Blog

22. April 2023

Blog per E-Mail abonnieren

Keine Beiträge mehr verpassen.

Entdecke unsere Weine

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Franck Bonville Champagner Grand Cru Blanc de Blancs brut

Ein Champagner, der sofort wach macht: Der Franck Bonville Grand Cru Blanc de Blancs Brut kommt aus Avize, mitten in der Côte des Blancs, und besteht nur aus Chardonnay. Hell, salzig, präzise – genau richtig, wenn der Abend Fahrt aufnehmen soll.

Im Glas

Leuchtendes Hellgold, feine und ausdauernde Bläschen. In der Nase Akazienblüte, Zitrone, Grapefruit und weißer Pfirsich. Am Gaumen schlank und straff, mit einem salzigen Zug, der direkt Lust auf den nächsten Schluck macht. Cremig wird er ganz ohne Holz: Die Grundweine reifen im Stahltank, danach liegt der Champagner zwei bis zweieinhalb Jahre auf der Hefe. Das bringt eine zarte Brioche-Note.

Mach was draus

Austern auf Eis sind der Klassiker. Genauso stark ist er zu Ceviche, Sushi oder einem Teller Parmesan-Risotto. Beim Aperitivo reichen gesalzene Mandeln und ein paar Freunde. Servier ihn bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Ich schenke ihn im Weißweinglas aus, nicht in der Flöte. Lass ihm zehn Minuten Zeit – dann kommen Nuss und Brioche zur Zitrusfrische dazu. Mein Tipp: ein Stück junger Comté.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Wie trocken ist er? Klar trocken: 4,2 g Restzucker pro Liter. Für Brut wären bis zu 12 g erlaubt.

Was heißt Blanc de Blancs? Champagner nur aus weißen Trauben – hier 100 % Chardonnay aus den drei Grand-Cru-Dörfern Avize, Oger und Le Mesnil-sur-Oger.

Wie lange kann ich ihn lagern? Er ist jetzt trinkreif und hält sich kühl und dunkel gelagert bis etwa 2031.

100 % Chardonnay · Grand Cru Avize, Oger, Le Mesnil-sur-Oger · Méthode Traditionnelle · ca. 2–2,5 Jahre Hefelager · Brut, 4,2 g/l Restzucker · Champagne Franck Bonville, Avize · Stand: Oktober 2026

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Domaine Bretaudeau Gaïa Muscadet blanc 2022 BIO

Der Gaïa blanc wird zu 100 % aus der Rebsorte Melon de Bourgogne hergestellt. Die über sechzig Jahre alten Reben wachsen auf einem kompakten, grobkörnigen magmatischen dunklen Gestein namens Gabbro. Wie alle Weine von Jérôme Bretaudeau wird der Gaïa biodynamisch ausgebaut. Die Trauben werden manuell und selektiv gelesen, und die Gärung erfolgt mit natürlichen Hefen. Anschließend ruht der Wein über zwei Jahre auf der Vollhefe in einem Betonei.

 

Der Gaïa blanc beeindruckt mit einer kraftvollen Nase, die rauchige und mentholhaltige Noten zeigt. Im Mund präsentiert er sich weich, mit einem sehr langen Nachgeschmack, der rauchige und salzige Mineralität aufweist. Im Glas entwickelt sich der Wein kontinuierlich weiter und zeigt eine vibrierende Länge. Ein herausragender Weißwein mit enormem Entwicklungspotenzial. FR-BIO-01

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Marie-Courtin Efflorescence Extra Brut 2019 BIO

Der Marie-Courtin Efflorescence 2019 Extra Brut ist Pinot Noir vom unteren Teil des Hangs in Polisot, weiß gekeltert und im Holz ausgebaut. Ein Blanc de Noirs mit fast burgundischer Tiefe und viel Reifepotenzial.

Im Glas

Helles Gold, feine, gut eingebundene Perlen. Klare, reife Frucht von Apfel, roten Beeren und etwas Pflaume. Im Mund gerade und gut gebaut, mit einem Bogen von Frische über Salz bis in die Tiefe. Das Holz gibt Würze, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Ein langer, eleganter Abgang.

Mach was draus

Perlhuhn, Taube, Kalbsfilet mit Morcheln, Steinbutt oder ein gereifter Langres aus der Nachbarschaft. Ein Champagner für ein festliches Essen und ein großes Glas. Er kann auch noch einige Jahre im Keller liegen. Servier ihn bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Efflorescence trinke ich wie einen feinen Burgunder: großes Glas, etwas Luft und ein schönes Stück Geflügel.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Wie wird er ausgebaut? Knapp ein Jahr – neun, zehn Monate – in Holzfässern und Barriques, danach drei Jahre und mehr in der Flasche.

