Rubens – Düsseldorf – Deutschland

Das Rubens in Düsseldorf: Historischer Charme trifft auf kulinarische Meisterwerke aus der Alpenrepublik

Inmitten des charmanten Düsseldorfer Stadtteils Pempelfort verbirgt sich ein kulinarisches Kleinod, das Gästen eine unvergleichliche Erfahrung bietet: Das Restaurant „Rubens“. Es wurde vor etwa vier Jahren in den historischen Räumen einer ehemaligen Stadtsparkassen Filiale eröffnet.

Der großzügige Speiseraum befindet sich im Erdgeschoss, dem ehemaligen Empfangsraum der Stadtsparkasse. Im Keller kann man in den alten Tresor- und Schließfachräumen dinieren.

Hier verschmelzen im wahrsten Sinne des Wortes Erinnerungen an alten Schmuck und Gold aus den ehemaligen Schließfächern mit kulinarischen Köstlichkeiten wie Butterschmalz, Wiener Schnitzel und Kaiserschmarrn. Es ist ein Ort, an dem Geschichte und Kulinarik auf harmonische Weise neu interpretiert werden.

Die treibenden Kräfte hinter diesem einzigartigen Restaurant sind Cornelia und Ruben Baumgart. Das Paar bringt nicht nur jahrzehntelange gastronomische Erfahrung mit, sondern auch beeindruckende Lebensgeschichten. Mit Conny Baumgarts südost-steirischen Wurzeln und ihren internationalen Erfahrungen als Hoteldirektorin, sowie der Leidenschaft und Expertise von Ruben Baumgart in der österreichischen Haubengastronomie, bilden sie das Herzstück des „Rubens“.

Das kulinarische Angebot des Hauses ist tief in der österreichischen Tradition verwurzelt, aber mit einer modernen Note versehen, die den Gästen den ein oder anderen zeitgemäßen „Schmankerl“ bietet. Rubens Talent, Gerichte zu kreieren, die sowohl die Authentizität der österreichischen Küche als auch innovative Einflüsse vereinen, macht jeden Besuch zu einem besonderen Genusserlebnis. Dabei sorgt das Team stets für einen perfekten Service.

Das „Rubens“ steht nicht nur für exquisite Küche und Herzlichkeit. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Nachhaltigkeit. Nach dem Motto „From nose to tail“ stellen sie sicher, dass alle Teile eines Lebensmittels Wertschätzung erfahren und effizient genutzt werden.

Vom Konzept her haben die Gäste die Wahl zwischen den vier Menüs „Sommerlich“, „Vegetarisch“, „Das Signatur“ und „Heimat“. Auf Wunsch können hier natürlich auch einzelne Speisen aus den Menüs à la carte bestellt werden. Die Weinauswahl ist beeindruckend, gespickt mit sowohl bekannten als auch unbekannten Winzern aus Österreich. Die Atmosphäre ist, mit oder ohne Wein, besonders authentisch und ungezwungen lecker.

Ein Wirtshaus mit einem Faible für das „einfach“ Besondere, das in dieser Qualität immer seltener zu finden ist.

Quiche.
Tomatensalat vom Biohof Frings, mit weissem Thunfisch, Holunder Essig und Wassermelone.
Spinat Kasknödel, Parmesan, Pastinake und Nussbutter.
Wiener Schnitzel vom Kalbsrücken in Butterschmalz gebacken, lauwarmer Erdäpfel Salat, Preiselbeeren und Blattsalat.
Kaiserschmarrn mit Zwetschgen- und Apfel Kompott.

Rubens, Kaiserstraße 5, 40479 Düsseldorf, Deutschland, Telefon: +49 211 15859800, https://rubens-restaurant.de/

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Portugal

Churchill´s 10 years old Tawny Port

Portwein · Tawny · Douro · Portugal · 0,5 l

Churchill's 10 Years Old Tawny Port ist ein zehn Jahre im Fass gereifter Tawny-Portwein aus dem Douro-Tal in Portugal – hier in der 0,5-Liter-Flasche. Er stammt vom renommierten Haus Churchill's. Im Glas ein intensives Ziegelrot mit kompakten, beeindruckenden Aromen.


