky · Islay · Schottland

Single Malt Scotch Islay ohne Altersangabe Ex-Bourbon- & Schwarzmeer-Eiche non chill-filtered Sonderabfüllung Ardbeg Day 

Der Ardbeg Kelpie ist eine limitierte Sonderabfüllung der Islay-Destillerie Ardbeg, veröffentlicht zum Ardbeg Day im Juni 2017 unter dem Motto des Meeres. Benannt ist er nach dem Kelpie, dem sagenhaften Wasserpferd der schottischen Mythologie. Das Besondere: Ein Teil reifte in jungfräulichen Eichenfässern aus der Schwarzmeer-Region (Adygeja, Russland), nachdem der Whisky zunächst in ehemaligen Bourbon-Fässern gelegen hatte. Non chill-filtered abgefüllt


Islay

Islay ist die südlichste Insel der Inneren Hebriden vor der Westküste Schottlands und steht für rauchige, torfgeprägte Single Malts. Die Destillerie Ardbeg liegt seit über 200 Jahren an der Südküste der Insel und zählt zu den am stärksten getorften Brennereien Schottlands. Atlantische Lage, Torf und Meeresluft prägen den maritim-rauchigen Charakter ihrer Whiskys – beim Kelpie ist diese Seenähe Programm.

Assemblage und Ausbau

Der Kelpie reift zunächst in ehemaligen Bourbon-Fässern aus amerikanischer Eiche und anschließend zum Teil in jungfräulichen Eichenfässern aus der Schwarzmeer-Region (Adygeja, Russland). Diese ungewöhnliche, frische Eiche steuert würzige, harzige und maritime Noten bei und verstärkt den salzig-rauchigen Charakter. Der Whisky trägt keine Altersangabe. Entwickelt hat ihn Dr. Bill Lumsden.

Im Glas

Goldfarben im Glas. In der Nase salzige Seetang- und Brandungsnoten, dazu rauchiger Torf, dunkle Schokolade, geräucherter Fisch und schwarzer Pfeffer; mit Wasser kommen cremiger Kaffee, Kiefernharz und ein Hauch geräucherte Kokosnuss hinzu. Am Gaumen kräftig und pfeffrig: Meersalz, geräucherter Speck, Hickory-Rauch, Schokolade und Teer. Der Nachhall ist lang, salzig und von Nelke, Teer und Kaffee getragen.

Am Tisch

Pur bei Zimmertemperatur genießen; einige Tropfen Wasser öffnen die Aromen. Passt zu geräuchertem Fisch, Austern, gegrilltem Fleisch, reifem Hartkäse und dunkler Schokolade. Ein maritim-rauchiger Begleiter für Liebhaber kräftiger Islay-Malts.



Lage: Islay, Schottland
Klassifikation: Single Malt Scotch Whisky (ohne Altersangabe, limitiert, Ardbeg Day 2017)
Ausbau: ehemalige Bourbon-Fässer und jungfräuliche Schwarzmeer-Eiche

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Weine

Weingut Andres Muskateller trocken BIO

Weißwein · Gutswein · trocken

Gelber Muskateller Mittelhaardt · Pfalz Gutswein 2024 trocken Bio · DE-ÖKO-039

Der Muskateller 2024 vom Weingut Andres in Deidesheim ist ein Gutswein von der Pfälzer Mittelhaardt, gekeltert aus 100 % Gelbem Muskateller. Michael und Thomas Andres bewirtschaften ihre Parzellen seit der Betriebsübernahme 2015 biologisch. Der Wein setzt die Sortenaromatik trocken um: Muskatbukett ohne Restsüße, getragen von der kühlen Säure des Jahrgangs.


Mittelhaardt – Parzellen zwischen Deidesheim, Forst und Königsbach

Die Rebflächen des Weinguts liegen verstreut über die Mittelhaardt, zwischen Haardt, Deidesheim, Forst, Ruppertsberg und Königsbach. Der Haardtrand schirmt die Hänge nach Westen gegen Wetterfronten ab, die Ostexposition zur Rheinebene bringt frühe Morgensonne und rasche Erwärmung. Das Ergebnis ist eine der wärmsten und niederschlagsärmsten Weinbauzonen Deutschlands.