Was unterscheidet ihn von Résonance? Beide sind Pinot Noir aus derselben Parzelle. Efflorescence kommt vom unteren Hang und reift im Holz, Résonance vom oberen Hang und reift im Tank.

100 % Pinot Noir · unterer Hang, Polisot, Côte des Bar · Kalk und Kimmeridge · Holz und Barrique für 9 bis 10 Monate · drei Jahre und mehr in der Flasche · Jahrgang 2019 · Extra Brut · Champagne Marie-Courtin, Polisot · Bio, FR-BIO-09 · Stand: Oktober 2026

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Bret Brothers Mâcon Chardonnay Les Crays 2023 BIO

Weißwein · Mâconnais · Chardonnay · Bio

Bret Brothers Mâcon Chardonnay Les Crays ist ein Bio-Weißwein aus 100 % Chardonnay aus dem südlichen Burgund. Die Reben wachsen auf einem ein Hektar großen Flurstück auf 220 Metern Höhe, rund 30 Kilometer nördlich von Mâcon, auf Ton- und Kalksteinböden. Die Ost- und Südostausrichtung sorgt für gleichmäßige Reife. Im Glas ein tiefer, mineralischer Chardonnay mit samtiger Textur.


Les Crays

Die Lage Les Crays liegt auf 220 Metern Höhe im Mâconnais, rund 30 Kilometer nördlich von Mâcon. Ton- und Kalksteinformationen bilden den Untergrund, durch den sich die Wurzeln arbeiten müssen, und geben dem Wein Tiefe und Komplexität. Der Wein wird ökologisch erzeugt und ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle FR-BIO-01).

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Chardonnay. Nach der Handlese kommt ein schonendes Ganzbeer-Pressverfahren zum Einsatz. Vinifikation und Reifung erfolgen zu 100 % in 228-Liter-Eichenfässern über elf Monate, was dem Wein eine subtile Holznote und eine samtige Textur gibt.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase Zitrus und reife Steinfrucht, untermalt von einer feinen Holznote. Am Gaumen samtig und tief, mit frischer Säure und mineralischem Kern. Der Abgang ist lang und klar.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren; jung zugänglich, mit Reifepotenzial über einige Jahre.

Klassische Begleitung: Fisch, Meeresfrüchte, Geflügel und gereifter Hartkäse.


Lage: Les Crays, Mâconnais, 220 m, Ton-/Kalksteinböden, Ost-/Südostlage
Klassifikation: Mâcon AOC
Ausbau: Ganzbeerpressung, 100 % Barrique (228 l), 11 Monate

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Spanien

Envinate Benje blanco 2024

Weißwein · Teneriffa · D.O. Ycoden-Daute-Isora · Listán Blanco

100 % Listán Blanco D.O. Ycoden-Daute-Isora Santiago del Teide Envínate Vulkanboden · ~1.000–1.100 m wurzelechte Altreben Beton & Barrique · 8 Mon. Hefe 2024

Der Envínate Benje Blanco 2024 ist ein salzig-mineralischer Listán Blanco aus rund 1.000 Metern Vulkanhöhe bei Santiago del Teide – frisch, vertikal und herkunftsgenau. „Benje" bedeutet in der Sprache der Guanchen „Krater". Vulkanweiß von großer Spannung.


Benje – Vulkanweiß aus Santiago del Teide

Envínate („wine yourself") ist das Kultprojekt von vier befreundeten Önologen – Roberto Santana, Alfonso Torrente, Laura Ramos und José Martínez –, die Atlantik-geprägte Terroirs in der Ribeira Sacra, auf den Kanaren und in Almansa erkunden. Ihre Philosophie: jede Parzelle möglichst pur zum Ausdruck bringen – ohne Chemie im Weinberg, mit Handlese, Wildhefen und minimalem Eingriff. Roberto Santana lebt auf Teneriffa und bewirtschaftet die Benje-Parzellen gemeinsam mit lokalen Winzerfamilien.

Die D.O. Ycoden-Daute-Isora liegt im Nordwesten Teneriffas; die Böden sind vulkanischen Ursprungs. Die mit wurzelechten Reben bepflanzten Weinterrassen liegen spektakulär bis rund 1.100 Meter über dem Meeresspiegel, werden täglich von straffen Atlantikwinden umweht und wurzeln auf steinigem Vulkangeröll. Der Benje stammt aus solchen alten, ungezogenen Buschreben rund um Santiago del Teide – „Benje" ist das Guanchen-Wort für den nahen Krater.