Douro

Das Douro-Tal in Nordportugal ist die Heimat des Portweins – eine der ältesten Weinbauregionen der Welt mit steilen Schieferterrassen. Churchill's zählt zu den angesehenen, unabhängigen Portweinhäusern. Die Trauben stammen aus dem Douro.

Herstellung und Reifung

Der Tawny wird aus den klassischen Douro-Sorten Tinta Roriz, Touriga Franca, Tinta Barroca und Touriga Nacional erzeugt. Als gespriteter Portwein reift er im Schnitt zehn Jahre im Holzfass, wodurch er seine ziegelrote Farbe und die typischen oxidativen Aromen entwickelt.

Im Glas

Intensives Ziegelrot. In der Nase kompakte, beeindruckende Aromen von Dörrobst, Brotrinde und Mokka. Am Gaumen vollmundig und konzentriert, mit nussiger Süße und feiner Würze. Der Abgang ist lang und warm.

Zum Genuss

Leicht gekühlt bei 12–14 °C servieren. Pur als Digestif oder zum Dessert; nach dem Öffnen einige Wochen haltbar.

Klassische Begleitung: Schokoladendesserts, Nüsse, Trockenfrüchte und gereifter Hartkäse.


Herkunft: Douro (Portugal)
Art: Tawny Port (gespritet), 0,5 l
Reifung: ø 10 Jahre im Holzfass

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Spanien

Bimbache John Stone El Hierro blanco 2022

Weißwein · El Hierro · Kanaren

Der Bimbache John Stone El Hierro Blanco ist ein Weißwein der Kellerei Bimbache von der Kanareninsel El Hierro – eine Cuvée aus Verijadiego Blanco und Listán Blanco. Die Trauben stammen vom kleinen, über sechzig Jahre alten Weinberg Piedra Juan, exponiert auf dem El Monte auf sandigen Vulkangesteinsböden. „John Stone" ist die englische Übertragung des Lagennamens. Ein eigenwilliger Charakterwein mit Nerv, Frische und salziger Mineralität.


El Hierro – Piedra Juan

Bimbache wurde 2018 von Rayco Fernández und Pablo Matallana auf El Hierro gegründet, der kleinsten und jüngsten Kanareninsel und einem Biosphärenreservat. Der Einzellagen-Weinberg Piedra Juan liegt auf dem El Monte und ist über sechzig Jahre alt; die Reben stehen auf sandigen Vulkangesteinsböden. Das maritime, vom Atlantik gekühlte Klima prägt die straffe, salzige Stilistik. Gelesen wird von Hand, im Weinberg wird auf Herbizide verzichtet.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Verijadiego Blanco und Listán Blanco. Die Gärung beginnt spontan im Tank und wird im französischen Eichenfass beendet, wo der Wein anschließend reift – mit minimalem Eingriff im Keller. Enthält Sulfite.

Im Glas

Ein eigenwilliger Charakterwein. Am Gaumen mit Nerv und Frische, getragen von salziger Mineralität, subtiler Frucht und erdigen Aromen. Straff und terroirgeprägt, mit langem Abgang. Hier zeigt sich das ganze Spektrum eines Weißweins, wie es selten geworden ist.

Am Tisch

Klassische Begleitung: gegrillter Fisch, Meeresfrüchte, Ceviche und gereifter Käse. Auch zu hellem Geflügel und kräftigen Gemüsegerichten. Vor dem Servieren leicht dekantieren; Serviertemperatur 11–13 °C.