Die Bodenspanne ist auf engem Raum groß: von kargem Buntsandstein über Löss und Lösslehm bis zu Kalkmergel. Für einen aromatischen Weißwein wie den Muskateller sind die kühleren, kalkhaltigen Anteile der ausschlaggebende Faktor – sie halten die Säure fest, während die Sorte in reinen Wärmelagen schnell breit und parfümiert wird.

Im Weinberg wird biologisch gearbeitet, ergänzt durch biodynamische Grundsätze; die Zertifizierung läuft unter DE-ÖKO-039. Der Eingriff bleibt bewusst gering – die Handschrift entsteht über Standort und Lesezeitpunkt, nicht über Kellertechnik.

Jahrgang 2024 – Pfalz

Auf einen milden Winter folgte ein früher Austrieb. Der Spätfrost im April traf die Pfalz deutlich weniger hart als andere deutsche Anbaugebiete, die Schäden blieben regional begrenzt. Kühle Wochen in Mai und Juni verzögerten Blüte und Entwicklung wieder. Der Sommer brachte wiederholte Regenphasen mit hohem Druck durch Falschen Mehltau – der Pflanzenschutzaufwand lag pfalzweit beim Anderthalbfachen des Üblichen, für Biobetriebe der arbeitsintensivste Teil des Jahres. Hagel spielte kaum eine Rolle: fünf Einsätze der Hagelabwehr statt sonst rund 25.

Die Hauptlese begann Anfang September und wurde zügig durchgezogen. Insgesamt kamen rund 2,2 Millionen Hektoliter in die Pfälzer Keller, etwa vier Prozent unter Vorjahr; ökologisch wirtschaftende Betriebe lagen mit etwa zehn Prozent Minus darunter. Anfangs leicht überdurchschnittliche Mostgewichte wurden vom Septemberregen auf Normalwerte zurückgeführt. Der Jahrgang steht damit für prägnante Säure bei niedrigen Alkoholwerten – eine Konstellation, die aromatischen Sorten wie dem Muskateller entgegenkommt.

Assemblage und Ausbau

Sortenrein 100 % Gelber Muskateller, Jahrgang 2024, trocken ausgebaut. Die Trauben stammen aus den Gutsweinparzellen der Mittelhaardt und werden früh gelesen, um die Säure des Jahrgangs und das Primäraroma zu sichern.

Der Ausbau bleibt reduktiv und ohne Holz. Kühle Gärung und kurzer Hefekontakt halten die Terpenaromatik der Sorte fest, die bei Wärme und langer Lagerung rasch ins Parfümierte kippt.

Im Glas

In der Nase klares Muskatbukett: Holunderblüte, Limettenzeste, weiße Traube, dahinter ein Hauch Pfirsichhaut. Am Gaumen geradlinig, Grapefruit und Zitrus tragen den Mittelbau, die Säure des Jahrgangs zieht den Wein schmal und straff nach hinten. Der Abgang bleibt salzig-herb statt blumig-süßlich.

Muskateller ohne Restsüße: Die prägnante Säure des Jahrgangs 2024 stellt das Muskatbukett auf ein süßes Polster.

Bei 9–11 °C servieren. Der Wein ist ab sofort auf dem Punkt und sollte jung getrunken werden – die Terpenaromatik verliert nach dem zweiten Jahr an Präzision.

Am Tisch

Als Aperitif, zu Spargel mit Sauce hollandaise, zu Ziegenfrischkäse, zu Sushi und Sashimi. Die Kombination aus Muskataroma und trockenem Finish trägt scharf gewürzte asiatische Küche – grünes Thai-Curry, vietnamesische Sommerrollen, Szechuan-Gemüse. Zu Desserts passt er nicht; dafür fehlt die Restsüße.