Jahrgang 2024 – Teneriffa

Das subtropische Atlantikklima und die hohen Vulkanlagen prägen auch 2024 einen frischen, vertikalen Weißwein mit klarer Frucht, lebendiger Säure und salziger Mineralität. Die kühle Höhe hält den Alkohol moderat und betont die spannungsreiche, herkunftsgenaue Stilistik.

Ausbau

Reinsortiger Listán Blanco (Palomino) aus dem Jahrgang 2024, D.O. Ycoden-Daute-Isora, trocken.

Handlese mit Selektion im Weinberg; Spontangärung mit Wildhefen in Betontanks und kleinen offenen Bottichen. Anschließend reift der Wein rund acht Monate auf der Feinhefe – etwa zu 60 % in Beton und zu 40 % in gebrauchten 228-Liter-Fässern aus französischer Eiche. Unfiltriert, mit minimalem Schwefel abgefüllt.

Im Glas

Ein frischer, saftiger und zugleich mineralisch geprägter Vulkanweiß: Aromen von frischem Apfel und knackiger Birne, dazu florale und kräutrige Noten, feine Zitrusanklänge und ein deutlicher mineralischer, salziger Hintergrund. Am Gaumen vertikal und spannungsreich, mit prägnanter Säure und einem leicht herb-mandeligen, langen Abgang – ein Wein, der nach Essen verlangt.

Frisch, saftig und vertikal – Apfel und Birne, salzige Mineralität und ein langer, herb-mandeliger Abgang.

Schon jung mit viel Spannung, gewinnt aber über einige Jahre; profitiert von etwas Luft. Bei 10–12 °C im größeren Glas servieren.

Am Tisch

Hervorragend zu Fisch und Meeresfrüchten (besonders Sardinen, Austern, Ceviche), zu Reisgerichten sowie zu weißem Fleisch und Geflügel.


Lage: Teneriffa, D.O. Ycoden-Daute-Isora, Santiago del Teide (Kanaren, Spanien); ~1.000–1.100 m, steiniges Vulkangeröll; wurzelechte, ungezogene Altreben (~70–120 J.)
Klassifikation: D.O. Ycoden-Daute-Isora, 100 % Listán Blanco (trocken)
Ausbau: Handlese, Spontangärung in Beton und offenen Bottichen, ~8 Monate auf der Feinhefe (ca. 60 % Beton / 40 % gebrauchte 228-l-Barriques), unfiltriert; organischer Anbau

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Spanien

Envinate Táganan Margalagua tinto 2024

Rotwein · Teneriffa · Táganan (Anaga) · Field Blend

Negramoll · Listán Negro · Listán Blanco Teneriffa · Anaga Parcela Margalagua Envínate roter Basalt · eisenhaltig 100 % Ganztraube · ohne Schwefel nur 1.800 Flaschen 2024

Der Envínate Táganan Parcela Margalagua 2024 ist der zurückhaltendste Jahrgang der Margalagua-Serie – leichter, subtiler, präziser. Ein Einzellagen-Rotwein von ätherischem Charakter aus dem Anaga-Massiv: vergoren ohne Eingriff, ausgebaut ohne Schwefel, nur 1.800 Flaschen.


Margalagua – Einzellage auf rotem Basalt

Envínate („wine yourself") ist das Kultprojekt von vier befreundeten Önologen – Roberto Santana, Alfonso Torrente, Laura Ramos und José Martínez. Auf Teneriffa arbeitet das Team seit Jahren konsequent im Anaga-Massiv im Nordosten der Insel, einer der ältesten und steilsten Weinregionen der Kanaren – steil, feucht, vulkanisch geprägt, mit uralten, wurzelechten Reben.

Die Einzelparzelle Margalagua steht auf rotem Basalt mit hohem Eisengehalt und sandiger Textur. Die Kombination aus mineralreichem Untergrund und atlantischem Klima erklärt den Charakter des Weins: Dichte ohne Schwere, Struktur ohne Tannin-Druck. Das Feldgemisch besteht überwiegend aus Negramoll und Listán Negro sowie rund 10 % Listán Blanco – allesamt auf unveredelten alten Reben, gemeinsam gelesen und vergoren, ganz in der traditionellen Inselpraxis.

Jahrgang 2024 – Teneriffa

2024 ist der zurückhaltendste Jahrgang der Margalagua-Serie: leichter als 2023, subtiler in der Aromatik und präziser im Aufbau. Das atlantische Klima und die Vulkanböden des Anaga prägen einen Rotwein von ätherischer Frische, klarer Linie und tiefer Mineralität.