Lage Piedra Juan / El Monte, El Hierro (Kanaren), sandige Vulkangesteinsböden, über 60-jährige Reben
Klassifikation DO El Hierro
Ausbau Cuvée Verijadiego Blanco/Listán Blanco, Spontangärung im Tank, Ausbau im französischen Eichenfass

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Weine

Dr. Bürklin Wolf Kalkofen Deidesheim Riesling trocken GC 2025 BIO

Weißwein · Deidesheim, Pfalz · Riesling

100 % Riesling Deidesheim Kalkofen 0,7 ha von 5 ha Lehm und Kalksteingeröll Spontangärung Doppelstück-Holzfass, DE-ÖKO-003

Kalkofen G.C. 2025 stammt aus der Lage, die ihren Namen am direktesten aus dem Boden bezieht: Hier stand einmal ein Kalkofen, in dem der Kalkstein des Untergrunds gebrannt wurde. Fünf Hektar misst die Lage insgesamt, 0,7 Hektar davon bewirtschaftet Dr. Bürklin-Wolf. Unter den Grands Crus des Guts ist dies der kalkgeprägteste – und der, dessen Weine am ehesten burgundisch gelesen werden.


Kalkofen – der Weinberg, der nach seinem Brennofen heißt

Die Lage gehört zur warmen Hangzone, einem schmalen Gürtel entlang der Vorhügelzone der Mittelhaardt mit überdurchschnittlichen Temperaturen und wenig Niederschlag. Darunter verläuft ein schmales Kalkriff, und im Kalkofen tritt es deutlicher zutage als in den Nachbarlagen: Der Boden besteht aus Lehm und Kalksteingeröll, nicht aus der Buntsandsteinverwitterung, die sonst die Mittelhaardt prägt. Genau dieser Kalk war einst Rohstoff – der Brennofen, der der Lage den Namen gab, verarbeitete ihn zu Branntkalk. Der Weinberg neigt sich leicht nach Süden und wird an der Nordseite von Sandsteinmauern begrenzt.

Topografisch liegt der Kalkofen dem benachbarten Grainhübel fast wie ein Plateau auf, unweit des Ortsrands von Deidesheim. Die Parzelle von Bürklin-Wolf grenzt an die der Brüder Seckinger – bei fünf Hektar Gesamtfläche teilen sich hier wenige Betriebe einen sehr kleinen Weinberg. Für den Riesling bedeutet die Bodenkombination zweierlei: Die Wärme der Hangzone bringt reife, intensive Trauben, der hohe Kalkanteil zieht diese Reife wieder in eine straffe Form. Das Ergebnis ist ein Wein mit Fülle und gleichzeitig mit dem festen, salzigen Rückgrat, das kalkgeprägte Böden liefern – und mit der Lagerfähigkeit, die daraus folgt.

Jahrgang 2025 – Pfalz

Auf einen milden Winter und ein regenarmes Frühjahr folgte ein etwas verzögerter Austrieb, Spätfrost blieb vereinzelt. Der Sommer war sehr heiß und trocken, der Pilzdruck außergewöhnlich niedrig – ein Jahr, in dem ein biodynamisch geführter Betrieb mit seinem begrenzten Instrumentarium nicht in Bedrängnis geriet. Die Beeren blieben klein und gewannen aromatisch an Konzentration. Für eine Lage in der niederschlagsarmen warmen Hangzone war entscheidend, dass ab Mitte Juli flächendeckende Regenfälle einsetzten; der Lehmanteil im Kalkofen hielt dieses Wasser besser als die leichten Sandböden weiter südlich.

Danach beschleunigte sich alles. Mitte August erreichten die Frühsorten Qualitätsweinniveau, Ende August begann die Lese, und die Hitze Anfang September trieb die Reife mehrerer Sorten gleichzeitig voran. Ab Mitte September brachten Niederschläge stellenweise Botrytis und erzwangen zügiges Lesen der hochreifen Trauben; um den 23. September war die pfälzische Ernte abgeschlossen, so früh wie selten. Mengenmäßig fällt 2025 klein aus: rund 1,8 Millionen Hektoliter für das Gebiet, etwa 30 Prozent unter dem langjährigen Durchschnitt, die Erträge vielfach 25 bis 30 Prozent unter Vorjahr. Was in den Keller kam, waren kleine Beeren mit hohen Mostgewichten bei ausgewogener Säure – für eine Kalklage die günstigste Konstellation, weil der Boden die Reife ohnehin abfedert.