Produzent Weingut Andres, Deidesheim (Pfalz)
Rebsorte 100 % Gelber Muskateller
Lage Mittelhaardt – Parzellen um Deidesheim, Forst, Ruppertsberg und Königsbach
Klassifikation Gutswein, trocken
Jahrgang 2024
Vinifikation frühe Lese · kühle Gärung
Ausbau reduktiv ohne Holz · kurzer Hefekontakt
Trinkempfehlung 2026–2028
Böden Buntsandstein · Löss und Lösslehm · Kalkmergel
Bewirtschaftung biologisch, DE-ÖKO-039, ergänzt durch biodynamische Grundsätze

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Länder/Regionen

Caliterra Carmenere Reserva

Rotwein · Colchagua Valley · Carménère · Chile

Caliterra Reserva Carménère ist ein fruchtbetonter, süffiger Rotwein aus dem Colchagua Valley in Chile. Carménère stammt ursprünglich aus dem Bordeaux und wurde in Chile jahrzehntelang mit Merlot verwechselt, bis sie als eigene Sorte erkannt wurde. Heute gibt sie chilenischen Rotweinen ein unverwechselbares Gesicht. Im Glas ein klarer, charaktervoller Carménère mit reifer Frucht.


Colchagua Valley

Das Colchagua Valley liegt rund zwei Autostunden südlich von Santiago im chilenischen Valle Central. Granit- und Tonböden, viel Sonne und kühlende Brisen sorgen für reife, ausgewogene Trauben. Hier reift Carménère spät und gleichmäßig aus, was ihr den typischen, würzig-fruchtigen Charakter gibt.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht überwiegend aus Carménère. Nach der Gärung reift er mehrere Monate in Eichenfässern aus amerikanischer und französischer Eiche, die ihm dezente Würze und Struktur geben, ohne die saftige Frucht zu überdecken.

Im Glas

Klares Purpurrot. In der Nase reife dunkle Frucht wie Pflaume und Brombeere, dazu eine würzige, leicht pfeffrige Note. Am Gaumen saftig und süffig, mit weichem Tannin und runder Frucht. Der Abgang ist weich und unkompliziert.

Am Tisch

Bei 15–18 °C servieren; jung und unkompliziert zu genießen.

Klassische Begleitung: gegrilltes Fleisch, würzige Gerichte, Eintöpfe und mittelkräftiger Käse.


Lage: Colchagua Valley (Valle Central), Chile
Klassifikation: DO Valle de Colchagua – Reserva
Ausbau: mehrere Monate Eichenfass (amerikanische/französische Eiche)

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Feinkost

Raguso Linguine al Tartufo

Feinkost · Pasta · Italien

Raguso Linguine al Tartufo sind Linguine, verfeinert mit edlem schwarzem Trüffel. Linguine ähneln Spaghetti, sind jedoch flacher und breiter – ihre flache Oberfläche lässt Saucen besonders gut haften.


Herkunft / Italien

Linguine – italienisch für „kleine Zungen" – stammen ursprünglich aus Ligurien. Sie eignen sich besonders für Saucen auf Öl- oder Fischbasis wie Pesto, Linguine alle vongole (mit Venusmuscheln) oder Meeresfrüchtesaucen. Hier von der Pasta-Manufaktur Raguso.

Zutaten und Herstellung

Gefertigt aus Hartweizengrieß und verfeinert mit edlem schwarzem Trüffel. Die flache Linguine-Form sorgt für gute Sauce-Haftung; der Trüffel gibt der Pasta ihr charakteristisch erdig-aromatisches Profil.

Geschmack

Angenehm bissfest, mit dem nussig-getreidigen Aroma guten Hartweizens und der intensiven, erdigen Würze des schwarzen Trüffels.

In der Küche

In reichlich gesalzenem Wasser al dente kochen, dann kurz schwenken.

Einfach und exquisit: mit feinem Olivenöl, Salz, Pfeffer und Parmesan abschmecken – so kommt der Trüffel am besten zur Geltung.


Hersteller: Pasta Raguso (Italien)
Produkt: Linguine al Tartufo – Linguine mit schwarzem Trüffel
Zutaten: Hartweizengrieß, schwarzer Trüffel (genaue Liste laut Etikett)
Herkunft: Italien
Mindesthaltbarkeit (MHD): 08.05.2027

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