Assemblage und Ausbau

Field Blend aus überwiegend Negramoll und Listán Negro sowie rund 10 % Listán Blanco, aus dem Jahrgang 2024, Teneriffa (Anaga), trocken.

2024 fermentierte Envínate zu 100 % als Ganztraube in Betontanks ohne Temperaturkontrolle, mit einer Maischestandzeit von 25 bis 28 Tagen. Der anschließende Ausbau erfolgte über neun Monate in neutralen 228-Liter-Fässern – ohne Abstich, ohne Schwefelzusatz; die malolaktische Gärung verlief ungesteuert im Fass. Abfüllung Juli 2025, 1.800 Flaschen.

Im Glas

Die Nase öffnet sich mit Luft zu trockenen Rosenblättern, schwarzem Pfeffer und nassem Bimstein – die charakteristische Aromatik der Táganan-Linie, 2024 in besonders subtiler Ausprägung. Am Gaumen zeigt sich eine fast transparente Textur mit feiner Würze und klarer Linie. Der Abgang trägt vulkanische Mineralität und eine ruhige, ausdauernde Länge. Im Glas entwickelt sich der Wein kontinuierlich – wer Geduld hat, erfährt mehr.

Ätherisch und präzise – trockene Rosenblätter, schwarzer Pfeffer, nasser Bimstein und vulkanische Mineralität.

Kein Wein für den sofortigen Konsum: wer jetzt öffnet, sollte mindestens 30–45 Minuten dekantieren. Optimales Fenster 2026–2028, kühl und dunkel, idealerweise liegend lagern. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu Ziegenfrischkäse, zu gegrilltem Fisch mit Haut sowie zu Papas arrugadas con mojo. Funktioniert mit genügend Zeit im Glas auch als Solist.


Lage: Teneriffa, Táganan/Anaga, Parcela Margalagua (Kanaren, Spanien); roter, eisenhaltiger Basalt mit sandiger Textur, steil; uralte wurzelechte Reben
Klassifikation: Rotwein (Field Blend), Teneriffa; überwiegend Negramoll und Listán Negro, ~10 % Listán Blanco (trocken); nur 1.800 Flaschen
Ausbau: 100 % Ganztraube, Gärung in Betontanks ohne Temperaturkontrolle (25–28 Tage Maische), 9 Monate in neutralen 228-l-Fässern, ohne Abstich und ohne Schwefelzusatz

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Domaine Denis Mortet Chambolle Musigny Aux Beaux Bruns 1er Cru 2021

Rotwein · Chambolle-Musigny Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Aux Beaux Bruns · 1er Cru Chambolle-Musigny 0,23 ha · Reben ~40 Jahre · 1.200 Flaschen 18 Monate Holz · 60% neu

Der Chambolle-Musigny Aux Beaux Bruns 1er Cru 2021 von Denis Mortet ist ein reinsortiger Pinot Noir von Eleganz und Feinheit. Aromen kleiner roter Früchte und ein feiner Abgang mit eleganten Tanninen prägen diesen Wein aus winziger Produktion.


Aux Beaux Bruns – Premier Cru in Chambolle-Musigny

Les Beaux Bruns liegt im unteren Teil des Dorfes Chambolle-Musigny mit Ostausrichtung. Der Boden ist kalkhaltig und reich an weißem Mergel; eine dünne Kieselschicht an der Oberfläche sorgt für gute Entwässerung. Chambolle-Musigny steht für die feinsten, parfümiertesten Pinots der Côte de Nuits.

Die Parzelle umfasst nur 0,23 Hektar mit rund 40 Jahre alten Reben und liefert im Schnitt etwa 1.200 Flaschen. Erzogen wird im Cordon Royat und Single Guyot; gepflügt wird mechanisch, ohne Düngemittel oder chemische Herbizide, nur mit organischen Bodenverbesserern. Die Domaine Denis Mortet zählt zu den Spitzenadressen der Côte de Nuits.

Jahrgang 2021 – Côte de Nuits

2021 war im Burgund ein Wechselbad: Auf eine frühe Frühlingswärme folgte ab dem 6. April ein wochenlanger, schwerer Frost mit Tiefstwerten bis −8 °C, der einen Großteil der Ernte vernichtete. Eine kühle, trockene Phase und atlantische Regenfälle mit Mehltaudruck folgten, bevor stabileres Wetter im August und September die Reife sicherte.

Für die roten Burgunder steht 2021 für kleine Erträge und einen klassischen, frischen Stil mit feiner Struktur und moderatem Alkohol – passend zur duftigen, eleganten Art von Chambolle.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021, von Hand in kleinen Kisten gelesen. Strenge Traubenselektion, teilweise Entrappung und Spontangärung mit natürlichen Hefen.