Spontangärung und Doppelstück

Im Januar 2005 stellte Dr. Bürklin-Wolf sämtliche Weinberge auf biologisch-dynamische Bewirtschaftung um, zertifiziert durch die Kontrollstelle LACON und als erster deutscher Betrieb aufgenommen in die französische Vereinigung SIVCBD mit der Marke Biodyvin. Die rund 85 Hektar in Wachenheim, Forst, Deidesheim und Ruppertsberg bewirtschaftet das Gut ausschließlich selbst und kauft keine Trauben zu. Die Lesegüter der G.C.- und P.C.-Weine werden von Hand gelesen und selektioniert; die gutseigene Pyramide stützt sich auf die königlich-bayerische Lagenklassifikation von 1828.

Der Keller arbeitet für alle Grands Crus nach demselben Muster: temperaturkontrollierte Spontangärung mit weinbergseigenen Hefen, anschließend Ausbau im Doppelstück-Holzfass. Neues Holz kommt nicht zum Einsatz, und bei diesem Fassvolumen ist die Holzoberfläche im Verhältnis zur Weinmenge ohnehin zu klein für einen Fasston. Was bleibt, ist ein langsamer, geringer Sauerstoffeintrag, der die Phenolik glättet und Textur aufbaut. Weil an allen Lagen identisch gearbeitet wird, bleibt der Unterschied zwischen Kalkofen und den sandsteingeprägten Nachbarlagen im Glas als Bodenunterschied lesbar.

Im Glas

Helles Gelb mit grünem Rand. Die Nase hat einen deutlich kreidigen Grundton, darüber Quitte, gelber Pfirsich und Zitrusschale, dazu eine Würze nach getrockneten Kräutern. Am Gaumen ist das Bild anders gewichtet als bei den sandsteingeprägten Lagen des Guts: Der Wein wirkt kompakter, weniger duftig, dafür mit einer festen, fast kreidigen Mitte, die ihn von Anfang an zusammenhält. Der Extrakt aus den kleinen Beeren des Jahrgangs 2025 gibt zusätzlichen Druck, ohne dass der Wein breit wird. Die Säure ist reif und eingebunden, die salzige Griffigkeit zieht sich durch bis in einen langen, trockenen Abgang mit steinigem Nachhall.

Der Kalk macht hier nicht die Frucht, sondern das Gerüst, in dem sie steht.

Am Tisch

Die kompakte, kalkgetragene Anlage verlangt Gerichte mit Textur und Fett. Gut passen Steinbutt und Loup de mer am Stück, Hummer und Jakobsmuscheln, Bries und Kalbsrücken mit heller Sauce, Perlhuhn, dazu Morcheln und Spargel. Auch gereifter Hartkäse – Comté ab achtzehn Monaten, alter Bergkäse – funktioniert gut. Salzige Vorspeisen wie Bottarga oder eingelegte Sardellen nimmt der Wein dank seiner eigenen Salzigkeit besser auf als die meisten Rieslinge. Bei 11 bis 12 °C im großen Glas servieren; jung braucht er eine Stunde Luft oder die Karaffe.