Ausbau über 18 Monate im Eichenfass, davon 60 % neu und 40 % einmal belegt. Seine optimale Reife erreicht der Wein nach rund acht Jahren.

Im Glas

Aromen kleiner roter Früchte, getragen von Eleganz und Feinheit. Am Gaumen fein gezeichnet, mit einem schönen Abgang und eleganten Tanninen.

Kleine rote Früchte, Eleganz und Feinheit über eleganten Tanninen – Chambolle-Musigny in seiner duftigen Form.

In der Jugend zugänglich, seine optimale Reife erreicht der Wein nach rund acht Jahren. Bei 15–16 °C servieren.

Am Tisch

Geflügel und Federwild, Kalb, Gerichte mit Pilzen, dazu mittelreifer Weichkäse. Ein eleganter Begleiter ohne Schwere.


Lage: Aux Beaux Bruns (1er Cru), Chambolle-Musigny (Côte de Nuits); kalkhaltig, weißer Mergel, Kiesauflage, Ostlage, 0,23 ha, Reben ~40 Jahre
Klassifikation: Chambolle-Musigny Premier Cru
Ausbau: Pinot Noir, teilweise entrappt, Spontangärung; 18 Monate Holz (60% neu, 40% einmal belegt); Handarbeit im Weinberg

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Frankreich

Florent Garaudet Monthelie Sous le Cellier blanc 2023

Weißwein · Monthelie · Chardonnay

Chardonnay Monthelie AOC Côte de Beaune 2023 kalkhaltiger Untergrund

Der Monthelie Sous le Cellier Blanc 2023 von Florent Garaudet ist eine echte Rarität: ein wilder, würziger Chardonnay aus einer winzigen Steillage oberhalb des Dorfes – getragen von fabelhafter Frische und salzig-mineralischer Tiefe.


Monthelie – Weiß als Rarität

Das Weindorf Monthelie liegt etwas oberhalb an einem Berghang, gegenüber der bekannteren Weingemeinde Meursault. In der geschützten Herkunftsbezeichnung Monthelie werden rund 90 % Rotweine und lediglich 10 % Weißweine erzeugt. Damit ist Florent Garaudets Weißwein Sous le Cellier fast schon eine Rarität.

Die Parzelle umfasst kaum 0,30 Hektar steiler Rebfläche, bestockt mit fast vierzig Jahre alten Chardonnay-Reben. Sie liegt perfekt nach Süden ausgerichtet und fußt auf sehr kalkhaltigem Untergrund mit einer weichen, lehmigen Krume. Eine wenig bekannte Lage, die sich hinter den großen Namen der Region keineswegs verstecken muss.

Jahrgang 2023 – Côte de Beaune

2023 brachte im Burgund eine gesunde und großzügige Ernte. Ein warmer Sommer wurde durch Septemberregen ausbalanciert, sodass die Trauben reif, aber nicht überreif gelesen wurden.

Für die weißen Burgunder steht 2023 für klaren Fruchtkern bei tragender Frische – beides spiegelt sich in der pikanten, mineralischen Art dieses Sous le Cellier wider.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023.

Der Ausbau erfolgte zwölf Monate lang in französischen Barriques, davon 50 % neues Holz, gefolgt von weiteren sechs Monaten Ruhezeit im Edelstahltank bis zur finalen Flaschenfüllung.

Im Glas

Im Duft und Geschmack zeigt sich der Wein wilder und würziger als viele andere Chardonnays, getragen von fabelhafter Frische, mit langem, sehnigem und zugleich vollmundigem Finish. Zitrusfrüchte, eine dezente Reduktionsnote, wilde Bergkräuter, viel nasser Stein, Sandelholz und Limette prägen sein Profil.

Wild, würzig und salzig-mineralisch – ein Chardonnay mit kühler Eleganz und sehnigem, langem Finale.

Schon jetzt zugänglich, mit Reifepotenzial über die kommenden Jahre. Bei 11–12 °C servieren.

Am Tisch

Geflügel in heller Sauce, gebratener Fisch, Kalbsbäckchen oder mild gereifter Hartkäse. Auch solo ein animierender, mineralischer Aperitif.


Lage: Monthelie „Sous le Cellier" (Côte de Beaune); kalkhaltiger Untergrund, lehmige Krume
Klassifikation: Monthelie AOC (Village)
Ausbau: Chardonnay; 12 Monate französische Barriques (50 % neu), 6 Monate Edelstahl · Handarbeit im Weinberg

Mehr erfahren ...