Lage: Deidesheim Kalkofen (VDP.Große Lage; gutsintern G.C.) – Lage insgesamt 5 ha, davon 0,7 ha im Besitz des Weinguts; warme Hangzone auf schmalem Kalkriff entlang der Vorhügelzone der Mittelhaardt, Boden aus Lehm und Kalksteingeröll; Lagenname nach einem ehemals dort betriebenen Kalkofen
Klassifikation: Riesling trocken, Großes Gewächs (VDP.Große Lage); gutsinterne Klassifikation G.C. nach dem Kataster von 1828
Ausbau: Temperaturkontrollierte Spontangärung, Ausbau im Doppelstück-Holzfass; Handlese und Selektion; biologisch-dynamische Bewirtschaftung seit Januar 2005, LACON-zertifiziert, Mitglied SIVCBD / Biodyvin / DE-ÖKO-003

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Frankreich

Domaine Duroché Gevrey Chambertin Lavaut St. Jacques 1er Cru 2023

Rotwein · Gevrey-Chambertin Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Lavaut St. Jacques · 1er Cru Gevrey-Chambertin Kalklehm & wärmespeichernder Kies 2023

Der Gevrey-Chambertin Lavaut St. Jacques 1er Cru 2023 von Pierre Duroché ist ein reinsortiger Pinot Noir aus einer der besten Premier-Cru-Lagen der Gemeinde. Viel Fruchtfülle, Lakritz, Zeder und dunkle Schokolade treffen auf präsente Tannine, die dem Wein ein festes Gerüst für lange Reife geben.


Lavaut Saint-Jacques – Premier Cru in Gevrey-Chambertin

Lavaut Saint-Jacques zählt zu den besten Premier Crus von Gevrey-Chambertin. Die Böden sind von starkem Kalklehm durchzogen und weisen viel wärmespeichernden Kies auf – so wird die Tageswärme nachts besser gehalten, und die Pinot-Frucht kann sich klarer herauskristallisieren als in vielen anderen Lagen.

Die 9,5 Hektar liegen westlich des Dorfes am Eingang der Combe de Lavaux. Kalte Westwinde aus dem Tal verlangsamen die Reife und fördern einen etwas schlankeren, frischeren Stil als beim Nachbarn Clos Saint-Jacques. Die steinigen Kalk-Ton-Böden mit guter Drainage halten die Erträge niedrig. Pierre Duroché zählt zu den gesuchten Adressen von Gevrey-Chambertin.

Jahrgang 2023 – Côte de Nuits

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein, der Sommer verlief überwiegend gut.

Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück. Für die roten Burgunder steht 2023 für Tiefe, Farbe und Eleganz – klare dunkle Beerenfrucht, feine Würze und geschliffene Tannine bei großzügiger Erntemenge.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023.

Der Wein reift im Holzfass, im traditionellen Stil des Guts – ganz auf einen klaren Lagenausdruck und ein tragfähiges Tanningerüst ausgerichtet.

Im Glas

Viel Fruchtfülle mit Lakritz, kleinen reifen Walderdbeeren, Zeder, dunkler Schokolade, unreifer Kirsche und einem Anflug von Kräutern. Die Tannine sind präsent und geben dem Wein ein ideales Gerüst für lange Reife.

Lakritz, Zeder und dunkle Schokolade über präsentem Tannin – ein Premier Cru mit Gerüst für viele Jahre.

In der Jugend noch verschlossen, entfaltet der Wein sein Potenzial über viele Jahre Flaschenreife. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Rind, Ente, Gerichte mit Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für gehaltvollere Gerichte und den besonderen Anlass.


Lage: Lavaut Saint-Jacques (1er Cru), Gevrey-Chambertin (Côte de Nuits); Kalklehm mit wärmespeicherndem Kies, Combe de Lavaux, 9,5 ha
Klassifikation: Gevrey-Chambertin Premier Cru
Ausbau: Pinot Noir; Holzfassausbau

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Rebsorten

Egon Müller Scharzhof Riesling 2023

Weißwein fruchtsüß · Saar · Riesling

Riesling Scharzhof Gutswein Saar Wiltingen fruchtsüß 2023

Der Egon Müller Scharzhof Riesling 2023 ist der Gutswein einer der größten Riesling-Legenden der Welt – fruchtsüß, finessenreich und von jener Rasse und Frische, die die Weine von der Saar so unverwechselbar macht. Ein klassischer Naturwein für die besonderen Momente.


Egon Müller – Scharzhof an der Saar

Es gibt Weine, die nach angemessener Lagerung zur Legende werden – die Weine vom Weingut Egon Müller von der Saar gehören ohne Frage zu dieser seltenen Spezies. In der Jugend noch unnahbar, widerspenstig und verschlossen, entwickeln sie über die Jahre eine Rasse und Frische, wie sie nur selten in der Weinwelt zu finden ist. Hier wird ein klassischer Vinifikationsstil gehegt und gepflegt und mit einem über 100-jährigen Wissensschatz auf die Lagerfähigkeit der Weine geachtet.

Der Scharzhof ist der Gutswein des Hauses (eingeführt 1973): Er stammt nicht aus der berühmten Einzellage Scharzhofberger, sondern aus mehreren erstklassigen Saar-Lagen – darunter Saarburger Rausch, Wawerner Jesuitengarten, Oberemmeler Rosenberg sowie Wiltinger Kupp und Braunfels, je nach Jahrgang ergänzt um etwas Scharzhofberger. Grundlage ist überall der stark verwitterte blaue Devonschiefer, der den Weinen ihre mineralische Spannung gibt.

Jahrgang 2023 – Saar

2023 brachte an der Saar aromatische, fein balancierte Rieslinge. Das kühle Klima der Region und die späte Reife auf Schiefer sorgen für die typische Spannung zwischen reifer Frucht und lebendiger Säure – die ideale Grundlage für einen fruchtsüßen Gutswein mit Trinkfluss und Reifepotenzial.

Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2023, fruchtsüß.

Klassische, behutsame Vinifikation ohne moderne Kellertechnik: Spontangärung mit eigenen Hefen, etwa zur Hälfte im Edelstahl, zur Hälfte im traditionellen Fuder (großes Eichenfass). Die Gärung wird auf natürliche Weise gestoppt, sodass ein Teil der natürlichen Fruchtsüße im Wein verbleibt – ein Naturwein voller natürlicher Restsüße.

Im Glas

Helles Strohgelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase fein und präzise: Weinbergspfirsich, weiße Blüten und Zitrus (Limette, kandierte Grapefruit), dazu zarte Kräuternoten und der für die Saar typische Hauch von Schiefer und Rauch. Am Gaumen mittelgewichtig und finessenreich, mit dezenter, gut eingebundener Süße, die von einer rassigen, lebhaften Säure getragen wird – nie schwer, nie leicht, sondern wunderbar balanciert.

Rasse, Frische und natürliche Restsüße – ein klassischer Egon Müller für die besonderen Momente im Leben.

Schon jung ein Genuss, gewinnt aber mit einigen Jahren Kellerreife deutlich an Tiefe. Bei 9–11 °C servieren.

Am Tisch

Zu asiatischer Küche und leicht scharfen Gerichten, zu gebratenem Fisch und Geflügel, zu würzigem Weichkäse sowie als finessenreicher Solist.


Lage: Saar, Gutswein aus mehreren Lagen (u. a. Saarburger Rausch, Wawerner Jesuitengarten, Oberemmeler Rosenberg, Wiltinger Kupp/Braunfels), Wiltingen (Deutschland); verwitterter blauer Devonschiefer
Klassifikation: Mosel/Saar, Riesling QbA (VDP.Gutswein), fruchtsüß
Ausbau: Riesling; Spontangärung, je zur Hälfte Edelstahl und Fuder, natürliche Restsüße; klassisch-traditioneller Stil

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Schaumweine

Pertois-Lebrun Champagne L´ambitieuse Grand Assemblage Grand Cru

Die Pertois-Lebrun L’Ambitieuse Grand Cru Extra Brut verbindet zwei Welten: zur Hälfte den aktuellen Jahrgang, zur Hälfte eine fortlaufende Reserve aus vielen älteren Jahren. Der Chardonnay stammt aus vier Grand-Cru-Dörfern: Cramant, Oiry, Chouilly und Le Mesnil.

Im Glas

Helles Gold, sanfte, cremige Perlen. Zuerst Zitrus und Kreide, mit Luft dann Gebäck, Mandel, frische Butter und geröstete Nüsse. Im Mund weit und klar, mit schöner Spannung zwischen Zitrus und Kalk. Lang, harmonisch und mit einem Hauch Salz im Abgang.

Mach was draus

Jakobsmuscheln in Nussbutter, Seezunge, Hummer, Kalbsbries oder ein reifer Comté. Er hat genug Tiefe für den Hauptgang und bleibt doch frisch. Ideal für ein festliches Abendessen oder einen Jahrestag. Servier ihn bei 8 bis 10 °C in einem großen Glas.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„L’Ambitieuse zeigt, was eine Reserve kann: Tiefe und Nuss, ohne die Frische zu verlieren. Gib ihm ein paar Minuten im Glas.“

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Kurz gefragt

Was ist eine fortlaufende Reserve? Ein Wein, zu dem jedes Jahr ein Teil des neuen Jahrgangs kommt. So reichen viele ältere Jahre bis in die Flasche.

Wie lange reift er? Der Grundwein ruht zehn Monate in Stahl und Eichenfass, danach liegt die Flasche vier Jahre auf der Hefe.

100 % Chardonnay · vier Grand-Cru-Dörfer der Côte des Blancs · nur erste Pressung · 50 % Jahrgang, 50 % fortlaufende Reserve · biologischer Säureabbau · 10 Monate Feinhefe in Stahl und Eichenfass · ungeschönt, unfiltriert · 4 Jahre Hefelager · Extra Brut, 2 g/l Restzucker · Champagne Pertois-Lebrun, Cramant · Stand: Oktober 2026

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Rebsorten

K. H. Schneider Sobernheimer Domberg Riesling trocken 2023

Weißwein · Sobernheim (Nahe) · Riesling

Riesling Domberg (Ortswein) Bad Sobernheim · Nahe K.H. Schneider felsiger Schiefer · Quarzit trocken · spontan vergoren Steillage · Handarbeit 2023

Der K.H. Schneider Sobernheimer Domberg Riesling trocken 2023 ist ein spontan vergorener Nahe-Riesling von felsigen Schieferböden. Ein facettenreicher, herkunftsgeprägter Ortswein, der Substanz und Kraft mit Eleganz und Schlankheit verbindet – und auch in einigen Jahren noch Freude bereiten wird.


Sobernheimer Domberg – Riesling vom Schieferfels

Das Weingut K.H. Schneider aus Bad Sobernheim an der Nahe wurde 1956 von Karl-Heinz Schneider gegründet und zählt heute zu den Aushängeschildern der Region. Seit dem Jahrgang 2007 verantworten die Brüder Andi und Christoph Schneider die Weine und haben den Riesling-Anteil der rund 15 Hektar deutlich ausgebaut. In mühevoller Handarbeit entstehen fast ausschließlich aus Steillagen präzise, mineralische Rieslinge – mit Dauerbegrünung, schonender Bodenarbeit und sehr geringen Erträgen.

Der Domberg in der Heimatstadt Bad Sobernheim ist geprägt von felsigen Schieferböden (Rotliegendes mit Schiefer und Quarzit). Dieser karge, steinige Untergrund bringt einen komplexen, eleganten Riesling mit kühler, klarer Mineralität hervor.

Jahrgang 2023 – Nahe

2023 war an der Nahe ein Jahrgang mit reifer, aromatischer Frucht und lebendiger Säure. Sorgfältige Handlese und geringe Erträge in den Steillagen sicherten gesundes, vollreifes Lesegut – ideale Voraussetzungen für einen facettenreichen Ortswein, in dem Kraft und Substanz mit Eleganz und Schlankheit im Gleichgewicht stehen.

Ausbau

Trockener Riesling-Ortswein aus dem Sobernheimer Domberg, Jahrgang 2023; 100 % Riesling von felsigen Schieferböden.

Der Wein wird spontan vergoren; Most und Wein werden bewusst vor Sauerstoff geschützt, um reine, natürliche Aromen zu bewahren. Der Ausbau in alten Holzfässern und lange Hefestandzeiten sorgen für einen rassigen, strahlenden und finessenreichen Riesling, der sein Schiefer-Terroir klar widerspiegelt.

Im Glas

Dieser spontan vergorene Nahe-Riesling von felsigen Schieferböden zeigt in der Nase neben den klassischen Steinobstaromen auch Noten von Tropenfrüchten, Brotrinde und Brennnessel. Am Gaumen ist er trotz seiner eindeutig vorhandenen Substanz und Kraft immer noch elegant und schlank. Nach dem Herunterschlucken bleibt er lange haften und erinnert an Dulce de Leche und Tabak. Ein facettenreicher Wein, der auch in einigen Jahren noch Spaß bereiten wird.

Steinobst, Tropenfrucht, Brotrinde und Brennnessel – trotz Substanz und Kraft elegant und schlank, mit langem Nachhall nach Dulce de Leche und Tabak.

Ein facettenreicher Nahe-Riesling mit gutem Reifepotenzial. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu würziger asiatischer Küche sowie zu cremigen Gerichten und mildem Hartkäse.


Lage: Sobernheimer Domberg, Bad Sobernheim, Nahe; felsige Schieferböden (Rotliegendes mit Schiefer und Quarzit); Handarbeit, Dauerbegrünung, geringe Erträge
Klassifikation: Riesling-Ortswein, Nahe (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: Handlese, Spontangärung, reduktiver (vor Sauerstoff geschützter) Ausbau in alten Holzfässern, lange Hefestandzeit

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Weine

Franck Bonville Champagner Grand Cru Blanc de Blancs brut

Ein Champagner, der sofort wach macht: Der Franck Bonville Grand Cru Blanc de Blancs Brut kommt aus Avize, mitten in der Côte des Blancs, und besteht nur aus Chardonnay. Hell, salzig, präzise – genau richtig, wenn der Abend Fahrt aufnehmen soll.

Im Glas

Leuchtendes Hellgold, feine und ausdauernde Bläschen. In der Nase Akazienblüte, Zitrone, Grapefruit und weißer Pfirsich. Am Gaumen schlank und straff, mit einem salzigen Zug, der direkt Lust auf den nächsten Schluck macht. Cremig wird er ganz ohne Holz: Die Grundweine reifen im Stahltank, danach liegt der Champagner zwei bis zweieinhalb Jahre auf der Hefe. Das bringt eine zarte Brioche-Note.

Mach was draus

Austern auf Eis sind der Klassiker. Genauso stark ist er zu Ceviche, Sushi oder einem Teller Parmesan-Risotto. Beim Aperitivo reichen gesalzene Mandeln und ein paar Freunde. Servier ihn bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Ich schenke ihn im Weißweinglas aus, nicht in der Flöte. Lass ihm zehn Minuten Zeit – dann kommen Nuss und Brioche zur Zitrusfrische dazu. Mein Tipp: ein Stück junger Comté.“

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Kurz gefragt

Wie trocken ist er? Klar trocken: 4,2 g Restzucker pro Liter. Für Brut wären bis zu 12 g erlaubt.

Was heißt Blanc de Blancs? Champagner nur aus weißen Trauben – hier 100 % Chardonnay aus den drei Grand-Cru-Dörfern Avize, Oger und Le Mesnil-sur-Oger.

Wie lange kann ich ihn lagern? Er ist jetzt trinkreif und hält sich kühl und dunkel gelagert bis etwa 2031.

100 % Chardonnay · Grand Cru Avize, Oger, Le Mesnil-sur-Oger · Méthode Traditionnelle · ca. 2–2,5 Jahre Hefelager · Brut, 4,2 g/l Restzucker · Champagne Franck Bonville, Avize · Stand: Oktober 2026

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